Montag, 20. Januar 2020Der Sport-Tag

mit Christoph Rieke
Christoph Rieke
22:31 Uhr

Zypriotische Liga geht nach Bombenattacke weiter

Der Ball kann wieder rollen: Nach dem Ausstand der Schiedsrichter am Wochenende hat der zyprische Fußball-Verband CFA nun angekündigt, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

  • Am Wochenende hatte es in Zypern nirgends einen Anpfiff gegeben, weil in der Nacht zum Freitag eine Bombe am Auto des Schiedsrichters Andreas Konstantinou explodiert war. Daraufhin waren die zyprischen Schiedsrichter in den Ausstand getreten.
  • Die Schiedsrichter, die sich bedroht fühlen, sollen künftig besser beschützt werden, heißt es.
  • Die Bombenattacke vom Freitag war nicht die erste auf einen zyprischen Schiedsrichter. 2016 zerstörte eine Bombe das Auto von Schiedsrichter Giorgos Nikolaou. 2015 hatten die zyprischen Schiedsrichter eine Woche lang gestreikt, nachdem vor dem Haus der Mutter eines ihrer Kollegen eine Bombe explodiert war. Zuvor war 2014 die Zentrale des Schiedsrichterverbandes durch eine Bombenattacke beschädigt worden. Zudem wurden Autos von Referees angezündet.
  • Vermutet wird, dass Kriminelle die Schiedsrichter nötigen wollen, Spiele zu beeinflussen.
22:05 Uhr

Flug gestrichen: St. Pauli strandet in Spanien

Nun gut, es gibt schlechtere Orte zum Stranden, aber für den Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli ist die Rückreise aus dem Trainingslager an der spanischen Mittelmeerküste zu einem Geduldsspiel geworden. Weil der Flughafen in Alicante wegen eines Sturms geschlossen blieb, musste der Klub heute zunächst nach Valencia ausweichen.

  • Dort wurde der Rückflug nach langer Wartezeit gestrichen. Das Team von Trainer Jos Luhukay muss daher die Nacht in Spanien bleiben.
  • "Nun geht es in ein Hotel. Morgen starten wir dann einen neuen Anlauf, um zurück nach Hamburg zu kommen", twitterte der Klub.
  • St. Pauli startet am Dienstag, 28. Januar, mit dem Auswärtsspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth in das neue Zweitliga-Jahr.
21:09 Uhr

Deutscher Verband will geflüchtete Athletin aufnehmen

*Datenschutz

Sie würden sich über eine neue Athletin freuen: Die Deutsche Taekwondo Union wünscht sich einen Start der aus dem Iran geflüchteten Olympiamedaillengewinnerin Kimia Alisadeh für Deutschland. "Der Verband würde es begrüßen, wenn Kimia für Deutschland starten könnte", teilte die DTU mit.

  • Am Sonntag habe es ein Treffen zwischen dem Verband sowie Alisadeh, ihrem Mann sowie ihrem Berater gegeben, bei dem sie ebenfalls diesen Wunsch geäußert habe.
  • Alisadeh gewann als einzige Sportlerin aus dem Iran bislang eine Olympiamedaille, in Rio sicherte sie sich Bronze.
  • Zunächst müsse allerdings ihr Aufenthaltsstatus geklärt werden, ehe die DTU sie weiter unterstützen könne. Derzeit hält sich Alisadeh mit einem Schengen-Visum in Deutschland auf, nachdem sie zunächst Zuflucht in den Niederlanden gesucht hatte. Der Verband habe ihr bereits ein sogenanntes Befürwortungsschreiben für die zuständigen Behörden ausgestellt.
  • Alisadeh, seit ihrem Olympiaerfolg eine der bekanntesten Sportlerinnen des Irans, hatte vor rund einer Woche ihre Emigration aus Protest gegen das Regime öffentlich gemacht. "Ich bin eine von Millionen unterdrückter Frauen im Iran, mit denen sie seit Jahren spielen", hatte sie bei Instagram erklärt.
20:42 Uhr

Maskierte Einbrecher klauen Tickets für Barça-Spiel

imago45860648h.jpg

Einmal Messi in Action sehen.

