Montag, 08. Juni 2020Der Sport-Tag

22:19 Uhr

Einmal mit Boris Becker trainieren: Tennis-Stars werden versteigert

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Boris Becker kann als Trainer schon mal kritisch dreinblicken.

(Foto: imago images/AAP)

Zur Unterstützung derzeit arbeitsloser Tennistrainer stellen sich Boris Becker, Ivan Lendl und andere Ikonen des Sports für eine Auktion zur Verfügung. Wie die Spielervereinigung ATP mitteilte, haben Fans die Möglichkeit, Trainingsstunden mit den Stars zu ersteigern. Das Geld kommt Trainern zugute, die ihre Tätigkeit aufgrund der Coronakrise derzeit nicht ausüben können. Ein Teil des Geldes fließt zudem in einen globalen Fonds zur Bekämpfung der Coronafolgen. "Die Corona-Pandemie hat die Möglichkeiten vieler Leute beschränkt, arbeiten zu können. Trainer sind da keine Ausnahme", sagte ATP-Boss Andrea Gaudenzi. Die erste Auktion läuft vom 8. bis 29. Juni, die Termine weiterer Runden werden später bekannt gegeben. Die Gewinner können im Rahmen von ATP-Turnieren und Grand Slams im kommenden Jahr mit den prominenten Lehrmeistern trainieren.

21:19 Uhr

Fix: Höwedes verlässt Moskau wegen der Corona-Situation

Mehrere Medien hatten berichtet, dass Höwedes als Familienvater die Corona-Situation schwer zu schaffen mache, nun ist es offiziell: Rio-Weltmeister Benedikt Höwedes verlässt den russischen Fußball-Spitzenklub Lokomotive Moskau. Wie der Klub bestätigte, bleibt Höwedes aus familiären Gründen in Deutschland, der Vertrag sei "in beiderseitigem Einvernehmen" aufgelöst worden. Die russische Liga soll am 21. Juni ihren Betrieb wieder aufnehmen, obwohl die Lage im Land weiterhin kritisch ist. Der langjährige Schalker Kapitän Höwedes (32) war im Sommer 2018 nach Moskau gewechselt. Für Lokomotive absolvierte der Innenverteidiger 50 Pflichtspiele und gewann im Vorjahr den Pokalwettbewerb.

20:48 Uhr

F1-Saisonauftakt im Juli: Der Alpenkurs in Spielberg im Test

Ab Juli geht es in der Formel 1 wieder rund, jedoch vor leeren Rängen und unter strikten Corona-Auflagen. ntv-Reporter Felix Görner ist im österreichischen Spielberg und testet die Strecke, auf der die neue Saison ihren Auftakt feiern wird.

19:56 Uhr

DFL plant Regel-Lockerungen - und will Zuschauer bald zulassen

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Dürfen die Bundesliga-Profis bald auch wieder jubeln wie vor Corona?

(Foto: AP)

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) plant offenbar eine Lockerung ihres Hygienekonzeptes zur Durchführung des Bundesliga-Spielbetriebs. Wie der "kicker" unter Berufung auf ein Schreiben an die 36 Profivereine berichtete, soll unter anderem die Maskenpflicht für die Ersatzspieler auf der Tribüne gelockert werden, sofern der Mindestabstand eingehalten wird. Damit solle das Hygienekonzept "an die zwischenzeitlichen Entwicklungen in der Gesamtgesellschaft" angepasst werden.

Weiterhin soll laut dem DFL-Schreiben die Zahl der zugelassenen Journalisten (derzeit zehn pro Stadion) und Fotografen (derzeit drei) erhöht werden. Auch für die kommende Saison haben demnach bereits Überlegungen stattgefunden. So soll unter dem Arbeitstitel "Re-Start 2" ein Konzept zum Auftakt der Saison 2020/21 gestaltet werden, das von den strengen Maßnahmen im aktuellen Spielbetrieb abweicht. Auch die Zulassung von Zuschauern wird bei der DFL ins Auge gefasst. Der Verband habe "bereits den Dialog mit dem Bundesgesundheitsministerium aufgenommen mit Blick auf die Möglichkeit, mit dem Saisonstart schrittweise Zuschauer zu den Spielen beider Ligen zuzulassen", zitiert der kicker DFL-Geschäftsführer Christian Seifert.

