Montag, 28. Oktober 2019Der Sport-Tag

22:16 Uhr

"Respektlos": Effenberg wettert gegen Trainer-Kritiker

Der ehemalige Fußballspieler Stefan Effenberg steht am Spielfeldrand. F. Foto: Federico Gambarini/dpa

Der ehemalige Fußballspieler Stefan Effenberg steht am Spielfeldrand. F. Foto: Federico Gambarini/dpa

(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Mehr Freundlichkeit bitte: Stefan Effenberg hat den Umgang mit den Bundesligatrainern Niko Kovac (FC Bayern München) und Lucien Favre (Borussia Dortmund) kritisiert. Die öffentliche Diskussion um die beiden Top-Trainer sei "respektlos", sagte Effenberg bei einem Termin mit dem DFB-Pokal-Sponsor Ergo in Düsseldorf. "Ich wünsche mir, dass sich die Vereine nicht davon blenden lassen."

  • Der Manager des Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen fordert mehr Geduld mit Kovac und Favre - auch aus der Erfahrung der vergangenen Saison. "Solche Störungen kommen von außen. Vor einem Jahr wurde der Kopf von Kovac gefordert, und dann wurde er Doublesieger", sagte der ehemalige Bayern-Profi.
  • In der Liga erwartet Effenberg den achten Meistertitel der Münchner in Serie: "Wenn die Bayern in die Spur kommen, dann werden sie jeden da oben wegholen. Normal werden sie wieder Meister. Du kannst die Bayern auf Strecke nicht stoppen", sagte der 51-Jährige.
21:57 Uhr

Streit der Doping-Opfer-Hilfe mit Franke eskaliert

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Im August kam es zu Handgreiflichkeiten.

(Foto: dpa)

Die Auseinandersetzung zwischen der Doping-Opfer-Hilfe (DOH) und dem Heidelberger Molekularbiologen Werner Franke hat eine neue Stufe der Eskalation erreicht. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, hat der Verein Strafantrag gegen Franke wegen Hausfriedensbruch und Körperverletzung gestellt.

  • Der länger schon schwelende Streit war an die Öffentlichkeit gelangt, als der renommierte Dopingexperte Franke und der Vereinsvorsitzende Michael Lehner vor einer Pressekonferenz der Doping-Opfer-Hilfe im August aneinandergeraten waren. Franke hatte versucht, in den Raum zu gelangen und hatte Lehner dabei tätlich angegriffen.
  • Die Strafanzeige solle aus Sicht der Vereins ein klares Zeichen gegenüber Franke sein, schrieb die "FAZ" unter Berufung auf das Schreiben der DOH an die Berliner Staatsanwaltschaft. Im kommenden Monat feiert der Verein das 20. Jubiläum seines Bestehens, es werde befürchtet, dass Franke die Veranstaltung stören könne.
  • Franke hatte viele Jahre im Verein mitgewirkt und fachärztliche Gutachten erstellt. In den vergangenen Jahren war er aber immer mehr auf Distanz gegangen. Franke wirft der DOH vor, ehemalige Sportler trotz unzureichender Nachweisverfahren als Dopingopfer anzuerkennen. Zudem zweifelt er die Annahme der DOH an, dass Schädigungen von DDR-Dopingopfern auch an deren Kinder vererbt werden können.
21:03 Uhr

Streik: Spanische Liga verweigert Fußballerinnen Ganztagsverträge

Von wegen Männer und Frauen sind gleichberechtigt: Im Kampf um ein Mindestgehalt und einen Tarifvertrag treten die Fußballerinnen der ersten spanischen Liga am 16. November in einen unbefristeten Streik.

  • Eine letzte Verhandlungsrunde mit Vertretern der Klubs sei trotz Vermittlung eines unparteiischen Schlichters ergebnislos beendet worden, teilte die Fußballer-Gewerkschaft AFE mit.
  • Man habe die Forderungen heruntergeschraubt und zuletzt ein Mindestgehalt von nur noch 16.000 Euro statt 20.000 Euro brutto pro Jahr (!!!) verlangt, sagte die Präsidentin des Frauenausschusses der AFE, María José López. Die Vereine hätten aber kein Entgegenkommen gezeigt.
  • "Wir verhandeln schon seit 13 Monaten, und die Klubs beharren auf ihrer Position", sagte López. Die Spielerinnen hätten "unendliche Geduld" gezeigt, aber man sei im 21. Jahrhundert und fordere "nur das Mindeste".
  • Das Hauptproblem: Die Spielerinnen fordern Ganztagesverträge, während die Klubvereinigung ACFF auf Halbtagesverträge besteht. Die ehemalige Nationaltorhüterin Ainhoa Tirapu wies vor einigen Tagen die Behauptung der Vereine zurück, der Fußball sei für die Frauen keine Hauptbeschäftigung. "Wir sind zu 100 Prozent Fußballerinnen. Wir gehen früh schlafen, weil wir morgens Training haben, wir essen gesund, um in Form zu blieben, wir stehen den Klubs auch für Werbeveranstaltungen ständig zur Verfügung."
20:24 Uhr

