Montag, 01. Juni 2020Der Sport-Tag

Heute mit David Bedürftig & Till Erdenberger
21:06 Uhr

Wechsel-Klausel: Entscheidung über Messi-Zukunft gefallen

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Messi wird noch etwas länger für den FC BArcelona mit dem Ball zaubern.

(Foto: imago images/AFLOSPORT)

Die Fans des FC Barcelona dürfen aufatmen: Weltfußballer Lionel Messi bleibt nach Medienberichten mindestens eine weitere Saison beim spanischen Meister. Der 32 Jahre alte Argentinier hat eine Vertragsklausel, die ihm den ablösefreien Wechsel zu einem anderem Club im Sommer ermöglicht hätte, nicht aktiviert, wie spanische Fachmedien unter Berufung auf den Club und auf Kreise des Spielers berichteten.

Die Frist zur Aktivierung der Klausel sei am Sonntag abgelaufen, hieß es. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni nächsten Jahres. Die im Vertrag festgeschriebene Ablöseklausel beträgt laut Medien 700 Millionen Euro.

20:32 Uhr

Protest in Buli-Spielen: DFB-Präsident ist "stolz" auf "mündige Spieler"

DFB-Präsident Fritz Keller hat Verständnis für den Protest einiger Bundesliga-Profis gegen Rassismus und Polizeigewalt geäußert. "Ich habe großen Respekt vor Spielerinnen und Spielern, die Haltung haben und ihre Solidarität zeigen, solche mündigen Spielerinnen und Spieler wünsche ich mir, auf sie bin ich stolz", sagte Keller laut einer DFB-Mitteilung.

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Die Dortmunder Sancho (r.) und Hakimi (l.) zeigen beim Torjubel eine wichtige Botschaft.

(Foto: Ralf Ibing firosportphoto/POOL)

"Moralisch kann ich die Aktionen am vergangenen Wochenende absolut verstehen. Was in den USA passiert ist, kann niemanden kalt lassen", sagte Keller. "Wenn Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden, dann ist dies unerträglich. Wenn sie aufgrund ihrer Hautfarbe sterben, dann bin ich tief bestürzt", ergänzte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes.

Ob es nach den Protesten des Schalkers McKennie, des Gladbachers Thuram und der Dortmunder Sancho und Hakimi "zu Sanktionen kommen muss, bleibt abzuwarten", sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch. Es gehe bei der Überprüfung nun "auch darum festzustellen, ob das Spiel und das Spielfeld der richtige Ort für diese Handlungen sind."

19:43 Uhr

"Überbezahltes Mittelmaß"? Bierhoff für Fußballer-Gehaltsgrenze

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Messi, Ronaldo und Kimmich sind für Bierhoff nicht das Problem.

(Foto: imago images/ActionPictures)

Sollte es das tatsächlich geben? Wer weiß, wenn's von so weit oben kommt: DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat sich im Zuge der Coronavirus-Pandemie für eine Gehaltsobergrenze im Fußball ausgesprochen. "Wenn es rechtlich umsetzbar ist und sich auch europaweit gemeinsam dazu Gedanken gemacht werden - ja. Denn am Ende sollte es unser aller Interesse sein, dass wir einen interessanten, gut funktionierenden Wettbewerb haben", sagte Bierhoff t-online.de.

  • Der Fußball-Europameister von 1996 sieht inzwischen eine größere Bereitschaft für dieses Anliegen. Es seien auch die Länder bereit, darüber zu diskutieren, "die es vor der Krise nicht waren."
  • "Messi, Cristiano Ronaldo oder Jo Kimmich sind nicht das Problem. Das Problem ist die Masse an Mittelmaß, die in diesem Sog mitschwimmt und in Anführungszeichen 'überbezahlt' ist", betonte der frühere Stürmer, der durch die Krise sinkende Gehälter erwartet: "Ein mittelmäßiger Bundesliga-Profi wird damit rechnen müssen, dass er demnächst weniger vom Verein angeboten bekommt."
19:08 Uhr

Klopps Liverpool-Stars knien für #BlackLivesMatter

Die Sport-Welt setzt Zeichen gegen Rassismus und solidarisiert sich mit den Protesten in den USA: Premier-League-Spitzenreiter FC Liverpool hat nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt in den USA ein klares Statement gegen Rassismus abgegeben. Die komplette Mannschaft von Jürgen Klopp ging vor Beginn des Mannschaftstrainings im Stadion an der Anfield Road am Mittelkreis auf die Knie.

