Samstag, 12. Dezember 2020Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & Anja Rau
21:56 Uhr

Tedesco wird von russischem Trainerkollegen beleidigt

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Tedesco trainiert Spartak seit Oktober.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Bei einem Spiel von Spartak Moskau in der russischen Premjer-Liga ist der deutsche Fußball-Trainer Domenico Tedesco beleidigt worden. Demnach sagte der Torwarttrainer von FK Sotschi, Dmitri Borodin, zu dem 35-jährigen Deutsch-Italiener nach Berichten mehrerer russischer Sportmedien: "Das ist unser Land."

  • Tedesco reagierte darauf entsetzt. "Ich bin sehr enttäuscht. Dies ist das erste Mal, dass mir so etwas passiert ist. Ich bin schockiert", sagte der frühere Schalke-Coach einem Sportsender. Er habe stets versucht, den russischen Fußball, Traditionen und die Sprache zu respektieren.
  • Borodon bestätigte dem Portal sport24 seine Aussagen. Tedesco habe ihn daraufhin einen Rassisten genannt. Der 35-Jährige hatte Spartak Moskau vor mehr als einem Jahr im Abstiegskampf übernommen und die Mannschaft noch auf Platz sieben geführt.
  • Vor allem politisch gibt es zwischen Deutschland und Russland erhebliche Spannungen - zuletzt verstärkt nach der Vergiftung von Kremlkritiker Alexej Nawalny.
21:04 Uhr

Verstappen klemmt sich die Hand im Auto ein

Er ist der Schnellste im letzten Qualifying der Saison - und das trotz eines kuriosen Missgeschicks: Max Verstappen im Red Bull düpierte die Mercedes-Übermacht um Weltmeister Lewis Hamilton und Valtteri Bottas und fuhr im letzten Moment die schnellste Rundenzeit. Dabei hatte er sich zuvor die Hand eingeklemmt.

  • Der 23-Jährige war von der Strecke abgekommen - weil er sich irgendwie selbst in seinem Cockpit verhedderte. "Die Hand steckte fest, zwischen dem Lenkrad und meinem Knie. Das ist mir noch nie passiert!", erklärte Verstappen auf der Pressekonferenz. "Das muss unglücklich gelaufen sein."
  • Es hätte auch schief gehen können: In Q1 rutschte Verstappen nämlich von der Strekce und nahm in Kurve sechs den Weg durch die Auslaufzone. "Ich fuhr buchstäblich auf die Mauer zu", erklärte der Niederländer.
  • Die brenzlige Situation endete glücklich.
20:50 Uhr

Manchester-Derby langweilt mit lahmer Nullnummer

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Viel gab es nicht zu sehen.

(Foto: Pool via REUTERS)

Im Premier-League-Derby zwischen dem englischen Rekordmeister Manchester United und dem Lokalrivalen Manchester City hat es keinen Sieger gegeben. Die beiden Mannschaften, die in dieser Saison bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, lieferten sich vor leeren Rängen im Stadion Old Trafford ein torloses und über weite Strecken ereignisloses Unentschieden.

  • Die beste Szene des Spiels hatten die von Ole Gunnar Solskjaer trainierten Gastgeber kurz nach der Halbzeitpause. Marcus Rashford nahm den Ball nach Vorlage von Bruno Fernandes an, wurde im Strafraum allerdings von Kyle Walker gefoult. Die Entscheidung auf Strafstoß für Man United wurde nach Überprüfung durch den Videoschiedsrichter zurückgenommen, weil Rashford zuvor im Abseits gestanden hatte.
  • In der Startelf setzte Solskjaer auf den französischen Weltmeister Paul Pogba, dessen Berater Mino Raiola unter der Woche mit der Aussage für Aufsehen gesorgt hatte, es wäre "für alle Seiten am besten", Pogba würde Man United im Januar verlassen.
  • In der Premier-League-Tabelle belegt Manchester United mit 20 Punkten den siebten Platz. City ist mit 19 Punkten Achter.
20:33 Uhr

