Samstag, 14. Mai 2022Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & Anja Rau
21:49 Uhr

Nagelsmann kündigt an, nerviger zu werden

Julian Nagelsmann will in der kommenden Saison beim FC Bayern München ein nervigerer Trainer für seine Profis sein. Der Coach des deutschen Fußball-Rekordmeisters bezog diese Aussage auf die Vermittlung von Inhalten. "Da wird es nächstes Jahr auf jeden Fall einen nervigeren Trainer geben für die Spieler", kündigte Nagelsmann an. Seine Profis würden "auch danach lechzen, immer Inhalt zu kriegen". Es sei "der Wunsch der Spieler", sie "mehr zu coachen".

20:52 Uhr

"Gelbe Wand ist wirklich unglaublich": Haaland verabschiedet sich emotional vom BVB

Emotionale Worte fand Stürmerstar Erling Haaland nach seinem letzten Spiel für den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund nach dem 2:1 gegen Hertha BSC: "Es war mir ein Vergnügen und eine Ehre, dieses Trikot tragen zu dürfen. Beim BVB habe ich denkwürdige Momente erlebt, besondere Leute getroffen und außergewöhnliche Teamkollegen. Aber natürlich muss ich unsere Fans erwähnen, die für uns immer wie ein zusätzlicher Spieler auf dem Feld waren", schrieb Haaland bei Instagram.

Der Torjäger wechselt zur neuen Saison zu Manchester City in die englische Premier League. "Die Gelbe Wand ist wirklich unglaublich und etwas, das man im Leben einmal als Augenzeuge erlebt haben muss. Ich werde nichts davon vergessen. Danke an alle", ergänzte der Norweger.

20:05 Uhr

Möglicher Nachfolger von Hütter ist ein alter Gladbach-Bekannter

Kaum war die Trennung von Trainer Adi Hütter und Borussia Mönchengladbach offiziell, da wurde schon der erste Nachfolgekandidat ins Spiel gebracht. Nach Informationen von Sky ist Ex-Coach Lucien Favre einer der Top-Kandidaten auf die Nachfolge des Österreichers. Erste Gespräche habe Sportdirektor Roland Virkus bereits geführt, hieß es.

Demnach könne Favre sich vorstellen, ein zweites Mal als Trainer auf der Borussia-Bank Platz zu nehmen. Bereits von 2011 bis 2015 war der Schweizer in Gladbach tätig - er rettete den Klub erst vor dem fast schon sicheren Abstieg in die 2. Liga und führte ihn zwei Jahre später in die Champions League.

19:43 Uhr

"Blasen an den Füßen": Sorge um Ndicka verflüchtigt sich

Trainer Oliver Glasner vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat nach der Auswechslung von Abwehrspieler Evan Ndicka Entwarnung gegeben. "Es ist nichts Schlimmes, er hat Blasen an den Füßen", sagte der Österreicher nach dem 2:2 (2:1) beim FSV Mainz 05: "Alle sind gut rausgekommen."

  • Ndicka hatte sich nach einem Zweikampf in der zweiten Halbzeit auf den Rasen gesetzt und wurde in der 68. Minute ausgewechselt.
  • Alle Spieler seien "fit" vor dem Finale der Europa League am Mittwoch (21 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker) gegen die Glasgow Rangers, sagte Glasner.
19:01 Uhr

Ist das wirklich Agüero? Kroos stimmt in Spott über Statue ein

Ex-Nationalspieler Toni Kroos hat den Fan-Spott über eine Statue für den früheren Torjäger Sergio Agüero befeuert. Nachdem es in Foren geheißen hatte, das Abbild vor dem Stadion von Manchester City sehe eher Kroos als dem Argentinier Agüero ähnlich, stimmte auch der deutsche Profi von Real Madrid via Twitter in diesen Tenor ein. Zu einem Bild eines Reporters von der Statue mit dem Text "Sergio ist hier", schrieb der frühere Fußball-Weltmeister Kroos nur: "Sicher?"

