Montag, 10. August 2020Der Sport-Tag

23:43 Uhr

Vorbereitung unterbrochen: Drittligist muss komplett in Quarantäne

Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg muss nach einem positiven Corona-Test die Vorbereitung auf die kommende Saison unterbrechen. Wie der Klub mitteilte, habe sich das Team im Rahmen des Trainingsauftakts "vorsorglich einem Corona-Test außerhalb der üblichen Testreihen vollzogen" und im Laufe des Nachmittags ein positives Ergebnis vom zuständigen Labor erhalten. Das örtliche Gesundheitsamt habe daraufhin eine häusliche Quarantäne für die gesamte Mannschaft, den Trainerstab und einige Mitarbeiter angeordnet. Weitere Tests sollen zeitnah erfolgen. Die betroffene Person zeige keine Symptome.

23:04 Uhr

"Wie Fleisch behandelt": Weltklasse-Turner beklagt "Kultur des Missbrauchs"

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Wilson fühlt sich missbraucht.

(Foto: imago/Action Plus)

Olympia-Bronzemedaillengewinner Nile Wilson hat ebenfalls die "Kultur des Missbrauchs" im britischen Turnen angeprangert. Athleten und Athletinnen werden "wie Fleischstücke behandelt", sagte der 24-Jährige der BBC. "Es ist eine emotionale Manipulation. Durch körperliche Schmerzen gedrängt zu werden, war sicherlich etwas, was ich erlebt habe. Ich würde sagen, dass ich missbraucht wurde", sagte Wilson. Anfang des Jahres habe er Beschwerde über eine Auseinandersetzung mit einem Mitarbeiter seines Vereins Leeds Gymnastics Club eingereicht. "Es waren Beweise, die unter den Tisch gekehrt wurden", sagte Wilson. Laut BBC habe der Leeds Gymnastics Club die Version Wilsons bestritten und versichert, dass die Vorwürfe "professionell" untersucht worden seien. Er habe Angst zu reden, sagte Wilson. Seine Sorgen zu äußern, könne "Auswirkungen auf seine Auswahl für die Olympischen Spiele haben".

Zahlreiche Missbrauchsvorwürfe waren in den vergangenen Wochen und Monaten weltweit im Turnen erhoben worden. Zuletzt hatten die Verbände aus Australien, der Schweiz, Großbritannien und den Niederlanden Untersuchungen

22:30 Uhr

Was heute so los war

22:03 Uhr

Juve-Coach Pirlo sortiert Weltmeister aus - Khedira unter Druck?

Trainer Andrea Pirlo schlägt kurz nach seinem Amtsantritt beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin einen neuen Kurs ein. Laut "Gazetta dello Sport" soll er den Weltmeister Blaise Matuidi bereits aussortiert haben. Der 33-jährige Franzose soll kurz vor einem Wechsel zum David-Beckham-Klub Inter Miami (USA) stehen. In der vergangenen Saison kam der defensive Mittelfeldspieler schon unter Pirlos Vorgänger Maurizio Sarri nur zu wenig Spielzeit. Matuidi soll bei den Turinern ein Jahresgehalt von 3,5 Millionen Euro beziehen.

Auch die Zukunft von Sami Khedira ist weiter ungewiss. Der 33 Jahre alte Ex-Stuttgarter, dessen Vertrag im kommenden Jahr ausläuft, hatte zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und kam nur auf 18 Pflichtspiele in der abgelaufenen Saison. Juve soll zudem an eine Trennung vom argentinischen Stürmer Gonzalo Higuain denken.