(Foto: imago images/AFLOSPORT)

Für den spanischen Drittligisten UD Ibiza ist das Pokalspiel gegen Meister FC Barcelona das Highlight des Jahres - doch die Partie gegen Weltfußballer Lionel Messi und Co. hat auch Kriminelle auf den Plan gerufen.

Zwei Maskierte brachen in der vergangenen Nacht in die Geschäftsstelle des Balearen-Klubs ein und stahlen 40 Tickets für das Drittrundenspiel am Mittwoch. Sicherheitskameras nahmen den Einbruch auf, die gestohlenen Tickets seien allerdings nach Klub-Angaben bereits für den Einlass gesperrt worden.

  • Vor der Partie gegen die Katalanen werde es trotzdem spezielle Ticketkontrollen durch die Polizei geben, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Eintrittskarten für das Pokalspiel kosten zwischen 55 und 70 Euro, das Stadion Can Misses bietet nur 4500 Zuschauern Platz.
19:29 Uhr

Trainer zeigt sich wegen Glückspiels selbst an

imago42295916h.jpg

Brian Rice kämpft gegen Spielsucht.

(Foto: imago images / Action Plus)

Der schottische Trainer Brian Rice vom Erstligisten Hamilton Academical hat sich beim nationalen Fußball-Verband wegen Verstoßes gegen Glücksspielregeln selbst angezeigt. Das bestätigte sein Verein.

  • In einer ausführlichen Stellungnahme auf der Internetseite des Klubs räumte der 56 Jahre alte Rice zudem ein, spielsüchtig zu sein. Er entschuldigte sich bei Spielern, Fans und Mitarbeitern.
  • "Meine Krankheit ist zurückgekehrt", sagte Rice, der schon früher mit der Abhängigkeit zu kämpfen hatte.
  • Der schottische Verband ermittelt nun wegen Regelverstoßes in den vergangenen fünf Spielzeiten gegen Rice. Für den 30. Januar ist eine Anhörung geplant.
  • Der frühere Profi von Nottingham Forest und Dunfermline Athletic hatte das Traineramt bei Hamilton Academical vor einem Jahr übernommen. Hamilton steht in der schottischen Premiership auf dem vorletzten Platz.
18:54 Uhr

Videobeweis: Monsterwelle verschlingt Surfer

Beim fünftägigen Big-Wave-Event im portugiesischen Nazaré wird der Surfer Felipe Cesarano von einer 20 Meter hohen Riesenwelle mitgerissen. Gut 14 Sekunden bleibt er unter Wasser, ehe er wieder auftaucht - und prompt von der nächste Wasserwalze überrollt wird.

18:11 Uhr

BVB verliert: Real schnappt sich Talent Reinier

Da geht Borussia Dortmund leer aus: Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat den Kampf um das brasilianische Mittelfeldtalent Reinier gewonnen. Einen Tag nach dem 18. Geburtstag des Teenagers gaben die Königlichen den Transfer von Flamengo Rio de Janeiro nach Madrid bekannt.

  • Reinier erhält beim Klub von Rio-Weltmeister Toni Kroos einen Vertrag bis 2026, laut spanischen Medienberichten zahlt Real 30 Millionen Euro.
  • Aktuell spielt Reinier mit Brasiliens U23 um die Qualifikation für das olympische Fußball-Turnier im Sommer in Tokio.
  • In der Rückrunde soll er zunächst in Reals zweiter Mannschaft zum Einsatz kommen, die unter Trainer Raul in der dritten Liga spielt.
  • Der Teenager war auch mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht worden.
17:51 Uhr

Max Meyer überwindet Verletzung nach Aubameyang-Foul

*Datenschutz

Er ist wieder einsatzbereit: Der ehemalige Schalker Bundesliga-Profi Max Meyer vom englischen Fußball-Erstligisten Crystal Palace hat seine Sprunggelenksverletzung nach einem groben Foulspiel des Ex-Dortmunders Pierre-Emerick Aubameyang am 11. Januar überwunden.

