Montag, 21. September 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau, Torben Siemer & David Bedürftig
22:42 Uhr

Später Transfer: Wolfsburg schlägt bei Angstgegner Lyon zu

Nach dem Abgang von Pernille Harder und der Verletzung von Ewa Pajor hat sich der deutsche Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg noch einmal Verstärkung für die Offensive gesichert. Die niederländische Angreiferin Shanice van de Sanden wechselt mit sofortiger Wirkung vom Champions-League-Dauersieger Olympique Lyon zu den Wölfinnen.

Die Europameisterin und WM-Zweite unterzeichnete beim VfL einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. "Shanice wird unseren Kader mit ihren herausragenden individuellen Fähigkeiten bereichern", sagte Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter bei den VfL-Frauen, über die 79-malige Nationalspielerin (18 Tore).

21:50 Uhr

Fans im Stadion sollen "einfach die Klappe halten"

Der niederländische Regierungschef Mark Rutte hat kein Verständnis für Fußballfans, die in Stadien trotz Corona-Gefahr das Spiel lautstark kommentieren oder gar in Jubel ausbrechen. "Einfach die Klappe halten, wenn man da sitzt, den Wettkampf anschauen und nicht brüllen", forderte der Ministerpräsident im niederländischen RTL-Fernsehen. "Das ist es, was zu tun ist."

In den Niederlanden sind Zuschauer in Stadien zugelassen, sofern ein Abstand zwischen ihnen von mindestens 1,5 Metern gewährleistet wird. Zudem sind laute Rufe, Sprechchöre und Gesänge verboten, weil Experten davon ausgehen, dass Coronaviren über Aerosole - kleine Partikel in der Luft - verbreitet werden können. Am Wochenende hatten sich laut Medienberichten viele Fußballfans nicht an das Verbot gehalten. "Das ist sehr dumm", sagte Rutte. "Denn so bekommen wir das Virus nicht unter Kontrolle." Auch in den Niederlanden sind in den vergangenen Wochen die Infektionszahlen wieder gestiegen.

20:59 Uhr

Schalke-Horror: Nur zwei Trainer waren schlechter, ohne gefeuert zu werden

Nach dem gruseligen Auftakt der zweiten Staffel der Horrorserie von Schalke 04 stellt sich nur noch eine Frage: Wie lange darf David Wagner noch die Hauptrolle spielen? Nach 17 Folgen ohne Bundesliga-Sieg mit 45 Gegentoren steht der umstrittene Trainer vor seinem möglicherweise letzten Auftritt. Sollte ihm am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) gegen Werder Bremen nicht der erste Dreier seit 253 Tagen gelingen, würde die Rolle wohl umbesetzt. Denn mittlerweile gehen Jochen Schneider, der als Sportvorstand Regie führt, die Argumente für eine Weiterbeschäftigung aus. Seine Worte nach dem 0:8-Debakel bei Bayern München klangen wie ein Ultimatum: "Ich erwarte eine deutliche Leistungssteigerung, die sich auch im Ergebnis widerspiegelt."

Nur zwei Trainer in der Bundesliga-Geschichte blieben noch länger sieglos, ohne gefeuert zu werden: Bernd Hoss, der mit Blau-Weiß 90 Berlin 1987 nach 21 Spielen ohne Erfolg Letzter wurde, und Heinz-Ludwig Schmidt, der mit dem Rekord-Verlierer Tasmania Berlin 1965/66 20-mal in Folge nicht gewann.

19:58 Uhr

Ganz besondere Ehre für Cristiano Ronaldo

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Ronaldo war überall erfolgreich: Bei Sporting Lissabon, den Nachfolgevereinen und in der Nationalelf.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Cristiano Ronaldo (35) wird in seiner Heimat Portugal eine besondere Ehre zuteil. Die Jugendakademie seines Ausbildungsklubs Sporting Lissabon soll künftig den Namen des Fußball-Superstars tragen. Die Academia Cristiano Ronaldo werde damit "den Namen des größten Symbols verewigen, das sie je hervorgebracht hat", schrieb der Verein. Dies werde "eine Inspiration für alle jüngeren Talente sein". Ronaldo war im Alter von zwölf Jahren in die Jugendabteilung von Sporting gewechselt. 2002 feierte der fünfmalige Weltfußballer sein Debüt in der Profimannschaft. Nach 31 Einsätzen für den Hauptstadt-Klub führte sein erfolgreicher Weg über Manchester United und Real Madrid zu Juventus Turin.

