Samstag, 02. November 2019Der Sport-Tag

Heute mit Till Erdenberger und Christoph Wolf
23:29 Uhr

Turin erobert mit Derby-Sieg die Tabellenspitze

Zurück an die Spitze: Mit einem Sieg im Stadt-Derby hat Juventus Turin die Tabellenführung in der italienischen Fußball-Liga erobert. Das Team von Trainer Maurizio Sarri setzte sich beim FC Turin dank eines Tores von Ajax-Neuzugang Mathijs de Ligt (70. Minute) mit 1:0 (0:0) durch. Ein spätes Tor der Gastgeber wurde wegen einer Abseitsposition aberkannt (90.+4). Der deutsche Nationalspieler Emre Can kam nicht zum Einsatz, Ex-Weltmeister Sami Khedira wurde in der 76. Minute eingewechselt.

Dank des Sieges überholt Juve mit nun 29 Punkten Borussia Dortmunds kommenden Champions-League-Gegner Inter Mailand (28), der zuvor dank Top-Stürmer Romelu Lukaku seine Partie beim FC Bologna drehte und 2:1 (0:0) gewann. Inter tritt am Dienstag in der Königsklasse beim BVB an.

21:57 Uhr

Videobeweis: Klopp wütet gegen Fifa, Uefa und Co.

Intensive Fußballduelle, chaotische Terminplanung und erschöpfte Weltklassekicker - für Jürgen Klopp ist das Maß voll. Der immer aufgeblähtere Spielkalender lässt den Liverpool-Trainer zum Rundumschlag gegen Verbände, Ligen und Medien ausgeholen.

Mehr zum Thema:

Klopps Liverpool spektakelt schon wieder

21:38 Uhr

Bayern-Debakel: Nur neunmal verlor man in der Liga höher

*Datenschutz

Mehr zum Thema:

Neuer tadelt, Bosse schweigen - Für Bayerns Kovac wird es schwer und einsam

Boateng-Blitzrot in Frankfurt - FC Bayern kassiert denkwürdige Klatsche

FC Bayern in der Krise - Darum passt es mit Niko Kovac nicht mehr

20:56 Uhr

Derby-Chaos: Union-Profis müssen Fan-Platzsturm verhindern

2cd8b0dd9a81e2b509deef97d1ff54d8.jpg

(Foto: imago images/Camera 4)

Nicht nur während des historischen ersten Berliner Bundesliga-Derbys zwischen dem 1. FC Union Berlin und Hertha BSC, sondern auch danach haben Fans beider Mannschaften für äußerst unschöne Szenen im Stadion An der Alten Försterei gesorgt. Hertha-Anhänger feuerten nach der 0:1-Niederlage wie schon im Spiel Raketen auf den Rasen und in Richtung des gegnerischen Fanblocks. Eine Rakete ging unweit der Unioner Trainerbank nieder, Coach Urs Fischer konnte aber ausweichen.

Die Union-Spieler um Torwart Rafal Gikiewicz verhinderten wiederum einen Platzsturm von vermummten Fans aus dem Heimbereich. Gemeinsam mit mehreren Teamkollegen hinderte Gikiewicz die Vermummten daran, sich über den Rasen zur Hertha-Kurve aufzumachen. Die Vermummten zogen sich schließlich wieder in den Unioner Block zurück.

Die Partie in dem mit 22.012 Zuschauern ausverkauften Stadion an der Alten Försterei war nach dem Abbrennen zahlreicher Pyro-Fackeln in beiden Fanblöcken und mehrerer abgefeuerter Leuchtraketen aus dem Hertha-Fanlager in der zweiten Halbzeit für mehrere Minuten unterbrochen worden.