Videobeweis: Salisbury bewirbt sich für Tennis-Kunstschlag des Jahres

Im Doppelfinale von Wien wird Joe Salisbury am Netz überlopt. Heldenhaft hechtet er dem Ball hinterher, doch der Ball scheint bereits verloren. Dann packt der britische Tennisprofi einen Schlag aus, der das Publikum zum Beben bringt.

19:53 Uhr

Buchwalds VfB-Kandidatur scheiterte am Geld

Nachtreten oder einfach die Wahrheit? Guido Buchwald ist mit seiner Bewerbung um das Präsidentenamt beim Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart wohl auch wegen finanzieller Forderungen gescheitert. Das sagte der Vorsitzende des Vereinsbeirats, Wolf-Dietrich Erhard, und reagierte damit auf die Kritik des Fußball-Weltmeisters von 1990.

  • "Wir haben das Amt im Ehren- und Nebenamt ausgeschrieben - dazu gehört auch ein enger finanzieller Spielraum bei dem Thema Aufwandsentschädigung. Da hatten Guido und wir als Vereinsbeirat unterschiedliche Vorstellungen", sagte der 65-Jährige.
  • Buchwald zählt nicht zu den vier verbliebenen Kandidaten für die Nachfolge des zurückgetretenen Präsidenten Wolfgang Dietrich. In einer Stellungnahme am Sonntag hatte der 58 Jahre alte Ex-Profi seinen Ex-Klub heftig kritisiert. "Man will beim VfB Stuttgart in der Vereinsführung keine Fachleute mit eigener Meinung", schrieb Buchwald, "sondern man will Opportunisten und Ja-Sager, damit man - wie in den vergangenen Jahren - ungestört weiter den Club nach seinen Vorstellungen führen kann."
  • Erhard betonte, er kenne Buchwald seit 30 Jahren persönlich und könne dessen "Enttäuschung in gewisser Weise nachvollziehen". Die öffentliche Kritik Buchwalds aber "sei nicht gut für den VfB".
  • Dietrichs Nachfolger wird auf der Mitgliederversammlung am 15. Dezember gewählt. Im Moment sind noch Martin Bizer, Christian Riethmüller, Susanne Schosser und Claus Vogt im Rennen.
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19:14 Uhr

Ribéry wird gesperrt - hat aber noch Strafenglück

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Das lief doch nochmal glimpflich für ihn ab: Franck Ribéry vom AC Florenz ist nach seiner Roten Karte "nur" für drei Spiele gesperrt worden. Das gab die italienische Fußball-Liga bekannt, nachdem Ribéry tags zuvor nach der 1:2-Heimniederlage gegen Lazio Rom einen Linienrichter geschubst hatte - siehe Eintrag von 11:19 Uhr.

  • Vorausgegangen waren heftige Proteste der Florentiner, gegen den aus ihrer Sicht irregulären Siegtreffer Ciro Immobiles kurz vor Schluss. Diesem soll ein Foul vorausgegangen sein.
  • Zusätzlich zur Sperre muss er eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro zahlen.
  • Der Franzose entschuldigte sich bei Fans, Mannschaftskameraden und dem Trainer. "Und ich bitte auch Herrn Passeri (den Linienrichter) um Verzeihung, weil ich am Ende des Spiels sehr nervös und bekümmert war, und ich hoffe, er kann meinen Gemütszustand verstehen", schrieb Ribéry auf Twitter.
18:58 Uhr

Kölsches Original Lottner über Losglück im DFB-Pokal

Dirk Lottner ist ein kölsches Original. 174 Profispiele für den 1. FC Köln hat der 47-Jährige auf dem Buckel. Jetzt trifft er im DFB-Pokal als Trainer des 1. FC Saarbrücken auf seinen Herzensverein. Im Interview mit n-tv spricht er über Losglück und seine besondere Verbindung zur Domstadt.

18:43 Uhr

Heimatverein verurteilt Attacke auf Schiedsrichter

Der Verein des bei einem Kreisliga-Spiel in Hessen von einem Spieler bewusstlos geschlagenen Fußball-Schiedsrichters hat die Attacke scharf verurteilt. "Was geht in einem Menschen vor, der Gewalt gegen seine Mitmenschen ausübt?? Wer es nicht ertragen kann, dass man sich im Sport an Regeln halten muss, der soll zu Hause bleiben", schrieb der GSV Breitenbrunn auf seiner Homepage.

