Montag, 18. Mai 2020Der Sport-Tag

22:45 Uhr

Olympia im Blick: Bahnrad-Star Levy setzt Karriere bis 2021 fort

Der viermalige Bahnrad-Weltmeister Maximilian Levy setzt seine Karriere bis 2021 fort. "Am Ende war die Preisfrage: Bin ich noch motiviert? Das kann ich hier und heute erstmal mit 'Ja' beantworten", sagte der 32 Jahre alte Cottbuser im rbb Fernsehen. Eigentlich hatte der dreimalige Olympiamedaillengewinner geplant, seine Karriere nach den Olympischen Spielen in Tokio 2020 zu beenden. Nach der Verlegung im März sollen die Spiele nun aber vom 23. Juli bis 8. August 2021 stattfinden. Statt sich also wie geplant auf Tokio vorzubereiten, kümmert sich Levy aktuell um seine Kinder. "Das ist ein olympischer Dreikampf. Alle drei Kinder wollen natürlich versorgt werden", sagte Levy: "Jetzt wäre ich im Trainingslager gewesen. So ist der Alltag komplett anders."

21:52 Uhr

Posse um Zlatan: Statue wird verlegt - und bleibt doch in Malmö

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Die Zlatan-Statue, hier in abgesägter Form, bleibt nun doch in Malmö.

(Foto: imago images/TT)

Die Bronzestatue zu Ehren von Schwedens Fußballstar Zlatan Ibrahimovic soll in Malmö bleiben, aber einen neuen Platz bekommen. Darauf verständigten sich Spitzenpolitiker in Ibrahimovic' Heimatstadt, wie mehrere schwedische Medien am berichteten. Die Statue symbolisiere die sportliche Errungenschaft, die der Stürmer für Malmö erreicht habe, sagte Kulturkommunalrätin Frida Trollmyr dem "Aftonbladet".

Fraglich ist dagegen weiter, wo das mehrmals beschädigte Abbild künftig stehen soll. Zunächst war die gut drei Meter hohe Statue vor dem Stadion von Malmö FF zu sehen gewesen, wo sie jedoch in den vergangenen Monaten immer wieder beschmiert, verunstaltet und angesägt worden war. Im Januar war sie schließlich zur Reparatur gebracht worden, nachdem Unbekannte sie oberhalb der stilisierten Füße abgesägt hatten. Über den neuen Ort soll im Juni eine Entscheidung fallen. Grund für den Ärger um die Ibra-Statue war die Entscheidung von Ibrahimovic, Anteilseigner von Malmös Ligarivalen Hammarby IF aus Stockholm zu werden.

20:54 Uhr

Kruse kritisiert Bundesliga-Restart: "Da muss man sich an den Kopf fassen"

Der ehemalige Bundesliga-Profi Max Kruse sieht die Vorschriften für die Geisterspiele im deutschen Profifußball kritisch. "Ich finde, da sind schon teilweise Sachen dabei, da muss man sich an den Kopf fassen", sagte der 32-Jährige im Instagram-Livechat mit ZDF Sport am Montag. Als Beispiel nannte Kruse die Regel, dass Auswechselspieler mit Gesichtsmaske und zwei Metern Abstand auf der Tribüne sitzen würden "und sich dann am besten mit Maske warmlaufen. Aber wenn sie eingewechselt werden, ist das nicht mehr übertragbar oder wie kann ich das verstehen?"

Für den Stürmer vom türkischen Erstligisten Fenerbahce Istanbul ist der einzige positive Aspekt des Restarts, "dass das Geld wieder fließt". Kruse hätte es sich anders gewünscht: "Warum hat man nicht gestoppt und dann im August weitergespielt?" Er selbst habe den ersten Spieltag nach der Corona-Zwangspause verfolgt, es sei ohne Zuschauer aber "relativ langweilig" gewesen: "Zum Fußball gehören Fans und Stimmung dazu." Die türkische Liga pausiert derzeit aufgrund der Corona-Pandemie. Der Spielbetrieb soll mit Geisterspielen am 12. Juni wieder aufgenommen werden.

19:53 Uhr

Schnellstes Baby der Welt? Bolt ist Vater

Neuer Sprinter-Nachwuchs auf Jamaika: Sprint-Legende Usain Bolt ist zum ersten Mal Vater geworden. Der Regierungschef von Bolts Heimatland Jamaika, Andrew Holness, gratulierte via Twitter: "Glückwunsch an unsere Sprint-Legende Usain Bolt und Kasi Bennett zur Geburt ihrer kleinen Tochter", schrieb der Premierminister. Zuvor hatten örtliche Medien berichtet, dass Bolts Lebensgefährtin Bennett am Sonntag ein Mädchen zur Welt gebracht habe.

