Montag, 02. März 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Torben Siemer
21:57 Uhr

DFB-Elf bemüht sich vergeblich, Sender von Übertragung zu überzeugen

*Datenschutz

Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft beim Algarve-Cup werden in Deutschland nicht live im Fernsehen gezeigt. "Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeit natürlich intensiv versucht, Einfluss zu nehmen, leider ohne Erfolg", sagte eine DFB-Sprecherin kurz vor dem Abflug nach Faro und verwies darauf, dass die Rechte für das internationale Traditionsturnier beim gastgebenden portugiesischen Verband liegen.

Die DFB-Frauen spielen am Mittwoch (17.30 Uhr) in Faro gegen Schweden. Gegner im zweiten Spiel am 7. März ist Norwegen oder Dänemark (Anstoßzeit noch offen).

21:33 Uhr

Ex-Chef kritisiert Frahn: "Halbseidene Rechtfertigung"

Der ehemalige Geschäftsführer des Chemnitzer FC, Thomas Sobotzik, hat Zweifel an den Erklärungen des umstrittenen Fußballprofis Daniel Frahn über dessen angebliche Nähe zu Rechtsextremisten geäußert. Gerade Frahn "wusste genau, mit wem er da abhängt", sagte Sobotzik dem "Kicker". Das seien langjährige Verbindungen, auf die ihn die Polizei bereits 2018 aufmerksam gemacht habe. Frahn war im August 2019 wegen seiner angeblichen Verbindungen zur rechten Szene vom Chemnitzer FC entlassen worden. Frahn spielt inzwischen für den Regionalligisten SV Babelsberg.

Die Verantwortlichen hätten schon vor den Vorfällen mit Frahn mehrfach sehr intensiv über die Problematik gesprochen, erklärte Sobotzik. Der 45-Jährige kritisierte, er habe von Frahn bis heute keine Entschuldigung gegenüber dem Verein und seiner eigenen Mannschaft gehört. "Was so eine halbseidene, nach einem halben Jahr ausgesprochene Rechtfertigung wert ist, soll jeder selbst entscheiden", sagte der heutige Geschäftsführer der Kickers Offenbach.

21:03 Uhr

EM-Playoffs: Uefa schließt Spielabsagen wegen Corona nicht aus

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat mögliche Konsequenzen etwa für die Playoff-Partien (26. und 31. März) zur EM im Sommer aufgrund des grassierenden Coronavirus nicht ausgeschlossen. "Wir sind in Kontakt mit den lokalen Behörden und werden darauf reagieren, was sie uns sagen", erklärte Uefa-Mediendirektor Phil Townsend am Rande der Sitzung des Exekutivkomitees: "Wenn die Behörden ihre Ansicht ändern, werden wir unsere ändern." Auch mit der Weltgesundheitsorganisation WHO sei die Uefa im Austausch.

Entscheidungen über Maßnahmen bis hin zu möglichen Spielausfällen lägen aber "in den Händen derer, die Experten in dieser Situation sind", sagte Townsend weiter und stellte klar: "Die lokalen Behörden haben die Kontrolle über die Situation, nicht die Uefa. Die Uefa ist ein Sport-Dachverband."

19:34 Uhr

Ex-Liverpool-Star für vier Monate gesperrt

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Muss seine Fußball-Klamotten für die nächsten Monate in den Schrank hängen: Daniel Sturridge.

(Foto: imago images / Xinhua)

Der frühere Liverpool-Profi Daniel Sturridge ist wegen Verstößen gegen die Wettregeln vom englischen Fußballverband FA mit einer weltweit gültigen Fußball-Sperre bis zum 17. Juni und einer Geldstrafe von 150.000 Pfund (ca. 170.000 Euro) belegt worden. Das gab die FA bekannt.

  • Kurz zuvor hatte der 26-malige englische Nationalspieler seinen Vertrag beim türkischen Erstligisten Trabzonspor aufgelöst. Der 30-Jährige ist bis zum Sommer von allen Aktivitäten im Zusammenhang mit Fußball gesperrt.
  • Eine unabhängige Kommission war im vergangenen Sommer zu dem Schluss gekommen, Sturridge habe seinem Bruder Insiderinformationen über einen möglichen Wechsel im Januar 2018 vom FC Liverpool zum FC Sevilla gegeben, damit dieser auf den Transfer wetten konnte. Der Wechsel nach Sevilla kam allerdings nie zustande.
18:52 Uhr

Bleibt Sancho beim BVB? Watzke: "Keine Frage des Geldes"

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14 Tore, 15 Vorlagen: Sancho führt die Scorerliste der Bundesliga an.

