Montag, 19. Oktober 2020Der Sport-Tag

Heute mit Tobias Nordmann & Torben Siemer
22:47 Uhr

Hummels warnt vor formstarkem Ex-BVB-Torjäger

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund will bei seinem Champions-League-Auftakt bei Lazio Rom morgen (21.00 Uhr/Liveticker bei ntv.de) vor allem seinen früheren Torjäger Ciro Immobile in Schach halten. "Wir dürfen ihm keine Chancen geben, wir wissen um seine ungeheure Qualität im Abschluss", warnte Abwehrchef Mats Hummels in Rom: "Er ist vor dem Tor seit ein paar Jahren eiskalt." In Dortmund war Immobile 2014/15 nicht glücklich geworden, er fühlte sich von den Kollegen ignoriert. Bei den Römern fand er zu alter Stärke zurück und ist inzwischen dreimaliger Torschützenkönig der Serie A.

20:26 Uhr

"Das Schlimmste befürchtet": Alaphilippe nach heftigem Sturz operiert

Rad-Weltmeister Julian Alaphilippe ist erfolgreich an der bei einem Sturz am Sonntag verletzten rechten Hand operiert worden. Das teilte sein Team Deceuninck-Quick Step mit. Bei einer Kollision mit einem Begleitmotorrad während der Flandern-Rundfahrt war der Franzose schwer gestürzt und hatte sich Brüche in der Hand zugezogen. Alaphilippe muss nun drei Wochen einen Gips tragen. Bereits gestern hatte das Team mitgeteilt, dass der 28-Jährige in dieser Saison nicht mehr starten kann. "Der Unfall war ein gruseliger Moment. Und als ich auf dem Boden lag, habe ich das Schlimmste befürchtet", sagte Alaphilippe: "Glücklicherweise ist es nicht so schlimm."

19:13 Uhr

Deutsche Biathlon-Hochburg fürchtet Millionen-Verlust

Die Doppelveranstaltung des Biathlon-Weltcups im Januar 2021 in Oberhof könnte einen Millionen-Verlust bringen. Das schreibt die "Thüringer Allgemeine" und bezieht sich auf Aussagen von Hartmut Schubert, Staatssekretär im Finanzministerium und Oberhof-Beauftragter der thüringischen Landesregierung, die für das prognostizierte Minus aufkommen will. Die zusätzlichen Kosten ergeben sich unter anderen aus der Umsetzung des Hygienekonzepts. "Hätten wir zur Anfrage des Internationalen Weltverbands nicht ja gesagt und stattdessen Ruhpolding den Vortritt gelassen, wären wir als Weltcup-Veranstalter künftig möglicherweise nicht mehr berücksichtigt worden", sagte Schubert. Ein Nein wäre als Gastgeber der WM 2023 ein verheerendes Signal gewesen. Rund 17.000 Tickets seien laut Veranstalter WSRO Skisport GmbH bisher verkauft. Ob Zuschauer zugelassen werden oder nicht, entscheidet das Gesundheitsamt des Landkreises. Schubert rechnet Mitte November mit einem Beschluss. Mehr als 9000 Zuschauer pro Tag seien laut Schubert aber wohl unrealistisch.

18:44 Uhr

Doping-Untersuchung nach Horrorsturz abgeschlossen

Die unabhängige Anti-Doping-Kommission des Radsports (CADF) hat rund um den Sturz des Radsporttalents Remco Evenepoel bei der Lombardei-Rundfahrt im August kein Vergehen festgestellt. Das teilte das Gremium mit. Die CADF hatte nach dem Vorfall ein Verfahren eingeleitet. Grund dafür war ein Video, das Deceuninck-Quick Steps sportlichen Leiter Davide Bramati zeigt, wie er nach dem fast zehn Meter tiefen Sturz des 20-Jährigen einen kleinen weißen Gegenstand aus der Trikottasche des Belgiers entfernt.