21:06 Uhr

Formel-1-Umsatz bricht um halbe Milliarde Euro ein

Die Einnahmen der Formel 1 sind angesichts der Corona-Pandemie weiter eingebrochen. Wie Rechteinhaber Liberty Media in New York mitteilte, ist der Umsatz für das zweite Quartal dieses Jahres auf 24 Millionen US-Dollar (ca. 20 Millionen Euro) abgestürzt. Von April bis Juni 2019 hatte der Umsatz noch bei 620 Millionen US-Dollar (ca. 525 Millionen Euro) gelegen. Nach einem Gewinn von 14 Millionen US-Dollar (ca. elf Millionen Euro) im zweiten Quartal 2019 machte die Königsklasse des Motorsports nun sogar 136 Millionen US-Dollar (rund 115 Millionen Euro) Verlust. Die Formel 1 bezieht von den Streckenbetreibern üppige Antrittsgebühren, wegen der Pandemie mussten aber alle Rennen im ersten Halbjahr 2020 abgesagt oder verschoben werden. Seit Anfang Juli fährt die Serie wieder - allerdings nur vor leeren Tribünen. 2019 hatten im zweiten Quartal noch sieben Grand Prix stattgefunden.

20:16 Uhr

Ex-Bayern-Talent vor Wechsel zu Tottenham Hotspur

Der ehemalige Fußball-Bundesligaspieler Pierre-Emile Höjbjerg steht unmittelbar vor einem Wechsel zum englischen Erstligisten Tottenham Hotspur. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler wird noch heute seinen Medizincheck beim Londoner Traditionsklub absolvieren. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll der Ex-Münchner für umgerechnet 16,6 Millionen Euro vom Ligakonkurrenten FC Southampton zu den Spurs wechseln. Der dänische Nationalspieler gab in der Saison 2012/13 mit 17 Jahren sein Bundesliga-Debüt beim FC Bayern. In der Saison 2015/16 wurde Höjbjerg an Schalke 04 verliehen. Der Skandinavier wechselte im Sommer 2016 für 15 Millionen Euro von den Bayern zu Southampton.

19:39 Uhr

F1-Sportchef Brawn lobt Hülkenberg und sieht ein bisschen Schumacher

Formel-1-Sportchef Ross Brawn wünscht Nico Hülkenberg einen festen Platz in der Motorsport-Königsklasse. Der Brite verriet in seiner Formel-1-Kolumne nach dem Rennen in Silverstone zudem, dass er den Rheinländer früher gerne zu Mercedes geholt hätte. "Ich habe Nico als Fahrer immer enorm respektiert. Er ist ein sehr starker Fahrer, der in der Formel 1 sein sollte."

Ein besonderes Lob von Brawn erhielt Silverstone-Sieger Max Verstappen. Bei diesem fühlt sich der 65-Jährige an den deutschen Rekordweltmeister erinnert. "Das Limit des Autos ist nicht das Limit von Max Verstappen. Er ist in der Lage, die Feinheit des Autos zu spüren und perfekt darauf zu antworten", sagte er nach dem ersten Saisonsieg des Red-Bull-Piloten in England. "Max war einfach sensationell in Silverstone. Er erinnert mich in vielen Dingen an Michael Schumacher." Brawn war einst als Technikdirektor bei Benetton und Ferrari maßgeblich an den sieben WM-Titeln von Schumacher beteiligt.

18:45 Uhr

Schlagzeilen am Abend

18:19 Uhr

Türkischer Meister weist Bericht über Özil-Interesse zurück

Der türkische Fußballmeister Istanbul Basaksehir hat Spekulationen um eine mögliche Verpflichtung des früheren deutschen Nationalspielers Mesut Özil dementiert. "Die Berichte stimmen nicht", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. "Das entspricht nicht der Wahrheit." Möglicherweise seien die Gerüchte durch eine Instagram-Story des türkischen Medienmoguls Acun Ilicali ausgelöst worden. Ilicali hatte ein gemeinsames Foto mit Özil und dem Basaksehir-Trainer Okan Buruk gepostet.

Basaksehir wurde erst 2014 als Nachfolger des Vereins der Istanbuler Stadtverwaltung gegründet. Er wird vor allem von regierungsnahen Unternehmen wie der Krankenhauskette Medipol gesponsert. Er gilt als Lieblingsklub des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Bei Özils Hochzeit im Sommer 2019 war Erdogan Trauzeuge.

