Samstag, 22. Mai 2021Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer
21:48 Uhr

Englische Polizei nimmt acht Männer fest, die Fußballer beleidigt haben sollen

In England sind acht Männer festgenommen worden, die unter Verdacht stehen, einen Fußball-Profi auf Twitter rassistisch beleidigt zu haben. Wie die Premier League mitteilte, seien zudem vier weitere Personen verhört worden. Auslöser des Ganzen war, dass während des Spiels zwischen Manchester United und Tottenham Hotspur am 11. April "ein namentlich nicht genannter Spieler mit einer Reihe offensiver und rassistischer Äußerungen auf Twitter ins Visier genommen wurde". Die zwölf Männer aus England und Wales haben mit ihren Aktionen "rassistischen Hass" schüren wollen, hieß es in der Mitteilung.

Die rassistischen Äußerungen waren vom Online-Meldetool von Manchester United aufgegriffen und an die Polizei weitergeleitet worden. Die Polizei arbeitete sowohl mit Fußballklubs als auch mit Social-Media-Unternehmen und anderen Polizeikräften zusammen, um die Täter zu identifizieren.

21:24 Uhr

Eigentlich schon als Senator im Amt: Box-Held kehrt in den Ring zurück

Der philippinische Box-Held Manny Pacquiao wird nach zwei Jahren in den Ring zurückkehren. Wie der 42-Jährige auf Twitter ankündigte, wird er am 24. August in Las Vegas gegen den in 21 Profikämpfen ungeschlagenen Titelverteidiger Errol Spence (USA) um die WBC- und IBF-Gürtel im Weltergewicht kämpfen. "Ich mag es, die Besten herauszufordern", sagte der "Pac Man" im Interview mit "The Athletic".

Zuletzt stand Pacquiao im Juli 2019 im Ring, als er gegen Keith Thurman (USA) gewann und sich den WBA-Gürtel im Weltergewicht sicherte. Da Pacquiao diesen danach nicht verteidigen konnte, entzog ihm der Weltverband Ende Januar den Titel wieder. Pacquiao war in seiner glanzvollen Karriere Champion in sieben verschiedenen Gewichtsklassen. Sein Kampfrekord steht bei 62 Siegen (39. K.o.), sieben Niederlagen und zwei Unentschieden.

In den vergangenen Jahren hatte sich Pacquiao neben der Boxkarriere in den Philippinen zusätzlich eine politische Karriere aufgebaut. In seinem Heimatland ist er mittlerweile gewählter Senator.

20:14 Uhr

Mourinho interessiert sich sehr für Bundesliga-Torjäger

Jose Mourinho hat offenbar Torjäger Wout Weghorst vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg ins Visier genommen. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, ist der 28-jährige Niederländer einer der Wunschspieler des Portugiesen, der zur kommenden Saison den italienischen Traditionsklub AS Rom übernimmt.

Weghorst, der für den VfL 63 Tore in 119 Pflichtspielen erzielte, besitzt in Wolfsburg noch einen Vertrag bis 2023. Laut der Zeitung steht eine Ablöse von 30 Millionen Euro im Raum, die der Hauptstadtklub aber drücken möchte.

Um Weghorst zu finanzieren, will sich die Roma angeblich unter anderem von Altstar Edin Dzeko trennen. Der 35-Jährige, in der Saison 2009/10 Bundesliga-Torschützenkönig im Trikot der Wolfsburger, soll bis zu 15 Millionen Euro Jahresgehalt kassieren. Dzekos Vertrag bei den Giallorossi läuft bis zum 30. Juni 2022.

19:32 Uhr

Mit 105 Jahren noch Weltrekord aufgestellt: "Doyen der Radler" ist tot

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Marchand im Jahr 2018.

(Foto: imago/PanoramiC)

Der französische Radsportler Robert Marchand ist tot. Der "Doyen der Radler" starb in der Nacht zum Samstag im Alter von 109 Jahren, wie der französische Radsportverband FFC auf seiner Internetseite mitteilte.