Italiens Fußball nimmt Abschied: "Ciao Paolo"

Mit einer bewegenden Trauerfeier hat Italiens Fußball heute Abschied von dem ehemaligen Weltmeister Paolo Rossi genommen. Der Stürmer, der bei der WM 1982 mit seinem Team im Finale Deutschland besiegte, war diese Woche im Alter von 64 Jahren gestorben. Im Dom im norditalienischen Vicenza versammelten sich Fußballer, Freunde und Familie. Es gab Applaus, Tränen und liebevolle Ansprachen mit den Worten "Ciao Paolo" zum Abschied. Der Präsident des Fußball-Dachverband (FIGC), Gabriele Gravina, legte ein blaues Trikot der Nationalmannschaft mit der Nummer 20 auf den Sarg am Altar, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Viele frühere Teamkollegen wie Daniele Massaro, Franco Baresi und Giuseppe Bergomi waren demnach unter den Trauernden.

19:57 Uhr

Flick dämpft Erwartungen an Kimmichs Genesung

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Trainieren ja, Spielen (noch) nein.

(Foto: imago images/Philippe Ruiz)

Bayern-Trainer Hansi Flick erwartet den derzeit verletzten Nationalspieler Joshua Kimmich trotz dessen jüngsten Fortschritten erst im Januar zurück.

  • "Es ist angedacht, dass er nächste Woche trainiert. Es ist wichtig, dass man da keinen Schritt zu früh macht, sondern abwartet, wie alles verläuft. Aktuell sind wir sehr froh mit dem Verlauf und wir hoffen natürlich, dass es so weiter geht", sagte Flick bei Sky.
  • Kimmich hatte sich Anfang November am Knie verletzt und arbeitet nach einer Meniskus-Operation derzeit an seinem Comeback.
  • Flick betonte: "Es ist wichtig, dass wir ihm die Zeit geben, die er braucht, um dann wieder bei 100 Prozent zu sein."
19:15 Uhr

Frankreichs Fußball steht vor finanzieller Katastrophe

Frankreichs Fußball droht ein Desaster. Der TV-Rechteinhaber Mediapro, ein spanisch-chinesisches Konsortium, hat sich für zahlungsunfähig erklärt und wird den bestehenden Vertrag nicht erfüllen. Mediapro hatte die Rechte 2018 für die Periode 2020 bis 2024 erworben und dafür 800 Millionen Euro jährlich versprochen. Der seit 1984 traditionelle Partner der französischen Liga, Canal+, war ausgestiegen.

Mediapro blieb schon die Raten von Oktober (172,3 Millionen) und Dezember (152,5 Millionen) schuldig, weshalb sich die Liga dazu genötigt sah, Mediapro aufzufordern, die Rechte zurückzugeben. Die Eigentümer hatten in völliger Verkennung des Marktes einen eigenen Sender gegründet (Telefoot), der jetzt wohl dicht gemacht wird, mit allen Konsequenzen für Redakteure, Journalisten und Techniker. Die Entscheidung sorgte in Frankreich für regelrechte Schockwellen. Jetzt bittet die Liga reuig darum, der alte Partner möge als Ersatz einspringen. Dieser scheint dazu bereit, aber Canal+ wird den Preis drücken wollen. In Branchenkreisen zirkuliert die Zahl von unter 600 Millionen.

18:19 Uhr

Bayerns Neuzugang ist schon wieder verletzt

Fußball-Rekordmeister Bayern München muss erneut ohne Neuzugang Tanguy Nianzou auskommen. Der Franzose, der erst kürzlich von einer Muskelverletzung genesen war, zog sich im Training einen Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel zu und wird die nächsten Spiele verpassen. Das teilten die Bayern mit, ohne genauere Informationen zur Ausfalldauer zu geben.

Nianzou war im Sommer vom französischen Serienmeister Paris St. Germain nach München gewechselt und gab Ende November im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart (3:1) sein Pflichtspieldebüt für das Team von Trainer Hansi Flick.