  • Nach Auskunft von Palace-Teammanager Roy Hodgson kann der Mittelfeldspieler morgen (20.30 Uhr) gegen den FC Southampton wieder mitwirken.
  • Aubameyang hatte aufgrund seines Foulspiels im Londoner Derby (1:1) die Rote Karte gesehen. "Ich wollte ihn wirklich nicht so hart treffen", hatte Aubameyang entschuldigend in den Sozialen Medien geschrieben.
17:14 Uhr

Klinsmann im Video: "Raus da, so schnell wie möglich"

Nach dem mehr als eindeutigen 0:4 gegen den FC Bayern München, lautet die Prämisse für Hertha-Coach Klinsmann nun klar "Abstiegskampf". Im exklusiven Interview verrät er, warum in Berlin keine Rede von "Größenwahn" sein kann und deutet an, sich nach Transfers "umzuschauen".

16:38 Uhr

Sherrock erwischt harten Gegner bei ihrer PDC-Premiere

9660177b273e7534a2b40a76a4d93d9e.jpg

Fallon Sherrock spielt als Contenderin.

(Foto: dpa)

Fallon Sherrock bekommt es beim ersten Auftritt einer Frau in der Darts-Premier-League mit dem dreimaligen BDO-Weltmeister Glen Durrant zu tun. Dies ergab die Ansetzung des Weltverbandes PDC.

  • Die 25 Jahre alte "Queen of the Palace", die bei der WM im Dezember zwei historische Siege gegen Männer eingefahren hatte, ist am 13. Februar in Nottingham erstmals als Contenderin für einen Abend dabei.
  • Ihre Spiele zählen - wie die Partien der acht weiteren Contender - nicht für die Tabelle der Premier League.
  • Am Auftaktabend (6. Februar) in Aberdeen kommt es zur Revanche für das WM-Finale zwischen Michael van Gerwen aus den Niederlanden und Peter Wright aus Schottland. Deutsche Spieler sind in dieser Saison nicht dabei. 2019 hatte Max Hopp als Contender in Berlin sein Debüt gefeiert.
15:51 Uhr

ManUnited-Keeper Romero crasht heftig mit seinem Lamborghini

Puh, da hat er Glück gehabt: Der argentinische Torhüter Sergio Romero vom englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United hat einen Autounfall nahe des Trainingszentrums Carrington unverletzt überstanden. Das berichten englische Medien unter Berufung auf eine entsprechende Bestätigung der Red Devils.

  • Den Berichten zufolge soll der 32 Jahre alte Keeper heute Morgen in seinem weißen Lamborghini auf dem Weg zum Training verunglückt sein.
  • Bilder in den Sozialen Medien zeigen das demolierte Sportauto, das mit abgerissenem Heck unter einer Leitplanke verkeilt ist. Der 96-malige Nationalspieler Romero steht auf den Bildern neben dem Wrack.
  • Der Verein bestätigte den "Manchester Evening News", dass es sich tatsächlich um das Auto seines Torhüters handele, einen Lamborghini Gallardo im Wert von 190.000 Euro, den Romero im Januar 2017 erworben hatte.
  • Der Torwart soll laut Sky Sports trotz des Unfalls am anschließenden United-Training teilgenommen haben. Romero ist in dieser Saison Manchesters Nummer zwei hinter dem Spanier David de Gea. Gestern hatte er beim 0:2 (0:1) beim enteilten Tabellenführer FC Liverpool auf der Bank gesessen.
15:21 Uhr

Cavani will Tuchel und PSG Adieu sagen

Die Zeichen bei Offensivstar Edinson Cavani und dem französischen Fußballmeister Paris Saint-Germain stehen auf Abschied. Der Uruguayer hat offenbar schlichtweg keine Lust mehr auf das Hauptstadtteam von Trainer Thomas Tuchel.

  • Laut PSG-Sportdirektor Leonardo habe Cavani seinen Wechselwunsch jüngst an die Klubführung herangetragen.
  • Trainer Tuchel hatte gestern nach dem 1:0-Sieg im Pokal gegen den FC Lorient gesagt, er wisse nicht, ob Cavani im Februar noch da sei.
  • Nach Aussage von Leonardo ist Atlético Madrid an Cavani interessiert.
  • Der 32-Jährige war im Sommer 2013 vom SSC Neapel nach Paris gewechselt.
14:48 Uhr

Gräfe moniert Auswahlkriterien für Spieltags-Schiedsrichter

Die Schiedsrichter der Fußball-Bundesliga stehen oft in der Kritik. Wenn sie aber einen herausragenden Job machen, wird dies laut Manuel Gräfe nur selten hinreichend gewürdigt. Dabei kritisiert der Unparteiische auch seine DFB-Abteilung.

imago46192513h.jpg

Gräfe war erst am vergangenen Samstag bei der Bundesliga-Partie Augsburg gegen Dortmund im Einsatz.

