Samstag, 17. Dezember 2022Der Sport-Tag

20:55 Uhr

FIFA-Plan verhindern: Europäische Top-Liga schickt Anwälte los

Die spanische Fußballliga hat mit rechtlichen Schritten gegen die von FIFA-Präsident Gianni Infantino angekündigten Pläne für eine Klub-WM ab 2025 mit 32 Mannschaften gedroht. "Die FIFA denkt nur an eine kleine Gruppe von Vereinen und Spielern, während es im Profifußball viele Profiligen, Tausende von Vereinen und Spielern gibt, die nicht an diesen internationalen Wettbewerben teilnehmen", kritisierte die Liga den Weltverband in einer Mitteilung. Die FIFA scheine die Auswirkungen ihrer Pläne auf die Gesamtheit der Spieler im Profifußball zu übersehen, fügte La Liga hinzu.

"Angesichts dieser Entscheidungen, die ohne Absprache mit den direkt davon betroffenen Parteien gefällt wurden, (...) gibt LaLiga hiermit bekannt, dass sie rechtliche Schritte prüfen wird, um die Klub-Weltmeisterschaft im angekündigten Format zu verhindern", schrieb die Liga weiter.

20:02 Uhr

Bayern-Legende warnt Frankreich vor "größtem Fehler" im WM-Finale

Das Finale der Fußball-WM 2022 in Katar zwischen Frankreich und Argentinien ist für Bixente Lizarazu mehr als das Duell zwischen den Weltstars Kylian Mbappé und Lionel Messi. "Es wäre der größte Fehler aus französischer Sicht, zu glauben, dass alles von Kylian abhängen wird", sagte der Ex-Profi des FC Bayern im Interview mit "Sportbuzzer".

Sport.de

powered by sport.de - Transfer-Gerüchte, News und Liveticker - alle Infos aus der Welt des Sports finden Sie hier!

Frankreich brauche zwar Mbappé, stellte Lizarazu klar: "Aber auch Mbappé braucht mindestens genauso seine Mitspieler. Es ist auch wichtig, dass sein Pendant auf der rechten Außenbahn, Ousmane Dembélé, genauso den Unterschied auf seinem Flügel macht. Er kann da noch ein paar Schippen drauflegen."

Als spielentscheidend macht der 53-Jährige das Aufeinandertreffen der Weltstars von PSG auch deshalb nicht aus. "Der Schlüssel wird vor allem im Mittelfeld liegen", glaubt der einstige Linksverteidiger: "Wenn Antoine Griezmann und Adrien Rabiot wie bisher in diesem Turnier glänzen, dann bin ich optimistisch, dass Frankreich seinen Titel verteidigen wird."

19:40 Uhr

Kroaten-Traumtor entreißt Marokkos WM-Helden Bronze

Schwergewichte wie Spanien und Portugal scheitern bei der FIFA WM 2022 am Sensations-Underdog aus Marokko. In einem offenen Schlagabtausch im Spiel um Platz drei aber ziehen die historischen Nordafrikaner den Kürzeren. Kroatien holt sich mit Freistoß-Plan und Zauber-Schlenzer die Bronze-Medaille.

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:21 Uhr

Bericht: Torwart will nicht zum FC Bayern zurück, Neuers Berater ist sauer

Verhindert Bayern Münchens Torwarttrainer Toni Tapalovic eine mögliche Rückholaktion von Alexander Nübel? Jüngste Aussagen von Nübels Berater Stefan Backs lassen zumindest aufhorchen - und rufen zugleich heftige Kritik hervor. Backs sagte, angesprochen auf die Beziehung zwischen dem Torwart und dem Trainer gegenüber "Bild": "Es gibt kein Verhältnis, weil beide keinen Kontakt haben und hatten."

Das Boulevardblatt schlussfolgert somit: Solange Tapalovic Torwarttrainer beim FC Bayern ist, wird sich Nübel eine Rückkehr nach München nicht vorstellen können. Der 42 Jahre alte Coach steht beim deutschen Rekordmeister schon seit 2011 unter Vertrag. Zuvor war Tapalovic als Spieler unter anderem beim FC Schalke 04 aktiv, wo er bereits mit Manuel Neuer zusammengearbeitet hatte. Beide pflegen seit jeher ein intimes und freundschaftliches Verhältnis, Tapalovic ist sogar Neuers Trauzeuge. Nübel war 2020 zum FC Bayern gewechselt und ein Jahr später an die AS Monaco verliehen worden.