20:16 Uhr

Monate nach Horrorcrash: F2-Pilot Correa verlässt Klinik

*Datenschutz

Knapp neun Wochen nach seinem folgenscheren Unfall im belgischen Spa hat Formel-2-Pilot Juan Manuel Correa (USA) das Krankenhaus verlassen können. Der 20-Jährige wandte sich am Freitag in einer Videobotschaft aus seinem Zuhause an seine Fans. "Ich bin zurück bei meiner Familie in Miami, und ich trage stolz mein Alfa Romeo-Sauber-Shirt, um dem Team für den Großen Preis der USA in Texas alles Gute zu wünschen", sagt Correa in dem kurzen Video. Er sitzt dabei in einem Rollstuhl, sein Hund liegt auf seinem Schoß.

Correa war Ende August in Spa im Hauptrennen der Nachwuchsserie mit etwa 260 km/h in den Wagen des Franzosen Anthoine Hubert gekracht, der nach einem vorherigen Unfall auf die Strecke zurückgeschleudert worden war. Der 22-jährige Hubert starb wenig später.

19:43 Uhr

Ferrari-Pilot Leclerc muss letztes F1-Training abbrechen

93a82a543752fc8942dc8bb7b97d5eb3.jpg

(Foto: imago images/HochZwei)

Ferrari-Fahrer Charles Leclerc hat das letzte Freie Training vor dem Großen Preis der USA vorzeitig abbrechen müssen. Der Teamkollege von Ex-Weltmeister Sebastian Vettel stellte seinen Wagen zunächst noch ohne bekannten Grund neben der Strecke ab. Zuvor war er auf dem Circuit of the Americas im texanischen Austin nur sehr langsam unterwegs.

Aus dem Wagen der Scuderia stieg am Heck Rauch auf und der 22-Jährige aus Monaco musste zu Fuß in die Boxengasse zurück. Unklar ist, ob Ferrari das Auto des zweimaligen Saisonsiegers bis zum Start der Qualifikation (22 Uhr/RTL und n-tv.de Liveticker) wieder fahrbereit bekommt.

19:07 Uhr

FC Barcelona bricht ein und kassiert Blitz-Pleite

imago44184341h.jpg

Ratlosigkeit bei Barcelonas Millionen-Ensemble.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Die Siegesserie des spanischen Fußball-Meisters FC Barcelona hat ein jähes Ende gefunden. Die Mannschaft um den deutschen Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen verlor am 12. Spieltag bei UD Levante nach einem Leistungseinbruch in der zweiten Häfte noch 1:3 (1:0) und muss damit um ihre Tabellenführung bangen.

Barca kassierte drei Gegentore innerhalb von sieben Minuten. Weltfußballer Lionel Messi hatte die Gäste mit einem verwandelten Foulelfmeter (38.) zunächst in Führung geschossen, ehe der Außenseiter binnen zwei Minuten die Partie drehte. Erst glich Jose Campana (61.) aus, dann sorgten Borja Mayoral (63.) und Nemanja Radoja (68.) für die erste Barca-Pleite nach zuvor fünf Siegen in Serie.
Der Patzer Barcelonas (22 Punkte) bietet Real Madrid (21) die Chance, an die Tabellenspitze zu springen.

18:14 Uhr

Bayern-Kapitän Neuer zu Debakel: "Hat sich angebahnt"

d349618dff0c08976ab8e72eb3f0d97e.jpg

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Nach der historischen Vorrunden-Kapitulation des DFB-Teams bei der WM 2018 in Russland war es vor allem Kapitän Manuel Neuer, der deutliche Worte fand. Damals, am 28. Juni 2018, sagte Neuer: "Selbst wenn wir jetzt weitergekommen wären, hätte jeder gerne gegen uns gespielt." Ähnlich deutlich hat sich Neuer nun, am 2. November 2019, nach einem fußballhistorisch ähnlichen Debakel geäußert: dem 1:5 seines FC Bayern bei Eintracht Frankfurt, der höchsten Ligapleite des deutschen Fußball-Rekordmeisters seit dem Frühjahr 2009.