Der 22-jährige Unparteiische war am Sonntag in der Partie FSV Münster gegen TV Semd von einem Spieler der Gastgeber niedergeschlagen worden und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. "Fakt ist, dass wir gar nicht so viel essen können wie wir kotzen könnten", schrieb der Verein über den Vorfall. Man werde alles dafür tun, "damit unser Schiedsrichter wieder auf die Beine kommt. Das ist das Allerwichtigste. Den Rest sollen andere entscheiden."

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18:21 Uhr

Identifizierte Täter: DFB reduziert Nürnbergs Strafe

Die nachträgliche Identifizierung von Krawallmachern hat sich für den 1. FC Nürnberg ausgezahlt. Wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte, reduziert sich eine von drei im Juni vom DFB-Sportgericht gegen den Fußball-Zweitligisten ausgesprochenen Geldstrafen.

  • Statt 25.000 Euro muss der "Club" im betreffenden Fall nur noch 17.500 Euro zahlen.
  • Das Sportgericht hatte die Franken Anfang Juni unter anderem zu 25.000 Euro Geldstrafe verurteilt, weil beim Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am 18. Februar 2019 im Nürnberger Zuschauerbereich Pyrotechnik gezündet worden war und zahlreiche schwarze Tennisbälle auf das Spielfeld geworfen worden waren.
  • Im Oktober beantragte der FCN dann die Wiederaufnahme des Verfahrens, weil dem Verein zufolge 25 Täter ermittelt worden waren.
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25 Täter konnten trotz des schwarzen Nebels ermittelt werden.

(Foto: imago/Schreyer)

17:53 Uhr

Cristiano Ronaldo macht U17-Juniorinnen glücklich

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(Foto: instagram.com/cristiano/)

Fußballer Cristiano Ronaldo ist in seiner Heimat Portugal ein Superheld. Und diesem Status machte er nun alle Ehre: Er beschenkte die U17-Nationalmannschaft der Frauen seiner Nation. Jede Spielerin bekam ein Paar Fußballschuhe von ihm.

  • Die Mädchen hatten sich kurz zuvor für die EM 2020 qualifiziert.
  • "Verfolgt euren Traum ohne zu zögern. Wenn ich es geschafft habe, könnt ihr es auch", lautete seine Botschaft, die er bei Instagram kundtat.
  • Eine gute Tat ist es. Doch die dürfte Ronaldo nicht allzu viel gekostet haben, schließlich ist er Nike-Testimonial. Aber auch gute Werbung kann etwas Gutes tun.
17:30 Uhr

Videobeweis: Nascar-Fahrern brennen die Sicherungen durch

Die Nascar-Fahrer Denny Hamlin und Joey Logano gehören zu den bekannteren Gesichtern des amerikanischen Motorsports. Wegen einer Kollision beim First Data 500 auf dem Martinsville Speedway liefern sich die beiden Profis ein Wortgefecht. Dann eskaliert die Situation.

16:52 Uhr

Kovac macht sein Team runter - und bekommt Kontra

Huch, was ist denn da schon wieder los? Auf die Frage, warum der FC Bayern nicht so ein pressingintensives Spiel abliefern könne wie etwa der FC Liverpool antwortete Trainer Niko Kovac: "Was Liverpool gestern gemacht hat, hat gezeigt, dass sie verdient Champions-League-Sieger geworden sind. Man muss aber auch die Spielertypen haben. Man kann nicht versuchen, 200 km/h auf der Autobahn zu fahren, wenn man nur 100 schafft. Man muss das anpassen, was man hat. Wir haben andere Spielertypen. Wir müssen einen guten Mix finden."

Autsch, das geht ganz schön gegen seine Spieler. Sind sie Kovac, der selbst extrem in der Kritik steht, nicht gut genug? Gibt er ihnen die Schuld für die derzeitige Flaute? Nun gut, es könnte auch heißen, dass er nicht die Spielertypen für Pressing hat. Unglücklich ist es allerdings mindestens. Und prompt hagelt es Kritik.

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16:25 Uhr

Jatta ist für deutsche U21 kein Thema mehr

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Bakery Jatta könnte irgendwann für Deutschland spielen - wenn er die Staatsbürgerschaft beantragt.

(Foto: imago images/Oliver Ruhnke)

Ein Spieler weniger für Deutschland: Fußball-Profi Bakery Jatta vom Hamburger SV wird laut Medienberichten nicht für die deutsche U21-Auswahl spielen. Joti Chatzialexiou, der sportliche Leiter der DFB-Nationalteams, sagte dem "Hamburger Abendblatt", dass eine Einbürgerung des 21 Jahre alten Zweitliga-Stürmers zu lange dauern würde und er daher nicht mehr für die U21 infrage komme.

