Samstag, 12. Oktober 2019Der Sport-Tag

23:09 Uhr

Deutscher Wellbrock gewinnt Weltcup-Rennen trotz Infekt

imago43353270h.jpg

Schwimmt mit angezogener Handbremse zum Titel: Florian Wellbrock.

(Foto: imago images/Bernd König)

Auch leicht angeschlagen hat Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock der Konkurrenz beim Schwimm-Weltcup in Berlin keine Chance gelassen. Der 22-Jährige gewann das Rennen auf seiner Paradestrecke 1500 m Freistil, blieb in 15:10,82 Minuten aber klar über seiner in der Vorwoche in Budapest aufgestellten Saisonbestzeit (14:57,83). Zum Auftakt am Freitag hatte der Magdeburger den geteilten zweiten Platz über 400 m Freistil belegt.

"Es war vernünftig, dass ich heute nicht unter 15 Minuten geschwommen bin. Das war schon alles richtig, was ich heute gemacht habe", sagte Wellbrock, der mit angezogener Handbremse geschwommen war.

  • Seine Starts über 200 m Schmetterling und 200 m Freistil hatte er zuvor aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.
22:10 Uhr

"Aus dem Nichts": Nübel beeindruckt DFB-Torwarttrainer

imago40999747h.jpg

Für die U21 stand Nübel bereits zwischen den Pfosten - und flog durch den Strafraum.

(Foto: imago images / AFLOSPORT)

Bundestorwarttrainer Andreas Köpke sieht Alexander Nübel langfristig in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Es ist schon sehr, sehr stark, wie er gefühlt aus dem Nichts gekommen ist. Das ging von Null auf Hundert, und er spielt, als ob er schon ewig da spielen würde. Er verliert scheinbar nie die Ruhe", sagte Köpke der "Süddeutschen Zeitung". Daher habe er den 23-Jährigen vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 "im Blick", man müsse ja "gewappnet sein".

  • Bundestrainer Joachim Löw lobte Nübel in dieser Woche als "sehr jungen Torhüter, der mittlerweile einen sehr guten Eindruck macht". Eine schnelle Berufung des ehemaligen U21-Nationalspielers ins A-Team ist aber nicht angedacht. "Im Moment gibt es keine Notwendigkeit, das Thema aufzumachen", sagte Köpke.
  • Manuel Neuer und Marc-Andre ter Stegen sind gesetzt. Um den dritten Platz im Kader für die EM 2020 (12. Juni bis 12. Juli) kämpfen Bernd Leno und der derzeit verletzte Kevin Trapp.

Manuel Neuer selbst entgegnete auf der Pressekonferenz des DFB auf die Frage, ob Nübel sein legitimer Nachfolger ist übrigens: "Kann er sein, ja."

20:24 Uhr

Spanien nominiert 16-jähriges Supertalent für U21

*Datenschutz

Und apropos "die Jugend von heute" (siehe Nübel, siehe Moukoko, siehe im weiteren Sinne auch Gauff): In der ersten spanischen Fußball-Liga brilliert der erst 16-jährige Ansu Fati bereits - und zwar in den Reihen des großen FC Barcelona. Als Messi-Ersatz kam er in fünf Ligaspielen zum Einsatz, erzielte zwei Tore und bereitete ein Tor vor. In der Champions League stand er beim 0:0 gegen Borussia Dortmund von Beginn an auf dem Platz.

Seit September besitzt der in Guinea-Bissau geborene Fati die spanische Staatsbürgerschaft. Am Donnerstag erteilte die Fifa nach Informationen der "AS" die Spielgenehmigung für die spanische Nationalmannschaft. Wenige Stunden später wurde er für die deutlich höhere Altersklasse der hochkarätig besetzten U21 nachnominiert und könnte bereits am Dienstag im EM-Qualifikationsspiel gegen Montenegro sein Debüt geben.

18:53 Uhr

"Unsinnig, Lüge": Badstuber teilt gegen Heidel und Schalke aus

Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Holger Badstuber sieht seine Zeit bei Schalke 04 im Rückblick als vertan an und wirft dem damaligen Manager Christian Heidel Unehrlichkeit vor. "Das waren einfach Lügen, dass sie nicht mit mir verlängern wollen. Für mich stand außer Frage, dass ich auf Schalke bleiben will", sagte Badstuber dem Podcast Rasenfunk.

imago40404688h.jpg

Badstuber spielt heute für den VfB Stuttgart. Dass dort ausgerechnet Weinzierl Trainer wurde war für ihn "völlig unverständlich." Weinzierl wurde nach einem halben Jahr entlassen, Stuttgart stieg ab.

