Samstag, 06. Juni 2020Der Sport-Tag

mit Torben Siemer
Torben Siemer
22:14 Uhr

Werder versteht Kritik an der Bank nicht

Werder-Sportchef Frank Baumann hat auf die Kritik am Verhalten der Bremer Betreuer und Ersatzspieler während der Geisterspiele mit deutlichen Worten reagiert. "Die Atmosphäre zu kritisieren, ist abenteuerlich, absurd", sagte der frühere Nationalspieler am Samstag in einer virtuellen Pressekonferenz. "Wir würden vor einem Spiel gegen Borussia Dortmund auch nicht darum bitten, dass die Südtribüne leise sein soll." Die Profis des Tabellenvorletzten erhalten im Abstiegskampf seit mehreren Spielen lautstarke Unterstützung von der Ersatzbank. "Wir pushen unsere Mannschaft so, wie sie es in der besonderen Situation benötigen", sagte Baumann. "Wenn wir die Mannschaft anfeuern und nach vorne treiben, kann ich dabei nichts Schlechtes finden."

Zuletzt hatte Frankfurts Trainer Adi Hütter nach dem 3:0-Erfolg der Eintracht am Mittwoch in Bremen vor allem Torwart-Trainer Christian Vander dafür kritisiert, "bei jeder Entscheidung hochzuspringen", und gesagt: "Das hat etwas mit Respekt zu tun." Vor dem Nord-Duell am Sonntag (13.30 Uhr/Dazn, Amazon Prime und im Liveticker bei ntv.de) mit Wolfsburg hatte auch VfL-Coach Oliver Glasner moniert, dass die Hanseaten "einen ziemlichen Tohuwabohu und Radau" machen.

21:05 Uhr

Schröder: "Viele Situationen, wo Leute mich beschimpft haben"

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Schröder spielt seit 2013 in der NBA, aktuell ist er für die Oklahoma City Thunder ein Anwärter für die Auszeichnung "Sixth Man Of The Year".

(Foto: USA TODAY Sports)

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder nimmt seine gesellschaftliche Verantwortung als Sportler in Zeiten der Massenproteste gegen Rassismus und Polizeigewalt besonders ernst. "Sportler spielen eine sehr große Rolle im Kampf gegen Rassismus. Jeder hat Einfluss auf die Welt. Wenn sich alle Sportler zusammenschließen und sagen, so und so sollten wir vorgehen, dann würde das auf jeden Fall vieles bewirken", sagte Schröder der "Bild".

Der durch Polizeigewalt herbeigeführte Tod des Afroamerikaners George Floyd habe Schröder schockiert. "Was die letzten Jahre passiert ist, dass viele Leute schwarze Leute ungerecht behandeln und ohne Grund aggressive Methoden anwenden - das ist schockierend und traurig", sagte der Profi der Oklahoma City Thunder. Auch er selbst wurde bereits als kleiner Junge mit Rassismus konfrontiert. "Im Kindergarten gab es schon erste Situationen, wo Leute mich gefragt haben, warum meine Haut so dreckig ist. Aber als Kind bist du ehrlich und weißt nichts von der Situation. Das kann man denen zu der Zeit nicht übel nehmen. Die haben nachgefragt, weil sie es nicht wissen", so Schröder: "Aber wenn man älter wird, ist es eine Erziehungssache, denen mitzuteilen, wie es sein sollte. Da hatte ich auch viele Situationen, wo Leute mich beschimpft haben."

20:39 Uhr

Liverpool wird für Jadon Sancho interessant

Bislang wurden dem FC Liverpool im Werben um Jadon Sancho eher Außenseiterchancen zugerechnet. Nicht, weil der Klub nicht das nötige Renommee mitbringen würde - der BVB-Star soll den Reds schlicht und ergreifend zu teuer sein. Wie die britische Tageszeitung "Independent" nun berichtet, ist der LFC aber durchaus noch im Rennen. Jürgen Klopp und Co. würden die Situation von Sancho "ganz genau beobachten", heißt es. Hintergrund: Der eigentliche Favorit im Wechselpoker, Manchester United, hat die Champions-League-Qualifikation noch nicht in der Tasche. Ohne garantierte Einsätze in der Königsklasse will Sancho aber nicht wechseln.

