Montag, 15. Juni 2020Der Sport-Tag

Heute mit Tobias Nordmann & Torben Siemer
22:40 Uhr

Der 1. FC Kaiserslautern steht am Abgrund

Der 1. FC Kaiserslautern hofft mit dem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung auf einen Neuanfang beim krisengebeutelten Fußball-Drittligisten. "Der Antrag auf die Insolvenz muss als Chance gesehen werden. Es ist zwar die letzte Patrone, aber es soll auch einen 'Re-Start' für den FCK darstellen", sagte der Generalbevollmächtigte Dirk Eichelbaum bei einer Pressekonferenz auf dem Betzenberg. Für Dienstag (13.00 Uhr) ist eine konstituierende Gläubigerausschuss-Sitzung angesetzt. Der Traditionsklub hat beim Amtsgericht Kaiserslautern einen Antrag auf Eröffnung des Verfahrens gestellt.

"Wir wollen nicht mehr in der Vergangenheit investieren, sondern in die Zukunft. Es gibt viele, die den Weg mit uns beschreiten wollen, weil der FCK ein Verein mit großen Chancen ist", sagte Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt. Den viermaligen deutschen Meister sollen mittlerweile Schulden in Höhe von rund 24 Millionen Euro plagen, er soll etwa 15 Millionen Euro zur Erteilung der Lizenz für die kommende Saison benötigen. Das operative Geschäft und der Spielbetrieb sollen planmäßig fortgeführt werden.

22:13 Uhr

Lamine Diack wusste angeblich von nichts

Lamine Diack, ehemaliger Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes, hat im Prozess vor dem Strafgerichtshof in Paris seine Unwissenheit über die Machenschaften seines Sohnes Papa Massata beteuert. Der 87-jährige Diack muss sich wegen verschiedener Korruptions- und Betrugsvergehen verantworten. Diack sagte aus, er sei überrascht zu erfahren, welch hohe Provisionen sein Sohn bei Abschlüssen von Sponsorendeals für die IAAF verlangt habe. Zudem beteuerte Diack, nicht gewusst zu haben, dass die russische Bank VBT von 2007 bis 2011 29 Millionen Euro Sponsorengelder gezahlt habe, davon allerdings nur 19 Millionen auf den Konten des Weltverbandes ankamen. Die restlichen zehn Millionen gingen an eine Firma mit dem Namen "PMD", den Initialen des Diack-Sprösslings.

Der 87-jährige Diack machte zwischenzeitlich einen verwirrten Eindruck. Diack, der von 1999 bis 2015 den Weltverband IAAF (heute Word Athletics) führte, wird unter anderem vorgeworfen, in dieser Zeit Gelder erpresst zu haben, um positive Dopingtests zu vertuschen. Insgesamt sollen Diack und seine Komplizen 3,45 Millionen Euro Schmiergeld für fallengelassene Dopingdelikte kassiert haben. Der Prozess endet am Donnerstag. Papa Massata Diack ist im Senegal untergetaucht, die Behörden liefern den Beschuldigten nicht an Frankreich aus.

21:40 Uhr

Gladbach fürchtet den Ausverkauf nicht

Selbst im Fall des Verpassens der Champions League ist Borussia Mönchengladbach laut Sportchef Max Eberl nicht zum Verkauf von Denis Zakaria gezwungen. "Wir können alle Topstars halten", versprach Eberl für den Fall, dass sein Team den Zweikampf mit Bayer Leverkusen um Platz vier verliert. Der derzeit verletzte Zakaria ist der aktuell begehrteste Spieler des Tabellen-Fünften und vor allem auch international gefragt. Der Vertrag des Schweizers läuft noch bis 2022. Ein Verkauf des 23 Jahre alten Mittelfeldspielers in diesem Sommer könnte der Borussia mehr als 40 Millionen Euro einbringen.