19:32 Uhr

HSV legt Einspruch gegen Leistner-Sperre ein

Zweitligist Hamburger SV hat beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fristgerecht Einspruch gegen die Fünf-Spiele-Sperre gegen Abwehrspieler Toni Leistner eingelegt. Leistner war nach dem 1:4 in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Dynamo Dresden auf die Tribüne geklettert und hatte einen Fan attackiert, der ihn zuvor verbal beleidigt haben soll.

Durch diese Aktion hatte Leistner gegen die Bestimmungen des DFB-Hygienekonzepts verstoßen und war daraufhin vom Verband wettbewerbsübergreifend für fünf Pflichtspiele gesperrt worden. Drei davon muss Leistner sofort verbüßen, die beiden anderen sind zur Bewährung ausgesetzt. Darüber hinaus verhängte das Gericht eine Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro gegen den 30-Jährigen.

18:48 Uhr

Messi darf nicht gehen, er schon: Suárez kurz vor Atlético-Wechsel

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Die Kumpels Messi und Suarez spielen wohl nicht mehr lange zusammen.

(Foto: imago images/Cordon Press/Miguelez Sports)

Der uruguayische Fußballstar Luis Suárez steht kurz vor einem Wechsel vom FC Barcelona zu Atlético Madrid. Wie spanische Medien übereinstimmend berichten, soll sich der 33-Jährige bereits mit den Katalanen auf eine Vertragsauflösung geeinigt haben und kann deshalb ablösefrei zu Atlético wechseln. Der Torjäger soll für zwei Jahre bei den Rojiblancos unterschreiben.

Die Madrilenen scheinen ihrerseits für einen derartigen Deal bereits Platz im Kader zu schaffen: Angreifer Alvaro Morata wechselt laut Informationen italienischer Medien zu seinem Ex-Klub Juventus Turin. Morata soll zunächst verliehen werden, zudem besitzt der italienische Serienmeister eine Kaufoption. Bereits am Dienstag soll der 27-Jährige den Medizincheck in Turin absolvieren. Ursprünglich stand auch Suárez ganz oben auf Juves Einkaufsliste, doch Trainer Andrea Pirlo bezeichnete einen Transfer zuletzt als "schwierig".

17:56 Uhr

"Schwerste Entscheidung" - Rakitic spielt nicht mehr für Kroatien

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Rakitic' größter Erfolg mit der Nationalmannschaft: WM-Finale 2018 gegen Frankreich.

(Foto: imago/Sportimage)

Nach 106 Länderspielen für Kroatien hat Fußballprofi Ivan Rakitic seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt gegeben. "Das war die schwerste Entscheidung meiner Laufbahn. Aber ich habe das Gefühl, dass dies der richtige Moment ist", wird der 32-Jährige, der von 2007 bis 2011 beim Bundesligisten Schalke 04 unter Vertrag stand, auf der Homepage des Verbandes zitiert. Seine Karriere im Vereinsfußball wird der in der Schweiz geborene Mittelfeldspieler fortsetzen, er kehrte in der Sommerpause vom FC Barcelona zum FC Sevilla zurück. Rakitics größte sportliche Erfolge waren die Vize-Weltmeisterschaft mit Kroatien 2018 sowie drei Jahre zuvor der Gewinn der Champions mit dem FC Barcelona.

17:27 Uhr

Lauterbach: FC Bayern soll Fans verbieten, zum Supercup zu reisen

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach fordert den FC Bayern auf, den Anhängern von einer Reise zum Supercup in das als Risikogebiet eingestufte Budapest abzuraten. Die Münchner Champions-League-Sieger treten am Donnerstag gegen den FC Sevilla als Gewinner der Europa League an. Der Kontinentalverband Uefa erlaubt dabei 20.000 Zuschauer in der Puskás Arena. Die Bayern rechneten am Wochenende mit gut 2000 mitreisenden Fans aus München.

