Montag, 24. August 2020Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger & Torben Siemer
22:35 Uhr

Geheime Treffen mit Fifa-Chef Infantino: Bundesanwalt verliert Immunität

Dem scheidenden Schweizer Bundesanwalt Michael Lauber drohen aufgrund der Geheimtreffen mit dem Fifa-Präsidenten Gianni Infantino nun auch juristische Konsequenzen. Eine Parlamentskommission hat die Immunität des 54-Jährigen aufgehoben. Somit kann das Anfang August angekündigte Strafverfahren eröffnet werden. Gegen Infantino, den Boss des Fußball-Weltverbandes, läuft das Verfahren bereits. Es geht um drei nicht protokollierte Geheimtreffen zwischen Lauber und Infantino, die 2016 und 2017 stattgefunden haben. Die Treffen sollen auf Wunsch Infantinos arrangiert worden sein - Lauber hatte zu diesem Zeitpunkt aber mehrere Verfahren im Bereich des Weltfußballs geleitet, darunter auch das im Sommermärchen-Skandal um die WM-Vergabe 2006 nach Deutschland, das Ende April wegen Verjährung eingestellt wurde.

Die Vorwürfe gegen Lauber lauten auf Amtsmissbrauch, Verletzung des Amtsgeheimnisses und Begünstigung. Lauber wie Infantino haben die Vorwürfe zurückgewiesen.

22:13 Uhr

Positiver Corona-Test: Bundesligist sagt Testspiel ab

Fußball-Bundesligist Schalke 04 hat einen positiven Corona-Fall im Umfeld der Lizenzspielerabteilung bekannt gegeben. Das Testspiel gegen Zweitliga-Aufsteiger Würzburger Kickers wurde vorsichtshalber abgesagt. Laut Darstellung der Königsblauen befand sich die betreffende Person bei Bekanntwerden des Testergebnisses bereits in Quarantäne. Die Schalker Mannschaft befindet sich zurzeit im Trainingslager in Längenfeld in Österreich. S04 kündigte weitere Testungen an, um weitere Fälle auszuschließen. "Wir werden selbstverständlich alle Vorgaben der Behörden umsetzen. Die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten stehen an erster Stelle", sagte Schalkes Vorstand Sport und Kommunikation, Jochen Schneider.

21:36 Uhr

Zehn Meter in die Tiefe gestürzt: Radprofi macht Fortschritte

Das bei der Lombardei-Rundfahrt schwer gestürzte Radsporttalent Remco Evenepoel kann heute das Krankenhaus verlassen und nach Hause zurückkehren. Dies teilte seine Familie mit. Sein Vater Patrick sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, dass die Rückkehr in die Heimat nach Dilbeek, westlich von Brüssel, am späten Montag geplant sei. "Ich komme nach Hause", schrieb der 20-Jährige auf seiner Facebook-Seite. Evenepoel war bei seinem ersten Auftritt bei einem Radsport-Monument bei einer tückischen Abfahrt gegen einen ungesicherten Vorsprung einer Brückenmauer gefahren und fast zehn Meter tief in eine Schlucht gestürzt. Er erlitt unter anderem einen Beckenbruch. Laut Teamarzt Yvan Vanmol wird Evenepoel auf jeden Fall noch sechs Wochen liegend verbringen müssen. Evenepoel war am vergangenen Montag vom Hospital in Como ins Krankenhaus von Herentals überführt worden. Die Saison ist für Evenepoel auf jeden Fall beendet.

Remco Evenepoel gilt in der Radsportnation Belgien als der Nachfolger des legendären Eddy Merckx. In diesem Jahr feierte er bereits vier Siege, darunter den bei der Polen-Rundfahrt.

20:55 Uhr

Hertha-Sportdirektor Friedrich: "Klinsmann hat Hertha im Stich gelassen"

Sportdirektor Arne Friedrich blickt mit gemischten Gefühlen auf die Zeit von Jürgen Klinsmann beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC zurück. "Es hat anscheinend nicht gepasst. Und es wurden sicher auch Fehler gemacht", sagte Friedrich im "Kicker". Klinsmann habe mit seinem Abgang einen "Riesenfehler" gemacht: "Den Verein so im Stich zu lassen und ihm den Rücken zuzukehren, das macht man nicht. Das weiß er." Am Ende sei es so auseinandergegangen, wie es nie hätte auseinandergehen dürfen. Allerdings habe der frühere Bundestrainer auch Gutes in Berlin bewirkt. "Er hat hier etwas bewegt. Er hat alles auf den Prüfstand gestellt und wollte viele Dinge in kurzer Zeit anschieben. Der Ansatz war richtig, aber das Ende war natürlich schlecht", sagte Friedrich.

