Montag, 31. August 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Till Erdenberger
00:21 Uhr

US Open live: Djokovic gefordert - Struff mit Blitzstart

Acht deutsche Tennisprofis sind an Tag 1 der US Open gefordert, den Auftakt machte Angelique Kerber - und zwar erfolgreich.

Alle Partien mit deutscher Beteiligung und auch den Turnierstart von Tennis-Superstar Novak Djokovic und US-Wunderkind Cori Gauff können Sie im n-tv.de Ergebnis-Liveticker verfolgen.

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Ausführliche Textticker zu den meisten Partien gibt es nebenan bei den Tenniscracks von sport.de.

21:01 Uhr

Fußball-Weltmeister positiv auf Coronavirus getestet

Der Fußball-Weltmeister David Silva ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Spieler sei bereits isoliert und zeige keine Symptome, teilte sein neuer Club Real Sociedad San Sebastián am Montag mit. Silva wurde bereits am Freitag in Las Palmas auf Gran Canaria getestet, der erste Test fiel jedoch negativ aus.

Erst vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass der 129-malige spanische Nationalspieler ablösefrei von Manchester City zu Real Sociedad wechselt. Der 34-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag beim Meisterschafts-Sechsten der Primera Division. Für den spanischen Club ist es der zweite Corona-Fall innerhalb von 24 Stunden. Der 23 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler Mikel Oyarzabal ist ebenfalls infiziert und kann nicht am Donnerstag im Nations-League-Spiel gegen Deutschland in Stuttgart antreten.

20:38 Uhr

Friedsam besiegt Grand-Slam-Fluch, Zverev führt

Tennisspielerin Anna-Lena Friedsam hat ihren Grand-Slam-Fluch besiegt und erstmals die zweite Runde bei den US Open erreicht. Die 26-Jährige gewann in New York gegen die US-Amerikanerin Caroline Dolehide 6:2, 6:2. Nach 1:14 Stunden verwandelte Friedsam ihren ersten Matchball. In der nächsten Runde kommt es zum deutschen Duell mit der Kielerin Angelique Kerber.

Friedsam hatte zuletzt 2016 in Wimbledon ein Spiel bei einem Grand-Slam-Turnier gewonnen. Nach der Coronapause war Friedsam zuletzt bei zwei Auftritten auf WTA-Ebene zweimal in der Qualifikation gescheitert.

Alexander Zverev, Deutschlands Nummer 1 bei den Männern, hat parallel den ersten Satz gegen den Südafrikaner Kevin Anderson im Tie-Break gewonnen.

19:41 Uhr

Länderspielergebnisse könnten künftig ausgelost werden

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Künftig könnte beim DFB auch ohne Tor ein Sieg bejubelt werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Corona-Pandemie könnte zu Losentscheiden bei Länderspielen führen. Dies geht aus dem Protokoll "Return to Play" der Uefa hervor. Sollte aufgrund des dicht gedrängten Terminkalenders die Verlegung einer Partie unmöglich sein und auch die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der Uefa nicht eindeutig einen verantwortlichen Verband ausmachen können, werde das Ergebnis ausgelost (1:0, 0:0 oder 0:1).

Die Maßnahme gilt für die Gruppenspiele der Nations League 2020/21 (Liga-Phase) sowie die Qualifikationen zur U21-Europameisterschaft 2021 und zur Frauen-EM 2022. Generell können gemäß des Uefa-Exekutivkomitees Länderspiele inmitten der Pandemie planmäßig stattfinden, solange beide Mannschaften jeweils mindestens 13 Spieler (davon einen Torhüter) stellen.

19:03 Uhr

Locker in Runde 2: Kerber überzeugt beim Comeback

Angelique Kerber hat bei den US Open in New York als erste deutsche Tennisspielerin die zweite Runde erreicht. Die 32 Jahre alte Kielerin gewann ihr Auftaktmatch gegen Ajla Tomljanovic aus Australien klar mit 6:4, 6:4 und feierte damit ein erfolgreiches Comeback. Für Kerber war es der erste Auftritt seit ihrem Achtelfinal-Aus im Januar bei den Australian Open.