(Foto: REUTERS)

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke will den englischen Jungstar Jadon Sancho unter allen Umständen beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund halten. "Es ist keine Frage des Geldes. Wir haben genug Geld. Wir wollen Titel holen. Dieses Team hat viel mehr Potenzial mit Jadon als ohne Jadon", sagte Watzke im Gespräch mit BBC Sport.

Der 19 Jahre alte Nationalspieler wird heftig von einigen Klubs aus seiner Heimat umworben. Sein Vertrag beim BVB läuft aber bis Juni 2022. "Meiner Meinung nach will er nicht gehen. Ich denke, er hat das Gefühl, dass der Verein eine gute Zukunft hat", sagte Watzke und betonte, dass ein "vertrauliches Verhältnis" zwischen dem Verein, Sancho und dessen Berater bestehen würde. Sancho sei in Dortmund "sehr glücklich".

18:24 Uhr

Klopp mit Bestbesetzung gegen Chelsea im FA-Cup

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Immer unter Druck: Liverpool-Coach Jürgen Klopp.

(Foto: imago images/Action Plus)

Trainer Jürgen Klopp sieht die Mannschaft des FC Liverpool nach dem Ende der langen Erfolgsserie in der Premier League weiterhin unter Druck. "Wir sind Liverpool, wir sind immer unter Druck, von uns wird immer erwartet, dass wir liefern", sagte Klopp mit Blick auf Achtelfinalspiel im FA-Cup beim FC Chelsea. Sein Team hatte am Samstag mit dem 0:3 beim FC Watford erstmals seit 44 Ligaspielen wieder verloren, strebt aber weiter mit dem riesigen Vorsprung von 22 Punkten dem Gewinn der englischen Meisterschaft entgegen. "Ab jetzt können wir wieder befreit Fußball spielen", erklärte Klopp nach der ersten Saisonschlappe.

Die Niederlage werde keinen Einfluss auf seine Aufstellung beim Pokalspiel an diesem Dienstag in London haben, betonte Klopp. Er will gegen den Champions-League-Kontrahenten des FC Bayern die stärkste Formation aufbieten, um ins Viertelfinale zu kommen. "Das wird immer so sein, das letzte Spiel gegen Shrewsbury war eine Ausnahme", sagte Klopp. Im Wiederholungsspiel gegen den drittklassigen Außenseiter war wegen der Winterpause in der Premier League das Nachwuchsteam des Champions-League-Siegers aufgelaufen.

17:27 Uhr

Sportrichter: "Wenn die Fans draufhauen wollen, sollen sie den DFB nehmen"

Der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Hans E. Lorenz, geht nach den Ankündigungen von Verbandspräsident Fritz Keller von stärkeren Konsequenzen im Kampf gegen Hass und Rassismus im Fußball aus. "Den Worten müssen Taten folgen", sagte Lorenz. Die sich ständig wiederholenden Beleidigungen gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp verurteilte er. "Wenn die Fans unbedingt jemanden suchen, auf den sie draufhauen wollen, dann sollen sie den DFB nehmen - und nicht den Herrn Hopp", sagte Lorenz. Der 79-Jährige war am Wochenende in mehreren Bundesliga-Stadien massiv beleidigt und mit Hassplakaten bedacht worden.

16:48 Uhr

Plakat-Aktion gegen Hopp auch in österreichischer Liga

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imago images/Eibner Europa

Der Fan-Eklat um die Anfeindungen gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp ist aus Deutschland bis nach Österreich hinübergeschwappt. Beim Erstligaspiel zwischen Rapid Wien und dem SV Mattersburg (3:1) zeigten die Heimfans zwei Transparente mit der Aufschrift: "ÖFB und Liga: Lasst euch vom Hurensohn-Virus nicht infizieren. Gegen Kollektivstrafen und Pro 50+1 in Ö, D und überall!" Die österreichische Bundesliga oder der Verband (ÖFB) haben sich bislang nicht zu den Geschehnissen in Deutschland oder nun in Wien geäußert.