Klinsmann hatte die Hertha Ende November 2019 übernommen, im Februar schmiss der einstige Torjäger seinen Trainerjob in der Hauptstadt überraschend hin.

20:03 Uhr

Neuer Barcelona-Coach sortiert Star-Angreifer aus

Der neue Chefcoach Ronald Koeman plant beim 26-maligen spanischen Fußball-Meister FC Barcelona offenbar nicht mehr mit Angreifer Luis Suarez. Der Vertrag des Uruguayers, der noch bis 2021 an die Katalanen gebunden ist, soll aufgelöst werden. Derzeit wird über eine Rückkehr des 33 Jahre alten Torjägers zu Ajax Amsterdam spekuliert. Suarez stand beim niederländischen Rekordmeister von 2007 bis 2011 unter Vertrag.

19:34 Uhr

Fenerbahce lässt Union Berlin wegen Kruse noch warten

Max Kruse bereitet sich mit dem 1. FC Union im Trainingslager in Bad Wörishofen auf die neue Saison vor. Knapp drei Wochen vor der ersten Pflichtpartie im DFB-Pokal ist der 32-Jährige aber noch nicht für den Berliner Fußball-Bundesligisten spielberechtigt. Wie die Fifa bestätigte, liegen ihr noch nicht alle Dokumente für einen Transfer Kruses von Fenerbahce Istanbul zu den Eisernen vor.

Kruse war am 7. August bei Union als Neuzugang präsentiert worden. Seinen alten Arbeitgeber in der Türkei hatte er wegen angeblich ausstehender Gehaltszahlungen verlassen. Möglicherweise droht nun ein Rechtsstreit zwischen Kruse und Fenerbahce. Für den Weltverband Fifa hat der Fall keine Priorität. Die Transferzeit endet wegen der Corona-Pandemie erst am 5. Oktober. Welche Formulare genau noch eingereicht werden müssen, wurde nicht mitgeteilt.

18:49 Uhr

Hitzfeld ist genervt von Regeländerung

Der ehemalige Bayern- und Dortmund-Trainer Ottmar Hitzfeld ist kein Freund der während der Corona-Pandemie eingeführten fünf Auswechslungen im Fußball. Dem "Kicker" sagte der 71-Jährige auf die Frage, ob es dabei bleiben soll: "Nein. Bitte zurück zu drei wie zuvor. Fünf Auswechslungen sind eine Katastrophe, die schaden dem Fußball."

Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) hatten das Auswechselkontingent erhöht, um die Belastung der Spieler nach dem Lockdown zu reduzieren. Und die Erhöhung auf fünf Auswechslungen pro Team pro Spiel bleibt zunächst bestehen. Eine Prüfung der Regel, die Rückmeldungen aus den Ligen sowie eine Analyse der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den anstehenden Spielkalender führten zu der Entscheidung, die Neuerung bis zum 31. Juli 2021 beizubehalten, hatte das IFAB im Juli 2020 mitgeteilt.

18:08 Uhr

Zweitligist fährt ins Trainingslager - und hat keinen Platz zum Fußballspielen

Das einwöchige Trainingslager in Österreich hat für Hannover 96 mit einer bösen Überraschung begonnen. Der Fußball-Zweitligist musste sich gleich am ersten richtigen Arbeitstag in Stegersbach einen neuen Trainingsplatz suchen. "Der Platz ist leider in einem sehr schlechten Zustand. So können wir nur im physischen Bereich arbeiten. Wir haben einen Alternativplatz in Bad Waltersdorf", sagte Trainer Kenan Kocak. Die beiden Orte liegen im Burgenland rund 15 Kilometer voneinander entfernt. "Wir arbeiten an Lösungen und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen", sagte Kocak. Die 96er waren am Sonntagabend in Österreich angekommen und bleiben dort bis zum 30. August.

17:24 Uhr

Handball-Profi in Berlin von Lkw erfasst

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Wann Vujovic wieder spielen kann, ist offen.