Die deutsche Nummer eins, die 2016 in New York den Titel gewann, benötigte nur 1:28 Stunden für ihren Erfolg. In der zweiten Runde könnte es nun zu einem deutschen Duell mit Anna-Lena Friedsam kommen, die in ihrer ersten Runde auf Caroline Dolehide aus den USA trifft.

18:16 Uhr

Oranje-Spieler dürfen bei der Bondscoach-Suche mitreden

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Der Nachfolger von Ronald Koeman wird derzeit gesucht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Spieler der niederländischen Fußball-Nationalmannschaft werden vom nationalen Verband KNVB bei der Suche nach dem neuen Bondscoach eingebunden. Das berichtete Oranje-Kapitän Virgil van Dijk auf einer Pressekonferenz.

"Wir hatten mit dem Spielerrat ein Treffen mit dem KNVB. Es war ein offenes und ehrliches Gespräch", sagte der Abwehrchef des englischen Meisters FC Liverpool. Dabei hätten die Spieler auch Namen genannt, "aber am Ende ist es der Vorstand, der die Wahl treffen muss." Die Mannschaft würde gern "den Weg weitergehen. Wir sind sehr zufrieden mit dem heutigen Trainerteam", sagte van Dijk.

Dwight Lodeweges trägt als Interimscoach die Verantwortung bei den anstehenden Nations-League-Spielen gegen Polen am Freitag sowie gegen Italien am kommenden Montag. Der 62-Jährige war zuvor zwei Jahre Assistent des zum FC Barcelona abgewanderten Ronald Koeman. Der in Kanada geborene Lodeweges erklärte, sein dauerhafter Verbleib auf dem Stuhl des Nationaltrainers sei nicht geplant.

17:29 Uhr

"Motiviert umso mehr": Bayern-Aufsteiger schnappt sich Ribérys Nummer

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Franck Ribéry hat einen Nachfolger beim FC Bayern.

(Foto: REUTERS)

Den enormen Stellenwert von Serge Gnabry bei Bayern München kann man künftig auf dem Trikot des Fußball-Nationalspielers ablesen. Der Außenstürmer, der in der abgelaufenen Spielzeit nicht zuletzt wegen seiner neun Champions-League-Tore maßgeblichen Anteil am Gewinn des Triples hatte, läuft fortan mit der prestigeträchtigen Rückennummer sieben auf.

Diese gehörte von 2007 bis zu seinem Karriereende im Sommer 2019 dem französischen Publikumsliebling Franck Ribéry. "Ich freue mich sehr, künftig mit dieser Rückennummer aufzulaufen", sagte Gnabry: "Franck hat die Fans immer begeistert - das motiviert mich umso mehr." Bislang trug Gnabry die 22.

Von der Vergabe fester Trikotnummern in der Bundesliga vom Jahr 1995 an bis 2007 hatte beim FC Bayern Edeltechniker Mehmet Scholl die sieben auf dem Jersey. Zuvor waren auch der heutige Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge und Erfolgstrainer Hansi Flick zu aktiven Zeiten zumindest phasenweise mit dieser Nummer aufgelaufen.

16:50 Uhr

Sturzdrama bei der Tour: Krankenhaus statt Bergtrikot

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Anthony Perez (Mitte) ist der Pechvogel des Tages.

(Foto: imago images/Panoramic International)

Der französische Radprofi Anthony Perez ist auf der dritten Etappe der 107. Tour de France zum großen Pechvogel geworden. Der 29-Jährige vom Team Cofidis gewann als Mitglied einer dreiköpfigen Ausreißergruppe die ersten beiden Bergwertungen am Montag und hätte damit nach der Etappe das gepunktete Trikot des besten Kletterers übernommen - rund 70 km vor dem Ziel stürzte Perez aber dann.

Bei dem Crash mit 58 km/h auf einer Abfahrt brach sich Perez nach Angaben seines Teams das linke Schlüsselbein und musste aufgeben. Um das Bergtrikot zu erhalten, hätte er die Etappe beenden müssen.

