Montag, 30. März 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau
19:58 Uhr

Gladbach ersetzt Fans durch lebensgroße Pappaufsteller

ie Fans von Borussia Mönchengladbach wollen zu einer besseren Stimmung bei mögliche Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga beitragen. Um den TV-Zuschauern und den Profis den Blick auf die leeren Stadion-Plätze zu ersparen, sollen Pappfiguren mit dem Konterfei der Anhänger in Lebensgröße aufgestellt werden - auf Wunsch dort, wo die Zuschauer bei normalem Spielen auch stehen oder sitzen.

"Wir stellen diese Pappkameraden nahezu zum Selbstkostenpreis her, haben erst einmal 1000 Chargen geordert. Wir hoffen natürlich, dass wir da noch nachbestellen müssen. Bisher haben wir nur positive Rückmeldungen bekommen", sagte Gladbachs Fan-Beauftragter Thomas Weinmann der "Bild". Das sei für die Fans in doppelter Hinsicht praktisch: "Wenn sie endlich wieder selbst ins Stadion dürfen, hängen sie ihren Pappkameraden einfach zuhause an die Wand." Die Aktion ist verbunden mit einer Hilfsaktion für zwei kleine Firmen in Mönchengladbach, die wegen der Corona-Krise derzeit schließen müssen und die Pappfiguren herstellen sollen.

18:53 Uhr

Ex-Nationalspieler droht Doppel-Quarantäne

Der frühere Fußball-Nationalspieler Uli Stielike befindet sich nach einem positiven Coronavirus-Befund bei einem Familienmitglied in häuslicher Quarantäne. "Eine Woche ist schon rum", sagte der 65-Jährige der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Bis zum 7. April müsse er aber noch in Deutschland isoliert bleiben, um die Frist von 14 Tagen abzuwarten. Zuvor hatte die "Abendzeitung" in München darüber berichtet.

Stielike wollte eigentlich vor einer Woche nach China aufbrechen, um seinen Job als Trainer von Tianjin Teda wieder aufzunehmen. Der Verein, für den auch Sandro Wagner spielt, befindet sich derzeit im Süden des Landes im Training. Stielike steht mit seinen Assistenten über Skype und WhatsApp in Kontakt.

Sollte eine Einreise nach China überhaupt klappen, müsste er sich nach derzeitigem Stand nach Ende seiner Quarantäne in Deutschland noch in dem asiatischen Land für 14 Tage in häusliche Isolation begeben. "Das wäre das Schlimmste für mich", sagte Stielike.

17:51 Uhr

Solidarfonds: DOSB wird Vereine unterstützen

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Alfons Hörmann will die Vereine schützen.

(Foto: imago images/Eibner)

Wertvolle Unterstützung für den Breitensport: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) legt zur Unterstützung des deutschen Sports in der Coronakrise einen Solidarfonds auf. Die Stiftung Deutscher Sport stellt nach Beschluss des DOSB einen Grundstock von einer Million Euro bereit.

"Wir wollen über unsere Forderungen an die Politik hinaus einen eigenen wertvollen Beitrag leisten, damit unsere einzigartige und vielfältige Verbands- und Vereinslandschaft auch in dieser Krisensituation erhalten werden kann. Nur dann ist es möglich, dass der Sport auch in Zukunft seine umfangreichen und nicht verzichtbaren Leistungen für die Gesellschaft zur Verfügung stellen kann", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Mit dem Fonds sollen jene der 90.000 Vereine und Verbände in Deutschland, die nachweislich durch die Coronakrise unverschuldet in Not geraten sind, nach Prüfung durch finanzielle Unterstützung oder Sachleistungen gefördert werden.

17:00 Uhr

Jansen beschäftigt sich mit frischen Kühne-Millionen

Der neue Aufsichtsrats-Chef Marcell Jansen vom Hamburger SV hat Spekulationen zurückgewiesen, dass Investor Klaus-Michael Kühne im Hintergrund die Trennung von Klubchef Bernd Hoffmann vorangetrieben hat. Dies sei "absolut falsch" und "nicht richtig", sagte Jansen heute bei einer virtuellen Pressekonferenz. Vielmehr hätten "Risse" und ein "Vertrauensbruch" im Vorstand zur Trennung von Hoffmann geführt.