17:39 Uhr

Neapel verlängert mit Gattuso trotz CL-Aus

Der ehemalige italienische Fußball-Nationalspieler Gennaro Gattuso wird laut übereinstimmenden Medienberichten seinen Trainervertrag bei der SSC Neapel um drei Jahre verlängern. Der 42-jährige Coach, der im Dezember Ex-Bayern-Coach Carlo Ancelotti auf der Trainerbank der Neapolitaner gefolgt war, soll sich mit Klubpräsidenten Aurelio De Laurentiis auf eine Ausdehnung des Kontraktes bis 2024 geeinigt haben.

Sein Jahresgehalt soll sich auf 1,3 Millionen Euro plus Boni je nach Saisonergebnis belaufen. De Laurentiis hält an Gattuso fest, obwohl die Neapolitaner die Saison als Siebter mit dem schlechtesten nationalen Ergebnis seit 2009 abgeschlossen hatten. Der Klub schied am vergangenen Samstag außerdem im Champions-League-Achtelfinale gegen FC Barcelona aus.

17:13 Uhr

Sancho bleibt - weil der BVB die Konkurrenz überlistet hat

Jadon Sancho spielt auch in der kommenden Saison beim deutschen Vizemeister Borussia Dortmund. Das bestätigte Sportdirektor Michael Zorc im Trainingslager in Bad Ragaz. Zudem erklärte Zorc, dass der englische Jungstar seinen Vertrag schon im vergangenen Sommer zu verbesserten Bezügen um ein weiteres Jahr bis Juni 2023 verlängert habe. "Wir planen mit Jadon. Jadon wird nächste Saison beim BVB spielen. Die Entscheidung ist definitiv", sagte Zorc. Zuletzt war über einen Wechsel des 20-Jährigen zum englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United spekuliert worden. Die BVB-Verantwortlichen hatten United zuletzt eine Deadline bis zum Start des Trainingslagers in der Schweiz gesetzt.

16:40 Uhr

Klausel macht Eishockey-Toptalent Stützle den Wechsel schwer

Eine Klausel könnte dem deutschen Eishockey-Toptalent Tim Stützle den schnellen Einstieg in die nordamerikanische Profiliga NHL erschweren. Der 18-Jährige steht noch zwei Jahre bei den Adler Mannheim aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) unter Vertrag - da der Draft in der NHL jedoch von Juni auf Oktober verlegt wurde, dürfte Stützle laut eines Schreibens der Alliance of European Hockey Clubs (E.H.C.) keinen Entry-Level-Vertrag beim NHL-Klub unterschreiben, der ihn im Draft auswählt. Die Klausel besagt, dass ein europäischer Spieler, der einen in der Saison 2020/21 gültigen Vertrag bei seinem europäischen Klub hat und in diesem Oktober von einem NHL-Klub gedraftet wird, für die neue NHL-Spielzeit (nicht vor 1. Dezember) keinen NHL-Vertrag unterschreiben kann. Stand jetzt müsste Stützle also seinen Kontrakt in Mannheim auflösen, um den direkten Weg in die NHL nehmen zu können.

Von den NHL-Scouts wird Stützle als bester Europäer seines Jahrgangs gelistet und könnte beim Draft der besten Eishockey-Liga der Welt bereits an zweiter Position ausgewählt werden - und damit noch früher als Starstürmer Leon Draisaitl, den die Edmonton Oilers 2014 als insgesamt dritten Spieler drafteten.

16:08 Uhr

"Verheerend": Söder kritisiert Ex-Weltmeister Berthold

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat nach dem umstrittenen Auftritt von Ex-Weltmeister Thomas Berthold vor den Folgen solcher Aktionen in der Coronavirus-Pandemie gewarnt. "Wenn sogar ehemalige Nationalspieler sich irgendwelchen absurden Diskussionen anschließen, hat das übrigens auch eine ganz verheerende Wirkung. Was hat das für eine Wirkung auf Fußballfans, wenn ehemalige Fußball-Nationalspieler plötzlich dazu aufrufen, weder Masken zu tragen, noch Abstand zu halten?", sagte der CSU-Politiker in Nürnberg.

