Montag, 29. März 2021Der Sport-Tag

Heute mit David Bedürftig & Till Erdenberger
21:24 Uhr

"Als der liebe Gott das Talent vergeben hat ..."

Der deutsche U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz äußerte sich vor dem letzten EM-Gruppenspiel seiner Auswahl gegen Rumänien über die Bedeutung des Teamgeists für die Erfolge der Mannschaft: "Als der liebe Gott das Talent vergeben hat, habe ich als Spieler auch nicht dreimal den Arm gehoben. So weiß ich, dass der Teamgeist noch einmal Prozente herausholen kann, die normalerweise nicht auf der Straße liegen. (...) Das ist für mich genauso ein Talent wie Ballbesitzquote, Passquote oder Geschwindigkeit. Teamspirit ist nicht messbar. Außer er ist da, dann kann man ihn sehen."

20:51 Uhr

Regionalverband annulliert komplette Spielzeit

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Ali Ibrahimaj und sein FC Gießen stehen vor einer beendeten Saison ohne Wertung.

(Foto: imago images/Oliver Vogler)

Das Präsidium des Fußball-Regionalverbandes Südwest hat nach den Entscheidungen seiner Mitgliedsverbände FV Rheinland, Saarländischer FV und Südwestdeutscher FV die Spielzeit 2020/2021 in allen seinen Spielklassen sofort und damit unvollständig beendet. Zuvor hatte es Videokonferenzen mit den Vereinen aller Spielklassen des Regionalverbandes gegeben.

Diese Feststellung sei zwingend geboten gewesen, weil aufgrund der staatlichen Verfügungslage in Rheinland-Pfalz und im Saarland die rechtzeitige Aufnahme eines uneingeschränkten Mannschaftstrainings Anfang April und damit die Aufnahme des Spielbetriebs spätestens Anfang Mai nicht möglich ist. Darüber hinaus hätten fehlende wirtschaftliche und organisatorische Rahmenbedingungen einen Spielbetrieb schwer eingeschränkt und die Vereine erheblich belastet. Da überall weniger als die Vorrunde der Wettbewerbe ausgetragen ist, bleibt die Saison ohne Wertung und wird annulliert. Es gibt keine Absteiger und es werden keine Aufsteiger aus den höchsten Spielklassen der drei Mitgliedsverbände zugelassen.

20:32 Uhr

Keine FIFA-Strafe nach Tor-Defekt

Der verzögerte Spielbeginn der Partie der WM-Qualifikation zwischen der Schweiz und Litauen (1:0) hat für den Schweizer Fußballverband keine weiteren Konsequenzen. Das Spiel am Sonntag im Kybunpark von St. Gallen hatte mit gut einer Viertelstunde Verspätung begonnen, weil ein Tor ausgetauscht werden musste, dessen Höhe nicht korrekt war. Da der Grund für diesen Defekt nicht eruiert werden konnte, sah die FIFA von einer Strafe gegen den SFV ab. Kurz nach dem verspäteten Anpfiff hatte der frühere Bundesliga-Profi Xherdan Shaqiri (2.) das entscheidende Tor erzielt.

19:59 Uhr

England plant Cup-Halbfinals mit Fans

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Pep Guardiola spielt mit Manchester City im Halbfinale gegen den FC Chelsea.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Halbfinalspiele um den englischen Fußballpokal in gut drei Wochen sollen zu den ausgewählten Veranstaltungen gehören, bei denen die Rückkehr größerer Zuschauermengen in die britischen Stadien getestet wird. Sportminister Oliver Dowden bestätigte der BBC, dass neben den Partien am 17. und 18. April im Londoner Wembley-Stadion auch das FA-Cup-Finale am 15. Mai an gleicher Stelle und die Snooker-Weltmeisterschaft in Sheffield (17. April bis 3. Mai) als Testveranstaltungen geplant seien. Konkrete Zahlen nannte Dowden allerdings nicht.

"Wir wollen so viele Leute wie möglich sicher zurückbringen", sagte der Minister. Dowden fügte hinzu, dass weitere Pilotveranstaltungen im Laufe der Woche angekündigt werden sollen. Die Regierung hatte zuletzt bestätigt, dass die nächste Stufe der geplanten Lockerungen am 12. April erfolgen soll. Die darauffolgende Stufe, die für den 17. Mai geplant ist, würde es gestatten, die Stadien mit einer Kapazitätsbeschränkung von 25 Prozent zu öffnen oder mit maximal 10.000 Zuschauern zu füllen. Der aktuelle Plan von Premierminister Boris Johnson sieht vor, dass am 21. Juni alle Corona-Beschränkungen für soziale Kontakte aufgehoben werden.