Bolt hatte im März in Online-Netzwerken verkündet, dass er und Bennett sich auf die Geburt eines Mädchens freuten. Dabei warnte er scherzhaft potenzielle spätere Verehrer seiner Tochter, sich von ihr fernzuhalten: "Jeder Mann! Jeder Junge! Spielt nicht mit mir", schrieb der 33-Jährige.

18:53 Uhr

Denkt Havertz um? Ex-Nationalspieler rät: "Dortmund ist besser als Bayern"

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Halb Europa will ihn haben: Kai Havertz.

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Der frühere Fußball-Nationalspieler Jens Nowotny hat Shootingstar Kai Havertz empfohlen, lieber zu Borussia Dortmund statt zum FC Bayern München zu wechseln. "Für einen jungen Spieler ist Borussia Dortmund vom Verein und vom Umfeld her vielleicht besser als Bayern München", sagte Nowotny in einem Interview bei Goal und SPOX. "Bei Bayern München könnte er sich entwickeln, müsste sich aber in erster Linie durchsetzen. Das funktioniert in der heutigen Zeit bei einigen Vereinen besser als bei anderen." Zuvor rät Nowotny, der von 1996 bis 2006 selbst für Bayer Leverkusen spielte, Havertz zu einem weiteren Jahr in Leverkusen. Dies werde "ihm sicher nicht schaden", sagte der 46-Jährige. "Für seine persönliche Entwicklung als Spieler und als Mensch würde es ihm guttun, in einer Umgebung zu sein, in der er sich wohlfühlt - und die hat er in Leverkusen. Sonst wäre er nicht seit zehn Jahren im Verein."

17:13 Uhr

Auch Amazon zeigt Werder-Leverkusen

Das Bundesliga-Spiel Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen (20.30 Uhr/im Liveticker auf ntv.de) wird auch von Amazon übertragen. Der Internetriese hat nach eigenen Angaben die Rechte erworben und sendet parallel zu Dazn. Für Prime-Abonnenten ist die Fußball-Übertragung kostenlos. Wer noch kein Kunde ist, kann aber ein kostenloses Probe-Abo abschließen. Möglich ist das durch eine kurzfristige Einigung mit der Deutschen Fußball Liga (DFL). Geschäftsführer Alex Green sagte in einer Mitteilung: "Wir freuen uns mit der DFL, für diese kundenorientierte Regelung im Sinne der Sport-Fans in Deutschland und Österreich zusammenzuarbeiten." Zuerst hatte der Branchendienst "dwdl.de" darüber berichtet. Lange Zeit stand eine Übertragung der letzten Partie des 26. Spieltags auf der Kippe. Hintergrund des Problems ist ein Streit um den TV-Vertrag zwischen der DFL und dem Konzern Eurosport/Discovery, der die Rechte ursprünglich erworben hatte, aber keine Spiele mehr zeigt.

16:15 Uhr

Klopp und Co. dürfen wieder loslegen

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Jürgen Klopp kann weiterhin auf den Titel hoffen.

(Foto: imago images/Sportimage)

Es ist ein kleiner Fortschritt: Die Teams der englischen Premier League dürfen Medienberichten zufolge wieder trainieren. Den britischen Zeitungen "The Guardian" und "Sun" zufolge einigten sich die Bosse der 20 Fußballklubs auf eine Wiederaufnahme des Betriebs noch in dieser Woche.

  • Demzufolge soll Training in Kleingruppen bis zu fünf Spielern pro Spielfeld mit gestaffelten Trainingszeiten möglich sein.
  • Die britische Regierung hatte vergangene Woche den Weg für eine Fortsetzung des Ligaspielbetriebs freigemacht. Bedingung dafür sind strenge Sicherheitsvorkehrungen und dass die Zahl der Corona-Infizierten in England nicht wieder steigt.
  • Bisher galt ein Re-Start der Liga am 12. Juni als wahrscheinlich. Laut Medienberichten könnte sich dieser aber um eine weitere Woche verzögern. Die Zeitung "Daily Mail" hatte bereits berichtet, dass die Saison daher bis zum 22. August verlängert werden soll.
15:33 Uhr

Schalker soll Haaland beleidigt haben

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Welches böse Wort ist da genau gefallen?

(Foto: imago images/Poolfoto)

Tja, bei so einem Geisterspiel ist es verdammt ruhig im Stadion - und damit hört man plötzlich sehr viel vom Gerede auf dem Platz. Das rächt sich nun für Schalkes Jean-Clair Todibo, denn englische Medien berichten von wüsten Beschimpfungen aus dem Revierderby, das der BVB mit 4:0 für sich entschied.