Warum sich Manuel Neuers Berater darüber aufregt, lesen Sie hier bei sport.de

18:37 Uhr

Final-Kommentator wird Béla Réthy schwer vermissen

ARD-Kommentator Tom Bartels schaut wehmütig auf das berufliche Ausscheiden seines Amtskollegen Béla Réthy. "Er wird mir auf jeden Fall fehlen. Wir hatten ein tolles Verhältnis, uns verbindet viel", sagte Bartels. Réthy hatte am Mittwoch beim WM-Halbfinale zwischen Titelverteidiger Frankreich und Marokko (2:0) letztmals am ZDF-Mikrofon gesessen. "Wir waren niemals Konkurrenten", sagte Bartels, der in Katar im Laufe des Turniers mit dem 66-Jährigen Essen war und am Sonntag das Finale zwischen Argentinien und Frankreich in Lusail für die ARD kommentiert.

17:42 Uhr

"Kein Thema für uns": Max Kruse muss öffentliche Absage hinnehmen

Max Kruse wird nicht erneut zum Fußball-Bundesligisten Werder Bremen zurückkehren. "Max ist kein Thema für uns. Wir haben auch nicht über ihn nachgedacht", sagte Clemens Fritz, Bremens Leiter Profifußball der "Bild"-Zeitung. Der 34 Jahre alte Offensivspieler löste Ende November seinen Vertrag beim Liga-Konkurrenten VfL Wolfsburg auf und ist auf Klubsuche. Bei den Hanseaten spielte Kruse bereits von 2006 bis 2009 sowie von 2016 bis 2019.

Fritz gab zu, dass der Torjäger im vergangenen Sommer ein Thema an der Weser war. "Wir haben es intern durchdiskutiert. Es ist aber nicht so, dass er ablösefrei hätte wechseln können, das Gehalt und die Kader-Struktur sind auch zu berücksichtigen", begründete der Bremer Ehrenspielführer den damaligen Verzicht auf Kruse.

17:05 Uhr

Ballack kritisiert Größenwahn-Pläne der FIFA

Michael Ballack hat die Vergrößerung des Teilnehmerfeldes von 32 auf 48 Teams bei der kommenden Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko kritisiert. "Schlussendlich, und da sind wir ehrlich, geht's ums Geld", sagte der frühere Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bei MagentaTV. Es gehe darum, "noch mehr Einnahmemöglichkeiten zu generieren." Der sportliche Wettbewerb leide unter dem Streben nach mehr Kommerz, meinte der 46-Jährige. Die WM sei das beste und größte Turnier weltweit, "das soll's auch bleiben."

16:08 Uhr

Hansi Flick äußert sich zu Gerüchten über Rücktritt

Hansi Flick macht seine Zukunft als Bundestrainer nicht von der noch ausstehenden Entscheidung über einen Nachfolger von DFB-Geschäftsführer Oliver Bierhoff abhängig. "Ich bin überzeugt davon, dass es passen wird. Für mich war es nie ein Gedanke, zurückzutreten. Der Austausch mit Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke ist gut, wir haben eine gute Basis", sagte Flick.

Gut zwei Wochen nach dem frühen WM-Scheitern der Fußball-Nationalmannschaft in Katar setzt der 57-Jährige große Hoffnungen in die Arbeit der beiden gegründeten Arbeitskreise beim Deutschen Fußball-Bund. Den Expertenrat um Karl-Heinz Rummenigge, Oliver Kahn und Matthias Sammer verteidigte er gegen Kritik, nicht heterogen besetzt zu sein. "Zunächst muss man sehen, dass das absolute Persönlichkeiten des deutschen Fußballs sind, die alle sehr viel Erfahrung haben. Sie wissen, worauf es ankommt. Deswegen finde ich es großartig, dass sie sich bereiterklärt haben, beratend zur Seite zu stehen", sagte Flick.