16:05 Uhr

Schalke-Coach Wagner drückt sich, aber: Nübel droht Degradierung

Trainer David Wagner vom Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 hat die Torwartfrage vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale noch offen gelassen. "Ich möchte die Thematik hier in der Pressekonferenz nicht anschneiden, weil ich heute vor dem Training mit beiden Torhüter sprechen werde", erklärte der Coach einen Tag vor dem Duell mit dem Rekordpokalsieger Bayern München am Dienstag (20.45 Uhr/ARD und im Liveticker bei ntv.de): "Ich werde das erst mit den Jungs besprechen."

Nach einem Slapstick-Eigentor bei der 0:3-Pleite beim 1. FC Köln war Stammtorwart Alexander Nübel von den eigenen Fans verbal attackiert worden. Nach "Nübel-raus"-Rufen standen dem 23-Jährigen nach dem Spiel Tränen in den Augen. Der U21-Vizeeuropameister hatte in der Winterpause seinen Abschied von den Königsblauen und den Wechsel zum FC Bayern angekündigt. Ersatzkeeper Markus Schubert, der Nübel während dessen Rotsperre vertrat, musste wegen Patellasehnenproblemen seinen Platz wieder räumen. Der 21-Jährige steht jetzt aber wieder zur Verfügung.

15:49 Uhr

DFB weist Dresdner Protest ab - Niederlage bleibt bestehen

Schiedsrichter Michael Bacher erkennt nach Videobeweis das Tor zum 3:3 wieder ab. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Um diese Szene ging es.

(Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa)

Der Einspruch von Zweitligist Dynamo Dresden hatte auch in der mündlichen Verhandlung keinen Erfolg: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Widerspruch der Sachsen gegen die Spielwertung des Zweitligaduells mit Darmstadt 98 erneut als unbegründet zurückgewiesen. Bereits am 24. Februar hatte das DFB-Sportgericht den Einspruch von Dynamo zurückgewiesen. Die Begegnung hatte Darmstadt am 7. Februar in Dresden 3:2 gewonnen, das Ergebnis hat damit weiterhin Bestand. "Auch nach dem Ergebnis der mündlichen Verhandlung ließ sich weder ein Fehler des Videoassistenten noch ein Regelverstoß des Schiedsrichters nachweisen", sagte Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts.

Dresden hatte seinen Einspruch damit begründet, dass die Rücknahme des Tores zum vermeintlichen 3:3 durch Patrick Schmidt in der 72. Minute regelwidrig von Schiedsrichter Michael Bachernach Hinweis des Videoassistenten (VAR) erfolgt sei, wobei diese Entscheidung den Ausgang des Spieles mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst habe.

14:55 Uhr

Droht dem BVB in Paris ein Geisterspiel?

Mehr Schiedsrichter als Zuschauer? Das droht offenbar im Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund. Die Partie am Mittwoch, 11. März (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) könnte laut einem Medienbericht ohne Zuschauer stattfinden. Die Europäische Fußball-Union Uefa habe darüber aber noch nicht entschieden, berichtete die Regionalzeitung "Le Parisien".

Frankreich hatte am Wochenende wegen des neuartigen Coronavirus alle Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Menschen untersagt. Davon sind vor allem Veranstaltungen in geschlossenen Räumen betroffen, aber auch einige Sportevents. Ausgenommen sind bisher Veranstaltungen in Stadien.

14:28 Uhr

Fußball-Geschäftsführer will "drastische Strafen" für Rassismus

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Thomas Sobotzik ist von Chemnitz nach Offenbach gegangen.

(Foto: imago images/Hartenfelser)

Was tun bei Rassismus und Rechtsextremismus im Fußball? Der Geschäftsführer der Kickers Offenbach und früher beim Chemnitzer FC, Thomas Sobotzik, hat da eine klare Meinung: Er fordert drastische Strafen.