  • "Jatta ist aktuell nicht unser Thema. Es steht noch ein langer behördlicher Prozess an, den er wie jeder andere zu durchlaufen hat. Es ist nicht absehbar, wann er abgeschlossen sein wird", sagte Chatzialexiou.
  • Vor zwei Monaten hatte U21-Trainer Stefan Kuntz erklärt, Jatta bei der Einbürgerung helfen und ihn von Einsätzen in der deutschen U21 überzeugen zu wollen. Chatzialexiou aber hat sich mittlerweile bei den entsprechenden Behörden erkundigt, wie lange die Einbürgerung im Schnellverfahren dauern könnte. Da dies Monate brauchen würde, hätte der DFB von dem Kuntz-Plan Abstand genommen.
  • Jatta sei aber unbenommen, sich selbst um eine normale Einbürgerung zu kümmern, um dann zu einem späteren Zeitpunkt sein Glück bei der deutschen A-Nationalmannschaft zu probieren, hieß es in dem Bericht weiter.
  • Zudem bleibt Jatta die Möglichkeit, die jüngste Einladung seines Geburtslandes Gambia anzunehmen. Dort steht der 21-Jährige auf der vorläufigen Kaderliste der gambischen Nationalmannschaft für die Afrika-Cup-Qualifikation gegen Angola und Kongo (13./18. November). Sollte Jatta Pflichtspiele für Gambias A-Auswahl absolvieren, darf er nicht mehr für ein anderes Land spielen.
  • Jatta war 2015 als Flüchtling aus Gambia nach Deutschland gekommen. Seit 2016 spielt er beim HSV.
15:47 Uhr

Ex-Nationalspieler Odonkor gibt sein Fußball-Comeback

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Odonkor sorgte bei der WM 2006 für Aufsehen.

(Foto: imago/Ulmer)

Eine Meldung aus der Kategorie "Was macht eigentlich …?" Ex-Nationalspieler David Odonkor feiert ein überraschendes Comeback in der Bezirksliga. Der 35-Jährige wechselt zum Siebtligisten SV Wilhelmshaven, wie der Klub aus Niedersachsen bekanntgab.

  • Geht es nach den Verantwortlichen, soll Odonkor bereits in der kommenden Woche zum Einsatz kommen. Allerdings kann es auch sein, dass der Offensivspieler erst mit Beginn des neuen Jahres für den früheren Regionalligisten spielberechtigt ist. Der Klub belegt in der Bezirksliga Weser-Ems derzeit den zweiten Platz.
  • "Die Verpflichtung von Odonkor ist kein finanzieller Kraftakt für den Verein", sagte SVW-Manager Christian Schütze. Die Verpflichtung sei von einem guten Freund unter den Spielervermittlern vermittelt worden.
  • Odonkor spielte in der Bundesliga für Borussia Dortmund und kam insgesamt 16 Mal in der deutschen Nationalmannschaft zum Einsatz. Vor allem seine Leistungen bei der Heim-Weltmeisterschaft 2006 machten ihn bekannt. Wegen einer Knieverletzung hatte er seine Karriere eigentlich bereits beendet.
15:28 Uhr

Klose adelt Lewandowski als "fantastisch"

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Er hat einen Lauf: Lewandowski.

(Foto: imago images/MIS)

Eine Lobeshymne auf seinen Nachfolger: Miroslav Klose ist von Münchens Torjäger Robert Lewandowski begeistert. Der Führende der Bundesliga-Torschützenliste sei "fantastisch. Der hat alles, ist unberechenbar, ist schnell und hat eine Nase für Situationen", sagte Klose im Bayerischen Fernsehen.

  • Lewandowski hat in dieser Bundesligasaison schon 13 Mal getroffen. Der 31-jährige Pole ist zudem der erste Spieler, der an jedem der ersten neun Spieltage in der deutschen Eliteklasse erfolgreich war.
  • Klose stürmte selbst von 2007 bis 2011 für den deutschen Fußball-Rekordmeister und ist seit Sommer 2018 Nachwuchscoach bei den Münchnern.

Was die Kollegen in den Bundesliga-Lehren zu Lewandowski schreiben, können Sie hier nachlesen.

15:02 Uhr

Southamptons Spieler spenden nach 0:9-Klatsche ihr Gehalt

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Ralph Hasenhüttl gehört ebenfalls zu den Spendern.

(Foto: imago images/Sportimage)

Ein demütiges Zeichen: Die Spieler des englischen Fußball-Erstligisten FC Southampton haben nach der 0:9-Klatsche gegen Leicester City am vergangenen Freitag Verantwortung übernommen und anteilig ihr Gehalt für den Spieltag an die klubeigene Saints Foundation gespendet, teilte der Klub mit.