Namentlich nannte Söder den ehemaligen Fußballprofi Berthold nicht. Der 55-jährige Berthold hatte am Samstag bei einer Demonstration gegen die Corona-Schutzmaßnahmen in Stuttgart eine Rede gehalten. Berthold möchte, dass dieser Auftritt nicht sein letzter in diesem Kontext war.

15:02 Uhr

Arsenal bietet Özil offenbar 'ne Abfindung, damit er den Klub endlich verlässt

Oh man, das ist einfach nur ein bitterer Abstieg: Der FC Arsenal will Ex-Nationalspieler Mesut Özil unbedingt bereits in diesem Sommer loswerden. Laut "Mirror" seien die Gunners sogar bereit, dem 31-Jährigen eine Abfindung zu zahlen, damit dieser seinen eigentlich noch bis 2021 laufenden Vertrag vorzeitig auflöst. Özil soll in London mehr als 20 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Zuletzt hatte der feine Fußballer abermals die Wut der Fans auf sich gezogen (siehe Artikel rechts).

Die wildesten Transfer-Gerüchte des Sommers finden Sie hier zum Durchklicken!

14:13 Uhr

Mega-Comeback von Mike Tyson wird offenbar verschoben

Das Show-Comeback von Box-Superstar Mike Tyson ist offenbar um mehrere Wochen verschoben worden. Wie "The Ring" unter Berufung auf eigene Quellen berichtet, soll der Kampf des früheren Schwergewichtsweltmeisters gegen Roy Jones Jr. statt am 12. September nun erst am 28. November stattfinden. Die Verschiebung hat angeblich finanzielle Gründe, da sich die Tyson-Seite durch die größere Vorlaufzeit mehr Einnahmen erhofft. Der Kampf des 54-Jährigen über acht Runden gegen den drei Jahre jüngeren Ex-Champions Jones Jr. soll im Dignity Health Park im kalifornischen Carson ohne Zuschauer stattfinden. Die Show wird im Pay-TV übertragen, außerdem wird gerade eine Doku produziert. Tyson und Jones jr. boxen in stärker gepolsterten Handschuhen, die mit 340 Gramm etwa 60 Gramm schwerer als üblich sind. Zudem gab es Unstimmigkeiten, ob die Kämpfer einen Kopfschutz tragen sollen. Auch über Dopingtests in der Vorbereitung zum Kampf herrschte laut "The Ring" Uneinigkeit.

13:42 Uhr

"Kein Verschwörungstheoretiker" - aber Vettel gerät ins Grübeln

Und nochmal Sebastian Vettel: Die offensichtliche Unterlegenheit gegen seinen Teamrivalen Charles Leclerc schmerzt ihn sehr. Durchs Internet geistern seit Wochen Theorien, nach denen der Monegasse von Ferrari bevorteilt wird, um den Vettel-Rauswurf zu rechtfertigen. An diesen will er selbst sich nicht beteiligen. "Ich bin kein Verschwörungstheoretiker", sagte Vettel bei RTL, "denn da besteht immer die Gefahr, dass man sich zu sehr reinsteigert und darüber die Dinge vergisst, die man selbst kontrollieren kann." Dennoch sei da eben "eine große Differenz zwischen Charles und mir, und ich bin mir nicht ganz sicher warum." Denn es sind ja nicht nur die wiederkehrenden Fahrfehler. Vettel ist seit einer grundlegenden Änderung des Aerodynamik-Setups offensichtlich langsamer als sein Kollege, obwohl er "alles versucht, früher bremsen, später bremsen, eine andere Fahrlinie wählen."

13:13 Uhr

Boateng und Coman trainieren wieder mit beim FC Bayern

Der FC Bayern hat die Trainingsarbeit an der Algarve vor dem Champions-League-Turnier in Lissabon mit den zuletzt angeschlagenen Jérôme Boateng und Kingsley Coman aufgenommen. Die beiden Profis waren bei der Übungseinheit auf dem Rasenplatz im Hotelkomplex "Cascade" in Lagos dabei. Trainer Hansi Flick kann sie damit wohl für das Viertelfinale an diesem Freitag gegen den FC Barcelona einplanen. Vor den Augen der Vorstandsmitglieder Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic absolvierte Abwehrchef David Alaba zwei Tage nach dem 4:1-Heimsieg im Achtelfinalrückspiel gegen den FC Chelsea nur eine Laufeinheit. Der Einsatz des Österreichers gegen Barça ist aber nicht gefährdet. Im Teamtraining fehlte auch der noch angeschlagene Nachwuchstorjäger Joshua Zirkzee. Die gegen Chelsea hauptsächlich eingesetzten Akteure wurden beim ersten Training etwas geringer belastet.

12:17 Uhr

Schumacher warnt Vettel: "Wenn er so weitermacht ..."

Am Ende des Jahres wird Sebastian Vettel von Ferrari ausgebootet, das steht ja bereits fest. Über ein anderes Szenario wird aber gerade mit zunehmendem Eifer spekuliert: Verlässt der Deutsche die Scuderia sogar frühzeitig mitten in der Saison? Provoziert er gar seinen Rauswurf? Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher etwa hat eine klare Meinung. "Wenn Sebastian so weitermacht", dann werde er den roten Overall nicht mehr bis zum Saisonende tragen, sagt der Sky-Experte. Dass Vettel sich aber tatsächlich wegekeln will, wirkt höchst unwahrscheinlich. Schließlich möchte er gerne in der Formel 1 bleiben und hat damit durchaus noch einen Ruf zu verlieren.

11:34 Uhr

"Sind so schlecht" - Snooker-Genie lästert über Nachwuchs

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Beim Nachwuchs würde Ronnie O'Sullivan lieber wegschauen.

(Foto: dpa)

Snooker-Genie Ronnie O'Sullivan sieht in den Jung-Profis seiner Branche absolut keine Konkurrenz und geht mit dem Nachwuchs hart ins Gericht. "Die jüngeren Spieler, die da nachkommen, sind schon nicht so gut. Sie würden vielleicht als Amateure gut aussehen. Oder nicht mal als Amateure. Viele von ihnen sind so schlecht", sagte der 44 Jahre alte Engländer in einem BBC-Interview am Rande der WM in Sheffield. Er müsste wohl erst "einen Arm und ein Bein verlieren, damit ich aus den Top 50 falle. Nur deshalb sind wir wohl noch so gut dabei", erklärte der fünffache Weltmeister. Bei der diesjährigen WM spielt O'Sullivan wieder um den Titel; im Viertelfinale trifft der Superstar auf den ein Jahr älteren Waliser Mark Williams. Die WM hätte eigentlich am 18. April beginnen sollen, wurde wegen der Coronavirus-Pandemie aber verschoben und findet nun vom 31. Juli bis 16. August statt.

10:59 Uhr

BVB-Star Sancho darf jetzt eigentlich nicht mehr wechseln

Gute Nachrichten für alle Fans in Schwarzgelb: Jungstar Jadon Sancho bleibt Borussia Dortmund erhalten. Der englische Nationalspieler reiste mit dem BVB ins Trainingslager nach Bad Ragaz, ein Wechsel für 120 Millionen Euro zu Manchester United ist damit wohl vom Tisch. Die BVB-Verantwortlichen hatten United und dem 20-Jährigen zuletzt eine Deadline gesetzt. Nach dem Aufbruch ins Trainingslager werde es "keinen Sancho-Wechsel mehr in dieser Saison geben", hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erklärt. Sancho besitzt in Dortmund noch einen Vertrag bis 2022. Die "Bild"-Zeitung hatte zuletzt vermeldet, dass sich Sancho mit den Red Devils über einen Fünfjahresvertrag einig sei.