19:02 Uhr

Waßer und König zu F1-Favoriten: "Das muss für Bottas eine Ohrfeige sein"

Nach Wochen nur virtuellen Ersatzprogramms, wird es nun langsam tatsächlich in der echten Formel 1 wieder ernst. Heiko Waßer und Florian König erörtern die Chancen der Top-Teams und warum der Doppel-Start in Österreich ein Nachteil für Mercedes sein könnte.

18:34 Uhr

DFB lehnt Stuttgarts VAR-Handspiel-Einspruch ab

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Schiedsrichter Sascha Stegemann entscheidet per VAR auf Elfmeter gegen den VfB Stuttgart.

(Foto: Robin Rudel/Pressefoto Rudel/POO)

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Einspruch des Zweitligisten VfB Stuttgart gegen die Wertung des Ligaspiels beim SV Wehen Wiesbaden zurückgewiesen. "Der Schiedsrichter hat ein strafbares Handspiel wahrgenommen und Elfmeter verhängt. Das war eine unanfechtbare Tatsachenentscheidung. Auf den Ablauf und die Qualität des Dialoges zwischen Schiedsrichter und Video-Assistent kommt es nicht an", sagte der Vorsitzende des Sportgerichts, Hans E. Lorenz. Der Video-Assistent sei "für den Schiedsrichter ein zusätzliches Hilfsmittel bei der Vorbereitung seiner Entscheidung". Der Aufstiegsaspirant aus Stuttgart hatte die Partie am 17. Mai aufgrund eines Handelfmeters in der Nachspielzeit mit 1:2 verloren, der erst nach der Intervention des Videoschiedsrichters gegeben wurde. Sportdirektor Sven Mislintat hatte den Einspruch damit begründet, dass "das Verhalten des Schiedsrichters bei der Entstehung des Siegtreffers nach unserer Überzeugung einen Regelverstoß darstellt, der einen unmittelbaren Einfluss auf das Endergebnis des Spiels hatte."

16:52 Uhr

Löw bangt um Automatismen in der Nationalmannschaft

Joachim Löw fürchtet keinen Qualitätsverlust, wenn er mit der Fußball-Nationalmannschaft nach monatelanger Corona-Pause wieder Spiele bestreiten darf. "Ein Nationalspieler bringt so viel Qualität mit, dass er grundsätzlich schnell in der Lage ist, verschiedene Anforderungen binnen kürzester Zeit umzusetzen, egal, ob im Verein oder der Nationalmannschaft", sagte der Bundestrainer in einem DFB-Interview.

"Wofür es jedoch immer eine gewisse Zeit lang braucht, sind die Automatismen." Die könnten aber im Trainingslager vor der auf 2021 verschobenen EM wieder vervollkommnet werden. "Es kann sein, dass wir gerade im taktischen Bereich etwas mehr machen müssen als sonst, doch auch das werden wir hinbekommen. Wenn es wieder losgeht, werden wir bereit sein", betonte Löw. Löw hofft auf einen Neustart im September, wenn die neue Nations League beginnen soll. Der letzte Auftritt seines Teams ist inzwischen mehr als ein halbes Jahr her.

16:01 Uhr

Medien: Höwedes löst Vertrag bei Lok Moskau wegen Corona auf

Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler Benedikt Höwedes steht nach Informationen von Sport1 und der "Bild" vor einer Vertragsauflösung bei Lokomotive Moskau. Der Weltmeister von 2014 wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern. Wie die "Bild" berichtet, soll die unklare Situation infolge der Corona-Pandemie dem 32 Jahre alte Abwehrspieler zu schaffen machen, so dass der Familienvater trotz seines noch bis 2021 laufenden Vertrages lieber bei seiner Familie in Deutschland bleiben wolle. Wie es für den früheren Abwehrspieler des FC Schalke 04 weitergeht, ist offen. Einen neuen Klub hat Höwedes, der 2018 von Schalke nach Moskau gewechselt war, noch nicht. Die Saison in Russland soll am 21. Juni nach der Corona-Pause fortgesetzt werden. Höwedes hatte zuvor den Umgang im russischen Fußball mit der Coronavirus-Pandemie kritisiert.