Das Team hatte erklärt, dass es sich bei dem Gegenstand um eine kleine Trinkflasche gehandelt habe. Sie sei entfernt worden, damit Evenepoel komfortabler auf der Trage der Sanitäter gelagert werden konnte. Evenepoel hatte sich bei dem Sturz unter anderem einen Beckenbruch zugezogen und seine Saison beenden müssen.

18:02 Uhr

Vier von fünf verloren: Hertha-Misere lässt Preetz (noch) ruhig schlafen

Hertha-Manager Michael Preetz hat trotz des Saisonfehlstarts keine Zweifel an der Qualität seiner neu zusammengestellten Mannschaft. Man werde jetzt nicht "das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit infrage stellen. Die ist ohne Frage da", erklärte der Geschäftsführer Sport des Berliner Fußball-Bundesligisten im "Kicker" zu der sportlichen Situation. Nach vier Niederlagen in fünf Pflichtspielen sowie schon 15 Gegentoren steht Hertha BSC vor einer schweren Woche. Am Samstag tritt der Hauptstadtklub bei Spitzenreiter RB Leipzig an. Einen Tag später müssen sich die Klub-Verantwortlichen um Preetz bei der Mitgliederversammlung im Olympiastadion zu den brennenden Fragen rund um die Entwicklung des Vereins äußern. "Es ist wichtig, dass wir jetzt noch einmal die Reset-Taste drücken und an den Dingen arbeiten, die offensichtlich nicht funktionieren", sagte der Manager.

17:28 Uhr

Schwer verletzt: Handball-Superstar fällt für WM aus

Die Verletzungsserie im europäischen Spitzenhandball hat nun auch den französischen Superstar Nikola Karabatic erfasst. Der dreifache Welthandballer hat sich in einem Spiel der französischen Liga einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt deswegen mehrere Monate aus, wie sein Klub Paris Saint-Germain mitteilte. Der 36 Jahre alte Ex-Profi des THW Kiel wird damit die Weltmeisterschaft im Januar in Ägypten sowie möglicherweise auch die Olympischen Spiele im Sommer 2021 in Tokio verpassen.

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16:52 Uhr

Bayern-Gegner reist ohne Top-Stürmer nach München

Atlético Madrid wird im Champions-League-Duell am Mittwoch beim FC Bayern München wohl auf Stürmer Diego Costa verzichten müssen. Der 32-jährige Angreifer habe sich beim 2:0-Sieg bei Celta de Vigo eine Muskelverletzung am linken Oberschenkel zugezogen, teilte der spanische Fußball-Klub mit. Wie lange Costa ausfallen wird, teilte der Verein zwar nicht mit. Nach Schätzung der Fachzeitung "AS" wird der in Brasilien geborene spanische Nationalspieler aber rund drei Wochen pausieren müssen. Costa war in Vigo in der 50. Minute ausgewechselt worden. Der Mann aus dem nordostbrasilianischen Lagarto hat in der laufenden Saison der Primera División in vier Begegnungen ein Tor erzielt. Mit acht Punkten aus vier Spielen belegt Atlético in LaLiga Platz acht. Allerdings haben die noch ungeschlagenen Madrilenen ein oder zum Teil auch zwei Spiele weniger als der Großteil der Konkurrenz absolviert.

16:10 Uhr

Französische Liga gedenkt Mordopfer

Nach der brutalen Ermordung des Lehrers Samuel Paty wollen die französische Ligue 1 und die Ligue 2 vor Beginn der Fußball-Spiele am kommenden Wochenende eine Schweigeminute zu seinen Ehren einlegen. Das teilte der Ligaverband LFP nach einer Generalversammlung mit. Das Porträt des Lehrers für Geschichte und Geografie soll zu gleicher Zeit auf riesigen Bildschirmen in allen Stadien der obersten beiden Ligen gezeigt werden. Zudem werden während der Begegnungen alle Spieler, Trainer und Schiedsrichter eine schwarze Armbinde tragen, um dem Ermordeten Tribut zu zollen.