"Dass die Fans in Budapest ins Stadion kommen, ist ein eklatantes Risiko", sagte der Bundestagsabgeordnete dem Nachrichtenportal "t-online.de". "Es wäre aus meiner Sicht das Richtige, wenn der FC Bayern München selbst sagen würde, dass die Fans nicht mitreisen sollen, um ihre eigenen Zuschauer zu schützen. Das wäre die einzige Möglichkeit. Das wäre eine großartige Geste, die ich als vorbildhaft betrachten würde. Das würde der sportlichen Reputation des Vereins sehr gut tun", meinte der SPD-Politiker.

16:28 Uhr

BVB-Leistungsträger fällt wochenlang aus

Borussia Dortmund muss in der Fußball-Bundesliga für einige Wochen auf den belgischen Nationalspieler Thorgan Hazard verzichten. Beim Offensivmann wurde im Nachgang des 3:0 gegen Borussia Mönchengladbach ein Muskelfaserriss im Oberschenkel festgestellt. Hazard war am Samstagabend nach 15 Minuten ausgewechselt und von Trainer Lucien Favre durch Felix Passlack ersetzt worden. Er hatte sich bei einer Abwehraktion verletzt.

15:51 Uhr

Erstes Schalke-Heimspiel wohl ohne Fans

Angesichts hoher Corona-Fallzahlen in Gelsenkirchen ist weiterhin offen, ob das erste Saison-Heimspiel von Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 vor Fans stattfinden darf. Eine Austragung der Partie gegen Werder Bremen am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) in der Veltins-Arena mit Zuschauern sei noch nicht gesichert, teilte der Verein im Internet mit. "Wenn der Wert so bleibt, wird Schalke am Samstag ohne Zuschauer spielen müssen", sagte Stadtsprecher Martin Schulmann.

Entscheidend sind die Fallzahlen der vergangenen sieben Tage, gerechnet auf 100.000 Einwohner. Diese sogenannte 7-Tage-Inzidenz muss nach einer Übereinkunft der Bundesländer unter 35 liegen. Am Montagmorgen lag dieser Wert in Gelsenkirchen jedoch bei 44,1. Schalke 04 will nun die Entwicklung des Infektionsgeschehens in den nächsten Tagen abwarten - und hofft auf eine rückläufige Tendenz. Eine Kartenzuteilung gab es noch nicht. "Der FC Schalke 04 bittet alle Fans noch um ein wenig Geduld", hieß es weiter.

15:06 Uhr

Auf der Suche nach alter Form: Tennis-Star tauscht Trainer aus

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Wawrinkas höchste Platzierung in der Weltrangliste ist Rang drei.

(Foto: imago images / GEPA pictures)

Der dreimalige Grand-Slam-Champion Stan Wawrinka hat die erfolgreiche Zusammenarbeit mit seinem Trainer Magnus Norman nach acht Jahren beendet. "Er hat mir dabei geholfen, alles zu gewinnen, was ich mir jemals erträumt hatte", schrieb der Schweizer Tennisprofi, derzeit die Nummer 17 der Weltrangliste, bei Instagram. Mit Norman als "großartigem Freund und Mentor" hatte Wawrinka die Australian Open (2014), French Open (2015) und US Open (2016) gewonnen. Zuletzt konnte der inzwischen 35 Jahre alte Olympiasieger von Peking (im Doppel mit Roger Federer) an die früheren Erfolge nicht mehr anknüpfen.

14:39 Uhr

Lewandowski fehlt beim FC Bayern

Der FC Bayern hat die Vorbereitung auf das Supercup-Finale gegen den FC Sevilla ohne Robert Lewandowski aufgenommen. Der Torjäger des deutschen Fußball-Rekordmeisters nahm wegen einer Blessur nicht am Training teil, soll aber für das Spiel am Donnerstag (21.00 Uhr) in Budapest einsatzfähig sein. Die Austragung der Partie zwischen dem Champions-League-Sieger aus München und dem Europa-League-Gewinner aus Spanien ist umstritten, nachdem Ungarn vom Robert-Koch-Institut wegen hoher Infektionszahlen als Risikogebiet eingeordnet wurde. Die Uefa hält bislang an ihren Plänen fest, in der Puskás-Arena vor Fans zu spielen.