16:45 Uhr

"Nichts zu erwarten": Sportpolitikerin kritisiert IOC-Boss scharf

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IOC-Präsident Thomas Bach findet in der Belarus-Frage keine klaren Worte.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses im deutschen Bundestag, hat angesichts der aktuellen Situation in Belarus internationale Sportorganisationen scharf kritisiert. "Jahr für Jahr erleben wir, dass die internationalen Verbände keine Bedenken haben, ihre Top-Veranstaltungen in autokratisch regierte Länder zu vergeben", teilte die SPD-Politikerin mit und ergänzte: "Der organisierte Sport, der doch so gerne auf die ethischen Werte in seinen Präambeln verweist, versagt hier auf ganzer Linie."

IOC-Präsident Thomas Bach verweise gerne darauf, "dass die olympische Bewegung eine wertebasierte Organisation sei", erklärte Freitag, allerdings habe das EOC "keinerlei Skrupel", den "Diktator" Alexander Lukaschenko, seit 1997 zudem Präsident des NOK von Belarus, "für seine angeblich herausragenden Verdienste um die olympische Bewegung mit einem Orden zu ehren". Und weiter: "Von solchen Verbänden mit solchen Präsidenten und Funktionären ist nichts zu erwarten, eher von den mündigen Athlet*innen, die sich national wie international zunehmend organisieren und positionieren."

Mehr als 300 Sportler aus Belarus, darunter einige Olympia-Medaillengewinner, hatten den diktatorisch regierenden Staatschef Lukaschenko am Samstag in einem offenen Brief zur Ansetzung von Neuwahlen aufgefordert. Die Wahl vom 9. August, die Lukaschenko angeblich klar für sich entschieden hat, sei aufgrund von Betrug ungültig, erklärten die insgesamt 363 Unterzeichner.

15:38 Uhr

Barça-Beben: Ehemaliger Sprecher sieht Mitschuld bei Messi

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Lionel Messi ist offenbar fest entschlossen, Barça den Rücken zu kehren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der frühere Sprecher des FC Barcelona, Toni Freixa, findet das Verhalten des wechselwilligen Lionel Messi "überraschend und enttäuschend". Dass der argentinische Fußball-Star derart einseitig über eine schriftliche Mitteilung seinen Wechsel ankündige und nicht mehr auftauche, weise auf einen tiefen Konflikt hin, sagte Freixa im Interview mit Spox und Goal.

"Bartomeu ist sicherlich mitschuldig an der Situation, weil ein Präsident auch die Aufgabe hat, ein enges Verhältnis zu den wichtigsten Stützen der Mannschaft aufzubauen. Sei es zum Trainer, sei es zu den Kapitänen", meinte der 51-Jährige, der 2021 als Präsident kandidieren will. Bartomeu habe nicht verhindern können, dass Messi in einem Vereinswechsel die einzige Alternative für sich sehe. "Das ist ein Desaster. Allerdings: Es gibt nie einen alleinigen Schuldigen", sagte Freixa. Er habe von mehreren Seiten gehört, dass Messis Entscheidung über Jahre gereift und unwiderruflich sei.

"Messi ist ein Spieler, der sich nach dem maximalen Erfolg sehnt. Er allein kann den maximalen Erfolg nicht erreichen, er braucht eine Mannschaft dazu." Die habe er im Moment nicht, seit dem Triple-Gewinn 2015 fehle der internationale Erfolg.

15:10 Uhr

Ibrahimovic macht klare Ansage zu seiner Zukunft

Der schwedische Stürmer Zlatan Ibrahimovic hat laut Medienberichten einen neuen Einjahresvertrag beim italienischen Fußball-Erstligisten AC Mailand unterschrieben. Nachdem er ein negatives Ergebnis des Coronavirus-Tests erhalten habe, sei er heute zur Unterschrift zum Verein gekommen, schrieb die Agentur Adnkronos.