  • "Das ist, glaube ich, der Weg an dem wir nicht vorbeikommen, wenn wir wirklich eine
  • Verbesserung der Ist-Situation erreichen wollen", sagte Sobotzik im Deutschlandfunk.
    Fußballvereine würden seiner Ansicht nach schon viel tun. "Nur ist der gesetzliche Rahmen, in dem man sich bewegt, was das anbetrifft, wirklich zu locker ausgelegt, die Verfahren zu lang, zu kompliziert, mit zu vielen Problemen behaftet", meinte der 45-Jährige.
  • Man müsse rigoroser und auch schneller gegen diese Menschen vorgehen können. Zudem müsste den Vereinen das Vorgehen vereinfacht und erleichtert werden.
  • Sobotzik sprach sich jedoch dagegen aus, bei rassistischen Beleidigungen von den Tribünen das Feld zu verlassen. Denn dann sei es wieder so, "dass einige wenige im Stadion allen anderen den Spaß am Fußball nehmen".
13:48 Uhr

Fulminanter Lauf: Luitz stürmt noch in die Top Ten

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Der erhobene Finger kommt zu Recht.

(Foto: AP)

Das war eine gelungene Aufholjagd: Skirennläufer Stefan Luitz ist mit einem fulminanten Finallauf beim Weltcup-Riesenslalom im österreichischen Hinterstoder noch in die Top Ten gestürmt. Der Allgäuer machte bei schwierigen Pistenverhältnissen im zweiten Durchgang elf Plätze gut und fuhr als Achter das beste Saisonergebnis in seiner Spezialdisziplin ein.

  • Alexander Schmid kam beim nächsten Sieg des Franzosen Alexis Pinturault auf Rang 16.
  • Luitz fehlten nach der zweitbesten Laufzeit im Finale 1,67 Sekunden auf Pinturault, der mit seinem 29. Weltcupsieg einen Tag nach seinem Erfolg in der Kombination auch die Führung im Gesamtweltcup übernahm. Zweiter wurde der Kroate Filip Zubcic (+0,45 Sekunden) vor Henrik Kristoffersen aus Norwegen (0,72).
  • "Ich bin super zufrieden mit der Platzierung", sagte Luitz, der zuletzt krankheitsbedingt hatte pausieren müssen: "Im ersten Durchgang war ich brutal müde, die zwei Wochen im Bett haben sicher nicht gutgetan. Ende Steilhang war ich richtig blau, es war ein echter Fight ins Ziel."
13:32 Uhr

Dreßen hofft trotz ausgekugelter Schultern auf Weltcup-Einsatz

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Da war noch alles okay ...

(Foto: AP)

Das nennt sich dann wohl Glück im Unglück. Denn es gibt Entwarnung für Skirennläufer Thomas Dreßen: Der beste deutsche Abfahrer hat sich bei seinem Sturz beim Super-G in Hinterstoder/Österreich nicht schwerer verletzt und fasst sogar einen Start bei den Speed-Rennen am Wochenende in Kvitfjell/Norwegen ins Auge.

Mannschaftsarzt Manuel Köhne und Schulterspezialist Ernst Wiedemann diagnostizierten in München eine Subluxation beider Schultergelenke. Was so viel bedeutet wie: ausgerenkt. In der rechten Schulter habe es keine strukturellen Folgeschäden gegeben, sagte Köhne. Die linke, nach Dreßens schwerem Sturz Ende 2018 in Beaver Creek operierte Schulter, weise dagegen eine Kapselzerrung sowie eine Einblutung der vorderen Schultermuskulatur auf. Eine Operation ist nicht nötig.

13:07 Uhr

ProFans-Sprecher: "Gehe davon aus, dass es weiter eskaliert"

Die Organisation ProFans sieht die Situation im deutschen Fußball als "ziemlich verfahren" an. "Es gibt derzeit keinerlei Anzeichen, dass es sich befriedet. Das alles ist unerträglich - auch für uns", sagte Sprecher Sig Zelt auch mit Blick auf die DFB-Pokalspiele in dieser Woche. "Es ist alles offen. Ich persönlich gehe davon aus, dass es weiter eskaliert", sagte er.

Am Wochenende waren in der Bundesliga die Beleidigungen gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp in den Stadien eskaliert. Es gab mehrere Spielunterbrechungen, die Partien Union Berlin gegen VfL Wolfsburg und TSG 1899 Hoffenheim gegen FC Bayern München standen kurz vor dem Abbruch.

