Montag, 14. September 2020Der Sport-Tag

23:53 Uhr

Vereinsloser Mario Götze wechselt - aber nur den Berater

Der derzeit vereinslose Mario Götze hat seinen Berater gewechselt. "Ich werde ab sofort von der Agentur LIAN Sports Group beraten. Fali Ramadani, Damir Smoljan und ihr Team passen zu meinen Plänen und Vorstellungen für meine sportliche Zukunft", sagte der Siegtorschütze des WM-Finals von 2014 der "Bild"-Zeitung. Bisher wurde der 28-Jährige von Reza Fazeli vertreten. "Wir haben uns in gegenseitigem Einvernehmen getrennt. Ich wünsche Mario für seine Zukunft alles Gute", sagte Fazeli. Götzes Vertrag bei Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund war im Sommer ausgelaufen. Einen neuen Arbeitgeber hat der Offensivspieler bisher noch nicht gefunden. Ein Wechsel ins Ausland gilt als wahrscheinlich.

23:13 Uhr

Werner holt Elfmeter raus, Havertz blass: Chelsea startet mit Sieg

Die deutschen Nationalspieler Kai Havertz und Timo Werner sind bei ihrem Pflichtspiel-Debüt mit dem FC Chelsea erfolgreich in die Premier-League-Saison gestartet. Der englische Fußball-Spitzenklub gewann mit den beiden Ex-Bundesliga-Profis in der Startelf bei Brighton & Hove Albion mit 3:1 (1:0). Dabei gingen die Blues nach einen Foul am Ex-Leipziger Werner in Führung, der im Strafraum von Brighton-Torhüter Mathew Ryan zu Fall gebracht wurde. Jorginho (23.) verwandelte den Elfmeter sicher. Leandro Trossard (54.) glich aus, die Antwort kam kurz darauf von Chelseas Reece James (56.), Kurt Zouma erhöhte nach einer Ecke (66.).

Werner setzte in der Offensive immer wieder Akzente und verzeichnete Chelseas beste Chance nach dem Führungstreffer. Der 24-Jährige kam mit Tempo über die linke Seite in den Strafraum, seinen Schuss ins kurze Eck parierte Ryan jedoch (45.+3). Der ehemalige Leverkusener Havertz agierte zunächst eher unauffällig, für den 21-Jährigen kam in der 80. Minute Callum Hudson-Odoi.

21:46 Uhr

HSV-Profi Leistner geht nach Pokalaus auf Dresden-Fan los

Das Pokal-Aus des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV bei Drittligist Dynamo Dresden dürfte für Neuzugang Toni Leistner ein Nachspiel haben. Ein nach der 1:4-Niederlage des HSV aufgetauchtes Video zeigt den Innenverteidiger, wie er auf die Zuschauerränge steigt, einen Dynamo-Fan am Kragen packt und zu Boden stößt.

Leistner soll bei einem kurz zuvor unmittelbar vor dem Fanblock geführten Interview beleidigt worden sein. Leistner ist in Dresden geboren und spielte von 2010 bis zum Zweitligaabstieg 2014 bei den Sachsen. Ob er während des Pokalspiels oder danach beleidigt wurde, blieb zunächst offen.

20:48 Uhr

Für Reus könnte es heute noch ernst werden

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Marco Reus könnte heute sein Pflichtspielcomeback feiern.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Nationalspieler Marco Reus ist im Erstrunden-Spiel des DFB-Pokals von Borussia Dortmund beim Drittligisten MSV Duisburg zunächst wie erwartet nur Ersatz. Der 31-Jährige, der beim Pokal-Aus des Vize-Meisters in der Vorsaison am 4. Februar bei Werder Bremen zuletzt auf dem Platz stand, könnte im Laufe der Partie zu seinem Pflichtspiel-Comeback nach 223 Tagen kommen. Reus war wegen einer hartnäckigen Adduktorenverletzung ausgefallen. Am vergangenen Montag hatte er im Testspiel gegen Sparta Rotterdam (2:1) erstmals wieder für 70 Minuten gespielt und gleich ein Tor erzielt.