Eigentlich soll die am Freitag enthüllte Statue Agüero in seiner ikonischen Jubelpose von vor zehn Jahren darstellen, als City zum ersten Mal seit 44 Jahren den meistertitel holte.

18:14 Uhr

Tore und Bänke abmontiert, Kölner provoziert: Völlige Eskalation in Stuttgart

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Wo ist Tribüne, wo Feld?

(Foto: IMAGO/Eibner)

Mit dem Abpfiff haben die Fans des VfB Stuttgart nach dem Erreichen des Klassenerhalts auf den letzten Drücker den Platz gestürmt. Einige Fans des VfB ließen es sich nicht nehmen, die Kölner Anhänger zu provozieren. Andere montierten die Tore ab und bauten die Trainerbänke auseinander. Die Anweisungen, das Feld wieder zu verlassen, wurden minutenlang missachtet.

Der VfB war gegen den 1. FC Köln mit 1:0 durch Sasa Kalajdzic in Führung gegangen (12. Minute), ehe Anthony Modeste für die Domstädter ausglich (60.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf Stuttgarts Kapitän Wataru Endo. Danach brachen alle Dämme.

Auch die Ordner konnten die auf den Rasen drängenden Zuschauer nicht aufhalten. Viele warteten auf die Mannschaft, die aber wegen des dichten Gedränges zunächst nicht aus den Katakomben zurückkehren wollte.

17:54 Uhr

Zverev scheitert im Halbfinale von Rom

Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat das zweite Mastersfinale innerhalb einer Woche verpasst. Der 25-jährige Hamburger verlor im Halbfinale von Rom nach 2:30 Stunden Spielzeit gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas 6:4, 3:6, 3:6 und fährt ohne einen einzigen Titelgewinn zum zweiten Grand-Slam-Turnier der Saison nach Paris (ab 22. Mai).

Im Halbfinale von Madrid hatte Zverev vor genau einer Woche noch seinen ersten Sieg über Tsitsipas auf Sand gefeiert, anschließend im Finale gegen den 19 Jahre alten Spanier Carlos Alcaraz deutlich verloren. Für Zverev war es bereits die achte Niederlage im zwölften Duell mit Tsitsipas.

Vor dem Auftakt der French Open sammelte Zverev trotzdem Selbstvertrauen. Die Sandplatzsaison läuft mit zwei Halbfinals (Monte Carlo und Rom) sowie dem Endspiel in Madrid zufriedenstellend - nur auf den ersten Turniersieg des Jahres wartet Zverev bislang vergebens. Das soll sich in Roland Garros ändern, allerdings hat Zverev noch kein Grand-Slam-Turnier gewonnen.

17:28 Uhr
Breaking News

Relegationsentscheidung fällt erst in der Nachspielzeit

In den allerletzten Minuten wird das Saisonfinale der Fußball-Bundesliga noch einmal richtig wild. Hertha BSC verspielt beim Borussia Dortmund die vielversprechende Führung und wird von Stuttgart in der Nachspielzeit in die Relegation geschickt. Der VfB feiert den Klassenerhalt, Berlin muss nachsitzen.

17:18 Uhr

Früherer Bayern-Profi soll offenbar Trainer in Bielefeld werden

Der frühere Bayern-Profi Dietmar Hamann kann sich Martin Demichelis als neuen Trainer bei Arminia Bielefeld "sehr gut" vorstellen. Das sagte Hamann bei Sky. Nach Informationen des TV-Senders soll der 41 Jahre alte Argentinier Demichelis bei den Ostwestfalen ganz oben auf der Trainer-Kandidatenliste stehen.

Demichelis trainiert momentan noch die zweite Mannschaft des FC Bayern München. Als Profi gewann er mit River Plate, Bayern München und Manchester City einige Titel, ehe er 2017 Trainer wurde. Die Bielefelder hatten sich zuletzt von Aufstiegstrainer Frank Kramer getrennt, Torwarttrainer Marco Kostmann hatte übernommen, die Abstiegsplätze aber nicht mehr verlassen können.