13:04 Uhr

Heinevetter gehört zu den Rückkehrern im DHB-Team

Gut und doch nicht gut genug - das ist wohl Handball-Torwart Silvio Heinevetter. Er gehört zu den insgesamt vier Rückkehrern im DHB-Team, das der neue Handball-Bundestrainer Alfred Gislason zusammengestellt hat.

  • Für den Lehrgang vom 9. bis 13. März in Aschersleben mit dem abschließenden Test-Länderspiel gegen die Niederlande in Magdeburg berief der Isländer am Montag Torwart Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), die Rückraumspieler Steffen Weinhold (THW Kiel) und Franz Semper (SC DHfK Leipzig) sowie Linksaußen Marcel Schiller (Frisch Auf Göppingen) wieder in den Kader.
  • Das Quartett war aus verschiedenen Gründen bei der Europameisterschaft im Januar, bei der Deutschland den fünften Platz belegte, nicht dabei.
  • Fehlen werden der verletzte Kapitän Uwe Gensheimer sowie die Rückraumspieler Paul Drux und David Schmidt.
  • Torwart Andreas Wolff reist erst am 12. März an, weil er vorher noch Verpflichtungen bei seinem Verein Vive Kielce hat und deshalb keine Freigabe erhielt.
12:54 Uhr

Draisaitl ist NHL-Spieler des Monats

Eishockey-Star Leon Draisaitl gilt als Kandidat für die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Liga, nun ist er zum zweiten Mal in Folge zum "Spieler des Monats" der nordamerikanischen Profiliga NHL gekürt worden. Der Kölner holte im Februar in 14 Spielen 23 Scorerpunkte für die Edmonton Oilers und knackte in der Nacht zum Sonntag zum zweiten Mal in Folge die magische Grenze von 100 Punkten in einer Saison.

Edmonton behauptete im vergangenen Monat den zweiten Platz in der Pacific Division hinter den Vegas Golden Knights und liegt damit auf Play-off-Kurs. Die Kanadier bestreiten bis zum Abschluss der Hauptrunde noch 17 Spiele, Vegas hat bereits zwei Begegnungen mehr absolviert.

12:20 Uhr

Chance auf Spielzeit: Shaqiri will den FC Liverpool verlassen

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Den Spitznamen "XS" mag der nur 1,69 Meter große Shaqiri laut eigener Aussage am liebsten.

(Foto: imago images/Eibner Europa)

Was wird aus "XS"? Xherdan Shaqiri will den FC Liverpool offenbar verlassen, berichtet "The Athletic". Demnach wäre der Klub von Teammanager Jürgen Klopp bereit, den 28-jährigen Schweizer gehen zu lassen - im Sommer.

  • Shaqiri ist in dieser Saison noch nicht wirklich zum Einsatz gekommen - entweder war er verletzt oder er stand nicht im Kader. In lediglich sechs Liga-Partien spielte er - davon nur gegen den FC Everton am 4. Dezember über volle 90 Minuten. An dem Offensiv-Trio Mohamed Salah, Sadio Mané und Roberto Firmino kommt er nicht vorbei.
  • Bereits im Januar war ein Wechsel des Schweizers im Gespräch, da wollte der AS Rom ihn verpflichten. Liverpool erteilte Shaqiri aber keine Freigabe.
  • Der Schweizer spielt seit der Saison 2018/19 für die Reds, er kam von Stoke City. Sein Vertrag bei Liverpool läuft noch bis 2022.
11:58 Uhr

Platzverweis für Ancelotti: "Die Tribüne ist nah am Spielfeldrand"

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Rote Karte? Es scheint, sie ist Carlo Ancelotti recht egal. Der ehemalige Bayern-Trainer hatte sie im Spiel seines FC Everton gegen Manchester United (1:1) erhalten. "Es war nicht das erste Mal, und es wird auch das letzte Mal gewesen sein", sagte der Teammanager gelassen.