  • Auch das Trainerteam um Teammanager Ralph Hasenhüttl schließt sich demnach der Aktion an.
  • Die Saints kassierten am vergangenen Freitag die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte, in der Historie der Premier League hatte zudem nur Ipswich Town 1995 gegen Manchester United ebenfalls 0:9 verloren.
  • Hasenhüttl hatte sich nach dem Spiel niedergeschlagen gezeigt und angekündigt, die "volle Verantwortung" für den Auftritt seiner Mannschaft zu übernehmen.
14:33 Uhr

Goretzka fordert: "Rassisten konfrontieren"

Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka hat erneut entschlossenes Handeln gegen Fremdenfeindlichkeit gefordert. "Wir müssen aktiv sein, wir dürfen nicht weghören, wir müssen Rassisten mit dem Gesagten konfrontieren", sagte der Mittelfeldspieler des FC Bayern im Interview des Internetportals "11freunde.de".

Goretzka hatte nach rassistischen Äußerungen einiger Fans beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien im März in Wolfsburg gesagt: "Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets. Da antwortet man auf die Frage nach der Nationalität mit Schalke, Dortmund oder Bochum."

Im Fall Mesut Özil bei der WM 2018 in Russland räumte Goretzka Versäumnisse der Mannschaft ein. "Teilweise war Einzelnen nicht klar genug, wie groß Themen in der Öffentlichkeit sind oder werden können", sagte Goretzka. Özil fühlte sich in der Affäre um seine Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vom DFB nicht vor rassistischen Anschuldigungen geschützt und zum Sündenbock für das WM-Aus abgestempelt.

13:48 Uhr

Rugby-WM: Südafrika kickt sich ins Finale, Wales verliert Foul-Fest

 

12:18 Uhr

Bereitet Man United ein Mega-Angebot für Dortmunds Sancho vor?

Wer Jadon Sancho verpflichten möchte, muss tief in die Tasche greifen. Der 19 Jahre alte Offensivspieler von Borussia Dortmund weckt nun offenbar Begehrlichkeiten in der Premier League. In Manchester. 2017 wechselte Sancho von City zum BVB, jetzt soll United ein Angebot vorbereiten.

Der englische Fußball-Rekordmeister ist laut der Boulevardzeitung "Mirror" bereit, die "Forderungen von Borussia Dortmund zu erfüllen, um Jadon Sancho zu verpflichten". Die Ablösesumme ist zwar spekulativ, aber die darin genannten 100 Millionen Pfund (rund 116 Millionen Euro) klingen auf dem aktuellen Transfermarkt durchaus realistisch.

Was dran ist? Schwer zu sagen. Aber Sanchos Standing war sicher schon mal besser als derzeit. Beim 0:0 im Revierderby konnte er wie der gesamte BVB wenig Akzente setzen, eine Woche suspendierte ihn Trainer Lucien Favre wegen Undiszipliniertheiten.

11:19 Uhr

Rot nach Spielende: Ribéry droht nach Rempler lange Sperre

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Diese Nachricht dürfte dem einen oder anderen deutschen Fußball-Fan, der es nicht mit dem FC Bayern hält, ein wohliges Gefühl der späten Schadenfreude bescheren: Dem ehemaligen Bundesliga-Star Franck Ribéry droht nach einem Angriff auf einen Schiedsrichter-Assistenten eine lange Sperre in der ersten italienischen Liga. Nach dem dramatischen Spiel von AC Florenz gegen Lazio Rom (1:2) hatte der Franzose auf dem Weg in die Kabine zweimal einen Linienrichter geschubst, ehe ihn Betreuer zur Seite zogen. Der ehemalige Münchner erhielt dafür noch eine Rote Karte. Ribéry war schon in seiner Zeit beim FC Bayern öfter mit unsauberen Aktionen aufgefallen, von den deutschen Schiedsrichtern aber nicht bestraft worden. Nun also in Italien.

Ribéry war allem Anschein nach vom Spielverlauf frustriert. Lazio erzielte erst in der 89. Minute den Siegtreffer durch den ehemaligen Dortmunder Ciro Immobile. Ribéry, der die Vorlage zum zwischenzeitlichen 1:1 (27.) gegeben hatte, war bereits vorher in eine heftige Diskussionen mit Trainer Vincenzo Montella geraten, nachdem dieser ihn in der 74. Minute ausgewechselt hatte.