13:40 Uhr

Alle heiß auf Arminia-Heimspiel: Server bricht zusammen

Fußballfieber auf der Bielefelder Alm: Am Sonntag brach der Server des Bundesliga-Aufsteigers Arminia Bielefeld zusammen, nachdem sich offenbar zu viele Fans gleichzeitig um Heimspieltickets für das erste Match am Samstag (15.30 Uhr im ntv.de-Liveticker) gegen den 1. FC Köln beworben hatten.

  • "Wir hatten mit einem Ansturm gerechnet, aber nicht mit einem solchen. Deswegen ist unser Server in die Knie gegangen und stellt uns momentan vor arge Probleme", schrieben die Ostwestfalen bei Twitter.
  • Darum verlängerte die Arminia das Registrierungsfenster bis Dienstag um 10 Uhr. "Der DSC wird mit Nachdruck versuchen, das Problem zu lösen", teilte der Klub mit.
  • 5400 Karten können die Bielefelder voraussichtlich für die Verlosung zur Verfügung stellen. Um die begehrten Tickets bewerben sich 9700 Dauerkarteninhaber, nach Informationen der Neuen Westfälischen aber auch noch bis zu 1800 weitere Berechtigte. Darunter befinden sich sämtliche Sponsoren, aber auch Ehrengäste des Vereins.
  • Am ersten Spieltag hatte der Erstliga-Rückkehrer ein 1:1 bei Eintracht Frankfurt erzielt.
12:59 Uhr

Kapitän schreibt bei seinem Debüt gleich Fußball-Geschichte

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Cifuentes darf endlich spielen.

(Foto: imago images/AFLOSPORT)

Debüt mit 41: Torhüter Alberto Cifuentes hat am zweiten Spieltag der Primera Division spanische Fußball-Geschichte geschrieben. Der Mannschaftskapitän des FC Cadiz kam beim 2:0 (1:0)-Sieg des Neulings beim Mitaufsteiger SD Huesca mit exakt 41 Jahren und 114 Tagen zum ersten Erstliga-Einsatz seiner langen Laufbahn.

  • Nie debütierte ein älterer Profi in dieser Liga.
  • "Ich habe meine ganze Karriere darauf hingearbeitet. Jetzt sieht man, dass man trotz eines höheren Alters im Sport noch wichtige Ziele erreichen kann", sagte Cifuentes nach seinem Einstand, bei dem er ohne Gegentor blieb.
  • Bei Cadiz steht der Torwart seit 2015 unter Vertrag, es ist die zwölfte Profistation des 1,89 Meter großen Schlussmanns.
12:18 Uhr

DFB-Nationalspieler positiv auf Coronavirus getestet

Der deutsche Fußball-Nationalspieler İlkay Gündoğan von Manchester City ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der englische Vizemeister mit. Der 29-Jährige befolgt nach Angaben des Vereins nun die Corona-Richtlinien der Premier League und der britischen Regierung und befindet sich in einer zehntägigen Selbstisolation. Weitere Angaben machte der Verein von Trainer Pep Guardiola nicht. Gündogan fehlt City damit auch am Abend im Gastspiel bei den Wolverhampton Wanderers.

11:44 Uhr

Tierische Spielunterbrechung: Papagei landet auf dem Kopf einer Fußballerin

Ähm, Entschuldigung, Sie haben da was auf dem Kopf ... So ging es plötzlich einer brasilianischen Fußballerin. Denn auf dem Kopf von Verteidigerin Bruna Benites landete ein Papagei. Ein Prachtexemplar: Blau-gelb, lange Schwanzfedern, hübsch anzuschauen. Nur eben nicht, wenn er auf dem eigenen Kopf sitzt.

Ein Teambetreuer kam mit einem Ball, lockte den Papagei so von Benites weg. Nach einer kurzen Zwischenlandung auf dem Netz trollte sich der tierische Besucher schließlich.

11:20 Uhr

Nürburgring darf 20.000 Fans zur Formel 1 empfangen

Für das Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring Mitte Oktober sind 20.000 Zuschauer zugelassen. Das teilte die Kreisverwaltung Ahrweiler als zuständige Gesundheitsbehörde am Montag mit. Das Formel-1-Wochenende vom 9. bis zum 11. Oktober ist das erste Gastspiel der Motorsport-Königsklasse in der Eifel seit sieben Jahren.