Auch die beiden Gladbacher Top-Scorer Marcus Thuram und Alassane Pléa sollen das Interesse vor allem englischer Top-Klubs geweckt haben. Zuletzt war spekuliert worden, dass Zakaria für den Fall, dass Gladbach die Champions League noch verpasst, auch wegen der Auswirkungen der Corona-Krise zum Verkauf Zakarias gezwungen sein könnte. Drei Spieltage vor dem Saisonende liegt Leverkusen einen Zähler vor der Borussia auf Rang vier. Der Tabellen-Fünfte ist nur für die Europa League qualifiziert.

20:55 Uhr

Der DFB gewinnt Mitglieder und verliert Mannschaften

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat im neunten Jahr nacheinander einen Mitgliederzuwachs verzeichnet, die Zahl der Vereine und gemeldeten Mannschaften geht hingegen weiter zurück. Wie der größte Einzelsportverband der Welt mitteilte, sind 7.169.327 Menschen in den 21 Landesverbänden gemeldet, dies ist ein Zuwachs von 37.391 Mitgliedern seit dem Vorjahr. Die Zahl der Vereine sank jedoch auf 24.544 (Rückgang von 63), die gemeldeten Mannschaften liegen bei 145.084 (Rückgang von 4651). "Noch nie in seiner Geschichte gehörten so viele Menschen dem DFB und seinen Landesverbänden an, dies unterstreicht einmal mehr die enorme Bedeutung des Fußballs in unserer Gesellschaft", sagte DFB-Präsident Fritz Keller: "Doch wir dürfen die klaren Warnsignale nicht übersehen." Da der Stichtag der aktuellen Statistik der 1. Januar 2020 war, sind mögliche Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie noch nicht

20:02 Uhr

Formel 1: Mercedes verliert wichtigen Mitarbeiter

Der Formel-1-Weltmeisterrennstall Mercedes verliert einen seiner Erfolgsgaranten der letzten Jahre. Wie das Team bekannt gab, tritt Andy Cowell zum 30. Juni von seinem Posten als Leiter der Rennmotorenabteilung zurück. Der 51-Jährige hat laut Mercedes-Mitteilung seine Entscheidung intern bereits im Januar kommuniziert, seither hätten Cowell, Mercedes-Vorstandsmitglied Markus Schäfer und Motorsportchef Toto Wolff die Nachfolge geregelt und zum 1. Juli auf vier Köpfe verteilt. Für die Power Unit des Formel-1-Teams wird Hywel Thomas verantwortlich sein.

Cowell werde die Mercedes-Benz AG bis mindestens Anfang 2021 "bei einem wichtigen Zukunftsprojekt" beraten. Mercedes dominiert die Formel 1 seit der Saison 2014, in welcher der Turbo-Hybrid-Motor eingeführt wurde.

19:24 Uhr

Mallorca zahlt 301 Euro für Barcelona-Flitzer

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Keine gute Idee.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Der spanische Fußball-Erstligist Real Mallorca ist aufgrund des Flitzer-Vorfalls beim Ligaspiel gegen den FC Barcelona am Samstag (0:4) vom spanischen Verband (RFEF) zu einer Strafe von 301 Euro verurteilt worden. Das gab der Verband bekannt. Der Flitzer war in der 52. Minute im eigentlich menschenleeren Stadion mit einem Argentinien-Trikot von Lionel Messi in Richtung seines Idols gerannt. "Es war mein Traum, ein Foto mit Lionel Messi zu haben und ihn zu treffen", sagte der junge Fan gegenüber Radio Cope. Der Verband hatte schon am Sonntag ein Verfahren gegen den Mann eingeleitet.

Die spanische La Liga hatte ihren Spielbetrieb am vergangenen Wochenende wieder aufgenommen. Ausgetragen werden die Partien aber wie in der Bundesliga vor leeren Rängen.