Jansen, der im Zuge des Stühlerückens im Volkspark zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates aufgestiegen ist, schloss derweil weitere Anteilsverkäufe der HSV Fußball AG an Milliardär Kühne nicht kategorisch aus. Es sei seine Aufgabe als Präsident des e.V. zu prüfen, was der Verein "als Option alles ausschöpfen" könne. Kühne, der die jüngsten personellen Entwicklungen beim HSV "begrüßte", hält 20,6 Prozent an der Fußball AG und will weitere Anteile kaufen. Laut Satzung dürfen derzeit lediglich 24,9 Prozent verkauft werden. Sollte diese Schranke nach oben verschoben werden, müssten die Mitglieder zustimmen.

16:16 Uhr

Fußball-Drittligist FCK bietet Einkaufshilfe an

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern beweist in der Coronavirus-Krise Herz und bietet eine Einkaufshilfe an. Von Montag bis Freitag können sich im Stadtgebiet Kaiserslautern Menschen, die sich derzeit nicht selbst versorgen können, von FCK-Mitarbeitern Einkäufe bis an die Haustüre liefern lassen.

"Was kann es Schöneres geben, als sich in der Not untereinander zu unterstützen, aufeinander zu verlassen und füreinander da zu sein", sagte FCK-Vorstandsmitglied Gero Scira: "Genau dies hat den Verein in seiner gesamten Geschichte ausgemacht, und tut es immer noch, darauf können all unsere Fans und Mitglieder stolz sein."

15:18 Uhr

"Keine Anfragen": Bleibt Timo Werner in Leipzig?

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Kaum vorstellbar, dass niemand die Dienste von Timo Werner in Anspruch nehmen will.

(Foto: imago images/opokupix)

Nationalspieler Timo Werner bleibt in Leipzig, davon geht zumindest Sportdirektor Markus Krösche von Fußball-Bundesligist RB Leipzig aus. "Es gibt bisher keine Anfragen für ihn. Also gehe ich davon aus, dass er nächstes Jahr bei uns ist", sagte Krösche der "Bild"-Zeitung.

  • Werner besitzt für den kommenden Sommer eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2023 laufenden Vertrag. Dem Vernehmen nach liegt diese bei etwa 60 Millionen Euro.
  • Zuletzt hatte angeblich der FC Liverpool sein Werben um Werner intensiviert, der Stürmer schwärmte von der Premier League und Trainer Jürgen Klopp.
  • Krösche glaubt, dass viele europäische Topklubs aufgrund der Coronavirus-Pandemie weniger Geld für Transfers ausgeben werden. "Es hängt viel davon ab, wie sich der Transfermarkt entwickelt und ob die Ligen alle ihre Meisterschaften zu Ende spielen können", betonte der RB-Sportchef.
  • Er geht davon aus, dass sich der Transfermarkt nachhaltig verändern wird. "Die ganz großen Summen werden nicht mehr möglich sein. Für die Topspieler werden immer gewisse Beträge gelten. Aber für die durchschnittlichen Spieler werden sich die Zahlen verändern, was die Ablösen und Gehälter angeht", sagte Krösche.
14:15 Uhr

Kovac hat Kompetenz, "um eine große Mannschaft zu trainieren"

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Zwei Bayern-Trainer unterschiedlicher Generationen.

(Foto: imago/Pius Koller)

"Er hat die Fach- und die Führungskompetenz, um eine große Mannschaft zu trainieren" - das würden wohl viele Trainer gern über sich hören. Wem das Lob gilt? Niko Kovac. Und von wem kommt es? Ottmar Hitzfeld, der es der "Abendzeitung" in München sagte.