Der 47-jährige Paty war am Freitagnachmittag in einem Pariser Vorort nahe seiner Schule von einem Attentäter mit einem Messer attackiert worden. Kurz darauf wurde seine Leiche entdeckt. Der Lehrer wies Verletzungen am Oberkörper auf und wurde enthauptet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von einem islamistisch motivierten Terrorakt. Das Land wird seit Jahren von islamistischen Terroranschlägen erschüttert, dabei starben mehr als 250 Menschen.

15:44 Uhr

Bundesligist schickt Spieler in den Sonderurlaub

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg gewährt seinen Spielern mitten in der Saison kurze Sonderurlaube, um auf die großen Belastungen dieser Corona-Spielzeit zu reagieren. Die Nationalspieler Xaver Schlager, Pavao Pervan (beide Österreich), Admir Mehmedi (Schweiz) und Josip Brekalo (Kroatien) mussten nach dem 1:1 bei Borussia Mönchengladbach nicht mehr mit dem Rest der Mannschaft nach Niedersachsen zurückreisen und erhielten von Trainer Oliver Glasner bis einschließlich Dienstag frei. Erst am Mittwoch beginnt der VfL mit der Vorbereitung auf das nächste Heimspiel gegen Arminia Bielefeld (Sonntag, 15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de). Den Nicht-Nationalspielern seines Kaders hatte der Wolfsburger Trainer während der Länderspielpause vier Tage zur Erholung gewährt. "Wir müssen Freiräume schaffen, um die Köpfe der Spieler freizubekommen", sagte Glasner. Neben den Bundesliga-, Pokal- und Länderspielen waren seine Profis im September und Oktober auch in der Europa-League-Qualifikation gefordert. Dort scheiterte der VfL in der dritten Runde mit 1:2 an AEK Athen.

15:12 Uhr

DEL plant Rückkehr in den (Test-)Spielbetrieb

Rund die Hälfte der Klubs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) will mit einem Testturnier in der Woche nach dem Deutschland Cup (5. bis 8. November) den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Der von DEL und Fernsehpartner Deutsche Telekom geplante MagentaSport-Cup soll den teilnehmenden Klubs eine "Antrittsprämie in nicht unerheblicher Höhe garantieren", wie die "Eishockey News" berichteten. Zudem soll er als Testlauf für ihre corona-bedingten Hygiene- und Sicherheitskonzepte dienen. Nach dpa-Informationen sollen die letzten Details hinsichtlich Teilnehmern, Modus und Austragungsorten diese Woche geklärt werden. Darüber hinaus berichteten die "Eishockey News", dass sich einige Klubs mit ihren Spielern in intensiven Gesprächen über eine erneute Reduzierung ihrer Gehälter befänden. Die DEL hatte ihren Saisonstart zuletzt erneut - und diesmal auf unbestimmte Zeit - verschoben.

14:40 Uhr

HSV-Trainer liefert Fußball-Spruch des Jahres

HSV-Trainer Thioune rechnet noch mit mehreren coronabedingten Spielausfällen in der 2. Fußball-Bundesliga. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Ausgezeichnet, der Mann.

(Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild)

HSV-Coach Daniel Thioune hat den "Fußball-Spruch des Jahres" zum Besten gegeben. Das gab die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur, die den Fußball-Kulturpreis 2020 in vier Kategorien vergeben hat, bekannt. Der 46 Jahre alte Thioune hatte sich noch als Trainer des Ligarivalen VfL Osnabrück kritisch über jene Klubs geäußert, die im Zusammenhang mit dem Fall Bakéry Jatta Einspruch gegen die Wertung ihrer Spiele gegen den Hamburger SV in der 2. Liga einlegten. Jatta, an dessen Identität es Zweifel gegeben hatte, war in diesen Partien zum Einsatz gekommen, die unterlegenen Clubs hofften auf Punkte am Grünen Tisch.

"Wer es nicht schafft, gegen den HSV zu punkten, sollte nicht auf dem Rücken eines Flüchtlings, der niemandem etwas getan hat, versuchen, einen Vorteil herauszuholen, sondern besser auf die eigenen sportlichen Fehler schauen", hatte der damalige VfL-Trainer Thioune gesagt.