15:13 Uhr

Bayern-Wechsel? Effenberg hat einen klaren Plan für Kai Havertz

Ob Kai Havertz Bayer Leverkusen nach dieser Saison verlässt, ist längst noch nicht ausgemacht. Geht es nach Stefan Effenberg sollte der Wechsel im Sommer noch einmal ausfallen. "Für seine Entwicklung sollte er auch überlegen, noch ein weiteres Jahr in Leverkusen zu spielen, wo er das Vertrauen bekommt und auch spürt", schrieb der Ex-Profi des FC Bayern in seiner "Sport 1"-Kolumne."Wenn Havertz bei Real Madrid wie in dieser Saison keine gute Hinrunde spielt, dann wird er in der Rückrunde kein Stammspieler sein. Diese Garantie bekommt er aber in Leverkusen", warnte Effenberg: "Bei den Topklubs - Bayern München, Real Madrid, Manchester City, FC Barcelona oder FC Liverpool - hat er die nicht."

13:22 Uhr

"Wunden Punkt getroffen" - Becker legt wegen Demo-Kritik nach

Boris Becker hat Kritik an seiner Teilnahme an einer Demonstration gegen Rassismus in London erneut zurückgewiesen. "Da habe ich wohl einen wunden Punkt getroffen gestern Abend mit meinem Tweet über meine Familiengeschichte", sagte er am Montag in einem Video bei Twitter. "Wir sollten deutlich mehr öffentlich darüber sprechen. Wir sind alle eine Familie." Am Vortag hatte Becker geschrieben: "Ich bin erschüttert, schockiert, erschrocken über die vielen Beleidigungen NUR aus Deutschland für meine Unterstützung der #BlackLivesMatters Demo gestern in London!" Er hatte zuvor ein Video von sich gepostet, das ihn mit einem Tuch vor dem Mund auf der Demonstration in London zeigt (mehr dazu siehe Eintrag 5.58 Uhr).

13:00 Uhr

Havertz fehlt Bayer auch im Pokal-Halbfinale

Bayer Leverkusen muss im DFB-Pokal-Halbfinale beim 1. FC Saarbrücken ohne seinen Topstar Kai Havertz auskommen. "Für Havertz kommt das Spiel zu früh. Wir wollen kein Risiko eingehen", sagte Trainer Peter Bosz mit Blick auf die Partie am Dienstag (20.45 Uhr in der ARD und im Liveticker bei ntv.de). Bereits am Samstag beim 2:4 gegen Bayern München hatte der Nationalspieler mit muskulären Problemen gefehlt. Neben dem Offensivspieler fehlen wie bereits gegen Bayern auch Kapitän Lars Bender (Fußverletzung) und Daley Sinkgraven (angeschlagen). Leon Bailey wird für den dicht getakteten Saisonendspurt geschont und die Reise ins Saarland deshalb nicht mitantreten.

11:38 Uhr

Weg mit den Rassisten: Hamilton fordert zum Statuen-Sturm auf

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Vorbild Bristol: Lewis Hamilton will mehr solcher Bilder sehen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Formel-1-Superstar Lewis Hamilton ruft zum Sturz von Denkmälern auf. Der Weltmeister forderte von Regierungen in aller Welt, Statuen zu entfernen, die als rassistische Symbole begriffen werden können. Dazu postete der britische Rennfahrer bei Instagram ein Foto von einer Anti-Rassismus-Demonstration in Bristol, bei der die Statue eines englischen Politikers vom Sockel gestoßen wurde, der einst am Sklavenhandel beteiligt war."Unser Land hat einen Mann geehrt, der afrikanische Sklaven verkauft hat! Alle Statuen von rassistischen Männern, die Geld mit dem Verkauf eines Menschen verdient haben, sollten abgerissen werden", schrieb Hamilton dazu. Bei den Protesten in Bristol war die Statue danach ins Hafenbecken geworfen worden. "Welche ist die nächste?", fragte Hamilton.

11:07 Uhr

"Nichts Schlimmes getan": Ex-Mentor fordert zweite Chance für Jan Ullrich

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Jan Ullrich und Rudy Pevenage waren in den großen Jahren des Team Telekom ein erfolgreiches Gespann.

