Samstag, 13. März 2021Der Sport-Tag

22:05 Uhr

Pogacar gewinnt die Königsetappe und führt bei Tirreno-Adriatico

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So sieht ein Sieger aus.

(Foto: imago images/LaPresse)

Tour-Sieger Tadej Pogacar hat die Königsetappe der Rad-Fernfahrt Tirreno-Adriatico für sich entschieden und die Führung im Gesamtklassement übernommen. Der 22-jährige Slowene vom UAE Team Emirates setzte sich bei der schweren Bergankunft im italienischen Prati di Tivo vor Titelverteidiger Simon Yates (Großbritannien/BikeExchange) und dem Kolumbianer Sergio Higuita (EF Education-Nippo) durch.

Der bisherige Gesamtführende Wout van Aert (Belgien/Jumbo-Visma) wurde Neunter mit 45 Sekunden Rückstand. Der Vize-Weltmeister liegt nach vier von sieben Teilstücken des "Rennens zwischen den Meeren" nun 35 Sekunden hinter Pogacar auf Rang zwei. Die deutschen Fahrer ließen auf der anspruchsvollen 148 Kilometer langen Strecke allesamt stark abreißen. Nikias Arndt (DSM) war als 65. mit 14:19 Minuten bester Deutscher.

21:35 Uhr

Benzema hält Reals Hoffnungen am Leben

Torjäger Karim Benzema hat die kleine Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung des spanischen Meisters Real Madrid am Leben erhalten. Der Franzose erzielte beim 2:1 (0:0) gegen das Kellerkind FC Elche beide Treffer der Königlichen (73., 90.+1). Dani Calvo (61.) hatte den Außenseiter in Führung gebracht. Danach reagierte Trainer Zinedine Zidane und brachte unter anderem Nationalspieler Toni Kroos. Bei Real feierten Sergio Ramos und Eden Hazard ihr Comeback nach längerer Verletzungspause.

21:04 Uhr

Erst Buffon, jetzt Inzaghi: Italienischer Verband bestraft Trainer wegen Gotteslästerung

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Inzaghi muss zahlen.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Erst Bryan Cristante, dann Gianluigi Buffon, jetzt Simone Inzaghi: Der italienische Fußballverband (FIGC) spricht weiter konsequent Strafen wegen Blasphemie aus und hat den Trainer von Lazio Rom zur Zahlung von 4000 Euro verdonnert. Der 44-Jährige soll sich beim Serie-A-Spiel gegen Sassuolo Calcio am 24. Januar (2:1) blasphemisch geäußert haben. Die Summe ist innerhalb eines Monats zu zahlen.

Der italienische Verband hat seit 2010 wiederholt Strafen gegen Spieler und Trainer verhängt, die sich zuvor blasphemisch geäußert hatten. Torhüter Buffon (Juventus Turin) war erst Mitte Februar zu 5000 Euro Strafe verdonnert worden, zuvor hatte sich der ehemalige Kapitän der italienischen Nationalmannschaft schon einmal für die Nutzung des Wortes "Dio" (Gott, d. Red.) entschuldigen und die gleiche Summe zahlen müssen. Anfang Dezember war Cristante von AS Rom für ein Spiel gesperrt worden, weil er nach einem Eigentor geflucht hatte.

20:33 Uhr

Bundestrainer? Matthäus sähe sich "verpflichtet gegenüber dem Fußball"

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus wäre grundsätzlich bereit, als Nachfolger von Joachim Löw Bundestrainer zu werden. Wenn die Leute im DFB denken, er sei der Richtige, und die Fans ihn wollen, müsse man darüber nachdenken und sprechen, sagte der 59-Jährige bei Sky. "Das ist eine Verpflichtung von mir gegenüber dem Fußball", betonte der Weltmeister von 1990 und Experte des TV-Senders.