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13:38 Uhr

Formel-1-Team Haas flirtet heftig mit Mick Schumacher

Mick Schumacher hat beim Formel-1-Rennstall Haas großes Interesse an einer Verpflichtung geweckt. "Der Name Schumacher ist einer der größten Namen überhaupt in der Formel 1. Mick fährt auch gut. Wichtig ist aber nicht nur der Name, sondern auch die Leistung", erklärte Teamchef Günther Steiner im AvD Motorsport Magazin auf Sport1. Für das Team Haas "wäre er natürlich gut. Wer möchte nicht gern einen Schumacher zurück in der Formel 1 - speziell in der Form, wie er aktuell in der Formel 2 ist?", so Steiner. Wohl wissend, dass der weitere Karriereweg des Sohnes von Rekordweltmeister Michael Schumacher in den Händen von Ferrari liegt, zu dessen Junior-Programm er gehört.

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13:11 Uhr

DEL-Klubs planen Testturnier, weitere Gehaltsverzichte geplant

Rund die Hälfte der Klubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) will mit einem Testturnier in der Woche nach dem Deutschland Cup vom 5. bis 8. November den Spielbetrieb wieder aufnehmen.

  • Der von DEL und Fernsehpartner Deutsche Telekom geplante MagentaSport-Cup soll den teilnehmenden Klubs eine "Antrittsprämie in nicht unerheblicher Höhe garantieren", wie die "Eishockey News" berichteten.
  • Zudem soll er als Testlauf für ihre coronabedingten Hygiene- und Sicherheitskonzepte dienen. Nach dpa-Informationen sollen die letzten Details hinsichtlich Teilnehmern, Modus und Austragungsorten diese Woche geklärt werden.
  • Darüber hinaus berichteten die "Eishockey News", dass sich einige Klubs mit ihren Spielern in intensiven Gesprächen über eine erneute Reduzierung ihrer Gehälter befänden.
12:38 Uhr

Polens Nationalstadion wird Corona-Krankenhaus

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Hier werden künftig Corona-Patienten behandelt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Das polnische Fußball-Nationalstadion in Warschau wird zum Notfall-Krankenhaus umfunktioniert. Das gab ein Regierungssprecher bekannt. Vor allem die Konferenzräume in der für die EM 2012 gebauten Arena werden für die Behandlung von Patienten genutzt. Angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen ist das Gesundheitssystem in Polen ausgelastet. "Wir werden im Stadion Platz für etwa 500 Betten schaffen, davon 50 Intensivbetten", sagte Piotr Muller dem TV-Sender Polsatnews. Die Betten sollen bis Ende der Woche zur Verfügung stehen. Die polnische Regierung hatte zuletzt die Bevölkerung aufgerufen, wenn möglich "zu Hause zu bleiben" und im Homeoffice zu arbeiten.

12:19 Uhr

Staatsanwaltschaft verteidigt umstrittene Razzia beim DFB

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat die Steuerrazzia beim DFB verteidigt. "Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt, ein Jahre später möglicher "Deal" mit dem Fiskus beseitigt nicht die strafrechtliche Verantwortlichkeit der Ursprungstäter", sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen der dpa. "Eine derartige Vorstellung würde dazu führen, dass sich der Steuerhinterzieher immer Jahre später durch Berichtigungserklärungen von dem Vorwurf der Steuerhinterziehung "freikaufen" kann." Diese Möglichkeit bestehe allein bei einer Selbstanzeige, "die aber vorliegend von den Beschuldigten nicht erstattet wurde", so Niesen. DFB-Präsident Fritz Keller hatte zuletzt von einem "Reputationsschaden für die Betroffenen und den DFB, der sich aus der unangemessenen behördlichen Vorgehensweise ergeben hat", gesprochen. Man sei nach einem Zwischenbericht von externen Prüfern "von der Unschuld der Verantwortlichen des DFB überzeugt." Die Staatsanwaltschaft nannte die Aussagen "unzutreffend".