Todibo soll zu Haaland gesagt haben: "Ficke deine Oma", berichtet die "Daily Mail". Haaland blieb ruhig, schoss kurz darauf den Führungstreffer und zeigte so eindeutig, wie man sich auf dem Spielfeld verhalten sollte.

15:13 Uhr

Kohfeldt im Videobeweis: "Es ist kein Endspiel"

Werder Bremen kämpft in der Fußball-Bundesliga gegen den Abstieg. Das Spiel gegen Bayer Leverkusen ist für Trainer Florian Kohfeldt eine "Riesenchance". Auch das noch anstehende Nachholspiel sieht er positiv als "Bedrohung" für die Gegner.

14:23 Uhr

Panini ignoriert EM-Verschiebung

Trotz der Verschiebung der Fußball-EM 2020 ins kommende Jahr bietet Sticker-Hersteller Panini bereits in diesem Sommer ein Previewalbum an. Wie das italienische Unternehmen mitteilte, solle den Kunden und Sammlern in der Corona-Krise "die Zeit so unterhaltsam und abwechslungsreich wie möglich" gemacht werden. Zur EM im kommenden Sommer soll ein aktualisiertes Album präsentiert werden. In der diesjährigen Ausgabe, die ab Juni erhältlich ist, sind Sammelbilder der bereits 20 qualifizierten Teams enthalten. Dazu soll die Ausgabe Infos zu den 16 Mannschaften, die in den Play-offs antreten, beinhalten. Das Album umfasst insgesamt 568 Sticker.

13:36 Uhr

Sexpuppen-Eklat: FC Seoul setzt falsche Attrappen auf die Tribüne

Nach Vorwürfen von Fans hat sich der FC Seoul entschuldigt, Sexpuppen während eines Geisterspiels als Zuschauerattrappen verwendet zu haben. Der Klub sei zunächst davon ausgegangen, dass es sich um Schaufensterpuppen und nicht um Erwachsenenspielzeug handelt, teilte der FC Seoul mit. Das habe der Lieferant bestätigt. Doch räumte der Klub ein, dass vor dem Heimspiel gegen den Gwangju FC (1:0) nicht "jedes installierte Detail" geprüft worden sei. Wegen des Coronavirus-Ausbruchs finden die Spiele der südkoreanischen K-League derzeit vor leeren Rängen statt. Um die Atmosphäre aufzulockern, wollte der FC Seoul mit Puppen auf den leeren Plätzen ein "Element des Spaßes" hinzufügen. Einige der Puppen trugen das Vereinstrikot, andere hielten Plakate hoch. Einige trugen jedoch Werbung für nicht jugendfreie Websites.

13:08 Uhr

Will Alonso noch einmal die Formel 1 aufmischen?

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Alonso war Anfang des Jahres bei der Rallye Dakar dabei.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Zweimal ist er bereits Weltmeister, nun könnte Fernando Alonso angeblich noch einmal ein Comeback in der Formel 1 wagen. Wie das französische Magazin "Auto Hebdo" berichtet, könnte der Spanier ein drittes Mal bei Renault anheuern.

  • "Womöglich wurde bereits ein Vorvertrag unterschrieben", heißt es gar in dem Bericht. Zumindest ernsthafte Gespräche" hätten "mehrere Quellen" bestätigt.
  • Allerdings hatte Alonso einst als Bedingung für seine Rückkehr genannt, dass er mindestens um Siege, wenn nicht gar um den Titel mitfahren will. Bei Renault scheint das derzeit ausgeschlossen. Schon 2017 hatte Teamchef Cyril Abiteboul gesagt, er wolle keinen "frustrierten Alonso in einem Renault" haben.
  • Renault braucht zwar einen Nachfolger für den zu McLaren abwandernden Daniel Ricciardo, doch zukunftsträchtig scheint eine Verpflichtung von Alonso ebenfalls nicht.
  • Alonso war von 2003 bis 2006 und nochmal von 2008 bis 2009 für Renault in den Rennwagen gestiegen, 2005 und 2006 konnte er den Titel gewinnen.
12:35 Uhr

Corona-Fall beim Chemnitzer FC: Drei Spieler in Quarantäne

Nun sind schon drei Profis in Quarantäne: Bei Fußball-Drittligist Chemnitzer FC ist ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dem Klub zufolge ist das Virus bei dem Profi bei der am Samstag vorgenommenen zweiten Testreihe nachgewiesen worden. Bei der ersten Testung am Donnerstag waren noch alle Spieler negativ gewesen.