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Heidel hatte 2017 in einer Pressekonferenz behauptet, Schalke habe sich nach der Leihe des damaligen Bayern-Profis Badstuber gegen eine feste Verpflichtung entschieden. Diese stand für Badstuber allerdings nie zur Debatte. "Das war unsinnig. Das war link", sagte er über das Vorgehen der Knappen-Führung: "Zu Schalke zu gehen war im Nachhinein definitiv ein Fehler."

Schon bei seinem Wechsel vom FC Bayern nach Gelsenkirchen habe ihm der damalige Schalker Trainer Markus Weinzierl "etwas vorgegaukelt". Weinzierl habe ihm gesagt, "er bräuchte meine Passsicherheit und Qualität. Sonst wäre ich nicht von Bayern weg."

18:20 Uhr

Star-Turnerin Simone Biles egalisiert in Stuttgart alten Rekord

imago43365450h.jpg

Schreibt in Stuttgart mal wieder Geschichte: Simone Biles.

(Foto: imago images/Michael Weber)

Mit dem Sieg im Sprung-Finale bei den Kunstturn-Weltmeisterschaften in Stuttgart hat Mehrkampf-Olympiasiegerin Simone Biles aus den USA ihre 23. WM-Medaille gewonnen und damit die 23 Jahre alte Bestmarke von Witali Scherbo egalisiert. Der Weißrusse hatte zwischen 1991 und 1996 bei Welttitelkämpfen ebenfalls 23 Medaillen gesammelt.

18:03 Uhr

Virtueller Rundflug: F1-Piloten lieben den Grand Prix von Japan

Bereits zum 70. Mal reist die Formel 1 um die Welt. Auf 21 Strecken von Melbourne bis Abu Dhabi qualmen die Reifen und jede einzelne hat ihren besonderen Reiz. n-tv Motorsportexperte Christian Danner erklärt Kurve für Kurve, was die Rennfahrer erwartet:

 

17:21 Uhr

Löw wollte 17-jährigen Gnabry 2014 mit zur WM nehmen

Bei der Pressekonferenz des DFB vor dem EM-Qualifikationsspiel in Estland am Sonntag (20.45 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) hat Bundestrainer Joachim Löw nur eine einzige Startelf-Garantie ausgesprochen: "Auf eines leg' ich mich fest: Ilkay Gündogan wird auf jeden Fall spielen." Deshalb sei der Mittelfeld-Stratege von Manchester City im Spiel gegen Argentinien auch geschont worden.

imago43309068h.jpg

Löw findet Gnabry nach wie vor super.

(Foto: imago images/Bernd Müller)

Ebenfalls wie eine neuerliche Startplatz-Garantie klang sein Schwärmen über Serge Gnabry. "Er gefällt mir von seiner Art wie er spielt, wie er sich bewegt in den Räumen. Man sieht an seinem ganzen Ablauf, er hat hervorragende Voraussetzungen, auf höchstem Niveau zu spielen." Der Bundestrainer sei darüber hinaus schon 2014 von dem damals 17-jährigen Gnabry im Training beim FC Arsenal derart angetan gewesen, dass er ihn, hätte er sich nicht verletzt, zur WM 2014 mitnehmen wollte.

Insgesamt sei die Personalsituation entspannter, die nun zur Verfügung stehenden 16 Feldspieler und drei Torhüter völlig ausreichten. Zuvor hatte bereits Manuel Neuer Rede und Antwort gestanden und unter anderem in der Auseinandersetzung um die Nummer eins mit Marc Andre ter Stegen noch einmal betont: "Bei uns war's ein Top-Verhältnis, wie immer. Das ist alles ganz normal." Am liebsten hätte er natürlich beide Spiele gespielt, er kenne keinen Spieler, der gerne auf der Bank sitzt. Grundsätzlich sei es aber so, dass Estland "ein Qualifikationsspiel ist, da geht es um Zählbares, also bin ich bereit für morgen."

17:40 Uhr

Tennis-Wunderkind Gauff wirft Petkovic in Linz raus

imago43363237h.jpg

Steht in Linz im Finale: Cori Gauff.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Fed-Cup-Spielerin Andrea Petkovic hat es beim WTA-Turnier in Linz erneut nicht ins Finale geschafft. Die 32-Jährige unterlag der amerikanischen Tennishoffnung Cori Gauff 4:6, 4:6 und verpasste wie bereits im Vorjahr das Endspiel des mit 250.000 Euro dotierten Hartplatzturniers.

