Samstag, 18. Juli 2020Der Sport-Tag

19:58 Uhr

Casillas kehrt zu Herzensklub Real zurück

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Casillas verlässt Porto als Meister.

(Foto: AP)

Nach fünf Jahren beim FC Porto kehrt Torwart-Idol Iker Casillas als Berater zu seinem Stammverein Real Madrid nach Spanien zurück. Der 39-Jährige werde seine Karriere als Profi-Fußballer endgültig beenden und bei den Königlichen Klub-Botschafter sowie Berater von Vereinspräsident Florentino Pérez sein, berichteten der TV-Sender "Cuatro", die Zeitung "Marca" und andere spanische Medien.

  • Der Weltmeister von 2010 hat nach dem Herzinfarkt, den er im Mai vorigen Jahres beim Training erlitten hatte, kein Spiel mehr bestritten. Er deutete zwar mehrfach das Ende seiner Karriere an, eine offizielle Mitteilung dazu gibt es aber bis heute nicht. Ihm wurde nach dem Infarkt eine Gefäßstütze eingepflanzt. Ärzte warnten Casillas damals vor einer Fortsetzung der Karriere.
  • Casillas wurde fünfmal in Serie zum Welttorhüter gekürt und mit "La Roja" auch zweimal Europameister. Er spielte von 1989 bis 2015 für Real, mit dem er unter anderem fünfmal die Liga und dreimal die Champions League gewann.
  • Für die Königlichen bestritt er 349 Ligaspiele, bevor er 2015 zu Porto wechselte.
19:12 Uhr

Abgehängtes Talent Arp kämpft bei Bayern um Spielzeit

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Arp spielt nur in der B-Mannschaft.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Bei der Saison kann man getrost feststellen, dass sie so gar nicht nach dem Geschmack Fiete Arps gewesen ist. Das einstige HSV-Talent kam beim FC Bayern gar nicht zum Zug. Weglaufen will der 20-Jährige deswegen aber nicht.

  • Er möchte weiterhin versuchen, den Durchbruch beim Meister zu schaffen, meldet die "Bild"-Zeitung.
  • Auch eine Leihe, mit der er bei einem anderen Klub Spielpraxis sammeln könnte, komme für ihn nicht infrage.
  • Allerdings könnte sich ein vorübergehender Wechsel als vertrackt erweisen, da ein Klub dann auch das Jahresgehalt von Arp übernehmen müsste - satte fünf Millionen Euro.
  • Arp spielte zuletzt meist in der zweiten Mannschaft, in zwölf Spielen traf er dreimal.
18:57 Uhr

Eiskunstläuferin stirbt nach Sturz aus dem Fenster

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Die russische Eiskunstläuferin Jekaterina Alexandrowskaja ist im Alter von nur 20 Jahren verstorben. Wie ihr Trainer Andrei Chekalo der französischen Nachrichtenagentur AFP bestätigte, sei die Olympiateilnehmerin von Pyeongchang 2018 in der Moskauer Innenstadt aus dem sechsten Stock eines Wohnhauses gestürzt und noch an der Unglücksstelle gestorben.

  • Die russischen Ermittler machten zur Ursache des Sturzes keine Angaben. Die russische Nachrichtenagentur Tass spricht von Selbstmord als vorläufige Todesursache.
  • Paarläuferin Alexandrowskaja hatte es im starken russischen Eiskunstlaufteam nicht in die Nationalmannschaft geschafft und tat sich deshalb mit dem australischen Läufer Harley Windsor zusammen. Gemeinsam wurde das Paar unter der Flagge Australiens 2017 Juniorenweltmeister und belegte bei Olympia 2018 den 18. Platz.
  • Im Januar dieses Jahres erhielt Alexandrowskaja die Diagnose Epilepsie und beendete daraufhin ihre Karriere. Bereits zuvor litt sie nach Angaben ihres Trainers unter Depressionen.
18:14 Uhr

"Blechschaden?" - Vettel kontert Frage gewitzt

Unfallfolgen am Auto kommentiert die Umgangssprache gemeinhin als "Blechschaden" - materialunabhängig. Das weiß natürlich auch Sebastian Vettel. Nach dem Teaminternen Crash-Risiko gefragt, lässt er sich diese Steilvorlage für ein schmissiges Ausweichmanöver aber nicht entgehen.