17:57 Uhr

"Zeit auszumisten": Ultras legen gegen Schalker Vorstand nach

Die Auseinandersetzungen zwischen dem Vorstand des Bundesliga-Tabellenletzten FC Schalke 04 und Teilen der Fans gehen weiter. Die Ultras Gelsenkirchen erneuerten ihre Kritik an der Vereinsführung und forderten personelle Konsequenzen. "Es ist an der Zeit, auszumisten und den angekündigten Neuanfang mit unbelasteten Personen endlich anzugehen", schreiben die Ultras in einem offenen Brief auf ihrer Homepage.

  • Der Vorstand hatte zuvor die Angriffe vor allem auf den Marketingvorstand Alexander Jobst energisch zurückgewiesen. "Es ist eine Grenze überschritten, wenn Einzelne namentlich zum Buhmann ausgerufen oder zum Alleinschuldigen erklärt werden sollen", hieß es auf der Vereins-Homepage.
  • Die Ultras kritisieren nun eine "unvergleichliche Dünnhäutigkeit", die zu "einer Verschlimmerung der Lage" führe. "Ihr habt Schalke schlicht und ergreifend nicht verstanden", heißt es weiter.
  • Schalke steckt nach 26 Bundesligaspielen in Folge ohne Sieg nicht nur sportlich in einer existenziellen Krise. Der Klub ist außerdem mit mehr als 200 Millionen Euro verschuldet.
17:50 Uhr

Loch siegt einfach weiter

Mit dem vierten Sieg im vierten Rennen hat Felix Loch seine Siegesserie im Rodel-Weltcup fortgesetzt. Im zweiten Durchgang fuhr der dreimalige Olympiasieger auf der modernisierten Bahn in Oberhof in 43,290 Sekunden Bahnrekord und fing somit noch Johannes Ludwig ab, der auf seiner Heimbahn im ersten Durchgang die Bestmarke im Eiskanal aufstellte. Auf Rang drei kam der Österreicher Jonas Müller. "Es geht einfach alles auf. Wir haben im Sommer viel gearbeitet, ob es im athletischen oder im materialtechnischen Bereich war. Das ist einfach cool, der Lauf war wirklich von oben bis unten gut", sagte der gebürtige Sonneberger im ZDF.

17:15 Uhr

"Gemeinsame Entscheidung": Kehl über Haalands Reha in Katar

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Fehlt dem BVB: Haaland.

(Foto: dpa)

Borussia Dortmunds Lizenzspielerchef Sebastian Kehl hält die Reha von Torjäger Erling Haaland in Katar nach dessen Muskelfaserriss für unproblematisch. "Das war eine Entscheidung, die wir gemeinsam getroffen haben mit dem Spieler zusammen. Er wird dort sehr professionell betreut", sagte Kehl bei Sky.

  • Der 20 Jahre alte Norweger hatte sich Anfang des Monats verletzt und wird dem BVB für den Rest des Jahres fehlen. Derzeit arbeitet er in Katar an seinem Comeback. Dies geschehe "in enger Abstimmung mit unserer medizinischen Abteilung", wie Kehl erklärte.
  • "Er arbeitet sehr professionell und wird schnell zurückkehren, weil wir ihn brauchen, um unsere Ziele zu erreichen", sagte Kehl.
  • Vor seiner Verletzung hatte Haaland bei zwölf Einsätzen in Bundesliga und Champions League 16 Tore für den BVB erzielt, ohne den Norweger unterlag die Borussia in der Liga mit 1:2 gegen den 1. FC Köln.
16:48 Uhr

WM-Medaillen zum Greifen nah: Geiger und Eisenbichler brillieren

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Bald Weltmeister?

(Foto: REUTERS)

Gibt es zwei Medaillen für deutsche Skiflieger bei der Weltmeisterschaft in Planica? Karl Geiger und Markus Eisenbichler sind auf dem besten Weg dahin. Auch nach dem dritten Durchgang liegt Geiger in Führung, Eisenbichler folgt auf Rang drei.