16:35 Uhr

"Werde hier sein": BVB-Jungstar gibt wichtiges Versprechen

Jude Bellingham sieht seine Zukunft beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. "Ich werde nächste Saison hier sein, und ich werde bereit sein", kündigte der 18 Jahre alte Mittelfeldspieler an. Der Engländer ist trotz seines jungen Alters ein Führungsspieler des BVB, dessen Vertrag noch bis 30. Juni 2025 läuft.

  • Dennoch wurde Bellingham in den Medien zuletzt immer wieder mit Wechselgerüchten in Verbindung gebracht. Zumindest nächste Saison bleibt er aber bei den Borussen und hat große Ziele.
  • Mit den Dortmundern hofft Bellingham die Vorherrschaft des FC Bayern München beenden zu können. "Eine Serie von zehn Jahren zu stoppen, wäre etwas Unglaubliches für Borussia Dortmund und für mich persönlich, und deshalb greifen wir nächste Saison wieder an", sagte der englische Nationalspieler. "Es wäre einer der größten Errungenschaften in Europa, diese Mannschaft zu schlagen, die so lange so dominant war", fügte er hinzu.
16:18 Uhr

FC Bayern bestätigt: Lewandowski hat gesagt, dass er weg will

Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat einmal mehr einen vorzeitigen Wechsel von Torjäger Robert Lewandowski ausgeschlossen. "Er hat einen Vertrag bis Sommer 2023. Das ist Fakt", sagte Salihamidzic vor dem Spiel des deutschen Meisters beim VfL Wolfsburg bei Sky. Mit anderen Szenarien beschäftige er sich nicht: "Unsere Haltung ist klar." Sport1 hatte berichtet, zwischen dem FC Barcelona und Lewandowskis Berater gebe es bereits eine mündliche Einigung. Laut Salihamidzic stehen die Vereine jedoch nicht in Kontakt.

Allerdings bestätigte der Sportvorstand den Wechselwunsch. "Ich habe mit Lewa gesprochen. In dem Gespräch hat er mir mitgeteilt, dass er unser Angebot, den Vertrag zu verlängern, nicht annehmen möchte und dass er den Verein gerne verlassen würde", sagte Salihamidzic. Der polnische Weltfußballer habe ihm gesagt, "dass er gerne was anderes machen möchte".

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16:04 Uhr

Rot-weiße Party nach Krimi im Fernduell: RWE spielt wieder Profifußball

15 Jahre nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga kehrt Rot-Weiss Essen in den Profifußball zurück. Der deutsche Meister von 1955 besiegte am letzten Spieltag der Regionalliga West Rot-Weiss Ahlen mit 2:0 (1:0) und setzte sich damit im Fernduell um den Titel gegen Preußen Münster durch. Das Bundesliga-Gründungsmitglied spielte zeitgleich 2:1 (0:1) gegen den 1. FC Köln II.

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Aufsteigerjubel.

(Foto: IMAGO/Eibner)

Cedric Harenbrock (29.) und Simon Engelmann (60.) erzielten vor 16.650 Zuschauern an der Hafenstraße die Tore für die Essener, die dank der besseren Tordifferenz vor dem punktgleichen Verfolger blieben. In Münster gerieten die Gastgeber vor 14.300 Besuchern durch Joshua Schwirten (40.) in Rückstand. Thorben Deters (49.) und Marcel Hoffmeier (72.) drehten das Spiel.

Essen war zuletzt 2007/08 drittklassig, als die Regionalliga noch die erste Klasse unter der 2. Bundesliga war. In der Bundesliga spielte der Pokalsieger von 1953 insgesamt sieben Jahre, zuletzt 1977. Münster, nur in der ersten Spielzeit Bundesligist, war 2020 aus der 3. Liga abgestiegen.