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19:50 Uhr

Serie A einigt sich auf Abbruch-Szenario

In der italienischen Serie A soll es im Falle eines Saisonabbruchs aufgrund von erneuten Corona-Infektionsfällen weder einen Meister noch Absteiger geben. Diesen Plan der Liga segneten Medienberichten zufolge die 20 Klubs der Liga bei vier Enthaltungen ab. Abgelehnt wurde demnach ein Vorschlag von Verbandschef Gabriele Gravina, mithilfe eines Algorithmus über die letztendlichen Platzierungen der Saison zu entscheiden. Die Abschlussplatzierungen und damit die Teilnehmer am Europapokal sollen stattdessen über den Punkteschnitt ermittelt werden. Zwölf Spieltage stehen noch aus und sollen ab dem 20. Juni nachgeholt werden.

19:00 Uhr

Lok Leipzig gewinnt durch Abbruch einen Platz und bekommt Aufstiegs-Chance

Auch in der Fußball-Regionalliga Nordost wird der Spielbetrieb nach der Corona-Pause nicht fortgesetzt, als Meister wird Lok Leipzig an den Aufstiegsspielen zur 3. Liga teilnehmen. Das Präsidium des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) beschloss auf seiner außerordentlichen Tagung den Saisonabbruch. Der sportliche Abstieg wird ausgesetzt, beim möglichen Aufstieg profitiert Lok Leipzig von der Quotientenregelung: Zum Stichtag des Abbruchs (13. März) lagen die Sachsen zwar auf Rang zwei hinter dem punktgleichen VSG Altglienicke, hatten aber ein Spiel weniger absolviert. Leipzig wird damit nun gegen den Vertreter der Regionalliga West antreten, dieser steht noch nicht fest. Auch einen Termin für die Aufstiegsspiele gibt es noch nicht.

Der Spielausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte die Meldefrist für die Drittliga-Aufsteiger sowie die Teilnehmer an den Aufstiegsspielen auf den 22. Juni gelegt. Fest steht bereits, dass die Regionalliga Südwest den 1. FC Saarbrücken als Aufsteiger melden wird. Der Norddeutsche Fußball-Verband hat sich auf den VfB Lübeck verständigt, wobei die formelle Bestätigung hier noch aussteht. Die Regionalligen Südwest, Nord und Bayern haben in diesem Jahr ein Direktaufstiegsrecht, der vierte Aufsteiger wird zwischen den beiden Vertretern der Staffeln West und Nordost ermittelt.

18:16 Uhr

Klinsmann und Hertha? Lehmann will "von beiden Seiten nichts Negatives hören"

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Jens Lehmann und Jürgen Klinsmann arbeiteten bis 2006 eng zusammen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann, der künftig im Aufsichtsrat bei Hertha BSC sitzen wird, hat "seit Ewigkeiten" nicht mehr mit dem früheren Berliner Trainer Jürgen Klinsmann gesprochen. Er wolle "von beiden Seiten auch nichts Negatives hören", sagte Lehmann vor dem Spiel der Hertha gegen Borussia Dortmund am Samstagabend bei Sky, sondern seine "eigenen Eindrücke sammeln".

Klinsmann war Lehmanns Vorgänger im Hertha-Aufsichtsrat um Investor Lars Windhorst und hatte sein Amt während der Zeit als Trainer ruhen lassen. Nach seinem spektakulären Rückzug als Hertha-Coach im Februar war Klinsmann von Windhorst die Rückkehr in den Aufsichtsrat versagt worden. Lehmann berichtete am Samstag von "angenehmen Gesprächen" mit den Hertha-Verantwortlichen.

17:52 Uhr

BVB lässt Stars nach "Friseur-Affäre" ungeschoren davonkommen

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Jadon Sancho beim teuersten Friseur-Besuch seines Lebens.

Jadon Sancho und Manuel Akanji stehen trotz der jüngsten Friseur-Affäre in der Startelf von Borussia Dortmund beim heutigen Bundesligaspiel (18.30 Uhr/Sky) gegen Hertha BSC. Beide Fußball-Profis waren nach einem Verstoß gegen die strengen Corona-Bestimmungen von der DFL mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro bedacht worden. Sie hatten sich daheim von einem Friseur die Haare schneiden lassen und sich danach ohne Schutzmaske fotografieren lassen. Der Verein verzichtete auf eine Sanktion.

Nicht dabei ist dagegen BVB-Torjäger Erling Haaland, der aufgrund anhaltender Knieproblemen noch keine Option war. Darüber hinaus fehlt auch Mario Götze im Aufgebot.

Der nach zuletzt drei Siegen und einem Remis noch ungeschlagene neue Hertha-Coach Bruno Labbadia setzt auf die Startelf, die beim 2:0 vor einer Woche gegen Augsburg überzeugt hat.

