Samstag, 20. Juni 2020Der Sport-Tag

22:03 Uhr

Verl spielt um Aufstieg: West-Regionalligen abgebrochen

Der Abstieg ist vom Tisch: Die Saison 2019/20 in den Fußball-Regionalligen in Nordrhein-Westfalen wird abgebrochen. Diese durch die Covid-19-Pandemie verursachte Entscheidung trafen die Delegierten des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) auf dem virtuellen Verbandstag mit einem mehrheitlichen Votum.

Laut Beschluss wird es in der Regionalliga West in dieser Saison keine Absteiger geben, die Staffel wird für die kommende Spielzeit entsprechend aufgestockt. Berechnet nach der Quotientenregelung meldet der WDFV den SC Verl als West-Vertreter für die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 3. Liga gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig. Der SV Rödinghausen hatte als Tabellenerster keinen Antrag auf Zulassung für die 3. Liga gestellt.

21:08 Uhr

Trainer Baumgart hält zum SC Paderborn

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(Foto: imago images/Contrast)

Ein absolut korrekter Typ: Trainer Steffen Baumgart hat betont, dass er gern beim künftigen Fußball-Zweitligisten SC Paderborn bleiben würde. Im TV-Sender Sky sagte der 48-Jährige zudem, dass er keine Anfragen von anderen Klubs habe. "Ich fühle mich wohl, ich habe Vertrag, es steht nicht nur Debatte, gehen zu wollen", sagte Baumgart.

  • Vereinspräsident Elmar Volkmann sagte dazu zwar, es komme alles auf den Prüfstand. Zu einem Trainerwechsel fügte er indes an: "Ich sehe das zur Zeit absolut nicht." Diese Frage werde nicht ernsthaft diskutiert.
  • Der Tabellenletzte steht seit der 0:1-Niederlage beim Mitaufsteiger 1. FC Union Berlin am Dienstag als Absteiger aus der Bundesliga fest.
  • Volkmann sagte zur Saison auch mit Blick auf viele gute Leistungen der Mannschaft: "Insgesamt bin ich trotz des Abstieges unter dem Strich eigentlich mit unseren Auftritten durchaus zufrieden, auch wenn dieses oder jenes Ergebnis gefehlt hat. Der Abstieg war nicht zwingend."
20:20 Uhr

Waldhof und DFB legen ihren Zwist bei

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So feurig war es zugegangen.

(Foto: imago/Nordphoto)

Nun kommt doch noch die Einigung: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Waldhof Mannheim haben ihren knapp zweijährigen Streit mit einem Vergleich beigelegt. Sie einigten sich nach DFB-Angaben vom Samstag auf geringere Strafen wegen des abgebrochenen Relegations-Rückspiels gegen den KFC Uerdingen im Mai 2018.

  • Die Strafe von drei Punkten Abzug in der Saison 2018/2019 wurde demnach auf zwei Punkte Abzug reduziert. Die Geldstrafe beträgt nur 10.000 statt 25.000 Euro. Damit endete eine Auseinandersetzung, die zuletzt vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verhandelt wurde.
  • Das Landgericht hatte zuvor geurteilt, dass der DFB Fußballklubs für das Fehlverhalten seiner Anhänger nicht mit einem Punktabzug bestrafen darf, solange damit nicht ein unfair erlangtes Spielergebnis ausgeglichen wird. Dagegen war der DFB in die nächste Instanz vorgegangen, die nun den Vergleich angeregt hatte.
  • Der Drittligist hatte sich zuvor mit der Klage gegen die Strafe für die Verstöße seiner Anhänger im abgebrochenen Relegations-Rückspiel gewehrt. Waldhof-Fans hatten Rauchbomben auf das Spielfeld geworfen. Dies hatte zum Spielabbruch geführt.
19:35 Uhr

Muss Coutinho mit dem FC Everton Vorlieb nehmen?

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(Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur)

Das klingt nach einem bitteren Einschnitt in der Karriere: Gerüchten zufolge könnte Philippe Coutinho in der kommenden Saison für den FC Everton spielen. Das meinen zumindest die Experten vom "Transfer Window Podcast". Demnach wurde der Brasilianer, der momentan noch an den FC Bayern ausgeliehen ist, den Toffees angeboten.