15:36 Uhr

Hodenkrebs erfolgreich entfernt: Union wünscht seiner Nummer 25 nur das Beste

Alle Spieler des 1. FC Union Berlin haben sich vor dem letzten Saisonspiel in der Fußball-Bundesliga in roten T-Shirts mit der Nummer 25 aufgewärmt. Es ist die Rückennummer von Mitspieler Timo Baumgartl, der am Samstag im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei gegen den VfL Bochum im Kader fehlte. "Eisern bleiben, Timo", twitterte Union. Bei dem Abwehrspieler der Eisernen wurde Hodenkrebs diagnostiziert und ein Tumor erfolgreich entfernt.

"Glücklicherweise gehe ich seit einigen Jahren zur Vorsorge. Ich bin sehr dankbar für die schnelle, klare Diagnose und für die inzwischen erfolgte, gut verlaufene Operation", hatte der 26-Jährige zu Wochenbeginn in einer Mitteilung des Fußball-Bundesligisten gesagt. Alle Prognosen seien positiv, "von daher gehe ich auch positiv in die nächsten Wochen", hatte er in einem Video ergänzt.

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15:15 Uhr

Ex-Radprofi Hondo nachträglich gesperrt

Der frühere Radprofi Danilo Hondo ist in der Schweiz fast auf den Tag genau drei Jahre nach Veröffentlichung seines Dopinggeständnisses für acht Jahre weltweit für sämtliche Tätigkeiten und Funktionen im Sport gesperrt worden. Die Entscheidung der Disziplinarkammer des Schweizer Sports gab Swiss Olympic bekannt.

Die Sperre des 48-Jährigen, der bei der Einräumung seiner Dopingvergehen als Schweizer Nationaltrainer tätig gewesen war, galt demnach rückwirkend ab dem 9. September und wurde aufgrund von Hondos umfassender Kooperation bei der Untersuchung des Falles für fünfeinhalb Jahre ausgesetzt. Dadurch könnte der ehemalige Bahn-Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung und Profi-Straßenmeister von 2002 inzwischen wieder im Sport arbeiten. Zusätzlich muss Hondo eine Geldsumme von 12.500 Schweizer Franken zahlen.

14:46 Uhr

Ersatz für Lewandowski? FC Bayern wildert angeblich bei Abstiegskandidat

Der FC Bayern hat einem Medienbericht zufolge Stürmer Sasa Kalajdzic vom VfB Stuttgart auf der Liste für eine mögliche Verpflichtung als potenzieller Ersatz für Robert Lewandowski. Der deutsche Fußball-Rekordmeister habe sein Interesse beim Management des 24 Jahre alten Österreichers angemeldet, berichtete die "Bild". Der Vertrag von Kalajdzic bei den abstiegsbedrohten Schwaben läuft in einem Jahr aus.

Sollte Lewandowski die Bayern vorzeitig verlassen, wäre Kalajdzic nicht die teuerste Lösung im Vergleich zu anderen Stürmern, die derzeit bei den Münchnern gehandelt werden. Im Gespräch sind 20 bis 25 Millionen Euro Ablöse. Der hochgewachsene Angreifer kam diese Saison auch verletzungsbedingt nur auf fünf Ligatreffer, in der vorigen Spielzeit gelangen ihm 16 Bundesligatore.

14:19 Uhr

47,4 Millionen Gründe, um zu bleiben - und auch Philadelphia möchte Harden behalten

Nach dem erneuten Aus in der zweiten Runde der NBA-Playoffs wollen die Philadelphia 76ers Superstar James Harden unbedingt halten. "Das ist der Plan, dass er bleibt. Das ist der Plan seit dem Trade. Wir müssen mit seinem Agenten sprechen und das wird zwischen uns bleiben, um herauszufinden, wie das funktioniert", sagte Präsident Daryl Morey, nachdem die Sixers in sechs Spielen gegen die Miami Heat ausgeschieden waren.

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Die Sixers hatten gehofft, mit Harden um die Meisterschaft zu spielen.

