Montag, 07. September 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau, Torben Siemer & David Bedürftig
22:25 Uhr

Ex-Bayern-Star James findet neuen Klub

Der ehemalige Bayern-Profi James Rodríguez wechselt von Real Madrid zum FC Everton. Der 29-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag mit der Option auf eine weitere Saison, hieß es in der Mitteilung. "Ich bin sehr, sehr glücklich, bei diesem großen Klub zu sein, ein Verein mit so viel Geschichte und mit einem Trainer, der mich gut kennt", wurde der Spieler zitiert. Unter dem heutigen Everton-Coach Carlo Ancelotti hatte der Kolumbianer bereits bei Real Madrid gespielt. Von 2017 an war James Rodríguez für zwei Spielzeiten an den deutschen Rekordmeister ausgeliehen.

21:43 Uhr

Lineker spottet über Barça: "Jetzt wissen wir, warum Messi weg wollte"

Der krisengeschüttelte FC Barcelona hat sein neues Trikot in Rosa und Grün vorgestellt und sich prompt Spott eingehandelt. "Jetzt wissen wir, warum Messi weg wollte", lästerte der frühere englische Nationalspieler Gary Lineker, der auch Barça-Profi war, auf Twitter. Messi war mit seinem Versuch gescheitert, seinen langjährigen Verein zu verlassen und am Montag erstmals wieder beim Training erschienen. Auf der Internetseite des FC Barcelona war der Weltfußballer im neuen Outfit zu bestaunen. Zur Farbwahl war dort zu lesen: "Beim Sonnenaufgang nimmt Barcelona verschiedene Farbtöne an: Das Rosa der Morgendämmerung und das bläuliche Grün des Meeres kündigen eine helle und lebendige mediterrane Landschaft an, von der das dritte Trikot des FC für die Saison 2020/21 inspiriert wurde."

20:52 Uhr

Englischer Coach schmeißt zwei Spieler aus dem Kader

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In Island gewann Foden mit England 1:0.

(Foto: imago images/Pro Sports Images)

Der englische Fußball-Nationaltrainer Gareth Southgate hat die Profis Mason Greenwood und Phil Foden vor dem Länderspiel in Dänemark nach Hause geschickt. Das Duo habe gegen die Regeln des Coronavirus-Sicherheitsprotokolls verstoßen, erklärte Southgate. Der 18 Jahre alte Greenwood vom englischen Rekordmeister Manchester United und der 20-jährige Foden von Vizemeister Manchester City sollen nach dem Länderspiel gegen Island in Rejkjavik die Quarantäne-Regeln missachtet haben. "Die beiden sind natürlich sehr naiv gewesen", sagte Southgate. "Wir haben angemessen darauf reagiert. Sie sind zwar noch jung, aber die ganze Welt ist mit dieser Pandemie beschäftigt." Die Spieler würden nun getrennt voneinander zurück nach England fliegen, während der Rest der Mannschaft nach Kopenhagen fliegt. Dort spielen die "Three Lions" am Dienstagabend in der Nations League gegen Dänemark.

20:16 Uhr

Tritte gegen den Kopf: Mehrere Männer verletzen Fußballer schwer

Bei einem Kreisklassen-Fußballspiel in Bremen haben mehrere Männer einen 29-jährigen Spieler geschlagen und getreten. Wie die Polizei mitteilte, gingen die Spieler der gegnerischen Mannschaft am Sonntag gemeinsam auf den Mann los. Als der 29-Jährige zu Boden stürzte, schlugen und traten die Angreifer auch gegen dessen Kopf. Der Schiedsrichter brach das Spiel ab, der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizei nahm vier Männer im Alter zwischen 22 und 30 Jahren vorläufig fest und erstellte Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar. Zeugen zufolge ging zunächst ein Spieler der gegnerischen Mannschaft auf den 29-Jährigen zu und versuchte, ihn zu schlagen. Als dieser sich wehrte, kamen mehrere Spieler der gegnerischen Mannschaft dazu und griffen den Mann an. Die Polizei warnte: "Jeder Tritt gegen den Kopf eines Menschen kann tödlich sein, wenige Zentimeter können entscheiden."