Matthäus schränkte ein, dass er den Job nicht unbedingt brauche. Sein Lebensplan sehe anders aus. Wenn er aber gebraucht werde, dann sei er da, um zu helfen, sagte der 150-malige Nationalspieler. "Aber dann musst du überzeugt werden, dann müssen die Leute, die entscheiden, auch überzeugt sein. Dann höre ich mir das an", sagte Matthäus.

19:57 Uhr

Gimmler läuft ganz weit nach vorne

Skilangläuferin Laura Gimmler hat beim Weltcup-Finale im Engadin/Schweiz für ein echtes Highlight gesorgt. Die 27-Jährige wurde beim Massenstartrennen im klassischen Stil über 10 Kilometer starke Vierte, es war ihr bislang bestes Weltcup-Ergebnis. Katharina Hennig als Sechste und Victoria Carl als Zehnte waren ebenfalls schnell unterwegs.

"Kann mich mal bitte jemand kneifen?", schrieb Gimmler auf Instagram: "Ein vierter Platz, der sich anfühlt wie ein Podium." Die Russin Julia Stupak gewannin 25:13,3 Minuten, Gimmlers Rückstand betrug im Ziel 16,4 Sekunden. Gesamtweltcupsiegerin Jessie Diggins (USA) wurde Fünfte.

19:21 Uhr

Knien gegen Rassismus: Erster Profi verzichtet und bleibt stehen

Als erster Premier-League-Profi hat Wilfried Zaha von Crystal Palace auf den Kniefall vor Anpfiff aus Solidarität mit der Anti-Rassismus-Bewegung verzichtet. Der ivorische Nationalstürmer blieb vor Anpfiff des Punktspiels gegen West Bromwich Albion während der seit Juni liga-weit etablierten Geste stehen. Zaha, der diesen Schritt bereits angekündigt hatte, erklärte in einem Statement: "Es gibt keine richtige oder falsche Entscheidung, aber ich persönlich habe das Gefühl, dass das Knien einfach ein Teil der Routine vor dem Spiel geworden ist, und im Moment spielt es keine Rolle, ob wir knien oder stehen, einige von uns werden immer noch beschimpft."

Er sei der Ansicht, "dass wir als Gesellschaft eine bessere Erziehung in den Schulen fördern sollten, und dass die Unternehmen der sozialen Medien stärker gegen Leute vorgehen sollten, die andere online beleidigen - nicht nur Fußballer."

18:50 Uhr

Bietigheim scheitert in der Champions League

Die Handballerinnen der SG BBM Bietigheim sind in der ersten Playoff-Runde der Champions League ausgeschieden. Der Bundesliga-Zweite verlor auch das Rückspiel bei Györi ETO KC in Ungarn mit 28:32 (16:19), durch das 20:37 im Hinspiel hatten die Chancen auf das Weiterkommen zuvor bereits quasi bei null gestanden. Die aus der Nationalmannschaft zurückgetretene Kim Naidzinavicius war mit sieben Toren die beste Werferin beim zweimaligen deutschen Meister, Nationalspielerin Amelie Berger kam auf sechs Treffer.

Borussia Dortmund stand ebenfalls in der Runde der letzten 16. Der Bundesliga-Spitzenreiter sollte in seinen Playoff-Duellen innerhalb von drei Tagen auf Metz HB treffen, weigerte sich jedoch aufgrund von Coronafällen bei den Französinnen aus Sicherheitsgründen anzutreten. Welches Team unter den gegebenen Umständen ins Viertelfinale einziehen wird, steht noch nicht fest.