15:32 Uhr

Bayern-Profi fehlt bei Marokko, Kroatien nimmt Bayern-Profi neu in die Startelf auf

Das Überraschungsteam Marokko geht bei der Fußball-WM in Katar stark ersatzgeschwächt in das Spiel um Platz drei. Bayern Münchens Profi Noussair Mazraoui sowie die beiden Stamm-Innenverteidiger Romain Saiss (Besiktas Istanbul) und Nayef Aguerd (West Ham United) stehen aus Verletzungsgründen nicht in der Startelf für das Spiel gegen Kroatien (16 Uhr/MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de). Im Mittelfeld ersetzt der frühere deutsche U21-Nationalspieler Abdelhamid Sabiri von Sampdoria Genua den bei diesem Turnier bislang so starken Azzedine Ounahi (SCO Angers).

Auch die Kroaten nehmen im Vergleich zu ihrer 0:3-Halbfinal-Niederlage gegen Argentinien einige Wechsel vor. Der in München geborene Josip Stanisic vom FC Bayern darf diesmal von Beginn an auf der rechten Abwehrseite spielen.

15:02 Uhr

Lungenkrebs: Christoph Daum berichtet von seiner Chemotherapie

Der an Krebs erkrankte Fußball-Trainer Christoph Daum macht in seiner Behandlung die erhofften Fortschritte. "Ich bin auf einem guten Weg, die Chemotherapien haben eine sehr gute Wirkung gezeigt", sagte der 69-Jährige dem "Express". Die Therapie sei "heftig und sehr hoch dosiert" gewesen, aber "zum Glück bin ich ansonsten in einem guten Gesundheitszustand und konnte das so verarbeiten".

Beim langjährigen Bundesliga-Trainer war im Sommer ein Lungenkarzinom entdeckt worden, Daum machte seine Erkrankung im Oktober öffentlich. Danach erlebte er eine "gigantische" Anteilnahme: "Die Welle an Mails und Anrufen hat mich echt beeindruckt. Viele haben mir Energie geschickt oder für mich gebetet. Dafür kann ich mich gar nicht genug bedanken."

14:19 Uhr

Angela Merkel hat Jürgen Klinsmann vor dem Rauswurf bewahrt

Am "Sommermärchen 2006" der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hatte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel laut Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann einen großen Anteil. Nach einer 1:4-Niederlage gegen Italien kurz vor Beginn der Heim-WM 2006 hätten Teile des DFB ihn loswerden wollen, sagte Klinsmann dem "Spiegel". Die Kanzlerin habe ihn dann in Kalifornien angerufen und gesagt: "Jürgen, kann ich irgendwie helfen?"

Merkel habe ihm dann geholfen, in der Toskana einen Auftritt bei einem Treffen von Chefredakteuren zu organisieren, wo Klinsmann um Unterstützung geworben habe: "Und dann haben wir alle gesagt: okay." Nachdem die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Halbfinale 2006 am späteren Weltmeister Italien gescheitert war (0:2 n.V.), hatte sich das Team von Klinsmann im Spiel um Platz drei gegen Portugal 3:1 durchgesetzt.

13:39 Uhr

Kösters Tipp zum WM-Finale: Eine Mannschaft hat "fußballromantische Vorteile"

Sportlich wird das WM-Finale zwischen Frankreich und Argentinien "ein Duell auf Augenhöhe", meint ntv-Fußballexperte Philipp Köster. Ein Team allerdings könnte aus emotionalen Gründen die Nase vorne haben. Und auch für das Spiel um Platz 3 hat der "11Freunde"-Herausgeber einen Tipp.

13:01 Uhr

Torhüter gegen Mob: Melbourne-Derby endet mit Gewalt und Chaos

Beim Fußball-Derby zwischen Melbourne City und Melbourne Victory haben auf das Spielfeld stürmende Fans City-Torhüter Tom Glover angegriffen und verletzt. Das brisante Duell in der australischen A-League wurde daraufhin am Samstag nach 20 Minuten abgebrochen. Glover wurde in der Umkleidekabine medizinisch behandelt und hat wahrscheinlich eine Gehirnerschütterung erlitten, wie sein Verein mitteilte. Eine Platzwunde an seinem Kopf wurde genäht.