In einem Video des AC Mailand mit Bildern vom Flughafen Linate ist Ibrahimovic zu sehen. Dort kündigte er an, er wolle die neuen Aufgaben anpacken. "Alles ist in Ordnung", sagte der Spieler. Er kehre dahin zurück, wo er sich zu Hause fühle. "Wir müssen arbeiten. Wie ich schon immer gesagt habe, ich bin nicht hier, um ein Maskottchen zu sein, sondern um Resultate zu bringen."

14:12 Uhr

"Kompromiss": Werder-Profis dürfen zu Länderspielen

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Milot Rashica darf für den Kosovo antreten.

(Foto: REUTERS)

Die Verantwortlichen von Werder Bremen haben im Streit um die Abstellungen ihrer Nationalspieler Milot Rashica und Tahith Chong eine Lösung gefunden. Nach Rücksprache mit Vertretern des kosovarischen und des niederländischen Fußballverbandes dürfen die Akteure zu ihren Mannschaften reisen, nehmen an den Länderspielen in Risikogebieten mit Rücksicht auf die dann obligatorische fünftägige Quarantäne aber nicht teil.

"Wir haben nun einen Kompromiss mit den Verbänden gefunden. Beide Spieler werden jeweils zu den Spielen reisen, die nicht in Risikogebieten stattfinden", sagte Werders Geschäftsführer Frank Baumann via Vereinsmitteilung: "Somit müssen sie nachher auch nicht in Quarantäne und stehen uns direkt wieder zur Verfügung."

Unabhängig von einem negativen Covid-19-Test besteht das Gesundheitsamt Bremen bei Reisen in Corona-Risikogebiete auf einer fünftägigen Quarantäne. Dies hätte im Fall von Rashica und Chong bedeutet, dass sie für den Bremer Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal bei Carl-Zeiss Jena (12. September) nicht zur Verfügung gestanden hätten.

Rashica reist in dieser Woche nach Italien, wo er mit der kosovarischen Auswahl am Donnerstag (3. September) in Parma gegen Moldau antritt. Es wird dann aber auf die zweite Partie in Pristina gegen Griechenland verzichtet. Chong wird voraussichtlich noch im Test am kommenden Wochenende gegen Hannover 96 zum Einsatz kommen und anschließend in die Niederlande reisen, wo am Dienstag (8. September) die Partie gegen Norwegens U21 auf dem Programm steht.

13:26 Uhr

Havertz? Der kommt wohl nicht mehr zurück zu Bayer

Nationalspieler Kai Havertz wird den Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen höchstwahrscheinlich in den nächsten Tagen in Richtung des englischen Top-Klubs FC Chelsea verlassen. Das bestätigte Trainer Peter Bosz auf einer Pressekonferenz. Der Niederländer erwarte, dass Havertz nach der Länderspielpause "nicht mehr zurückkommt".

  • "Es kann im Fußball immer so sein, dass das am Ende nicht klappt. Aber ganz ehrlich, weil schon so lange verhandelt wird, gehe ich davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass Kai weggeht, als das er noch bleibt", sagte Bosz.
  • Dass der Verhandlungspartner der FC Chelsea ist, bestätigte Bosz.
  • Die Blues haben in der Sommerpause erheblich aufgerüstet und mit Timo Werner von RB Leipzig bereits einen Bundesligaspieler für geschätzte 53 Millionen Euro unter Vertrag genommen. Für Havertz sollen die Bayer-Bosse eine Ablösesumme von mindestens 100 Millionen Euro fordern.
12:59 Uhr

Verlässt Stürmer Piatek Hertha schon wieder?

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Nur ein kurzes Gastspiel in blau?

(Foto: imago images/Pro Shots)

Der italienische Fußball-Erstligist AC Florenz soll laut "Corriere dello Sport" 25 Millionen Euro für Stürmer Krzysztof Piatek vom Bundesligisten Hertha BSC geboten haben. Wie das Blatt berichtet, sollen die Berliner nicht abgeneigt sein, den 25-Jährigen ziehen zu lassen, fordern von der Fiorentina, bei denen Ex-Bayern-Star Franck Ribéry unter Vertrag steht, aber angeblich eine Ablöse über 30 Millionen Euro.