18:17 Uhr

Tischtennis-Wunderkind schlägt nächsten deutschen Profi

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Filus mit Zukunft.

imago images/Xinhua

Tischtennis-Profi Ruwen Filus hat das Endspiel beim WTT-Star-Contender in Doha verloren. Das Abwehr-Ass aus Fulda unterlag dem Japaner Tomokazu Harimoto 2:4. Das erst 17 Jahre alte Wunderkind hatte im Halbfinale des mit 400.000 Dollar dotierten Turniers schon den früheren Europameister Dimitrij Ovtcharov geschlagen (4:2). Der Weltranglisten-42. Filus war durch ein 4:2 gegen den Slowenen Darko Jorgic ins Finale eingezogen. Die Top-Spieler aus China waren in Doha erneut nicht am Start.

17:47 Uhr

Deutsche Biathleten schießen viel und treffen zu wenig

Die deutschen Biathleten haben beim Weltcup im tschechischen Nove Mesto eine Spitzenplatzierung erneut klar verpasst. Nach dem durchwachsenen Ergebnis im Sprint lief Erik Lesser in der Verfolgung über 12,5 Kilometer als bester Skijäger des Deutschen Skiverbandes (DSV) von Rang 19 auf 14 nach vorne. Drei Schießfehler waren beim Sieg des Franzosen Quentin Fillon Maillet zu viel für eine Top-Ten-Platzierung.

"Es war heute schwierig, die Windverhältnisse haben es nicht ganz einfach gemacht", sagte Lesser im ZDF: "Deshalb war ich nicht ganz so sicher unterwegs." Die etwas vor Lesser gestarteten Benedikt Doll (+2:43,1 Minuten) und Arnd Peiffer (+2:54,8 Minuten) enttäuschten mit jeweils sieben Schießfehlern auf ganzer Linie. Letztlich wurde Doll nur 24., Peiffer fiel gar auf Rang 27 zurück. Roman Rees (4/+3:00,9) lief auf Platz 31.

17:31 Uhr

Roglic dominiert weiter bei Paris-Nizza

Vuelta-Sieger Primoz Roglic hat auch die siebte Etappe der Fernfahrt Paris-Nizza für sich entschieden und steht vor dem Gesamtsieg. Bei der Bergankunft am Valdeblore La Colmiane (1499 Meter) fing der Slowene vom Team Jumbo-Visma wenige Meter vor dem Ziel noch den Schweizer Gino Mäder (Bahrain Victorious) ab, Titelverteidiger Maximilian Schachmann (Bora-hansgrohe) wurde nach 119,2 Kilometern Dritter.

Der Tour-Zweite Roglic hat vor der verkürzten Schlussetappe über 92,7 Kilometer von Le Plan-du-Var nach Levens 52 Sekunden Vorsprung auf den Berliner Schachmann. Dahinter liegt der Russe Alexander Wlasow (Astana/+1:11 Minuten). Roglic feierte beim "Rennen zur Sonne" seinen dritten Etappensieg binnen vier Tagen.

Das Rennen kann wie im Vorjahr nicht wie geplant beendet werden. Die Wiedereinführung eines lokalen Corona-Lockdowns macht die traditionelle Zielankunft an der berühmten Promenade des Anglais in Nizza unmöglich. Deshalb endet die Fernfahrt in der rund 40 Kilometer nördlich gelegenen Stadt Levens, die außerhalb der regionalen Quarantänezone liegt.

17:12 Uhr

Tuchels eindrucksvolle Serie beim FC Chelsea hält

Teammanager Thomas Tuchel hat mit dem FC Chelsea in der englischen Fußball-Meisterschaft Federn gelassen. Bei Aufsteiger Leeds United mussten sich die Blues mit einem 0:0 begnügen, nach einem Dutzend Pflichtspielen bleiben die Londoner aber unter der Leitung des früheren Bundesliga-Trainers ungeschlagen. Mit 51 Punkten liegt Chelsea im engen Rennen um die Champions-League-Plätze auf Rang vier.

An der Elland Road ließ Tuchel die Nationalspieler Kai Havertz und Antonio Rüdiger von Beginn an mitwirken. DFB-Kollege Timo Werner kam erst in der 68. Minute im Chelsea-Angriff zum Einsatz, konnte den Bann aber auch nicht mehr brechen. Bei Leeds saß Verteidiger Robin Koch erstmals seit seiner im Dezember erlittenen Knieverletzung wieder auf der Bank.