19:48 Uhr

Schalke nutzt 300 Tickets, um Danke zu sagen

Fußball-Bundesligist Schalke 04 will in Corona-Zeiten die Arbeit von Menschen aus den sogenannten systemrelevanten Berufen würdigen. Wie der Verein mitteilte, werden zu den ersten beiden Heim-Pflichtspielen unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gelsenkirchener Krankenhäuser und Pflegepersonal der lokalen Seniorenheime eingeladen. Das Gelsenkirchener Gesundheitsamt habe für die Pokalpartie gegen den 1. FC Schweinfurt 05 (13. September) und für das Bundesligaspiel gegen Werder Bremen (26. September) bis zu 300 Zuschauer genehmigt. Auch Initiativen zur Unterstützung für lokale Unternehmen, weitere systemrelevante Gruppen sowie Personen, die sich privat engagiert haben, sollen einige Freikarten erhalten.

19:13 Uhr

Bundesligist wirbt "beharrlich" um Julian Draxler

Julian Draxler soll französischen Medienberichten zufolge ein Kandidat beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen sein. Laut der Sport-Zeitung "Le10sport" soll Bayer "mit großer Beharrlichkeit" um den offensiven Mittelfeldspieler werben, der beim Champions-League-Finalisten Paris Saint-Germain unter Trainer Thomas Tuchel zuletzt nur Ergänzungsspieler war. Bundestrainer Joachim Löw hatte dem 26-Jährigen, dessen Vertrag bei PSG im nächsten Sommer ausläuft, dieser Tage einen Vereinswechsel nahegelegt. Draxler erklärte nach dem 1:1 am Sonntag im Nations-League-Spiel in der Schweiz im "ZDF"-Interview, man wisse nicht, ob diesen Sommer noch etwas passiere.

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18:48 Uhr

Geschlagene Tour-Hoffnung Buchmann orientiert sich neu

Trotz des Einbruchs in den Pyrenäen ist für den deutschen Radstar Emanuel Buchmann ein vorzeitiger Ausstieg bei der 107. Tour de France kein Thema. "Bei der Tour steigt man nicht einfach so aus. Die will man schon zu Ende bringen", sagte Buchmann auf einer Pressekonferenz in La Rochelle, nachdem er in den Bergen über fünf Minuten auf die Spitzenfahrer eingebüßt hatte. Die Enttäuschung sei immer noch groß. "Das ist kein schönes Gefühl." Eine vordere Platzierung in der Gesamtwertung hat Buchmann entsprechend abgehakt. "Das macht keinen Sinn mehr. Die Gesamtwertung ist kein Ziel mehr. Es fehlen einfach 15 bis 20 Watt", sagte der Vorjahresvierte mit Blick auf seinen Sturz bei der Dauphiné-Rundfahrt. Er werde sich jetzt umorientieren. Für das Team gehe es um einen Etappensieg. "Es wird schwierig mit einer Etappe, wenn die Leistung so ist wie in den Pyrenäen. Dann fehlt auch etwas." Für die Zukunft kündigte Buchmann einen neuen Anlauf bei der Tour an. "Ich weiß nach wie vor, dass ich es kann. Da ändert sich für die nächsten Jahre nichts. Die Werte waren vor der Tour auch andere", betonte Buchmann.

18:21 Uhr

Toni Kroos: Spielstil von Mbappé und Co. "gefällt mir nicht so"

Respekt ja, Bewunderung nein - bei Toni Kroos jedenfalls löst der Spielstil des Fußball-Weltmeisters Frankreich auch mehr als zwei Jahre nach dem Titelgewinn der Equipe tricolore weiterhin gemischte Gefühle aus. "Das ist sehr erfolgreich, gefällt mir als Fußball-Liebhaber aber nicht so", sagte der Weltmeister von 2014 der "Bild am Sonntag".