  • Der italienische Fußballlehrer hatte mit dem Schiedsrichter über ein nicht gegebenes Tor von Dominic Calvert-Lewin diskutiert. "Ich war nicht respektlos", betonte Ancelotti", "so etwas kann am Ende eines Spiels passieren, ich war ein wenig nervös. Der Referee vielleicht auch, wir haben uns freundlich ausgetauscht. Alles kein Problem."
  • Angesprochen auf eine drohende Sperre für das nächste Spiel am kommenden Sonntag beim FC Chelsea meinte Ancelotti flachsend: "Wenn ich gesperrt werden sollte, wäre das enttäuschend. Aber die Tribüne an der Stamford Bridge ist wirklich nah am Spielfeldrand, ich werde da sein."
11:23 Uhr

Coronavirus in Tschechien: Biathlon-Weltcup vor leeren Rängen

Lautes Rufen, Glockenläuten, Fahnenwehen - all das macht die Fan-Faszination am Biathlon aus. Nun, in diesem Jahr nicht beim Weltcup im tschechischen Nove Mesto na Morave. Der findet vor leeren Zuschauer-Rängen statt. Das entschied der nationale Sicherheitsrat in Prag, wie Ministerpräsident Andrej Babis auf einer Pressekonferenz erklärte.

  • Grund sind die Ängste vor einer Ausbreitung der Coronavirus-Epidemie auch in Europa. Die Wettbewerbe sollten vom 5. bis 8. März stattfinden. Die Organisatoren hatten mit bis zu 100.000 Besuchern gerechnet. In den nächsten Tagen will die tschechische Regierung über mögliche weitere Maßnahmen für Großveranstaltungen entschieden.
  • In Tschechien wurden am Sonntag die ersten drei Erkrankungsfälle mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Es handelt sich nach Angaben der Behörden um zwei Tschechen, die in Italien im Skiurlaub beziehungsweise zu einer wissenschaftlichen Konferenz gewesen waren, sowie eine US-amerikanische Touristin, die in Italien studiert.
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So sieht es in Nove Mesto sonst aus.

(Foto: imago/CTK Photo)

10:40 Uhr

Formel 1: Melbourne will Saisonauftakt trotz Coronavirus durchziehen

Australien will nicht in Panik verfallen, so scheint es zumindest. Denn trotz der Ausbreitung des Coronavirus halten die Veranstalter am Formel-1-Saisonauftakt am 15. März fest.

  • "Alle Signale stehen auf Grün", hieß es Medien zufolge in einer Mitteilung der Organisatoren. Auch die Macher der Rennserie hätten erneut bestätigt, dass der Grand Prix in Australien stattfinden solle.
  • Wegen der wachsenden Zahl von Covid-19-Erkrankungen in Australien und vor allem der Einreisebeschränkungen für Menschen aus mehreren betroffenen Ländern hatte es Spekulationen um eine Absage des Saisonstarts gegeben.
  • "Zu diesem Zeitpunkt gibt es keine Anzeichen für weitere Reisebeschränkungen sowie dafür, dass die Formel 1 und die Teams nicht wie gewohnt ankommen werden", hieß es in dem Statement.
09:29 Uhr

NBA-Superstar James: Kritiker "können mich mal"

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James unterstützt Williamson.

(Foto: USA TODAY Sports)

Was spricht denn bitte gegen Freundschaften im Profisport? Da müssen wir Basketball-Superstar LeBron James glatt noch mehr Respekt zollen, weil er sich auch für den Nachwuchs einsetzt: "Es ist meine Verpflichtung und es ist mein Job, das Spiel an die Jungs weiterzugeben, die nach mir kommen. Das ist einfach meine Verantwortung", sagte James nach dem 122:114 seiner Los Angeles Lakers bei den New Orleans Pelicans um Supertalent Zion Williamson.

  • James nutzte nämlich die Gelegenheit, sich nach dem Spiel erstmals mit Williamson zu unterhalten. "Wenn jetzt jemand sagt, das ist ein Zeichen von Schwäche, dass LeBron mit den Gegnern einen auf Kumpel macht, dann sag ihnen, sie können mich mal", sagte der 35-Jährige.
  • James war mit 34 Punkten bester Werfer der Lakers und holte mit 13 Assists und zwölf Rebounds ein Triple-Double.
  • Williamson holte 35 Zähler für die Pelicans. Der 19-Jährige war im NBA-Draft 2019 an erster Stelle ausgewählt worden.
08:51 Uhr

"Battle of Britain" platzt wegen Fury-Wilder-Rückkampf

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Nichts ist es mit dem "Battle of Britain" zwischen den Box-Königen Tyson Fury und Anthony Joshua. Weil nämlich der erneute Rückkampf zwischen dem entthronten Box-Weltmeister Deontay Wilder und Fury perfekt ist.