Der Verband erinnerte an den Stundenweltrekord, den Marchand 2017 in seiner Altersklasse aufgestellt hatte. Er legte nach früheren Berichten im Velodrom von Saint-Quentin-en-Yvelines bei Paris genau 22,547 Kilometer zurück. Damals sagte der gelernte Feuerwehrmann dem Sender BFMTV: "Was ich mache, kann jeder machen. Das Schwierigste ist, 100 Jahre zu leben." Marchand stammt aus dem nordfranzösischen Amiens und lebte zuletzt in einem Vorort von Paris.

19:32 Uhr

Mehr, als bei Olympia starten dürfen: Freigabe für weitere russische Leichtathleten

Weitere 23 russische Leichtathleten können im Olympia-Jahr unter neutraler Flagge an internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Dies teilte der Weltverband World Athletics mit. Alle Sportlerinnen und Sportler hätten die entsprechenden Zulassungskriterien erfüllt. Das Startrecht für 2021 sei damit 27 Russinnen und Russen erteilt worden; zwei Anträge seien abgelehnt worden.

Das Prüfverfahren für eine individuelle Starterlaubnis war Mitte März wieder aufgenommen worden. Nach der Suspendierung des nationalen Verbandes Rusaf im November 2015 wegen staatlich geförderten Dopings in Russland war mit dieser Prüfung einzelnen sauberen Athleten die Startmöglichkeit eröffnet worden. Allerdings wird es weiterhin eine Obergrenze von zehn Startern für die Olympischen Spiele in Tokio geben, die am 23. Juli eröffnet werden sollen.

18:50 Uhr

Kaymer fliegt wieder frühzeitig raus

Deutschlands Topgolfer Martin Kaymer ist bei der US PGA Championship zum dritten Mal in Folge und zum siebten Mal insgesamt am Cut nach zwei Runden gescheitert. Der 36-Jährige benötigte bei seiner 13. Teilnahme auf dem Par-72-Kurs auf Kiawah Island/South Carolina 77 Schläge und lag mit 152 Schlägen drei hinter der Cutlinie zurück.

Kaymer hatte das Turnier 2010 in Kohler/Wisconsin gewonnen und sechs Monate später als zweiter Deutscher nach Bernhard Langer die Führung in der Weltrangliste erobert. 2014 feierte er bei der US Open seinen zweiten Major-Triumph, seitdem wartet der Rheinländer auf einen Toursieg.

Die Führung teilten sich nach zwei Runden der fünfmalige Major-Sieger Phil Mickelson (USA) und der Südafrikaner Louis Oosthuizen mit jeweils 139 Schlägen. Einen Schlag dahinter folgte der zweimalige Sieger Brooks Koepka (140). Titelverteidiger Collin Morikawa fiel mit einer 75 und insgesamt 145 Schlägen auf Rang 32 zurück.

17:55 Uhr

Die Schlagzeilen des Tages

17:24 Uhr

Sportchef von Zweitligist stirbt mit nur 46 Jahren

Der spanische Fußball-Traditionsklub Real Oviedo trauert um seinen sportlichen Leiter Francesc Arnau. Wie der Zweitligist mitteilte, ist der frühere Torhüter des FC Barcelona und des FC Malaga im Alter von 46 Jahren verstorben. "Wir bedauern seinen Verlust zutiefst und begleiten seine Familie in diesen schweren Stunden. Möge er in Frieden ruhen."

16:21 Uhr

Stand jetzt: Werder steigt ab - und Gerd Müller hat noch den Rekord

Bleibt es zum Saisonfinale in der Fußball-Bundesliga auf allen Plätzen beim derzeitigen Stand, folgt der SV Werder Bremen dem FC Schalke 04 in die zweite Liga. Köln würde sein spätes 1:0 gegen den FC Schalke zum Sprung auf den Relegationsrang reichen. Den würde Werder Bremen verlieren - wegen eines 2:4 gegen Borussia Mönchengladbach. Arminia Bielefeld führt gegen den VfB Stuttgart 2:0 und muss gar nicht auf die übrigen Plätze schauen. Gewinnt Bielefeld, ist der Aufsteiger gerettet.