Und auch bei der Neuauflage des WM-Finales von 2018 gegen Vize-Weltmeister Kroatien am Dienstag (20.45 Uhr/DAZN) in Paris dürften die Gastgeber von ihrem Erfolgsrezept kaum abweichen. Denn exakt damit gewannen "Les Bleus" auch ihr Auftaktspiel in der Nations League in Schweden. Ein Geniestreich von Superstar Kylian Mbappe reichte den Gästen, um die Partie in Solna mit 1:0 für sich zu entscheiden. Es war der einzige Torschuss in einer wenig ansehnlichen Begegnung.

17:30 Uhr

Zwei Man-City-Profis positiv auf Corona getestet

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Mahrez hat keine Symptome.

(Foto: imago images/PA Images)

Die Fußballprofis Riyad Mahrez und Aymeric Laporte vom englischen Vizemeister Manchester City sind positiv auf Covid-19 getestet worden. Beide Spieler befolgen nach Angaben des Vereins die Coronavirus-Richtlinien der Premier League und der britischen Regierung und befinden sich in Selbstisolation.

  • Symptome des Coronavirus zeige das Duo nicht.
  • Die neue Saison in der englischen Premier League beginnt am Samstag, 12. September. Weil Manchester City bis zum Viertelfinale am 15. August in der Champions League vertreten war, hat das Team von Trainer Pep Guardiola am ersten Liga-Wochenende noch spielfrei. Ihr erstes Saisonspiel bestreiten die Citizens erst am 21. September bei den Wolverhampton Wanderers.
16:51 Uhr

Boris Becker glaubt bei "verrückten" US Open an "einen verrückten Sieger"

Nach dem Skandal bei den US Open traut Tennis-Ikone Boris Becker auch dem deutschen Spitzenspieler Alexander Zverev den Titel zu. Ein klarer Favorit sei nach der Disqualifikation des serbischen Topfavoriten Novak Djokovic aber nicht auszumachen. "Dies wird ein verrücktes Turnier mit einem verrückten Sieger", sagte der Eurosport-Experte (52) und meinte mit Blick auf den Hamburger Viertelfinalisten Zverev: "Es ist sicher eine Chance für ihn, aber es ist eine Chance für jeden, der noch übrig ist im Turnier. Er wird noch viele Chancen haben, einen Grand Slam zu gewinnen, er könnte hier bei den US Open anfangen."

Nach Meinung des dreimaligen Wimbledonsiegers steigt jetzt aber auch der Druck. "Es kann nervenaufreibend sein, diese einmalige Chance zu haben. Wir müssen sehen, wer damit am besten umgehen kann", sagte Becker: "Ich kann keinen speziellen Namen nennen."

15:55 Uhr

Zum Tode verurteilt: Deutscher Ringer setzt sich für Kollegen ein

In der internationalen Ringer-Szene wird der Protest gegen das Todesurteil für den iranischen Mattenkämpfer Navid Afkari lauter. Der dreimalige Weltmeister Frank Stäbler sagte bei Instagram: "Die Ringer-Familie und die globale Sport-Gemeinschaft stehen hinter ihm. Wir kämpfen zusammen, um für Navid und seine Familie Gerechtigkeit zu bekommen." Der 27-Jährige, der als Talent galt, habe nach Angaben der iranischen Justiz bei einer Demonstration 2018 in der südiranischen Stadt Schiras einen Sicherheitsbeamten getötet. Er habe die Tat gestanden, hieß es. Der Sportler, seine Familie und Menschenrechtsorganisationen entgegnen, das Geständnis sei durch Folter erzwungen worden. Das Geständnis sowie Aufnahmen der angeblichen Tat wurden im iranischen Staatsfernsehen sowie im Videoportal Aparat gezeigt. Afkari wurde daraufhin zu Tode verurteilt.

