Montag, 07. Dezember 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Till Erdenberger
21:04 Uhr

Balotelli findet neue Heimat bei Boateng und Berlusconi

Der bislang arbeitslose Starstürmer Mario Balotelli wechselt in die Serie B zu Monza Calcio. Beim Klub von Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi unterschrieb der 30-Jährige einen Vertrag bis zum Saisonende. Laut Medienberichten will er sich mit einem Gehalt von einer halben Million Euro zufriedengeben. Bei seinem letzten Klub, dem in die Serie B abgestiegenen Brescia Calcio, hatte Balotelli noch das Doppelte kassiert. Der ehemalige italienische Nationalspieler und EM-Held von 2012 soll angeblich zusätzlich von Monza einen Bonus kassieren, sollte der Klub den Aufstieg in die Serie A schaffen. Balotellis Manager Mino Raiola verzichtete auf seine Provision, um den Deal zu erleichtern. Bei Monza wird Balotelli wieder mit Kevin-Prince Boateng zusammenspielen, der bereits 2013/14 sein Teamkollege bei der AC Mailand gewesen war. "Ich danke Berlusconi für die Chance, die er mir gibt", sagte Balotelli.

20:00 Uhr

Gewalt gegen Demonstranten: IOC suspendiert Autokrat Lukaschenko

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Alexander Lukaschenko ist international äußerst umstritten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Internationale Olympische Komitee hat auf die anhaltenden Verstöße gegen die Menschenrechte von Sportlern in Belarus reagiert. Das IOC suspendierte provisorisch mehrere Mitglieder des Nationalen Olympischen Komitees des Landes - darunter auch Alexander Lukaschenko, Präsident von Belarus und Vorsitzender des Nationalen Olympische Komitees. Lukaschenko wurde von allen Aktivitäten und Events des IOC, auch von den Olympischen Spielen ausgeschlossen. "Die Exekutive wird die Lage in Belarus weiter beobachten und womöglich weitere Maßnahmen ergreifen oder je nach Entwicklung auch die Suspendierung wieder aufheben", sagte IOC-Präsident Thomas Bach. Lukaschenko, autokratisch regierender Staatspräsident von Belarus, ist in seinem Land sehr umstritten und war nach seiner Wiederwahl im Sommer gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen. 1200 Vertreter des Sports von Belarus hatten eine Erklärung gegen den Präsidenten und für Neuwahlen unterschrieben.

19:33 Uhr

"Im Sinne des Erfolgs": Löw wird Müller-Frage nach Gefühl entscheiden

Bundestrainer Joachim Löw stellt klar, dass er im Moment nicht das Gefühl habe, dass die drei aussortierten Ex-Nationalspieler Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller der Mannschaft helfen würde. Sollte sich das ändern, schließt er eine Nominierung für die EM 2021 nicht mehr aus.

19:03 Uhr

"Maßlos enttäuscht": Löws DFB-Schelte im Video

Nach einer langen Zeit des Schweigens meldet sich nun auch Joachim Löw zur Situation rund um die Nationalmannschaft des DFB zu Wort. Dabei zeigt er sich sehr verärgert darüber, dass interne Prozesse des DFB an die Öffentlichkeit gerieten.

18:33 Uhr

Nach "Affen-Geste": Liga ermittelt gegen Nationalspieler Pietta

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Schon als ich die Bank betrat, wurde mir klar, welchen Fehler ich gemacht habe."

(Foto: dpa)

Die Deutsche Eishockey Liga hat ein Ermittlungsverfahren gegen Nationalspieler Daniel Pietta vom ERC Ingolstadt eingeleitet. Wie die DEL mitteilte, ist der Grund dafür "ein unsportliches Verhalten" gegenüber seinem amerikanischen Gegenspieler Sena Acolatse von den Straubing Tigers. Damit reagierte die Liga auf Vorfälle im Rahmen eines Testspiels (1:3) am Wochenende, für die sich Pietta am Montag entschuldigte. Pietta hatte in dem Spiel auf eine Auseinandersetzung mit Acolatse und anderen Straubinger Spielern mit einer so genannten "Affen-Geste" reagiert. "Schon als ich die Bank betrat, wurde mir klar, welchen Fehler ich gemacht habe", schrieb Pietta auf der Homepage des ERC Ingolstadt. Seine Geste sei aus der Emotion heraus entstanden und habe sich gegen das Straubinger Team allgemein gerichtet, nicht gegen einen einzelnen Spieler und sei in keiner Weise rassistisch gemeint gewesen. Er wolle dafür alle, die er damit verletzt habe und die tagtäglich unter Rassismus zu leiden hätten - vor allem aber Sena Acolatse selbst - um Verzeihung bitten. "Es tut mir aufrichtig leid!"