(Foto: imago images/ActionPictures)

  • "Es geht immer noch zu wenig nach Leistung", sagte Gräfe dem "Kicker".
  • Demnach würden Ansetzungen "zu oft immer noch nach Politischem, Regionalem oder Persönlichem" entschieden.
  • "Dieses Anreiz-Prinzip, dass sich Leistung positiv und negativ auch in der Anzahl der Ansetzungen bemerkbar macht, greift leider immer noch nicht", so Gräfe.
  • Gräfe betonte aber, dass sich die Situation seit 2016 verbessert habe, als Lutz Michael Fröhlich Sportlicher Leiter der Elite-Schiedsrichter wurde: "Die Atmosphäre ist entspannter, wir sind in vielen Bereichen professioneller geworden."
13:35 Uhr

Struff ärgert Djokovic - und wird bestraft

Update: Zum Start in die Australian Open hat der Deutsche Jan-Lennard Struff das wohl schwerstmögliche Los erwischt. Sein Auftaktgegner in Melbourne hieß Novak Djokovic. Der Titelverteidiger war eine Nummer zu groß für ihn.

9f7cbc0f5086e459cb36790f9c82886e.jpg

Djokovic musste sich in seinem Auftaktmatch bei den Australian Open gegen Struff teils ordentlich strecken.

(Foto: imago images/AAP)

  • In einem abwechslungsreichen Match in der Rod Laver Arena unterlag der 29-jährige Struff dem an Nummer zwei gesetzten Serben mit 6:7 (5:7), 2:6, 6:2, 1:6.
  • Es war Struffs erster Satzgewinn gegen den "Djoker" überhaupt.
  • Der letzte Spieler, der dem 32-jährigen Djokovic in Melbourne einen Satz hatte abnehmen können, war 2019 im Achtelfinale der Russe Daniil Medwedew.
*Datenschutz

13:06 Uhr

Leverkusener befeuert brasilianischen Olympia-Traum

Beim Leverkusener 4:1-Sieg gegen den SC Paderborn in der Fußball-Bundesliga fehlte Angreifer Paulinho - aus gutem Grund: Der 19-Jährige bestritt mit seinem brasilianischen Nationalteam das erste Spiel der südamerikanischen Olympia-Qualifikation und erzielte gleich mal das Siegtor. Beim 1:0 (1:0) gegen Peru zum Turnierauftakt in Kolumbien sicherte Paulinho dem Goldmedaillengewinner von Rio 2016 mit einem Schuss aus spitzem Winkel kurz vor dem Pausenpfiff (43.) den Auftaktsieg. Die zehn südamerikanischen Nachwuchs-Mannschaften spielen in zwei Gruppen die beiden Tokio-Tickets aus. Nach der Vorrunde spielen dann die jeweils beiden besten Teams bis zum 9. Februar die beiden Tokio-Starter im Duell jeder gegen jeden aus.

 

12:22 Uhr

Kein Trainer mehr: Magath erfindet sich als Fußballboss neu

Aufatmen bei den Profi-Fußballern der Republik: Felix Magath kehrt als Funktionär in den Fußball zurück - allerdings nicht als Trainer.

b0f0aa75d6f8a3bb3a76ee6a8a218d34.jpg

Magath beschreitet nun neue Pfade zwischen Unterfranken und Niederösterreich.