16:36 Uhr

Red Bull erlässt Leipzig 100 Millionen Euro Schulden

Durch einen Schuldenerlass von 100 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2018/2019 hat Fußball-Bundesligist RB Leipzig dank Geldgeber Red Bull sein Eigenkapital gestärkt. "Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würde der Leistung von Red Bull keine Gegenleistung gegenüberstehen - das ist aber nicht der Fall. Es ist eine Transaktion, die völlig üblich ist, insbesondere in der freien Wirtschaft, aber auch im Fußballgeschäft und auch in der Bundesliga", sagte RB-Finanzdirektor Florian Hopp. Die "Mitteldeutsche Zeitung" und das Internetportal "RBlive.de" hatten zuvor über das Thema berichtet. Hopp betonte, dass es keine Schenkung durch den Geldgeber sei. Für ihn sei es zudem ein Glücksfall in der Corona-Krise. Es solle jedoch nicht der Eindruck entstehen, dass RB Leipzig jetzt zusätzliche 100 Millionen Euro auf dem Konto hat. Hopp begründete den Schritt vor allem mit der sportlichen Entwicklung bis in die Champions League des von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz alimentierten Klubs. Wachsende Spielergehälter sowie breitere Strukturen im Verein und die Umsatzsteigerungen machten den Schuldenerlass notwendig.

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16:13 Uhr

Paderborns Gjasula stellt unrühmlichen Bundesliga-Rekord ein

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Klaus Gjasula: Ein Mann sieht (sehr oft) Gelb.

(Foto: Kevin Voigt/Jan Huebner/Pool)

Klaus Gjasula vom SC Paderborn hat die 16. Gelbe Karte in dieser Bundesliga-Saison gesehen und damit einen unrühmlichen Rekord eingestellt. Der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler wurde in der Partie bei RB Leipzig früh verwarnt (22. Minute) und zog damit mit dem bisherigen Rekordhalter Tomasz Hajto gleich. Der Pole hatte in der Saison 1998/99 im Trikot des MSV Duisburg ebenfalls 16 Gelbe Karten gesehen.

Gjasula hatte dem Tabellenletzten zuletzt bei der 1:6-Niederlage gegen Borussia Dortmund wegen seiner 15. Gelben Karte gefehlt und wurde nun bei seiner Rückkehr zum 16. Mal in dieser Saison vom Referee verwarnt. Trainer Julian Nagelsmann von Gegner RB Leipzig hatte den albanischen Nationalspieler zuletzt in Schutz genommen. "Er ist kein brutaler Treter finde ich, es ist jetzt nicht so, dass er die Leute aus den Schuhen raus tritt, da sind auch viele taktische Fouls dabei", sagte Nagelsmann vor der Partie in Leipzig.

15:45 Uhr

F1 Unvergesslich: Der erste Sieg des Mannes, der in Hockenheim starb

15:17 Uhr

Mintzlaff: Noch keine Transfer-Anfrage für Timo Werner

Vorstandschef Oliver Mintzlaff von RB Leipzig hat noch keine offizielle Anfrage für einen Wechsel von Nationalstürmer Timo Werner zum FC Chelsea vorliegen. "Bislang hat weder Timo Werner bei uns die Klausel gezogen noch hat irgendein Verein uns einen Transfervertrag geschickt", sagte Mintzlaff am Samstag im TV-Sender Sky vor der Partie in der Fußball-Bundesliga gegen den SC Paderborn. Werner habe allerdings "schon vor einigen Wochen signalisiert, dass er sich mit einem Transfer beschäftigt", sagte Mintzlaff. Werner steht Medienberichten zufolge dicht vor einem Transfer zum FC Chelsea im Sommer.

14:38 Uhr

Leverkusen ohne Havertz gegen den FC Bayern

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(Foto: Maik Hoelter/Team2sportphoto/Poo)

Bayer Leverkusen muss im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga gegen Tabellenführer Bayern München kurzfristig auf Kai Havertz verzichten. Der Nationalspieler muss mit muskulären Problemen passen. Für ihn beginnt Lucas Alario in der Sturmspitze. Damit kann sich der Offensivspieler auch nicht aus nächster Nähe einem möglichen neuen Arbeitgeber präsentieren. Havertz war zuletzt immer wieder mit einem Wechsel zum Rekordmeister in Verbindung gebracht worden.