15:01 Uhr

Tour-Profi beklagt Unvorsicht der Zuschauer wegen Corona-Gefahr

Nikias Arndt vom Radrennstall Sunweb hat das Verhalten der Fans bei den beiden Pyrenäen-Etappen der Tour de France am Wochenende kritisiert. "Es war teils ein wenig enttäuschend. Ich hätte mir von den Zuschauern ein bisschen mehr Verständnis gewünscht, dass sie uns Fahrer mehr schützen", sagte der 28-Jährige: "Ich appelliere an die Fans und hoffe, dass sie uns in den nächsten Tagen besser unterstützen."

  • Er habe generell nichts dagegen, wenn die Zuschauer an die Strecke kämen, "aber es wäre gut, wenn sich nicht so große Pulks bilden, sondern sie sich wenigstens ein bisschen verteilen und eine Maske aufhaben", sagte Arndt.
  • Den berüchtigten Peyresourde bevölkerten am Samstag Menschenmassen nahezu wie in Vor-Corona-Zeiten, Fans rückten dicht an die Fahrer heran. Die überwiegende Mehrheit trug dabei Masken, ein geringer Prozentsatz trotz eindringlicher Mahnungen aber eben nicht.
  • Für Arndt standen vor allem die vielen heißblütigen baskischen Fans im Mittelpunkt. "Es ist für sie auch keine einfache Zeit, deswegen könnte man denken, dass sie das ein bisschen mehr verstehen", beklagte Arndt.
*Datenschutz

14:17 Uhr

Dringend gesucht: 13 Nationalspieler für Tschechien

Eigentlich wollte die tschechische Fußball-Nationalmannschaft gar nicht antreten zum Nations-League-Spiel heute Abend. Zwei Betreuer waren positiv auf das Coronavirus getestet worden, weshalb der Verband die Partie gegen Schottland lieber verschieben wollte. Denn es bestand "große Sorge, dass sich das Virus weiter ausbreiten könnte". Nun, die Uefa hatte andere Pläne, es soll gespielt werden heute um 20.45 Uhr. Allerdings haben die Tschechen ein Problem: Sie brauchen eine komplett neue Mannschaft.

Denn die örtlichen Behörden haben untersagt, dass das Team, das am Freitag die Slowakei mit 3:1 schlug, wieder antritt. Nicht einmal Nationaltrainer Jaroslav Silhavy darf dabei sein. Stattdessen braucht es dringend 13 Fußballer, so groß muss der Kader den Uefa-Vorgaben zufolge mindestens sein. Daher stehe der Verband aktuell "in enger Kommunikation mit den Klubs, um zu klären, welche Spieler für das Nationalteam antreten können".

13:52 Uhr

Die Schlagzeilen des Tages (bisher)

13:24 Uhr

Hertha BSC geht mit neuem Bundesliga-Team an den Start

Die Blindenfußball-Bundesliga startet am kommenden Wochenende in die neue Saison. Der Auftakt findet am 12. September auf dem Domplatz in Erfurt statt. Erstmals vertreten ist eine Mannschaft von Hertha BSC.

  • Bei seiner Premiere tritt der Hauptstadtklub in einer Spielgemeinschaft mit dem PSV Köln an. Die Rheinländer sind bereits seit mehreren Jahren fester Bestandteil der Blindenfußball-Bundesliga.
  • Insgesamt beteiligen sich sechs Teams an der bereits 13. Saison der europaweit einzigartigen Spielrunde für blinde und sehbehinderte Menschen. Der deutsche Meister wird am 24. Oktober in Magdeburg gekürt. Die Spieltage der Blindenfußball-Bundesliga sind öffentlich, der Eintritt ist frei.
  • Nach dem Start in Erfurt finden am 19./20. September in Dortmund und am 10./11. Oktober in Hamburg Spieltage statt. Der neue deutsche Meister wird beim Saisonfinale am 24. Oktober in Magdeburg ermittelt.
  • Folgende Teams haben für die Blindenfußball-Bundesliga 2020 gemeldet: MTV Stuttgart, SG Hertha BSC/PSV Köln, FC St. Pauli, Schalke 04, SF Blau-Gelb Blista Marburg und Borussia Dortmund.
13:18 Uhr