Stars wie Virgil van Dijk und Trent Alexander-Arnold twitterten ein entsprechendes Foto mit den Worten "Gemeinsam sind wir stark" und dem Hashtag #BlackLivesMatter.

 

18:32 Uhr

Kohfeldt ist für Bratseth nun doch der richtige Trainer

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Schafft er bei Werder die Wende? Bremen-Coach Florian Kohfeldt.

(Foto: dpa)

Der frühere norwegische Fußball-Star und Bremer Spieler Rune Bratseth hat seine Forderung nach einer Ablösung von Florian Kohfeldt als Werder-Trainer zurückgenommen. "Es war falsch, zu sagen, dass der Trainer gehen muss", sagte Bratseth am Sonntag im NDR-Sportclub. Der 59-Jährige ergänzte: "Ich bin da kein Experte oder Richter, der sagen kann, dass der Trainer weg muss." Bratseth hatte die 1:4-Niederlage der abstiegsgefährdeten Bremer im ersten Spiel nach der Corona-Pause gegen Bayer Leverkusen für den norwegischen Sender Viasat verfolgt und mit Bezug auf Kohfeldt gesagt: "Das sollte sein letztes Spiel gewesen sein." Später erneuerte Bratseth im "Kicker" seine Kritik am 37-Jährigen: "Ich will mich nicht in die Vereinspolitik einmischen", sagte er. Aber er glaube nicht, "dass in dieser Konstellation noch eine Wende möglich sein wird".

Derzeit deutet allerdings einiges genau darauf hin. Nach der Niederlage gegen Leverkusen holte Werder aus den Partien beim SC Freiburg, gegen Borussia Mönchengladbach und auf Schalke sieben Punkte. Mit einem Sieg am Mittwoch im Nachholspiel gegen Eintracht Frankfurt würden die Norddeutschen den vorletzten Tabellenplatz verlassen. Bratseth spielte von 1986 bis 1995 für Bremen. In der Zeit wurde der Abwehrchef jeweils zweimal deutscher Meister und Pokalsieger und holte mit dem Klub 1992 den Europapokal der Pokalsieger.

16:58 Uhr

Brasilien plant Formel-1-Rennen im November mit Zuschauern

Die Veranstalter des Großen Preises von Brasilien gehen einem Medienbericht zufolge von einem Formel-1-Wochenende in São Paulo im November trotz der Coronavirus-Pandemie mit Zuschauern aus. Dem Wirtschaftsmagazins "Forbes" sagte Cheforganisator Tamas Rohonyi, dass die Vorbereitungen nach Plan verlaufen würden und "wir sind sicher, dass der berühmte Kurs in Interlagos wieder Ort eines faszinierenden Rennens sein wird". Der Grand Prix werde unter den vertraglich vereinbarten Bedingungen durchgeführt. "Wir erwarten die Bestätigung des Datums im November von der Fia, damit wir wie die anderen Übersee-Rennen die Tickets zum Verkauf freigeben können." Im ursprünglichen Kalender war der Grand Prix für den 15. November angesetzt. Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Brasilien stieg zuletzt weiter an. São Paulo ist von der Pandemie ebenfalls stark betroffen. Die Formel 1 will Anfang Juli in Österreich ohne Zuschauer in die Saison starten, einen neuen Rennkalender gibt es noch nicht.