16:45 Uhr

Odermatt deklassiert den Rest der Riesenslalom-Welt

Die deutschen Skirennläufer haben beim Weltcup-Riesenslalom im slowenischen Kranjska Gora gute Platzierungen erreicht. Stefan Luitz und Alexander Schmid fuhren beim erneut fulminanten Sieg des jungen Schweizers Marco Odermatt auf die Plätze zehn und elf. Für den lange verletzten Luitz war es seit mehr als einem Jahr die beste Platzierung in seiner Paradedisziplin, auch Schmid zeigte sich "froh" über sein Resultat.

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Kaum zu stoppen: Marco Odermatt.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Mann des Tages bei frühlingshaften Temperaturen war erneut der 23 Jahre alte Odermatt. Er stürmte vom vierten Platz aus zu seinem vierten Weltcupsieg und siegte überlegen vor seinem Teamkollegen Loic Meillard (+1,06 Sekunden) und Stefan Brennsteiner aus Österreich (+1,09). Odermatt greift nun sogar nach dem Sieg im Gesamtweltcup.

16:14 Uhr

FC Bayern muss sich Sorgen machen, ob Flick bleibt

Hansi Flick vom FC Bayern gilt als heißer Nachfolge-Kandidat für Bundestrainer Joachim Löw. Zuletzt vermied der Erfolgscoach der Münchner ein klares Nein an den DFB. Muss sich der deutsche Rekordmeister ernsthafte Sorgen um einen Abgang des 56-Jährigen machen? Laut "Sport1" muss der FC Bayern durchaus um Flick "zittern", sollte Oliver Bierhoff Ernst machen. Dem Bericht zufolge will der DFB-Direktor noch vor der am 11. Juni startenden Europameisterschaft einen neuen Bundestrainer vorstellen.

Allerdings gab der DFB bekannt, nicht offiziell an Trainer herantreten zu wollen, die noch einen laufenden Vertrag haben. Flick ist noch bis 2023 an die Münchner gebunden, Spekulationen über seine Zukunft verbieten sich daher, betonte er: "Ich habe von Anfang an gesagt, dass mich das Hier und Jetzt interessiert. Darin lebe ich." Auf Nachfrage, ob dies ein klares Nein sei, entgegnete er lediglich: "Ich möchte mich dazu nicht äußern. Ich habe alles dazu gesagt."

15:40 Uhr

Sieben Jahre Wartezeit: Dürr fehlen 0,13 Sekunden zu Sensation

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(Foto: dpa)

Skirennläuferin Lena Dürr hat beim Weltcup im schwedischen Are eine große Überraschung knapp verpasst. Die 29-Jährige erreichte beim zweiten Slalom im WM-Ort von 2019 mit Rang vier das beste Resultat ihrer Karriere in einem Einzelrennen, am Podest fuhr sie lediglich um 0,13 Sekunden vorbei. Als bis dato letzte Deutsche hatte im Dezember 2013 die dreimalige Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch als Dritte das Podest in einem Slalom erreicht.

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15:10 Uhr

Klub-Legende rechnet gnadenlos mit Schalke ab

Der FC Schalke 04 steht vor dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga. Klub-Legende Klaus Fischer ging nun hart mit seinem ehemaligen Verein ins Gericht. "Ich kann Ihnen sagen: So etwas hätte ich mir nicht erträumen können. Das hätte ich nie im Leben für möglich gehalten", sagte der 71-Jährige in einem Interview mit "Sport1". Als Gründe für den königsblauen Absturz nannte Fischer die Corona-Krise, Verletzungen und schlechte Einkäufe. "Aber das Schlimmste, was mich wirklich schockiert, ist, dass diese Mannschaft nicht fit ist", kritisierte er scharf.