DFB-Team spendet 235.000 Euro für die Sporthilfe

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat beim insgesamt enttäuschenden 1:1 (1:0) in der Nations League gegen die Schweiz in Basel zumindest läuferisch überzeugt - und damit viele deutsche Sportler "beschenkt". Die Auswahl um Ersatzkapitän Toni Kroos spendete nach der Begegnung mit Blick auf das EM- und Olympia-Jahr 2021 für jeden gelaufenen Kilometer 2021 Euro für die deutsche Sporthilfe. Bei 116,7 Kilometer kam so die stolze Summe von 235.851 Euro zusammen.

Mit ihrer Spende will die Nationalmannschaft laut Deutschem Fußball-Bund (DFB) ihre Wertschätzung gegenüber den anderen Sportarten ausdrücken, die in der öffentlichen Wahrnehmung oft in im Schatten von "König" Fußball stehen.

11:46 Uhr

"Brutal beraubt": Serbische Medien teufeln über Djokovic-Disqualifikation

Serbische Medien haben mit unverhohlener Empörung auf die Disqualifikation des Tennis-Weltranglistenersten Novak Djokovic bei den US Open reagiert. Der Serbe hatte im Achtelfinale gegen Pablo Carreno Busta (Spanien) einen Ball enttäuscht weggeschlagen und eine Linienrichterin am Hals getroffen.

"Informer": "Djokovic brutal beraubt! Eine schreckliche Ungerechtigkeit."

"Kurir": "Roger Federer wäre nicht disqualifiziert worden. Dies ist der Beweis, dass Djokovic nicht gleich behandelt wird. Der Schweizer hat 2009 in Melbourne ein Kind getroffen, und alle haben gelacht."

"Sportski zurnal": "Skandal in New York. Rote Karte für Djokovic. Eine schockierende Entscheidung der Schiedsrichter. Djokovic wurde wegen eines Zufallstreffers bestraft."

"Blic": "Skandal! Djokovic ist Opfer einer noch nie dagewesenen Ungerechtigkeit. Er hatte nicht die Absicht zu treffen, und der Schlag war nicht hart."

11:14 Uhr

Beckenbauer über Flick: "Macht unheimlich viel Spaß"

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(Foto: Frank Hoermann/Sven Simon/Pool via Peter Schatz)

Franz Beckenbauer hat kurz vor seinem 75. Geburtstag den Münchner Triple-Trainer Hansi Flick in höchsten Tönen gelobt. "Hansi Flick hat der Mannschaft wieder Leben eingehaucht. Davor hatte man den Eindruck, manche Spieler wollten gar nicht mehr so richtig. Es ist sein größtes Verdienst, dass alle wieder in Schwung sind und einfach Freude vermitteln. Mir macht dieser Fußball unheimlich viel Spaß", sagte Beckenbauer im Mitgliedermagazin "51".

  • Flick habe eine "sehr menschliche Seite, er weiß genau, wie man all die Weltmeister und Seriensieger erreicht, wie man mit ihnen sprechen muss. Er wird von den Spielern akzeptiert, das zahlt sich auf dem Platz aus. Das Triple kam jetzt nicht von ungefähr", befand Beckenbauer, Ehrenpräsident des FC Bayern und Ehrenspielführer der Nationalmannschaft.
  • Flick hatte den FC Bayern im November zunächst übergangsweise von Niko Kovac übernommen und dann zum Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Triumph in der Champions League geführt.
  • Beckenbauer sieht seine Münchner auf der Führungsebene für die Zukunft bestens aufgestellt. "Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic leisten mit Herbert Hainer erfolgreiche Arbeit. Sie zeigen, dass sie das Zeug dazu haben, die großen Fußstapfen von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge auszufüllen. Ich traue ihnen absolut zu, dass sie den Weg, den Uli und Kalle vorgegeben haben, im gleichen Stil, mit dem gleichen Einsatz und der gleichen Freude fortsetzen", urteilte Beckenbauer.
10:46 Uhr

"Victoire de Gasly!": Französische Kommentatoren flippen völlig aus

Sie verstehen nur Französisch? Vermutlich aber müssen Sie trotzdem grinsen und schmunzeln. Zu schön ist einfach dieser Mitschnitt der französischen TV-Kommentatoren. Der Sieg von Pierre Gasly bringt sie an den Rand des Wahnsinns. Kein Wunder, er ist der erste Franzose seit 1996, der ein Formel-1-Rennen gewinnt.