Piatek war erst im Januar vom AC Mailand in die Hauptstadt gewechselt, sein Vertrag bei der Hertha läuft noch bis 2025. Neben seinem einjährigen Engagement in Mailand lief der Pole in der Serie A auch schon für den CFC Genua auf. In Genua trainierte Piatek unter dem heutigen Florenz-Coach Giuseppe Iachini.

12:23 Uhr

Rassismus-Eklat: Umstrittener Hansen wird MLS-Klub verkaufen

Nach seinen heftig kritisierten Äußerungen zu den Spielerboykotten im US-Sport wird Dell Loy Hansen, Besitzer des MLS-Teams Real Salt Lake, den Klub verkaufen. Das kündigte Don Garber, Commissioner der nordamerikanischen Fußball-Profiliga, an. Demnach werde die MLS mit Hansen zusammenarbeiten, "um den Verkaufsprozess zu unterstützen". Dieser umfasst die gesamte Holding, zu der auch das Frauenteam Utah Royals aus der NWSL und das Farmteam Real Monarchs gehören.

  • Hansen hatte in einem Radio-Interview gesagt, dass die Entscheidung der Spieler, aus Protest gegen Polizeigewalt nicht aufzulaufen, seinem Willen für Investitionen ins Team "viel Wind aus den Segeln" genommen habe. Das Verhalten sei "respektlos" gewesen.
  • Die MLS hatte sich am Mittwoch dem Boykott der Basketball-Profiliga NBA aus Protest gegen Polizeigewalt in den USA angeschlossen.
  • Der deutsche MLS-Profi Julian Gressel hatte Hansen per Twitter bereits zum Verkauf des Klubs aufgefordert.
11:29 Uhr

"Kugelblitz" Ailton hat Sehnsucht nach Bremen

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Ailton will zurück nach Bremen.

(Foto: imago/Nordphoto)

Comeback für Ailton in Bremen: 16 Jahre nach seiner erfolgreichsten Saison beim SV Werder will der einstige Torjäger der Norddeutschen dauerhaft in die Hansestadt zurückkehren. Dies verriet der mittlerweile 47-Jährige als Gast bei einem Testspiel der Grün-Weißen in Lohne gegen den FC Groningen (5:0).

"Ich habe hier immer noch viele Termine, warum also nicht ganz zurückkommen", sagte der Brasilianer, der zurzeit noch mit seiner Familie in Dallas/Texas lebt. Ailton gewann mit den Bremern in der Saison 2003/04 das Double, war damals auch Torschützenkönig und wurde als erster ausländischer Profi in Deutschland zum Fußballer des Jahres gewählt.

11:07 Uhr

Auch mit 69: Van Gaal liebäugelt mit Bondscoach-Job

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Van Gaal ist schon eine ganze Weile raus aus dem Geschäft.

(Foto: imago sportfotodienst)

Der ehemalige Münchner Bundesligatrainer Louis van Gaal schließt ein Comeback als Oranje-Bondscoach nicht aus. Sollte der niederländische Fußballverband KNVB mit ihm Kontakt aufnehmen, würde er darüber nachdenken, sagte der 69-Jährige dem niederländischen TV-Sender NOS.

  • Nach dem unerwarteten Wechsel von Ronald Koeman zum FC Barcelona sucht der KNVB einen neuen Nationaltrainer.
  • Van Gaal hatte die Elftal bereits zweimal betreut. In seiner ersten Amtszeit (2000 bis 2001) hatte Oranje die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea verpasst. Bei seinem zweiten Engagement (2012 bis 2014) führte er die Niederlande bei der WM 2014 in Brasilien auf Platz drei hinter Deutschland und Argentinien.
  • Seit seiner Entlassung 2016 als Teammanager von Manchester United ist van Gaal nicht mehr als Trainer tätig gewesen. Mit dem FC Bayern gewann er 2010 das Double.
10:53 Uhr

"Unabdingbar": Freiburg-Coach Streich lobt Proteste in USA

Trainer Christian Streich vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg hat die jüngste Protestwelle gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA gelobt. Es sei "unabdingbar", dass Profisportler politisch seien, sagte der 55-Jährige im SWR-Interview.