11:16 Uhr

Kaum zu glauben: Angel di Maria wäre fast in der 2. Liga gelandet

Real Madrid, Manchester United und Paris St. Germain: Auf die Frage, welcher deutsche Klub am besten in diese Reihe passen würde, würden zehn von zehn Fußballfans wohl mit "FC Bayern" antworten. Bei Flügelflitzer Angel di Maria, internationaler Spitzenkicker und früherer Champions-League-Sieger, hätte sich fast der 1. FC Köln in diese Aufzählung geschoben. Von diesem Kuriosum erzählt Trainer Christoph Daum, der den 18 Jahre alten Youngster Anfang 2007 von Argentinien ins Rheinland holen wollte, in seiner Autobiografie "Immer am Limit". Er habe di Maria auf einer Scoutingtour entdeckt und im Anschluss seine Begleiter gefragt. "Habt ihr den gesehen? Habt ihr gesehen, wie ihm der Ball am Fuß klebte? Dieser Spieler hat alle Anlagen, um ein ganz Großer zu werden", berichtete Daum der Deutschen Presse-Agentur. Ein Jahr nach seiner Reise wollte Daum di Maria zum Zweitligisten Köln lotsen und rief dessen Berater an. Gescheitert sei der Transfer letztendlich an der Tabellenlage des Effzeh. "Ein paar Tage später rief der Berater mich an und sagte: Ihr steigt ja nicht mal auf. Das kann ich nicht machen."

10:52 Uhr

Chaos beim Giro: "Covid-Tests sind schon Wild West"

Radsport-Funktionär Ralph Denk vom Team Bora-hansgrohe ist mit der derzeitigen Praxis bei Corona-Tests unzufrieden. "Man verlässt sich immer noch auf Tests, die nicht 100 Prozent zuverlässig sind. Das ist bei uns im Sport fahrlässig. Da sehe ich schon Kritikpunkte", sagte der 46-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. In der vergangenen Woche hatte es acht positive Corona-Fälle gegeben, zwei Teams hatten danach geschlossen die Italien-Rundfahrt verlassen. Sollte es diesmal erneut eine Welle an Infektionen geben, droht der Rundfahrt das vorzeitige Ende. "Man hat Michael Matthews nach Hause geschickt vom Giro, er ist anschließend zweimal negativ getestet worden. Wir hatten auch schon falsch-positive Tests. Das macht mich traurig", berichtete Denk mit Blick auf den Ruhetag. "Die Covid-Tests sind schon Wild West. Verschiedene Tests, verschiedene Labore, man ist dem einfach ausgeliefert", sagte der Bayer weiter.

10:26 Uhr

Rose vor CL-Auftakt: "Spielen, um weiterzukommen"

Trainer Marco Rose von Borussia Mönchengladbach geht trotz der schwierigen Gruppe angriffslustig in die Champions-League-Saison. "Ich kann versprechen: Wir suchen in jedem Spiel unsere Chance und wollen den Sieg. So packen wir diese Gruppe an", sagte Rose dem "Kicker". Gladbach startet am Mittwoch bei Inter Mailand in die Königsklasse, die weiteren Gegner heißen Real Madrid und Schachtjor Donezk. Für die Borussia ist es die dritte Teilnahme an der Gruppenphase, in die K.o.-Runde hat es die Fohlenelf bislang noch nicht geschafft. Bei Inter hat Rose vor allem vor Romelu Lukaku Respekt. Der Angreifer sei "ein ganz wichtiges Element" in der Offensive: "Lukaku wird im letzten Drittel gesucht, auf ihn ist Inters Spiel ein Stück weit zugeschnitten. Aber auch sein Sturmpartner Lautaro Martinez besitzt ein tolles Gespür in der Box. Sie passen gut zueinander."

09:51 Uhr

Ex-Model bewirbt sich für Aufsichtsrat des BVB

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Judith Dommermuth (2.v.l.) will in den Aufsichtsrat des BVB.