Im Tor der Dortmunder steht im ersten Pflichtspiel der Saison der etatmäßige Ersatz-Torhüter Marwin Hitz für den angeschlagenen Roman Bürki (Hüftprobleme). Mit dem 17-Jährigen Jude Bellingham und dem von Paris Saint-Germain verpflichteten Thomas Meunier stehen zwei Neuzugänge in der Startelf des BVB.

Verfolgen Sie das Spiel doch am besten im Liveticker!

18:57 Uhr

Görges kassiert schlimme Klatsche

Die deutsche Tennisspielerin Julia Görges ist beim WTA-Turnier in Rom bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Im ersten Spiel nach ihrer Knöchelverletzung unterlag die 31-Jährige Danka Kovinic (Montenegro) deutlich mit 1:6, 0:6. Im Juli hatte Görges beim Berliner Einladungsturnier ihre erste Partie nach der Corona-Zwangspause bestritten, musste im Viertelfinale gegen die Lettin Anastasija Sevastova allerdings wegen einer Knöchelverletzung aufgeben. Auf einen Start bei den US Open hatte sie aufgrund von Sicherheitsbedenken verzichtet.

17:19 Uhr

"Danke": Djokovic begeistert von Thiem und Zverev

Tennis-Superstar Novak Djokovic hat Dominic Thiem und Alexander Zverev für ihren respektvollen Umgang miteinander beim Finale der US Open gelobt. "Ungeachtet ihrer Rivalität und des unglaublichen Kampfes haben sie ein großes Herz gezeigt und damit viele Tennisspieler inspiriert", schrieb Djokovic auf Instagram.

Zverev war unmittelbar nach Thiems 2:6, 4:6, 6:4, 6:3, 7:6 (8:6)-Sieg zu dem Österreicher gegangen und hatte seinen Kumpel herzlich umarmt. Bei ihren Statements zum Match äußerten sich beide sehr wertschätzend übereinander, was Djokovic offenbar beeindruckte. "Danke sowohl Domi als auch Sascha, dass ihr stark für eure Werte eintretet und immer im Blick behaltet, was am wichtigsten ist - Liebe und Respekt füreinander", schrieb Djokovic: "Herzlichen Glückwunsch an euch beide zu der großartigen Leistung und dem fantastischen Spiel, das ihr der Tenniswelt gegeben habt."

15:43 Uhr

"Sollte das wahr sein ...": Boxer haben viel Ärger nach Corona-Massenausbruch

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Sarah Scheurich hat Ärger mit ihrem Verband.

(Foto: imago images / Eduard Bopp)

Boxerin Sarah Scheurich hat wegen der Corona-Infektion der fast kompletten deutschen Nationalmannschaft im österreichischen Trainingslager Vorwürfe gegen den deutschen Verband erhoben. Scheurich sieht sich getäuscht, weil Sportdirektor Michael Müller in der Öffentlichkeit mit den Worten zitiert wurde: "Es war klar, dass so etwas kommt. Wenn es dieses Mal gut gegangen wäre, hätte es uns vielleicht beim nächsten Mal erwischt."

Die 27 Jahre alte Mittelgewichtlerin erwiderte daraufhin: "Sollte das wahr sein, grenzt es an Körperverletzung. Das heißt ja: Man schickt uns in ein Trainingslager und rechnet damit, dass wir uns infizieren." Müller bestreitet, dass die Aussage so gefallen ist.

13:42 Uhr

Das tragische Ende der Karriere von Ignacio Camacho

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"Mein Fuß hat basta gesagt."

(Foto: imago/Contrast)

Der spanische Fußball-Profi Ignacio Camacho vom VfL Wolfsburg muss seine Karriere im Alter von nur 30 Jahren beenden. Das gaben der Spieler und sein Verein bei einer Pressekonferenz in der Volkswagen Arena bekannt. Der Ex-Nationalspieler wird in den nächsten zwei Jahren ein Trainee-Programm beim Bundesligisten absolvieren und dabei mehrere Stationen in der Profi-Abteilung und im Nachwuchsbereich durchlaufen. Camacho bestritt im September 2018 sein letztes Bundesliga-Spiel für den VfL, danach musste er fünf Mal am Fuß operiert werden. "Mein Fuß hat basta gesagt. Nach einiger Zeit des Nachdenkens und vielen Gesprächen mit Ärzten ist es an der Zeit, um Abschied zu nehmen", sagte Camacho. "Ich habe alles getan, um weiter spielen zu können."