17:27 Uhr

DFL will Einstieg von Private-Equity-Firmen prüfen

Künftig will sich die DFL intensiver mit dem Einstieg von internationalen Finanz-Investoren beschäftigen. Gespräche soll es von Februar an geben. "Wenn sich die Klubs dazu entscheiden sollten, dann nicht deshalb, weil man jetzt kurzfristig Geld braucht, sondern weil man besser aufgestellt sein will für die Zeit nach der Covid-Pandemie", sagte DFL-Boss Christian Seifert.

  • Bei der Investoren-Frage geht es um den Verkauf von Anteilen an einer DFL-Tochtergesellschaft für die internationale Vermarktung. Die DFL hatte bereits angekündigt, Informationsgespräche mit an Minderheitsanteilen interessierten Unternehmen aus dem Bereich 'Private Equity' vorzubereiten.
  • Die DFL werde "einen Prozess aufsetzen, um die Angebote der Private-Equity-Firmen unter strategischen und finanziellen Gesichtspunkten zu prüfen", heißt es weiter. "Das Verfahren startet voraussichtlich im Februar und wird frühestens im zweiten Quartal 2021 abgeschlossen." Die Entscheidung treffe die DFL-Mitgliederversammlung.
17:08 Uhr

"Bin Familienvater": DHB-Hüne verzichtet auf umstrittene WM

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Patrick Wiencek fehlt dem DHB bei der WM 2021.

(Foto: imago/Werner Schmitt)

Patrick Wiencek vom THW Kiel verzichtet als erster deutscher Handball-Nationalspieler auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Januar in Ägypten. Der 31 Jahre Kreisläufer habe Bundestrainer Alfred Gislason in einem persönlichen Telefonat informiert, teilte sein Klub mit.

  • "Das war eine der schwersten Entscheidungen meines Sportlerlebens", sagte der 146-malige Auswahlspieler: "Jeder weiß, wie stolz ich auf jedes meiner Länderspiele bin. Aber ich bin nicht nur Nationalspieler, sondern auch Spieler des THW Kiel und vor allem Familienvater. In dieser Konstellation und in dieser immer noch besonderen Situation hat es sich einfach nicht richtig angefühlt, im Januar vier Wochen weit weg von zu Hause zu sein."
  • Wiencek hatte sich wie seine Teamkollegen Hendrik Pekeler, Steffen Weinhold und Domagoj Duvnjak kritisch über eine Durchführung der Titelkämpfe vom 14. bis 31. Januar in Nordafrika geäußert. Der Deutsche Handballbund (DHB) hatte angekündigt, eine Mannschaft nach Ägypten zu schicken, den Spielern aber die Teilnahme freigestellt.
16:38 Uhr

"Maßlos enttäuscht": Löw schimpft auf den DFB

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Joachim Löw stießen Indiskretionen sauer auf.

(Foto: REUTERS)

Bundestrainer Joachim Löw hat sich "maßlos enttäuscht" über die jüngsten Indiskretionen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) gezeigt. "Dinge, die intern besprochen werden, sollen auch intern bleiben. Das hat etwas mit Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu tun. Ich habe mich sehr darüber geärgert, dass viele Dinge nach der ersten Pressemitteilung an die Öffentlichkeit geraten sind", sagte Löw bei seiner Pressekonferenz.