19:04 Uhr

"Sonst bringt er mich um": Kuntz macht Niederlanden ein Versprechen

DFB-Coach Stefan Kuntz hat seinem niederländischen Trainer-Kollegen Erwin van de Looi vor dem letzten Gruppenspieltag der U21-EM Schützenhilfe versprochen. "Erwin hat zu mir gesagt: Wenn wir 2:2 spielen, wird er nach Deutschland kommen und mich umbringen", sagte Kuntz in Budapest mit einem Augenzwinkern und betonte: "Wir sind gute Freunde." In den Niederlanden gibt es Befürchtungen, Deutschland und Rumänien könnten am Dienstag (18.00 Uhr/ProSieben) 2:2 spielen. Dieses Ergebnis würde beiden Mannschaften zum Einzug ins Viertelfinale reichen, das Oranje-Team wäre dann auch bei einem gleichzeitigen Kantersieg gegen Co-Gastgeber Ungarn ohne Chance.

"Erwin ist ein bisschen größer als ich. Also habe ich gesagt, dass ich ihn lieber auf einen Kaffee nach Deutschland einlade, als umgebracht zu werden. Wir konzentrieren uns auf uns. Unser Ziel ist es, zu gewinnen, und dann wäre auch Erwin glücklich", sagte Kuntz.

18:08 Uhr

Moukoko muss weiter auf sein Rekord-Debüt warten

Toptalent Youssoufa Moukoko (16) wird auch das dritte EM-Gruppenspiel der deutschen U21-Nationalmannschaft verpassen. "Er ist morgen nicht einsatzfähig, das ist ziemlich sicher", sagte DFB-Trainer Stefan Kuntz einen Tag vor der Begegnung am Dienstag (18.00 Uhr/ProSieben und im Liveticker auf ntv.de) gegen Rumänien in der ungarischen Hauptstadt Budapest.

Moukoko hatte vor dem Auftaktspiel gegen Co-Gastgeber Ungarn (3:0) im Training einen Schlag auf die Muskulatur am Schienbein bekommen und auch gegen die Niederlande (1:1) gefehlt. Sein Debüt als jüngster Spieler in der Geschichte der U21 muss Moukoko somit verschieben. "Wir standen täglich mit Dortmund im Austausch und haben überlegt, ob es Sinn macht, ihn nach Hause zu holen. Aber die Absprache auch mit Sebastian Kehl war, dass es am Besten ist, wenn er hier bleibt. Er lernt so die Abläufe bei der U21 kennen, damit er im Mai nicht mehr so viel kennenlernen muss", sagte Kuntz.

17:33 Uhr

DFB-Teamarzt: Öffnung des Sports für Kinder muss her

Professor Tim Meyer, Teamarzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, hat sich für eine schnelle Öffnung des Sports für Kinder und Jugendliche ausgesprochen. "Der Nutzen, dass Kinder und Jugendliche wieder Sport treiben können, wiegt die minimal gesteigerte Infektionsgefahr wieder auf", sagte der Leiter des Instituts für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstag). Die Möglichkeit, am Sport teilzunehmen, könne auch die Bereitschaft bei Schülern steigern, sich in der Schule testen zu lassen.

Zugleich kritisierte der Arzt die bisherigen Regelungen der Länder zum Sport als "sehr sportfern und bürokratisch". So könne er in den vorgegebenen Gruppengrößen im Training "die Sportarten und ihre Eigenarten nicht wirklich wiedererkennen, sondern sehe da eher, dass einfach das Dezimalsystem bemüht wurde. Mal fünf Sportler, mal zehn, mal 15, mal 20. Das ist willkürlich und orientiert sich nicht an den Realitäten des Sports", sagte Meyer.

16:33 Uhr

Facebook löscht Instagram-Accounts nach Rassismus-Eklat um Schalke-Profi

Facebook hat auf die rassistischen Beleidigungen gegen den walisischen Fußball-Profi Rabbi Matondo reagiert und die entsprechenden Instagram-Accounts gelöscht. "Wir dulden keine rassistischen Beleidigungen auf Instagram und haben die Accounts, die diese Nachrichten an Rabbi Matondo geschickt haben, am Wochenende entfernt", teilte eine Facebook-Sprecherin mit. Zudem gebe es Möglichkeiten, mit denen Personen des öffentlichen Lebens einstellen könnten, dass sie keine Direktnachrichten von Personen erhalten, denen sie nicht folgen. Instagram gehört seit 2012 zu Facebook.