13:20 Uhr

Fußball-Präsident kassiert Anzeige wegen Corona-Infektion

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Also so geht das mit der Maske aber nicht ...

(Foto: imago images/Gribaudi/ImagePhoto)

Dem Präsidenten des italienischen Fußball-Erstligisten SSC Neapel, Aurelio De Laurentiis, drohen nach seiner Corona-Infektion Probleme mit der Justiz. Der 71-Jährige, der in der vergangenen Woche positiv auf das Virus getestet worden war, ist vom italienischen Verbraucherschutzverband Codacons bei der Mailänder Staatsanwaltschaft angezeigt worden.

  • Mit seinem unvorsichtigen Verhalten habe De Laurentiis die öffentliche Gesundheit gefährdet, lautet der Vorwurf.
  • Alle Vereinspräsidenten der Serie A hatten am vergangenen Mittwoch an einer Generalversammlung in Mailand teilgenommen - De Laurentiis wird beschuldigt, keinen Mundschutz getragen zu haben.
  • Nach dem positiven Ergebnis bei De Laurentiis mussten sich alle weiteren 19 Klubchefs Coronatests unterziehen. Der Filmproduzent ist derzeit in Heimquarantäne.
12:38 Uhr

Verletzt beim Comeback: Droht Robben das endgültige Karriereende?

Arjen Robben warf das weiß-grüne Trikot mit der Nummer 10 nebst Kapitänsbinde wütend zu Boden und stapfte mit finsterer Miene in die Kabine. Für den ehemaligen Star von Bayern München sollte es nach über einem Jahr Pause ein Neustart werden - doch das Pflichtspiel-Comeback bei "seinem" FC Groningen wurde für Robben zum "persönlichen Drama" (Voetbal International). Ein Drama, das sogar die Frage aufwarf, ob dies möglicherweise das endgültige Karriereende für Robben bedeuten könnte. Er wisse es nicht, er habe mit seinem Routinier "noch nicht gesprochen", sagte Groningens Trainer Danny Buijs nach dem 1:3 gegen die PSV Eindhoven. Er wisse nur, so Buijs, dass Robben "mit Beschwerden in der Leistengegend" raus musste.

11:58 Uhr
11:29 Uhr

Darum will Draxler offenbar nicht zur Hertha wechseln

Nationalspieler Julian Draxler könnte Paris St. Germain noch in diesem Sommer verlassen und ist offenbar weiter ein Thema bei Hertha BSC. Dem "Kicker" zufolge werde der bereits im Winter kontaktierte Ex-Wolfsburger und -Schalker in Berlin "unverändert wertgeschätzt". Ein Transfer scheint allerdings dennoch eher unrealistisch, Draxler fehle bei Hertha "die aus seiner Sicht passende Reiseflughöhe". Zuletzt hatten Medien auch Bayer Leverkusen als potenziellen neuen Arbeitgeber für den 26-Jährigen ins Gespräch gebracht. Im offensiven Mittelfeld, der stärksten Position von Draxler, herrscht nach dem Abgang von Supertalent Kai Havertz ebenfalls Bedarf.

10:53 Uhr

Bayerns Fitness-Chef: Sané "hat Luft nach oben"

Frühestens am Freitag beim Bundesliga-Auftakt gegen seinen Ex-Klub FC Schalke 04 wird Leroy Sané sein Pflichtspieldebüt für den FC Bayern geben. Der Neuzugang ist allerdings noch längst nicht in optimaler körperlicher Verfassung. "Er hat noch Luft nach oben, er muss noch etwas tun", erklärte Bayerns Fitness-Chef Professor Dr. Holger Broich dem "Kicker" im Hinblick auf Sané, dem nach langen Monaten ohne Wettkampfpraxis trotz der beiden Nations-League-Einsätze im DFB-Trikot noch die Selbstverständlichkeit in seinem Spiel fehlt. Man müsse Sané noch "Zeit geben", ergänzte Broich, der aber auch betonte, der für rund 50 Millionen Euro von Manchester City verpflichtete Flügelstürmer sei "auf einem guten Weg" und ziehe "wunderbar mit". Sané sei der Münchner "Königstransfer", so Broich, "deshalb brauchen wir ihn nicht fit, sondern topfit".