10:56 Uhr

"So brutal" - das absurde Verletzungspech des NFL-Stars J.J. Watt

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Was für eine tragische Geschichte: Zum dritten Mal in vier Jahren ist für NFL-Star J.J. Watt die Saison wegen einer Verletzung früh vorbei. "Dieses Spiel kann so schön und so brutal sein", schrieb der Defensive End der Houston Texans nach dem Spiel gegen die Oakland Raiders (27:24) bei Twitter und verkündete sein Aus zur Halbzeit der Hauptrunde. Watt, fünfmaliger Pro-Bowler, verletzte sich an der Brustmuskulatur und wurde nach Klubangaben für eine MRT-Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Eine Diagnose gaben die Texans bislang nicht bekannt. In seinen ersten fünf NFL-Spielzeiten hatte Watt keine einzige Partie verpasst, doch bereits 2016/17 und 2017/18 war jeweils frühzeitig Schluss. "Ich bin total enttäuscht, dass ich die Saison nicht zu Ende spielen kann", so Watt. Vor dem achten Spieltag war der 30-Jährige mit 20 Quarterback-Hits die Nummer eins der Liga gewesen.

10:34 Uhr

Tennis-Star Federer verzichtet auf Masters in Paris

Und nochmal der Maestro: Roger Federer hat einen Tag nach seinem zehnten Titel beim Heimturnier in Basel die Teilnahme am Masters in Paris (bis 3. November) abgesagt. "Ich muss mich schonen, weil ich so lange wie möglich auf der ATP-Tour spielen möchte", begründete der Grand-Slam-Rekordchampion seine Entscheidung. Der Schweizer hatte am Sonntag durch das 6:2, 6:2 im Finale gegen den Australier Alex de Minaur zum zehnten Mal in seiner Heimatstadt triumphiert. Zehn Titel bei ein- und demselben Turnier hat Federer bislang nur in Halle gewonnen. In Basel verkürzte der 38-Jährige mit seinem 103. Turniersieg den Rückstand in der "ewigen" Bestenliste zu Rekordhalter Jimmy Connors (109). Für Federer steht damit in dieser Saison nur noch das ATP-Finalturnier in London vom 10. bis 17. November an.

10:05 Uhr

Ausraster nach Platzverweis: Fußballer schlägt Schiedsrichter k.o.

Was für ein brutaler Unsinn: Bei einem Kreisliga-Spiel zwischen dem FSV Münster und dem TV Semd hat ein Fußballer den Schiedsrichter bewusstlos geschlagen. Der Unparteiische habe dem Spieler während der Begegnung in Münster, Landkreis Darmstadt-Dieburg, die gelb-rote Karte gezeigt, daraufhin habe der 28-jährige Spieler des FSV Münster den 22 Jahre alten Schiedsrichter niedergeschlagen. So berichtet es die Polizei. Nachdem er wieder bei Bewusstsein war, wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Das Fußballspiel wurde abgebrochen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:37 Uhr

Federer erklärt seine Tränen: "Ich bin halt einfach so"

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Roger Federer bleibt ein Phänomen.

(Foto: dpa)

Ein Sieg, Musik, Ballkinder, Applaus - das treibt Tennis-Legende Roger Federer auch nach 20 Jahren Profi-Tennis noch die Tränen in die Augen. So erklärt der gebürtige Baseler seinen Gefühlsausbruch nach dem zehnten Titelgewinn bei den Basel Indoors. "Ich kann es nicht kontrollieren", sagte der 38-Jährige der Boulevardzeitung "Blick". Er versuche halt gleichzeitig, die Emotionen zurückzuhalten und ihnen freien Lauf zu lassen. "Zehn Titel in Basel hätte ich so nicht erwartet. Da kam die Fassade runter. Ich bin halt einfach so. Ich mache das nicht extra."

09:07 Uhr

Coach Ten Hag zum FC Bayern? Ajax wäre gesprächsbereit

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Erik ten Hag findet den FC Bayern nicht unattraktiv.

(Foto: dpa)

Es wird einfach nicht ruhig um Coach Niko Kovac. Neben den eher wenig überzeugenden Siegen zuletzt gegen Piräus in der Champions League und gegen Union Berlin in der Bundesliga, tragen dazu auch die immer wieder auftauchenden Gerüchte um potenzielle Nachfolger beim FC Bayern bei. Nun geht's mal wieder um den Niederländer Erik ten Hag. Denn dessen Klub Ajax Amsterdam wäre bei einem Anruf aus München durchaus gesprächsbereit. Nachdem ten Hag zuletzt offen mit einem Engagement beim FC Bayern flirtete und erklärte, bei einer Anfrage würde er "nichts ausschließen", hat sich nun auch Ajax-Sportdirektor Marc Overmars geäußert. "Man muss immer realistisch bleiben: Wenn so große Klubs auf einen zu kommen, wie oft bekommt man so eine Chance?", sagte er bei "Fox Sports" und erklärte: "Wir werden uns so etwas immer anschauen."