15:56 Uhr

ter Stegen und Barcelona sind fitter als vor Corona

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Am 11. Juni geht die Liga in Spanien wieder los.

(Foto: imago images / PA Images)

Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen traut seinem Verein FC Barcelona beim Neustart der spanischen LaLiga nach der Corona-Pause die Meisterschaft zu. Im "kicker meets Dazn"-Podcast sagte der Torhüter, sein Team sei physisch selten auf so hohem Niveau gewesen wie jetzt. "Mental werden wir viel fokussierter sein auf die Spiele, die noch ausstehen", sagte ter Stegen. Die spanische Liga startet am 11. Juni in die Nach-Corona-Ära. Der FC Barcelona führt die Liga mit zwei Punkten Vorsprung vor Real Madrid an. Mit Geisterspielen hat ter Stegen bereits Erfahrung, er spielte mit seinem Team bereits einmal gegen Las Palmas vor leeren Rängen. "Natürlich ist das etwas anderes - da brauchen wir uns nichts vorzumachen. Ein Geisterspiel ist nicht das Attraktivste überhaupt, aber der Ball rollt und wir haben Spaß daran", bemerkte der 28-Jährige. In der Bundesliga könne man jetzt anhand von Statistiken verfolgen, was es heißt, ohne Zuschauer zu spielen. "Dann merkt man, was man an den Fans hat und was sie für einen Riesenunterschied ausmachen", sagte der Keeper.

14:58 Uhr

"Sané hat noch ein Jahr Vertrag..." - Bayern-Präsident Hainer tritt auf die Bremse

Präsident Herbert Hainer vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München hat im Transferpoker um Nationalspieler Leroy Sané etwas Geduld gefordert. "Man muss die nächsten Wochen abwarten und dann sehen wir, wie das ausgeht", sagte Hainer in der Sendung Blickpunkt Sport des Bayerischen Rundfunks: "Sané hat noch ein Jahr Vertrag bei Manchester City und da muss man gucken, ob man da weiterkommt."

Für Hainer sei Sané (24) eine "absolut interessante Persönlichkeit" und ein "unheimlich guter Spieler, den jedes Team gerne haben würde". Der Bundesliga-Tabellenführer und der englische Meister verhandeln derzeit über die Ablösemodalitäten des Flügelspielers, die Details zwischen Sané und den Bayern sollen bereits geklärt sein.

13:58 Uhr

Klopp beklagt Rassismus - und schwärmt von Anthony Yeboah

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp schwärmt in einem neu erschienenen Buch vom früheren Bundesliga-Star und Torschützenkönig Anthony Yeboah. "Yeboah war neben Gerd Müller einer der großartigsten Stürmer, die je in Deutschland gespielt haben", wird Klopp in dem Buch "Made in Africa: The History of African Players in English Football" zitiert, das jetzt in Großbritannien publiziert wurde. Der Ghanaer Yeboah, der in Deutschland unter anderem für den HSV und Eintracht Frankfurt spielte, habe "großen Einfluss" auf die Gesellschaft gehabt, lobte Klopp. Das Interview mit dem Trainer hatte Autor Ed Aarons bereits im Sommer 2019 geführt. Klopp erinnerte daran, dass Yeboah damals häufig Opfer rassistischer Attacken geworden sei. "Im Fußball haben wir (damals) nie über Rassismus nachgedacht", so der Liverpool-Trainer. "Wenn ein paar Idioten etwas gerufen haben, hat man das gehört und gesagt: "Bist du bescheuert? Was soll das?" Aber es gab keine sozialen Medien, also gab es auch nicht die Aufmerksamkeit, die es heute bekommt. (...) Es ist traurig, dass wir überhaupt noch über solche Dinge reden müssen, aber so ist die Gesellschaft."