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09:53 Uhr

Muss der FC Bayern Thiago als Schnäppchen ziehen lassen?

Und nochmal der FC Bayern: Müssen die Münchner im Falle eines Thiago-Verkaufs finanzielle Abstriche machen? Der "Kicker" glaubt, dass die von Uli Hoeneß vermutete Einigung zwischen dem Spanier und einem englischen Top-Klub negative Folgen haben könnte. In diesem Fall müsste der Rekordmeister "entweder ein niedrigeres Angebot als die gewünschten 30 Millionen Euro akzeptieren und schnell einen Ersatz an der Hand haben, oder aber dem Wechsel einen Riegel vorschieben - verbunden mit der Gefahr, den Spanier 2021 nach Vertragsende ablösefrei ziehen lassen zu müssen." Kaum vorstellbar, dass der FC Bayern letztgenanntes Szenario bevorzugen würde ...

Den kompletten Gerüchte-Wahnsinn rund um Thiago finden Sie hier!

09:18 Uhr

Vom FC Bayern: Alabas Berater fordert offenbar Mega-Provision

Einen Tag nach der Attacke von Uli Hoeneß gegen David Alabas Berater Pini Zahavi werden neue Details zu den Forderungen des Israelis bekannt. Einem "Bild"-Bericht zufolge, will Zahavi in den Verhandlungen mit dem FC Bayern über eine Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrags seines Schützlings nicht weniger als 20 Millionen Euro Provision einstreichen. Hoeneß hatte im "Sport1"-Doppelpass lediglich bestätigt, der umtriebige Berater fordere "eine zweistellige Millionen-Summe" für sich selbst. Für Alaba soll Zahavi ein Jahresgehalt von mehr als 20 Millionen Euro fordern. Der FC Bayern bietet nach Informationen von "Sport Bild" bislang lediglich ein Grundgehalt von elf Millionen Euro, das durch Prämien auf bis zu 17 Millionen Euro anwachsen kann.

Alle Nachrichten zum Verlängerungstheater zwischen David Alaba und dem FC Bayern lesen Sie übrigens hier!

08:50 Uhr

Vettel völlig entmutigt: "Der Williams war teilweise schneller als wir"

Auch auf der hauseigenen Strecke kann Ferrari nicht mit der Konkurrenz mithalten. Die Plätze acht und zehn sind angesichts der vielen Ausfälle ein Armutszeugnis für die Scuderia. An der Strategie hat es laut Sebastian Vettel nicht gelegen. Woran es gehapert hat, verrät der F1-Pilot im Video.

08:28 Uhr

NHL: Islanders vor dem Aus, Saisonende für Kühnhackl

Die New York Islanders, Team von Thomas Greiss und Tom Kühnhackl, stehen in den Playoffs der NHL vor dem Aus. Gegner Tampa Bay Lightning fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug ins Stanley-Cup-Finale. Nach einem 4:1 (0:0, 2:1, 2:0) führt die Mannschaft aus Florida in der Finalserie der Eastern Conference mit 3:1. Die Islanders waren zwar durch Brock Nelson in Führung gegangen (12. Minute), doch Blake Coleman und Ondrej Palat drehten die Partie noch in der gleichen Minute. Im Schlussdrittel trafen Brayden Point (44.) und Pat Maroon (58.) mit einem Schuss ins leere Islanders-Tor. Statt Greiss stand dort zuvor erneut Semjon Warlamow, der 32 Schüsse parieren konnte. Für Kühnhackl ist die Saison derweil sicher beendet. Der Angreifer hatte sich kurz nach Wiederbeginn der NHL-Saison Anfang August verletzt und seitdem nicht mehr gespielt - nun verließ er die "Bubble" in Edmonton und wird in diesen Playoffs nicht zurückkehren. Nähere Informationen über Verletzungen oder Krankheiten von Spielern weiterzugeben.