  • Ebenso zeigte sich Löw über eine DFB-Mitteilung nach dem 0:6-Debakel im November in Spanien verärgert. "In einer Pressemitteilung war von einer emotionalen Distanz die Rede. Das war für mich unverständlich. Eine emotionale Distanz brauchte ich nicht", sagte Löw und ergänzte. "Ich habe gesagt: 'Gebt mir einen Tag Zeit'."
  • Auf den Vorstoß von DFB-Präsident Fritz Keller, der Löw einen Rücktritt nach der EM im nächsten Jahr nahegelegt hatte, ging Löw nicht näher ein. Er bestätigte aber, dass er sich mit Keller per Telefon "ausgesprochen" habe: "Damit ist für mich die Sache erledigt."
  • Insgesamt seien Dinge vorgefallen, "die so nicht in Ordnung waren". Löw äußerte gegenüber dem DFB den Wunsch nach "Geschlossenheit und Vertrauen".
16:05 Uhr

Jetzt live: Löw kommt aus der Deckung

Lange (viele finden: zu lange) wartete Joachim Löw, um sich nach dem 0:6-Debakel der Fußball-Nationalmannschaft gegen Spanien in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der DFB hat inzwischen entschieden, dass der längst umstrittene Bundestrainer im Amt bleiben wird. Nun stellt sich auch Löw und wird Auskunft über seine Pläne und Gedanken geben.

Oliver Bierhoff, der zuletzt für Löw gesprochen hatte, stimmte jüngst auf einen angriffslustigen Weiter-Bundestrainer ein: "Er hat absolut das Feuer, er hat klare Vorstellungen", verkündete der DFB-Direktor bei Sky90: "Wenn er keine Energie und nach der Niederlage auch keine Wut im Bauch hätte, wäre das schlecht."

15:25 Uhr

Profi-Boxerin soll Ehemann totgeprügelt haben

Eine Schreckensnachricht ereilt den Schweizer Sport: Profi-Boxerin Viviane Obenauf soll ihren Ehemann totgeschlagen haben - mit einem stumpfen Gegenstand. Der Mann war nach Angaben des "Blick" schon am 19. Oktober schlimm zugerichtet in seiner Wohnung gefunden worden, der 61-Jährige war seinen Verletzungen erlegen. Bevor sie verhaftet wurde, durchsuchte die Polizei sowohl ihr "Box-Gym" als auch die gemeinsame Wohnung des Ehepaars, sowie die Wohnung, wo sie zuletzt lebte.

Inzwischen sitzt Obenauf als Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Das Paar hatte erst im Januar geheiratet, hatte sich aber offenbar schon wieder getrennt. Viviane Obenauf schlug im August 2018 im Super-Federgewicht die bis dahin ungeschlagene Weltmeisterin Natasha Jonas K.o.. Ihren bislang letzten Kampf hat sie im November 2019 bestritten.

14:48 Uhr

Nationalspieler unterstützen Opferfamilien von Trier

Die Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger und Robin Koch unterstützen die Familien der Opfer der Amokfahrt von Trier. Bei der Aktion #CharityForPorta helfen auch andere Sportler sowie Künstler. "Wir wollen Zusammenhalt demonstrieren, ein Zeichen setzen und vor allem den Hinterbliebenen helfen. Mit Geld lässt sich keine Träne trocknen. Keine Trauer lindern. Aber mit finanzieller Sicherheit gewinnst du Zeit. Zeit zu trauern", heißt es auf der Homepage der Initiatoren.

  • Bei der Amokfahrt eines 51-Jährigen waren am vergangenen Dienstag in Triers Fußgängerzone fünf Menschen getötet worden. Zudem gab es 24 Verletzte, sechs davon erlitten schwere Verletzungen. Rüdiger und Koch versteigern Klub- und Vereinstrikots und spenden selbst.
  • Koch hatte seine Profilaufbahn in Trier gestartet, Chelsea-Profi Rüdiger ist öfter in Trier, weil dort sein Bruder und Berater Sahr lebt. "Als ich die Nachricht bekommen hatte, was dort geschehen ist, war ich erst einmal fassungslos. Ein absolut furchtbares Ereignis", meinte der 27-Jährige.
14:27 Uhr

Ex-Box-Champ Mayweather kämpft gegen Youtuber

Der ehemalige Box-Weltmeister Floyd Mayweather jr. steigt für einen Schaukampf erneut in den Ring. Der in 50 Profifights unbesiegte Ex-Champ tritt am 20. Februar 2021 gegen den US-Youtuber Logan Paul an.