  • Nach Ansicht des 71-Jährigen wäre es "wünschenswert, wenn Niko Kovac wieder das Vertrauen bei einem Topklub bekommen würde." Kovac sei für ihn "ein Leadertyp, schon als Spieler war er eine Persönlichkeit auf dem Platz. Er hat Verantwortung übernommen."
  • "Ich habe es bedauert, dass Niko bei Bayern so wenig Vertrauen und keine größere Chance bekommen hat. Aber um die Details zu kennen, bin ich zu weit weg", sagte er. Der FC Bayern hatte sich Anfang November nach fast anderthalb Jahren und dem Double-Gewinn von Kovac getrennt.
  • Der 48-Jährige wird seitdem immer wieder mit neuen Vereinen in Verbindung gebracht, unter anderem seinem früheren Klub Hertha BSC.
  • Hitzfeld wurde selbst mit dem FC Bayern mehrmals deutscher Meister und gewann mit den Münchnern 2001 auch die Champions League.
13:12 Uhr

Der neue Olympia-Termin steht

Die wegen der Corona-Pandemie verschobenen Olympischen Spiele in Tokio sollen am 23. Juli kommenden Jahres eröffnet werden. Auf diesen Termin einigten sich das Internationale Olympische Komitee, die Stadt Tokio und der japanische Staat, wie japanische Medien nach einer Exekutivsitzung des OK in Tokio berichteten, die heute stattfand. Die Sommerspiele sollten eigentlich vom 24. Juli bis 9. August dieses Jahres stattfinden, die Eröffnung der Paralympics war für 25. August geplant gewesen.

Die Spiele waren vor einer Woche wegen der grassierenden Coronavirus-Pandemie ins nächste Jahr verlegt worden. Die zentralen Fragen rund um die beispiellose Verschiebung des größten Sportereignisses der Welt soll eine Krisengruppe beantworten.

12:04 Uhr

Ex-Bundesligaprofi Arnautovic sitzt wegen Coronavirus in Dubai fest

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Marko Arnautovic darf nicht zu seinem Arbeitgeber reisen.

(Foto: imago images/Imaginechina)

Der Ex-Bremer Marko Arnautovic und der ehemalige Barcelona-Star Paulinho gehören zu den mehr als 30 Fußballern, die derzeit nicht zu ihren Vereinen nach China reisen können. Andere Profis wie die Brasilianer Oscar, Hulk und Ricardo Lopes schafften es dagegen mit einem Charter-Flugzeug in letzter Minute, vor der seit Samstag geltenden Einreisesperre für Ausländer in ihre Wahlheimat einzureisen.

  • Chinas Einreisesperre soll weitere Coronafälle verhindern, nachdem es zuletzt kaum noch Neuinfektionen gegeben hatte. Allerdings könnte so der für Mai geplante Start der Chinese Super League (CSL) in Gefahr geraten.
  • Auch das brasilianische Trio des Shanghai SIPG um Torjäger Hulk muss trotz geglückter Einreise am Freitagabend noch in eine zweiwöchige Quarantäne.
  • Der ebenfalls für Shanghai spielende Arnautovic wurde nach einem Deutschland-Aufenthalt dagegen nach Dubai beordert. "Nach drei, vier Tagen habe ich die Anweisung bekommen, nach Dubai zurückzukommen, weil Deutschland für China ein Risikoland ist", sagte der Österreicher im ORF. Er rechne damit, noch zehn Tage in dem Emirat bleiben zu müssen.
  • Auch der brasilianische Nationalspieler Paulinho und Landsmann Anderson Talisca schafften es nach Angaben der Zeitung "Guangzhou Daily" nicht mehr rechtzeitig zum Meister Guangzhou Evergrande. Gleiches gilt für den Kolumbianer Gio Moreno von Shanghai Shenhua.
11:19 Uhr

Subotic ärgert sich über Fußballklubs und deren fehlende Solidarität

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Subotic führt trotz großer Karriere ein bescheidenes Leben.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Als zutiefst sozialen Menschen muss ihn das ärgern: Verteidiger Neven Subotic von Bundesligist 1. FC Union Berlin vermisst in Zeiten der Coronavirus-Krise Solidarität zwischen den Fußballklubs.

  • "Von Spielern wird aktuell Solidarität gefordert, und das ist nicht nur jetzt, sondern generell richtig. Aber was ist mit den Vereinen? Da scheint das Niveau der Solidarität niedrig, da habe ich kaum gehört, dass Vereine bereit sind, sich gegenseitig zu unterstützten", sagte der 31-Jährige den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
  • Subotic, Mitglied im Spielerrat der Spielergewerkschaft FIFPro, sieht den Egoismus vieler Vereine als Problem. "Jeder achtet auf sich selbst, alle schauen nur nach oben und hoffen auf Solidarität, aber keiner schaut nach unten und ist selbst solidarisch. Das zeigt, dass die Kommerzialisierung des Fußballs als Geschäftsmodell die Werte des Sports überschattet", sagte der Gründer einer eigenen Stiftung.
  • Zudem wies FIFPro-Mitglied Subotic auf das Schicksal vieler Spieler im Amateurfußball hin. Diese seien auf ihr volles Gehalt angewiesen. "Die großen Stars sind nicht einmal die Spitze des Eisbergs, sie sind die Spitze der Spitze des Eisbergs. Der ganze restliche Eisberg, den wir nicht sehen, muss aber auch berücksichtigt werden", sagte er.
09:36 Uhr

Champions League könnte verkürzt zu Ende gespielt werden

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Wird der beliebte Pokal erst im August vergeben?

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Die Europapokal-Wettbewerbe der kommenden Saison könnten zugunsten der aktuellen Spielzeit verkürzt werden. Über entsprechende Planspiele der Uefa berichtete die britische Tageszeitung "The Times".

  • Um die "verheerenden Auswirkungen" der Coronavirus-Krise zu minimieren, könnten die Champions League und die Europa League in diesem Jahr demnach erst im August enden.
  • Uefa-Präsident Aleksander Ceferin hatte unlängst angekündigt, dass in den nationalen Ligen "Mitte Mai, Anfang Juni oder Ende Juni" wieder gespielt werden müsse, sonst "bringen wir die Saison wahrscheinlich nicht zu Ende".
  • Hinter den Kulissen verhandelt die Uefa seit Tagen mit den nationalen Ligen über eine Anpassung des Spielkalenders. Bei einer Einigung könnte die aktuelle Saison auch erst "zu Beginn der kommenden" Spielzeit beendet werden, sagte Ceferin der italienischen Zeitung "La Repubblica". Die Serie 2020/21 müsste dann unweigerlich "ein bisschen später" beginnen.
Mehr dazu lesen Sie hier.
08:55 Uhr

Kinderbetreuung oder Training? Burgstaller weiß, was anstrengender ist

Hunderte Fußballprofis entdecken vermutlich gerade, welche Arbeit ihre Frauen leisten. So auch Schalke-Stürmer Guido Burgstaller. Er genießt trotz der derzeitigen Einschränkungen die Zeit mit seiner kleinen Tochter.

  • Aber: "Die krabbelt schon ganz anständig und räumt das ganze Haus aus. Da muss man schon immer hinterher sein", berichtete der Bundesliga-Fußballer bei Sky Sport News.
  • "So ein Tag ist schon anstrengender als manchmal zweimal Training." Der FC Schalke 04 trainiert allerdings derzeit nicht.
  • Der 30-Jährige macht sich angesichts der Coronavirus-Pandemie auch Sorgen. Es belaste ihn "schon sehr. Man hängt so in der Luft und weiß nicht, wie es weitergeht", sagte Burgstaller: "Jetzt nicht nur im Fußball, auch in der Wirtschaft. Das betrifft ja die ganze Welt."
08:16 Uhr

"Warum bin ich nervös?" NFL-Star Brady schaut Sport aus Konserve

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Tom Brady kann sich das Spiel kaum anschauen - dabei weiß er, dass er gewinnt.

(Foto: Screenshot: https://www.instagram.com/stories/tombrady)

Es geht ihm also wie allen Sportfreaks: Tom Brady guckt derzeit Aufzeichnungen großer Sportpartien, die viele US-Sender aus Mangel an Live-Spielen zeigen. Damit haben sie dem Football-Star einen schönen Sonntagnachmittag beschert.

  • Der ehemalige Quarterback der New England Patriots postete am Sonntag auf Instagram Fotos davon, wie er sich den Patriots-Sieg im Super Bowl LI gegen die Atlanta Falcons ansah - mit einem aufgeholten Rückstand von 25 Punkten bis heute ein Rekord im Finale des US-American-Football.
  • "Warum bin ich nervös", postete Brady zwischenzeitlich, als es im dritten Viertel noch 28:3 für die Falcons stand. Vor vier Jahren gewannen die Patriots nach Verlängerung 34:28.
  • Brady wechselte vor kurzem erstmals in seiner Karriere den Klub und spiel zukünftig für die Tampa Bay Buccaneers. In den 20 Jahren bei den Patriots stand er neun Mal im Super Bowl und holte den Titel sechs Mal. Er ist damit der erfolgreichste Quarterback der NFL-Geschichte.
07:12 Uhr

Handtuch von verunglückter NBA-Legende Bryant erzielt irren Auktionspreis

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Nur ein scheinbar völlig normales Handtuch.

(Foto: picture alliance / dpa)

Wahnsinn: Ein Handtuch der im Januar tödlich verunglückten Basketball-Legende Kobe Bryant ist für umgerechnet fast 30.000 Euro versteigert worden. Der Superstar der Los Angeles Lakers hatte das Tuch während der Abschiedsrede nach seinem letzten NBA-Spiel um die Schultern getragen. Bryant hatte die Rede im April 2016 mit den inzwischen legendären Worten "Mamba Out" beendet.

06:31 Uhr

"Ich will Titel": Verlässt Kane die Spurs?

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Harry Kane träumt von dem, was jeder Fußballer will: Gewinnen.

(Foto: imago images/Action Plus)

Das wäre ein herber Verlust: Englands Nationalmannschaft-Kapitän Harry Kane erwägt einen Abschied von seinem Premier-League-Klub Tottenham Hotspur.

  • Er wolle Titel gewinnen, und wenn dies mit den Spurs nicht möglich sei, müsse er an einen Tapetenwechsel denken, sagte der Torschützenkönig der Fußball-WM 2018 in einem Interview des TV-Senders Sky.
  • "Wir haben eine fantastische Mannschaft, aber wir haben es nicht geschafft, Trophäen zu gewinnen. Das ist hart für mich, denn ich möchte immer gewinnen. Ich will Titel, lieber früher als später", sagte der 26-jährige Torjäger.
  • Derzeit laboriert Kane noch an einer Muskelverletzung, die bis Ende April auskuriert sein dürfte.
05:54 Uhr

Label von Ex-Tennisprofi Kiefer stellt Schutzmasken her

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Auch er hat seine Produktion umgestellt: Der frühere Tennisprofi Nicolas Kiefer lässt sein Modelabel "Kiwifash" jetzt auch Schutzmasken produzieren. "Eigentlich machen wir Freizeitkleidung, inzwischen gibt es auch eine Tenniskollektion", sagte der 42-Jährige der "Süddeutschen Zeitung": "Kürzlich kam der Geschäftsführer auf mich zu und sagte: Wir müssen helfen! Ich war sofort begeistert."

  • Nun sind zusätzlich Mund- und Nasenschutzmasken im Angebot. "Wenn man sich den Markt an Masken ansieht, ist allen klar, dass wir in einer schwierigen Lage sind. Es gibt viel zu wenige. Im Ausland sind kaum welche aufzutreiben", berichtete Kiefer, ehemals Nummer vier der Tennis-Weltrangliste: "Unsere werden in Kassel hergestellt. Sie haben also das Qualitätssiegel Made in Germany."
  • Der Preis hat es allerdings in sich: Bis zu 300 Stück werden pro Tag angefertigt und zu je 34,90 Euro verkauft. "Alles entsteht hier in Handarbeit. Und unsere Maske ist wiederverwendbar. Man kann sie waschen", betonte Kiefer.
  • Er will bevorzugt Kommunen und Sozialstationen beliefern: "Unsere Maske lässt sich auch personalisieren. Wichtig ist aber vor allem, dass die Menschen sich geschützter fühlen und vor allem andere schützen."