In München wartet alle Welt nur auf das 41. Saisontor von Robert Lewandowski - doch es fällt nicht. Die Tore fallen zwar reichlich, geschossen werden sie aber von anderen. 4:2 führt der FC Bayern, aber Lewandwoski muss sich den Torrekord weiter mit Gerd Müller teilen.

Ob sich alles noch wendet?

16:10 Uhr

Leise trotz Rückkehr: Union protestiert wieder gegen RB

Wie in den vergangenen Spielen gegen RB Leipzig haben die Fans von Union Berlin ihre Abneigung gegen den Kontrahenten durch ein 15 Minuten währendes Schweigen demonstriert. In der Partie des letzten Spieltages der Fußball-Bundesliga blieb es somit im Stadion an der Alten Försterei in der Anfangsviertelstunde sehr ruhig.

Die Anhänger der Eisernen stehen dem RB-Konstrukt mit Getränke-Milliardär Dietrich Mateschitz als Geldgeber kritisch gegenüber. Heute waren erstmals seit Oktober wieder 2000 Besucher im Stadion an der der Alten Försterei. Nach 15 Spielminuten schallten nach einem Countdown der Fans die bekannten "Eisern Union"-Rufe durch die Arena.

15:25 Uhr

Der Abstiegskampf der Bundesliga live

Was jetzt im Abstiegskampf passiert, gibt's hier live:

Erst die Ergebnisse ...

... und dann die Live-Tabelle. Der FC Schalke ist als bereits feststehender Absteiger markiert.

15:09 Uhr

"Zum Schutz des Spielers": Schalke streicht Profi in Köln aus dem Kader

Fußball-Bundesligist Schalke 04 tritt ohne Stürmer Mark Uth beim abstiegsbedrohten 1. FC Köln an. Das teilten die bereits als Absteiger feststehenden Gelsenkirchener vor dem Spiel (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) mit. Uth stehe "nach einem Gespräch mit der sportlichen Leitung - diese Dialoge finden mit allen Akteuren vor jeder Partie statt - nicht im Kader. Zum Schutz des Spielers und des Vereins haben dies beide Seiten einvernehmlich beschlossen", hieß es in dem Statement, welches der Klub via Twitter verbreitete.

Ein Einsatz Uths hätte einige Brisanz geboten. Der FC ist der Heimatklub des 29-Jährigen, Uth war in der vergangenen Saison für einige Monate an die Kölner ausgeliehen und hatte keinen Hehl aus seinem Wunsch gemacht, langfristig dorthin zurückzukehren.

Die Kölner gehen als Tabellen-17. in den letzten Spieltag. Sie brauchen einen Sieg und zudem Ausrutscher der Konkurrenten Werder Bremen (gegen Mönchengladbach) und Arminia Bielefeld (in Stuttgart), um den direkten Abstieg noch zu verhindern.

14:47 Uhr

Zendeli fährt im Sprintrennen in die Punkte

Monaco-Debütant Lirim Zendeli (21) hat nach einer grandiosen Aufholjagd in der Formel 2 einen Punkt errungen. Im zweiten Sprintrennen im Fürstentum verbesserte sich der Bochumer im MP Motorsport auf abtrocknender Strecke von Startplatz 15 auf Rang sieben. Einen Rang rückte er nach Ende des Rennens vor, weil Sieger Liam Lawson (Hitect GP) disqualifiziert wurde. David Beckmann (21) im Charouz wurde vom Niederländer Bent Viscaal (Trident) ins Aus befördert.

Der Sieg ging an Dan Ticktum, der von Lawsons Disqualifikation profitierte. In der Meisterschaft führt weiter der chinesische Renault-Nachwuchsfahrer Zhou Guanyu (UNI-Virtuosi), Sieger des ersten Sprintrennens gestern.

14:13 Uhr

Ribéry verliert seinen Trainer - und geht selbst auch?

Giuseppe Iachini, seit März Trainer des früheren Bayern-Stars Franck Ribéry beim AC Florenz, wird den Verein nach der Saison wieder verlassen. Iachini sitzt heute beim Spiel gegen den süditalienischen Klub FC Crotone letztmals auf der Bank der Florentiner.