Bei den Bayern nimmt Trainer Hansi Flick gegenüber dem 5:0 gegen Düsseldorf nur einen Wechsel vor. Jerome Boateng ersetzt Lucas Hernandez in der Innenverteidigung. Der nach Adduktorenproblemen wiedergenesene Thiago sitzt zu Beginn auf der Bank und muss zunächst auf sein 150. Bundesliga-Spiel warten.

14:07 Uhr

Durant schließt Rückkehr in Disney World aus

Basketball-Star Kevin Durant wird den Brooklyn Nets beim Restart der nordamerikanischen Profiliga NBA definitiv fehlen. "Meine Saison ist vorbei. Ich werde nicht spielen", sagte der zweimalige NBA-Champion der Online-Plattform The Undefeated. Durant hatte sich im Juni 2019 in der Finalserie seines damaligen Teams Golden State Warriors gegen den späteren Meister Toronto Raptors einen Achillessehnenriss zugezogen. "Wir hatten uns im letzten Sommer, als es passiert war, darauf geeinigt, dass ich bis zur kommenden Saison warten werde", so der 31-Jährige. "Es ist am besten für mich, wenn ich warte. Ich glaube nicht, dass ich schon bereit bin, im kommenden Monat in dieser Intensität zu spielen. Es gibt mir mehr Zeit, für die kommende Saison und den Rest meiner Karriere bereit zu sein", so Durant weiter.

Die NBA hatte beschlossen, die aufgrund der Coronakrise unterbrochene Saison ab dem 31. Juli mit 22 Mannschaften in Disney World in Orlando/Florida fortzusetzen.

13:06 Uhr

Stuttgart kassiert bei Werners Wechsel kräftig mit

Der offenbar kurz bevorstehende Wechsel von Fußball-Nationalspieler Timo Werner von RB Leipzig zum englischen Spitzenklub FC Chelsea würde dem VfB Stuttgart einen stattlichen Millionengewinn einbringen. Der Zweitligist, bei dem Werner von der U17 an spielte, hat sich laut Informationen der "Bild" beim Wechsel des Stürmers nach Leipzig im Jahr 2016 eine Weiterverkaufs-Beteiligung von zwölf Prozent gesichert. Werners Ausstiegsklausel, die Chelsea nutzen würde, soll bei rund 60 Millionen Euro liegen - Stuttgart wäre demnach mit 7,2 Millionen beteiligt. Zudem würde es von den Engländern eine Ausbildungsentschädigung in Höhe von 3,5 Prozent und damit weitere 2,1 Millionen Euro geben. Der VfB könnte somit 9,3 Millionen Euro kassieren.

12:46 Uhr

Heute vor 49 Jahren: Tonbänder machen Bundesliga-Skandal öffentlich

Die Party anlässlich des 50. Geburtstages von Horst-Gregorio Canellas werden die Anwesenden so schnell nicht vergessen. Der Präsident von Kickers Offenbach präsentierte seinen Gästen, darunter auch Bundestrainer Helmut Schön, am 6. Juni 1971 in seinem Garten Tonbandaufnahmen von Spielern, die ihm eindeutige Bestechungsangebote machten. Damit begann die Aufdeckung des ersten Bundesliga-Skandals. Arminia Bielefeld und Rot-Weiß Oberhausen erkauften sich in der Saison 1970/71 den Klassenerhalt.

Insgesamt wurden 52 Spieler, zwei Trainer und sechs Funktionäre bestraft. Darunter waren auch die Nationalspieler Reinhard "Stan" Libuda, Klaus Fichtel und Klaus Fischer. Zu diesen sportgerichtlichen Urteilen kamen teilweise wegen geleisteter Meineide noch Verfahren vor ordentlichen Gerichten. Bemerkenswert war, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Ergebnisse aller nachweislich "verkauften" Spiele nicht annullierte, sondern ganz regulär für die Statistik wertete.

12:11 Uhr

Berlin-Tempelhof könnte bis zu sechs WM-Läufe austragen

Die unterbrochene Saison der Formel E soll im August mit mehreren Rennen auf dem Berliner Flughafen Tempelhof ihr Finale erleben. Laut Informationen der "Bild" soll die rein elektrische Rennserie vom 5. bis 12. August zwischen vier und sechs Rennen ohne Zuschauer veranstalten und so die sechste Saison abschließen. Die Formel E war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Während die Stadtkurse, auf denen die Formel E ansonsten ihre WM-Läufe austrägt, nicht so lange abgesperrt werden können, bietet der stillgelegte Flughafen den Vorteil, dass die Aufbauten stehen bleiben könnten, ohne den öffentlichen Verkehr zu stören. Laut dem Bericht sieht der Plan vor, mehrere Konfigurationen der einzelnen Rennen anzulegen, sodass die Fahrer auf verschiedenen Kursen unterwegs sind. Auch ein Nachtrennen soll geplant sein. Auf dem Motorsport World Council soll am 19. Juni eine Entscheidung über das Event sowie die Anzahl der Rennen fallen.

