Samstag, 29. August 2020Der Sport-Tag

mit Torben Siemer
Torben Siemer
22:02 Uhr

Das große Geld lockt: Aufsteiger zahlt 33,5 Millionen Euro für Stürmer

Premier-League-Aufsteiger Leeds United hat den Transfer von Mittelstürmer Rodrigo vom FC Valencia perfekt gemacht. Leeds teilte mit, dass der 29-Jährige einen Vierjahresvertrag unterschrieben habe. Für den 22-fachen spanischen Fußball-Nationalspieler zahlt der Traditionsclub die vereinsinterne Rekordablöse von 30 Millionen Pfund (33,5 Millionen Euro. Nach Medienberichten kann die Summe durch Boni auf bis zu 40 Millionen Pfund steigen. Bisheriger Transfer-Rekordhalter beim Aufsteiger war Verteidiger Rio Ferdinand, der rund 18 Millionen Pfund Ablöse gekostet hatte. Rodrigo hatte bereits in der Saison 2010/11 per Leihe bei den Bolton Wanderers in der Premier League Erfahrungen gesammelt.

21:21 Uhr

Nationalspieler Koch wechselt von Freiburg nach England

Robin Koch vom SC Freiburg kontrolliert den Ball. Foto: Thomas Kienzle/AFP-Pool/dpa/Archivbild

Robin Koch vom SC Freiburg kickt künftig in der Premier League.

(Foto: Thomas Kienzle/AFP-Pool/dpa/Archivbild)

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Robin Koch wechselt vom SC Freiburg zum Premier-League-Aufsteiger Leeds United. Das bestätigte der Bundesligist am Abend. Der 24-Jährige a wird künftig in der ersten englischen Liga unter Trainer Marcelo Bielsa spielen. SC-Vorstand Jochen Saier sagte laut einer Mitteilung der Breisgauer: "Sein Vertrag wäre in zehn Monaten ausgelaufen, vor diesem Hintergrund haben wir nun mit dem Wechsel in die Premier League gemeinsam eine gute Lösung gefunden." Der "Kicker" hatte am Freitag berichtet, dass die Engländer bereit sein sollen, eine Ablösesumme von rund 13 Millionen Euro für den Abwehrspieler zu bezahlen.

20:38 Uhr

Es fehlt noch was: Schalke-Profi unterschreibt noch nicht bei Juve

Mittelfeldspieler Weston McKennie muss nach dem überstandenen Medizincheck noch auf seine Vertragsunterzeichnung beim italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin warten. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, fehlen noch einige Dokumente. Es wird damit gerechnet, dass der Kontrakt Anfang nächster Woche unterzeichnet wird. Nach Informationen des "Kicker" soll McKennie zunächst für ein Jahr und eine Gebühr von sechs Millionen Euro ausgeliehen werden. Die Kaufoption beinhaltet angeblich eine Ablöse von weiteren 18 Millionen Euro.

19:38 Uhr

Nationalmannschaft bekommt Quarantäne-Sonderregel

Der niederländische Interims-Bondscoach Dwight Lodeweges startet mit seinem Wunschteam in die Nations-League-Heimspiele in Amsterdam am 4. September gegen Polen und am 7. September gegen Italien. Sportministerin Tamara van Ark hat die Spieler der Elftal, die aus einem Corona-Risikoland einreisen, von der verpflichtenden Zehn-Tage-Quarantäne befreit. Damit folgte sie einem Antrag des niederländischen Fußball-Verbandes KNVB.

Einige Spieler wie Kapitän Virgil van Dijk (FC Liverpool) oder Frenkie de Jong (FC Barcelona) kommen aus einem Corona-Risiko-Gebiet. Verteidiger Daley Blind von Ajax Amsterdam fehlt im Oranje-Aufgebot, der 30-Jährige leidet offenbar erneut an Herzproblemen. Er war am 25. August während eines Testspiels zwischen Ajax und Hertha BSC nach einem Alarm seines im vergangenen Jahr eingesetzten Defibrillators auf dem Spielfeld zusammengesackt.