  • "Was sollen die Menschen machen? Bei der politischen Situation, die in diesem Land herrscht, das ist ein Desaster, was da passiert ist. Eine Tragödie. Da sind Menschen an der Macht, gegen die man natürlich aufstehen muss, weil das Leben von ganz vielen Menschen bedroht ist - sowohl corona-mäßig, als auch was du für eine Hautfarbe hast. Von dem her ist es unabdingbar. Es geht gar nicht anders."
  • Ausgelöst wurden die jüngsten Proteste zahlreicher Profisportler durch Schüsse von Polizeibeamten auf den schwarzen Familienvater Jacob Blake, bei denen dieser vor einer Woche im US-Bundesstaat Wisconsin schwer verletzt wurde.
  • Die Basketballer der Milwaukee Bucks waren daraufhin nicht zu ihrem NBA-Playoff-Spiel gegen die Orlando Magic angetreten. Etliche Teams aus anderen Sportarten wie Baseball, Football, Fußball oder Eishockey schlossen sich den Protesten an.
10:26 Uhr

Nach "Eistonnen"-Aufreger: Mertesacker heuert beim ZDF an

Der frühere Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker wird neuer TV-Experte beim ZDF. Der Weltmeister von 2014 hat seinen ersten Einsatz am Donnerstag beim Nations-League-Spiel der deutschen Auswahl gegen Spanien in Stuttgart (20.45 Uhr im ntv.de-Liveticker), wie der Sender mitteilte.

  • Der frühere Abwehrspieler wird außerdem Spiele der Fußball-Bundesliga analysieren und ist bei der ins kommende Jahr verschobenen Europameisterschaft dabei.
  • "Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und die Zusammenarbeit mit den ZDF-Sportkollegen. Ich hoffe, die Fußball-Berichterstattung im Zweiten mit meiner Erfahrung und meinem Wissen ein Stück weit bereichern zu können", sagte Mertesacker, der zuvor zwei Jahre beim Streamingdienst Dazn unter Vertrag stand.
  • Der gebürtige Hannoveraner Mertesacker spielte in der Bundesliga für Hannover 96 und Werder Bremen. Von 2011 bis 2018 stand er beim FC Arsenal in der Premier League unter Vertrag und leitet dort nach seinem Karriereende die Nachwuchsakademie.
09:51 Uhr

Lewandowski "droht" der Konkurrenz

Das klingt für die anderen doch glatt nach einer Drohung: Deutschlands Fußballer des Jahres Robert Lewandowski hat noch lange nicht genug. "Der jetzige Vertrag ist nicht mein letzter. Ich will noch länger spielen. Und ich will noch mehr erreichen, meine Kollegen in München denken genauso", sagte der 32-Jährige dem "Kicker".

  • Er fühle sich besser als mit 26, sagte der Ausnahmestürmer, der noch bis 2023 an den deutschen Rekordmeister Bayern München gebunden ist. Kann er dann sogar noch zehn Jahre spielen?
  • "Zehn Jahre? Vielleicht acht", sagte er.
  • Ein Karriereende bei den Bayern sei dabei "eine Option, klar", betonte der polnische Nationalspieler: "Aber ich habe noch so viele Jahre vor mir, ich denke nicht an das Ende meiner Karriere."
08:54 Uhr

"Fokussiert und clever": Werner trifft zur Premiere und erhält Extralob

Nationalstürmer Timo Werner hat nach seinem ersten Tor für seinen neuen Klub FC Chelsea ein Extralob bekommen. "Ich bin begeistert, ihn im Team zu haben. Er hat einige der Qualitäten gezeigt, von denen ich genau weiß, dass er sie hat", sagte Trainer Frank Lampard dem vereinseigenen Sender.