18:39 Uhr

Sabally: Proteste sind nachhaltiger

*Datenschutz

Basketball-Nationalspielerin Satou Sabally empfindet die derzeitigen Proteste gegen Rassismus als nachhaltiger im Vergleich zu früheren Demonstrationen. "Der Unterschied ist, dass so viele weiße Menschen auf der Straße sind und mit uns demonstrieren", sagte die in New York geborene und in Berlin aufgewachsene Tochter einer deutschen Mutter und eines Vaters aus Gambia. "Vor allem weiße Männer haben die Kraft und den Einfluss was zu verändern, und das wird jetzt genutzt", sagte die 22-jährige WNBA-Spielerin der Dallas Wings in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. In den USA gibt es seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd vor drei Wochen in vielen Städten große Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus.

Sabally hatte sich schon zuvor für Gleichberechtigung eingesetzt und will ihre Möglichkeiten dafür weiter nutzen. "Wir werden die nächste Generation Sportler antreiben", sagte sie über die große Zahl Athleten, die sich zuletzt klar gegen Rassismus positioniert hatte. "Es ist noch so, dass es als etwas Besonderes angesehen wird, aber es sollte nichts Besonderes sein." Sabally war bei der Talenteverteilung in der WNBA, dem sogenannten Draft, an zweiter Stelle ausgewählt worden und damit so hoch wie keine Sportlerin und kein Sportler aus Deutschland vor ihr. Wegen der Corona-Krise hat die Spielzeit noch nicht begonnen.

18:10 Uhr

16-jährige Kletterin stirbt nach Absturz

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Duoady im Jahr 2019.

(Foto: imago images / AFLOSPORT)

Die französische Sportkletterin Luce Douady ist nach Angaben des Weltverbandes IFSC bei einem Bergunfall tödlich verunglückt. Die erst 16 Jahre alte Sportlerin war ein großes Talent und galt als Hoffnungsträgerin für die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Duoady kam am Sonntag beim Zustieg zu einer Kletterroute in der Nähe von Grenoble an einer exponierten Stelle zu Fall und stürzte ab. Die Teenagerin wurde 2019 Junioren-Weltmeisterin in der Disziplin Bouldern und Dritte bei der Europameisterschaft der Elite-Athletinnen in der Disziplin Lead.

17:46 Uhr

Union setzt beim Matchball auf die Vernunft seiner Fans

Die Verantwortlichen des 1. FC Union Berlin gehen nicht davon aus, dass sich erneut Fans im Wald vor dem Stadion An der Alten Försterei versammeln, um die Mannschaft zu unterstützen und im Falle des Verbleibs in der Fußball-Bundesliga zu feiern. "Aktuell haben wir keine Veranlassung zu glauben, dass da etwas Außergewöhnliches passieren wird", sagte Union-Sprecher Christian Arbeit.

"Die Maßnahmen werden so aussehen wie zuletzt auch. Es wird relativ blickdicht abgesperrt. Natürlich haben wir Mitarbeiter vor Ort und natürlich wird auch die Polizei da sein", erklärte er weiter. Nach dem 1:1 gegen Schalke 04 hatten rund 30 Fans die Mannschaft mit Gesängen aus dem Wald um das Stadion angefeuert. Einige Spieler waren nach der Partie zu ihnen an den Zaun gegangen. Die Berliner Polizei hatte keinen Grund zum Einschreiten gesehen. Alle hätten sich korrekt verhalten, hatte Arbeit damals bereits betont.

16:50 Uhr

FIA-Chef Todt spricht über Wünsche für Vettel

Präsident Jean Todt vom Automobil-Weltverband FIA wünscht sich einen Verbleib von Sebastian Vettel in der Formel 1. "Ich urteile nicht über die Trennung von Vettel und Ferrari. Ich kann nur sagen, dass Vettel ein Pilot mit großem Talent ist. Er hat noch kein Auto für 2021, und ich hoffe für ihn und die Formel 1, dass er eines haben wird", sagte Todt im Interview mit der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera". Der viermalige Weltmeister Vettel startet am 5. Juli in Österreich in die wegen der Corona-Krise verspätete Saison. Es wird seine letzte im Ferrari-Cockpit.