"Wenn am 11. Oktober der Titel 'Großer Preis der Eifel' verliehen wird, ist das weit über die Grenzen des Motorsports hinaus eine Werbung für die Eifel, in der die Formel 1 auch ein Stück Identität ist", teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit.

10:57 Uhr

Söder droht wegen Supercup mit schärferen Quarantäneregeln

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder denkt angesichts des Supercup-Spiels zwischen dem FC Bayern München und dem FC Sevilla im Corona-Risikogebiet Budapest über schärfere Quarantäneregeln nach. Bisher gilt: Wer sich weniger als 48 Stunden in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten hat, muss nicht in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne.

  • Jeder solle sich genau überlegen, ob er da wirklich hinfahren wolle, sagte der CSU-Chef dem Radiosender B5 aktuell. "Ich habe wirklich Bauchschmerzen, was den Supercup betrifft."
  • Die Uefa hält bislang an ihren Plänen fest, das Supercup-Finale am Donnerstag (21 Uhr im ntv.de-Liveticker) in der Puskás Arena vor Zuschauern zu spielen. Die Stadionkapazität von 67.000 Zuschauern soll bis zu 30 Prozent ausgelastet werden. Beiden Klubs stehen jeweils rund 3000 Tickets zur Verfügung. Rund 2100 Fußballfans wollen den FC Bayern München nach Angaben vom Sonntag nach Budapest begleiten.
10:37 Uhr

Djokovic hadert mit Nadal-Aus in Rom

Am überraschenden Aus von Titelverteidiger Rafael Nadal beim ATP-Masters in Rom hat Novak Djokovic offenbar zu knabbern. "In den meisten Finals, die ich auf Sand erreicht habe, musste ich gegen Rafa ran", sagte der Weltranglistenerste nach seinem Sieg im Halbfinale gegen den Norweger Casper Ruud, "es ist seltsam, dieses Mal nicht gegen ihn zu spielen."

  • Nadal hatte am Samstag im Viertelfinale im zehnten Duell mit dem kleinen Argentinier Diego Schwartzman erstmals verloren, seine Fehlerquote war ungewöhnlich hoch.
  • Djokovic dagegen wurde seiner Favoritenrolle gerecht und trifft am Montag im Endspiel auf eben jenen Schwartzman.
  • Seit 2005 steht bei den Italian Open im Foro Italico zu Rom zumindest immer einer der beiden Superstars im Finale, Nadal triumphiert neunmal und ist damit Rekordgewinner, Djokovic viermal. Fünfmal standen sich beide gegenüber, Nadal ging dreimal als Sieger vom Platz, zuletzt im vergangenen Jahr.
10:05 Uhr

Lässt Konkurrenten vor: Dieser Triathlet hat einen Preis verdient

Sie suchen noch den fairsten Sportler des Jahres? Hier hätten wir einen Kandidaten im Angebot: Diego Mentrida. Beim Triathlon-Wettbewerb in Barcelona wurde er freiwillig Vierter. Weil nämlich James Teagle vor dem Ziel unfreiwillig falsch abbog, stoppte Mentrida vor der Ziellinie und ließ Teagle den Vortritt - und verzichtete damit auf einen Platz auf dem Podium.

Der Brite ist völlig verzückt ob der Geste seines Konkurrenten: "Er zeigte unglaublichen Sportsgeist", schrieb er bei Instagram. Das ganze ereignete sich schon in der vergangenen Woche, jetzt geht das Video viral. Teagles Fazit: "Die Moral der Geschichte ist, dass Sportlichkeit ein hochgeschätzter Charakterzug ist."

09:28 Uhr

Italienisch-Prüfung umsonst: Suarez-Transfer zu Juve platzt

Da hatte er sich solche Mühe gegeben: Luis Suarez ackerte extra für den italienischen Pass, um für Juventus Turin spielen zu dürfen. Doch alles war umsonst: "Suarez kann von dieser Liste gestrichen werden", erklärte Sportdirektor Fabio Paratici das Werben um den Stürmer des FC Barcelona gegenüber Sky Sport für beendet.