Im ZDF sagte Neuer nach der Partie: "Das ist kein riesiges Wunder. Das hat sich angebahnt." Das Blitzrot für Jerome Boateng (9./Notbremse) und die lange Münchner Unterzahl ließ er nicht als Entschuldigung gelten, er sagte nur: "Das hat es natürlich nicht leichter gemacht. Dennoch darfst du keine fünf Dinger bekommen. Wir sind nicht konsequent in der Verteidigung." Neuer ist sicher, die nächsten Tage werden "sehr unruhig".

Zuletzt hatten die Bayern im April 2009 in Wolfsburg 1:5 in der Liga verloren - der damalige Trainer Jürgen Klinsmann wurde kurze Zeit später entlassen. Kovac könnte ein ähnliches Schicksal drohen. Er wollte sich nach dem Spiel nicht zu seiner Zukunft äußern: "Wie soll ich das nach dem Spiel wissen?", sagte er im ZDF und fügte später bei Sky an: "Mein Gefühl ist nicht wichtig. Die, die das entscheiden, sind die, die gefragt werden müssen." Die schwiegen in Frankfurt aber eisern.

18:03 Uhr

Bierhoff: "Löw hat Kredit verspielt"

imago43001101h.jpg

Joachim Löw und Oliver Bierhoff.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff sieht Fußball-Bundestrainer Joachim Löw in Zugzwang. "Natürlich weiß auch Jogi, dass er jetzt einen gewissen Kredit verspielt hat und dass er da Ergebnisse bringen muss", sagte Bierhoff beim Sky-Format "Wontorra on Tour".
Allerdings sehe er Löw "immer sehr entspannt". Er habe den Bundestrainer schon in vielen Drucksituationen erlebt: "Das sind eigentlich die Momente, die ihn auch stark machen, weil er dann die Ruhe bewahrt, weil er dann eigentlich an die Sache denkt, nicht an populistische Entscheidungen."

Löw plant auch angesichts vieler Verletzungen in der Defensive weiter ohne den von ihm aussortierten Mats Hummels (Borussia Dortmund). Zudem wurde Kritik an seinem Umgang mit der Torhüterfrage laut. Während des EM-Qualifikationsspiels in Estland (3:0) hatte es zuletzt "Löw raus"-Rufe der deutschen Fans gegeben. "Die hat er nicht wahrgenommen", sagte Bierhoff.

17:27 Uhr

Hertha darf sich wohl in Kürze über 100 Millionen Euro freuen

Der Mehrheitsgesellschafter der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG), Lars Windhorst. Foto: Frank Molter/Archivbild

Investor Lars WIndhorst öffnet wieder die Schatulle.

(Foto: Frank Molter/dpa)

Hertha BSC darf schon sehr bald mit weiteren voraussichtlich 100 Millionen Euro von Investor Lars Windhorst rechnen. Die zweite Tranche nach den ersten 125 Millionen Euro, mit denen der Geldgeber über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor 37,5 Prozent am Hauptstadtklub erworben hatte, solle am kommenden Freitag fließen, berichtet die "Bild"-Zeitung heute. Ein Tennor-Sprecher teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass dies "sehr zeitnah" geschehen werde.

Maximal kann Tennor 49,9 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA, der Profi-Abteilung des Vereins, besitzen. Bereits zuletzt hatte Herthas Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller nicht ausgeschlossen, dass bereits dieses Jahres die weiteren Einnahmen fließen werden. Mit der ersten Tranche hatte der Club auch Verbindlichkeiten aus dem Rückkauf der Anteile des früheren Investors abgelöst.

Achja: Noch eine Vorschau des Kollegen Bedürftig auf das erste Berliner Bundesliga-Derby zwischen Hertha und Union Berlin gefällig? Bitte hier entlang!

17:02 Uhr

Live: FC Bayern droht Debakel, RB Leipzig mit Torgala gegen Mainz

8b5378a4d342e4017027e2fa420c03d9.jpg

Not amused: Die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Uli Hoeneß.