Auf einem Video in den sozialen Medien ist zu sehen, wie wütende Fans auf den Rasen stürmen, Glover schubsen und versuchen zu schlagen, ehe er aus kurzer Distanz von einem Metalleimer am Kopf getroffen wird. Daraufhin wurde der 24-Jährige benommen und blutend vom Spielfeld gebracht. Sicherheitsleuten und Spielern beider Teams gelang es, Glover zwischen sich und die Fans zu bringen.

Beim Stand von 1:0 für Gastgeber City stürmten Fans das Spielfeld im AAMI Stadium. Zuvor hatten Fangruppen beider Teams Pyrotechnik auf das Spielfeld geworfen. Die Situation eskalierte, als eine Rakete offenbar einen Kameramann traf und dann explodierte. Glover hob daraufhin eine weitere vom Boden auf und warf sie zurück Richtung Tribüne. Danach eskalierte die Situation. Der mit einem weißen Pulver gefüllte Metalleimer, von dem Glover getroffen wurde, diente zum Entsorgen von Pyrotechnik.

11:41 Uhr

Final-Referee nicht "völlig unparteiisch"? Argentinischer Ex-Schiri kritisiert Ansetzung, "weil er ein UEFA-Schiedsrichter ist"

387051620.jpg

Szymon Marciniak pfeift das WM-Finale.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der argentinische Ex-Referee Héctor Baldassi hat die Schiedsrichter-Ansetzung für das Finale der Fußball-WM kritisiert. Der 56-Jährige, der bei der WM 2010 im Einsatz war, hält den Polen Szymon Marciniak zwar grundsätzlich für einen guten Unparteiischen, wie er im Interview dem Radiosender Cadena 3 sagte. Aber nicht für die Partie zwischen Argentinien und Frankreich am Sonntag (16 Uhr/ARD, MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) in Katar.

"Mir hat die Ernennung nicht besonders gefallen, weil er ein UEFA-Schiedsrichter ist. Meiner Meinung nach hätte man den Amerikaner Ismail Elfath als Schiedsrichter nehmen können", sagte Baldassi. "Man muss bei einer Ernennung auf völlige Unparteilichkeit achten." Diese scheint bei Marciniak aus Sicht von Baldassi nicht gegeben, weil er Europäer und dadurch möglicherweise eher den Franzosen zugeneigt sein könnte. "Hoffen wir, dass der Schiedsrichter die richtigen Entscheidungen treffen wird", sagte Baldassi.

10:47 Uhr

Krankheitsfälle schütteln Weltmeister: Frankreich hofft auf "unsere Ärzte"

Frankreichs Fußball-Nationaltrainer Didier Deschamps will sich in der Vorbereitung auf das WM-Finale gegen Argentinien nicht von den Krankheitsfällen im Team beeinflussen lassen. "Wir versuchen, mit der Situation so gut umzugehen, wie wir können. Wir bleiben ruhig und fokussiert", sagte der 54-Jährige vor dem Endspiel am Sonntag (16 Uhr MEZ/ARD, MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de). "Natürlich wäre es uns lieber, diese Schwierigkeit nicht zu haben, aber wir versuchen, das mit der Hilfe unserer Ärzte so gut wie möglich zu managen."

Den Titelverteidiger beschäftigten seit Anfang der Woche eine Reihe von Erkrankungen. Zuletzt erwischte es die Abwehrspieler Raphael Varane und Ibrahima Konaté, die nicht mit dem Team trainieren konnten. Auch Bayern-Profi Kingsley Coman, der zuvor unter Fieber gelitten hatte, fehlte in der Einheit am Donnerstag. Ihr Einsatz im Endspiel ist ebenso offen wie der der angeschlagenen Aurélien Tchouaméni und Theo Hernández. Dafür dürften Dayot Upamecano und Adrien Rabiot zurückkehren, die im Halbfinale krank gefehlt hatten.