  • Der 24-jährige Werner, der im Sommer nach vier Jahren beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig in die englische Premier League gewechselt war, hatte im ersten Testspiel (1:1) gegen Brighton & Hove Albion nach vier Minuten die Führung für Chelsea erzielt.
  • "Ich fand Timo fokussiert und clever in seiner Spielweise. Ich denke, dass sein Arbeitspensum und alles drumherum ein großartiger erster Schritt für ihn war", meinte Klublegende Lampard.
  • "Es wird erwartet, dass Werner zu Chelseas Top-Torschützen gehören wird, und er hat eine erste Duftmarke gesetzt", schrieb der "Mirror". Werner selbst reagierte verhalten, aber optimistisch auf sein erstes Tor. "Guter Start, erstes von hoffentlich vielen Toren", twitterte er.
  • Sein Leipziger Ex-Kollege Peter Gulacsi glaubt an Werner. "Die Spielweise ist dort etwas härter und emotionaler. Aber wenn er seine Leipziger Torquote wiederholen kann, dann wird er an der Stamford Bridge ganz schnell ein Fanliebling werden", sagte der ungarische Nationaltorwart der "Bild".
08:20 Uhr

Keeper Neuer als "Weltfußballer"? Löw dafür

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Er hat das Triple festgehalten: Manuel Neuer.

(Foto: AP)

Bundestrainer Joachim Löw hält Manuel Neuer für die logische Wahl zum weltweit besten Fußballer des Jahres. "Ich habe nichts gegen Robert Lewandowski, er ist ein Torjäger der Superklasse", sagte Löw dem "Kicker". "Aber für mich wäre der Weltfußballer in diesem Jahr: Manuel Neuer. Was er gerade in dieser Finalrunde in Lissabon gehalten hat!"

Neuer habe den Laden hinten dicht gehalten und "einen ganz großen Anteil am Gewinn der Champions League", sagte Löw über seinen Kapitän und Stammtorwart. Für viele Experten ist Neuers Teamkollege beim FC Bayern München, Robert Lewandowski, der Favorit auf die Auszeichnung der Fifa.

07:57 Uhr

Highspeed-Crash: Hier verliert Giovinazzi die Kontrolle

Alfa-Romeo-Fahrer Antonio Giovinazzi sorgt beim Belgien Grand Prix für einen kurzen Schreckmoment. Sein Bolide fliegt von der Strecke und schlägt hart in die Streckenbegrenzung ein. Der heranrasende Williams-Fahrer George Russell verhindert geistesgegenwärtig Schlimmeres.

07:03 Uhr

FC Barcelona von Gosens zum "guten Kompromiss" deklassiert

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Bald in Spanien? Robin Gosens.

(Foto: imago images/Sportimage)

Der erstmals für die deutsche Nationalmannschaft nominierte Fußball-Profi Robin Gosens hat einen Wechsel zum FC Barcelona als guten Kompromiss bezeichnet. Hintergrund: Der neue Barca-Coach Ronald Koemann hatte noch als Cheftrainer der niederländischen Nationalmannschaft versucht, den Außenverteidiger von Atalanta Bergamo von einer Entscheidung für die Oranje zu überzeugen.

  • Auf den Vorschlag in einem Interview des "Kicker", Koemann könne ihn ja nun einfach nach Barcelona holen, antwortete Gosens: "Das wäre in meinen Augen ein guter Kompromiss."
  • Zu seiner Entscheidung für die DFB-Auswahl sagte der 26-Jährige, der neben dem deutschen auch den niederländischen Pass hat: "Die Wahl für die Nationalmannschaft sollte eher die Wahl für eine Nation sein. Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen und fühle mich einfach deutsch."
  • Zu seinen Qualitäten sagte der Verteidiger des italienischen Champions-League-Viertelfinalisten: "Für mich spricht vielleicht das Gesamtpaket. Ich habe die Qualität, die ganze linke Seite zu übernehmen; dass ich offensiv wie defensiv einen Wert habe."
06:31 Uhr

Platzverweis wird für NBA-Star Schröder brenzlig und teuer

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder von den Oklahoma City Thunder muss nach seinem Platzverweis im Spiel gegen die Houston Rockets nach Informationen von ESPN 25.000 Dollar Strafe bezahlen. Der 26-Jährige war am Samstag mit seinem Gegenspieler PJ Tucker aneinandergeraten.