(Foto: imago images/Future Image)

Am 19. November findet die Aktionärsversammlung bei Borussia Dortmund statt. Ein ehemaliges Model will es dabei in den Aufsichtsrat schaffen. Das wichtigste Kontrollgremium der BVB-Aktiengesellschaft soll zwar größtenteils in seiner derzeitigen Besetzung bestätigt und wiedergewählt werden. Doch mit dem einstigen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück scheidet ein Mitglied nach zehnjähriger Tätigkeit aus dem Amt aus. Für ihn könnte mit der Unternehmerin Judith Dommermuth eine weitere sehr schillernde Persönlichkeit in das Gremium rücken. Wie der "Kicker" berichtet, bewirbt sich das ehemalige Model um den frei werdenden Posten.

Die ausführliche Meldung zu diesem Thema finden Sie übrigens hier!

09:10 Uhr

Para-DM: Krawzow und Böttcher schwimmen Weltrekorde

Die zweimalige Weltmeisterin Elena Krawzow und die EM-Zweite Gina Böttcher haben bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Para-Schwimmen für Glanzleistungen gesorgt.

  • Die erst 19 Jahre alte Böttcher schwamm in Berlin über 200 Meter Lagen mit 4:12,89 Minuten in der Startklasse SM4 bereits im Vorlauf Weltrekord.
  • Im Finale verbesserte die mit Fehlbildungen an allen vier Extremitäten geborene Brandenburgerin ihre eigene Bestmarke nochmals um gut vier Sekunden auf 4:08,80 Minuten.
  • Krawzow stellte trotz eingeschränkter Vorbereitung in der Startklasse SB12 der Sehbehinderten über 50 Meter Brust in 34,10 Sekunden ebenfalls einen Weltrekord auf.
  • Die 26-Jährige war im Sommer an der Schulter operiert worden und musste wochenlang mit dem Schwimm-Training aussetzen.
08:42 Uhr

Mit diesem cleveren Tor schreibt Götze sein Märchen

Viel märchenhafter hätte der Neuanfang des Mario Götze wohl nicht laufen können: Nach jahrelanger Leidenszeit, viel Kritik und Spott wagt der WM-Held eine neue Herausforderung. Bei seinem Debüt für die PSV Eindhoven sprintet er gedankenschnell sofort zu seinem ersten Tor.

08:06 Uhr

Hitzlsperger: Werden nochmals über Gehaltsverzicht sprechen

Thomas Hitzlsperger, der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart, hat eingeräumt, dass das Thema Gehaltsverzicht aktuell bleibt, wenn wegen der Corona-Pandemie weiterhin nur wenige oder gar keine Zuschauer in die Stadien kommen. "Alle haben bisher mitgezogen. Aber wir haben auch gesagt, wenn die Pandemie länger anhält, wenn wir keine Zuschauer im Stadion haben, werden wir nochmals sprechen müssen", sagte Hitzlsperger am Sonntag in der Sendung "SWR Sport". Und er fügte hinzu: "Das betrifft uns alle, das wird auf uns zukommen."

07:32 Uhr

Schweinsteiger: Bei mir wären Müller und Boateng im Team

Bastian Schweinsteiger kann die Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw gegen Einsätze seiner ehemaligen Bayern-Kollegen nicht verstehen. "Wenn ich Bundestrainer wäre, wären (Jérôme) Boateng und (Thomas) Müller in der Nationalmannschaft. Aber ich bin nicht der Bundestrainer", sagte er dem "Kicker". Man müsse die Entscheidung Löws respektieren, fügte er hinzu. Löw plant nicht mehr mit den beiden Bayern-Profis sowie Mats Hummels von Borussia Dortmund. Nach Schweinsteigers Einschätzung fehlt es im DFB-Team aber an spielerischer Qualität in der Innenverteidigung. "Boateng und (der Österreicher David) Alaba machen es sehr gut bei Bayern, Niklas Süle wird davon lernen", sagte er. Derzeit aber leide Joshua Kimmich als defensiver Mittelfeldspieler in der Nationalelf unter der fehlenden Klasse. "Schade finde ich, dass er aktuell sehr viele Wege in der Nationalmannschaft machen muss, wo er sich sehr tief fallen lässt, um die Bälle nach vorne zu schleppen."