08:38 Uhr

Brillanter Hamilton "gehört in seine eigene Rennstratosphäre"

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Lewis Hamilton feiert und wird gefeiert.

(Foto: imago images/HochZwei)

Lewis Hamilton siegt in Mexiko, die internationale Presse feiert. Wie sie das tut, das lesen Sie in einer kleinen Auswahl hier:

"The Telegraph": Lewis Hamilton hat den brillanten Grand-Prix-Sieg von Mexiko für sich reklamiert. Auf einer Strecke in extremer Höhe bewies er erneut, dass er in seine eigene Rennstratosphäre gehört.
"La Gazzetta dello Sport": Lewis Hamilton hört nie auf. Auch in einem schwierigen Rennen wie in Mexiko fand er gegen die anscheinend stärkeren Ferrari und Red Bull seinen Weg so, wie nur er es kann.
"As": Lewis Hamilton hat alles richtig gemacht: Er blieb auf der Piste, als es notwendig war, machte im optimalen Augenblick den Boxen-Stopp und setzte sich an die Spitze, als keine weiteren Reifenwechsel zu erwarten waren.
"El Mundo Deportivo": Wenn man einem etwas nicht schenken sollte, dann ist es Hamilton. Wenn du dem fünfmaligen Weltmeister die Hand reichst, nimmt er gleich den ganzen Arm. Und in diesem Fall hat Ferrari einen doppelten Fehler gemacht - zwei mehr auf einer unendlichen Liste in dieser Saison."

08:23 Uhr

Kovac bereitet seinen FC Bayern auf den VfL Bochum vor

Moinsen,

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Ein Pokalsieg beim VfL Bochum ist für Niko Kovac und seinen FC Bayern Pflicht.

(Foto: imago images/Michael Weber)

sind Sie gut in die Woche gestartet und fit für jede Menge Pokal-Fußball? Gut, dann beginnen wir heute direkt mit der Vorbereitung auf die zweite Runde und hören am Mittag (12 Uhr) bei Bayern-Coach Niko Kovac zu, der mit seiner Mannschaft am Dienstag zum Zweitliga-Krisenklub aus Bochum muss. Zweite Liga ist übrigens ein gutes Stichwort, denn am Abend beschließen noch der SV Sandhausen und der SV Wehen Wiesbaden den 11. Spieltag. Das Topspiel können Sie wie gewohnt bei uns im Liveticker verfolgen. Anpfiff ist um 20.30 Uhr. Was sonst noch wichtig wird? Nun, zum Beispiel die WTA-Championships (Tennis). Die Ukrainerin Jelina Switolina spielt gegen die Tschechin Karolina Pliskova, außerdem trifft die Kanadierin Bianca Andreescu auf die Rumänin Simona Halep. Und falls Sie noch ein wenig sportlichen Nachrichten-Nachholbedarf vom Wochenende haben, dann klicken Sie doch einfach die folgenden Links an:

Glück auf!

P.S.: Die Bundesliga-Erkenntnisse reifen noch ein wenig. Aber sie kommen. Das ist sicher.

08:01 Uhr

World Series: Houston sichert sich Matchbälle gegen Washington

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Läuft für die Astros.

(Foto: USA TODAY Sports)

Die Houston Astros greifen in der Major League Baseball nach ihrem zweiten World-Series-Titel. Das Team aus Texas setzte sich bei den Washington Nationals mit 7:1 durch und ging in der Best-of-seven-Finalserie mit 3:2 in Führung. Durch den dritten Auswärtssieg nacheinander können die Astros nun am Dienstag im eigenen Stadion für die Entscheidung sorgen. "Wenn wir vor unseren Fans den Titel holen, wird das sehr speziell", sagte Carlos Correa, der einen Homerun für die Astros beisteuerte: "Ich denke, dann falle ich zum ersten Mal in meinem Leben in Ohnmacht." Die Serie endet in jedem Fall in Houston, denn auch ein siebtes Spiel würde am Mittwoch beim Champion von 2017 über die Bühne gehen. Allerdings war der Heimvorteil in dieser Serie bislang  keiner: In jedem Spiel gewann das Auswärtsteam. Die Nats aus Washington haben noch nie den Titel geholt und stehen zum ersten Mal im Finale.

06:51 Uhr

Wie Coach Klopp den Liverpooler Startrekord erklärt

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Ein glücklicher Trainer. Und ein glücklicher Kapitän.