"Ich wünsche euch viel Glück und eine erfolgreiche Zukunft", heißt es in einem Schreiben Iachinis an den Klub, bei dem er im März Cesare Prandelli beerbt hatte. Er habe "alle Ziele erreicht, trotz großer Schwierigkeiten, unter anderem wegen der Pandemie, wegen der wir auf die Nähe unserer Fans verzichten müssen."

Florenz liegt mit 39 Punkten auf Platz 13 der Tabelle. Noch unklar ist, ob Ribéry am Ende der Saison den Verein verlassen wird, bei dem er seit 2019 unter Vertrag steht.

13:16 Uhr

Desaster in Monaco: Schumacher fliegt im letzten Training heftig ab

Für Mick Schumacher endet das Abschlusstraining zum Großen Preis von Monaco in einem Desaster. Der 22-Jährige zerlegt kurz vor Ende seinen Haas, schlägt mit der linken Seite in die Streckenbegrenzung ein. Schumacher steigt zwar unverletzt aus, die Zeit bis zum Start des Qualifyings (15 Uhr im Liveticker bei ntv.de) ist aber knapp. Seinen Mechanikern bleiben ab Zeitpunkt des Unfalls nur zwei Stunden, um den Boliden in die Garage zu holen und wieder aufzubauen. Beide Aufhängungen auf der linken Seite sind hinüber, offen ist, ob auch Getriebe oder Motorkomponenten Schaden genommen haben.

Für die Bestzeit sorgte Max Verstappen im Red Bull in 1:11,294 Minuten, dahinter sorgte erneut Ferrari für Aufsehen: Carlos Sainz (+0,047 Sekunden) und Charles Leclerc (+0,258) komplettierten die Top Drei, Valtteri Bottas (+0,471) wurde Vierter, Weltmeister Lewis Hamilton sogar nur Siebter (+0,726). Sebastian Vettel gelang es als Zehntem (+1,243), seinen Teamkollegen Lance Stroll (12./1,406) zu schlagen. Schumacher hatte zuvor eine starke Runde gezeigt und lag beim Abbruch des Trainings auf Rang 14 (+1,845).

12:24 Uhr

Draisaitl und Edmonton stehen mit dem Rücken zur Wand

Leon Draisaitl und den Edmonton Oilers droht in der NHL zum zweiten Mal in Folge ein frühes Aus in den Playoffs. Die Oilers verloren in der Serie best of seven auch das zweite Spiel gegen die Winnipeg Jets mit 0:1. Paul Stastny erzielte in der fünften Minute der Verlängerung das Tor des Tages für die Jets. Draisaitl und sein kongenialer Sturmpartner Connor McDavid blieben wie schon im ersten Spiel ohne Scorerpunkt.

Besser als die Oilers machte es die Colorado Avalanche um den erneut überragenden Nationaltorhüter Philipp Grubauer beim 5:1 gegen die St. Louis Blues. Grubauer parierte 31 der 32 Schüsse auf sein Tor und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass Colorado mit einer 3:0-Führung in der Serie nur noch ein Sieg vom Viertelfinale trennt.

11:54 Uhr

Thomas Müller verabschiedet sich emotional von "drei Legenden"

Beim FC Bayern ist heute ein Tag des Abschieds. Mit dem Spiel gegen den FC Augsburg laufen David Alaba, Javi Martínez und Jérôme Boateng zum letzten Mal für die Münchner auf. Für Thomas Müller Anlass genug, das Trio seiner Bald-Ex-Kollegen zu würdigen. In einem Video, das er mit den Worten "Viel Liebe für drei Legenden" überschreibt und: "3 Freunde sagen Servus".

11:27 Uhr

Deutschlands beste Basketballerin bekämpft Aufregung mit Logikrätseln

Satou Sabally, Deutschlands derzeit beste Basketballerin, lenkt sich an Spieltagen auf ganz spezielle Weise ab. Das sagte die 23-Jährige aus Berlin am Rande der Vorbereitung auf die anstehende Olympia-Qualifikation im 3x3-Basketball. Derzeit trainiert das deutsche Team in Düsseldorf für das Turnier in Graz (26. bis 30. Mai).