(Foto: dpa)

Der FC Bayern bleibt in der Krise. Am 10. Bundesliga-Spieltag liegen die Münchner im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt seit der 61. Minute mit 1:4 zurück. Erschwerend kommt aus Sicht der Kovac-Mannschaft hinzu, dass die Münchner seit der 9. Minute nach Blitzrot für Jerome Boateng in Unterzahl sind.

Ebenfalls schon viele Tore sind in Leipzig gefallen, wo RB gegen den FSV Mainz aktuell mit 7:0 führt. Schon zur Pause führte die Nagelsmann-Truppe, die unter der Woche im Pokal mit 6:1 in Wolfsburg triumphiert hatte, mit 5:0.

Die Schlussphase der fünf 15.30-Uhr-Spiele in der Fußball-Bundesliga jetzt live!

 

16:46 Uhr

Bundesliga kurios: Referee muss in Dortmund verletzt raus

124301155.jpg

Die Wade von Tobias Welz spielte in Dortmund nicht mehr mit.

(Foto: picture alliance/dpa)

Tore sind noch nicht gefallen im Bundesliga-Duell zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg, für Schlagzeilen hat die Partie dennoch schon gesorgt. Schiedsrichter Tobias Welz musste nämlich nach einer halben Stunden verletzt ausgewechselt werden, wegen einer Wadenverletzung konnte er die Partie nicht fortsetzen. Für Welz übernahm Assistent Martin Thomsen die Spielleitung, der wiederum an der Seitenlinie vom vierten Offizielle Marcel Pelgrim ersetzt wurde.

Für die Schiedsrichter-Rochade musste die Partie fünf Minuten unterbrochen werden.

16:20 Uhr

Videobeweis: Großer Preis der USA: Fahrspaß in "bumpy" Esses

Bereits zum 70. Mal reist die Formel 1 um die Welt. Auf 21 Strecken von Melbourne bis Abu Dhabi qualmen die Reifen und jede einzelne hat ihren besonderen Reiz. n-tv Motorsportexperte Christian Danner erklärt Kurve für Kurve, was die Rennfahrer erwartet.

 

16:06 Uhr

Kein Elfer, dafür Blitzrot - FC Bayern hat Unglück im Glück

483187d937622e9bffcf1ab8555b55f2.jpg

Boateng foulte eindeutig gegen Paciencia, das aber auch eindeutig vor dem Strafraum.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Gerade einmal acht Minuten jung ist die Bundesliga-Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern, als Schiedsrichter Markus Schmidt auf den Elfmeterpunkt zeigt - und zwar den im Bayern-Strafraum. Vorausgegangen war ein ungeschicktes Foulspiel von Jérôme Boateng gegen Frankfurts Gonçalo Paciência, das sich allerdings knapp vor dem Strafraum ereignet hatte. Ein Umstand, dem Schiedsrichter Schmidt nach Intervention des Videoassistenten und Prüfung am Spielfeldrand auch Rechnung trug, was für die Bayern allerdings nur eine mittelgute Nachricht war.

Denn durch die Entscheidung auf Freistoß wurde aus der zunächst verhängten Gelben Karte gegen Boateng eine Rote, womit die Münchner früh in Unterzahl gerieten - und auch im Topspiel in der kommenden Woche gegen Borussia Dortmund auf Boateng verzichten müssen. Damit fehlt den Bayern gegen den BVB nach den Langzeitverletzten Niklas Süle und Lucas Hernandez bereits der dritte Innenverteidiger.

15:33 Uhr

ManUnited patzt in Bournemouth

7863d318f58d5e6ece578721887d266f.jpg

Enttäuschte Mienen in Manchester.

(Foto: REUTERS)

Englands Fußball-Rekordmeister Manchester United hat in der Premier League einen herben Rückschlag im Kampf um die internationalen Plätze hinnehmen müssen. Beim direkten Konkurrenten AFC Bournemouth unterlag die Mannschaft von Teammanager Ole Gunnar Solskjaer 0:1 (0:1) und kassierte die dritte Auswärtsniederlage im sechsten Auswärtsspiel. Joshua King (45.) erzielte den entscheidenden Treffer, er drehte sich mit dem Rücken zum Tor um seinen Gegenspieler Aaron Wan-Bissaka herum und traf per Volleyschuss. Manchester rutschte mit weiter 13 Punkten auf den achten Platz ab, Bournemouth (16) ist vorerst Sechster.