(Foto: imago images/HMB-Media)

  • "Ich bin zu dem Schluss gekommen: Die Zeit des Trainers Magath ist vorbei", sagte Magath auf einer Pressekonferenz.
  • Stattdessen arbeite er künftig als Boss von Flyeralarm Global Soccer - einem Fußballprojekt einer Onlinedruckerei, die den Drittligisten Würzburger Kickers und den österreichischen Erstligisten FC Admira Wacker Mödling sponsert.
  • Magath sprach vom Entschluss, statt als Trainer "dem Fußball in anderer Weise helfen zu wollen".
  • "Es geht nicht nur ums Geld, es geht um Sport, um Leidenschaft", betonte der 66-Jährige.
Mehr dazu lesen Sie hier.
11:40 Uhr

Klinsmann sehnt sich nach mehr Qualität und sucht neue Angreifer

Den Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC gestern gründlich vergeigt - mit 0:4 mussten sich die Berliner dem deutschen Meister FC Bayern München geschlagen geben. Trainer Jürgen Klinsmann hofft nun auf Verstärkungen im Angriffsbereich.

b0005b7be5cfb898ba9192e8e8ea9ef0.jpg

Hertha-Trainer Klinsmann sieht sein Team noch nicht optimal aufgestellt.

(Foto: imago images/Contrast)

  • "Wenn wir was finden im offensiven Bereich, würde uns das enorm helfen", sagte Klinsmann am Tag nach der Niederlage.
  • Demnach habe es seinem Team gegen die Münchener vor allem "an Durchschlagskraft und Mut zur Offensive" gefehlt.
  • Klinsmann betonte aber, dass es "nur um Qualitätsverbesserung" gehe - nicht aber um prominente Namen.
  • Das Wohl des Teams hänge aber nicht von einem Erfolg auf dem Transfermarkt ab: "Der Kader ist gut genug, in der Liga zu bleiben", sagte Klinsmann.

10:02 Uhr

Furzender Zuschauer stört mehrmals das Masters-Finale

Selten lagen Belustigung und Unmut beim Snooker so nah beieinander wie gestern Abend im Londoner Alexandra Palace: Mitten im Masters-Finale zwischen Stuart Bingham und Ali Carter wird die Konzentrationsphase der beiden Kontrahenten mehrmals unterbrochen - durch Furzgeräusche. Offenkundig wollte eine Person aus dem Publikum das Duell stören und sah ihren großen Moment beim Stand von 2:2 gekommen, als Bingham an der Reihe war. Erst ein dunkel dröhnender Furz, dann ein hell tönender Pups - die hörbare Vielfalt der Flatulenzgeräusche war beeindruckend. Doch nicht nur das Gelächter im "Ally Pally", auch die Verärgerung über die ungewöhnliche Störung wurde größer.

imago46188257h.jpg

Konnte dann doch noch erfolgreich weitersnookern: Stuart Bingham.

(Foto: imago images/Xinhua)

Nachdem der Unruhestifter identifiziert war und des Saales verwiesen wurde, konnte es dann weiter gehen. Gewonnen hat das Finale übrigens Bingham. Der Engländer besiegte seinen Landsmann Carter mit 10: 8 und sicherte sich damit nicht nur die Paul-Hunter-Trophäe, sondern strich zudem ein Rekordpreisgeld von 250.000 Britischen Pfund (etwa 292.606 Euro) ein. Es war der erste Masters-Triumph des Weltmeisters von 2015. Mit einem Alter von 43 Jahren und 8 Monaten ist Bingham nun der älteste Masters-Gewinner der Snooker-Geschichte.

09:31 Uhr

Sherrock gratuliert: Ashton erwirft sich als erste Frau PDC-Tourcard

Kleine Überraschung im Darts: Nicht WM-Star Fallon Sherrock, sondern Lisa Ashton hat sich als erste Frau eine Tourcard für den führenden Verband PDC erspielt.

3716bf13ee19f2a7b04eae018403f8ca.jpg

Lisa Ashton hat Darts-Geschichte geschrieben.

(Foto: dpa)

  • Die 49-jährige Engländerin, viermalige Weltmeisterin des kleineren Verbandes BDO, sicherte sich bei der sogenannten Q School eine der begehrten Startberechtigungen für die Jahre 2020 und 2021.
  • Sherrock, die im Dezember als erste Frau ein WM-Match gegen einen Mann gewonnen und gar die dritte Runde erreicht hatte, ging leer aus.
  • Ashtons 25-jährige Landsfrau gratulierte via Twitter und nannte die Leistung großartig.
  • In Steffen Siepmann errang auch ein fünfter Deutscher seine Startberechtigung für PDC-Turniere.
  • Daneben sind der ehemalige Junioren-Weltmeister Max Hopp, Martin Schindler, Gabriel Clemens und Christian Bunse für 2020 startberechtigt.

