Montag, 13. Juli 2020Der Sport-Tag

15:16 Uhr

Präsident des FC Zürich mit Coronavirus angesteckt

imago0047500801h.jpg

Der Präsident des FC Zürich Ancillo Canepa hat sich mit dem Coronavirus infiziert.

(Foto: imago images/Pius Koller)

Nachdem sich mehrere Personen vom FC Zürich mit dem Coronavirus angesteckt haben, ist nun auch Klubpräsident Ancillo Canepa infiziert. Auf der Vereinshomepage schrieb der Präsident am Sonntag, dass er sich nach einer Busfahrt mit der Mannschaft testen ließ. Aufgrund der Coronavirus-Infektionen wurden die Partien gegen den FC Sion sowie den FC Basel abgesagt. Ob der Ligaspielbetrieb fortgesetzt wird, ist noch offen.

13:52 Uhr

Rakitic verteidigt Neuer nach Gesangs-Eklat

Manuel Neuer singt - und bekommt aufgrund des Inhalts und des Ursprungs des kroatischen Liedes "Lijeba li si" heftige Kritik ab. Das hat nämlich Marko Perkovic, der Sänger der dem Rechtsextremismus nahe stehenden Band "Thompson" geschrieben. Für Ex-Mitspieler Ivan Rakitic nichts Verwerfliches.

  • "Manu ist in Kroatien wie einer von uns", sagt der heutige Barcelona-Spieler. "Wir sind unheimlich stolz, dass er immer wieder nach Kroatien kommt und sich bei uns so wohlfühlt. Er war für mich auf Schalke wie ein älterer Bruder."
  • Neuer hatte unter anderem mit seinem Torwarttrainer Toni Tapalovic gefeiert - für den Vize-Weltmeister Rakitic eine logische Erklärung: "Tapalovic ist Kroate, er kommt aus Dubrovnik, und dadurch wurde Manu etwas angesteckt von der Liebe zu Kroatien und auch zu der Musik."
  • Auch das Lied an sich, findet Rakitic völlig unerheblich: "Der Sänger ist ein unglaublich bekannter Mann, der in Kroatien geliebt wird", so der Kroate. "Er gibt immer wieder im ganzen Land Konzerte. In dem Lied geht es um die Liebe zu Kroatien und darum, wie schön unser Land ist."
Mehr dazu lesen Sie hier.
12:59 Uhr

Überraschung beim FC Bayern: Leroy Sané startet ins Training

imago0040761616h.jpg

Leroy Sané startet den Trainingsbetrieb beim FC Bayern München

(Foto: imago images / Sven Simon)

Fußball-Nationalspieler und Neu-Münchener Leroy Sané hat früher als geplant das Training beim FC Bayern München aufgenommen. Zusammen mit dem Langzeitverletzten Niklas Süle und dem Fitnesstrainer Holger Broich absolvierte Sané eine Trainingseinheit beim deutschen Rekordmeister.

Normalerweise sollte der Neuzugang, der bei den Münchnern einen Fünfjahresvertrag unterschrieben hat, erst ab kommender Woche in den Trainingsbetrieb einsteigen. Nach einer kräftezehrenden Rückrunde befinden sich die Bayern jedoch noch im Kurzurlaub.

Bevor es Sané zum FC Bayern München zog, spielte der Millionentransfer ab der Saison 2016/2017 für Manchester City in der Premier League. Nach seinem im August zugezogenen Kreuzbandriss und der folgenden Reha bestritt er zuletzt noch ein Spiel bei für seinen alten Klub. Für die Fortsetzung der Champions League im August ist Sané nicht spielberechtigt.

12:33 Uhr

Eintracht Aufsichtsrat: Verkauf von Kostic nicht ausgeschlossen

imago0035885318h.jpg

Der Aufsichtsrat von Eintracht Frankfurt, Wolfgang Steubing, schließt den Verkauf von Leistungsträgern nicht aus.

(Foto: imago/Hartenfelser)

Der Aufsichtsrat von Eintracht Frankfurt, Wolfgang Steubing, schließt auf Grundlage der aktuellen Marktlage den Verkauf von Leistungsträgern wie Filip Kostic und Kevin Trapp nicht aus. Im Interview mit der "Bild"-Zeitung sagte er: "Wenn jetzt einer käme und 30 Millionen zahlen wollte, das würden wir zur Kenntnis nehmen." Beide Spieler besitzen noch einen längerfristigen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten.

Weiterhin rechne er damit, dass es hinsichtlich der Sponsoreneinnahmen zu Einbußen kommen könnte. "Wir haben Sponsoren, die über große Verdienstausfälle klagen. Darüber müssen wir reden. Wir wollen sie ja nicht verlieren."

11:41 Uhr

Bruder von Spurs-Star bei Schießerei getötet

imago0047562189h.jpg

Serge Aurier trauert um seinen Bruder.

(Foto: imago images/Focus Images)

Was für eine heftige Nachricht: Der jüngere Bruder des ivorischen England-Legionärs Serge Aurier vom Premier-League-Klub Tottenham Hotspur, Christopher Aurier, ist bei einem Schusswechsel am Morgen in Toulouse getötet worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

  • Um 5 Uhr erreichten die Notfallkräfte den Tatort, der 26-jährige Christopher Aurier hatte einen Bauchschuss erlitten und erlag wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
  • Christopher Aurier hatte beim Fünftligisten Toulouse Rodeo gespielt; der Täter befindet sich auf der Flucht.
11:20 Uhr

Kann Vettel seine F1-Karriere noch retten?

Schlimmer könnte es um Sebastian Vettel kaum stehen: Nach einem Dreher und einem unverschuldeten Crash steht nach zwei Rennen nur ein einziger, mickriger Punkt auf dem Konto. Der Weg zur Karriere-Rettung wird eher länger als kürzer.

10:54 Uhr

RB Leipzig scheitert mit erstem Angebot für Rashica

Das war wohl zu wenig: Fußball-Bundesligist RB Leipzig ist mit seinem ersten Angebot für Milot Rashica offenbar gescheitert. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen die Sachsen Rashicas Klub Werder Bremen 15 Millionen Euro für einen Transfer geboten haben. Mit Bonuszahlungen könne die Summe auf 18 Millionen steigen.

  • Dies soll Werder laut des Berichts abgelehnt haben, da sich der in der Relegation gerettete Klub eine Ablöse von 25 Millionen Euro erhoffe. Diese soll helfen, die durch den Klassenerhalt entstandenen Kaufverpflichtungen für Ömer Toprak und Leonardo Bittencourt von insgesamt gut 13 Millionen Euro zu bedienen.
  • Das Interesse von Leipzig an Rashica ist bekannt. Der Nationalspieler des Kosovo soll beim Dritten der abgelaufenen Saison einer der Spieler sein, durch den der Abgang von Timo Werner zum FC Chelsea kompensiert werden soll.
  • Dem von Salzburg verpflichteten Hee-Chan Wang traut RB die Werner-Rolle allein noch nicht ganz zu. So sagte Sportdirektor Markus Krösche gegenüber dem "Kicker", dass er "im Bereich der Handlungsschnelligkeit" noch Potenzial sehe.
10:15 Uhr

Britische Olympioniken bekamen Wunderdroge

Es klingt abenteuerlich und falsch: Vor den Olympischen Spielen 2012 testeten britische Olympioniken eine experimentelle Substanz, die eigentlich für US-Streitkräfte entwickelt worden war.

  • Der "Mail on Sunday" zufolge war dies ein Geheimprojekt des Spitzensportverbandes UK Sport. Es kostete Hunderttausende Pfund und sollte britische Athleten in der Weltspitze etablieren.
  • 91 Athleten aus acht Disziplinen bekamen die Wunderdroge "DeltaG", ein energiesteigernder Drink mit Keton-Estern. Mit dessen Hilfe können Ausdauerathleten trotz der Aufnahme von Kohlenhydraten einen ketogenen Zustand erreichen.
  • Die Teilnehmer des Projekts verpflichteten sich zur Geheimhaltung - und hätten eventuelle Risiken - auch des Dopingvorwurfs - selbst zu tragen.
09:58 Uhr

Ex-Nationalspieler Helmes verstärkt österreichischen Erstligisten

Der 36-Jährige unterschrieb beim FC Flyeralarm Admira einen Vertrag bis 2022. Der ehemalige Profi von Leverkusen, Wolfsburg und Köln wird laut Angaben des Klubs Zvonimir Zoldo als Assistent unterstützen sowie das Reserveteam als Cheftrainer betreuen. Nach seinen Trainerstationen bei Köln, Erfurt und Leverkusen zieht es den gebürtigen Kölner mit sofortiger Wirkung nach Österreich.

09:28 Uhr

BVB will Edelreservist an Marseille abgeben

imago0047324242h.jpg

Balerdi kam Anfang 2019 von Boca Juniors.

(Foto: Groothuis/Witters/Pool/Witters)

Bei Borussia Dortmund sitzt er vor allem auf der Bank, nun könnte Leonardo Balerdi mehr Spielzeit bekommen - in Frankreich. Die "L'Équipe" berichtet, dass der Argentinier in der kommenden Saison für Olympique Marseille auflaufen könnte.

  • Marseille-Coach André Villas-Boas bestätigte das Interesse: "Jacques-Henri (OM-Präsident, Anm. d. Red.) wurden vier Namen genannt, und er ist einer davon. Er hat ein interessantes Profil, wir werden sehen, was passiert."
  • Der 21-Jährige soll zunächst ausgeliehen werden, der Klub aber eine Kaufoption erhalten. Laut "Bild"-Zeitung soll die Ablösesumme bei zwölf Millionen Euro liegen.
  • Balerdi würde laut BVB-Sportdirektor Michael Zorc keine Lücke reißen: "In der Abwehr sind wir relativ gut aufgestellt."

Weitere Transfergerüchte lesen Sie bei den Kollegen von sport.de.

08:59 Uhr

Ajax-Legende Wim Suurbier ist tot

82f232aaf540ea440285a884a2a9f711.jpg

Extrem erfolgreich mit Ajax: Wim Suurbier.

(Foto: imago images/Frinke)

Der niederländische Fußball trauert um Wim Suurbier. Der Vizeweltmeister von 1974 starb im Alter von 75 Jahren, das teilte sein langjähriger Klub Ajax Amsterdam mit. Suurbier gehörte als Rechtsverteidiger zur Goldenen Generation der Niederlande in den 1970er-Jahren. Mit Ajax gewann er von 1971 bis 1973 dreimal in Folge den Europapokal der Landesmeister. 1974 stand er im WM-Finale von München gegen die Bundesrepublik Deutschland (1:2). Nach seiner Zeit bei Ajax absolvierte Suurbier in der Saison 1977/78 zwölf Bundesligaspiele für Schalke 04, seine Karriere ließ er später in den USA ausklingen.

08:10 Uhr

Darum durfte Haaland nicht im Club feiern

133046470.jpg

Haaland hatte beim Feiern kein Glück.

(Foto: picture alliance/dpa)

Erling Braut Haaland ist in der fußballfreien Zeit in seiner Heimat Norwegen. Dort wollte der 19-Jährige in Stavanger in einem Club feiern, musste aber gehen. Auf einem Video ist festgehalten, wie er von einem Türsteher vehement aufgefordert wird, das Gelände zu verlassen.

  • Allerdings nicht etwa, weil sich der BVB-Spieler schlecht benommen hatte. Vielmehr fürchtete der Betreiber eine Menschenansammlung aufgrund des berühmten Besuchs.
  • "Aufgrund der aktuellen Bestimmungen zu Covid-19 waren sich die Mitarbeiter des Sicherheitspersonals der Menschenmenge um Erling Braut Haaland bewusst", sagte der Operations Manager von PSS Securitas, für die der Türsteher arbeitet, der "Bild"-Zeitung: "Ihnen war klar, dass die Fans nicht aufhören würden, sich um ihn zu drängen, nach Fotos zu fragen und sich mit ihm unterhalten zu wollen. Am Ende wurde der Druck so groß, dass wir ihn bitten mussten, zu gehen."
  • Und weiter: "Erling war nicht betrunken, kooperativ und zeigte nach einem Gespräch im Freien vollstes Verständnis für die Situation."
07:03 Uhr

Ein Gerücht zu Götze! Zieht es den Ex-Dortmunder zu Franck Ribéry?