  • Die beiden trennt der Norweger Halvor Egner Granerud, der weiter auf Platz zwei liegt.
  • Geiger flog auf die Tagesbestweite von 240,5 Meter und baute seinen Vorsprung auf 7,7 Punkte - umgerechnet sechseinhalb Meter - aus.
  • Eisenbichler fehlen 16,2 Punkte auf seinen Teamkollegen.
  • WM-Debütant Pius Paschke behauptete mit 217,0 Metern Platz elf (594,6) und hat weiter eine Top-Ten-Platzierung im Blick. Constantin Schmid ist nach einem durchwachsenen Flug auf 209,0 Meter 14. (578,2).
  • Das abschließende vierte Springen entscheidet über die Weltmeisterschaftsmedaillen.
16:03 Uhr

Deutsche Medaillen-Hoffnung verliert die Lust an Olympia 2021

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2019 gewann Schwanitz Bronze bei der WM.

(Foto: imago images/Chai v.d. Laage)

Die frühere Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz verliert immer mehr die Lust auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2021. "Tokio spielt für mich nicht mehr so die Rolle. Dieses Hin und Her, dieses Vielleicht und Vielleicht-auch-nicht ist keine Motivation", sagte die 34-Jährige vom LV 90 Erzgebirge der "Freien Presse" in Chemnitz. Noch vor einem Monat hatte die Olympia-Sechste von den Spielen in Rio de Janeiro im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur Tokio als ihr großes Ziel angegeben.

Doch die Unsicherheiten aufgrund der Coronavirus-Pandemie haben den kommenden Olympia-Traum schon fast zerstört. "Tokio findet bestimmt statt, aber es wird ein Wettkampf wie jeder andere sein. Das hat nichts mehr mit dem olympischen Gedanken, dem Glamour, dem Verbindenden, dem Außergewöhnlichen zu tun", sagte die Mutter von dreieinhalbjährigen Zwillingen, die sie aufgrund der Corona-Maßnahmen mehr als sonst betreuen muss.

15:45 Uhr

Im Video: Formel 1 leistet sich Herzschlag-Showdown

Auf den letzten Metern der Formel-1-Saison passiert doch noch das 2020 beinahe Undenkbare: In Abu Dhabi steht erstmals kein Auto mit Mercedes-Motor auf der Pole-Position. Die entscheidende Runde im Qualifying liefert dabei eine Achterbahnfahrt um Tausendstelsekunden.

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15:17 Uhr

Seltene Sammelkarte bringt 1,29 Millionen Dollar ein

Eine "Rookie Trading Card" von Eishockey-Legende Wayne Gretzky hat bei einer Online-Auktion einen Rekordpreis erzielt. Die Sammelkarte von 1979 wechselte für 1,29 Millionen US-Dollar (knapp 1,06 Millionen Euro) den Besitzer. Nie zuvor in der Geschichte war eine Eishockey-Sammelkarte für mehr als eine Million US-Dollar verkauft worden. Die Trading Card war bereits 2016 für 465.000 Dollar verkauft worden.

"Dass diese Karte mehr als 40 Jahre in diesem perfekten Zustand überlebt hat, macht sie für Sammler so begehrenswert, weil es sich um das Beste vom Besten handelt. Und genau das ist sie", schwärmte Chris Ivy von Heritage Auctions. Die Trading Card ist eines von nur zwei Exemplaren, die von Gutachtern, die sich über 5000 Versionen von Gretzkys Rookie-Karte angesehen haben, eine perfekte "gem mint" (Kartenzustand)-Bewertung erhalten haben.