  • Die erst 15 Jahre alte Gauff, die in Wimbledon sensationell das Achtelfinale erreicht hatte, war eigentlich in der Qualifikation gegen die Hamburgerin Tamara Korpatsch ausgeschieden, dann aber als lucky loser doch noch ins Hauptfeld gerückt.
  • Im Achtelfinale hatte Petkovic im deutschen Duell die an Nummer fünf gesetzte Julia Görges aus dem Turnier geworfen.
17:03 Uhr

Rugby-Iren fertigen Samoa ab - wirbelt "Hagibis" Schottland raus?

imago43363026h.jpg

Johnny Sexton ist nicht zu stoppen.

(Foto: imago images/Kyodo News)

Mitfavorit Irland ist bei der Rugby-WM in Japan durch einen klaren Sieg ins Viertelfinale eingezogen. Die als Weltranglisten-Erste ins Turnier gestarteten Iren ließen Samoa beim 47:5 (26:5) keine Chance und setzten sich nach dem vierten und letzten Gruppenspiel vorerst an die Spitze der Staffel A.

Um den anderen Viertelfinalplatz geht es am Sonntag in der Partie zwischen dem bislang ungeschlagenen Gastgeber Japan und Schottland. Sollte die Partie in Yokohama wegen des Taifuns "Hagibis" noch abgesagt werden, würden die zum Auftakt überraschend gegen Irland erfolgreichen Japaner weiterkommen, Schottland wäre ausgeschieden.

16:10 Uhr

Eigentor: FC Bayern verliert schon wieder gegen Hoffenheim

imago43363232h.jpg

Am Ende jubeln schon wieder die Blauen.

(Foto: imago images/foto2press)

Die Bundesliga-Fußballerinnen der TSG Hoffenheim bleiben erster Verfolger von Meister und Pokalsieger VfL Wolfsburg. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Ehrmann gewann das Verfolger-Duell gegen den FC Bayern München mit 1:0 (1:0) und behauptete mit 15 Punkten nach sechs Spielen Platz zwei hinter dem Double-Gewinner (18 Zähler), der bereits am Freitag mit 5:0 beim 1. FC Köln gewonnen hatte.

Hinter den drittplatzierten Münchnerinnen (12) lauert der punktgleiche 1. FFC Frankfurt, der am Sonntag beim SC Sand spielt. Im Sinsheimer Dietmar-Hopp-Stadion traf Nationalspielerin Kathrin Hendrich in der 25. Minute ins eigene Tor.

15:44 Uhr

Wichtig für ATP: Zverev erreicht Finale von Shanghai

imago43362890h.jpg

6:3, 6:4 - Zverev hat gegen den Italiener keine Mühe.

(Foto: imago images/VCG)

Der Hamburger Alexander Zverev hat souverän das Finale des Tennis-Turniers in Shanghai erreicht und steht zum sechsten Mal im Endspiel bei einer Veranstaltung der Masters-Serie. Der 22-Jährige siegte 6:3, 6:4 gegen den Italiener Matteo Berrettini und trifft am Sonntag auf US-Open-Finalist Daniil Medwedew aus Russland.

  • Zverev schaffte mit dem Sieg über Berrettini zugleich einen wichtigen Erfolg über einen seiner Verfolger im Rennen um die Qualifikation für die ATP Finals der besten acht Profis der Saison. Dort hatte der derzeitige Weltranglisten-Sechste im vorigen November in London den Titel geholt.
15:23 Uhr

Was passiert, wenn das F1-Qualifying ganz ausfällt?

imago43362824h.jpg

Charles Leclerc wäre im Ferrari nur auf Startplatz vier.

(Foto: imago images/HochZwei)

Wegen des auch über Suzuka wirbelnden Taifuns "Hagibis" wurde das eigentlich für heute 8.00 Uhr (unserer Zeit) angesetzte Qualifying der Formel 1 zum Großen Preis von Japan auf Sonntag 3.00 Uhr (unserer Zeit) verschoben. Es findet laut Plan also nur vier Stunden vor dem eigentlichen Rennen (ab 7.10 Uhr MESZ bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) statt. Sollte eine Austragung des Qualifyings entgegen der Planungen erneut nicht möglich sein, würde der Finne Valtteri Bottas im Mercedes als Schnellster des zweiten freien Trainings am Freitag von der Pole Position starten.