"Jedesmal, wenn ich zum Spiel fahre und im Bus meinen eigenen Sitz habe, spiele ich Sudoku, um meine Gedanken ein bisschen runterzubringen", sagte Sabally, die bei den Dallas Wings aus der US-Profiliga WNBA unter Vertrag steht. Das Lösen der Logikrätsel sei Teil ihrer "Gameday-Routine".

Die vierköpfige Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) mit Sabally, die zuletzt mit Fenerbahce Istanbul den türkischen Meistertitel geholt hatte, Svenja Brunckhorst, Theresa Simon sowie Stefanie Grigoleit spielt in Österreich gegen die USA, Frankreich, Uruguay und Indonesien. Zwei dieser Teams kommen ins Viertelfinale, insgesamt drei schaffen es nach Tokio, wo bei den Sommerspielen (23. Juli bis 8. August) die olympische Premiere der Basketball-Variante stattfindet.

10:53 Uhr

Rummenigge äußert sich dazu, ob der FC Bayern einen Weltstar verkauft

Bayern Münchens scheidender Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Weltfußballer Robert Lewandowski für unverkäuflich erklärt. "Lewandowski wird nicht verkauft", sagte der 65-Jährige dem Sport-Ableger des polnischen Portals Wirtualna Polska, wie der "Sportbuzzer" berichtete. "Sein Agent Pini Zahavi weiß es. Aber sagen Sie mir selbst: Wer würde einen Spieler verkaufen, der 60 Tore pro Jahr erzielen kann, der mit 32 der beste Spieler der Welt ist?", fragte Rummenigge rhetorisch.

Rummenigge würde den Vertrag mit dem polnischen Nationalspieler wohl auch gerne vorzeitig verlängern. "Lewandowski, der in erstaunlicher körperlicher Verfassung ist, kann noch 4-5 Jahre auf höchstem Niveau spielen. Warum nicht beim FC Bayern? Robert ist wie ein Diamant", sagte Rummenigge.

10:16 Uhr

Deutsches Curling-Mixed bleibt nur noch eine letzte Olympia-Chance

Das deutsche Curling-Team hat bei der WM im olympischen Mixed-Doubles im schottischen Aberdeen die vorletzte Chance auf das Ticket für die Winterspiele 2022 in Peking verspielt. Pia-Lisa Schöll und Klaudius Harsch unterlagen im letzten und entscheidenden Spiel Tschechien mit 4:5. Zuvor hatte sich das Duo des Deutschen Curling-Verbandes (DCV) in der vorletzten Partie gegen Australien nach einem 2:4-Rückstand mit 10:4 durchgesetzt und dadurch zunächst die Chance auf das Olympia-Ticket gewahrt. Für Schöll und Harsch war das Spiel gegen Tschechien das "Finale" um Platz vier in der Gruppe A. Dieser hätte zum Entscheidungsspiel gegen den Vierten der B-Staffel (USA) um den siebten Startplatz für Japan berechtigt.

Eine letzte Chance bleibt Schöll und Harsch noch auf einen der verbleibenden Startplätze: Beim Olympic Qualifyer vom 12. bis 17. Dezember. Gastgeber China ist automatisch qualifiziert. Die ersten sechs Tickets für Peking sind bereits vergeben, sie gehen an Schottland, Kanada, Italien, 2018-Olympiasieger Schweden, Norwegen und die Schweiz.

09:48 Uhr

Bei Mick Schumacher "haben die Eltern alles richtig gemacht"

Mercedes-Teamchef Toto Wolff traut Mick Schumacher in der Formel 1 noch Einiges zu. "Ich halte von Mick viel", sagte der 49 Jahre alte Boss von Branchenführer Mercedes der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Er ist eine sehr positive Persönlichkeit, intelligent, die Eltern haben alles richtig gemacht."

Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher schlug sich in seinen bisherigen vier Rennen in der Motorsport-Königsklasse in seinem unterlegenen Haas-Rennwagen sehr achtbar. Mit dem Großen Preis von Monaco morgen (15 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) kommt eine weitere Reifeprüfung auf den 22 Jahre alten Formel-2-Champion des vergangenen Jahres hinzu.