  • Beide hatten sich in den vergangenen Monaten in den Sozialen Medien verbale Auseinandersetzungen geliefert.
  • Der 25 Jahre alte Paul, der 22 Millionen Follower hat, stand bislang erst einmal im Ring. Dabei verlor er im November 2019 gegen seinen Youtuber-Kollegen KSI.
  • Der 43 Jahre alte Mayweather hatte seine Profikarriere nach dem 50. Sieg im August 2017 beendet. Damals traf er in Las Vegas in einem knapp 300 Millionen Dollar schweren Kampf auf den irischen Mixed-Martial-Arts-Star Conor McGregor, den er durch K.o. besiegte. Im Dezember 2018 bezwang Mayweather dann den japanischen Kickboxer Tenshin Nasuwaka bereits nach 140 Sekunden.
13:41 Uhr

BVB reist mit Rumpfkader nach St. Petersburg

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Erling Haaland fehlt dem BVB noch länger.

(Foto: Pool via REUTERS)

Borussia Dortmund reist mit einem Rumpfkader zum Gruppenfinale der Champions League morgen (18.55 Uhr/DAZN) bei Zenit St. Petersburg. Neben Erling Haaland, Thomas Meunier (beide Muskelfaserriss), Reinier (Corona-Infektion) und Marcel Schmelzer (Reha nach Knie-Operation) werden auch Thomas Delaney (Rückenprobleme), Raphael Guerreiro (muskuläre Probleme), Manuel Akanji (Knieprobleme), Mahmoud Dahoud (krank) und Mateu Morey (muskuläre Probleme) fehlen.

Trotz der vielen Ausfälle hofft Trainer Lucien Favre auf einen erfolgreichen Abschluss der Vorrunde: "Wichtig ist, dass wir bereits für das Achtelfinale qualifiziert sind. Natürlich wollen wir jetzt auch die Gruppe gewinnen."

Mit einem Sieg wäre dem Revierklub (10 Punkte) der Gruppensieg sicher. Ansonsten darf er angesichts des verlorenen direkten Duells mit Verfolger Lazio Rom (9) beim Schlusslicht St. Petersburg (1) nicht schlechter abschneiden als die Italiener im Heimduell mit dem FC Brügge (7). Rang eins würde die Ausgangslage für die Auslosung am 14. Dezember verbessern.

13:10 Uhr

Sportlicher Adventskalender: Raketenmann hebt über Dubai ab

Fußball, Formel und Fauxpas - hier kommt das Jahr in Sport und Spaß. Unser Adventskalender blickt bis, Überraschung, Heiligabend jeden Tag hinter eine Tür und präsentiert skurrile, skandalöse und eskalative Glanzlichter, Entgleisungen und Pannen des Sport-Jahres 2020 im Video.

12:24 Uhr

Stürmer-Absage: Kramaric wollte nicht zum FC Bayern wechseln

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(Foto: imago images/Avanti)

Bei der TSG Hoffenheim befindet sich Andrej Kramaric in der Form seines Lebens. Da verwundert es kaum, dass auch der FC Bayern zwischenzeitlich über eine Verpflichtung des Torjägers nachgedacht hat. Doch der Deal kam nicht zustande.

  • Zwei Treffer erzielte der 29-Jährige am 2. Spieltag beim 4:1-Erfolg gegen den FC Bayern, der beim Rekordmeister einen bleibenden Eindruck hinterließ. Wenige Tage nach dem Spiel klopften die Münchner, die auf der Suche nach einem Backup für Robert Lewandowski waren, beim Berater des Kroaten an, holten sich jedoch eine Abfuhr ein.
  • "Natürlich macht es mich glücklich, wenn ich höre, dass einer der größten Klubs der Welt mich will", kommentierte Kramaric die Avancen des Champions-League-Siegers im "Kicker". Letztendlich hatte er aber keine Lust auf die Rolle des Stellvertreters.
  • Der Vizeweltmeister von 2018 dazu: "Ich muss auch sagen, dass es mir sehr gut in Hoffenheim gefällt und ich weiß, was ich an der TSG habe, ich bin glücklich hier. Für mich ist die TSG einer der Top-Vereine der Liga. Ein Spieler hat alles, was er braucht."
  • Aber: "Wenn ich die Chance bekomme, noch mehr zu erreichen, werde ich sie nutzen", stellte der 50-fache Nationalspieler Kroatiens klar.