Michael Schumachers Sohn Mick, als Ferrari-Junior künftig auch ein Kandidat für die Scuderia, traut Todt viel zu. "Ich hoffe, dass er eine gute Saison in der Formel 2 bestreiten wird. Ich wünsche ihm das Beste. Er ist intelligent, reif und bescheiden. Ich glaube, dass er Karriere machen wird", sagte Todt.

15:43 Uhr

TSG Hoffenheim nimmt offenbar Mainzer Ex-Coach ins Visier

Der frühere Mainzer Trainer Sandro Schwarz ist nach Informationen von "Bild" Trainerkandidat bei der TSG 1899 Hoffenheim. Der 41-Jährige hatte im November bei den Rheinhessen gehen müssen, sein Nachfolger beim FSV ist Achim Beierlorzer, der die Mannschaft bisher nicht aus der Abstiegszone führen konnte. Hoffenheim hatte sich in der vergangenen Woche überraschend von seinem niederländischen Chefcoach Alfred Schreuder getrennt. Bis zum Saisonende führt Sportchef Alexander Rosen als Koordinator ein sechsköpfiges Betreuerteam bei den Kraichgauern an. "Es geht jetzt nicht darum, einen Bewerbungs-Spruch abzuschicken. Die Situation ist klar: Natürlich fühle ich mich jetzt bereit, wieder eine neue Aufgabe anzutreten", sagte Schwarz am Sonntagabend in der SWR-TV-Sendung "Flutlicht". Seine Aussage stehe unabhängig von der Situation in Hoffenheim.

14:17 Uhr

"Will es nicht noch einmal sehen" - Gisdol zählt Effzeh-Fußballer an

Nach der schwachen Vorstellung im vergangenen Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin (1:2) hat Trainer Markus Gisdol einen unmissverständlichen Appell an die Mannschaft des 1. FC Köln geschickt. "Wir alle möchten die Saison nicht im Ansatz auslaufen lassen. Wir sind Profisportler und haben eine Verantwortung für den Verein und die Fans. Das muss ein Ausrutscher gewesen sein. Ich will es nicht noch einmal sehen", erklärte der Chefcoach vor dem rheinischen Derby bei Bayer Leverkusen am Mittwoch. Nach einer deutlichen Ansprache an die Spieler habe das Team die Situation selbstkritisch bewertet, meinte Gisdol, der zwar deutliche Worte gefunden hat, seine Spieler aber dennoch verteidigte. "Die Mannschaft ist in Ordnung. Da sind gute Jungs drin. Die ärgern sich selber", meinte der 50-Jährige.
Bei sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang und noch drei ausstehenden Spielen ist die Abstiegsgefahr rechnerisch noch da, praktisch aber wohl gebannt.

13:37 Uhr

Wegen Corona: Casillas macht Rückzieher bei Präsidentenwahl

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Iker Casillas zieht seine Bewerbung auf das Präsidentenamt zurück.

(Foto: imago images / PA Images)

Torwart-Ikone Iker Casillas hat seine Bewerbung auf das Präsidentenamt beim spanischen Fußballverband RFEF zurückgezogen. Die außergewöhnliche Situation durch die Corona-Pandemie habe dazu geführt, dass die Wahlen nicht mehr die "oberste Priorität" in seinem Leben hätten, teilte der 39-Jährige mit.Ursprünglich wollte der ehemalige Welt- und Europameister am 17. August gegen Amtsinhaber Luis Rubiales antreten. Eine Bewerbung in der Zukunft schloss Casillas nicht aus.

13:06 Uhr

Ibrahimovic spaziert in Kabine - Hammarby droht Ärger

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Er hatte mal eine nicht so gute Idee.