15:28 Uhr

Nicht das "Badener Lied": Hymnen-"Eklat" bei Zweitligaspiel

*Datenschutz

Der Spieltag des FC St. Pauli in der 2. Fußball-Bundesliga begann unglücklich - und endete ebenso. Zur Begrüßung der Gäste vom Karlsruher SC schallte am Samstag nicht das Badener Lied für den KSC durch das Millerntorstadion, sondern die Hymne des Drittligisten 1. FC Kaiserslautern. "Lieber Karlsruher SC, bitte entschuldigt, dass eben das falsche Lied lief. Darf nicht passieren. Tut uns sehr leid!", schrieb der Kiezclub via Twitter. Auch das Spiel verlief für die Hamburger alles andere als gewünscht. In der Schlussphase verspielten sie eine 2:0-Führung und mussten sich mit einem 2:2 gegen den KSC begnügen.

14:52 Uhr

Überraschung: Müller in Bayern-Startelf - und Coutinho auch

4d14f2d0c9e4308d293f6893b62019ad.jpg

Thomas Müller spielt nicht mehr immer, aber gegen Frankfurt mal wieder von Beginn an.

(Foto: dpa)

Eigentlich heißt es seit Saisonbeginn beim FC Bayern: Entweder spielt Urgestein Thomas Müller, oder es spielt Millionen-Leihgabe Philippe Coutinho. Und in der Regel hieß das dann: Müller saß auf der Bank und durfte bestenfalls als Joker für Coutinho ran. Aber: Im Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt (ab 15.30 Uhr im n-tv.de Liveticker) wird das diesmal anders sein, dort stehen sowohl Coutinho als auch Müller in der Münchner Startelf. Gemeinsam mit Serge Gnabry bilden sie die offensive Dreierreihe hinter Torgarantie Robert Lewandowski im Sturmzentrum. Ein Umstand, der für Müller besonders schön sein dürfte, schließlich bestreitet er in Frankfurt sein 500. Pflichtspiel für den FC Bayern.

Auf der Bank des Teams von Niko Kovac sitzen zunächst Kingsley Coman, Ivan Perisic sowie Leon Goretzka.

 

14:26 Uhr

"Probleme wirken unnötig": Bobic wundert sich über Topklubs

ff76e2a377cd04fc1fc0e4d4f69cda5f.jpg

Fredi Bobic wundert sich über den FC Bayern und Borussia Dortmund.

(Foto: dpa)

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic sieht die derzeitigen Schwierigkeiten bei Meister FC Bayern München und Vize-Meister Borussia Dortmund ein Stück weit selbstverschuldet. "Was mir leid tut ist, dass man sich Probleme in tollen Klubs macht, die von außen betrachtet unnötig wirken. Aber das müssen die Bayern oder die Dortmunder mit sich selbst ausmachen", sagte Bobic in einem Interview des "Sportbuzzer". Die Eintracht trifft an diesem Samstag (15.30 Uhr/ZDF und Sky) auf den FC Bayern und den ehemaligen Frankfurter Trainer Niko Kovac, der in München schon wieder in die Kritik geraten ist.

Die Eintracht sieht Bobic nach den vergangenen Jahren mit Pokalsieg und Europa-League-Halbfinale auf einem positiven Weg. "Mein Ziel ist es, dass wir uns nie mehr Kopfschmerzen über den Klassenerhalt machen müssen - auch wenn ich eines Tages mal weg bin. Wir haben schon vieles geschafft, müssen in vielen Bereichen aber noch viel mehr aufholen", sagte der frühere Bundesliga-Torjäger. Dies sei "jeden Tag eine große Freude und eine tolle Geschichte, wenn man sieht, wie cool man die Eintracht inzwischen wieder findet", betonte Bobic.