(Foto: IMAGO/ZUMA Press)

Der Vertrag von Harden, der im Februar von den Brooklyn Nets geholt wurde, läuft aus. Er besitzt eine Spieler-Option in Höhe von 47,4 Millionen Dollar, die er bis Ende Juni ziehen kann. Dass er sie nicht schon gezogen hat, hatte er damit begründet, es vergessen zu haben. Der 32-Jährige selbst hatte bereits nach der Niederlage gegen Miami angedeutet, dass er gerne bleiben möchte. Er könnte die Sixers theoretisch im Sommer aber auch als Free Agent verlassen.

13:47 Uhr

Bericht: Barça und Lewandowski-Berater schon einig über sofortigen Wechsel

Robert Lewandowskis Berater und der FC Barcelona sind sich einem Bericht von Sport1 zufolge mündlich über einen Wechsel des Bayern-Torjägers zu den Katalanen im Sommer einig. Barça warte nun auf einen Hinweis der Bayern über die Höhe der Ablösesumme, berichtete der TV-Sender. Noch sei keine konkrete Abmachung zwischen den Klubs erzielt. Zwischen Lewandowskis Agenten Pini Zahavi und Barcelona sei ein Dreijahresvertrag avisiert worden.

Sollten die Bayern auf Erfüllung des bis 2023 laufenden Vertrages pochen und einen Wechsel damit blockieren, müsste der Pole noch eine Saison in München bleiben. Andererseits stehe der deutsche Fußball-Rekordmeister vor dem Dilemma, eine Saison mit einem eher verärgerten Lewandowski zu spielen und diesen dann ohne weitere Einnahmen ziehen lassen zu müssen, oder dieses Jahr noch eine hohe Ablöse zu kassieren.

12:54 Uhr

"Nichts als Liebe": Mats Hummels veröffentlicht emotionalen Instagram-Post

Marcel Schmelzer ist bei Borussia Dortmund nicht weniger als eine Vereinslegende. 2005 wechselte der Linksverteidiger zu den Schwarzgelben, avancierte vor allem unter Jürgen Klopp zum Leistungsträger auf dem Weg zu zwei deutschen Meistertiteln und dem Einzug ins Champions-League-Finale, wurde sogar zum Nationalspieler. Heute, 17 Jahre später und am 34. Spieltag der Bundesliga-Saison 2021/22, beendet der 34-Jährige seine Karriere. Für Mats Hummels ist das Anlass genug, seinem langjährigen Weggefährten einen emotionalen Post bei Instagram zu widmen.

Trainingslager 2008 und U21-Europameisterschaft 2009 lauten die ersten Stationen der gemeinsamen Reise, "kein Spieler war so lang an meiner Seite wie du". Hummels schreibt, er habe kaum jemanden so schätzen gelernt: "Es wäre wunderschön gewesen, dich nochmal auf dem Platz zu erleben, aber dein Körper hat das leider nicht mehr zugelassen, gerade als du dich wieder mal beeindruckend zurückgekämpft hast!" Unc bevor er die Nachricht mit einem gelben und einem schwarzen Herz beschließt, heißt es einfach nur: "Nichts als Liebe."

12:37 Uhr

Mehr als ein Jahr im Voraus: China sagt Großveranstaltung wegen Corona ab

Wegen der angespannten Coronalage im Land hat sich China nun auch als Ausrichter des Asien Cups zurückgezogen. Das Fußballturnier sollte eigentlich vom 16. Juni bis 16. Juli 2023 in zehn chinesischen Städten ausgetragen werden. Die Entscheidung gab die Asiatische Fußball-Konföderation AFC bekannt. Einen neuen Ausrichter gibt es noch nicht.

Anfang des Monats waren bereits mehrere internationale Sportereignisse in China auf Eis gelegt worden. Die für dieses Jahr geplanten Asienspiele und Welt-Hochschulspiele wurden abgesagt. Auch die Events der Diamond League der Leichtathleten sowie zwei Triathlon-Wettbewerbe finden nicht statt.