14:52 Uhr

Biathlon-Staffel läuft 0,2 Sekunden am Podest vorbei

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(Foto: imago images/Eibner Europa)

Die deutsche Biathlon-Staffel der Frauen hat beim Weltcup in Hochfilzen das Podium hauchdünn verpasst. Im zweiten Rennen des Winters über die 4x6 Kilometer belegten Denise Herrmann, Janina Hettich, Maren Hammerschmidt und Franziska Preuß den undankbaren vierten Platz. In Kontiolahti waren die DSV-Frauen zuletzt Dritte geworden.

Das DSV-Quartett (1 Strafrunde+9 Nachlader) lag nur 0,2 Sekunden hinter den drittplatzierten Schwedinnen. Der Sieg ging souverän an die Norwegerinnen (1+6), die in 1:08:04,3 Stunden vor Frankreich (+24,5 Sekunden/0+16) und Schweden (1+9/32,5) triumphierten.

14:33 Uhr

Sander überzeugt bei Super G im Schneetreiben

Premierensieg für den Schweizer Mauro Caviezel, guter achter Platz für Andreas Sander: Der 31-Jährige war beim Super G in Val d'Isere in Abwesenheit des verletzten Topstars Thomas Dreßen zum Auftakt der alpinen Speed-Saison bester Rennläufer des Deutschen Skiverbandes (DSV).

Sander lag bei dichtem Schneetreiben auf der OK-Piste 0,88 Sekunden hinter Caviezel, der in 1:01,34 Minuten seinen ersten Weltcup-Erfolg vor Adrian Smiseth Sejersted aus Norwegen (+0,10) und dem Österreicher Christian Walder (+0,54) feierte. Josef Ferstl (+1,16) belegte Rang 18, Romed Baumann (+2,02) kam auf Rang 35. Simon Jocher, Dominik Schwaiger und Manuel Schmid schieden aus. "Es war ein ordentlicher Einstand. Ich bin mit meiner Fahrt aber nicht zufrieden. Das war nicht der Angriff und das Risiko, das ich mir gewünscht habe. Ich muss mich deutlich steigern", sagte Sander mit Blick auf die erste Abfahrt des Winters am Sonntag (10.30 Uhr/ZDF) in Val d'Isere.

13:54 Uhr

FC Bayern fehlt gegen Union ein Innenverteidiger

Der FC Bayern München muss im Topspiel der Fußball-Bundesliga am Abend in Berlin gegen den 1. FC Union ohne Niklas Süle antreten. Der Nationalspieler fällt angeschlagen aus. Ein Bericht der "Bild"-Zeitung trifft nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zu. Eine offizielle Bestätigung des Vereins gab es wenige Stunden vor der Partie (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) im Stadion der Berliner nicht. Bayern-Trainer Hansi Flick hält es beim Tabellenführer so, dass am Spieltag keine personellen Informationen vor der Bekanntgabe der Aufstellungen eine gute Stunde vor dem Anpfiff veröffentlicht werden.

Der 25 Jahre alte Süle soll beim 2:0 in der Champions League gegen Lokomotive Moskau am Mittwoch eine Knieprellung erlitten haben. Gegen Union dürften im Abwehrzentrum nach dem Ausfall von Süle vermutlich David Alaba und Jérôme Boateng beginnen.

13:29 Uhr

Der echte Schumacher und Kai Ebels beste Outfits

In der Formel 1 endet für Deutschland eine Ära: RTL zieht sich zurück. Jahrzehntelang begleiten die Motorsport-Experten Danner, König, Waßer und Ebel den Rennzirkus rund um die Welt. Nun blicken sie zurück auf emotionale Höhepunkte - und voraus auf einen harten Bruch.

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12:55 Uhr

Nolte fährt bei Monobo-Premiere auf Platz zwei

Laura Nolte ist beim ersten Monobob-Rennen der deutschen Pilotinnen auf Rang zwei gefahren. Nach zwei Durchgängen musste sich die deutsche Meisterin in Innsbruck/Igls nur der sprintstarken Australierin Breeana Walker geschlagen geben. Sie hatte mit Abstand die besten Startzeiten und am Ende 0,44 Sekunden Vorsprung vor Nolte. Dritte wurde die Österreicherin Katrin Beierl. Die Wiesbadenerin Kim Kalicki landete auf Rang sieben. Zweierbob-Olympiasiegerin Mariama Jamanka vom BRC Thüringen kam auf Rang acht von neun gestarteten Schlitten. "Ich hatte einige Probleme, bin im ersten Lauf viel rumgerutscht. Wir brauchen noch etwas Zeit, um uns an den Monobob zu gewöhnen", sagte Nolte.