Mehr zu Martínez und dem FC Bayern lesen Sie auch bei den Kollegen von sport.de.

11:33 Uhr

Segler kollidiert bei Vendée Globe mit einem Wal

Segler Didac Costa ist bei der Vendée Globe offenbar mit einem Wal zusammengestoßen. Wie der 39-Jährige berichtete, war sein Boot "One Planet One Ocean" gestern plötzlich abrupt aus einer Geschwindigkeit von zehn Knoten ausgebremst worden.

  • Als sich der Skipper umschaute, entdeckte er den Wal einige Meter entfernt. Costa und seine Yacht blieben unbeschadet, ob sich das Tier verletzte, ist nicht bekannt.
  • Der Hamburger Boris Herrmann belegte derweil bei dem Rennen einmal um den Globus am Montagmorgen Rang acht vor der Deutsch-Französin Isabelle Joschke.
  • Von den Problemen etlicher Kollegen und den großen Strapazen zeigte er sich beeindruckt. "Die Prioritäten verschieben sich eindeutig", sagte Herrmann am Sonntagabend im NDR-Fernsehen, er hat rund ein Drittel der Regatta absolviert: "Ankommen ist für mich der große Wunsch und bedeutet so viel mehr auf einmal, wenn man am eigenen Leib erlebt, was dieses Rennen an Herausforderungen und Entbehrungen bedeutet und wie hart es wirklich ist. So habe ich es mir nicht immer vorgestellt."
11:01 Uhr

Löw bekommt Schützenhilfe von Triple-Trainer Flick

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(Foto: dpa)

Triple-Trainer Hansi Flick vom deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München hat um Verständnis für Bundestrainer Joachim Löw und die Nationalmannschaft geworben. 2020 sei wegen der Corona-Pandemie keine einfache Situation gewesen, sagte der frühere Assistenztrainer Löws bei RTL.

  • "In der Phase der Pandemie hatte die Nationalmannschaft überhaupt keine Möglichkeit zu trainieren", erklärte Flick, der nach dem WM-Titel 2014 als Assistent aufhörte. Löw hatte aus seiner Sicht aufgrund der Umstände zu wenige Möglichkeiten, aus den Nationalspielern eine funktionierende Mannschaft zu formen, wie zum Beispiel Champions-League-Sieger Bayern München eine sei.
  • Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes hatte in der Nations League nur ihre beiden Spiele gegen die Ukraine gewonnen. Zum Abschluss verlor das Team 0:6 gegen Spanien und verpasste dadurch den Gruppensieg. Seither stehen die Nationalmannschaft und Löw verstärkt in der Kritik.
  • Löw wird sich heute erstmals selbst äußern - das können Sie ab 16 Uhr im Livestream bei ntv.de verfolgen.

10:41 Uhr

Schalke-Coach Baum: "Es ist fast zum Kotzen"

Schalke 04 kassiert gegen Bayer Leverkusen die nächste Pleite. Sichtlich angefressen bilanziert Trainer Manuel Baum: Mehr investiert, mehr gelaufen, mehr Sprints und am Ende doch alles verschenkt. Statt hängender Köpfe sei man in der Kabine nach so einem Spiel nur noch stinksauer.

09:59 Uhr

Handicap beim Saisonfinale: Leclerc wird für seinen Unfall bestraft

Für Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat der frühe Unfall beim Großen Preis in Bahrain ein Nachspiel. Der Monegasse wird beim Saisonfinale der Formel 1 am kommenden Sonntag (14.10 Uhr/RTL sowie im ntv.de-Liveticker) in Abu Dhabi in der Startaufstellung um drei Plätze zurückversetzt.

  • Leclerc hatte in der ersten Runde nach einem aggressiven Manöver den Racing Point von Sergio Perez (Mexiko) gerammt, er zwang damit auch Max Verstappen (Niederlande) ins Kiesbett.
  • Verstappen musste das Rennen genau wie Leclerc frühzeitig beenden. Perez fiel zunächst auf Rang 18 zurück, gewann den 16. WM-Lauf letztlich aber noch.
09:32 Uhr

Klopp zur Fan-Rückkehr: "Das war ein echter Gänsehaut-Moment"

Erstmals nach neun Monaten dürfen wieder Fans im Stadion an der Anfield Road ihren FC Liverpool anfeuern. Rund 2000 Reds-Anhänger sind erlaubt. Liverpool-Trainer Jürgen Klopp ist nach dem Spiel sichtlich bewegt und spricht von einem "perfekten Abend".