"Da sehe ich Spieler, die von Arsenal gekommen sind, mit Krämpfen auf dem Boden sitzen", ergänzte Fischer und führte weiter aus: "Weil wir nicht fit sind, sind wir auch nicht in der Lage, Pressing zu spielen, bis zu dem Gladbach-Spiel vor einem Jahr ging das noch. Davon siehst du nichts mehr. Ich frage mich: Was haben die in der Corona-Pause im Frühjahr gemacht?"

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14:44 Uhr

Kläbo verpasst WM-Revanche um 18,4 Sekunden

Der russische Skilangläufer Alexander Bolschunow hat beim Auftakt des Weltcup-Finales im Engadin/Schweiz das 15-Kilometer-Massenstartrennen überlegen gewonnen. Der Skiathlon-Weltmeister hatte nach einer Laufzeit von 34:07,1 Minuten 18,4 Sekunden Vorsprung auf seinen norwegischen Rivalen Johannes Hösflot Kläbo, Dritter wurde dessen Landsmann Paal Golberg (+18,9).

Topstar Kläbo konnte sich nicht für die WM-Enttäuschung revanchieren. In Oberstdorf war der 24-Jährige nach dem Gewinn seiner vermeintlich vierten Goldmedaille disqualifiziert worden, weil er nach 50 Kilometern auf der Zielgeraden Bolschunow die Vorfahrt genommen hatte. Der Russe stand schon vor dem Abschluss im Engadin als Gesamtweltcupsieger fest. Sebastian Eisenlauer belegte an seinem 31. Geburtstag als bester deutscher Teilnehmer den 29. Platz. Er lag 1:11,9 Minuten hinter Bolschunow.

14:11 Uhr

Komplettes Formel-1-Team nimmt Bahrains Impfangebot an

Das komplette Team von Alpha Tauri hat sich nach Angaben von Franz Tost bei den Testfahrten in Bahrain mit der ersten Impfung gegen das Coronavirus versorgen lassen. "In Europa weiß ich nicht, wie lange man warten muss, bis man geimpft wird", sagte der 65 Jahre alte österreichische Teamchef in einer Online-Medienrunde. Man werde die zweite Impfung dann nach dem Saisonauftakt bekommen, der in zwei Wochen in Bahrain stattfindet, erklärte Tost. "Die Gesundheit ist das Wichtigste." Bereits gestern hatten die beiden Piloten Carlos Sainz von Ferrari und Sergio Perez von Red Bull gesagt, dass sie sich in Bahrain gegen das Coronavirus impfen lassen haben.

Die Behörden des Königreichs hatten dem gesamten Formel-1-Tross vor den Testfahrten in Sakhir Impfungen mit dem Vakzin von Pfizer/Biontech angeboten. Verantwortliche der Rennserie hatten zunächst allerdings versichert, es gebe keine Pläne, die Formel 1 als Gruppe vor der Einführung der Impfstoffe durch das Gesundheitssystem in Großbritannien zu impfen. Acht der zehn Teams sind in England beheimatet.

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13:43 Uhr

Drittliga-Spiel droht Absage wegen Unwetter

Die Austragung der Partie in der 3. Fußball-Liga zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem FSV Zwickau ist gefährdet. Nach heftigen Regenfällen am Vormittag steht der Platz im Fritz-Walter-Stadion unter Wasser. Der Anpfiff wurde zunächst um eine Stunde auf 15 Uhr verschoben. Um 14 Uhr will die Platzkommission zusammen mit dem Schiedsrichterteam eine endgültige Entscheidung treffen, ob das Spiel stattfinden kann.