Am Sonntag hatte Matondo Instagram vorgeworfen, "absolut nichts" gegen rassistische Äußerungen auf der Plattform zu tun. Der 20-Jährige teilte via Twitter ein Bild mit Beleidigungen gegen ihn auf Instagram. "Mein Insta würde jedoch gesperrt werden, wenn ich Ausschnitte von meinen Spielen posten würde... #Prioritäten", schrieb der im Winter vom Bundesligisten FC Schalke 04 an den englischen Club Stoke City verliehene Stürmer auf Englisch.

15:33 Uhr

Holstein Kiel wettert gegen fahrlässiges Wirtschaften im Fußball

Klubchef Steffen Schneekloth von Holstein Kiel hat das fahrlässige Wirtschaften einer Reihe von deutschen Profifußballvereine in der anhaltenden Corona-Pandemie kritisiert. "In der Pandemiekrise, die mit erheblichen wirtschaftlichen Einbußen für alle Klubs verbunden ist, mit erhöhten Personalkosten zu reagieren, erscheint mir fahrlässig und unsolidarisch mit Blick auf die anderen Vereine", sagte der Präsident des norddeutschen Zweitligisten dem Fachmagazin "Sponsors".

Viele Vereinsvertreter seien "in der schwersten Krise, in der sich die Bundesliga seit ihrer Gründung im Jahre 1963" befinde, offenbar bereit, auf die Karte Risiko zu setzen, "um mögliche sportliche Ziele, die so allerdings gar nicht fest planbar sind, zu erreichen", monierte Schneekloth. Offenbar sei vielerorts noch nicht bemerkt worden, dass die Klubs einschließlich der vergangenen Saison bis Ende 2021/22 bis zu zwei Milliarden Euro Umsatzverlust machen könnten.

14:49 Uhr

Fan-Initiative kritisiert neue Champions-League-Pläne scharf

Die Fan-Initiative "Unser Fußball" hat die Reformpläne der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für den Europapokal scharf kritisiert. Diese seien "alles andere als ein Schritt in die richtige Richtung - sie verstärken stattdessen bestehende Missverhältnisse", hieß es in einer Stellungnahme. Reformen würden zwar "dringend gebraucht, aber sie müssen die nationalen Ligen und den fairen Wettbewerb stärken".

Das Exekutivkomitee der UEFA trifft sich wohl am Mittwoch, um tiefgreifende Änderungen an der Champions League ab 2024 zu beschließen. Dabei ist unter anderem eine Aufstockung von 32 auf 36 Mannschaften und eine Erhöhung der Anzahl der Spiele in der Vorrunde, die durch das sogenannte "Schweizer Modell" ersetzt werden soll, vorgesehen. "Unser Fußball" schließt sich damit der Kritik anderer Fan-Organisationen an. "Wir erwarten, dass sich die deutschen Verbände DFL und DFB endlich deutlich von den geplanten Reformen distanzieren und Rainer Koch als Vertreter des deutschen Fußballs diese am Mittwoch ablehnt", schrieb die Initiative. DFB-Vizepräsident Koch sitzt als einer von 18 Entscheidern im UEFA-Gremium.

13:57 Uhr

"David muss aussuchen": Noch vier Vereine im Rennen um Alaba

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(Foto: imago images/Sven Simon)

David Alaba wird nach Aussage seines Beraters aus vier Vereinen auswählen, wohin er nach der Zeit beim FC Bayern München im Sommer wechselt. Das erzählte Pini Zahavi dem "Kicker". Neben dem als Favoriten gehandelten spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid gibt es demnach noch drei andere Teams, "da muss David aussuchen, wer das Rennen macht", sagte Zahavi. Der 28 Jahre alte Österreicher wird die Münchner nach 13 Spielzeiten verlassen.

Der Vertrag des Abwehrspielers an der Säbener Straße läuft dann aus, Alaba wechselt also ablösefrei. Wann er sich für den neuen Klub entscheidet - neben Real gelten auch andere europäische Topteams wie Paris, Chelsea oder Barcelona als Kandidaten - sei nicht fixiert. Der Fußballer und seine Berater hätten keine Deadline, sagte Zahavi.