 

08:55 Uhr

Was plant Magath und ist das DHB-Team charakterfest? Das wird wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

was führt Felix Magath im Schilde? Mit 66 Jahren will der Ex-Trainer wohl noch mal etwas Neues im Fußball starten - nur was, das ist noch offen. Bis heute. Magath wird ab 10 Uhr in Würzburg an einer Pressekonferenz einer Onlinedruckerei teilnehmen. Dabei soll es um eine neue "Unternehmenseinheit im Bereich Fußball in Verbindung mit Felix Magath" gehen.

imago44531513h.jpg

Felix Magath kehrt zurück. Wie, das erklärt er mutmaßlich heute.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Wir sind gespannt und gucken bis dahin auf die beiden wichtigsten Sport-Termine des Tages:

  • Bei den Australian Open fordert der deutsche Tennisspieler Jan-Lennard Struff den serbischen Titelverteidiger Novak Djokovic heraus. Die sogenannte Nightsession beginnt ab 10.30 Uhr deutscher Zeit.
  • Die deutschen Handballer wollen bei der EM Charakter beweisen und nach dem vorzeitig verpassten Halbfinale nun gegen Co-Gastgeber Österreich (ab 20.30 Uhr auf ARD) gewinnen - und damit zumindest die Chance auf das bedeutungslose Spiel um Platz fünf erhalten.

Weiter geht's!

 

08:23 Uhr

Tennis-Wunderkind Gauff feiert erfolgreiches Williams-Déjà-vu

c6cdfbe25f3eda57091d529b33edffe0.jpg

Das nächste Ausrufezeichen: Cori Gauff besiegt erneut Venus Williams.

(Foto: REUTERS)

Wie in Wimbledon hat Tennis-Teenager Cori Gauff auch bei ihrem Australian-Open-Debüt in der ersten Runde das Generationen-Duell mit ihrem Idol Venus Williams gewonnen. Die 15 Jahre alte Amerikanerin setzte sich mit 7:6 (7:5), 6:3 durch. "Ich war ein bisschen schockiert, als das Tableau rauskam" sagte die jüngste Spielerin des Hauptfelds nach dem Erfolg gegen die älteste Teilnehmerin: "Ich war heute wirklich nervös." Die siebenmalige Grand-Slam-Siegerin Williams wird am 17. Juni 40 Jahre alt und nahm zum 85. Mal an einem der vier wichtigsten Turniere im Tennis teil. Gauff bestreitet dagegen erst ihr drittes Grand-Slam-Turnier nach den US Open und Wimbledon.

07:12 Uhr

Nächster deutscher Trainer fliegt: Auch Babbel ist Australien-Job los

Vergangene Woche hatte es Marco Kurz getroffen, nun ist der nächste deutsche Fußball-Trainer in der australischen A-League gefeuert worden: Die Western Sydney Wanderers haben Markus Babbel entlassen. Das Team aus der westlichen Metropole hatte zuvor Zuhause mit 0:1 gegen Perth Glory verloren. Die Wanderers bleiben damit im unteren Drittel der Tabelle. Babbel hatte den Job in Sydney im Mai 2018 angetreten. Kurz nach seiner Entlassung wandte sich der 47-Jährige über die Klub-Kanäle an die Fans und lobte in seiner Videobotschaft sowohl die Spieler als auch die Medien für die bisherige Zusammenarbeit. Erst vor einer Woche hatte sich der Verein Melbourne Victory von Trainer Marco Kurz getrennt.

 

06:17 Uhr

Federer spaziert durch Auftaktspiel bei Australian Open

Seine Erwartungen seien niedrig, hatte Roger Federer vor dem Beginn der Australian Open gesagt. Das Auftaktspiel bei dem Tennis-Turnier hat der Grand-Slam-Sieger immerhin schon mal mühelos gemeistert.

  • Federer bezwang in Melbourne den US-Amerikaner Steve Johnson 6:3, 6:2, 6:2.
  • Aufgrund des Regens beendete der 38-jährige Schweizer seine Partie unter dem geschlossenen Dach der Rod-Laver-Arena.
  • Der sechsmalige Australian-Open-Sieger bekommt es nun mit dem Serben Filip Krajinovic oder Quentin Halys aus Frankreich zu tun.