Unseren ausführlichen Bericht zum Thema finden Sie übrigens hier!

09:45 Uhr

Schalkes Spielmacher soll vom BVB umworben werden

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Über den BVB spricht ein Schalker besser nicht.

(Foto: imago images/Revierfoto)

Amine Harit soll zu den Spielern gehören, die wenig Lust haben, sich damit abzufinden, dass der FC Schalke 04 eher überschaubare sportliche Ziele ausgibt. Dass Abschiedsgerüchte um den 23-Jährigen kursieren, wundert daher kaum. Ausgerechnet der BVB soll allerdings zu den Klubs gehören, die die Fühler nach Harit ausgestreckt haben. Das berichtet das französische Portal "Le10Sport" exklusiv. Demnach beobachtet der BVB die Situation um Harit sehr genau und schließe nicht aus, einen Vorstoß beim marokkanischen Nationalspieler zu wagen. Den Schwarz-Gelben droht dem Bericht zufolge allerdings namhafte Konkurrenz aus Spanien: Der FC Barcelona und der FC Valencia sollen bereits in Gelsenkirchen wegen einer Verpflichtung Harits angefragt haben. Aus der französischen Ligue 1 wird zudem OGC Nizza Interesse nachgesagt. Zuletzt hatte die "WAZ" geschrieben, dass der Profi "auf eine weitere turbulente Saison mit Abstiegskampf keine besondere Lust" habe.

Mehr über dieses Gerücht lesen Sie übrigens hier!

09:11 Uhr

Marozsan holt mit Lyon erneut den französischen Pokal

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Titelsammlerin.

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan hat mit Olympique Lyon erneut den französischen Pokal gewonnen. Im Finale gegen Paris St. Germain setzten sich die Titelverteidigerinnen 4:3 nach Elfmeterschießen durch. Nach 90 Minuten hatte es 0:0 gestanden. Marozsan stand bei Lyon in der Startelf, bei PSG saß Nationalspielerin Sara Däbritz zunächst auf der Bank. Sie wurde in der 57. Minute eingewechselt. Den entscheidenden Elfmeter parierte die französische Nationaltorhüterin Sarah Bouhaddi gegen Lea Khelifi. Für Marozsan war es der insgesamt dritte Triumph im französischen Pokal nach 2017 und 2019. In der ersten Halbzeit musste das Spiel wegen eines Stromausfalls im Stade de l'Abbe-Deschamps von Auxerre für gut zehn Minuten unterbrochen werden.

08:40 Uhr

Champions League: Atlético Madrid meldet zwei Coronafälle

Nach der Bekanntgabe zweier Coronavirus-Fälle bei Atlético Madrid ist weiter unklar, ob es sich dabei um Spieler handelt. Der Klub hatte am Sonntagabend, vier Tage vor dem Champions-League-Viertelfinale in Lissabon gegen RB Leipzig, keine Namen genannt. Spanische Medien wollen jedoch erfahren haben, dass es zwei Profis sind. Dies berichten nun die Sportzeitungen "As" und "Marca" in ihren Online-Ausgaben sowie der Rundfunksender Cadena Ser. Eine Bestätigung dafür gab es nicht. Befürchtet werde, dass es weitere Fälle geben könne, hieß es weiter. Der Klub hatte im Zuge der Bekanntgabe der positiven Corona-Tests am Sonntagabend mitgeteilt, man werde am Montag die gesamte 93-köpfige Delegation, die zum Miniturnier der Königsklasse nach Portugal fahren soll, erneut testen.

08:10 Uhr

"Club"-Legende stellt Dieter Hecking infrage

Dieter Hecking ist neuer Sportvorstand des 1. FC Nürnberg. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Kann er sich durchsetzen?

(Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild)

Für den langjährigen Präsidenten des 1. FC Nürnberg, Michael A. Roth, steht der neue Sportvorstand Dieter Hecking vor einer schwierigen Aufgabe beim fränkischen Traditionsverein. "Dieter Hecking ist kein schlechter Mann. Aber kann er sich durchsetzen? In ihm steckt ja selber noch ein Trainer. Ich stelle deshalb infrage, ob er mit dem neuen Trainer auskommt", sagte Roth der dpa. Hecking ist seit dieser Saison neuer Sportvorstand beim Fußball-Zweitligisten, Robert Klauß neuer Trainer. Über Hecking sagte Roth weiter: "Wenn er die Verantwortung ganz alleine übernimmt, ist das auch problematisch, weil man eines Tages sowieso der Buhmann ist, wenn es nicht funktioniert. Dann stehst du zum Abschuss frei. Ich sage nicht, dass es nicht geht, aber es wird sehr schwierig."

07:41 Uhr

Das Coronavirus infiziert die MLB immer weiter

In der Major League Baseball gibt es die nächsten Coronavirus-Fälle und eine weitere komplett abgesagte Serie. Zentrum des jüngsten Ausbruchs ist das Team der St. Louis Cardinals. Über das Wochenende stieg die Zahl der positiv getesteten Menschen laut MLB-Mitteilung auf neun Spieler und sieben Betreuer. Die ersten beiden Fälle in dem Team gab es bereits am 30. Juli. Nach der Absage der Serie gegen die Chicago Cubs wurde nach Angaben deswegen auch die Serie gegen die Pittsburgh Pirates abgesagt, die am Montag hätte beginnen sollen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP sind inzwischen 27 Spiele in der MLB im Zusammenhang mit Coronavirus-Fällen abgesagt worden.

07:05 Uhr

Aufregung um Sanchos Partybesuch - Das sagt der BVB

Ein in den sozialen Netzwerken aufgetauchtes Video hat die Spekulationen über einen Wechsel von Jadon Sancho von Borussia Dortmund zu Manchester United angeheizt. Die Bilder zeigen Sancho bei einer Gartenparty am Samstagabend - offenbar in England. Darüber berichtete unter anderem die "Daily Mail". Der BVB reagierte am Sonntag via "Bild", sieht aber keinen Verstoß gegen die Corona-Auflagen. "Dass Spieler vor einem Trainingslager noch mal auf Heimatbesuch sind, ist üblich und in Ordnung, wenn es sich nicht um Risikogebiete handelt", sagte Mediendirektor Sascha Fligge. Dies gelte auch für Sancho. "Die Bilder, die uns bis jetzt gezeigt wurden, verstoßen aus unserer Sicht nicht gegen die Corona-Schutzverordnung beziehungsweise gegen die Hygienevorschriften", so Fligge weiter. In England sind derzeit private Veranstaltungen bis 30 Personen erlaubt.

06:37 Uhr

Theis' Celtics machen Platz drei im Osten klar

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Grün ist die Hoffnung.

(Foto: USA TODAY Sports)

Die Boston Celtics um Center Daniel Theis haben sich mit einem Sieg gegen die Orlando Magic den dritten Platz in der Eastern Conference gesichert. In den Playoffs auf dem Weg zum NBA-Finale tritt die Mannschaft damit auf das sechstplatzierte Team aus dem Osten. Beim 122:119 nach Verlängerung kam Stammspieler Theis auf sechs Punkte, sieben Rebounds und zwei Vorlagen. Eine auch für NBA-Verhältnisse ungewöhnlich hohe Ausbeute hatte unterdessen Damian Lillard von den Portland Trail Blazers beim 124:121 gegen die Philadelphia 76ers. Lillard kam auf 51 Zähler und ist damit nun nach US-Medienangaben einer von nur zehn Spielern in der Geschichte der besten Basketball-Liga der Welt, die in mindestens zehn Spielen auf 50 oder mehr Punkte gekommen sind.