17:49 Uhr

Ablösefrei: Das ist Barcelonas Plan mit Alaba

Münchens David Alaba in Aktion. Foto: Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa/Archivbild

Alaba wird den FC Bayern nicht einfach so verlassen können.

(Foto: Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa/Archivbild)

Nun ja, träumen kann man ja mal. Unter diesem Motto ist wohl das folgende Gerücht zu verbuchen: Der FC Barcelona möchte gern David Alaba verpflichten. Der Münchner soll dabei ablösefrei zu den Katalanen wechseln, meldet "Mundo Deportivo".

  • Der 28-Jährige, so hofft es Barcelona, bleibt noch ein Jahr beim FC Bayern - und ist dann im Sommer 2021 ablösefrei, weil sein Vertrag ausläuft.
  • Allerdings ist das höchst unwahrscheinlich: Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge machte kürzlich deutlich, dass die Bayern ihren Abwehrchef nicht einfach so ziehen lassen: "Wir wollen keinen Spieler im nächsten Jahr kostenlos verlieren. Das sage ich ganz deutlich."
  • Alaba ist seit zwölf Jahren in München, wollte sich zuletzt nicht auf seine Zukunft festnageln lassen. Möglich ist, dass er eine neue Herausforderung sucht.
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17:04 Uhr

Hamilton fliegt zur Pole - der Streckenrekord im Video

Ferrari erkämpft in Ungarn einen Hauch Wiedergutmachung: Vettel und Leclerc starten aus Reihe drei. Davor aber zieht Mercedes einmal mehr einsame Kreise, Hamilton katapultiert sich per Streckenrekord zur Pole - der finale Quali-Showdown im Video-Re-Live.

16:21 Uhr

Illegale Kopie bei Racing Point? Fia erwartet weitere Proteste

Das Internationale Automobilverband Fia rechnet mit weiteren Protesten gegen das Formel-1-Team Racing Point. Dabei geht es um die Rechtmäßigkeit eines Bauteils am Rennwagen des Teams. Renault hatte zuletzt nach dem zweiten Saisonrennen der Formel 1 in Spielberg einen ersten Protest gegen die Bremsbelüftungen von Racing Point eingelegt. Nach Ansicht der Franzosen soll es sich praktisch um Kopien von Racing-Point-Partner Mercedes aus dem Vorjahr handeln. Wie auto-motor-und-sport.de sowie autosport.com nun berichteten, geht der zuständige Fia-Technikchef Nikolas Tombazis von weiteren Renault-Einsprüchen bis zu einer endgültigen Klärung aus. Kompliziert dürfte die Entscheidung machen, dass das Bauteil seit diesem Jahr zu denen gehört, die von einem Team zwingend selbst und ohne Hilfe eines Mitbewerbers konstruiert werden müssen.

15:52 Uhr

Real-Boss schreibt Mbappé-Deal ab

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Das königliche Trikot wird Mbappé vorerst nicht überziehen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Spanischer Meister sind sie bereits, da kann Real Madrid für die kommende Saison planen. Doch einen Transfer von Kylian Mbappé wird es wohl doch nicht geben. Der französische Weltmeister wird vermutlich bei Paris St. Germain bleiben. Zumindest erteilt Real-Boss Florentino Perez einem Transfer die Absage: "Mbappé? Das kann warten."

Die Corona-Krise geht auch an den Königlichen nicht spurlos vorbei, das Geld ist knapper. "Real wird wieder die besten Spieler verpflichten, wenn sich die Situation ändert", so Perez weiter. "Im Moment ist die Situation schlecht, deswegen wird es keine großen Verpflichtungen geben. Wir können die Spieler nicht nach einem Gehaltsverzicht fragen und gleichzeitig diese Art von Transfers tätigen."

15:28 Uhr

Formel-1-Quali: Williams schafft Historisches

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George Russell überrascht mit Geschwindigkeit.

(Foto: HOCH ZWEI/Pool/Williams Racing)

Es ist noch nichts entschieden, aber Williams kann schonmal feiern. Beim Qualifying zum Großen Preis von Ungarn schafft es der Rennstall erstmals seit zwei Jahren mit zwei Fahrern in Q2. Sowohl George Russell als auch Nicholas Latifi sind schnell genug - und dürfen weiter mitfahren.

  • Ausgeschieden sind Kevin Magnussen, Daniil Kvyat, Romain Grosjean, Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen.
  • Ganz vorn gibt es ebenfalls Überraschungen: Schnellster war in Q1 Sergio Pérez vor seinem Racing-Point-Kollegen Lance Stroll. Auf drei folgt Weltmeister Lewis Hamilton.