10:02 Uhr

"So schlimm wie befürchtet": Menschenrechtler fordert, "das System Infantino zu beenden"

Für Wenzel Michalski, Deutschland-Direktor von Human Rights Watch, hat sich die Menschenrechtslage in Katar durch die Fußball-WM nicht einmal ansatzweise verbessert. "Die FIFA und die katarische Regierung haben sich nicht einen Zentimeter bewegt. Alle, die gesagt haben, die Ausrichtung in dem Land würde zu etwas Gutem führen und Reformen vorantreiben, haben Unrecht behalten", sagte Michalski im Interview der "Welt am Sonntag": "Ein sturer Betonkopf wie die FIFA hat sich mit einem anderen sturen Betonkopf wie Katar zusammengetan, beiden sind die Rechte der Menschen völlig egal."

  • Michalskis gesellschaftspolitisches Fazit des Turniers lautet daher: "Die WM ist genauso schlimm abgelaufen wie befürchtet." Die Mitglieder des Fußball-Weltverbandes FIFA müssten daraus "Konsequenzen ziehen" und an einer "tief greifenden Veränderung der Organisation arbeiten".
  • Dabei nahm der Menschenrechtler vor allem die europäischen Verbände in die Pflicht, die seiner Meinung nach darauf hinarbeiten müssten, "das System Infantino zu beenden". Unter der Leitung des Schweizers sei die FIFA "eine korrupte, auf den Erhalt von Machtmissbrauch ausgerichtete Organisation".
09:32 Uhr

Genial, gewaltig, unglaublich: Die zehn schönsten Tore der WM

Die FIFA WM 2022 steht vor ihrem finalen Showdown. Doch schon auf dem Weg dahin bieten die Teams bei diesem Turnier allerhand Sensationelles, Sehenswertes und bisweilen fast Unglaubliches. Die zehn bisher schönsten Tore gibt es hier im Video noch einmal zum Genießen.

08:46 Uhr

"War eine große Sache": Klinsmann würdigt ein besonderes Spiel

129076507.jpg

Jürgen Klinsmann und sein Team: WM-Dritte von 2006.

(Foto: picture alliance/dpa)

Für den früheren Bundestrainer Jürgen Klinsmann ist das Spiel um Platz drei bei der Fußball-WM in Katar keineswegs wertlos. "Ich denke, die Weltmeisterschaft ist das einzige Fußball-Ereignis, bei dem der dritte Platz etwas zählt. Als Dritter eine WM zu beenden, ist eine große Sache", schrieb der Weltmeister von 1990 in seiner Kolumne für die britische BBC.

Klinsmann erinnerte an die Heim-WM 2006, als er als Bundestrainer mit dem deutschen Team im sogenannten kleinen Finale triumphiert hatte. "Es war eine große Sache für uns, nach dieser wunderbaren WM gegen Portugal um den dritten Platz zu spielen, und wir haben uns sehr über den Sieg gefreut." Es sei ein schönes Gefühl, eine WM mit einem Sieg zu beenden, um mit "erhobenen Köpfen" die Heimreise antreten zu können.

08:20 Uhr

"Ich laufe mal hoch und gucke, was passiert": Verband vermiest deutschem Darts-Profi den Einmarsch

Florian Hempel war mächtig irritiert. Als der 32 Jahre alte Kölner bei der WM die größte Darts-Bühne der Welt in London betrat, überraschte ihn der Weltverband PDC mit der falschen Einlaufmusik. Statt "Kölsche Jung" von Brings dröhnte "Rocket Man" von Elton John aus den Boxen.

"Der Walk-on-Song hat mich verwirrt. Ich dachte mir, ich laufe mal hoch und gucke, was passiert. Rocket Man ist zwar ein geiler Song, aber das war nicht von mir gewählt. Immerhin schön, dass die Zuschauer mitsingen konnten", erzählte Hempel später im Interview bei DAZN. Die PDC ist von Songs ohne englischen Text nicht angetan, weil die Fans in der Arena nicht mitsingen können. Sein umkämpftes Auftaktmatch gegen Keegan Brown gewann Hempel am Freitagabend mit 3:2-Sets.

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen