Montag, 16. Januar 2023Der Sport-Tag

19:00 Uhr

Matthäus über Moukoko-Poker: "Vielleicht sollte er nach Saudi-Arabien wechseln"

Seit Wochen pokert Youssoufa Moukoko mit Borussia Dortmund um einen neuen Vertrag. Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus rät dem Torjäger eindringlich zu einem Verbleib beim BVB. "Wenn es Moukoko nur ums Geld geht, empfehle ich ihm vielleicht zu Ronaldo nach Saudi-Arabien zu wechseln", schrieb der ehemalige Weltfußballer in seiner "Sky"-Kolumne: "Wenn er aber die noch junge und sehr vielversprechende Karriere optimal weiter ausbauen möchte und ein großartiger Fußballer werden will, dann ist er zunächst einmal nirgends besser aufgehoben als bei Borussia Dortmund."

  • Matthäus zufolge würden dem 18-Jährigen beim BVB "fantastische Fans, ein gesunder Verein, Bosse und Trainer, die ihm vertrauen und bestimmt auch ein ganz ordentliches Gehalt" winken.
  • Aus diesem Grund fragte der TV-Experte: "Was will er nach ein paar guten Bundesliga-Monaten bei Chelsea, Newcastle oder sonst wo im Ausland mit 18 Jahren?" Bei den Spitzenklubs sei die Konkurrenz "knallhart". "Die Klubs, Fans und alle anderen werden nicht annähernd so viel Geduld oder Zuwendung für ihn übrighaben. Wenn er da drei Spiele nicht trifft, sitzt er auf der Bank", warnte Matthäus: "Die Konkurrenz ist riesig und Land und Leute erst einmal fremd. Ich glaube, es wäre ein Fehler, wenn er jetzt des Geldes wegen den BVB verlässt."

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18:49 Uhr

Vor Bayerns Liga-Rückkehr: De Ligt wieder fit, aber Sorge um Sané

Der FC Bayern München hat die Vorbereitung auf den Rückrundenauftakt gegen RB Leipzig mit seinen zuletzt angeschlagenen Spielern Eric Maxim Choupo-Moting, Matthijs de Ligt und Leon Goretzka aufgenommen. Offensivspieler Leroy Sané, der beim 4:4 im Testspiel gegen Salzburg noch als Torschütze erfolgreich gewesen war, fehlte im Training am Montag wegen Magen-Darm-Problemen.

Bis auf die Langzeitverletzten um Sadio Mané und Manuel Neuer waren an der Säbener Straße alle dabei. Trainer Julian Nagelsmann ließ vor dem Topspiel am Freitagabend (20.30 Uhr) vor allem Spielformen trainieren. Mit einem Sieg gegen Leipzig könnten die Münchner ihren Vorsprung auf den Tabellendritten auf neun Punkte vergrößern.

18:14 Uhr

Karriereende mit 24, Herzprobleme mit 25: Ex-Profi auf dem Weg der Besserung

Dem nach Herzproblemen in ein Krankenhaus in Sambia eingelieferten Ex-Fußballprofi Enock Mwepu geht es offenbar wieder deutlich besser. "Enock befindet sich unter unserer Aufsicht in diesem Spezialkrankenhaus, und ich kann Ihnen sagen, dass er bester Dinge ist", sagte der leitende Oberarzt des National Heart Hospital, Chabwela Shumbader.

  • Der 25 Jahre alte Mwepu sei auf einem guten Weg Richtung Genesung, fügte der Mediziner hinzu. Mwepu wird im rund 25 Kilometer östlich von der Hauptstadt Lusaka gelegenen Chongwe aber weiter stationär betreut, der Zugang zu ihm ist stark eingeschränkt. Sambias Sportminister Elvis Nkandu besuchte Mwepu am Montagnachmittag.
  • Der frühere Mittelfeldspieler hatte seine Karriere im Oktober beim englischen Erstligisten Brighton & Hove Albion im Alter von 24 Jahren wegen einer erblichen Herzkrankheit beendet. "Die Erkrankung, die sich mit der Zeit verschlechtern kann, würde Enock dem extrem hohen Risiko aussetzen, einen möglicherweise tödlichen Herzstillstand zu erleiden, wenn er weiterhin Fußball spielen würde", teilte Brighton damals mit. Im Dezember hatte ihn der Club zum Trainer der U9-Mannschaft ernannt.
17:20 Uhr

Der Körper ist zu schwach: Olympiasiegerin nicht für Biathlon-WM nominiert

Die zweimalige Olympiasiegerin Tiril Eckhoff verpasst die Biathlon-WM in Oberhof. Wie aus dem norwegischen Aufgebot hervorgeht, gehört die 32-Jährige nicht zum Team für den Saison-Höhepunkt vom 8. bis 19. Februar in Thüringen. Die zehnmalige Weltmeisterin konnte in diesem Winter noch kein Rennen bestreiten und leidet weiterhin unter den Folgen einer Corona-Infektion aus dem März vergangenen Jahres. Eckhoff ist seitdem nicht mehr in der Lage, normal Leistungssport zu betreiben. Wann ihr das wieder möglich sein wird und wie ihre Karriere weitergeht, ist weiterhin unklar. Der Deutsche Skiverband hat seine Startplätze für die Heim-WM noch nicht vergeben.

16:29 Uhr

Bitte nicht Deutschland: Co-Trainer des DHB-Teams schenkt Sohn falsches Trikot

Die Begeisterung für die deutschen Handballer hält sich in der Familie von Co-Trainer Erik Wudtke offenbar in Grenzen. "Mein Sohn hat die deutsche und die belgische Staatsbürgerschaft. Sein Wunsch zu Weihnachten war ein Handball-Trikot. Ich habe ihm ein deutsches geschenkt, da war er enttäuscht, weil er sich ein belgisches gewünscht hatte", berichtete Wudtke in Kattowitz.

Als Gegenleistung für den Fehlgriff bei der Trikot-Wahl habe der 50-Jährige seinem Sohn versprechen müssen, alle WM-Spiele der Belgier bei der Endrunde in Polen und Schweden intensiv zu verfolgen. Das Team ist erstmals bei einer Weltmeisterschaft dabei und feierte am Sonntag mit einem 31:29 gegen Tunesien den ersten WM-Sieg.

16:20 Uhr

Kämpferischer Krisen-Klopp: "Müssen noch einmal von vorn anfangen"

Trainer Jürgen Klopp peilt mit dem FC Liverpool einen Neustart an. Angesichts der aktuellen Krise seines Teams äußerte sich der Coach kämpferisch. "Es ist klar, wir verstecken uns nicht", sagte Klopp einen Tag vor dem FA-Cup-Wiederholungsspiel bei den Wolverhampton Wanderers. "Zu oft in dieser Saison haben wir nicht unser Potenzial abgerufen. Wir können die Zeit nicht zurückdrehen, aber wir müssen noch einmal von vorn anfangen."

  • Am Samstag hatte Liverpool eine 0:3-Pleite bei Brighton & Hove Albion kassiert, die zweite nacheinander in der Premier League. Klopp sprach danach von einem persönlichen Tiefpunkt. Ans Aufgeben denkt der 55-Jährige aber offensichtlich nicht. "Das sind Fußballprobleme, die löst man mit Fußball", sagte er. "Besser zu spielen, als wir gegen Brighton gespielt haben, sollte nicht so schwer sein. Das ist der erste Schritt."
  • Dass sich der FC Liverpool im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt verstärken könnte, wollte der Coach nicht komplett ausschließen. "Wir schauen uns auch um. Wir sind ja nicht stur", sagte er. "Wenn die Lösungen da draußen wären, machbar und verfügbar, dann würden natürlich Spieler kaufen."
15:49 Uhr

Was ist mit "Torlos" Haaland los? Guardiola erklärt Schwäche seines Superstars

Nach zwei Niederlagen in Folge hat Pep Guardiola seinen zuletzt unauffälligen Stürmer-Star Erling Haaland in Schutz genommen. Seine Mannschaft, so der Teammanager des englischen Meisters Manchester City, sei aktuell "in dem Prozess", den Norweger noch besser zu integrieren: "Wenn die Gegner sich im Sechzehner festsetzen, ist das natürlich schwer", sagte Guardiola, gestand aber ein: "Wir müssen ihn öfter finden."

Am Samstag hatte City das Manchester-Derby gegen den Lokalrivalen United mit 1:2 verloren und einen herben Dämpfer im Kampf um die Titelverteidigung in der Premier League erhalten. Haaland, gegen United im dritten Spiel in Folge ohne Tor, kam lediglich auf 19 Ballkontakte.

Die schwankenden Leistungen seines Teams seien jedoch weniger auf individuelle Formschwächen, als vielmehr auf eine "Inkonsequenz in den Ergebnissen" zurückzuführen, sagte Guardiola. "Wir waren die ganze Zeit präsent", behauptete der Spanier, "ich konnte mein Team klar erkennen."

15:17 Uhr

DHB-Legende legt nach: Frauen haben bei Männer-WM nichts zu pfeifen

Trotz der zum Teil heftigen Reaktionen will Ex-Nationalspieler Christian Schwarzer nichts von seiner Kritik am erstmaligen Einsatz von Schiedsrichterinnen bei der Handball-Weltmeisterschaft zurücknehmen. "Ob das jetzt zeitgemäß ist oder nicht: es ist einfach meine Einstellung", sagte der Weltmeister von 2007 in der neuesten Folge seines Podcasts "Erhellendes von Blacky Schwarzer".

In der vorangegangenen Sendung hatte Schwarzer über die WM-Premiere von Schiedsrichterinnen bei der Endrunde in Polen und Schweden - darunter die deutschen Schwestern Maike Merz und Tanja Kuttler - unter anderem gesagt: "Keine Ahnung, wie man da auf die Idee gekommen ist, Frauen bei den Männern pfeifen zu lassen." Dies hatte für großes Unverständnis in der Handball-Szene gesorgt.

"Ich bin weit davon entfernt, frauenfeindlich zu sein", rechtfertigte sich Schwarzer, offenbar ohne den Widerspruch seiner Worte zu erkennen. "Es ist einfach meine Meinung, und die bitte ich zu respektieren." Bereuen würde er seine Aussagen nicht: "Bisher bin ich in meinem Leben gut damit gefahren, dass ich zu den Dingen, die ich gesagt habe, gestanden habe."

14:49 Uhr

Donezk-Boss: Chelsea-Millionen fließen direkt zu Verteidigern von Mariupol

Nach dem Millionentransfer von Mittelfeldspieler Michailo Mudryk zum FC Chelsea hat der Besitzer des ukrainischen Fußball-Klubs Schachtjor Donezk, Rinat Achmetow, einen Fonds für die Verteidiger der Stadt Mariupol gegründet. "Für die Hilfe für unsere Kämpfer und Verteidiger und ebenso für ihre Familien stelle ich heute eine Milliarde Hrywnja (umgerechnet rund 23,5 Millionen Euro) bereit", teilte Achmetow auf der Klubwebseite mit. Das Geld solle für medizinische Behandlung, psychologische Betreuung, Prothesen und anderes verwendet werden.

Die südostukrainische Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer war im Frühjahr 2022 nur wenige Monate nach Kriegsbeginn von russischen Truppen erobert und dabei zu großen Teilen zerstört worden. Das Firmenimperium Achmetows wiederum beruhte zum großen Teil auf den Stahlwerken Mariupols, in denen die letzten ukrainischen Soldaten damals wochenlang ausharrten. "Wir stehen in ewiger Schuld gegenüber unseren Verteidigern!", sagte der 56-Jährige. Sein neuer Fonds solle "Herz von Azovstal" heißen.

14:25 Uhr

Tina Punzel macht Schluss

Wasserspringerin Tina Punzel vom Dresdner SC beendet ihre Karriere. Das gab die 27-Jährige bei einem Pressegespräch in der Halle ihres Vereins bekannt. Punzel gehörte seit vielen Jahren zu den Top-Springerinnen in Deutschland und war zuletzt das Gesicht ihrer Sportart. Ihren größten Erfolg feierte die Sportsoldatin 2021 bei den Olympischen Spielen in Tokio, als sie mit ihrer Berliner Partnerin Lena Hentschel Bronze im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett gewann.

Schon mit 15 Jahren hatte sie ihr internationales Debüt bei den Weltmeisterschaften in Shanghai gegeben, den Durchbruch schaffte sie zwei Jahre später mit dem überraschenden Gewinn des Europameistertitels vom Dreimeterbrett. Insgesamt sammelte sie seither 17 EM-Medaillen und holte 2019 mit Lou Massenberg aus Berlin WM-Bronze im Mixed-Synchron-Wettbewerb. Jetzt will sich die Studentin der Wirtschaftswissenschaften ganz auf ihre berufliche Laufbahn konzentrieren.

13:55 Uhr

Ribéry-Klub reagiert konsequent auf Klatsche mit acht Gegentoren

Nach der historisch hohen Niederlage bei Atalanta Bergamo hat der italienische Fußball-Erstligist US Salernitana seinen Trainer Davide Nicola entlassen. Das teilte der Klub, bei dem der frühere Bayern-Star Franck Ribery seit seinem Karriereende im Management arbeitet, mit. Salernitana hatte gestern ein 2:8 in Bergamo kassiert - zuletzt musste in Italiens Eliteliga ein Team im Jahr 1996 acht Gegentore hinnehmen. Mit 18 Punkten ist Salernitana Tabellen-16., nach der WM-Pause gab es in drei Spielen nur ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Nicola hatte den Klub im Februar 2022 übernommen, wer Nachfolger wird, ist offen.

13:22 Uhr

Verteidiger sprintet für Touchdown über ganzes Feld

Im Spiel zwischen den Cincinnati Bengals und den Baltimore Ravens deutet alles auf einen Touchdown für Baltimore hin. Gut einen Meter müssen die Ravens den Ball noch nach vorne tragen. Doch wenige Sekunden später jubeln die Bengals - alles dank Sam Hubbard.

12:52 Uhr

Erste EM seit zwölf Jahren? Sabally verzichtet trotzdem auf Nationalmannschaft

Basketballerin Satou Sabally wird in diesem Jahr kein Länderspiel für Deutschland bestreiten. "Ich werde keine Nationalmannschaft spielen, um meinem Körper die Chance zu geben, einen WNBA-Sommer durchzuspielen und dann den bestmöglichen Vertrag nach einem Rookie-Vertrag auszuhandeln", erklärte die 24-Jährige in einer vom Deutschen Basketball Bund (DBB) veröffentlichten Mitteilung.

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Sabally hat in den vergangenen Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Erst vor wenigen Tagen feierte sie nach mehrmonatiger Verletzungspause bei Fenerbahçe Istanbul ihr Comeback. Sabally steht bei den Dallas Wings unter Vertrag und spielt in der Saisonpause der US-Liga in der Türkei.

Für die DBB-Auswahl geht es noch um die Qualifikation für die Europameisterschaft in Israel und Slowenien vom 15. bis 25. Juni. Es wäre die erste Teilnahme seit zwölf Jahren. "Leider werde ich auch im Falle einer EM-Qualifikation im Sommer nicht antreten", sagte Sabally weiter.

12:21 Uhr

FC Bayern kassiert finale Absage bei Torwart-Suche

Bei der Suche nach einem Ersatz für den verletzten Nationaltorhüter Manuel Neuer kann der FC Bayern Alexander Nübel wohl endgültig von seiner Liste streichen. "Der Wechsel ist vom Tisch. Alexander spielt in der Rückrunde in Monaco", sagte Nübel-Berater Stefan Backs bei Sky. Immer wieder war zuletzt über eine Rückkehr von Nübel, der noch bis Saisonende vom Rekordmeister zur AS Monaco verliehen ist, spekuliert worden. Auch der 26-Jährige hatte dies in der letzten Woche nicht ausgeschlossen. Als Favorit bei der Münchner Torwartsuche gilt weiter Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach.

11:46 Uhr

Nummer eins der Welt zu stark: Niemeier vergibt Chance zur Sensation

Jule Niemeier hat die erhoffte Revanche gegen Iga Swiatek bei den Australian Open verpasst. Die 23 Jahre alte Dortmunderin unterlag der Weltranglistenersten aus Polen in ihrem Erstrundenduell trotz guter Leistung 4:6, 5:7. Dabei vergab Niemeier im zweiten Satz eine 5:4-Führung und die Chance, bei eigenem Aufschlag den Satz-Ausgleich zu schaffen und den Entscheidungssatz zu erzwingen. Schon bei den US Open in New York hatte die deutsche Nummer eins Swiatek im Achtelfinale herausgefordert und in drei Sätzen verloren.

11:14 Uhr

Endlich mehr Geld: DFB-Star drängt Verband zum Handeln

Nationalspielerin Lena Oberdorf sieht den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit bei den Prämien. "Wir Nationalspielerinnen sind mittlerweile so weit, den DFB etwas zu stressen. Wir haben natürlich intern bereits einige Gespräche geführt. Ich denke, wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, an dem etwas passiert und sich ändert", sagte die 21-Jährige vom VfL Wolfsburg im AZ/WAZ-Interview.

Für einen EM-Triumph der Frauen 2022 in England hätte der DFB 60.000 Euro pro Spielerin ausbezahlt, für die Männer-EM 2021 waren im Falle des Titelgewinns jeweils 400.000 Euro ausgehandelt worden.

Die exorbitanten Marktwerte und Gehälter im Männer-Business sollten laut Oberdorf nicht als Maßstab gelten. "Die Männer spielen durch TV-Verträge, Trikotverkäufe und Sponsoring wahnsinnige Summen ein", erklärte die Vize-Europameisterin: "Deshalb sagen wir ja auch nicht, wir wollen das Gleiche verdienen. Aber wir wollen entsprechend unserer Leistung verdienen."

10:46 Uhr

Wettskandal? 27 Fußballprofis unter Verdacht, auf eigene Spiele gesetzt zu haben

Möglicher Sportwetten-Skandal in den Niederlanden: Insgesamt 27 Fußballspieler, darunter 25 Profis aus erster und zweiter Liga, sollen gegen die Richtlinien zu Sportwetten für Fußballer des niederländischen Fußballverbandes KNVB verstoßen haben. Wie der niederländische TV-Sender NOS berichtete, sollen die Spieler auf die Partien ihrer eigenen Teams oder ihrer Liga gewettet haben.

Im Bereich Spielmanipulation vertritt der KNVB eine Null-Toleranz-Politik. Sechs Spieler der Eredivisie, 19 aus der ersten Division (zweite Liga) und zwei Amateurspieler sollen betroffen sein.

Die Sports Betting Intelligence Unit (SBIU), eine Meldestelle der Glücksspielkontrollagentur für Signale möglicher Spielmanipulationen, stellte in einer Untersuchung die Regelverstöße fest und leitete sie an das Financial Intelligence Unit (FIU) weiter. Die FIU untersucht die Fälle nun und leitet sie an die Polizei weiter, sollten diese strafbar sein. Die Anzahl der Anzeigen gab die FIU noch nicht bekannt.

10:11 Uhr

Verlassen Hummels und Reus den BVB? Was Sportchef Kehl dazu sagt

Ein Ultimatum für Youssoufa Moukoko, kein Zeitdruck bei Mats Hummels und Marco Reus. Während Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl über das bestehende Angebot hinaus nicht mehr weiter mit dem Sturm-Juwel um einen neuen Vertrag verhandeln will, sieht die Situation bei den beiden Routiniers anders aus. Das erklärte Kehl im Interview mit dem "Kicker".

"Aus den Gesprächen mit beiden kann ich sagen, dass wir mit der Situation sehr entspannt umgehen", sagte der Ex-Profi: "Beide haben sich doch dazu in den vergangenen Wochen schon öffentlich geäußert. Mats hat für sich entschieden, dass er abwarten möchte, wie die Entwicklung bei ihm weitergeht. Das hat er selbst auch öffentlich formuliert."

Natürlich würden sich beide "Spieler Gedanken über ihre Zukunft" machen, doch Kehl ist "überzeugt davon, dass wir einen Weg finden, in Gesprächen gemeinsam weiterzukommen". Wie auch Moukokos Vertrag laufen die Arbeitspapiere der langjährigen Nationalspieler Hummels und Reus am Saisonende aus. Beide gehören zu den Top-Verdienern in Dortmund.

09:30 Uhr

Zwei neue WM-Gegner fürs DHB-Team stehen fest

Mitfavorit Norwegen und die Niederlande stehen bei der Handball-WM als deutsche Hauptrundengegner fest. Beide Teams holten ihren zweiten Sieg. Den dritten deutschen Gegner ermitteln am Dienstag die noch punktlosen Mannschaften aus Argentinien und Nordmazedonien.

Auch Titelverteidiger Dänemark sicherte sich durch den zweiten Sieg den Einzug in die nächste Runde. Dänemark überrollte Bahrain beim 36:21. Kroatien war beim 40:22 gegen die USA haushoch überlegen und wahrte damit nach der Auftaktniederlage gegen die bereits qualifizierten Ägypter (22:31) die Chance auf die Hauptrunde. Für Norwegen stellte Argentinien (32:21) keine Hürde dar, die Niederlande setzten sich deutlich mit 34:24 gegen Nordmazedonien durch.

09:04 Uhr

Unaufhaltsamer LeBron James knackt 38.000-Punkte-Marke

LeBron James hat als erst zweiter Basketballer in der Geschichte der NBA die Marke von 38.000 Punkten geknackt. Bei der 112:113-Niederlage seiner Los Angeles Lakers gegen die Philadelphia 76ers kam der Superstar auf 35 Zähler und verkürzte den Rückstand auf Rekordhalter Kareem Abdul-Jabbar damit auf 363 Zähler. An der 24. Saisonniederlage des Rekordmeisters änderte James' starke Ausbeute in der spannenden Partie allerdings nichts. Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder erzielte sieben seiner acht Punkte im letzten Viertel und konnte die Niederlage ebenfalls nicht verhindern.

08:33 Uhr

Gala gegen Real: FC Barcelona verliebt sich in sein größtes Talent

Dies soll nicht die erste Trophäe für Xavi Hernández als Trainer des FC Barcelona bleiben. Doch tat der Premieren-Triumph besonders gut. "SuperBarça verschlingt Madrid", schrieb die Sportzeitung "Marca" und kam wie die anderen auch aus dem Schwärmen für die Katalanen wie aus dem Tadeln für die Königlichen kaum heraus. 3:1 im Clásico auf neutralem Boden in Saudi-Arabien, zum 14. Mal sicherte sich der FC Barcelona den spanischen Supercup. Real bleibt bei seinen 12. Erfolgen.

Es war aber auch die Art und Weise, wie Barça das Spiel bestimmte und Tore wie aus dem Lehrbuch erzielte. Dabei war neben dem 34 Jahre alten Torjäger Robert Lewandowski, der im 22. Saisonpflichtspiel zum 20. Mal traf, der überragende Gavi immer mitbeteiligt. Der 18-Jährige habe in diesem Spiel "promoviert" und Barça zum Superchampion gemacht, schrieb "Sport". Selbst Xavi Hernádez war voll des Lobes. "Es ist pure Leidenschaft, pure Seele", sagte er über die Spielweise des hochbegabten Teenagers. "Ich werde nicht aufhören, diesen Jungen zu loben." Für Gavi gebe es kein Limit.

08:02 Uhr

"Projekt Schneekristall": Norwegens Biathleten starten Klimaschutz-Kampagne

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Triste Bilder aus diesem Winter.

(Foto: IMAGO/Sven Simon)

Mit dem "Projekt Schneekristall" wollen Norwegens Biathleten auf die wachsende Dringlichkeit von Umweltschutzmaßnahmen auch zum Erhalt ihrer Sportart aufmerksam machen. Der norwegische Verband gab am Rande der Weltcup-Rennen im bayerischen Ruhpolding den Startschuss zur Kampagne seiner Aktiven mit dem Abbild eines schmelzenden Schneekristalls auf den Mannschaftsjacken. "Das 'Projekt Schneekristall' ist das Symbol unserer Ungeduld, dass Klimaschutzmaßnahmen wirklich dazu beitragen, unsere Winter und unseren Biathlon-Sport zu retten. Wir wollen die Politiker ermutigen, schneller zu arbeiten und glaubwürdige Aktionspläne zu entwickeln", erklärte Verbandsgeneralsekretär Morten Djupvik bei der Vorstellung der Aktion.

07:32 Uhr

Transfer-Hammer? FC Bayern nimmt BVB-Keeper Kobel ins Visier

Der FC Bayern München hat nach Medien-Informationen mittlerweile zwei Schweizer Torhüter im Blick. Noch immer wirbt der Rekordmeister um Yann Sommer, der noch im Winter als Ersatz für den verletzten Manuel Neuer vom Bundesligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach verpflichtet werden soll. Langfristig könnte Gregor Kobel von Borussia Dortmund ein Thema werden. Das berichtet der "Kicker". Laut der Schweizer Boulevardzeitung "Blick" verhandeln die Bayern weiter mit Gladbach um Sommer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.

Über die aktuelle Saison hinaus soll Kobel ins Blickfeld der Bayern gerückt sein. Dessen Vertrag beim BVB läuft 2026 aus, Neuers Kontrakt in München gilt bis 2024. Eine "erste sanfte Kontaktaufnahme" mit Kobel, das berichtet der "Kicker", soll bereits stattgefunden haben. Trainer Julian Nagelsmann kennt den Keeper aus der gemeinsamen Zeit bei der U19 der TSG Hoffenheim.

07:04 Uhr

"Es ist brutal" - Tennis-Rüpel Kyrgios sagt Australian Open ab

Australiens Hoffnungsträger Nick Kyrgios hat seine Teilnahme an den Australian Open in Melbourne kurzfristig abgesagt. Der 27 Jahre alte Wimbledon-Finalist leidet unter Knieproblemen und will diese in seiner Heimat Canberra kurieren. Der extrovertierte Profi kann damit zu seinem Erstrundenmatch gegen den Russen Roman Safijullin nicht antreten. "Es ist brutal und ein einfach schlechtes Timing", sagte Kyrgios: "Ich bin am Boden zerstört. Es ist mein Heim-Grand-Slam." Auch zur Titelverteidigung im Doppel mit seinem Kumpel Thanasi Kokkinakis kann Kyrgios nicht antreten.

06:27 Uhr

Trotz aller Superstars: Coach redet Klartext nach PSG-Pleite

Trainer Christophe Galtier redete Klartext nach der erneuten Niederlage seines Superstar-Ensembles. "Wir können Tausend Ausreden suchen, aber die Weltmeisterschaft ist vorbei. Auch wenn wir acht Wochen verstreut waren, müssen wir unseren Zusammenhalt und unseren Rhythmus wiederfinden", sagte der 56-Jährige nach dem 0:1 von Paris Saint-Germain am Sonntagabend bei Stade Rennes. Es war erst die zweite Niederlage für PSG in dieser Saison in der Ligue 1, aber sie kam nur zwei Wochen nach dem 1:3 beim Verfolger RC Lens am 1. Januar. Damals weilte Weltmeister Lionel Messi noch in der argentinischen Heimat, in Rennes konnte auch er nichts ausrichten. Neymar spielte ebenfalls von Beginn an in der Bretagne, Kylian Mbappé kam zehn Minuten nach dem Seitenwechsel in die Mannschaft. Das Tor fiel aber gegen PSG, erzielt durch im Roazhon Park durch Hamari Traoré in der 65. Minute. "Es drängt", meinte Galtier mit Blick auf die Rückkehr zu den Leistungen vor der WM in Katar.

05:55 Uhr

"Wie eine Mülltonne" - Tennisspieler Otte schimpft sich selbst aus

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Augenscheinlich unzufrieden: Oscar Otte.

(Foto: dpa)

Oscar Otte ist nach seinem bitteren Erstrundenaus bei den Australian Open hart mit sich ins Gericht gegangen. "Ich stand gefühlt wie eine Mülltonne auf dem Platz und habe es überhaupt nicht hinbekommen, mal einen vernünftigen Return reinzuspielen mit der Rückhand vor allen Dingen", sagte der 29-Jährige nach seiner 2:6, 4:6, 7:6 (7:2), 5:7-Niederlage gegen den erst 17-jährigen Chinesen Shang Juncheng. Der Kölner Otte verpasste damit auch in seinem insgesamt vierten Match in diesem Jahr einen Sieg und sucht nach seiner Form. "Wahnsinn, was heute passiert ist. Ich kann es immer noch nicht richtig glauben", sagte er: "Wir haben in der Vorbereitung trainiert bis zur Kotzerei." Es sei eines seiner schlechtesten Matches der vergangenen Jahre gewesen, die deutsche Nummer zwei wolle aber den Kopf nicht in den Sand stecken.

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