12:49 Uhr

Australischer Sport-Sender nutzt Hitler-Foto als Fanersatz-Bild

Ein australischer Sport-Fernsehsender hat sich für die Nutzung eines Bildes von Adolf Hitler während einer Rugby-Sendung entschuldigt. Während der Sportshow "Sunday Night with Matty Johns" des Senders Fox Sports Australia hatten sich die Teilnehmer während einer Diskussion über Pappfiguren als Fanersatz in den wegen der Corona-Krise leeren Stadien über ein digital eingeblendetes Schwarz-Weiß-Bild des Nazi-Führers lustig gemacht. In den Stadien selbst waren Bilder von Hitler bei keinem Spiel zu sehen gewesen. Zuschauer der Sendung hatten sich über die Einblendung beschwert. Fox Sports Australia entschuldigte sich "aufrichtig" dafür. Das Digitalbild von Hitler sei "geschmacklos und vollkommen unangemessen gewesen", sagte Johns und entschuldigte sich ebenfalls. Die Rugby League in Australien war nach den Restriktionen wegen der Corona-Pandemie am 28. Mai wieder an den Start gegangen, allerdings ohne Zuschauer. Stattdessen stehen auf mancher Tribüne Pappfans.

11:40 Uhr

DFB wird Protestaktionen "eingehend prüfen"

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Marcus Thuram kniete als Zeichen des Protestes.

(Foto: AP)

Die Proteste in der Bundesliga gegen Rassismus und Polizeigewalt werden zeitnah vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) geprüft. "Im Laufe der nächsten Tage", kündigte der Kontrollausschuss-Vorsitzende Anton Nachreiner an, werde man sich "diesen Vorkommnissen annehmen und die Sachverhalte entsprechend prüfen".

Nach dem Tod eines schwarzen US-Bürgers hatten Weston McKennie (Schalke 04) sowie Jadon Sancho und Achraf Hakimi (beide Borussia Dortmund) mit Botschaften am Arm und auf dem T-Shirt ("Justice for George") reagiert. Solche Äußerungen sind laut Regelwerk eigentlich verboten. Zudem demonstrierte Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach) mit einem Kniefall seine Solidarität.

11:05 Uhr

Happy Birthday, Ron Dennis!

Um die Wartezeit auf die neue Saison zu verkürzen, präsentiert ntv.de Highlights aus der Historie der Formel 1 - passend zum Datum: Am 1. Juni feiert Ron Dennis, einer der erfolgreichsten Teamchefs der Formel-1-Geschichte, seinen Geburtstag.

10:00 Uhr

Dortmund und Paderborn schreiben kurios gemeinsam Geschichte

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Immerhin Thomas Delaney foulte in der ersten Hälfte einmal.

(Foto: Kirchner-Media/David Inderlied/Ralf Ibing/ firosportphoto/POOL)

Das Ergebnis? Nach einer turbulenten zweiten Halbzeit gewinnt Borussia Dortmund noch 6:1 in Paderborn, nachdem es zur Pause noch 0:0 gestanden hatte. Davon aber wird in 20 Jahren niemand mehr sprechen. In den Geschichtsbüchern des Fußballs wird das Spiel aber dennoch auftauchen: In den ersten 45 Minuten gab es nur ein Foul, so wenige wie noch nie seit diese Daten erhoben werden. Der Übeltäter war Dortmunds Thomas Delaney. Am Ende der Partie hatten beide Teams gemeinsam immerhin zehn Fouls (Dortmund sechs, Paderborn vier) zusammenbekommen.

08:49 Uhr

"La Liga" beginnt mit einem Stadtduell, Kroos steigt später ein

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Toni Kroos macht sich am 14. Juni auf die Verfolgung des FC Barcelona.

(Foto: REUTERS)

In Spanien beginnt die Fußball-Liga nach der Corona-Unterbrechung am 11. Juni mit dem Stadtderby zwischen dem FC Sevilla und Betis Sevilla. Die Begegnung wird um 22.00 Uhr angepfiffen. Das geht aus den am Sonntag von der Liga veröffentlichten Spielplänen hervor. Spitzenreiter FC Barcelona kehrt zwei Tage später in den Spielbetrieb der Primera Division zurück. Das Team um den deutschen Nationaltorwart Marc-André ter Stegen und Superstar Lionel Messi muss am 13. Juni beim Tabellen-18. RCD Mallorca antreten. Rekordmeister Real Madrid mit Toni Kroos spielt am 14. Juni gegen SD Eibar. Barcelona liegt elf Spieltage vor Saisonende zwei Punkte vor Real Madrid.