18:28 Uhr

Weißer Gegenstand: Ermittlungen gegen schwer gestürzten Radprofi

Die Radsport-Antidopingkommission CADF hat gegen den belgischen Jungstar Remco Evenepoel im Zuge seines schweren Sturzes bei der Lombardei-Rundfahrt Ermittlungen eingeleitet. Hintergrund ist ein Video, das zeigt, wie Sportdirektor Davide Bramati einen weißen Gegenstand aus der Trikottasche des schwer verletzt am Boden liegenden Radprofis nimmt und in seine Hosentasche steckt. Evenepoel war bei dem Rennen vor gut zwei Wochen einen Abhang tief hinuntergestürzt und hatte dabei einen Beckenbruch erlitten. Evenepoels Rennstall Deceuninck-Quick Step wies jegliche Verdächtigungen zurück: "Wie bereits öffentlich erwähnt, handelte es sich bei dem Gegenstand, der aus Remcos Tasche entnommen wurde, um eine kleine Flasche mit Nahrungsergänzungsmitteln." Die Taschen seien geleert worden, damit Evenepoel bequemer auf der Trage liegen konnte. Dies habe das Team auch der CADF mitgeteilt.

17:46 Uhr

Sechs aus sechs: Keine 90 Meter, aber Vetter siegt trotzdem einfach weiter

Speerwurf-Ass Johannes Vetter hat seine Erfolgsserie fortgesetzt und im sechsten Wettkampf der Saison den sechsten Sieg gefeiert. Bei seinem Heim-Meeting in Offenburg setzte sich der 27-Jährige überlegen mit 84,03 Metern durch. Der Weltmeister von 2017, der mit 94,44 Metern seit gut drei Jahren den deutschen Rekord hält, gewann vor dem Schweden Kim Amb (78,97 Meter) und dem Belgier Cedric Sorgeloos (76,73). Vetter hat in dieser Saison schon zweimal über 90 Meter geworfen; mit 91,49 Metern führt der Sachse die Jahresweltbestenliste an. Heftiger Gegenwind verhinderte diesmal eine bessere Weite. "84 Meter sind unter diesen Bedingungen wirklich gut", sagte der Sieger und bedankte sich bei den etwa 500 Zuschauern im ETSV-Stadion: "Dass heute in den schwierigen Corona-Zeiten so viele hier sind, ist wirklich beeindruckend."

17:27 Uhr

Drogba abgelehnt: Fifa mischt sich in Präsidentenwahl ein

Der Fußball-Weltverband Fifa hat sich nach der abgelehnten Kandidatur des ivorischen Fußballidols Didier Drogba für einen sofortigen Stopp der Präsidentschaftswahlen des nationalen Verbandes der Elfenbeinküste (FIF) ausgesprochen. "Wir fordern bis auf Weiteres die Einstellung aller Aktivitäten, die mit dem Wahlprozess in Verbindung stehen", hieß es in einem Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.

Die Wahlkommission hatte die Kandidatur des ehemaligen Stürmers abgelehnt, da angeblich nur zwei von vier erforderlichen Vereinen den 42-Jährigen unterstützten. "Drogbas Team ist von der Entscheidung, die Kandidatur abzulehnen, nicht überrascht. Aber wir bleiben gelassen", sagte Drogbas Mitarbeiter Mahamadou Sangare AFP. Drogba hat fünf Tage Zeit, um Einspruch einzulegen.

16:58 Uhr

Noch dieses Jahr: Schumacher soll Formel-1-Chance bekommen

Formel-2-Pilot Mick Schumacher bekommt möglicherweise noch in diesem Jahr die Chance, sich für einen Aufstieg in die Königsklasse zu empfehlen. "Ich denke, er wird vor dem Saisonende die Möglichkeit haben, ein Formel-1-Auto zu testen", sagte Frederic Vasseur, Teamchef von Alfa Romeo, bei Sky. Schumacher gehört der Ferrari-Akademie an, Alfa bildet immer wieder Nachwuchsfahrer der Scuderia aus.