Neben ihm in der ersten Startreihe stünde nach den Zeiten von Freitag Teamkollege Lewis Hamilton. Dahinter Max Verstappen im Red Bull und Ferrari-Shootingstar Charles Leclerc. Sebastian Vettel würde aus Reihe drei von Platz fünf starten.

Nicht zuletzt dürfte außerdem Nico Hülkenberg darauf hoffen, dass das Qualifying stattfindet. Ihm droht sonst Startplatz 18.

Wie die Trainings gestern liefen, lesen Sie übrigens hier.

14:17 Uhr

Arsenal-Sportdirektor liefert Erklärung für Özil-Ausbootung

imago41254196h.jpg

Ein seltener Anblick: Mesut Özil spielt Fußball (allerdings in einem Testspiel). Wohl eher weniger selten: der Kritische Blick seines Trainers Unai Emery (im Hintergrund).

(Foto: imago images / Icon SMI)

Um Ex-Nationalfußballer Mesut Özil gibt es beim FC Arsenal schon lange immer wieder Hickhack. In dieser Saison scheint der häufig kritisierte Mittelfeld-Regisseur unter Trainer Unai Emery allerdings endgültig ins Reserveglied abgerutscht zu sein - er lief bislang nur zweimal auf, jeweils als Teil der aufgebotenen Gunners-B-Elf. Was genau hinter der Ausbootung steckt, wurde immer wieder spekuliert, der Coach selbst gibt dazu wenig bis gar keine Erklärungen ab.

Nun könnten jedoch Aussagen von Arsenal-Sportdirektor Raul Senllehi Aufschluss über die Hintergründe geben. Als er bei einem Fantreffen auf Özils Situation angesprochen wurde, entgegnete Senllehi dem englischen "Mirror" zufolge vielsagend: "Unais Politik war es immer, diejenigen spielen zu lassen, die im Training hart arbeiten." Gewagter Umkehrschluss: Özils Trainingsleistungen lassen zu wünschen übrig.

  • Emery selbst hatte Ähnliches zuletzt nur angedeutet: "Wenn ich entscheide, dass er nicht im kader steht, dann weil ich denke, dass es andere Spieler mehr verdient haben."
13:43 Uhr

Doppel-Weltmeister Wellbrock sagt Weltcup-Starts ab

imago43358041h.jpg

Florian Wellbrock ist ein bisschen krank.

(Foto: imago images/Bernd König)

Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock startet beim Weltcup in Berlin nur noch auf seiner Paradestrecke über 1500 m Freistil am Samstagnachmittag. Der 22-Jährige aus Magdeburg sagte wegen eines leichten Infekts seine geplanten Starts über 200 m Schmetterling am Samstag und 200 m Freistil am Sonntag ab. Zum Auftakt am Freitag hatte er den geteilten zweiten Platz über 400 m Freistil belegt.

  • "Ein leichter Infekt macht sich bemerkbar", sagte Wellbrocks Heimtrainer Bernd Berkhahn: "Wir wollen die Vorbereitung in der Höhe nicht gefährden." Am Mittwoch reist der Weltmeister im Freiwasser (10 km) und Becken (1500 m) ins erste von insgesamt drei Höhentrainingslagern in der Sierra Nevada.
13:15 Uhr

BVB-Megatalent Moukoko antwortet auf Löws Interesse

*Datenschutz

Youssoufa Moukoko sorgt mit seinen erst 14 Lenzen in der U19 von Borussia Dortmund schon länger für gehöriges Aufsehen. Jüngst ließ auch schon Nationaltrainer Joachim Löw durchblicken, dass er sich beim BVB-Nachwuchscoach Michael Skibbe "schon mal erkundig" habe. Er fügte jedoch auch an: "Alle Beteiligten tun gut daran, seine Entwicklung in Ruhe abzuwarten."

Ähnlich mahnend und zurückhaltend kommentiert nun Moukoko selbst das Interesse des Bundestrainers. Auf seinem Instagram-Channel fragte ihn ein User danach, worauf der 14-Jährige entgegnete: "Ja ist natürlich sehr schön sowas zu hören und macht einen sehr stolz aber ist noch ein langer Weg." Dass er sich jedoch wohl vorstellen kann, diesen "langen Weg" auf sich zu nehmen, deutete er anschließend selbstbewusst mit den Worten "Alles ist möglich" an.