  • In der Szene war er gestrauchelt und mit seinem Arm zwischen den Beinen Tuckers gelandet, der daraufhin wütend hinter Schröder herlief und ihm eine leichte Kopfnuss verpasste. Beide Spieler durften danach nicht weiterspielen, auch Tucker bekam laut US-Medien am Sonntag 25.000 Dollar (rund 21.000 Euro) aufgebrummt.
  • "Das ist bedauerlich. Ich hab das Video gesehen. Ich bin zwischen seine Beine, das ist bedauerlich. Das war aber nicht absichtlich", hatte Schröder Stunden vor der Strafe bei einer Videopressekonferenz gesagt. "Meine Familie hat mich nicht so erzogen, dass ich jemanden absichtlich verletze. Das ist einfach bedauerlich, dass ich zwischen seine Beine gekommen bin."
  • Schröder war in der Partie der beste Werfer der Thunder, die das Duell deutlich 80:114 verloren und in der Serie nun 2:3 zurück liegen. Eine weitere Niederlage würde die Hoffnungen auf einen Einzug ins Halbfinale der Western Conference und ein Aufeinandertreffen mit den Los Angeles Lakers endgültig kaputt machen.
06:17 Uhr

Kleber und Mavericks scheitern in den NBA-Playoffs

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Vergeblich gestreckt: Maxi Kleber.

(Foto: dpa)

Für Basketball-Nationalspieler Maxi Kleber und die Dallas Mavericks ist die NBA-Saison nach einer weiteren Niederlage gegen die Los Angeles Clippers vorbei. Die Mavericks verloren am Sonntag 97:111 gegen den Titelkandidaten aus Kalifornien und mussten damit auch die Serie in der ersten Runde der Playoffs mit 2:4 abgeben.

  • Die Clippers ziehen dagegen ins Halbfinale der Western Conference ein und treffen dort entweder auf die Denver Nuggets oder die Utah Jazz.
  • Die Mavericks, die wie in den beiden vorausgehenden Partien auf Kristaps Porzingis verzichten mussten, kamen wieder schwer in die Begegnung und erarbeiteten sich erst zum Ende des ersten Viertels eine Führung. Nach einem schwachen zweiten und dritten Viertel verkürzte das Team um Luka Doncic die zwischenzeitlich 23 Punkte Rückstand zwar auf nur noch sechs Zähler, konnte diesen Lauf aber nicht zu einer eigenen Führung nutzen und verlor am Ende verdient.
  • Doncic kam auf 38 Punkte, neun Rebounds und neun Assists, Kleber verbuchte neun Punkte, sechs Rebounds und zwei Vorlagen.
05:54 Uhr

Flick: "Ich muss mich nicht verstellen"

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Das Original: Hansi Flick.

(Foto: imago images/ActionPictures)

Triple-Sieger und "Trainer des Jahres": Hansi Flick sieht in seinem Erfolg beim FC Bayern München ein Argument für ehrliche, seriöse und ruhige Arbeit. "Es schadet jedenfalls nicht, so zu sein und so zu arbeiten", sagte er dem "Kicker".

  • "Viele fragen sich jetzt überrascht, wie kann der Flick das so wuppen, der war doch vorher nur Co-Trainer. Letztendlich geht es im Leben aber darum, dass du dich mit deiner Rolle und Position identifizierst, entsprechend arbeitest und loyal bist."
  • In nur zehn Monaten seit der Übernahme von seinem Vorgänger Niko Kovac führte Flick den FC Bayern zum Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Spieler loben ihn für seinen Umgang mit den Fußballern.
  • "Das Schöne ist: Ich muss mich nicht verstellen, ich muss nichts vorspielen. Das bin ich, der da im Original rüberkommt: wie ich die Mitmenschen sehe; wie ich mit meinen Teams zusammenarbeite", sagte der 53-Jährige.