(Foto: imago images/Nordiek)

Der tief gefallene Radstar Jan Ullrich hat nach Meinung seines früheren Sportdirektors Rudy Pevenage eine zweite Chance verdient. "Jan hat nichts Schlimmes getan, er hätte dreimal die Tour gewinnen können, wurde zweimal Weltmeister, Olympiasieger. Er ist ein Star", sagte der Belgier, dessen Autobiografie inzwischen auch in Deutschland erschienen ist, dem Internetportal "Sportbuzzer". Nach seinem abrupten Karriereende wegen der Verwicklung in den Skandal um Dopingarzt Eufemiano Fuentes hatte Ullrich auch im Privatleben für Schlagzeilen gesorgt. "Jetzt ist er zurück bei Freunden in Freiburg und es geht ihm gut", berichtete Pevenage. Pevenage findet, dass Ullrich in der Öffentlichkeit ungerecht behandelt wird. "Er war im Fahrerfeld ein beliebter Junge - anders als Lance Armstrong. Jan hat aber ein Problem: Erst wurde er in Deutschland hochgeschrieben und dann von Zeitungen zerstört. In Belgien oder Italien ist er ein Held. Egal wo ich auftauche, fragen die Leute nach ihm. In Deutschland ist er vergessen."

10:41 Uhr

Hallescher FC trennt sich von Trainer Atalan

Fußball-Drittligist Hallescher FC hat der "Bild" zufolge Trainer Ismail Atalan freigestellt. Eine Bestätigung seitens des Klubs gab es noch nicht.

  • Bereits am Mittag solle demnach ein neuer Trainer präsentiert werden.
  • Atalan hatte Halle erst im Februar vom beurlaubten Trainer Torsten Ziegner übernommen, in fünf Spielen aber nur einen Punkt geholt.
  • Nach 13 sieglosen Spielen in Serie belegt Halle derzeit Abstiegsplatz 17.
  • Noch in der ersten Halbserie hatte das Team die dritte Liga zeitweilig angeführt.

13.26 Uhr: Der Klub hat die Entlassung von Atalan mittlerweile bestätigt und Florian Schnorrenberg als neuen Cheftrainer vorgestellt. Er bleibt zunächst bis zum Saisonende.

10:03 Uhr

Ehemaliger BVB-Keeper ist mit Coronavirus infiziert

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Mitchell Langerak spielte zwischen 2010 und 2017 für den BVB und den VfB Stuttgart.

(Foto: imago/AFLOSPORT)

Der australische Torhüter Mitchell Langerak ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie sein japanischer Klub Nagoya Grampus mitteilte, sei der frühere Keeper von Borussia Dortmund der zweite infizierte Spieler in der Mannschaft. Langerak, der zwischen 2010 und 2017 für den BVB und den VfB Stuttgart gespielt hat, zeigt laut Vereinsangaben keine Symptome. In der vergangenen Woche war Stürmer Mu Kanazaki positiv getestet worden, daraufhin wurde das nähere Umfeld des Spielers untersucht. "Wir versuchen, in Zusammenarbeit mit einem örtlichen Gesundheitszentrum Personen zu identifizieren, die engen Kontakt mit Langerak hatten", erklärte der Verein. Bei den Spielern, die noch nicht getestet wurden, sollen weitere Tests stattfinden. In Japan soll der Spielbetrieb Anfang Juli nach einer viermonatigen Sperre aufgrund der Corona-Pandemie wieder aufgenommen werden.

08:36 Uhr

Schalke räumt "unglaublichen Fehler" ein

Sportvorstand Jochen Schneider von Schalke 04 hat den heftig kritisierten "Härtefallantrag" für Ticketrückerstattungen als großen Fehler bezeichnet. "Das war ein kapitales Eigentor. Ein unglaublicher Fehler", sagte der 49-Jährige bei Sky. "Das darf kein Bundesliga-Verein machen und schon gar nicht Schalke 04. Wo die Menschen, die Fans, die Mitglieder, die Dauerkarteninhaber dem Verein so viel Liebe entgegenbringen. So ein Fehler darf da nicht passieren", sagte Schneider. Das Thema sei inzwischen intern geklärt worden. Schneider kündigte zudem an, Lehren aus dem Vorfall zu ziehen. "Wir müssen empathischer wirken. Es geht auch nicht mit dem gesunden Menschenverstand einher, so mit den Treuesten der Treuen zu kommunizieren." Schalke hatte für Fans, die Geld für bezahlte Tickets zurückfordern, ein Formular erstellt, das bei zahlreichen Anhängern Entsetzen auslöste. Der Klub fragte darin - rechtlich durchaus korrekt - unterem anderem, warum Fans das Geld "unbedingt jetzt" benötigten.