Die neue olympischen Disziplin, die 2022 in Peking ihr Debüt geben wird, wurde in diesem Winter erstmals in allen Rennserien des Weltverbandes IBSF integriert.

11:53 Uhr

Souveräner Sieg für Eggert/Benecken

Die Rodel-Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken haben ihren Heim-Weltcup gewonnen und damit eine kleine Durststrecke beendet. Die Weltmeister setzten sich in Oberhof durch, es war der erste Saisonsieg des sonst so überlegenen deutschen Duos. Gut anderthalb Zehntelsekunden trennten die Thüringer letztlich von Thomas Steu/Lorenz Koller aus Österreich, den Siegern der bisherigen drei Rennen des Winters. Dritte wurden die Österreicher Yannick Müller/Armin Frauscher.

Mit dem insgesamt 44. Weltcupsieg zogen Eggert/Benecken zudem in der "ewigen" Bestenliste gleich mit ihren Dauerrivalen Tobias Wendl/Tobias Arlt. Die Olympiasieger stürzten in Oberhof schon im ersten Lauf und landeten letztlich nur auf Rang 18.

11:25 Uhr

So könnte David Alaba zu Real Madrid wechseln

Verlässt David Alaba den FC Bayern im Sommer ablösefrei in Richtung Real Madrid? Gut möglich, wenn man einem Bericht von "Bild" glaubt. Das Boulevard-Blatt spekuliert, dass ein Transfer zu den Königlichen konkret wird, falls Gerüchte aus Spanien stimmen. Dort hatte der Radiosender "Onda Cero" berichtet, dass Real-Ikone Sergio Ramos, dessen Vertrag im Juni 2021 ausläuft, den Klub nach mehr als anderthalb Jahrzehnten verlassen könnte.

Angeblich will der 34-jährige Verteidiger zum Karriere-Ende hin noch ein Abenteuer in England wagen, falls sich ein passender Premier-League-Klub für ihn findet. In diesem Fall wäre Ramos, einer der Top-Verdiener in Madrid, runter von der Gehaltsliste und Platz für Alaba, für den Real (neben dem FC Barcelona) eines der Wunschziele sein soll.

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11:06 Uhr

Vlhova greift nach viertem Sieg in Folge

Die derzeit überragende Petra Vlhova aus der Slowakei steht beim Riesenslalom in Courchevel/Frankreich vor ihrem vierten Weltcup-Sieg in Serie. Die 25-Jährige, Weltmeisterin von 2019, liegt nach dem ersten Lauf in 1:08,82 Minuten 0,49 Sekunden vor der Italienerin Marta Bassino. Auf Rang drei fuhr bei dichtem Schneefall die Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+0,65). Der zweite Durchgang startet um 12.30 Uhr. Olympiasiegerin Shiffrin war im November bei den beiden Slaloms in Levi/Finnland erstmals nach einer Pause von 300 Tagen wieder im Weltcup gestartet. Danach hatte sie die Stationen Lech/Zürs und St. Moritz ausgelassen.

10:33 Uhr

"Die Deutschen sollten nicht immer nur an Fußball denken"

Dem niederländischen Darts-Star Michael van Gerwen geht die Entwicklung seines Sports in Deutschland nicht schnell genug voran. "In einem Land wie Deutschland sollte noch viel mehr Talent vorhanden sein", sagte der dreimalige Weltmeister vor Beginn der WM im Interview mit Sport1 und forderte: "Die Deutschen müssen ran an die Trainingsscheibe. Nicht immer nur an Fußball denken. Darts wird ebenfalls immer größer."