14:22 Uhr

Switolina greift nach Titelverteidigung bei WTA-Finals

c2bef06c6e4db52b4b0bbb9e4e4264a0.jpg

Jelena Switolina könnte in Kürze inoffizielle Tennis-Doppelweltmeisterin sein.

(Foto: REUTERS)

Als Titelverteidigerin ist Jelena Switolina ins WTA-Saisonfinale im chinesischen Shenzhen gegangen, und nach dem Halbfinale steht nun fest: Die 25-jährige Ukrainerin bekommt tatsächlich die Chance, ihren Titel zu verteidigen. Im Halbfinale gegen Belinda Bencic (Schweiz) führte sie mit 5:7, 6:3, 4:1, als Bencic angeschlagen aufgeben musste. Damit verpasste es WTA-Final-Debütantin Bencic, als erste Schweizerin seit Martina Hingis im Jahr 2000 ins WTA-Final-Finale einzuziehen.

Switolina könnte hingegen als erste Spielerin seit Serena Williams (2012, 2013, 2014) ihren Vorjahressieg wiederholen. Im Finale trifft sie auf French-Open-Gewinnerin Barty, die sich im zweiten Semifinale gegen die an Nummer zwei gesetzte Tschechin Karolina Pliskova mit 4:6, 6:2, 6:3 durchsetzte.

Den Finaleinzug verpasst hat Anna-Lena Grönefeld in der Doppelkonkurrenz. Sie scheiterte mit ihrer niederländischen Partnerin Demi Schuurs im Halbfinale an den Wimbledonsiegerinnen Hsieh Su-Wei  (Taiwan) und Barbora Strycova (Tschechien) mit 1:6, 2:6. Die  zweimalige Mixed-Grand-Slam-Siegerin Grönefeld, die 2011 ihre Einzelkarriere auf der Tour beendet hatte, war die einzige deutsche Spielerin in Shenzhen.

13:11 Uhr

Motorrad-Talent stürzt: Tödlicher Rennunfall in Sepang

imago30104256h.jpg

Die Strecke in Malaysia forderte ein Todesopfer.

(Foto: imago/LAT Photographic)

Der Motorrad-Grand-Prix von Malaysia ist von einem tödlichen Rennunfall im Rahmenprogramm überschattet worden. Der 20 Jahre alte Indonesier Afridza Munandar stürzte beim Idemitsu Asia Talent Cup auf dem Sepang International Circuit am Samstag schwer und verstarb wenig später in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Kuala Lumpur.
Der Crash ereignete sich bereits in der ersten Runde des auf 13 Runden angesetzten Rennens, das sofort abgebrochen wurde. Munandar gehörte zu den erfolgreichsten Fahrern der Nachwuchsrennserie, kämpfte nach zwei Saisonsiegen und vier weiteren Podestplatzierungen noch um den Titelgewinn.

Auch beim Qualifying zur MotoGP-WM gab es in Sepang am Samstag eine Schrecksekunde, als der spanische Weltmeister Marc Marquez spektakulär stürzte, aber unverletzt blieb. Die WM-Läufe am Sonntagmorgen (MEZ) sollen ungeachtet des Todes von Munandar wie geplant stattfinden.

12:34 Uhr

"Einiges nervt": Funkel wundert sich über neue Trainer-Generation

imago44077319h.jpg

Friedhelm Funkel ist kein Zettel-Ewald.

(Foto: imago images/Uwe Kraft)

Trainer-Routinier Friedhelm Funkel von Bundesligist Fortuna Düsseldorf hat einmal mehr die Veränderungen in der Fußball-Sprache beklagt. "Einiges nervt schon. Alleine die neumodischen Begriffe", sagte der 65-Jährige vor dem Rhein-Derby seines Teams am Sonntag (15.30 Uhr im Liveticker auf n-tv.de) gegen seinen Ex-Klub 1. FC Köln im Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Die Verwendung neuentwickelter Fachvokabeln lehnt Funkel, der vor Monatsfrist als erst sechster Coach das Jubiläum von 500 Spielen als Trainer in der deutschen Eliteklasse gefeiert hatte, denn auch ab.