China hat zunehmend Schwierigkeiten bei der Eindämmung des Coronavirus. Unter anderem befinden sich deshalb fast 25 Millionen Menschen in Shanghai seit über einem Monat im Lockdown.

12:03 Uhr

Putins Freund? Weltboxverband wählt russischen Funktionär zum Präsidenten

Der Russe Umar Kremlew ist als Präsident des Weltboxverbandes IBA wiedergewählt worden. Kremlew hatte beim Kongress in Istanbul keinen Gegenkandidaten, nachdem der Niederländer Boris van der Vorst von einer Überprüfungskommission nicht zur Wahl zugelassen worden war. Er will vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen die Entscheidung vorgehen. Derweil steht die olympische Zukunft der traditionsreichen Sportart weiter auf dem Spiel.

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Kremlew im Jahr 2021.

(Foto: imago images/Newspix)

Kremlew bleibt vorerst für weitere vier Jahre an der Spitze des Verbandes, der wegen zahlreicher Skandale vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) seit 2019 suspendiert ist. Er hat die IBA (früher AIBA) mithilfe des Hauptsponsors Gazprom wirtschaftlich gerettet, aber völlig abhängig gemacht vom russischen Staatskonzern. Das IOC bezweifelt die notwendigen Reformen unter Kremlew .

Kremlew, der Russlands Staatspräsidenten Wladimir Putin nahestehen soll, ist seit 18 Monaten Chef der Amateurboxer. Unter seiner Leitung änderte der Verband seinen Namen und das Logo, weitere Reformen sind allerdings fraglich.

11:46 Uhr

McLaren kauft Mercedes das Formel-E-Team ab

McLaren Racing steigt 2023 in die Formel E ein. Die Briten übernehmen das Team von Weltmeister Mercedes, der nach der laufenden Saison die Elektrorennserie verlassen wird. Das gaben McLaren und die Formel E bekannt. "McLaren Racing ist immer bestrebt, sich mit den Besten zu messen und an der Spitze der Technologie zu stehen. Die Formel E erfüllt, wie alle unsere Rennserien, all diese Kriterien", sagt McLaren-Racing-Geschäftsführer Zak Brown. Zwar stehe "der Rennsport im Mittelpunkt", aber die Formel E werde "auch strategisch, kommerziell und technisch eine Bereicherung für uns sein". McLaren hatte sich im Januar 2021 die Option auf einen Formel-E-Einstieg gesichert, dann aber zunächst sein Engagement in der Offroad-Serie Extreme E bekannt gegeben. Nun folgt der nächste Schritt im Elektro-Motorsport.

11:11 Uhr

Zwei Klubs hielten Lewandowski für zu schlecht für die Bundesliga

Die Wechselgerüchte über Robert Lewandowski reißen nicht ab, angeblich will der Angreifer den FC Bayern trotz Vertrags bis 2023 schon in diesem Sommer unbedingt verlassen. Es wäre nach 12 Jahren Bundesliga ein Abschied aus Deutschland - aus einer Liga, in der damals nur wenige die Qualität des polnischen Offensivspielers erkannt zu haben scheinen. "Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund, besonders Zorc, haben an ihn geglaubt, sonst niemand aus der Bundesliga", sagt der langjährige Lewandowski-Berater Maik Barthel. Bayer Leverkusen und die TSG Hoffenheim dagegen sollen Lewandowski abgesprochen haben, sich in der höchsten deutschen Spielklasse durchsetzen zu können.

In Dortmund sah das Team um den Polen die beste Chance, den Spieler zu entwickeln. Nach einigen Wochen schlug der Boulevard wieder zu. Auf den "Weltnixjäger" Barrios folgte "Lewandoofski" und wenig später die erste Meisterschaft unter Klopp. Der Lewandowski-Transfer und der von Shinji Kagawa, der für gerade einmal 350.000 Euro aus der zweiten japanischen Liga kam, etablierten den BVB als Verein mit einem Auge für die besonderen Spieler.