Update, 15:43 Uhr: In Q2 ist dann allerdings Schluss für beide Williams-Piloten. Ebenso für Daniel Ricciardo, Alex Albon und Esteban Ocon.

Verfolgen Sie das Qualifying im ntv.de-Liveticker!

15:04 Uhr

Binotto bekennt: Ferrari änderte Motor nach Vorwürfen

Der Vorwurf schwelt noch immer in der Formel 1: Ferrari soll in den vergangenen Jahren bei den Motoren geschummelt haben. Der Weltverband Fia untersuchte den Fall, "einigte" sich dann mit dem Rennstall. Jetzt gibt Ferrari-Teamchef Mattia Binotto zu: Die Motoren mussten aufgrund der Regeln umgebaut werden.

  • "Regeln sind schwierig und komplex. Es gab seit dem letzten Jahr viele technische Direktiven und Klarstellungen in einigen Bereichen der Regeln. Auf einige dieser technischen Direktiven mussten wir uns selbst anpassen", sagt Binotto nun.
  • Allerdings betreffe das alle Motorenhersteller, stellt er klar: "Aber wir als Ferrari mussten uns klarerweise anpassen, und die einfache Konsequenz daraus ist, dass wir etwas an Performance verloren haben."
14:26 Uhr

Harsch kritisierter Barça-Coach bleibt

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(Foto: AP)

Ungeachtet der Krise beim entthronten spanischen Fußball-Meister FC Barcelona wird der umstrittene Trainer Quique Setién das Team von Lionel Messi und Nationaltorwart Marc-André ter Stegen nach Medienberichten auch in der Champions League coachen. Nach einer Krisensitzung mit Klubpräsident Josep Bartomeu sei Setién allem Anschein nach zunächst bis zum Saisonende im Amt bestätigt worden, berichtete "Mundo Deportivo".

  • Zum Gespräch mit Bartomeu sagte Setién vor dem letzten Ligaspiel morgen bei CD Alavés: "Solche Treffen sind normal. Wir alle wollen uns verbessern und suchen nach Lösungen."
  • Man habe "über die Zukunft" gesprochen und sei sich darüber im Klaren, dass die Champions League eine "sehr attraktive Herausforderung" sei.
  • Zuvor hatten Medien berichtet, dass Setién möglicherweise schon vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Königsklasse am 8. August daheim gegen den SSC Neapel (Hinspiel 1:1) entlassen werden könnte. Barça hatte am Donnerstag alle Chancen auf die Titelverteidigung verloren.
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13:56 Uhr

Schürrles Frau mit emotionaler Liebeserklärung

*Datenschutz

Nach dem Karriereende des früheren Fußball-Weltmeisters André Schürrle hat seine Frau Anna ihm eine emotionale Liebeserklärung gemacht. "Ich liebe dich unendlich und kann es nicht erwarten, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Eine neue Welt wartet auf dich", schrieb sie auf Instagram unter einem Foto, an dem sie sich an Schürrles Schulter lehnt. "Sei stolz auf dich. Auf deine Leistungen und auf diese mutige Entscheidung, die du getroffen hast", hieß es weiter.

  • Schürrle hatte am Freitag sein Karriereende mit nur 29 Jahren verkündet. Sein Vertrag bei Borussia Dortmund war nach Ende des Leihgeschäfts mit Spartak Moskau zuletzt aufgelöst worden. Zuvor hatte Schürrle beim FSV Mainz 05, Bayer Leverkusen, dem FC Chelsea, dem VfL Wolfsburg und dem FC Fulham gespielt.
  • Im "Spiegel" hatte Schürrle seinen Rücktritt begründet und offen über Einsamkeit, über Druck und über ein tiefes mentales Loch nach dem WM-Rausch gesprochen. "Die Entscheidung ist lange in mir gereift", sagte Schürrle. "Ich brauche keinen Beifall mehr."

Unsere Einschätzung zur Entscheidung von André Schürrle lesen Sie übrigens hier!

13:22 Uhr

Vettel fährt im letzten Training hinterher

Kein Vorbeikommen an Mercedes, Platz acht für Sebastian Vettel und ein immer weiter aufrückender Sergio Pérez im Racing Point: Hinter Valtteri Bottas (Finnland/1:15,437) und Weltmeister Lewis Hamilton (England/1:15,479) belegte Pérez im dritten freien Training zum Großen Preis von Ungarn (Sonntag 15.10 Uhr/RTL sowie im ntv.de-Liveticker) mit 1,6 Zehnteln Rückstand auf die Bestzeit Platz drei.