  • Der betreffende Spieler sei umgehend in eine 14-tägige häusliche Quarantäne gegangen, sagte ein Vereinssprecher. Zudem müssen zwei weitere Akteure in Quarantäne, die zwar negativ getestet worden waren, aber in Kontakt zu dem positiven Spieler standen. Alle Personen sind symptomfrei.
  • Die abstiegsbedrohten Sachsen gehören zu jenen zehn Teams, die sich für eine Fortsetzung der Saison ausgesprochen hatten. Bereits in der vergangenen Woche hatte der Deutsche Fußball-Bund mitgeteilt, das sich der geplante Neustart am 26. Mai nicht halten lässt. Wann die Spielzeit fortgesetzt werden kann, ist unklar.
11:47 Uhr

Chelseas Hudson-Odoi wird nach Notruf festgenommen

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Hudson-Odoi wollte offenbar "Spaß" haben.

(Foto: imago images/PA Images)

Polizeieinsatz bei Callum Huddson-Odoi - mit ungutem Ausgang, der englische Nationalspieler wird in der Nacht zu Sonntag vorübergehend festgenommen. Die Londoner Met Police bestätigt einen Vorfall im Appartement des 19-Jährigen.

  • "Die Polizei und der Londoner Rettungsdienst wurden am Sonntag, den 17. Mai um um 3.53 Uhr gerufen, weil es einer Frau nicht gut ging", heißt es vonseiten der Polizei.
  • Offenbar hat Hudson-Odoi gegen die coronabedingten Einschränkungen verstoßen und sich in seiner Wohnung mit einem Model getroffen. Über die Sozialen Netzwerke sei man sich näher gekommen, berichtet die "Sun" und habe gemeinsam "Spaß haben wollen.
  • Der Chelsea-Profi wurde im Zuge des Notarzteinsatzes wegen des Verstoßes gegen die Maßnahmen festgenommen, ist laut "Sun" aber am Morgen gegen Kaution wieder freigelassen worden.
  • Hudson-Odoi war im März als erster englischer Profi positiv auf Covid-19 getestet worden.
10:38 Uhr

Übersetzungsfehler? Barca mit Mega-Offerte für Havertz?

Leverkusens Kai Havertz trägt die Kapitänsbinde. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Die Gerüchte um Kai Havertz reißen nicht ab.

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild)

Übersetzungsfehler oder neue Hammer-Offerte? Nachdem "Sport1" unlängst bei der Personalie Kai Havertz von der Möglichkeit eines Tauschdeals zwischen dem FC Barcelona und Bayer Leverkusen berichtet hatte, legt das niederländische Portal "voetbalkrant" jetzt noch einen drauf. Demnach könnte Barca nicht einen der drei gehandelten Spieler - Emerson, Carles Alená, Marc Cucurella - für Havertz bieten, sondern gleich das ganze Trio. Ob "voetbalkrant" sich auf exklusive Informationen beruft, ist nicht bekannt. Eine Fehldeutung der "Sport1"-Meldung könnte eine Erklärung sein. So oder so dürfte Bayer wenig Interesse an diesem Transfermodell haben.

Die ganze Havertz-Saga finden Sie übrigens hier!

10:06 Uhr

Fußball in der Corona-Krise: Neven Subotic bleibt nachdenklich

Neven Subotic vom 1. FC Union Berlin hat sich auch nach dem Bundesliga-Neustart nachdenklich zum Geschehen im Profi-Fußball geäußert. "Wenn man sich die letzte Woche anschaut, dann ist nicht alles so rund gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Das ist auch in Ordnung. Es sind 36 Vereine, mit insgesamt 100 oder sogar 1000 Spielern. Wenn dann der eine oder andere einen Fehler begeht, ist es auch menschlich", sagte der Verteidiger des Aufsteigers nach dem 0:2 gegen den FC Bayern am Sonntag. Ohne ein konkretes Beispiel für Fehlverhalten zu nennen, forderte der 31-Jährige bei seinen Kollegen Disziplin ein. "Da müssen wir tolerant sein, aber auch Kritik üben, dass alles besser wird. Fürs Erste können wir uns die Note 'Okay' geben. Wir müssen aus den Fehlern lernen, damit bestimmte Sachen nicht mehr passieren", sagte Subotic.

Unseren Text über die bizarre, neue Realität in der Bundesliga lesen Sie übrigens hier!