12:20 Uhr

Taifun in Japan: Webcam zeigt Live-Bilder von F1-Strecke

Der Taifun "Hagibis" trifft auf Japan, die Formel 1 hatte bereits vorsorglich das eigentlich für heute geplante 3. Freie Training und das Qualifying für das Rennen am Sonntag (ab 7.10 Uhr bei RTL und in unserem Liveticker) abgesagt. Wir haben eine Webcam ausfindig gemacht, die live dokumentiert, wie es an der Rennstrecke von Suzuka gerade aussieht. Der ganz große Sturm scheint dort aktuell nicht zu wüten, aber sicher ist bekanntlich sicher. Hier können Sie sich selbst ein Bild machen.

Und falls Ihnen die aktuellen Aufnahmen zu dunkel sind: Schauen Sie heute Abend um 20:57 Uhr unserer Zeit nochmal vorbei, dann geht in Suzuka die Sonne auf.

11:33 Uhr

Kontakt aufgenommen: Christian Eriksen liebäugelt mit FC Bayern

Der dänische Fußball-Nationalspieler und Offensiv-Allrounder Christian Eriksen ist seit Jahren eine elementare Stütze des Erfolgs von Tottenham Hotspur. Im Sommer 2020 läuft sein Vertrag bei den Londonern aus, eine Verlängerung des Kontrakts lehnte der 27-Jährige ab.

Einer der Vereine, der für die Zukunft des Mittelfeld-Stars mehr als nur in Frage kommt, ist wohl der FC Bayern: Eriksen kann sich den FCB als neuen Verein vorstellen. Nach "Sport1"-Informationen haben die Münchener bereits Kontakt aufgenommen. Karl-Heinz Rummenigge ließ bereits vor der grandiosen 7:2-Gala in der Champions League ungefragt verlauten: "Die Frage ist, ob sie diese Top-Mannschaft lange zusammenhalten können, weil im nächsten Jahr ein Vertrag wie der von Eriksen ausläuft."

  • Eriksen erzielte für Tottenham seit 2013 in 288 Pflichtspielen 67 Tore und legte 87 Treffer auf. Sein Markwert wird gegenwärtig auf rund 100 Millionen Euro geschätzt, ein Wechsel im Winter ist möglich, der ablösefreie Abgang im Sommer gilt aber als wahrscheinlicher.
  • Zwar sind auch andere europäische Topklubs, wie Real Madrid und Manchester United, an Eriksen interessiert - das Werben der Bayern aber könnte ernst werden, spätestens wenn Ersatz für den inzwischen wohl abwanderungswilligen Thomas Müller gebraucht wird.
11:02 Uhr

DFB-Elf fliegt, Hoffenheim empfängt FC Bayern, Showdown auf Hawaii

Moinsen, die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sitzt jetzt gerade im Flieger nach Tallinn. Zumindest gehen wir davon aus, denn der Abflug war für 9.15 Uhr angesetzt. Nicht mit an Bord ist Niklas Stark, der sich eine äußerst kuriose Verletzung zugezogen hat. In der estnischen Hauptstadt geht's für das DFB-Team am Sonntagabend um die nächsten drei Punkte in der EM-Qualifikation. Dort liegt Deutschland in Gruppe C aktuell auf Rang zwei. Auf dem ersten Rang liegen die Niederlande, die sich zuletzt gegen Nordirland aber arg abmühen mussten. Nun sei's drum. Was Löw von seinem Team in Tallinn erwartet, das verrät er am Nachmittag. Die Pressekonferenz gibt's um 16.45 Uhr. Wir berichten natürlich.

Schauen wir auf das, was sonst noch so wichtig wird oder ist. Mutmaßlich haben Sie es schon gesehen, mit dem Kenianer Eliud Kipchoge hat der erste Mensch der Welt die mystische Zwei-Stunden-Schallmauer im Marathon durchbrochen. Warum das aber trotzdem kein Weltrekord ist, das lesen Sie hier. Und wir gerade beim Thema extreme Distanzen sind: Auf Hawaii startet am Abend (ab 18.25 Uhr unserer Zeit) der Ironman. Deutschland ist mit fünf Athleten am Start. Nämlich mit Patrick Lange, Jan Frodeno, Sebastian Kienle, Anne Haug und Laura Philipp.