  • Besser als zuletzt in Spielberg lief es erneut für Ferrari. Charles Leclerc (Monaco/1:15,781) landete im abschließenden Training auf Platz vier, Sebastian Vettel (1:16,351) wurde Achter.
  • Nicht zufrieden war man bei Red Bull: Max Verstappen (Niederlande/1:16,084) reihte sich nach einem Dreher auf Platz sechs ein, Alex Albon (Thailand/1:16,583) wurde nur Zwölfter.
  • "Wir versuchen immer, unser Auto weiter zu verbessern, es zu verstehen", sagte Hamilton, der sich für das Qualifying (ab 15 Uhr/RTL sowie im ntv.de-Liveticker) eine trockene Strecke wünschte: "Auf diesem kurvenreichen Kurs ist es im Regen echt tricky."
12:36 Uhr

Formel 3: Herbe Enttäuschung für Schumacher

Die deutschen Fahrer haben beim ersten von zwei Formel-3-Rennen auf dem Hungaroring das Podest deutlich verfehlt. Der zehnte Platz von David Beckmann (Trident) beim Sieg des Franzosen Theo Pourchaire (ART) war die beste Ausbeute aus deutscher Sicht. Immerhin gab es dafür einen Punkt und die Pole Position für das zweite Rennen am Sonntag (9.45 Uhr/Sky). Auf Platz 16 landete David Schumacher (Charouz), Sohn des früheren Formel-1-Fahrers Ralf Schumacher. 18. wurde Sophia Flörsch (Campos), die einzige Frau im Feld. Lirim Zendeli (Trident) schied nach einer Kollision mit dem Australier Jack Doohan (HWA), dem Sohn des früheren Motorrad-Weltmeisters Mick Doohan, in der siebten von 22 Runden aus. Für Polesetter Alexander Smoljar (Russland/ART) war das Rennen nach einem Crash mit Prema-Fahrer Logan Sargeant (USA) bereits kurz nach dem Start beendet.

11:37 Uhr

Was Bundestrainer Löw über Schürrles Karriereende sagt

Bundestrainer Joachim Löw hat André Schürrle großen Respekt für dessen Entscheidung für ein Karriereende gezollt. "Ich ziehe den Hut vor seiner Entscheidung und wünsche André alles Gute für die Zukunft", sagte Löw, der auch an den großen Anteil des 57-maligen Fußball-Nationalspielers beim WM-Titelgewinn von 2014 erinnerte: "Unvergessen bleibt seine Vorlage zum entscheidenden Tor im WM-Finale 2014", sagte Löw laut einer DFB-Mitteilung. Er habe Schürrle als "charakterstarken und vorausschauenden" Spieler kennengelernt, sagte Löw. Auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff äußerte "großen Respekt" vor der Entscheidung Schürrles, der seinen Vertrag mit Borussia Dortmund aufgelöst hatte. "Neben all seinen sportlichen Qualitäten fiel mir stets auch seine feine, reflektierende, aber gleichermaßen sehr fröhliche Art auf", sagte Bierhoff. "Unsere Türen werden für André bei seinem weiteren Lebensweg immer offen sein."

Unsere Einschätzung zur Entscheidung von André Schürrle lesen Sie übrigens hier!

10:36 Uhr

Rangnick verhandelt wohl mit Red Bull über Vertragsauflösung

Der frühere Bundesliga-Trainer Ralf Rangnick verhandelt mit Red Bull offenbar über die Auflösung seines Dreijahresvertrages als "Head of Sport and Development Soccer". Das berichtet die "Gazzetta dello Sport". Einigen sich beide Seiten, wäre der Weg für einen Wechsel zum AC Mailand frei. Der Transfer könnte noch vor Ende der Serie-A-Meisterschaft am 2. August bekannt gegeben werden, berichtet die Zeitung. Seit Monaten wird über einen Wechsel des 62 Jahre alten RB-Architekten zu Milan spekuliert. Der Klub will Rangnick sowohl als Trainer als auch als Sportdirektor einsetzen. Milan, das derzeit von Stefano Pioli gecoacht wird, kämpft fünf Spieltage vor dem Saisonende um die Qualifikation für die Europa League.