"Mit Halbräumen, Box oder Vertikalspiel kann ich nicht viel anfangen. Der Fußball ist und bleibt einfach: Es spielen elf gegen elf, die Maße der Spielfläche und der Tore sind noch gleich. Wenn die junge Trainer-Generation diese Begriffe annehmen will, soll sie es tun. Meine Welt ist das nicht. Die Spieler verstehen mich auch so", erläuterte der Ex-Profi seinen Standpunkt. Distanziert bewertet Funkel auch das Verhalten von Kollegen an der Seitenlinie: "Manche übertreiben es, reichen Zettel ins Feld und stellen nach kurzer Zeit schon um. Das ist nicht mein Stil."

12:00 Uhr

Südafrika wird historisch Rugby-Weltmeister

imago44165568h.jpg

Kein Durchkommen: England kommt im Finale nur auf zwölf Punkte.

(Foto: imago images/Focus Images)

Südafrika hat sich zum dritten Mal zum Rugby-Weltmeister gekrönt. Die Springboks setzten sich im WM-Finale in Yokohama am Samstag gegen die favorisierten Engländer mit 32:12 (12:6) durch und holten nach 1995 und 2007 erneut die begehrte Webb-Ellis-Trophy.

Damit zogen die Südafrikaner nach Titeln mit den Neuseeländern gleich, die sich am Freitag durch ein klares 40:17 (28:10) gegen Wales die Bronzemedaille gesichert hatten. Entscheidend für den Triumph des Teams von Trainer Rassie Erasmus waren eine überragende Defensive, erfolgreiche Straftritte von Handre Pollard und späte Versuche von Makazole Mapimpi und Cheslin Kolbe.

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:58 Uhr

"Ist das hier legal?": Vettel wundert sich über Geruch im Cockpit

Normalerweise riecht Formel-1-Star Sebastian Vettel in seinem Ferrari-Cockpit höchstens Benzin oder verbrannten Gummi von den Reifen - vor dem Großen Preis der USA in Austin war das etwas anders. "Ist Marihuana in Texas legal?", fragte der viermalige Weltmeister nach dem Freien Training am Freitag einen Reporter. Auch dieser hatte den süßlichen Geruch rund um den Circuit of the Americas mitbekommen.

Selbst in der Boxengasse war das teilweise wahrzunehmen. "Ja, ich habe es im Auto gerochen", sagte Vettel: "Wie verrückt." Vor allem in den Kurven eins und elf, verriet der 32-Jährige und grinste. Auch wenn der Besitz von Marihuana in Texas nicht legal ist, hielt das einige Fans offenbar nicht davon ab, sich rund um die Strecke einen Joint anzuzünden. Vettel sah das nicht weiter verbissen und nahm die für den Rennfahrer ungewöhnliche Situation mit Humor. "Es macht immer Spaß hier zu fahren", sagte der WM-Vierte vor dem Rennen am Sonntag (20.10 Uhr/RTL und Sky).

10:34 Uhr

"Inakzeptabel": Formel-1-Piloten geschockt von US-Strecke

imago44139282h.jpg

Romain Grosjean musste nach einem Crash seinen Haas abstellen.

(Foto: imago images/Action Plus)

Die Formel-1-Fahrer haben den schlechten Zustand der Rennstrecke in Austin/Texas aufs Heftigste beklagt. "Es ist mit der schlechteste Zustand, den wir haben in der Formel 1. Bodenwellen sind normal, aber manche sehen wie Schanzen aus", sagte Ferrari-Pilot Sebastian Vettel nach dem Freitagstraining auf dem Circuit of the Americas. Der Untergrund habe im Vergleich zu den vergangenen Jahren weitere Bodenwellen aufgebaut, führte der viermalige Weltmeister aus.