08:56 Uhr

Bayern-Schock: Martínez fehlt wochenlang

Der FC Bayern München beklagt nach dem intensiven Spitzenspiel gegen RB Leipzig (3:3) zwei weitere Verletzte. Sowohl Jérôme Boateng als auch Javi Martínez mussten ausgewechselt werden.

  • Für den Spanier ist das Fußballjahr 2020 wohl beendet. Wie der "Kicker" berichtet, zog sich der 32-Jährige einen Muskelfaserriss in den Adduktoren zu.
  • Die Diagnose zu Boateng steht hingegen noch aus. Der Innenverteidiger habe muskuläre Probleme gehabt, sagte Trainer Hansi Flick, "darauf mussten wir reagieren".
  • Unklar ist, ob Boateng am Mittwoch zum Abschluss der Champions-League-Gruppenphase gegen Lok Moskau (21 Uhr im ntv.de-Liveticker) wieder mitwirken kann.

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08:50 Uhr

Überlegener Sieg: Patriots mit Chancen auf Playoffs

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Johnson trug zum Erfolg bei.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Die New England Patriots mit dem deutschen Football-Profi Jakob Johnson haben mit einem überlegenen Sieg gegen die Los Angeles Chargers ihre Chancen auf die Playoffs gewahrt. Die Patriots gewannen 45:0 und fügten den Chargers die höchste NFL-Pleite ihrer Geschichte zu.

  • Johnson fing einen Pass von Quarterback Cam Newton und leistete vor allem wieder als Blocker seinen Beitrag zu dem wichtigen Erfolg. Newton erlief zwei Touchdowns selbst und stellte damit einen NFL-Rekord auf. Vier Spiele mit mehr als einem selbst erlaufenen Touchdown hat kein Quarterback außer ihm. Außerdem blockten die Patriots einen Field-Goal-Versuch und erzielten daraus einen Touchdown.
  • Die Patriots kommen nun auf sechs Siege und sechs Niederlagen. Die Hoffnungen auf die Playoff-Teilnahme sind nach vier Siegen aus den vergangenen fünf Partien damit weiter existent.
  • Die Kansas City Chiefs dagegen haben als zweites Team nach den New Orleans Saints ihr Ticket bereits sicher. Der Titelverteidiger gewann sein Heimspiel gegen die Denver Broncos 22:16.
  • Auch die Pittsburgh Steelers können in der 13. Woche der Hauptrunde die Playoff-Teilnahme fix machen. Das einzige noch ungeschlagene Team der NFL trifft heute auf das Washington Football Team.
08:15 Uhr

Vier Touchdowns: Deutscher schreibt Football-Geschichte

Der Bruder des deutschen NFL-Profis Equanimeous St. Brown hat mit vier gefangenen Touchdown-Pässen in nur einem Viertel College-Football-Geschichte geschrieben. Der 21 Jahre alte Amon-Ra St. Brown fing die vier Pässe allesamt im ersten Viertel beim 38:13 Sieg der University of Southern California gegen Washington State.

  • Nach Angaben der US-Nachrichtenagentur AP stellte St. Brown damit den Rekord für gefangene Touchdown-Pässe binnen eines Viertels in einer der höchsten fünf College-Ligen ein.
  • Sein drei Jahre älterer Bruder Equanimeous steht bei den Green Bay Packers in der NFL unter Vertrag und spielt ebenfalls auf der Position des Wide Receiver. Die insgesamt drei Geschwister haben eine deutsche Mutter und einen Vater aus den USA. Auch der jüngste Bruder, Osiris, spielt American Football und ist im Team der Stanford University.
07:58 Uhr

190. Rennen, 1. Sieg: Bei Perez fließen die Tränen

Racing-Point-Pilot Sergio Perez lässt bei seinem ersten Formel-1-Sieg seinen Gefühlen freien Lauf. Der Mexikaner muss zum Jahresende sein Cockpit für Sebastian Vettel räumen. Der Triumph in Bahrain ist eine Genugtuung für den Routinier. "Ich bin sprachlos, Jungs", funkt er mit tränenerstickter Stimme.