Update 14.12 Uhr: Die Partie ist wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

13:10 Uhr

"Fast ein Kunstwerk": Haalands Körper entzückt Mediziner

Erling Haaland begeistert in der Fußball-Bundesliga und in der Champions League mit herausragenden Leistungen. Der Stürmerstar von Borussia Dortmund krallt sich einen Rekord nach dem anderen und wird längst mit den Allergrößten der Branche in Verbindung gebracht. Ein entscheidender Faktor für die enorme Qualität des BVB-Knipsers ist seine körperliche Verfassung, wie jüngst erneut von einem Fachmann festgestellt wurde. Der angesehene Sportmediziner Professor Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln meint in der "Bild" über den norwegischen Torjäger: "Sein Körper ist fast schon ein Kunstwerk."

Seine extrem großer Trainingsehrgeiz sowie Disziplin hinsichtlich Ernährung und Schlafrhythmus seien wesentliche Bestandteile, warum Haaland auf überragende Fitnesswerte kommt und trotz seiner jungen 20 Jahre zu den physisch stärksten Angreifern in Europa zählt. Daneben sieht der Mediziner auch die mentale Stärke des Dortmunder Starspielers als herausragend an: "Sein Blick verrät, dass er jedes Spiel gewinnen möchte. Insgesamt hat Haaland eine imponierende Körpersprache, die ihresgleichen sucht."

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12:44 Uhr

Dopingsünderin zu einem Jahr gemeinnütziger Arbeit verurteilt

Die des Dopings überführte kenianische Langstreckenläuferin Florence Jepkosgei Chepsoi ist wegen Dokumentenfälschung von einem Strafgericht zu einem Jahr gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Die 36 Jahre alte Marathonläuferin war 2017 wegen der Einnahme des leistungssteigernden Medikaments Prednisolon für zwei Jahre gesperrt worden, bei der Verteidigung ihrer Doping-Anklage hatte sie gefälschte Unterlagen vorgelegt.

"Das Bezirkskrankenhaus von Uasin Gishu bestätigte, dass diese medizinischen Dokumente gefälscht waren und dass die Athletin nicht in dem besagten Krankenhaus behandelt worden war", teilte die kenianische Anti-Doping-Agentur ADAK mit. Mehr als 60 kenianische Sportlerinnen und Sportler wurden in den vergangenen fünf Jahren wegen Dopingvergehen gesperrt.

12:11 Uhr

Bundesligist stellt klar: Profis dürfen nur unter einer Bedingung zu Länderspielen reisen

Der FC Augsburg will seine Fußball-Nationalspieler für die am Monatsende anstehenden Länderspiele nur abstellen, wenn diese nach ihrer Rückkehr nicht in eine Corona-Quarantäne müssen. Man warte aktuell noch "auf eine klare Stellungnahme" der Behörden, sagte Manager Stefan Reuter nach dem 3:1 der Augsburger in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach. Der Verein stehe im Austausch mit dem Gesundheitsamt. "Wir wollen keinen abstellen, der anschließend in Quarantäne gehen müsste", sagte Reuter.

In der Diskussion um die Länderspiel-Abstellungen während der Coronavirus-Pandemie hatte es zuletzt erste Konsequenzen gegeben. Die nächsten zwei Spieltage der südamerikanischen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022 wurden abgesetzt. Hintergrund sind Reiserestriktionen, wodurch Spieler nach der Rückkehr von den Länderspieleinsätzen mitunter in Quarantäne gemusst hätten.

11:41 Uhr

America's Cup bleibt ohne klaren Favoriten

Titelverteidiger Emirates Team Neuseeland und Luna Rossa aus Italien liefern sich beim 36. America's Cup vor Auckland weiter ein enges Duell. Nach dem dritten Wettkampftag steht es 3:3 im Rennen um die älteste Sporttrophäe der Welt. Wieder lautete die Devise: Wer den Start gewinnt, gewinnt auch das Rennen.