07:22 Uhr

"Zu viele Fehler gemacht" - Brady verbockt Debüt bei Tampa Bay

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Das war noch nix.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Quarterback Tom Brady hat sein mit Spannung erwartetes Debüt mit den Tampa Bay Buccaneers in der NFL verloren. Beim 23:34 gegen die New Orleans Saints unterliefen dem 43-jährigen Brady unter anderem zwei Ballverluste, sogenannte Interceptions. "Ich habe schon viele Spiele in meiner Karriere verloren", sagte Brady, der nach 20 Spielzeiten und sechs Super-Bowl-Siegen mit den New England Patriots nach Tampa gewechselt war. "Offensichtlich habe ich heute zu viele Fehler gemacht, ich werde mich darauf fokussieren, was ich tun muss - und ich muss einen besseren Job machen." Brady beendete die Partie mit 23 erfolgreichen Pässen bei 36 Versuchen für 239 Yards und zwei geworfenen Touchdowns. Seinen erstes Ballbesitz als Buccaneer vollendete er sogar mit einem selbst erlaufenen Touchdown. Doch danach stimmten Abstimmung und Abläufe bei seinem neuem Team spürbar nicht. In der NFL konnten wegen der Corona-Pandemie keine Testspiele bestritten werden.

06:53 Uhr

Neymar schlägt Gegenspieler und erhebt Rassismus-Vorwürfe

Turbulente Rückkehr von Neymar ins Team von Champions-League-Finalist Paris Saint-Germain: Der brasilianische Superstar flog nach seiner Pause wegen einer Corona-Infektion nicht nur mit einer Roten Karte vom Platz, sondern sorgte am Sonntagabend auch mit einem Rassismus-Vorwurf für Aufsehen. Schon während des Spiels gegen Olympique Marseille (0:1) beklagte er sich laut AFP beim Schiedsrichter über den "Rassismus" seines Gegenspielers Alvaro Gonzalez. Mehrfach habe er "Rassismus, nein" gesagt und auf den Spanier gezeigt. Am Ende der Partie zählte Neymar zu einem von insgesamt fünf Spielern, die das Feld wegen einer handfesten Auseinandersetzung vorzeitig verlassen mussten. Neymar schlug dem Spanier auf den Hinterkopf. Als er das Spielfeld verließ, sagte er: "Sehen Sie sich den Rassismus an. Deshalb habe ich ihn geschlagen." Nach dem Spiel twitterte er dann, er bedauere, dass er dem "Idioten" nicht ins Gesicht geschlagen habe.

06:28 Uhr

Newton führt Patriots mit Sieg in die Nach-Brady-Ära

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Ganz stark: Cam Newton

(Foto: USA TODAY Sports)

Die New England Patriots haben ihr erstes Spiel in der NFL nach dem Abgang von Quarterback Tom Brady gewonnen. Nachfolger Cam Newton führte den sechsfachen Super-Bowl-Sieger mit zwei selbst erlaufenen Touchdowns zu einem 21:11-Sieg gegen die Miami Dolphins. Auch Mitfavorit Baltimore Ravens ist erfolgreich in die neue Saison gestartet: Das Team um Vorjahres-MVP Lamar Jackson siegte gegen die Cleveland Browns deutlich mit 38:6. Die Minnesota Vikings haben ihren Saisonauftakt gegen die Green Bay Packers mit 34:43 verloren. Dabei hatten die Vikings die Familie von George Floyd zu dem Spiel eingeladen - das Stadion ist nur etwa fünf Kilometer von dem Ort entfernt, an dem der Afroamerikaner Ende Mai bei einem Polizeieinsatz starb. Offiziell waren bei dem Spiel wie in den meisten Stadien der NFL wegen der Corona-Pandemie keine Fans zugelassen.

05:57 Uhr

Die Highlights des Formel-1-Dramas in Mugello

Zwei Renn-Unterbrechungen und drei Safety-Cars: Nur zwölf Piloten erreichen die Ziellinie bei der Premiere des Mugello-GP. Für Ferrari wird das Jubiläum zum erwarteten Albtraum. Trotz des dezimierten Fahrerfeldes erreichen Vettel und Leclerc nur knapp die Punkteplätze.