08:02 Uhr

NBA-Legende ist "wirklich gequält und einfach wütend"

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Michael Jordan reagiert mit klaren Worten auf den Tod von George Floyd.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach Tagen voller Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA hat sich auch der für gewöhnlich unpolitische Ex-Basketballer Michael Jordan zu Wort gemeldet. Der 57 Jahre alte sechsmalige NBA-Champion sprach der Familie des in Folge eines brutalen Polizeieinsatzes gestorbenen Afroamerikaners George Floyd am Sonntag (Ortszeit) sein Mitgefühl aus. "Ich bin zutiefst traurig, wirklich gequält und einfach wütend. Ich sehe und fühle jedermanns Schmerz, Empörung und Wut", leitete Jordan seine via seiner Sprecherin veröffentlichte Stellungnahme ein. Der ehemalige Superstar der Chicago Bulls sagte, er habe keine Antworten. Man müsse einander zuhören, Einigkeit zeigen und dürfe sinnloser Gewalt nie den Rücken kehren.

07:11 Uhr

Brasiliens Fußballfans vereinigen sich gegen Bolsonaro

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Jair Bolsonaro gibt selbst gerne den Fußballfan.

(Foto: imago images/Fotoarena)

Brasiliens Fußballfans haben am Sonntag für wenige Stunden ihre Rivalität vergessen und sich im Protest für die Aufrechterhaltung der Demokratie im südamerikanischen Land vereint. In Sao Paulo, Rio de Janeiro und Belo Horizonte gingen Hunderte von Anhängern gegen den autoritären Staatspräsidenten Jair Bolsonaro auf die Straße.

In Sao Paulo löste die Polizei die Versammlung auf der zentralen Avenida Paulista mit Tränengas auf, weil eine Konfrontation mit einer kleineren Gruppe von Bolsonaro-Anhängern drohte.

Bei allen Kundgebungen waren große Spruchbänder mit den Aufschriften "Demokratie" und "Nie mehr Diktatur" zu sehen. Wegen der Coronavirus-Pandemie trugen die meisten Schutzmasken. In Belo Horizonte hatten die Fangruppen der drei großen Klubs der Stadt vorab ausgemacht, nur wenige Repräsentanten zu schicken, um eine größere Menschenansammlung wegen der akuten Ansteckungsgefahr zu vermeiden.

06:26 Uhr

London hat gute Nachrichten für die Formel 1

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Sebastian Vettel kann auf seiner Ferrari-Abschiedstour auch in Silverstone antreten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Formel 1 hat für den Neuaufbau ihrer Saison wohl auch grünes Licht aus Großbritannien erhalten. Wie die BBC am späten Sonntagabend berichtete, hat die Regierung ihre Zustimmung zur Durchführung von zwei Rennen in Silverstone gegeben. Demnach soll die Königsklasse des Motorsports von den strengen Einreisebeschränkungen im Zuge der Coronakrise befreit werden. Damit müssten die Teammitglieder, Fahrer und weitere Personen nicht in die eigentlich vorgeschriebene, zweiwöchige Quarantäne gehen. Eine offizielle Bestätigung der Regierung steht noch aus.

Die Rennen in England auf der Traditionsstrecke in Silverstone könnten Anfang August über die Bühne gehen, zuvor sehen die Pläne noch ein Rennen in Ungarn vor. Einen detaillierten Kalender gibt es noch nicht, jedoch sollen bis Anfang September insgesamt acht Rennen in Europa ausgetragen werden. Auch der Hockenheimring gilt als möglicher Kandidat.