10:18 Uhr

Corona ignorieren? Olympia soll definitiv stattfinden

Ob die Pandemie besiegt ist oder nicht - die verschobenen Olympischen Sommerspiele von Tokio sollen 2021 definitiv stattfinden. "Mit oder ohne Covid-19: Die Spiele werden nächstes Jahr am 23. Juli beginnen", sagte John Coates, Vize-Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), der Nachrichtenagentur AFP.

  • Die Botschaft allerdings habe sich geändert. "Es sollten eigentlich die Spiele des Wiederaufbaus werden, nach der Zerstörung durch den Tsunami", sagte Coates mit Verweis auf die Fukushima-Katastrophe von 2011. "Nun werden es die Spiele sein, die Corona überwunden haben. Ein Licht am Ende des Tunnels."
  • Das IOC unter Führung seines Präsidenten Thomas Bach hatte im März die historische Verschiebung der Spiele von 2020 auf 2021 beschlossen. Coates sprach von einer "monumentalen Herausforderung", angesichts derer Japan nie "den Taktstock aus der Hand gegeben" habe.
  • Eine Task Force spiele verschiedene Szenarien durch - beispielsweise die Schärfe der nötigen Grenzkontrollen und deren Einfluss auf die Sportler oder die An- bzw. Abwesenheit von Zuschauern.
09:57 Uhr

RB Leipzig und Verteidiger offenbar einig über weitere Ausleihe

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Angelino ist bereits wieder in Leipzig.

(Foto: PICTURE POINT)

RB Leipzig und der spanische Verteidiger Angelino sollen sich nach Informationen des "Kicker" einig über eine erneute Ausleihe sein. Der 23-Jährige war von Januar bis zum verspäteten Ende der Saison durch die Corona-Pandemie bereits von Manchester City an den sächsischen Fußball-Bundesligisten ausgeliehen gewesen.

  • Wie der "Kicker" weiter berichtete, will Manchester den Deal nun an eine Kaufverpflichtung koppeln. Demnach würde Angelino im Gesamtpaket etwa 20 Millionen Euro kosten und einen Vertrag unterschreiben, der bis Ende Juni 2025 gültig sei, hieß es. Eine Lösung in dieser Woche sei wahrscheinlich.
  • Angelino weilt bereits in Leipzig und sollte auch nach dem Ende der erweiterten Leihe mit der Mannschaft trainieren. Dabei konnte jedoch keine Einigung mit Manchester City erzielt werden, sodass der Spanier sich in der Messestadt nur individuell fithalten konnte.
  • Nagelsmann hatte zu Angelino betont, "wir brauchen ihn unbedingt, denn es ist eine Position, die im europäischen Markt nicht so reichlich besetzt ist".
09:02 Uhr

PSG-Sportdirektor echauffiert sich über Corona-"Skandal"

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Neymar gehört zu den Infizierten.

(Foto: imago images/Independent Photo Agency Int.)

Sportdirektor Leonardo vom französischen Fußballmeister Paris St. Germain hat am Sonntag die sechs positiv auf Covid-19 getesteten Spieler verteidigt. "Alle Fußballer waren auf Ibiza. Jedes Team hat positive Fälle, aber es ist ein Skandal, wenn es Paris passiert", sagte Leonardo dem französischen Sender Canal+.