"Er hat noch einige Rennen in seiner Meisterschaft zu absolvieren und kämpft dort um den Titel, also werden wir sehen", sagte Vasseur mit Blick auf einen möglichen Termin. Der 21 Jahre alte Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher absolviert momentan seine zweite Saison im Unterbau der Königsklasse und hofft für 2021 auf einen Platz in der Formel 1. Aufgrund seiner engen Verbindungen zu Ferrari wäre ein Rookie-Jahr bei Alfa Romeo, Kundenteam der Scuderia, am wahrscheinlichsten.

16:25 Uhr

Äußerungen über Respekt und Polizei: Klubbesitzer zieht sich vorerst zurück

Nach Rassismus-Vorwürfen lässt der Klubbesitzer Dell Loy Hansen seine Tätigkeiten während der Ermittlungen der nordamerikanischen Fußball-Liga MLS ruhen. Der Eigentümer der Vereine Real Salt Lake, Real Monarchs (United Soccer League) und Utah Royals (National Women's Soccer League) hatte in einem Radio-Interview erklärt, dass er die Entscheidung der Spieler aus Protest gegen Polizeigewalt nicht auflaufen zu wollen, "respektlos" finde. Sie hätten dadurch Hansens Vorhaben, in das Team zu investieren, "viel Wind aus den Segeln genommen". Inzwischen ist Hansen in einem weiteren Interview zurückgerudert: "Ich möchte mich aufrichtig bei allen entschuldigen, die glauben, dass ich den Zweck der Black Lives Matter-Bewegung nicht sehe", sagte er: "Ich sehe ihn." Das Portal The Athletic hatte berichtet, Hansen sei in der Vergangenheit immer wieder durch rassistische Äußerungen auffällig geworden. Demnach habe der ehemalige Chefscout von Real Salt Lake, Andy Williams, von rassistischen Äußerungen berichtet, die angeblich von Hansen stammen.

15:37 Uhr

"Mündige Sportler können ganz viel bewegen"

Eintracht Frankfurts Vereinspräsident Peter Fischer plädiert angesichts der jüngsten Proteste in den USA gegen Rassismus und Diskriminierung für mutige und meinungsstarke Athleten. "Wir müssen in den Verbänden und auch bei den Verantwortlichen einfach anerkennen, dass wir mündige Sportler haben, und dass mündige Sportler ganz viel bewegen können", sagte der langjährige Chef des hessischen Fußball-Bundesligisten in einem Sky-Interview.

Die Athleten hätten da eine größere Überzeugungskraft als beispielsweise Funktionäre. "Da wird immer ein Idol, eine große Sportlerin oder Sportler viel mehr Kraft haben und viel mehr Sympathie und Solidarität auslösen", sagte der 64-Jährige. Öffentliche politische Botschaften auf dem Fußballplatz sollte man nicht verbieten oder bestrafen, forderte Fischer. "Ich denke, da sind wir auf dem vollkommen falschen Weg. Da haben wir noch verdammt viel zu tun", sagte der Frankfurter Klubchef dem TV-Sender.

15:09 Uhr

Rekordablöse: Wolfsburg verliert seinen Superstar

Der VfL Wolfsburg muss nach dem Champions-League-Finale einen schmerzlichen Verlust verkraften: Star-Stürmerin Pernille Harder (27) steht nach SID-Informationen vor einem Wechsel zum englischen Fußball-Meister FC Chelsea. Laut Sportbuzzer sind die Blues bereit, eine Bundesliga-Rekordablöse von 350.000 Euro für die Dänin (Vertrag bis 2021) zu zahlen. Das Endspiel der Königsklasse am Sonntag (20.00 Uhr/Sport1) gegen Titelverteidiger Olympique Lyon in San Sebastian wäre somit Harders letzter Auftritt im Wolfsburger Trikot. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

Harder, deren Partnerin Magdalena Eriksson bei Chelsea spielt, war im Januar 2017 vom FC Linköping/Schweden zu den Wölfinnen gewechselt. Mit einer Quote von 105 Toren in 113 Pflichtspielen hatte sie großen Anteil am Erfolg des Vereins, der seither immer das Double aus deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal gewann. 2018 wurde Harder zu Europas Fußballerin des Jahres gekürt.