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07:08 Uhr

Dodgers und Rays spielen in der World Series der MLB

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Finaaaaaale!

(Foto: imago images/Kyodo News)

Die Tampa Bay Rays treffen in der World Series der Major League Baseball, die in der Nacht zu Mittwoch beginnt, auf die Los Angeles Dodgers.

  • Das Team aus Kalifornien setzte sich im entscheidenden siebten Spiel 4:3 gegen die Atlanta Braves durch und gewann nach Siegen ebenfalls 4:3.
  • Für die Dodgers, die nach Siegen 0:2 und 1:3 zurückgelegen hatten, ist es die dritte Teilnahme an der Finalserie der MLB binnen vier Jahren.
  • Auf die Meisterschaft wartet das Team aber seit 1988.
  • Die Rays hatten sich tags zuvor gegen die Houston Astros ebenfalls in einem siebten Spiel durchgesetzt. Sie hoffen auf den ersten Titelgewinn.
06:36 Uhr

Unions Sportchef rügt Max Kruse nach Barbesuch

Union Berlins Sportdirektor Oliver Ruhnert hat Max Kruse für dessen Ausflug in eine Bar gerügt. Der 32 Jahre alte Stürmer habe aber gegen keinerlei gesetzliche Vorgaben verstoßen. "Wir wollen diese Aktionen nicht, wir finden sie auch falsch", sagte Ruhnert nach dem 1:1 der Berliner beim FC Schalke 04 bei Sky. Kruse hatte unter der Woche bei Instagram die Einladung in eine Bar veröffentlicht, am Sonntag stand er in der Startelf. "Er hat sich mit vier Leuten an einen Tisch gesetzt und sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bewegt", sagte Ruhnert. Im Rahmen der Berliner Corona-Verordnung habe sich Kruse "korrekt verhalten". Das DFL-Konzept ist in vielen Punkten strikter als die gesetzlichen Corona-Verordnungen der Bundesländer. Es empfiehlt selbst bei niedriger Pandemie-Stufe "reduzierte Kontakte zur Nachbarschaft oder zur Öffentlichkeit" sowie "möglichst im Haus/in der Wohnung" zu bleiben. "Es war nicht das Cleverste von Max, das weiß er selbst", sagte Abwehrspieler Marvin Friedrich.

06:00 Uhr

Daum zur Fußball-Berichterstattung: "Es wird Zensur vorgenommen"

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"Die Medien haben mich früher direkt selbst angerufen, das ging gleich ungefiltert raus."

(Foto: imago sportfotodienst)

Der frühere Bundesliga-Trainer Christoph Daum sieht die Entwicklung der Fußball-Berichterstattung in der jüngeren Vergangenheit kritisch. "Die Medien haben mich früher direkt selbst angerufen, das ging gleich ungefiltert raus. Heute ist es so, dass alles abgesprochen und Korrektur gelesen wird. Das heißt, es wird da natürlich auch eine Zensur vorgenommen gegenüber den Trainern und Spielern. Das kannten wir früher gar nicht", sagte der 66-Jährige in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Daum hat im Oktober seine Biografie "Immer am Limit" veröffentlicht, in der er Anekdoten aus seiner bewegten Trainer-Karriere schildert. Der Coach sieht aber auch die Notwendigkeit dieser Veränderungen im Laufe der Zeit: "Wir hatten früher nicht diese wirtschaftliche Bedeutung. Heute musst du mit jeder Aussage dem Sponsor gefallen, nicht nur den Fans. Darüber haben wir uns früher gar keine Gedanken gemacht." Das bisher letzte Engagement Daums endete im September 2017 beim rumänischen Nationalteam.