(Foto: imago images/Camera 4)

Handball-Bundesligist Füchse Berlin muss nach einem Verkehrsunfall mehrere Wochen auf Linksaußen Milos Vujovic verzichten. Der 26-Jährige war vergangene Woche auf dem Fahrrad von einem Lkw erfasst worden, wie der Hauptstadtklub mitteilte. Nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation in einer Klinik in Berlin-Friedrichshain ist der Neuzugang mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

"Für Milos ist das wie ein zweiter Geburtstag, und wir können uns glücklich schätzen, dass der Unfall nicht noch schlimmere Folgen hatte", sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. Wann sich Vujovic vollständig erholt hat, ist noch nicht sicher. "Ich möchte schnellstmöglich wieder auf die Platte zurückkehren und meinem neuen Team helfen", sagte der Montenegriner Vujovic, der erst im Sommer vom ungarischen Klub Tatabánya KC nach Berlin gewechselt war.

17:01 Uhr

Gesperrter Verbandschef flüchtet bei Razzia

Der vom Fußball-Weltverband Fifa wegen sexuellen Missbrauchs lebenslang gesperrte ehemalige afghanische Verbandspräsident Keramuddin Karim ist bei einer Razzia in der Nähe von Kabul entkommen und flüchtig. Afghanische Spezialeinheiten hatten in einem abgelegenen Tal in der Nähe der Hauptstadt versucht, den 58-Jährigen festzunehmen. Da die Operation "nicht mit den örtlichen Behörden koordiniert" war, "bekämpfte die örtliche Bevölkerung die Sicherheitskräfte und verhinderte einen Erfolg", teilte Mansur Onabi, Sprecher des Gouverneurs der Provinz Panjshir, der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Fifa-Ethikkommission hatte Karim am 8. Juni 2019 aufgrund mehrerer Missbrauchsvorwürfe lebenslang für alle fußballbezogenen Aktivitäten gesperrt. Der Internationale Sportgerichtshof CAS wies die Berufung Karims Mitte Juli zurück.

Die Kommission sah es als erwiesen an, dass Karim seine Position ausgenutzt habe, um mehrere Nationalspielerinnen sexuell zu missbrauchen. Die Vorfälle sollen sich zwischen 2013 und 2018 ereignet haben.

16:29 Uhr

Golf-Sensation Popov verbessert sich um 280 Plätze

Sophia Popov hat sich in der Golf-Weltrangliste nach ihrem sensationellen Sieg bei der British Open um 280 Plätze auf den 24. Rang verbessert. Dies geht aus dem heute neu veröffentlichten Ranking hervor. Die 27-Jährige hatte am Sonntag Golf-Geschichte geschrieben und als erste Deutsche ein Majorturnier gewonnen. Vor ihrem Triumph war Popov noch 304. der Weltrangliste.

"Heute bin ich als Majorsiegerin aufgewacht. Ich kann immer noch nicht glauben, was gestern passiert ist. Eine einzige Woche, die mein Leben auf den Kopf gestellt hat", schrieb Popov am Montag bei Twitter und Instagram. Bei den Herren waren bislang nur Bernhard Langer (Masters 1985, 1993) und Martin Kaymer (PGA Championship 2010, US Open 2014) bei einem Major erfolgreich.

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15:41 Uhr

Bielefeld-Sportchef: Corona macht Klassenerhalt schwerer

Sportchef Samir Arabi vom Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld glaubt, dass durch die bevorstehenden Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga die Aussichten seines Teams auf den Klassenerhalt sinken. Auf die Frage, ob die Chancen ohne Corona größer wären, antwortete Arabi dem "Westfalen-Blatt": "Das denke ich schon, allein wenn ich an die Atmosphäre in den Stadien denke."

Arabi erinnerte an das Beispiel von Aufsteigern aus den beiden Vorjahren. "Union Berlin zum Beispiel hat mithilfe seines Publikums in der Vorsaison Dortmund und Mönchengladbach zu Hause besiegt und ist in der Liga geblieben. In der Saison davor hat Fortuna Düsseldorf zu Hause auch Dortmund und Gladbach besiegt und blieb ebenfalls drin", sagte er: "Solche Überraschungssiege braucht es, um die Chance auf den Ligaerhalt signifikant zu erhöhen. Das ist ohne Frage ein Schlüssel zum Erfolg. Ohne Zuschauer fällt das natürlich deutlich schwerer."