14:13 Uhr

Deutsches Formel-3-Talent feiert ersten Sieg

Von der Pole Position zum ersten Formel-3-Sieg seiner noch jungen Karriere: Der 20-jährige Lirim Zendeli (Trident) hat in Spa das Hauptrennen der Nachwuchsserie auf dem Ardennenkurs gewonnen und ist damit nach David Beckmann der zweite deutsche Sieger in dieser Saison. Beckmann hatte die Sprintrennen in Budapest und Silverstone für sich entschieden. In Spa stand Zendelis Teamkollege Beckmann ebenfalls auf dem Podium, hinter dem Franzosen Theo Pourchaire (ART Grand Prix) wurde der 20-Jährige Dritter.

Auch in der Gesamtwertung ist Beckmann mit 109,5 Punkten Dritter hinter dem Australier Oscar Piastri (Prema/140) und dessen Teamkollegen Logan Sargeant (USA/135). Zendeli folgt mit 69 Punkten auf Platz sieben. Nichts zu holen gab es erneut für David Schumacher, für den es auch nach dem kurzfristigen Teamwechsel von Charouz Racing zu Carlin nur zu Platz 17 reichte.

13:40 Uhr

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13:21 Uhr

Vettel landet im Training auf dem letzten Platz

Sebastian Vettel und Ferrari sind am vorläufigen Tiefpunkt ihrer Krise in dieser Formel-1-Saison angekommen. Im dritten freien Training zum Großen Preis von Belgien am Samstag belegte Vettel als 20. den letzten Platz - sein Teamkollege Charles Leclerc war als 17. nur unwesentlich besser. Beide Autos der Scuderia drohen damit schon im ersten Abschnitt des Qualifying (15.00 Uhr/RTL und im Liveticker bei ntv.de) zu scheitern, nur die besten 15 ziehen ins Q2 ein. Schnellster Mann war Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes, dahinter ordnete sich das Feld allerdings überraschend: Esteban Ocon (0,230 Sekunden zurück) im Renault belegte Platz zwei vor McLaren-Pilot Lando Norris (+0,386).

Besonders bitter: Vettel war damit über zwei Sekunden langsamer als im Qualifying 2019, während Hamilton im dritten freien Training auf dem Niveau seiner Quali-Zeit des Vorjahres unterwegs war.

12:53 Uhr

Wird Messi bald Teamkollege von Cristiano Ronaldo?

Lionel Messi und Cristiano Ronaldo in einer Mannschaft? Nach einem Bericht der Zeitung "L'Équipe" ist Ronaldos Klub Juventus Turin ins Rennen um den abwanderungswilligen Welt-Fußballer des FC Barcelona eingestiegen. Favorit im Werben um Messi sei aber weiterhin Manchester City, betonte die französische Fachzeitung. "Die beiden Männer sind sportliche Rivalen, aber sie respektieren und schätzen sich. Und gemeinsam hätten sie alle Waffen, um wieder die Champions League zu holen", schreibt das Blatt. Spannend wird zunächst am Sonntag, ob Messi zu den medizinischen Tests von Barcelona erscheint. Spanische Medien schreiben, er werde auf jeden Fall kommen, um dem Klub in einem möglichen Rechtsstreit keine Argumente zu liefern.

12:31 Uhr

Schwimm-Hoffnung kehrt nach Leukämie-Behandlung zurück

Japans an Leukämie erkrankte Schwimm-Hoffnung Rikako Ikee hat ihr Wettkampf-Comeback gefeiert. Die 20-Jährige stieg bei einem vom Schwimmverband Tokio organisierten Rennen ins Becken und schlug über 50 Meter Freistil nach 26,32 Sekunden an. "Die Tatsache, dass ich schwimme und wieder hier bin - ich bin gerührt", sagte Ikee. Sie hatte im Februar 2019 ihre Leukämie-Erkrankung öffentlich gemacht, nachdem bei einem Trainingslager in Australien gesundheitliche Probleme aufgetreten waren und anschließend zehn Monate im Krankenhaus verbracht.