(Foto: imago images/AFLOSPORT)

Ein Überraschungsbesuch von Zlatan Ibrahimovic in der Umkleidekabine des schwedischen Erstliga-Klubs Hammarby IF könnte für den Verein noch Folgen haben. Mit dem Besuch hat der 38 Jahre alte Stürmer vom AC Mailand womöglich gegen die strengen Corona-Richtlinien verstoßen, zu denen sich die Vereine verpflichtet haben. Es werde nun untersucht, was genau passiert sei, sagte der Chef der Ligavereinigung SEF, Mats Enquist, dem schwedischen Radio. Ibrahimovic hatte sich nach dem 2:0-Sieg von Hammarby gegen Östersund am Sonntag überraschend in der Spielerkabine blicken lassen, wie die Fußball-Plattform Fotbollskanalen.se des Senders TV4 berichtete. Damit wollte er dem Team zu den drei Punkten zum Saisonauftakt in der schwedischen Allsvenskan gratulieren. Das Problem daran ist, dass die schwedischen Richtlinien im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus nur Spielern und Trainern Zugang zu den Kabinen erlauben. Ibrahimovic ist Anteilseigner bei dem Stockholmer Club.

11:56 Uhr

Lesetipp: Ein "brutaler Typ" berauscht den FC Bayern

Die Erfolgsgeschichte des FC Bayern in dieser Saison kennt viele Gesichter, eins von ihnen: Leon Goretzka, der sich nach der Corona-Zwangspause zum Unverzichtbaren gespielt hat. Ebenso unverzichtbar: Erling Haaland. Das ist indes durchaus gefährlich für den BVB. Unsere Lehren des Spieltags lesen Sie hier!

11:30 Uhr

"Bild" veröffentlicht mögliche Transferwünsche von Hertha BSC

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Ein Kandidat für die Hertha? Zumindest wäre der Weg von Wolfsburg nach Berlin für Wout Weghorst nicht allzu weit.

(Foto: imago images/Contrast)

Investor Lars Windhorst wird nach Informationen der "Bild" nach dem Saison-Ende der Bundesliga 50 Millionen Euro zur Verfügung stellen, damit Hertha BSC auf dem Transfermarkt aktiv werden kann. Windhorst investierte bisher 224 Millionen in den Berliner Fußball-Bundesligisten. Im Herbst sollen dann in einer nächsten Tranche weitere 100 Millionen Euro folgen. Nach "Bild"-Informationen sollen mindestens ein Torwart, ein Rechtsverteidiger, ein Stürmer und ein Flügelspieler verpflichtet werden. Für den Angriff bringt "Bild" Wout Weghorst (27) vom VfL Wolfsburg ins Gespräch. Für die Torwart-Position könnte Gregor Kobel (22) ein Kandidat sein, der für den VfB Stuttgart spielt, aber Hoffenheim gehört. Zudem sollen die Berliner am niederländischen Jugendnationalspieler Deyovaisio Zeefuik (22) vom FC Groningen und dem senegalesischen Linksaußen Krepin Diatta (21) vom FC Brügge interessiert sein.

10:51 Uhr

Medien: Real Madrid umwirbt Bayerns Supertalent Davies

Alphonso Davies ist die Entdeckung der Saison beim FC Bayern. Mit 19 Jahren ist er unumstrittener Stammspieler auf der linken Abwehrseite, Experten geraten ob der Leistungen des Youngsters nahezu täglich ins Schwärmen. Kein Wunder, dass der kanadische Nationalspieler das Interesse anderer Klubs geweckt haben soll. Real Madrid soll in Davies einen wichtigen Baustein für den anstehenden Umbruch ausgemacht haben und eine Offerte in Betracht ziehen. Das berichtet "Don Balón". Dem Bericht zufolge stehen die Altstars Marcelo und Luka Modric vor einem Abschied von den Königlichen, als Ersatz für den brasilianischen Defensiv-Spieler wird Davies gehandelt. Angeblich könnte ein Deal für etwa 50 Millionen Euro über die Bühne gehen, vorausgesetzt Real-Coach Zinédine Zidane kann Davies davon überzeugen, dass seine Zukunft in Spaniens Hauptstadt liegt.