Der amtierende Champion Lewis Hamilton stimmte zu. "Das ist die unebenste Strecke, auf der ich je gefahren bin. Ich hatte nach dem ersten Training Kopfweh", sagte der Brite, der im Mercedes die Tagesbestzeit hinlegte. Bodenwellen an sich seien "keine schlimme Sache, das verleiht einer Strecke Charakter. Aber das hier ist wirklich extrem".

Der Mexikaner Sergio Perez bezeichnete die Strecke gar als "inakzeptabel". Auf den Bodenwellen könne sich "jemand verletzen. Wir haben auch gesehen, dass einige Fahrer bei hoher Geschwindigkeit abgeflogen sind. Das lag an diesen Bodenwellen", meinte der Racing-Piont-Pilot.

10:19 Uhr

Starker LeBron krönt Lakers-Aufholjagd in Dallas

Im Basketball-Duell der Superstars haben sich LeBron James und die Los Angeles Lakers bei Luka Doncic und den Dallas Mavericks durchgesetzt. Die Lakers behielten am Freitagabend (Ortszeit) die Nerven und gewannen die Partie in der nordamerikanischen Profiliga NBA mit 119:110 (48:58; 103:103) nach Verlängerung.

*Datenschutz

Während der deutsche Nationalspieler Maximilian Kleber acht Punkte erzielte, schafften sowohl James, der 39 Punkte, zwölf Rebounds und 16 Assists auflegte, als auch der Slowene Doncic - mit 31 Zählern, 13 Rebounds und 15 Assists - jeweils ein sogenanntes Triple-Double. Die Texaner dominierten die erste Halbzeit, doch dann rettete Danny Green die Gäste mit dem Ausgleich zum 103:103 in die Verlängerung. Dort setzte sich die individuelle Klasse der Lakers durch. Dank des vierten Sieges nacheinander führt Los Angeles die Western Conference an, die Mavericks liegen auf Platz acht.

Gut in Form sind auch weiterhin die Boston Celtics, bei denen der Deutsche Daniel Theis unter Vertrag steht. Sie gewannen mit 104:102 (49:50) gegen die New York Knicks und sind ebenfalls seit vier Partien ungeschlagen. Theis stand knapp 27 Minuten auf dem Feld und verbuchte in dieser Zeit fünf Punkte und acht Rebounds. Die Golden State Warriors waren ohne ihre verletzten Leistungsträger Klay Thompson und Stephen Curry nicht in der Lage, die San Antonio Spurs in Bedrängnis zu bringen. Am Ende gewannen die Gäste deutlich mit 127:110 (57:55).

09:27 Uhr

Naturschützer scheitern mit Klage gegen Formel-1-Strecke

imago44089466h.jpg

So sieht es in Zandvoort derzeit noch aus.

(Foto: imago images/Pro Shots)

Die Bauarbeiten an der Formel-1-Rennstrecke im niederländischen Zaandvort können wie geplant beginnen. Ein Gericht in Haarlem hat zwei Anträge auf einstweilige Verfügungen für einen Baustopp abgelehnt, die niederländische Natur- und  Umweltschutzorganisationen eingereicht hatten. Das bedeutet, dass die Rennstrecke ab dem kommenden Montag modernisiert werden kann, um für das Königsklassen-Comeback am 3. Mai 2020 gerüstet zu sein.

Die Naturschutzstiftung "Duinbehoud" (Dünenerhalt) und die Umweltorganisation MOB hatten Klage gegen die Provinz Nord-Holland und die Betreiber der Rennstrecke eingereicht. Sie  führten an, dass die Genehmigungen für den Ausbau der Rennstrecke, die in einem Naturschutzgebiet liegt, ohne gründliche Prüfungen erteilt worden seien. Die Kläger befürchten einen nicht reparablen Schaden für das Dünengebiet, der Richter wies die Klage als nicht ausreichend begründet ab.