14:48 Uhr

Juve interessiert sich für Ex-Bundesliga-Torschützenkönig

Der neue Trainer von Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin, Andrea Pirlo, will offenbar die Mannschaft für die kommende Saison mit dem Ex-Wolfsburger Edin Dzeko verstärken. Laut "Corriere dello Sport" haben die Turiner Verhandlungen mit der AS Rom über eine Verpflichtung des 34 Jahre alten Angreifers aufgenommen. Der Bosnier hat noch einen Vertrag bis 30. Juni 2022 bei der Roma, Dzekos Jahresgehalt soll sich zurzeit auf 7,5 Millionen Euro belaufen. Als einer der Spitzenverdiener im Klub wollen sich die Römer vom ehemaligen Bundesliga-Profi trennen. Von 2007 bis Januar 2011 stand Dzeko beim VfL Wolfsburg unter Vertrag und war mit dem Wölfen 2009 deutscher Meister und 2010 Bundesliga-Torschützenkönig geworden.

13:45 Uhr

"Blödsinn": Völler dementiert Havertz-Deal

Sportchef Rudi Völler vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen hat Medienberichte dementiert, wonach Bayer ein Angebot des FC Chelsea für Nationalspieler Kai Havertz akzeptieren würde. "Das ist Blödsinn", sagte Völler am Montag. Die "Bild" und "Sport Bild" sowie der englische "Guardian" hatten jeweils berichtet, dass Leverkusen 80 Millionen als Sockelbetrag sowie bis zu 20 Millionen an erfolgsabhängigen Nachzahlungen erhalten werde.

Der Verein hatte stets auf einer Fix-Summe von 100 Millionen Euro beharrt, Völler hatte zudem mehrfach erklärt, dass es "keinen Corona-Preisnachlass" geben werde. Havertz steht noch bis 2022 in Leverkusen unter Vertrag. Er soll sich mit Chelsea, wo in Antonio Rüdiger und seit diesem Sommer auch Timo Werner bereits zwei Nationalmannschafts-Kollegen spielen, einig sein.

12:42 Uhr

Festnahmen: Polizei stoppt Triple-Feiern in München

Bei den Feiern zum Champions-League-Sieg des FC Bayern hat die Münchner Polizei mehrere Menschen wegen des Zündens von Pyrotechnik festgenommen. Mehr als zehn Personen seien wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz angezeigt worden, teilten die Beamten mit. Sie kamen wieder auf freien Fuß. Weil eine 46-Jährige bei der Festnahme Widerstand leistete und ein 48-Jähriger ihr helfen wollte, wurden die beiden zudem wegen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Gefangenenbefreiung angezeigt. Nach dem 1:0-Sieg im Endspiel der europäischen Königsklasse am Sonntagabend und dem damit gesicherten Triple-Erfolg hatten mehrere Tausend Menschen an verschiedenen Stellen in der Münchner Innenstadt gefeiert. Weil dabei allerdings immer wieder die zu Corona-Zeiten geltenden Mindestabstände unterschritten wurden, sprachen die Polizisten gezielt Leute an und machten Lautsprecherdurchsagen.

11:43 Uhr

Mit weitreichenden Folgen? FCK trifft Klub-Legende vor Gericht

Nach monatelanger Verzögerung kommt es im Streit zwischen dem Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern und Ex-Torwarttrainer Gerry Ehrmann am kommenden Freitag (12.30 Uhr) zum Gütetermin vor dem Arbeitsgericht.

Die Pfälzer hatten den am Saisonende ausgelaufenen Arbeitsvertrag mit dem 61-Jährigen am 6. März fristlos gekündigt, nachdem Ehrmann wegen nicht zu tolerierender Vorkommnisse bereits am 23. Februar freigestellt worden war. Ehrmann geht davon aus, dass für seinen Vertrag nach 24 Jahren im Verein keine Befristung mehr gilt und der FCK ihn weiter beschäftigen muss.

Das Urteil könnte weitreichende Folgen haben. Sollte Ehrmann Recht bekommen, könnten auch Betreuer anderer Vereine die Entfristung ihres Vertrages einfordern.