Dortmunds Mario Götze. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Die sportliche Zukunft von Mario Götze ist weiter ungeklärt.

(Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild)

Zumindest sportlich blieb es in den vergangenen Wochen um Mario Götze ruhig. Nach der Geburt seines Nachwuchses konzentriert er sich derzeit offenbar auf seine neue Rolle als Papa. Der ehemalige BVB- und Bayern-Profi wird im Sommer eine neue sportliche Herausforderung suchen - dem Vernehmen nach zieht es den 63-fachen Nationalspieler nach Italien. Bereits im April spekulierte die "Gazetta dello Sport" über einen Wechsel Götzes in die italienische Hauptstadt - sowohl die AS Roma als auch Lazio sollen Interesse am Offensiv-Mann haben. Wie labaroviola.com berichtet, könnte sich im Werben um den vertragslosen Götze nun auch der AC Florenz einschalten. Der Klub von Franck Ribéry sucht erfahrene Verstärkung für das Mittelfeld. Der Franzose könnte dem Bericht zufolge eine entscheidende Rolle im Buhlen um Götze spielen, da sich die beiden Ex-Bayern in der Münchner Zeit angefreundet haben und Ribéry dem 28-Jährigen bei der Eingewöhnung in der Toskana unter die Arme greifen könne.

06:31 Uhr

Ski-WM in Oberstdorf: Organisatoren wollen volle Tribünen

Der Corona-Pandemie zum Trotz planen die Organisatoren der Nordischen Ski-WM 2021 in Oberstdorf vom 23. Februar bis zum 7. März mit voll besetzten Zuschauerrängen. Das bestätigte Moritz Beckers-Schwarz, einer der Geschäftsführer der Nordischen Ski-WM GmbH, der "Augsburger Allgemeinen". "Momentan planen wir mit der Kapazität von 100 Prozent", sagte er. Die finale Entscheidung, ob und wenn ja wie viele Zuschauer in die Stadien dürfen, liege aber bei der bayrischen Landesregierung. Im Vorverkauf wurden bereits 25.000 Tickets abgesetzt. Bei einer Absage der WM oder einer Reduzierung der Zuschauerzahlen seien die Fans abgesichert. "Bei einer Absage oder bei Kapazitätsbeschränkungen werden die Ticketkosten netto zurückerstattet", sagte Beckers-Schwarz.

05:55 Uhr

Illegale Mercedes-Kopie? Renault protestiert gegen Racing Point

b6a770ef73c7f6039c61153689b97217.jpg

Eine Mercedes-Kopie?

(Foto: imago images/HochZwei)

Der "pinke Mercedes" auf dem Prüfstand: Die Boliden des Formel-1-Rennstalls Racing Point sind Gegenstand einer Untersuchung des Automobil-Weltverbandes FIA. Auslöser ist ein offizieller Protest des direkten Konkurrenten Renault, diesen reichten die Franzosen nach dem Großen Preis der Steiermark ein. Da der RP20 von Racing Point deutliche Ähnlichkeiten zum Weltmeister-Mercedes der vergangenen Saison hat, soll nun geprüft werden, ob hier gegen das Reglement verstoßen wurde. Nachdem die Rennkommissare nach Anhörung von Vertretern beider Parteien den Protest offiziell zuließen, beschlagnahmte und versiegelte ein Vertreter der Technischen Abteilung der FIA die entsprechenden Teile der Wagen 11 und 18 von Sergio Perez und Lance Stroll, um eine "detaillierte Analyse" vorzubereiten. Weiter darf er externe Unterstützung von Renault und auch Mercedes bei der Bewertung in Anspruch nehmen. Wie lange dies dauern wird, ließ die FIA offen.