Ikee hatte bei den Asienspielen 2018 in Indonesien als erste Schwimmerin der Geschichte sechs Goldmedaillen gewonnen. Sie wollte bei den Olympischen Spielen 2020 in ihrer Heimat Tokio zum Superstar werden, vor allem über 100 Meter Schmetterling galt sie als Gold-Kandidatin.

12:05 Uhr

Der FC Schalke hat keine Spieler für ein Testspiel

Fußball-Bundesligist Schalke 04 gehen in der Länderspielpause die Spieler aus. Die Knappen mussten ein für Mittwoch gegen den Drittligisten Viktoria Köln geplantes Testspiel aus Personalmangel absagen, dies teilte der Verein mit. Grund dafür sind mehrere Faktoren.

Wegen der Corona-Infektion eines Teammitglieds müssen vier Spieler aus dessen sogenannter Kontaktgruppe eins ein paar Tage länger im Trainingslager im österreichischen Längenfeld bleiben, da sie gemäß der behördlichen Vorgaben in Deutschland nicht zurückreisen dürfen. Außerdem müssen die Königsblauen einige Profis wie Suat Serdar für ihre Nationalmannschaften abstellen. Omar Mascarell und Salif Sané fehlen weiter verletzungsbedingt.

11:30 Uhr

Buchmann gibt sein Tour-Ziel schon vor dem Start auf

Der deutsche Radstar Emanuel Buchmann hat sich kurz vor dem Start der 107. Tour de France zumindest gedanklich von seinem ursprünglich ausgegeben Ziel Podiumsplatz verabschiedet. "Es wäre Wunschdenken, dieses Ziel weiterhin auszugeben", sagte der Hoffnungsträger des deutschen Teams Bora-hansgrohe dem "Kölner Stadtanzeiger". Für den Vorjahresvierten sei daher alles möglich. Sollte er früh aus dem Rennen um das Gelbe Trikot sein, will er andere Ziele ins Auge fassen. "Wenn die Form dann im Laufe der Tour zurückkehrt, wäre ein Etappensieg ein möglicher Plan B", so Buchmann. Besonders zu den beiden Favoriten auf dem Gesamtsieg bei der Großen Schleife, Titelverteidiger Egan Bernal (Kolumbien/Ineos Grenadiers) und Primoz Roglic (Slowenien/Jumbo-Visma) habe er noch Rückstand.

Buchmann war Mitte August bei der Tour-Generalprobe Dauphine schwer gestürzt, hatte zwar keine Brüche, aber schmerzhafte Prellungen erlitten. Diese kosteten ihn einige Trainingstage und damit eventuell auch die entscheidende Form.

11:02 Uhr

Trump mischt sich in den Sport ein

US-Präsident Donald Trump hat die College-Conference "Big Ten" und alle anderen Football-Ligen dazu aufgefordert, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Auf seinem Twitter-Kanal schrieb er: "Ich will sie zurück. Die Demokraten wollen aus politischen Gründen nicht, dass der Football-Sport zurückkommt. Sie versuchen, den Republikanern und mir die Schuld dafür zu geben. Eine weitere Lüge, denn genau das haben wir vor." Die "Big Ten" ist eine der fünf höchsten College-Conferences. Neben den Partien dieser Conference wurden Mitte August auch die Spiele der "Pac-12"-Conference offiziell abgesagt. Der damalige Plan schloss nicht aus, dass der Spielbetrieb im Frühling 2021 wieder aufgenommen werden kann.

Grund für die Absage ist allerdings viel mehr die auch durch Trumps unzureichendes Handeln begünstigte massive Ausbreitung des Coronavirus in den USA.

10:40 Uhr

Dallas fehlt ein Superstar

Die Dallas Mavericks müssen in den Playoffs der Basketball-Liga NBA auf ihren Star Kristaps Porzingis verzichten. Wie das ehemalige Team von Dirk Nowitzki mitteilte, hat sich der Lette bereits im ersten Spiel der Best-of-Seven-Serie gegen die Los Angeles Clippers einen Meniskusriss im rechten Knie zugezogen. Wann Porzingis wieder fit ist, steht nicht fest. Auch sei noch nicht klar, wie der 25-Jährige behandelt wird. Trotz seiner Verletzung stand Porzingis in den beiden folgenden Spielen für die Mavericks auf dem Feld und zeigte dabei eine starke Leistung. In der Serie führen die Clippers mit 3:2. Das Team aus Los Angeles benötigt noch einen Sieg, um weiterzukommen. Spiel 6 findet am Sonntagabend deutscher Zeit statt.

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10:03 Uhr

"Kategorie des Unfassbaren": Ex-Weltmeister erklärt Dominanz des FC Bayern

Ex-Weltmeister Xabi Alonso hat bei seiner ehemaligen Mannschaft Bayern München vor allem den Teamgeist als Erfolgsfaktor für den Champions-League-Sieg ausgemacht. "Es gab viele Spieler auf hohem Niveau: Lewandowski, Gnabry, Müller, Thiago. Aber die Idee der Mannschaft stand über allem", sagte der einstige Mittelfeldspieler der "Süddeutschen Zeitung". Und dies mache auf dem Niveau dann oft den Unterschied.

Vor allem die Leistung im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Barcelona (8:2) bringt den Weltmeister von 2010 ins Schwärmen. "Was geschah, gehört in diese Kategorie des Unfassbaren", sagte der 38-Jährige, der von 2014 bis 2017 das Trikot der Münchner trug.: "Ich meine nicht nur die Höhe des Sieges. Sondern diese Überlegenheit der Bayern, ihre Übermacht - und das in einem Spiel von dieser Bedeutung! Es war die Bestätigung des Momentums und der Fähigkeiten der aktuellen Bayern-Mannschaft."

09:37 Uhr

Deutscher Top-Schiri muss unters Messer

Schiedsrichter Deniz Aytekin wird den Start der Saison in der Fußball-Bundesliga verletzungsbedingt verpassen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, musste sich der Schiedsrichter des Jahres 2019 an der Achillessehne operieren lassen und kann deshalb zum Beginn der Spielzeit nicht eingesetzt werden. Möglicherweise kann Aytekin im Jahr 2020 gar nicht mehr auf den Platz zurückkehren. "Als Sportler muss man hin und wieder mal mit Verletzungen leben und umgehen können", sagte Aytekin: "In der nächsten Zeit fokussiere ich mich voll auf die Maßnahmen zur Wiedergenesung. Ich bin zuversichtlich, dass ich in der Rückrunde wieder auf den Platz zurückkehren kann." Ohne ihren Topmann bereiten sich die deutschen Elite-Schiedsrichter derzeit im gemeinsamen Trainingslager in Grassau am Chiemsee auf die kommende Spielzeit vor.

08:59 Uhr

Trainer fliegt raus, obwohl er gar nicht zum Spiel darf

Dorival Junior vom brasilianischen Fußball-Erstligisten Athletico Paranaense ist nach einer kuriosen Trainerentlassung seinen Job los. Nach zwei Siegen zum Auftakt der Meisterschaft war der 58-Jährige am 14. August nach einem positiven Corona-Test in Isolation geschickt worden. In dieser Zeit verlor sein Team dreimal in Folge, am Mittwoch folgte dann mit ihm an der Seitenlinie ein 0:1 beim FC São Paulo - und am Freitag dann die Entlassung.

Der Trainer war erst im vergangenen Dezember verpflichtet worden, nachdem er zuvor wegen einer Prostatakrebs-Erkrankung eine einjährige Auszeit genommen hatte. Auch der Gewinn der prestigeträchtigen Staatsmeisterschaft im Bundesland Parana Anfang des Monats war am Ende zu wenig.