07:14 Uhr

Adidas-Unikat soll Millionen-Marke knacken

Eine Million Dollar für einen Sportschuh! Diese magische Marke soll auf einer Versteigerung im berühmten britischen Auktionshaus Sotheby's geknackt werden. Um diese gigantische Summe zu erzielen, haben sich die beiden deutschen Traditionsmarken Adidas und Meissen zusammengeschlossen.

  • Das angebotene Unikat basiert auf dem adidas-Model ZX8000. Dieses wurde von einem Kunsthandwerker der berühmten Meissener-Porzellanmanufaktur in Sachsen bemalt und mit Porzellansteinen versetzt. Die ersten Gebote können ab Montag abgegeben werden, die Auktion endet am 16. Dezember.
  • "Es gibt eine Entwicklung auf dem Markt, dabei werden Sneaker mittlerweile als eine Art Kunstobjekt gesehen", sagte Brahm Wachter, bei Sotheby's Direktor für die Entwicklung von Online-Verkäufen.
  • Der Rekord bei Schuh-Versteigerungen steht seit Mitte August bei 615.000 Dollar, diese Summe erzielte Christie's für einen Nike Air Jordan 1s.
06:45 Uhr

Hoeneß: "Löw wird auf Müller nicht verzichten"

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß geht fest von Thomas Müllers Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft unter Bundestrainer Joachim Löw aus. "Ich bin überzeugt, das er einer derjenigen sein wird, auf die Jogi Löw im Frühjahr, wenn es so bleibt, nicht verzichten wird", sagte Hoeneß bei "Blickpunkt Sport" des Bayerischen Rundfunks über den seit Wochen im Bayern-Team herausragenden Weltmeister von 2014.

  • Müller war im Frühjahr 2019 von Löw zusammen mit seinen Klubkollegen Jérôme Boateng und Mats Hummels (inzwischen Borussia Dortmund) zugunsten eines Umbruchs aus dem Nationalteam aussortiert worden.
  • Angesichts von Müllers anhaltend guter Leistungen im Münchner Trikot und der gleichzeitigen Probleme des Löw-Teams war besonders zuletzt nach der jüngsten 0:6-Pleite der Nationalelf in der Nations League in Spanien der Ruf nach einem Comeback von Müller im Adler-Dress laut geworden.
  • Löw hat allerdings bislang mehrfach signalisiert, an seinen bisherigen Plänen ohne Müller festhalten zu wollen.
06:01 Uhr

Liverpool amüsiert mit Schreibfehler auf Trikot

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp schlug sich in Anfield vor der berühmten Kop-Tribüne auf die Brust. Sichtlich begeistert applaudierte der Coach den rund 2000 anwesenden Fans. Nach dem klaren 4:0 (1:0)-Erfolg gegen die Wolverhampton Wanderers gab es beim englischen Fußballmeister überall strahlende Gesichter. Nur TV-Moderator Gary Lineker hatte etwas zu meckern.

  • Wegen des verletzungsbedingten Ausfalls von Stammtorwart Alisson stand wie schon am Dienstag in der Champions League gegen Ajax Amsterdam (1:0) der junge Keeper Caoimhin Kelleher im Liverpool-Tor. Der 22-Jährige hat vorerst Adrian als Nummer zwei im Tor des Reds abgelöst.
  • Die Mitarbeiter des FC Liverpool haben aber offenbar immer noch Probleme mit dem Namen des irischen Nationalspielers, wie Ex-Nationalspieler Lineker süffisant bemerkte. "Wieder viel Positives beim LFC, darunter auch die Leistung ihres jungen Keepers", twitterte Lineker, der für seine amüsanten Kommentare bekannt ist. "Vielleicht können sie als Dank Kelleher korrekt buchstabieren."
  • Dazu postete der 60-Jährige ein lachendes Emoji und ein Foto, dass Kelleher von hinten zeigt. Auf dem Bild klar zu sehen: Auf dem Trikotrücken des Torhüters steht Kellher statt Kelleher.