Bei der Turn-Weltmeisterschaft in Stuttgart stehen mehrere Entscheidungen auf dem Plan: Die Frauen treten im Sprung und am Stufenbarren an. Die Männer ermitteln ihre Besten am Pauschenpferd, am Boden und an den Ringen. Die Wettkämpfe beginnen ab 16 Uhr. Kommen wir dann aber auch nochmal zum Fußball: In Dortmund nimmt der DFB am Abend die Gründungself der Frauen in die Hall of Fame auf. Ansonsten gibt's natürlich auch jede Menge Spiele in der EM-Qualifikation. Die Übersicht über alle Spiele finden Sie hier! In der Frauen-Bundesliga empfängt die TSG Hoffenheim den FC Bayern. Eine Anleihe, wie man die Münchener schlägt finden die Kraichgauerinnen (und Sie natürlich auch) hier. So, und bevor Sie gleich durchatmen können, noch ein letzter Tipp: Andrea Petkovic spielt ab 16 Uhr das Halbfinale gegen die Tennis-Sensation Cori Gauff. Das Spiel findet in Linz statt. Beim dortigen WTA-Turnier.

So, geschafft. Glück auf.

10:25 Uhr

Kurz vor WM-Showdown: Skandalboxer Fury wird Wrestler

Der britische Schwergewichts-Boxer Tyson Fury steigt noch vor dem Rückkampf gegen Weltmeister Deontay Wilder in neuer Rolle in den Ring. Der 31-Jährige gibt in Saudi-Arabien sein Debüt als Wrestler bei einem offiziellen WWE-Event und trifft dort am 31. Oktober auf den 36-jährigen Amerikaner Braun Strowman. "Davon habe ich schon immer geträumt. Ich bin mein ganzes Leben lang ein Fan der WWE, das ist eine fantastische Chance für mich. Ich fühle mich geehrt", sagte Fury. "Ich reise unbesiegt nach Saudi-Arabien und werde Strowman umhauen. Ich habe die besten Hände im Boxen, die will er nicht spüren." Die Boxhandschuhe soll Fury am 22. Februar 2020 wieder überstreifen. Das erste Duell mit Wilder hatte unentschieden geendet, für beide Kontrahenten war es der erste nicht gewonnene Kampf.

08:42 Uhr

McKennie erzielt Rekord-Dreierpack für US-Fußballer

Der Schalker Weston McKennie hat beim 7:0 (6:0) der amerikanischen Fußballnationalmannschaft gegen Kuba den schnellsten Dreierpack der Verbandsgeschichte geschnürt. Der Allrounder, von US-Coach Gregg Berhalter im zentralen Mittelfeld aufgeboten, traf im Audi Field in Washington in der 1., 5. und 13. Minute. Zudem bereitete der 21-Jährige das 3:0 durch Jordan Morris (9.) vor. Josh Sargent von Werder Bremen trug sich in der 40. Minute ebenso in die Torschützenliste ein wie der ehemalige Dortmunder Christian Pulisic (62./Elfmeter). Für das siebte Tor der US-Boys in ihrem Auftaktspiel der Concacaf Nations League sorgte der Kubaner Dario Ramos per Eigentor (37.).

Eine sehr lesenswerte Geschichte über flüchtende kubanische Fußballer lesen Sie hier!

08:03 Uhr

NHL-Ikone Seidenberg steht vorm Karriereende

AP_110615069215.jpg

Dennis Seidenberg hat eine beeindruckende Karriere in der NHL hingelegt.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Stanley-Cup-Sieger Dennis Seidenberg steht kurz vor dem Ende seiner beeindruckenden Eishockey-Karriere. "Wahrscheinlich ist es vorbei. In den nächsten ein, zwei Monaten werde ich, schätze ich mal, verkünden, dass Schluss ist", sagte der 38-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Vor einer endgültigen Entscheidung wolle er sich noch einmal mit seiner Familie beraten. Der Verteidiger hat momentan keinen Vertrag und war schon in der vergangenen Saison nicht mehr für das NHL-Team New York Islanders zum Einsatz gekommen. "Es wäre natürlich schön gewesen, letztes Jahr noch mal zu spielen. Aber es hat nicht sollen sein", sagte der Verteidiger.

Der Kollege Heiko Oldörp hat eine sehr lesenswerte Geschichte über den vergessenen NHL-Giganten geschrieben. Ein Klick hier und schon geht's hinein ins Vergnüngen!