  • Der Grund: "Die Zeit, die benötigt wird, um den Pass zu erhalten, ist länger als die Transferfrist oder der Moment, in dem wir die Listen für die Champions League abgeben können", so der 48-Jährige.
  • Hintergrund: Juve hat das Kontingent für seine Nicht-EU-Spieler bereits ausgeschöpft. Suarez hätte also eingebürgert werden müssen, um spielen zu dürfen.
08:43 Uhr

RB Leipzig angelt sich Haaland-Kumpel

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Ob Haaland ihm zur Bundesliga riet?

(Foto: imago images/PA Images)

Der norwegische Angreifer Alexander Sörloth absolviert laut einem Medienbericht heute den Medizincheck beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig. Wie der "Sportbuzzer" berichtet, werde der 24-Jährige im Helios-Klinikum Schkeuditz untersucht, die Vertragsunterschrift stehe kurz bevor.

  • Der Leipziger Vorstandsvorsitzende Oliver Mintzlaff hatte am Sonntag vor dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 (3:1) bei Sky bestätigt, dass der Champions-League-Halbfinalist "in Gesprächen mit Sörloth" sei und sich "da, zumindest mal, was den Blick angeht, auf der Ziellinie" befinde.
  • Sörloth soll bei RB wenigstens zum Teil die Lücke schließen, die durch den Wechsel von Timo Werner zum FC Chelsea entstanden ist.
  • Der Norweger spielt mit BVB-Star Erling Haaland gemeinsam in der Nationalmannschaft. Über ihre Kollegialität und Freundschaft hatte Sörlöth nach dem Nations-League-Spiel gegen Österreich Anfang des Monats erklärt: "Er schaut gar nicht auf, weiß aber, dass ich da bin. Es ist ziemlich selten, eine solche Verbindung zu haben."
07:59 Uhr

Klatsche, Vulkanausbruch, Corona: Bremer Idol erlebt furchtbare Horrorwoche

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(Foto: imago images/Fotoarena)

Eine Horrorwoche endete für Werder Bremens einstigen Fußball-Magier Diego mit einer besorgniserregenden Nachricht. "Ich wurde positiv auf Coronavirus getestet", verkündete der 35-Jährige per Videobotschaft an die Fans seines heutigen Klubs CR Flamengo aus Rio de Janeiro. Der Hals tue weh und die Glieder schmerzten, berichtete der Brasilianer, der von 2006 bis 2009 an der Weser spielte, weiter.

  • Flamengo vermeldete am Sonntagabend insgesamt sechs auf Covid-19 positiv getestete Spieler, die nun am Dienstag beim Libertadores-Cup-Duell gegen Barcelona Guayaquil nicht zur Verfügung stehen.
  • Das von Domenec Torrent, langjähriger Assistent von Erfolgscoach Pep Guardiola unter anderem bei Bayern München, trainierte Team war nach der historischen 0:5-Schlappe am vergangenen Donnerstag bei Independiente del Valle in Ecuador geblieben.
  • Für den Champion der südamerikanischen Königsklasse kam es am Sonntag aber noch dicker, weil das vorgesehene Training in der Stadt an der Pazifikküste nach Ausbruch des nahe gelegenen Vulkans Sangay wegen Ascheregens abgesagt werden musste.
  • "Eine unschöne Situation", sagte Diego, der auch in Wolfsburg spielte.
07:20 Uhr

Lieber auf Supercup verzichten, hat "keine große Relevanz"

Die Liste der Kritiker wird länger: Der ehemalige Fußball-Europameister Thomas Helmer hat die Ansetzung des Supercup-Spiels zwischen dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München und dem FC Sevilla im Corona-Risikogebiet Budapest kritisiert. Er verstehe nicht, warum die Uefa bislang darauf beharre, den Supercup zwischen dem FC Bayern und dem FC Sevilla "ausgerechnet in Budapest und mit Zuschauern auszutragen", schrieb Helmer in seiner Kolumne für den "Kicker".