10:01 Uhr

"Nicht einfach abhaken" - Tönnies will Schalke 04 treu bleiben

Clemens Tönnies will nach seinem Rücktritt als Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04 dem Bundesligisten dennoch treu bleiben. "Ich werde Schalke nicht den Rücken kehren, werde weiter zu Spielen gehen. Ich kann doch nicht einfach die schönsten 26 Jahre meines Lebens, die ich dort hatte, abhaken", sagte der 64-Jährige dem in Bielefeld erscheinenden "Westfalen-Blatt". Schalke liege ihm "natürlich unglaublich am Herzen. Und das bleibt auch so." Der Fleischunternehmer war am 30. Juni zurückgetreten. Tönnies war seit 1994 Mitglied im Kontrollgremium des Klubs und stand diesem seit 2001 vor. Zuletzt wurden die sportlichen und wirtschaftlichen Probleme auf Schalke aber immer größer. Zudem kam der Corona-Ausbruch im Tönnies-Werk in Rheda-Wiedenbrück und er noch mehr unter Druck.

Unsere ausführliche Meldung zum Thema und einem kuriosen Gerücht lesen Sie übrigens hier!

09:28 Uhr

Neue Mega-Deals? Hertha BSC buhlt um Tesla und Amazon

Hertha BSC buhlt einem Bericht der "Berliner Zeitung" und des "Berliner Kurier" zufolge um Tesla und Amazon als neue Partner. Der neue Glamour wäre nach dem Geschmack von Investor Lars Windhorst, schrieben beide Blätter. Der 43-Jährige wird bis diesen Oktober bereits 374 Millionen Euro über seine Firma Tennor in den Verein gesteckt haben und hofft auf sportliche erfolgreichere Zeiten mit dem Hauptstadt-Klub. Einen Hauptsponsor hat Hertha derzeit zwar noch. Laut einem jüngsten "Kicker"-Bericht will der Klub diesen aber wechseln. Demnach soll der Discounter Tedi auch seine Bereitschaft signalisiert haben, vorzeitig den Weg freizumachen. Der aktuelle Vertrag ist noch bis zum 30. Juni nächsten Jahres gültig. Tedi war zuvor bereits Ärmelsponsor und soll zuletzt rund 7,5 Millionen Euro pro Jahr gezahlt haben. Ein Deal mit dem Autobauer Tesla, der im brandenburgischen Grünheide eine gigantische Fabrik baut, oder dem Onlineversandhandel Amazon könne Hertha bis zu 20 Millionen Euro im Jahr bringen.

08:12 Uhr

Gerüchte um Götze: Spanischer Top-Klub als heißer Anwärter

Wohin zieht es Mario Götze? Nach Italien, wo angeblich die römischen Klubs AS und Lazio oder der AC Florenz Interesse zeigen? Oder doch nach Spanien? Wie "Sky" berichtet, erscheint ein Wechsel auf die iberische Halbinsel derzeit als wahrscheinlichste Option. Demnach zählt der FC Sevilla zu einem heißen Anwärter auf eine Verpflichtung des 28-Jährigen. Die Andalusier sollen mit dem Berater von Mario Götze bereits gesprochen haben. Sevilla wird die Spielzeit 2019/20 in jedem Fall auf einem Champions-League-Startplatz beenden. Vor dem letzten Spieltag rangiert das Team von Trainer Lopetegui auf Platz vier, der Vorsprung zum FC Villarreal auf Platz fünf beträgt zehn Zähler.

Alle Gerüchte rund um Mario Götze finden Sie übrigens hier!

07:11 Uhr

Nach 16 Jahren: Leeds United kehrt in Premier League zurück

Leeds United feiert nach 16 Jahren sein Comeback in der Premier League. Zwei Spieltage vor Ende der Zweitliga-Saison steht der Aufstieg der "Peacocks" fest. Die Mannschaft des früheren argentinischen und chilenischen Nationaltrainers Marcelo Bielsa profitierte dabei von der 1:2-Niederlage des direkten Verfolgers West Bromwich Albion bei Huddersfield Town. Leeds hat bei zwei ausstehenden Partien 87 Punkte, Bromwich 82 Zähler - aber nur noch ein Spiel. Den bis dato letzten von drei Titeln hatte Leeds United 1992 gewonnen. Bekanntester Spieler aus der Vergangenheit waren der kürzlich gestorbene England-Weltmeister von 1966 Jack Charlton sowie die Schotten Billy Bremner, Peter Lorimer und Eddie Gray.