  • Einige PSG-Spieler waren nach dem verlorenen Champions-League-Finale für einen Kurzurlaub auf die spanische Urlaubsinsel geflogen und hatten sich dort offenbar angesteckt, darunter nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP Neymar, Angel Di Maria und Leandro Paredes. Bei den weiteren Profis soll es sich laut "L'Equipe" um Verteidiger Marquinhos, Stürmer Mauro Icardi und Torhüter Keylor Navas handeln.
  • "Das sind Spieler, die mit ihren Frauen und Kindern dort waren", so Leonardo weiter.
  • Leonardo bestätigte, dass alle sechs Trainer Thomas Tuchel im ersten Ligaspiel bei RC Lens (21 Uhr) fehlen werden. Er gehe aber davon aus, dass einige bereits am kommenden Sonntag gegen Olympique Marseille wieder dabei sein werden.
08:36 Uhr

Barça-Juwel Fati trifft und ist nun jüngster spanischer Torschütze

Gegen das DFB-Team war er noch nicht erfolgreich, nun holt er seinen Erfolg gegen die Ukraine nach: Ansu Fati trifft beim 4:0 der spanischen Nationalmannschaft in der Nations League erstmals. In der 32. Minute schoss er das zwischenzeitliche 3:0.

Mit seinen 17 Jahren ist er nun der jüngste Torschütze der Spanier. "Ich freue mich sehr, vor allem über den Sieg der Mannschaft", sagte Fati nach dem Spiel bescheiden: "Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und müssen darauf jetzt aufbauen. Ich bin stolz darauf mit Luis Enrique (Trainer, Anm.d.Red.) und all den anderen Spielern zusammenzuarbeiten, sie haben mich mit offenen Armen empfangen."

07:30 Uhr

DFB-Elf ist genauso schwach wie San Marino und Malta

Sechs Spiele und noch immer kein Sieg - mit ihrer schwachen Bilanz in der Nations League befindet sich die deutsche Nationalmannschaft in schlechter Gesellschaft. Nach sechs (oder mehr) Runden der Nationenliga warten auch die Fußball-Zwerge San Marino, Malta, Lettland, Andorra und Litauen noch auf den ersten Dreier. Außerdem gelang Irland noch kein Erfolg.

  • Die DFB-Auswahl hatte es in der Liga A bislang allerdings durchweg mit starken Gegnern zu tun. Gegen Weltmeister Frankreich (0:0/1:2) und die Niederlande (0:3/2:2) gab es bei der Premiere 2018/19 zwei Unentschieden und zwei Niederlagen, der sportliche Abstieg wurde nur durch die Aufstockung der Staffel von drei auf vier Teams je Gruppe vermieden.
  • Das 1:1 (1:0) gegen die Schweiz war bei der zweiten Auflage das zweite Remis nach dem Auftakt gegen Spanien (1:1).
  • Die nächste Chance auf den ersehnten ersten Erfolg bietet sich am 10. Oktober (20.45 Uhr im ntv.de-Liveticker): Dann trifft die DFB-Elf in Kiew auf die Ukraine. "Im Oktober und November werden wir richtig angreifen. Dann werden wir auch Spiele gewinnen", versprach Bundestrainer Joachim Löw für die ausstehenden vier Gruppenbegegnungen.

07:23 Uhr

Dallas gewinnt erstes Conference-Finale der NHL

Die Dallas Stars können in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL auf ihr erstes Stanley-Cup-Finale seit 20 Jahren hoffen. Die Mannschaft aus Texas besiegte im ersten von maximal sieben Finalspielen der Western Conference die Vegas Golden Knights mit 1:0.

  • Stars-Torhüter Anton Chudobin (Russland) gelang mit 22 Paraden ein Shutout, den einzigen Treffer erzielte in Edmonton der zweimalige schwedische Weltmeister John Klingberg bereits in der dritten Minute.
  • Im zweiten NHL-Halbfinale treffen die New York Islanders mit dem deutschen Duo Thomas Greiss und Tom Kühnhackl auf Tampa Bay Lightning.
06:50 Uhr

Disqualifizierter Djokovic fühlt sich "traurig und leer"

*Datenschutz

Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hat sich nach seiner Disqualifikation bei den US Open der Tennisprofis in den sozialen Netzwerken zerknirscht gezeigt und für den Vorfall entschuldigt. "Diese ganze Situation lässt mich wirklich traurig und leer zurück", hieß es in einem Instagram-Eintrag des 33 Jahre alten Serben.