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10:11 Uhr

Dreifache Verlockung: Thomas Müller wollte FC Bayern ernsthaft verlassen

Thomas Müller hat sich in seiner langen Karriere beim FC Bayern München dreimal ernsthaft mit einem Wechsel beschäftigt. Das erste Mal sei dies bei einem Angebot von Ralf Rangnick für einen Transfer zur TSG 1899 Hoffenheim zur Rückrunde der Saison 2008/2009 gewesen, sagte der Fußball-Nationalspieler im Interview von "Merkur" und "tz". Damals spielte Müller noch bei den Bayern-Amateuren und hätte bei Hoffenheim Aussicht auf einen Bundesliga-Stammplatz gehabt. "Rückblickend betrachtet hat sich Hermann Gerland damals glücklicherweise mit aller Macht dagegengestemmt und den Transfer verhindert", sagte Müller.

Einige Jahre später lockte ihn Trainer Louis van Gaal zu Manchester United. "Mit meinen Gedanken war ich auf der Spur, dass ich es mir vorstellen konnte, wieder unter meinem "Entdecker" zu spielen", erklärte Müller. Erneut sei er 2019 in Versuchung gekommen, als er unter dem damaligen Trainer Niko Kovac oft nur Ersatz war. "Es geht mir in erster Linie darum, ob es sportlich passt, ob ich meine Liebe zum Fußball auch auf dem Platz ausleben kann", sagte Müller.

09:36 Uhr

Auch Theis erzwingt Alles-oder-Nichts-Spiel

Die Boston Celtics mit dem deutschen Nationalspieler Daniel Theis haben in den Playoffs der Basketball-Profiliga NBA das Entscheidungsspiel erzwungen. Sie gewannen bei den Milwaukee Bucks mit 108:95 (53:43) und können nun am Sonntag in heimischer Halle im siebten Duell der Best-of-seven-Serie den Einzug in die nächste Runde perfekt machen.

Einen großen Anteil am Erfolg hatte Jayson Tatum, der mit 46 Punkten der überragende Mann war. Er verhinderte ein erneutes Comeback der Bucks, die im Schlussviertel wieder kurz davor standen, einen Rückstand von 14 Zählern aufzuholen. Center Theis steuerte vier Punkte zum Sieg bei.

Eine Runde weiter sind derweil die Golden State Warriors mit Superstar Stephen Curry. Sie bezwangen daheim die Memphis Grizzlies mit 110:96 (53:51) und entschieden die Serie mit 4:2 für sich. Bester Werfer war Klay Thompson mit 30 Zählern. Im Finale der Western Conference treffen sie entweder auf die Phoenix Suns oder die Dallas Mavericks um Maxi Kleber, die in der Nacht zu Montag ins entscheidende siebte Spiel gehen.

08:59 Uhr

Erst Damen, dann Herren: Gelingt der Eintracht das Champions-League-Doppel?

Eintracht Frankfurt träumt von der doppelten Teilnahme an der Champions League. Geht es nach Vorstandssprecher Axel Hellmann, legen die Eintracht-Frauen an diesem Wochenende vor, bevor die Männer in der kommenden Woche mit einem Sieg im Europa-League-Finale in Sevilla nachlegen. Hellmann kündigte an, dass im Falle der Qualifikation einige Champions-League-Partien der Frauen in der kommenden Spielzeit auch im großen WM-Stadion von 2006 stattfinden sollen.

Die Ausgangslage der Eintracht-Frauen für den 22. und letzten Spieltag an diesem Sonntag (14 Uhr) ist klar. Frankfurt liegt aufgrund der schlechteren Tordifferenz punktgleich mit Turbine Potsdam (beide 43 Zähler) auf Rang vier, hat aber die deutlich einfachere Aufgabe. Während die Hessinnen den Tabellenneunten Werder Bremen empfangen, gastiert Potsdam beim Vizemeister FC Bayern München. "Wenn wir die drei Punkte sammeln, stehen unsere Chancen gut", sagte Eintracht-Trainer Niko Arnautis.

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