08:05 Uhr

"Kein infektiöser Befund" - BBL-Profi Smith erkrankt an Corona

Die MHP Riesen Ludwigsburg müssen beim Finalturnier der Basketball Bundesliga wegen einer Corona-Infektion vorerst ohne Jaleen Smith auskommen. Nach der Rückkehr aus seiner Heimat USA war das Virus-Genom schwach positiv beim Profi nachgewiesen worden. Der 25-Jährige fehlt deshalb am Sonntag gegen Rasta Vechta (81:76) und hält sich noch in Ludwigsburg auf. Smith wurde mittlerweile mit einem Abstand von über 24 Stunden zweimal negativ getestet, das Gesundheitsamt und die BBL haben den Point Guard für den Spielbetrieb freigegeben. Am Montag soll er in München eintreffen. "Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr, es war kein infektiöser Befund", sagte Markus Buchmann, 2. Vorsitzender des Klubs, bei MagentaSport.

07:31 Uhr

Nächstes Wut-Posting: Trump schimpft über NFL-Boss

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Die Flagge ist Donald Trump ganz wichtig.

(Foto: AP)

US-Präsident Donald Trump hat im Zusammenhang mit der Videobotschaft von NFL-Boss Roger Goodell das Hinknien während der US-Nationalhymne erneut als respektlos bezeichnet. "Könnte es auch nur im entferntesten möglich sein, dass Roger Goodell in seiner ziemlich interessanten Erklärung von Frieden und Versöhnung angedeutet hat, dass es jetzt ok für die Spieler ist, bei der Nationalhymne zu knien oder nicht zu stehen und dabei respektlos zu unserem Land und unserer Flagge zu sein?", fragte Trump via Twitter. Nach anfänglicher Kritik an der nach Wahrnehmung einiger Profis und Mitarbeiter der National Football League zu laschen Reaktion der Liga hatte Goodell zuletzt in einem Video gesagt, die NFL gebe zu, "dass es falsch war, nicht schon früher auf die NFL-Spieler gehört zu haben und ermutigen alle, sich zu äußern und friedlich zu protestieren. Wir, die National Football League, glauben, dass schwarze Leben wichtig sind."

06:52 Uhr

Heldengeschichte: Hamiltons "Dummheit" lässt Kubica jubeln

 

06:34 Uhr

"Scheiß Geisterspiele" - Niederlechner patzt beim Elfmeter

Florian Niederlechner haderte mit der Akustik im leeren Stadion. "Ich habe den größten Fehler gemacht, den man als Elfmeterschütze machen kann. Scheiß Geisterspiele", sagte der FCA-Stürmer, der vor der Pause mit einem Strafstoß an Timo Horn gescheitert war. Statt des erhofften Augsburger Sieges gab es so nur einen Zähler gegen den 1. FC Köln (1:1), der FCA muss weiter um den Klassenerhalt zittern. Was war passiert? Niederlechner hatte kurz vor der Ausführung den Ruf eines Kölners in Richtung Horn ("Du weißt, wo er hinschießt") gehört - und sich spontan umentschieden. "Eigentlich ist rechts meine Ecke, da mache ich jeden. Ich habe mich in der  Situation echt beeinflussen lassen", sagte der 29-Jährige bei Sky und fügte enttäuscht an: "Ich war oft der Held. Heute war ich der Depp."

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05:58 Uhr

Üble Beleidigungen nach Demo-Teilnahme: Boris Becker ist "schockiert"

Tennis-Legende Boris Becker hat sich "schockiert" über die Kritik in den sozialen Medien an seiner Teilnahme an einer Demonstration gegen Rassismus in London gezeigt. "Ich bin erschüttert, schockiert, erschrocken über die vielen Beleidigungen NUR aus Deutschland für meine Unterstützung der #BlackLivesMatters Demo gestern in London!", schrieb Becker am Sonntag auf Twitter. "Warum, weshalb, wieso??? Sind wir ein Land von Rassisten geworden ...?" Am Samstag hatte er ein Video von sich gepostet, das ihn mit einem Tuch vor dem Mund auf der Demonstration in London zeigt. Unter dem Post hatte es zahlreiche Beleidigungen gegeben. "Anscheinend haben viele Menschen in Deutschland immer noch nicht verstanden, dass es meine Familiengeschichte ist!", schrieb Becker am Sonntag in einem weiteren Post und fügte die Namen seiner Kinder #Noah #Elias #Anna #Amadeus hinzu.

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