(Foto: imago images/Action Plus)

Jürgen Klopp hat nach der Einstellung des Premier-League-Startrekordes durch seinen FC Liverpool die Geduld seiner Spieler beim 2:1-Sieg gegen Tottenham Hotspur gelobt. "In der Halbzeit haben wir gesagt, dass das Ergebnis das einzige Problem ist, und wir sind ruhig geblieben", sagte der Coach. Für Klopp war die entschlossene Spielweise nach der Gästeführung durch Harry Kane (1.) der noch ungeschlagenen "Reds", die als erst viertes Team in der Liga-Geschichte nach zehn Runden 28 Punkte auf dem Konto haben, der Schlüssel zum Erfolg durch die Treffer von Jordan Henderson (52.) und Stürmerstar Mohamed Salah (75., Foulelfmeter): "Wir sind am Drücker geblieben, haben sie zurückgedrängt und waren bis auf die letzten fünf Minuten dominant. Es war ein Superspiel, und ich habe es sehr genossen." Vor Liverpool hatten nur der FC Chelsea (2005/2006) sowie zweimal Manchester City (2011/2012 und 2017/2018) in den ersten zehn Saisonspielen so viele Zähler gesammelt wie Klopps Mannschaft in der laufenden Saison - am Ende stand jeweils der Titel.

Wie unser Kollege Hendrik Buchheister den Sieg der Liverpooler einordnet, lesen Sie hier!

06:29 Uhr

Mavericks verlieren Offensiv-Spektakel gegen Portland

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Luka Doncic (l) und die Dallas Mavericks kassierten gegen Damian Lillard und die Portland Trail Blazers eine knappe Pleite.

(Foto: dpa)

Die Dallas Mavericks haben in der NBA die erste Saisonniederlage kassiert. Die Texaner unterlagen vor heimischer Kulisse gegen die Portland Trail Blazers knapp 119:121 (71:51). Der Würzburger Maxi Kleber erzielte 14 Punkte und holte sechs Rebounds. Dallas Top-Duo - bestehend aus Luka Doncic (29 Punkte/12 Rebounds/9 Assists) und Kristaps Porzingis (32 Punkte) - zeigte eine starke Leistung. Bei den Gästen aus Portland überzeugte das Backcourt-Duo um C.J. McCollum (35 Punkte) und Damian Lillard (28 Punkte). Für die Mavs war es nach zwei Siegen zum Saisonauftakt die erste Niederlage. LeBron James und die Los Angeles Lakers konnten sich mit 120:101 (63:62) gegen die Charlotte Hornets durchsetzen. Der 34-jährige James erzielte 20 Punkte und verteilte zwölf Assists. Lakers-Center Anthony Davis (29 Punkte/14 Rebounds) steuerte ebenfalls ein Double-Double zum Sieg bei. Für LA war es der zweite Sieg in Folge.

05:56 Uhr

Michael Rummenigge attackiert Brandt: "C-Jugendfußball"

Dortmunds Julian Brandt liegt nach seiner vergebenen Torchance auf dem Rasen. Foto: Guido Kirchner/dpa

Mit der Spielweise von Julian Brandt ist Michael Rummenigge nicht zufrieden.

(Foto: Guido Kirchner/dpa)

Oha, da ist aber jemand gewaltig in Sorge: Michael Rummenigge hat nach dem 0:0 im Revierderby bei Schalke 04 seinen Ex-Klub Borussia Dortmund heftig kritisiert. "Sie sind zu lieb und spielen zu körperlos", sagte Rummenigge in einem Interview von WDR2. Besonders hart greift Rummenigge Neuzugang Julian Brandt an. Mit Blick auf die Partie bei Inter Mailand (0:2) war ihm der Nationalspieler besonders negativ aufgefallen. "Normalerweise suche ich mir keinen einzelnen Spieler raus, aber Julian Brandt beim Spiel gegen Inter Mailand - das war C-Jugendfußball ohne Körperkontakt und Durchsetzungsvermögen."

Unsere ausführliche Meldung zur Rummenigge-Kritik lesen Sie hier!

05:35 Uhr

PSG gewinnt Klassiker gegen Marseille - Draxler wieder im Kader

Paris Saint-Germain hat beim Kader-Comeback von Julian Draxler den Klassiker gegen Olympique Marseille klar gewonnen. Das Team von Trainer Thomas Tuchel setzte sich im heimischen Prinzenpark mit 4:0 (4:0) durch und untermauerte seine souveräne Tabellenführung. Mauro Icardi (10./26. Minute) und Kylian Mbappé (32./44.) sorgten mit ihren Toren schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse. Der lange am Fuß verletzte Draxler gehörte seit August erstmals wieder zum PSG-Aufgebot, kam allerdings noch nicht zum Einsatz. Die Tabelle der Ligue 1 führt Paris nach elf Spielen mit 27 Punkten und acht Zählern Vorsprung auf den FC Nantes an. Marseille ist mit 16 Punkten nur Siebter.