09:11 Uhr

Eredivisie plant neue Saison "nach Vorbild der Bundesliga"

Nach dem vorzeitigen Saisonabbruch in der Eredivisie will sich Sportdirektor Eric Gudde vom niederländischen Fußballverband beim Start in die neue Spielzeit an der Bundesliga orientieren. "Wir denken über die Organisation nach. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir nach dem 1. September nach dem Vorbild der Bundesliga ohne Zuschauer den Spielbetrieb wieder aufnehmen", sagte Gudde in der TV-Sendung Studio Voetbal. Er gehe davon aus, dass bis dahin die nötigen Testkapazitäten vorhanden seien. Den Restart der Bundesliga verfolgte Gudde am vergangenen Wochenende mit Wohlwollen. "Ich habe mir im TV das Spiel Frankfurt gegen Mönchengladbach angesehen. Es war wirklich schön, wieder ein richtiges Spiel zu sehen", sagte er.

07:51 Uhr

Wiederaufnahme des Teamtrainings in Serie A vertagt

Die für heute geplante Rückkehr der italienischen Fußball-Erstligisten in das Mannschaftstraining muss laut Medienberichten noch einmal vertagt werden. Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, hat die Regierung nicht rechtzeitig die Freigabe für die Regelungen zur Wiederaufnahme des Teamtrainings in der Serie A erteilt. Wie es weiter mit Verweis auf Quellen aus dem Sportministerium hieß, werde das neue Coronavirus-Protokoll "wahrscheinlich" heute genehmigt, so dass die Teams einen Tag später als geplant wieder trainieren dürften. Die Serie A war am 9. März mit zwölf verbleibenden Spieltagen unterbrochen worden. Italien ist von der Covid-19-Krankheit mit bislang rund 32 000 Toten besonders hart getroffen. Einzeltraining ist bereits seit dem 4. Mai wieder erlaubt. Die Wiederaufnahme der Spiele ist für den 13. Juni geplant.

07:11 Uhr

Hat Rummenigge etwa Bayerns Einigung mit Neuer "geleakt"?

Im ärmellosen Shirt stand Manuel Neuer vor der Werbewand und schaute beim Interview ein wenig ungläubig. Hatte sich Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im Vertragspoker tatsächlich so optimistisch ausgedrückt, wie es die Fragestellung suggerierte. Ja, das hatte er. Die "Ehe" zwischen dem Nationaltorwart und dem FC Bayern werde Bestand haben, hatte Rummenigge vor dem Spiel gesagt. Ganz so vorschnell wollte Neuer nach den öffentlich ausgetragenen Querelen um kolportierte Millionen-Gehaltsforderungen dann aber doch nicht ein Ja-Wort geben. "Ich denke, dass Karl-Heinz Rummenigge im Bilde ist", sagte Neuer. Aber: "Im Moment gibt es nichts zu verkünden und dabei bleibe ich."

06:32 Uhr

Der "Air-Jordan-1" ist der teuerste Schuh der Welt

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Der teuerste Schuh der Welt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der "Air-Jordan-1"-Sneaker von Basketball-Legende Michael Jordan ist der teuerste Schuh der Welt. Das von ihm in einem NBA-Match getragene und im Nachhinein unterschriebene Paar, wurde für eine Rekordsumme von 560.000 Dollar durch das Auktionshaus Sotheby's verkauft. Der rot-weiß-schwarze Sneaker wurde 1985 hergestellt. Der "Air-Jordan-1" war das erste Modell das Nike extra für den heute 57-Jährigen hergestellt hatte. Bisheriger Rekordhalter war der legendäre "Moon-Shoe" von 1972, das eines der ersten Modelle war, die Nike hergestellt hatte. Dieser wurde im Juli 2019 für 437.500 Dollar verkauft.

05:56 Uhr

Corona? Egal! Polizei verhindert illegales Fußball-Massen-Turnier

Die Oberhausener Polizei hat am Sonntag auf der Platzanlage des B-Kreisligisten Post SV Oberhausen 1931 e.V. ein Fußballturnier mit knapp 300 Personen verhindert. Die Polizei musste zweimal ausrücken, um die illegale Veranstaltung in Corona-Zeiten zu beenden. Am späten Vormittag füllte sich die von der Stadt grundsätzlich freigegebene Platzanlage minütlich. Klub-Pressesprecher Torben Trapphoff war zufällig auf der Anlage, um das Klubhaus zu renovieren. Als die daraufhin von ihm verständigte Polizei zum ersten Mal anrückte, verschwanden die meisten Spieler über die Zäune. Eine halbe Stunde später war der Platz aber wieder voll. Die Spieler sollen sich über WhatsApp-Gruppen zu dem Turnier verabredet haben. Der Verein hatte mit dem Turnier nichts zu tun.