13:15 Uhr

"Stabil in stürmischer See": Watzke macht Rolle rückwärts

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Hans-Joachim Watzke macht beim BVB weiter.

(Foto: dpa)

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke macht beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund doch nicht wie zunächst angekündigt zum Jahresende 2022 Schluss. Der 61-Jährige verlängerte seinen Vertrag um drei Jahre bis zum 31. Dezember 2025. Das gab der BVB bekannt. Watzke wird auch weiterhin als Vorsitzender der Geschäftsführung fungieren. Auch die Verträge der anderen Geschäftsführer wurden vorzeitig verlängert. Die Kontrakte von Thomas Treß und Carsten Cramer laufen nun bis zum 30. Juni 2025 statt bis zum selben Datum 2022.

"Es ist uns nach intensiven Gesprächen gelungen, Hans-Joachim Watzke für weitere drei Jahre als Vorsitzenden der Geschäftsführung zu gewinnen", sagte BVB-Präsident Reinhard Rauball und lobte das Trio: "Trotz der bedingt durch die Corona-Pandemie teilweise dramatisch veränderten Parameter sowie der damit verbundenen Konsequenzen im Bereich der Einnahmen ist es unserer Geschäftsführung gelungen, das Schiff in stürmischer See stabil auf Kurs zu halten."

Selbst vor dem Hintergrund der Pandemie müsse sich "niemand existenzielle Sorgen um Borussia Dortmund machen. Die nächsten zwei Spielzeiten sind unabhängig vom Erreichen der UEFA Champions League bereits komplett durchfinanziert."

11:43 Uhr

Auf dem Weg zu Klopp? Leipzig droht der nächste prominente Abgang

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Jürgen Klopp findet wohl Gefallen an einem Spieler von Julian Nagelsmann.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mit Ibrahima Konaté könnte ein weiterer Innenverteidiger RB Leipzig im Sommer verlassen. Nach dem Weggang des Franzosen Dayot Upamecano zum FC Bayern München kann auch dessen Landsmann Ibrahima Konaté den sächsischen Fußball-Bundesligisten dank einer Ausstiegsklausel vorzeitig verlassen. Wie das Portal "The Athletic" am Montag berichtet, befindet sich der FC Liverpool kurz vor einer Verpflichtung des 21-jährigen Konaté. Die Verhandlungen sollen bereits "weit fortgeschritten" sein.

Das Team von Jürgen Klopp soll auch an Upamecano Interesse gehabt haben, war dann aber gegen den deutschen Rekordmeister FC Bayern chancenlos. Nun soll wohl Konaté her, der eine Ausstiegsklausel von rund 40 Millionen Euro haben soll.

10:39 Uhr

Statt Alonso: In Gladbach kursiert ein neuer großer Name

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Max Eberl muss einen neue Trainer organisieren.

(Foto: dpa)

Borussia Mönchengladbach hat womöglich einen Nachfolger für Cheftrainer Marco Rose, den es zur kommenden Saison zum BVB zieht, gefunden. Die Anzeichen verdichten sich, dass ein früherer Coach des FC Bayern in Gladbach übernimmt.

Xabi Alonso wird es definitiv nicht, auch Florian Kohfeldt, Oliver Glasner sowie Adi Hütter sind wohl aus dem Rennen: Auf der Suche nach einem Nachfolger für Marco Rose ist Gladbach offenbar in den Niederlanden fündig geworden. Übernimmt Erik ten Hag von Ajax Amsterdam die Fohlenelf?

Der 51 Jahre alte Fußballlehrer soll laut "Rheinische Post" bei der Borussia "nicht nur zum Kandidatenkreis" zählen. Es hätten sogar schon "vielversprechende Gespräche" stattgefunden, vermeldet das Blatt auf seinem Online-Portal. Ten Hags Vertrag beim niederländischen Rekordmeister läuft zwar noch bis 2022. Zuletzt wurde aber immer wieder über einen vorzeitigen Abschied des Coaches spekuliert.

10:07 Uhr

"Klar und heilig": Profiteur Mercedes schimpft auf Regel-Verwirrung

Toto Wolff hat nach dem spektakulären Auftaktrennen der Formel 1 Klarheit bei der Regelauslegung gefordert. Selbst wenn beim Großen Preis von Bahrain sein Superstar-Fahrer Lewis Hamilton davon profitierte, forderte Wolff: "Wir müssen konsequent sein bei den Ansagen, die gemacht werden." Er spielte damit darauf an, dass zunächst bei dem Rennen in der Wüste von Sakhir in Kurve vier das Verlassen der Strecke nicht sanktioniert wurde. "Plötzlich haben wir während des Rennens gehört, dass es als Vorteil angesehen werden könnte, wann man die Kurve so weit nimmt und möglicherweise eine Strafe verursacht", erklärte Wolff.

Mercedes wies seine beiden Fahrer daraufhin entsprechend an. In der Schlussphase verließ Verfolger Max Verstappen im Red Bull an der Stelle die Strecke und überholte Hamilton. Der 23 Jahre alte Niederländer musste dem 36 Jahre alten Briten direkt danach aber wieder die Führung überlassen.

"Er sei genauso verwirrt" wie die Zuschauer, betonte Wolff. Die Ansagen müssten "klar und heilig sein, und kein Shakespeare-Roman mit Interpretationsmöglichkeiten".

08:44 Uhr

"Müller ist heiß", "Kritiker auf dem Holzweg", EM-Ärger: Die wichtigsten Hoeneß-Aussagen im Video

Uli Hoeneß präsentiert sich als RTL-Experte rund um die Länderspiele des DFB-Teams weiter wie zu erwarten meinungsstark und liefert klare Einschätzungen. So weiß er, dass Thomas Müller heiß auf die Rückkehr zur Nationalmannschaft ist, seine Kritiker sieht der langjährige Baumeister des großen FC Bayern dagegen "auf dem Holzweg". Eine erfolgreiche Europameisterschaft, so ist sich Hoeneß sicher, führt dabei nur über den FC Bayern München.

08:11 Uhr

"Wie ein Orchester": Trainer-Legende schwärmt von Klopps FC Liverpool

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Jürgen Klopps FC Liverpool begeisterte jüngst nicht nur sich selbst.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Der legendäre italienische Fußball-Trainer Arrigo Sacchi schwärmt von der Leistung von Jürgen Klopps FC Liverpool in der vergangenen Meistersaison. Dieses Team habe ihn "mitgerissen", sagte der frühere Erfolgscoach dem "Kicker" kurz vor seinem 75. Geburtstag am 1. April. "Nur unter diesen Parametern bleibt der Fußball in der nötigen Evolution und wird nicht zur Retro-Ware. Proaktiv und nicht reaktiv, harmonisch wie ein Orchester."

Sacchi führte unter anderem die italienische Nationalmannschaft 1994 zur Vize-Weltmeisterschaft, mit dem AC Mailand gewann er vor gut 30 Jahren zweimal den Europapokal der Landesmeister. Zu dieser Zeit revolutionierte der Coach unter anderem mit seiner ballorientierten Raumdeckung mit Viererkette und einem Pressingsystem den modernen Fußball. Sacchi gilt als Inspiration auch zahlreicher deutscher Trainer wie beispielsweise Klopp und Ralf Rangnick.

07:21 Uhr

"Auf dem Holzweg": Hoeneß kritisiert seine Kritiker

Der langjährige Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat seine scharfen Aussagen in Richtung des Deutschen Fußball-Bundes bekräftigt. Er würde heute "wieder genau dasselbe sagen", äußerte der 69-Jährige vor dem WM-Qualifikationsspiel der Nationalmannschaft in Rumänien bei RTL. Am Donnerstag hatte Hoeneß als RTL-Experte den DFB wegen des Führungsstreits in der Verbandsspitze heftig kritisiert. "Das ist ein Trauerspiel", hatte der Ehrenpräsident des FC Bayern gesagt.

Zudem verteidigte Hoeneß seinen Vorschlag, den derzeitigen Vorstandschef des Rekordmeisters, Karl-Heinz Rummenigge, in die internationalen Gremien der Europäischen Fußball-Union und des Weltverbands FIFA zu entsenden.

Es gebe den "ein oder anderen", der gedacht habe, er wolle nur "seinen Mann" vom FC Bayern installieren, sagte Hoeneß. "Diese Leute, die so denken, sind vollkommen auf dem Holzweg." Er habe seine Äußerungen so formuliert, weil ihm "sehr viel" am deutschen Fußball liege. Rummenigge hatte der "Bild"-Zeitung gesagt, er stehe für einen Job beim DFB nicht zur Verfügung.

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