Luna Rossa, als Außenseiter in dieses viel beachtete Segel-Duell gestartet, holte sich zunächst die 3:2-Führung nach einem perfekt getimten Start. Doch im folgenden Rennen lief es genau umgekehrt: Ein Fehler kostete Luna Rossa den Vorsprung auf der Backbordseite, sodass das Team Neuseeland als Erstes über die Startlinie ging und bis ins Ziel die Kontrolle behielt. "Es ist ein bisschen wie ein Minenfeld da draußen, besonders in der Startbox", sagte Luna-Rossa-Steuermann James Spithill.

11:18 Uhr

Watzke sieht Pokalfinale als Möglichkeit, Grundrechte zurückzugeben

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat sich für eine nennenswerte Zahl von Zuschauern beim DFB-Pokalfinale ausgesprochen. Das Endspiel am 13. Mai in Berlin könne eine Art "Pilotprojekt" sein, bei dem gegen Corona geimpfte Zuschauer, die in der medizinischen oder sozialen Betreuung gearbeitet haben, "kostenlos eingelassen werden sollten", sagte der 61 Jahre alte Fußballfunktionär der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Für das Spiel an Christi Himmelfahrt schweben ihm zwischen 10.000 und 15.000 Fans vor.

"Erstens wäre es eine schöne Geste, zweitens würde es der Atmosphäre unglaublich guttun. Und drittens würde es die Gesellschaft wieder etwas zusammenbringen. Deshalb müssen wir über solche Dinge sprechen." Man müsse sich auch fragen, ob mit zunehmendem Verlauf der Impfkampagne in Deutschland nicht doch "Geimpften irgendwann einmal ein paar ihrer originären Rechte" zurückgegeben werden sollten.

10:45 Uhr

Für das DHB-Team geht's heute um alles oder nichts

Die deutschen Handballer stehen im zweiten Spiel der Olympia-Qualifikation gegen Slowenien unter Erfolgsdruck. Eine Niederlage im Duell mit dem EM-Vierten des Vorjahres heute (15.35 Uhr/ZDF) in Berlin würde die Chance auf eine Teilnahme an den Spielen in Tokio auf ein Minimum sinken lassen. Bundestrainer Alfred Gislason setzt gegen die Slowenen wieder auf Torwart Andreas Wolff, der beim 25:25 zum Auftakt gegen den WM-Zweiten Schweden nicht im Kader stand. Die Slowenen starteten in die Ausscheidung mit einem lockeren 36:28 gegen Afrikavertreter Algerien, der am Sonntag letzter deutscher Gegner ist.

09:54 Uhr

Rose kann Rücktrittsgedanken "nachvollziehen", aber ...

Der am Saisonende scheidende Trainer Marco Rose denkt bei Borussia Mönchengladbach auch nach der nächsten bitteren Niederlage in der Fußball-Bundesliga nicht ans Aufgeben. "Nein", sagte Rose nach dem 1:3 beim FC Augsburg. Er könne die Frage nach einem Rücktritt aber "nachvollziehen", sagte der 46-Jährige, weil er mit seiner Mannschaft seit der Ankündigung seines Wechsels im Sommer zu Borussia Dortmund keine positiven Ergebnisse mehr geliefert habe.

In Augsburg setzte es die sechste Pflichtspielniederlage nacheinander. "In der Summe tritt die Mannschaft immer so auf, dass sie sich Ergebnisse verdient", sagte Rose. Er sieht das Arbeitsverhältnis zu seinen Spielern als intakt an. "Wir müssen dran bleiben und das Glück erzwingen", sagte er. Nächster Gegner der Borussia ist am kommenden Dienstag in der Champions League in Budapest Manchester City. Das Achtelfinal-Hinspiel gegen das Topteam aus England mit Coach Pep Guardiola hatten die Gladbacher 0:2 verloren. Nächster Liga-Gegner ist am kommenden Samstag der Tabellenletzte FC Schalke 04.