In Gabriel Clemens, Max Hopp und Nico Kurz nehmen drei Deutsche an der am Dienstag beginnenden WM im Londoner Alexandra Palace (bis 3. Januar/Sport1 und DAZN) teil. Dem Saarländer Clemens traut der Weltranglistenerste dabei am meisten zu. "Gaga hat sehr gut gespielt in letzter Zeit. Mir gefällt seine Art zu werfen. Er ist ein wirklich guter Typ", sagte van Gerwen über die Nummer 31 der Welt und führte aus: "Es ist ein bisschen traurig, das zu sagen, aber er macht sich momentan etwas besser als Max." Hopp gilt schon länger als Ausnahmetalent und war jahrelang die deutsche Nummer eins, wurde in diesem Jahr nach einer durchwachsenen Saison aber von Clemens abgelöst.

09:59 Uhr

Schröder debütiert als Starter beim NBA-Champion

Der deutsche Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat sein Debüt bei Meister Los Angeles Lakers aus der nordamerikanischen Profiliga NBA gegeben. Im ersten Spiel der Vorbereitung auf die neue Saison lief der 27-Jährige beim 87:81-Sieg des 17-maligen Champions gegen den Stadtrivalen Los Angeles Clippers als Starter auf. Die beiden Lakers-Superstars LeBron James und Anthony Davis standen wie erwartet noch nicht mit auf dem Parkett. Schröder kam auf über 24 Minuten Einsatzzeit und erzielte zehn Punkte, darunter zwei Dreier in zwei Versuchen.

Der Braunschweiger, der Mitte November von Oklahoma City Thunder zu den Lakers gewechselt war, kämpft bei Meister-Trainer Frank Vogel um einen Stammplatz. In den vergangenen beiden Jahren kam Schröder bei den Thunder zumeist von der Bank, mit großem Erfolg. In der abgelaufenen Saison belegte er im Voting zum besten sechsten Mann der NBA den zweiten Platz.

09:31 Uhr

Der beliebteste Klub der Bundesliga ist ...

Rekordmeister Bayern München bleibt der beliebteste Klub in der Fußball-Bundesliga. Das geht aus einer zum sechsten Mal durch das Unternehmen SLC Management durchgeführten Studie hervor. Die Bayern liegen in zwölf von 18 Kriterien vorne, im Gesamtranking folgen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach. Schlusslicht bei der Datenerhebung in der Saison 2019/20 ist der SC Paderborn.

Grundlage der Ergebnisse ist eine repräsentative Untersuchung mit deutschlandweit über 30.000 Befragten. Ausschlaggebend für die Beliebtheit der Münchner seien verschiedene Erfolgsfaktoren, etwa die große Fan- und Mitgliederbasis, wirtschaftlicher Erfolg und erneute Spitzenpositionen bei subjektiven Kriterien wie Image oder Kundenzufriedenheit.

08:51 Uhr

Havertz äußert sich dazu, dass Löw bleiben darf

Nationalspieler Kai Havertz befürwortet die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), an Bundestrainer Joachim Löw festzuhalten. Für ihn persönlich sei dies "auf jeden Fall" richtig: "Wir sind sehr zufrieden mit dem Trainer und wir haben noch viel vor in der Zukunft", sagte der Offensivspieler vom FC Chelsea bei Sky. In England habe er die große Aufregung nach dem 0:6 der deutschen Nationalmannschaft in Spanien "zum Glück nicht mit aller Intensität wahrgenommen. Wir werden zurückkommen, das wird hundertprozentig so sein. Wir haben eine riesige Qualität in der Mannschaft."

Havertz war bei der höchsten Niederlage einer deutschen Nationalmannschaft seit 1931 aufgrund seiner Corona-Erkrankung nicht dabei. Löw geriet anschließend schwer unter Druck, der DFB erklärte die Pleite aber zum einmaligen Ausrutscher.