11:12 Uhr

Hoffenheim bleibt auf Champions-League-Kurs

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Für Hoffenheim war es der 13. Sieg im 18. Spiel.

(Foto: imago images/foto2press)

Die Fußballerinnen der TSG Hoffenheim halten in der Bundesliga weiter den Anschluss im Rennen um die Teilnahme an der Königsklasse. Das Team von Trainer Jürgen Ehrmann feierte zum Auftakt des 18. Spieltags einen nie gefährdeten 4:1 (2:0)-Erfolg gegen Bayer Leverkusen und rückt damit bis auf einen Punkt an Champions-League-Platz zwei heran. Allerdings kann Bayern München den alten Abstand morgen mit einem Erfolg gegen Turbine Potsdam wieder herstellen.

Nationalspielerin Lena Lattwein (40.), Nicole Billa (47.), Isabella Hartig (52.) und Maximiliane Rall (72.) sorgten in der jetzt schon besten Saison der Vereinsgeschichte für den siebten Sieg im achten Heimspiel. Jessica Wich (65.) konnte zwischenzeitlich nur verkürzen. Die Rheinländerinnen verpassten damit einen wichtigen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt, das Polster auf den 1. FC Köln auf dem ersten Abstiegsplatz könnte am Wochenende auf zwei Zähler zusammenschmelzen.

09:42 Uhr

Serie-A-Klub kündigt Mario Balotelli

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19 Spiele, fünf Tore, ein Platzverweis und eine Kündigung: Mario Balotellis Bilanz bei Brescia Calcio.

(Foto: imago images/AFLOSPORT)

Die Geduld mit Mario Balotelli ist bei Brescia Calcio am Ende: Der exzentrische Stürmerstar erhält beim Tabellenletzten der italienischen Serie A nach einer Reihe von Verfehlungen nach Medienberichten die Kündigung. Klubchef Massimo Cellino beauftragte demnach Brescias Anwälte mit diesem Schritt, eine schriftliche Ankündigung der Vertragsauflösung habe Balotelli bereits erhalten.

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09:04 Uhr

Griechische Fußball-Liga muss Auftaktpartie verschieben

Im griechischen Fußball kommt es wegen der Corona-Krise gleich beim Restart schon wieder zur ersten Spielverlegung. Wie der Verband mitteilte, muss die für Sonntag geplante Auftaktpartie der Abstiegsrunde zwischen FC Xanthi und Atromitos Athen auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Als Grund dafür wird die neuerliche Ausbreitung des Coronavirus in der Region rund um Xanthi angegeben.

Nach sieben positiven Tests habe man sich zu dieser "Vorsichtsmaßnahme" entschieden, erklärte die Super League: "Die Gesundheit aller Beteiligten ist das erste Anliegen, und es ist zusätzliche Zeit erforderlich, um sichere Schlüsse aus den Test-Ergebnissen in der Region zu ziehen." Ursprünglich war die Begegnung bereits für Samstag angesetzt. Um den Gesundheitsbehörden mehr Zeit zur Auswertung der Tests zu geben, wurde das Spiel dann zunächst auf Sonntag verlegt. In Griechenland wird die Saison in der ersten Liga mit Meister- und Abstiegs-Playoffs vor leeren Rängen zu Ende gespielt.

08:39 Uhr

NFL-Superstar legt sich mit Trump auf Twitter an

Quarterback Drew Brees von den New Orleans Saints aus der Football-Profiliga NFL hat sich bei Twitter direkt an US-Präsident Donald Trump gewandt. "Durch meinen andauernden Dialog mit Freunden, Teamkollegen und Führern der schwarzen Gemeinde habe ich erkannt, dass es nicht um die amerikanische Flagge geht. Es ging nie darum", schrieb Brees in dem sozialen Netzwerk. Brees hatte zuletzt mit fragwürdigen Aussagen zu den Protesten gegen Rassismus im Sport für Aufsehen gesorgt und sich später entschuldigt. Das gefiel allerdings dem US-Präsidenten nicht.

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