08:52 Uhr

Herpes-Infektion: Acht weitere tote Pferde bei einem einzigen Reiter

Der Nationenpreisreiter Sven Schlüsselburg ist von den aus Valencia stammenden Herpes-Infektionen besonders stark betroffen. "Wir haben sechs tote Fohlen, zwei tote Pferde, eines hängt in den Seilen", sagte der 39-Jährige der "Heilbronner Stimme". Von 60 Pferden auf seinem Hof seien 21 positiv getestet. "Wir sind traurig, bangen weiterhin um unsere Pferde."

Schlüsselburg war mit mehreren Pferden bei der Turnierserie in Valencia. Allerdings war der Reiter am 12. Februar abgereist und schon mehrere Tage daheim, als die Infektionen dort ausbrachen und beim Weltverband FEI bekannt wurden. Mit zwei dieser Pferde war er nach einem Stopp im heimischen Ilsfeld nach Doha gereist. Nach positiven Tests eine Woche nach der Ankunft kamen die beiden Vierbeiner dort in Quarantäne. Inzwischen gehe es ihnen gut, sie haben laut Schlüsselburg inzwischen negative Tests. Sie müssen noch eine Weile in Katar bleiben.

08:12 Uhr

Schröder und Hartenstein jubeln, Sixers bangen um Embiid

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat sich mit den Los Angeles Lakers mit einem knappen Sieg zurückgemeldet. Nach zuletzt zwei Niederlagen - unterbrochen von der Allstar-Game-Pause - feierte der Meister der nordamerikanischen Profiliga NBA ein 105:100 gegen die Indiana Pacers und festigte seinen dritten Rang in der Western Conference. Der Braunschweiger Schröder steuerte elf Punkte, fünf Rebounds und vier Assists zum 25. Sieg im 38. Spiel bei.

Die Washington Wizards kassierten eine wenig überraschende 101:127-Niederlage gegen die Philadelphia 76ers, das Topteam in der Eastern Conference. Moritz Wagner kam bei den Wizards auf vier Punkte sowie jeweils zwei Rebounds und Assists, sein Mannschaftskollege Isaac Bonga holte zwei Rebounds. Im dritten Viertel des Spiels verletzte sich MVP-Kandidat Joel Embiid. Der Sixers-Star landete unglücklich, dabei wurde sein linkes Knie überstreckt. "Er hat die Balance verloren. Ich möchte nicht spekulieren", sagte Trainer Doc Rivers. Bei Embiid werde nach der Rückkehr nach Philadelphia eine MRT-Untersuchung vorgenommen.

Isaiah Hartenstein (zwei Punkte, zwei Rebounds) feierte indessen mit den Denver Nuggets ein 103:102 bei den Memphis Grizzlies. Denvers Nikola Jokic brillierte mit 27 Punkten und 15 Rebounds und hielt sein Team auf Play-off-Kurs.

07:44 Uhr

Draisaitl fertigt seinen Lieblingsgegner ab

Die Ottawa Senators bleiben der Lieblingsgegner der Edmonton Oilers - und von Leon Draisaitl: Zwei Tage nach seiner Fünf-Punkte-Gala steuerte der deutsche Eishockey-Star in der nordamerikanischen Profiliga NHL beim 6:2 gegen die Mannschaft um Rookie Tim Stützle sein 15. Saisontor und seine 29. Torvorlage in der laufenden Spielzeit bei. Nur Draisaitls Teamkollege Connor McDavid, der gegen die Senators drei Scorerpunkte verbuchte, war in der laufenden Saison an mehr Treffern direkt beteiligt als der letztjährige MVP aus Köln.

Durch den siebten Sieg im siebten Duell mit den Senators - dem dritten Vergleich beider Teams binnen fünf Tagen - bleiben die Oilers als Tabellenzweiter der North Division auf Kurs. Ottawa, bei dem Stützle im Mittelabschnitt den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2 vorbereitete, hat als klares Schlusslicht der Division keine realistische Chance mehr auf die Playoffs.

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