  • Furys Co-Promoter Bob Arum bestätigte dem US-Portal ESPN, dass das dritte Duell am 18. Juli erneut in Las Vegas stattfinden soll. Zuvor hatte Wilder eine entsprechende Klausel gezogen.
  • Der 34 Jahre alte US-Amerikaner hatte seinen WBC-Titel am 22. Februar in der MGM Grand Garden Arena gegen den Briten Fury (31) durch technischen K.o. in der siebten Runde verloren. Das erste Duell im Dezember 2018 in Los Angeles war mit einem Remis zu Ende gegangen.
  • Zuletzt hatte die Fury-Seite noch einen Vereinigungskampf im Schwergewicht gegen Anthony Joshua favorisiert, der die Titel der anderen drei wichtigen Verbände (IBF, WBO und WBA) hält.
08:29 Uhr

Stuttgart-Profi Didavi berichtet von alltäglichem Rassismus

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Didavi versucht, Beleidigungen zu ignorieren.

(Foto: imago images/Eibner)

Wann haben Menschen eigentlich vergessen, was Menschlichkeit ist? Für Mittelfeldspieler Daniel Didavi vom Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart gehören Erfahrungen mit Rassismus zum Alltag. "Jeder Spieler mit meiner Hautfarbe hat so etwas schon erlebt", sagte der 30-Jährige in der Sendung "SWR Sport am Sonntag". "Aber in meiner Karriere gab es nicht viele Momente."

Der in Nürtingen geborene frühere Junioren-Nationalspieler ist der Ansicht, es sei "ein kleiner Teil, der andere Menschen verletzen will und deren Schwäche sucht. Dann kommen die mit der anderen Hautfarbe". Er habe in solchen Fällen stets versucht, "darüber zu stehen".

08:10 Uhr

MotoGP von Thailand auf unbestimmte Zeit verschoben

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Nun, in Thailand gibt es keine extremen Schräglagen zu bewundern.

(Foto: imago images / Eibner)

Einen Tag nach der Absage des Saisonauftakts der MotoGP in Katar ist der Große Preis von Thailand wegen des Coronavirus auf unbestimmte Zeit verschoben worden. "Ich sage nicht, es ist gestrichen, ich sage nur, es wird verschoben, bis uns die Zeit erlaubt, das Event durchzuführen", sagte der thailändische Vize-Premierminister Anutin Charnvirakul der Nachrichtenagentur AFP.

  • "Es liegt am Coronavirus. Wir müssen die Rennen heute bis auf Weiteres verschieben", sagte Anutin, der auch Gesundheitsminister seines Landes ist.
  • Das Rennen war für den 22. März in Buriram geplant. Noch in der vergangenen Woche hatte Anutin betont, dass die Veranstaltung auf jeden Fall stattfinden werde.
  • "Aber die Dinge ändern sich täglich, es ist eine Pandemie geworden."
  • Am Vortag hatten sich die Organisatoren in Katar entschieden, den Saisonauftakt der Motorrad-WM am 8. März ohne die Königsklasse MotoGP stattfinden zu lassen.
07:28 Uhr

Urheber der Hopp-Banner beim FC Bayern äußern sich

Die Fangruppierungen "Schickeria" und "Red Fanatic" sind die Urheber der beleidigenden Banner in der Kurve von Bayern München im Bundesliga-Spiel bei der TSG Hoffenheim (6:0). Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

  • "Red Fanatic" hat seine Autorenschaft inzwischen bestätigt. Der gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp gerichtete Wortlaut ihrer Spruchbänder sei nur deshalb gewählt worden, weil Dortmunder Ultras für eben diesen bestraft worden seien, sagte ein "Schickeria"-Mitglied der "SZ".
  • Außerdem übte es Kritik am Deutschen Fußball-Bund. Führe man mit dem DFB sachliche Diskussionen, dann "verhungert man am ausgestreckten Arm".
  • Man müsse die Wortwahl - so "Red Fanatic" -, die eindeutig auf ein ähnliches, sanktioniertes Dortmunder Spruchband Bezug nahm, "nicht teilen", hieß es in einer Stellungnahme. Die Gruppierung sei aber "vor allem von den undifferenzierten und völlig überzogenen Reaktionen auf allen Ebenen entsetzt". Es sei "schlichtweg schwachsinnig", eine bloße Beleidigung "mit rassistisch motivierten Taten zu vergleichen".
  • Der "Club Nummer 12", der sich als Dachorganisation der aktiven Münchner Fanszene versteht, hatte sich von den Spruchbändern distanziert.
07:07 Uhr

"Greek Freak" überragt mit NBA-Statistik-Sensation

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Okay, das kann man mal machen … "Greek Freak" Giannis Antetokounmpo hat als derzeit wertvollster Basketballer der NBA seine Extraklasse ein weiteres Mal unter Beweis gestellt und für ein extrem seltenes Statistik-Highlight gesorgt.

  • Beim 93:85 seiner Milwaukee Bucks gegen die Charlotte Hornets machte der Grieche 41 Punkte, holte 20 Rebounds und gab sechs Vorlagen. Ein 40/20/5-Spiel hatte er in seiner Karriere bislang noch nicht - nun gegen die Hornets brauchte er dafür nur 35 Minuten und damit nach ESPN-Angaben weniger als jeder andere NBA-Profi vor ihm für eine solch überragende Ausbeute.
  • Wie der US-Sportsender berichtete, ist Antetokounmpo zudem der erst dritte Athlet in den vergangenen 30 Spielzeiten der amerikanischen Profi-Basketball-Liga, dem so viele Punkte, Rebounds und Vorlagen in einer Partie gelungen sind.
  • Antetokounmpo wurde in der vergangenen Saison als zweiter Europäer nach Dirk Nowitzki als MVP - als wertvollster Spieler der Saison - ausgezeichnet.
  • Für die Bucks war der Erfolg der sechste Sieg in Serie, das Team führt die Eastern Conference an und hat die Teilnahme an den Playoffs bereits sicher.
06:39 Uhr

Beckhams Klub verliert erstes Spiel der Vereinsgeschichte

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Der Start ist missglückt: Zurück in Los Angeles hat David Beckham sein Debüt als Klubbesitzer verloren. Im ersten MLS-Spiel in der Geschichte des FC Inter Miami gab es beim FC Los Angeles ein 0:1 (0:1).

  • Der inzwischen 44 Jahre alte Engländer beobachtete die Niederlage gemeinsam mit Frau Victoria und Sohn Brooklyn von der Tribüne aus und sah von dort nur wenige echte Chancen seiner Mannschaft.
  • Der FC Inter Miami ist der 25. Klub in der US-Profi-Fußballliga MLS, Beckham ist einer von fünf Besitzern und trägt zudem den Titel "President of Soccer Operations". Miami will schnell zu einem Spitzenklub in den USA werden und Titel gewinnen.
  • Der in Berlin geborene Stürmer Jerome Kiesewetter schaffte es am ersten Spieltag nicht in den Inter-Kader und saß auf der Tribüne.
  • Beckham stand von 2007 bis Anfang 2013 bei MLS-Rekordmeister Los Angeles Galaxy unter Vertrag, seine Karriere beendete er nach einer kurzen Zeit bei Paris St. Germain im Sommer 2013.
Mehr dazu lesen Sie hier.
05:59 Uhr

Gleich zwei Schumacher im Formel-1-Rahmenprogramm

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Auf die ersehnte Beförderung in die Formel 1 muss Mick Schumacher noch warten. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher absolviert 2020 eine weitere Saison in der Nachwuchsklasse Formel 2.

  • "Mehr Erfahrung zu sammeln, kann nur positiv für mich sein", beteuerte der 20-Jährige aus der Ferrari-Nachwuchsschmiede.
  • In diesem Jahr kann er sich in der Formel 2 schon mal an die 18-Zoll-Räder gewöhnen, die 2021 auch an den Autos in der Formel 1 aufgezogen werden. "Einen Erfahrungsvorsprung" kann sich Schumacher jr. nach eigener Einschätzung erarbeiten.
  • Seine Fortschritte kann er im Formel-1-Rahmenprogramm ab dem ersten Grand Prix der Formel 2 in Bahrain (20.-22. März) zeigen.
  • Sein ein Jahr jüngerer Cousin David Schumacher gibt in diesem Jahr sein Debüt in der Formel 3. Der Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Ralf Schumacher geht für das Team Charouz an den Start.