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09:53 Uhr

Kinhöfer: Umstrittene Handregel ist für Fans und Spieler "Schwachsinn"

Nach Meinung des ehemaligen Fifa-Referees Thorsten Kinhöfer verhindert die umstrittene neue Handregel Tore und ist den Fans nur schwer begreiflich zu machen. "Für den Schiedsrichter macht es die Sache einfacher: Wenn die Hand im Spiel ist, kann es kein Tor geben. Für Fans, Spieler und Fußballbegeisterte generell ist es Schwachsinn", sagte der 51-Jährige der "Bild"-Zeitung. "Es entbehrt einfach dem Geist der Regeln, die so gestaltet sein sollen, dass Tore fallen", meinte Kinhofer. Dabei bezieht sich der Experte auf mehrere strittige Handspiel-Entscheidungen durch die Schiedsrichter am vergangenen Bundesliga-Wochenende. Zwei Tore und ein Strafstoß waren wegen unabsichtlichen Handspiels aberkannt worden. Die neue Regel schreibt das vor, auch ein Zufalls-Handspiel bei einer klaren Torchance geahndet wird.

09:11 Uhr

Ronaldo, "Auba", Havertz, Werner: Werkelt Chelsea am Mega-Team?

Bei Timo Werner fehlt wohl nur noch die offizielle Bestätigung, um Kai Havertz, Cristiano Ronaldo und Pierre-Emerick Aubameyang gibt es wilde Gerüchte: Der FC Chelsea jedenfalls baut, wenn man denn all das glauben möchte, am nächsten Mega-Team in Europa. Demut in der Corona-Krise? Eher nicht. Indes sind die Quellen auch nicht immer die zuverlässigsten. Das Ronaldo-Gerücht beispielsweise streut "Don Balon", die ja jeden Tag irgendwas spekulieren. In England wird über Aubameyang diskutiert, nachdem der in der Sendung "Telefoot" Sätze gesagt hatte, die als Abschied vom FC Arsenal gedeutet wurden. Und beim Thema Havertz meldete die "Bild" am Wochenende Gespräche mit dem FC Chelsea.

08:43 Uhr

NBA-Restart: Jeden zweiten Tag wird auf Coronavirus getestet

Die Basketball-Profis der NBA sollen im Vorlauf des Restarts Ende Juli ab dem 23. Juni jeden zweiten Tag auf das Coronavirus getestet werden. Das berichtet ESPN mit Verweis auf ein entsprechendes Memo, dass die NBA am Wochenende an die Teams verschickt hat. Neben den Spielern soll auch der "essentielle" Staff wie Trainer, Betreuer und medizinisches Personal ebenso engmaschig und zu Beginn auf Antikörper getestet werden. Zwischen dem 7. und 9. Juli sollen die 22 Mannschaften nach Orlando abreisen, wo auf dem Sport-Campus in Disney World gespielt wird. Dem Memo ist laut ESPN nicht zu entnehmen, wie im Falle von positiven Testergebnissen vorgegangen werden soll oder in welchem Rhythmus nach der Ankunft in Florida getestet wird.

08:14 Uhr

Clan-Streit in Berlin: Tim Wiese soll als Zeuge aussagen

Im November 2019 kommt es mitten in Berlin zu einem heftigen Streit. Mit dabei: Clan-Mitglied Veysal K., gemeinsam mit einem Bekannten soll er sich mit einem Mann um Geld gestritten haben, berichtete die "Bild"-Zeitung. Vor einem Café soll der Bekannte von Veysal K., ebenfalls aus dem Clan-Milieu, auf den anderem Mann eingeschlagen haben. Veysal K. soll schließlich mit einer Waffe in die Luft geschossen haben - und das sogar mehrfach. Ex-Torwart Tim Wiese soll das alles gesehen haben, das Opfer soll sein Begleiter gewesen sein. Die Dash-Cam eines Taxis filmte die Szene. Der 38-Jährige wird daher nun laut "Bild" von der Staatsanwaltschaft als Zeuge geladen.

07:52 Uhr

"Darf nicht passieren" - Bayerns Basketballer schieben Frust

Der Frust über die Pleite im letzten Gruppenspiel des Bundesliga-Finalturniers war den Basketballern des FC Bayern anzumerken. Nach dem 81:89 gegen die EWE Baskets Oldenburg geht der Titelverteidiger mit einem Dämpfer ins Viertelfinale und trifft dort womöglich gleich auf Meister-Mitfavorit Alba Berlin. "Wir haben einige Statistiken, mit denen man kein Spiel gewinnen kann", haderte Trainer Oliver Kostic. 16 Turnover, also Ballverluste im Angriff, unterliefen dem Titelverteidiger; darüber hinaus gestattete Bayern dem Gegner 15 Offensiv-Rebounds. "Das zehrte an den Nerven bei uns", berichtete Nationalspieler Paul Zipser. Der Champion der vergangenen beiden Jahre hatte gegen Oldenburg zwischenzeitlich vermeintlich beruhigend geführt, im letzten Viertel dann aber komplett den Schwung verloren. Die EWE Baskets zeigten in jenen Minuten einen 14:0-Lauf und sorgten für die Vorentscheidung. "Wir haben es einfach nicht geschafft, aus diesem Loch rauszukommen. Wir haben nicht zusammen versucht rauszukommen", sagte Zipser. Er beklagte zu viele Einzelaktionen, statt es als Team zu versuchen.

07:10 Uhr

Unvergessene Legende: Der F1-Rockstar James Hunt

06:36 Uhr

Kurz löst als erster Deutscher Ticket für die Darts-WM

Nico Kurz hat als erster Deutscher das Ticket für die Darts-Weltmeisterschaft 2021 gelöst. Der 23-Jährige setzte sich im Finale der Super League Germany mit 10:9 gegen Dragutin Horvat durch und verteidigte erfolgreich seinen Titel aus dem Vorjahr. Damit ist Kurz zum zweiten Mal in seiner Karriere bei der WM im Londoner Alexandra Palace dabei. "Ich bin mega glücklich, mir fehlen ein bisschen die Worte", sagte Kurz bei Sport1. Bei seinem WM-Debüt im vergangenen Jahr hatte er sich überraschend bis in die dritte Runde gespielt. Deutschlands Spitzenspieler Max Hopp besitzt als 23. der Weltrangliste gute Chancen auf eine Teilnahme in London.

06:00 Uhr

"Nicht viele Freunde gemacht" - Wagner ätzt gegen Sky-Reporter

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David Wagner reagierte etwas gereizt.

(Foto: Ralf Ibing / firo Sportphoto / POOL)

Der FC Schalke 04 stellt mit dem 1:1 gegen Bayer Leverkusen zwar einen negativen Vereinsrekord auf, zeigt sich im Duell mit dem Champions-League-Aspiranten aber gegenüber den letzten, katastrophalen Wochen deutlich verbessert. Nach Aussage von Coach David Wagner war einer der Gründe für die Steigerung der Gelsenkirchener die Frage eines Sky-Reporters an Gegner-Trainer Peter Bosz vor dem Spiel. "Als Sie Peter Bosz gefragt haben, ob man sich überhaupt freuen würde, wenn man gegen so eine Schalker Mannschaft gewinnt, haben Sie sich nicht viele Schalker Freunde gemacht. Es hat uns aber geholfen, das war der letzte Push an Motivation", sagte Wagner nach dem Spiel zu Reporter Ecki Heuser. "Mit Ihrer recht provokanten Frage haben Sie mir einen riesen Gefallen getan."