  • "Bei allem Verständnis für den Versuch zur Zuschauerrückkehr darf man nicht leichtsinnig werden, das Spiel könnte auch andernorts stattfinden", meinte der 55-Jährige. Die Uefa hält bislang an ihren Plänen fest, das Supercup-Finale am Donnerstag (21 Uhr im ntv.de-Liveticker) in der Puskás Arena vor Zuschauern zu spielen.
  • Die Stadionkapazität von 67.000 Zuschauern soll bis zu 30 Prozent ausgelastet werden. Beiden Klubs stehen jeweils rund 3000 Tickets zur Verfügung. Rund 2100 Fußballfans wollen den FC Bayern München nach Angaben vom Sonntag nach Budapest begleiten.
  • "Sportlich hat diese Partie für mich keine große Relevanz, daher hätte man in diesen Zeiten auch ganz darauf verzichten können", so Helmer.
06:56 Uhr

Titelverteidiger Real legt Stolperstart hin

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(Foto: AP)

Titelverteidiger Real Madrid hat mit Kommandozentrale Toni Kroos im Baskenland einen Stolperstart in die neue Fußball-Saison hingelegt. Die Königlichen mit dem deutschen Rio-Weltmeister im Mittelfeld kamen bei Real Sociedad San Sebastian nicht über ein 0:0 hinaus.

  • Der Rekordmeister aus der Hauptstadt hatte zwar mehr Spielanteile, die ganz großen Chancen aber blieben aus. Kroos agierte gewohnt ballsicher, ohne jedoch die benötigte zündende Idee zu haben. Seine Rückkehr im "weißen Ballett" feierte der Norweger Martin Ödegaard. Nach mehreren Ausleihen - zuletzt San Sebastian - plant Trainer Zinedine Zidane wieder mit dem 21-Jährigen.
  • Die Tabelle von La Liga wird von einem Überraschungsduo angeführt. Jeweils die optimale Ausbeute von sechs Punkten aus zwei Spielen holten der FC Granada und Betis Sevilla, am kommenden Samstag Gastgeber von Real Madrid.
06:39 Uhr

Brady siegt erstmals mit den Buccaneers

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Er kann es noch.

(Foto: dpa)

Superstar Tom Brady hat die Tampa Bay Buccaneers in der US-Footballliga NFL zum ersten Saisonsieg geführt. Der 43 Jahre alte Quarterback setzte sich mit seinem neuen Team gegen die Carolina Panthers mit 31:17 durch. Zum Saisonauftakt hatten die Bucs bei den New Orleans Saints verloren.

  • Der sechsmalige Super-Bowl-Sieger Brady, der nach 20 Jahren bei den New England Patriots nach Florida gewechselt war, warf einen Touchdownpass und brachte 23 seiner insgesamt 35 Würfe für 217 Yards Raumgewinn an den Mann. Allerdings leistete sich Brady auch eine Interception. Zur Pause hatte Tampa bereits mit 21:0 geführt.
  • Mit dem letzten Aufgebot fuhren die San Francisco 49ers des deutschen Linebackers Mark Nzeocha ebenfalls den ersten Sieg ein. Bei den New York Jets gewann der stark dezimierte Super-Bowl-Teilnehmer 31:13.
  • Ohne den verletzten Equanimeous St. Brown gewannen die Green Bay Packers 42:21 gegen die Detroit Lions. Wide Receiver St. Brown steht wegen einer Knieverletzung mindestens drei Wochen nicht zur Verfügung.
05:59 Uhr

Bayern-Präsident meldet sich zum Alaba-Poker

Auch Bayern-Präsident Herbert Hainer hat den Wunsch nach einer Vertragsverlängerung mit Abwehrchef David Alaba betont. "Wir sprechen weiterhin mit David Alaba, keine Frage. Und ich hoffe, dass wir ihn noch überzeugen können, weil wir glauben, dass wir weiterhin viele gute Argumente haben", sagte Hainer dem "Kicker".

  • Er gebe die Hoffnung nicht auf, "dass wir bei David Alaba noch erfolgreich sein können, weil wir ihm ein wirklich wettbewerbsfähiges Angebot gemacht haben."
  • Der FC Bayern München verhandelt seit Wochen mit Alaba und dessen Berater um eine Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrags. Inzwischen hat sich die komplette Führungsetage des Bundesliga-Rekordmeisters öffentlich über den österreichischen Fußballnationalspieler geäußert und den Wunsch zu einer weiteren Zusammenarbeit betont.
  • Die Verhandlungen stecken fest, weil sich beide Seiten bislang nicht auf die Vergütung einigen konnten.