Wolff sagte, dass Mick Schumacher das fahrerische Potenzial habe, sich weiter positiv zu entwickeln. "Man sollte ihm Zeit und die Ruhe lassen. Aber das, was ich gesehen habe in den ersten Rennen, sagt mir, dass Mick in der Formel 1 Karriere machen wird", sagte der Motorsportchef von Mercedes.

09:05 Uhr

Ludwigsburg und Bayern taumeln, aber fallen nicht

Die Titelkandidaten MHP Riesen Ludwigsburg und Bayern München haben sich in den Playoffs der Basketball-Bundesliga (BBL) mit viel Mühe jeweils drei Matchbälle erspielt. Hauptrundensieger Ludwigsburg schlug Brose Bamberg mit 86:83 (43:36) und führt in der Best-of-five-Serie ebenso 2:0 wie die Bayern, die 83:79 (42:39) gegen Außenseiter Hakro Merlins Crailsheim gewannen.

Jaleen Smith, wertvollster Spieler (MVP) der Hauptrunde, brachte Ludwigsburg neun Sekunden vor dem Spielende in Führung (85:83). Auf der Gegenseite vergab Michele Vitali kurz darauf den Dreier zum möglichen Sieg. Jamel McLean war Topwerfer der Gastgeber (21 Punkte).

Die Bayern, am Mittwoch noch klarer Sieger im Auftaktspiel des Viertelfinales (86:66), konnten sich vor allem beim glänzend aufgelegten D.J. Seeley bedanken. Der Topscorer verbuchte 33 Punkte für den Euroleague-Viertelfinalisten und traf fünf von sieben Dreierwürfen. Bester Werfer der Crailsheimer, die kurz vor Schluss bis auf drei Punkte herankamen (72:75/38. Minute), war Trae Bell-Haynes (23).

08:27 Uhr

Frauen-Quartett pfeift erstmals ein Spiel in Copa Libertadores der Männer

Zum ersten Mal werden vier Schiedsrichterinnen ein Spiel in der Copa Libertadores der Männer leiten. Dies gab der südamerikanische Fußballverband Conmebol bekannt und nannte die Errungenschaft "historisch!". Bei der Copa Libertadores handelt es sich um die südamerikanische Variante der Champions League.

Das Schiedsrichterinnen-Quartett bilden die Brasilianerin Edina Alves und ihre Assistentin Neuza Back, die bei der jüngsten Klub-WM in Katar zum Einsatz gekommen waren, sowie die beiden Chileninnen Cindy Nahuelcoy als weitere Assistentin und María Belen Carvajal als Vierte Offizielle. Ihre Premiere ist am Donnerstag in der Gruppenphase der Copa Libertadores bei Defensa y Justicia aus Argentinien gegen Independiente del Valle (Ecuador) vorgesehen.

07:59 Uhr

Jungstar schmeißt Curry und die Warriors raus

Angeführt von ihrem 21 Jahre alten Jungstar Ja Morant haben die Memphis Grizzlies als letztes Team die Playoffs in der Basketball-Profiliga NBA erreicht. Die Grizzlies setzten sich in einer umkämpften Verlängerung mit 117:112 gegen den sechsmaligen Meister Golden State Warriors durch und treffen in der ersten Runde der Play-offs auf die Utah Jazz. Für die Warriors und ihren Superstar Stephen Curry ist die Saison dagegen beendet.

Mit 35 Punkten, 6 Rebounds und 6 Assists war Morant, 2020 als Rookie des Jahres ausgezeichnet, der entscheidende Faktor im Spiel der Grizzlies. Der Youngster spielt nach eigener Erkenntnis "unter Druck am besten. Immer dann, wenn es ganz eng wird, kann ich mein Spiel auf ein neues Level heben."

Die Paarungen in der ersten Playoff-Runde der NBA:

Philadelphia 76ers - Washington Wizards
Brooklyn Nets - Boston Celtics
Milwaukee Bucks - Miami Heat
New York Knicks - Atlanta Hawks

Utah Jazz - Memphis Grizzlies
Phoenix Suns - Los Angeles Lakers
Denver Nuggets - Portland Trail Blazers
Los Angeles Clippers - Dallas Mavericks

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