10:09 Uhr

Tausende Marseille-Fans feiern PSG-Niederlage

Des einen Leid ist des anderen Freud: Dieser Spruch traf nach der Niederlage von Paris St. Germain im Champions-League-Finale gegen Bayern München (0:1) auf die Fans des Erzrivalen Olympique Marseille zu.

Die Anhänger in Marseille strömten vor Freude über die Niederlage von PSG in Lissabon zu Tausenden auf die Straßen, feierten, brannten Bengalos ab und schossen Leuchtraketen in den Marseiller Nachthimmel.

Die Polizei in Marseille hatte vor dem Finale PSG-Fankleidung in der Innenstadt verboten. Nach Kritik hatte die Polizei in Marseille das Verbot zurückgenommen.

09:03 Uhr

"Glückwünsche an Bayer": Leverkusen bedankt sich bei Neymar

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen: Neymars noble Geste, nach dem verlorenen Champions-League-Finale mit Paris St. Germain (0:1) Bayern München zu gratulieren, rief dummerweise einen anderen Fußball-Bundesligisten auf den Plan. "Parabens ao Bayer", "Glückwunsch an Bayer", schrieb der Brasilianer bei Twitter und vergaß ein "N" im Namen der Sieger.

Schon wenige Minuten später antwortete der spanischsprachige Twitterkanal von Bayer Leverkusen spaßig: "Keine Ahnung, warum du uns gratulierst, wir sind doch noch in Ferien. Aber dennoch, danke."

08:44 Uhr

Last-Minute-Tor beendet spanisches Aufstiegschaos

Der FC Elche kehrt nach fünf Jahren in die spanische Primera Division zurück. Das Team aus der Region Valencia gewann das Aufstiegs-Rückspiel beim FC Girona durch ein Tor in der 96. Minute mit 1:0 (0:0). Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften 0:0 getrennt.

Vorher hatte der wegen zahlreicher Corona-Infektionen in die Schlagzeilen geratene spanische Zweitligist CF Fuenlabrada die Aufstiegs-Playoffs auf dramatische Art und Weise verpasst. Der Fußball-Klub aus der Nähe von Madrid unterlag durch einen Treffer in der fünften Minute der Nachspielzeit mit 1:2 (1:0) bei RC Deportivo La Coruña. Ein Remis gegen das bereits abgestiegene Team hätte Fuenlabrada genügt, um Elche zu überholen und den letzten Platz in den Playoffs zur Primera División zu erreichen.

06:50 Uhr

Schmeichel weiß, ohne wen "Bayern dieses Turnier nicht gewonnen hätte"

Der ehemalige Welttorhüter Peter Schmeichel hat Manuel Neuer nach dem Sieg des FC Bayern München in der Champions League für seine Bedeutung gelobt. "Mit jedem Torwart, der nicht so spielt, hätte Bayern dieses Turnier nicht gewonnen", sagte der 56-Jährige in seiner Funktion als Experte des US-TV-Senders CBS.

"Neuer heute, er war einfach unglaublich", sagte Schmeichel unter Verweis auf die Aktionen des Nationaltorwarts beim 1:0 im Finale gegen Paris Saint-Germain. Neuer gebe der Mannschaft mit seinem Passspiel zudem eine große Sicherheit und Selbstvertrauen.

06:05 Uhr

Uefa-Prämien: Rekord-Bayern sahnen gewaltig ab

Der dritte Champions-League-Triumph beschert dem FC Bayern München eine Rekordsumme bei den Prämienzahlungen der Uefa. Mit dem 1:0 im Endspiel am Sonntagabend gegen Paris Saint-Germain steigerte der deutsche Fußball-Rekordmeister seine Einnahmen auf 115,69 Millionen Euro, sofern die Uefa wegen geringerer Erlöse aus der Vermarktung der Königsklasse keine Corona-Abschläge vornimmt. Dazu kommen noch ein knapp zweistelliger Millionenbetrag aus dem sogenannten Marktpool sowie die Zuschauereinnahmen aus drei Heimspielen in der Gruppenphase, die vor Corona noch in einer ausverkauften Münchner Allianz Arena ausgetragen werden konnten.

Allein der Finalsieg gegen PSG wird von der Uefa mit 19 Millionen Euro honoriert. Als erstes Team überhaupt gewannen die Bayern alle Partien in einer Königsklassen-Saison, nämlich elf.