  • Er wolle sein Fehlverhalten auf dem Platz und die darauf folgende Disqualifikation als "Lektion" nehmen.
  • Djokovic hatte in seinem Achtelfinale in New York gegen den Spanier Pablo Carreno Busta nach einem verlorenen Aufschlagspiel im ersten Satz wütend einen Ball weggeschlagen und dabei eine Linienrichterin getroffen. Zwar hatte Djokovic den Ball nicht mit Absicht in Richtung der Linienrichterin geschlagen, sie ging aber zu Boden und hatte danach sichtlich Probleme mit der Atmung.
  • "Es tut mir extrem leid, dass ich ihr solch einen Stress bereitet habe. So unbeabsichtigt. So falsch", hieß es in der Stellungnahme Djokovics. Er habe sich bei den Turnier-Veranstaltern erkundigt, die Linienrichterin fühle sich okay. Zur üblichen Pressekonferenz war der Topfavorit nach seinem Aus nicht erschienen.
06:44 Uhr

Ohne den "Greek Freak": Meisterschaftskrimi geht für Bucks weiter

Titelkandidat Milwaukee Bucks hat das vorzeitige Aus im Play-off-Viertelfinale der nordamerikanischen Profiliga NBA vorerst abgewendet: Das beste Team der regulären Saison feierte mit einem 118:115 nach Verlängerung gegen Miami Heat den ersten Sieg im vierten Spiel der Best-of-seven-Serie. Dabei musste Milwaukee in der zweiten Hälfte auch noch ohne Superstar Giannis Antetokounmpo auskommen.

  • Antetokounmpo knickte im zweiten Viertel um, machte noch zwei Freiwürfe und humpelte dann zur Pause in die Kabine. Danach kehrte der wertvollste Spieler (MVP) nicht mehr auf das Spielfeld zurück. Bis dahin kam Antetokounmpo auf 19 Punkte, Khris Middleton war mit 36 Zählern bester Werfer der Bucks.
  • Spiel fünf findet in der Nacht zum Dienstag statt, Miami braucht noch einen Sieg, um ins Finale der Eastern Conference einzuziehen. Für Miami war Bam Adebayo mit 26 Zählern Topscorer.
  • Den Los Angeles Lakers um Superstar LeBron James gelang indes der Ausgleich in der Viertelfinal-Serie gegen die Houston Rockets. Nach der empfindlichen Auftaktniederlage (97:112) siegten die Lakers im zweiten Spiel 117:109. James glänzte mit 28 Punkten, Topscorer der Partie war sein Teamkollege Anthony Davis mit 34 Zählern.
05:57 Uhr

Nach Shitstorm: DFB verteidigt Kurzstreckenflug nach Basel

Der DFB hat Kritik an dem kurzen Flug seiner Fußballer von Stuttgart nach Basel zum zweiten Nations-League-Spiel der Nationalmannschaft gegen die Schweiz (1:1) zurückgewiesen. Eine Anreise mit dem Bus sei aus Regenerationsgründen für die Spieler nicht möglich gewesen, da zwei- bis dreistündiges Sitzen ihre Fitness und Gesundheit gefährdet hätten.

  • Der Zug als Transportmittel sei wegen der Corona-Hygieneregeln nicht infrage gekommen, sagte Pressesprecher Jens Grittner nach der Partie. Durch das auf der Route nötige Umsteigen hätten die Spieler zu viele Kontakte außerhalb des Mannschaftskreises gehabt.
  • Der DFB-Tross war am Samstag per Charterflug gereist, statt die rund 260 Kilometer umweltfreundlicher auf Straße oder Schiene zurückzulegen. Dafür gab es in den Sozialen Medien und vom ZDF-Reporter in der Live-Reportage des Schweiz-Spiels Kritik.