  • Bitter: Beim großen Stadtrivalen FC Liverpool verzauberte Coutinho einst die Fußballwelt.
  • Warum es zu dem Deal kommen könnte? Offenbar braucht Coutinhos Arbeitgeber, der FC Barcelona, dringend Geld. Talent Anu Fati könnte dieses einbringen, Coutinho aber scheint fast schwer vermittelbar. Auch der FC Bayern will den 28-Jährigen nicht fest verpflichten.
  • Demnach soll der FC Barcelona sogar bereit sein, 30 Prozent des Gehalts zu übernehmen, wenn Coutinho für Everton aufläuft.
19:07 Uhr

Klopp: "Die schwierigste Saison, um Meister zu werden"

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Jürgen Klopp musste erstmal googlen.

(Foto: imago images/Action Plus)

Lob, wem Lob gebührt: Teammanager Jürgen Klopp sieht die Leistung seines FC Liverpool durch die außergewöhnlichen Umstände der Coronapause in keiner Weise geschmälert. "Macht uns ein Sternchen hintendran, von mir aus", sagte Klopp vor dem Wiedereinstieg der Reds in die Premier League morgen (20 Uhr/Sky sowie im ntv.de-Liveticker) beim FC Everton.

  • Dies sei "definitiv die schwierigste Saison, um Meister zu werden", sagte der Trainer des weit enteilten Tabellenführers: "Wer Meister wird, erreicht Historisches, weil es ein Jahr ist, das wir niemals vergessen werden. Deshalb würden wir das Sternchen genießen."
  • Viele Experten hatten gefordert, Liverpool, den designierten Meister, künftig in der Liste der Premier-League-Champions gesondert auszuweisen. Das englische Wort "asterisk" für Sternchen habe er googeln müssen, sagte Klopp: "Das kannte ich nur aus den Comics."
  • Liverpool benötigt angesichts seines 22-Punkte-Vorsprungs auf Manchester City noch maximal zwei Siege aus neun Spielen für seine erste Meisterschaft seit 1990.
18:32 Uhr

VfL Bochum verabschiedet vorläufig zehn Spieler

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Fabian bleibt dem Verein in anderer Funktion erhalten.

(Foto: imago images/pmk)

Fast eine komplette Mannschaft: Fußball-Zweitligist VfL Bochum verabschiedet im Rahmen des letzten Heimspiels morgen gegen die SpVgg Greuther Fürth (15.30 Uhr/Sky sowie im ntv.de-Liveticker) vorläufig zehn seiner Spieler. Dies betreffe diejenigen, "deren Verträge in diesem Sommer auslaufen", sagte Sebastian Schindzielorz, Geschäftsführer Sport.

  • Neben Abwehrspieler Patrick Fabian, der zukünftig als Assistenz der Geschäftsführung Sport tätig wird, sind dies Stefano Celozzi, Danilo Soares, Simon Lorenz sowie die Eigengewächse Ulrich Bapoh, Jan Wellers und Maxwell Gyamfi.
  • Zudem werden auch die Leihspieler Jordi Osei-Tutu (FC Arsenal), Manuel Wintzheimer (Hamburger SV) und Vasileios Lampropoulos (Deportivo La Coruna) verabschiedet.
  • Die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie seien immer noch nicht absehbar, sagte Schindzielorz über den vorläufigen Abschied der Spieler und ergänzte: "Ein weiteres Engagement an der Castroper Straße ist dadurch aber nicht endgültig ausgeschlossen, mit dem einen oder anderen Spieler werden wir uns sicher darüber unterhalten, ob er sich seine weitere Zukunft im VfL-Trikot vorstellen kann."
18:00 Uhr

Die Bundesliga macht es spannend

Der 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga macht den 1. FSV Mainz 05 und den FC Augsburg glücklich: Beide Klubs halten die Klasse. Werder Bremen dagegen taumelt und braucht nun Schützenhilfe.

Auch im Kampf um die Champions League bleibt es spannend: Gladbach holt den Matchball, auch weil Bayer schludert. Der FC Bayern hat die Meisterschaft schon sicher, doch Robert Lewandowski schießt einfach immer weiter Tore.

Alles zur Bundesliga lesen Sie hier und hier und hier.

17:32 Uhr

Leno verletzt sich beim Restart vermutlich schwer

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Es besteht Verdacht auf Kreuzbandriss.

(Foto: imago images/PA Images)

Das ist bitter: Der deutsche Fußball-Nationaltorhüter Bernd Leno hat im Premier-League-Spiel des FC Arsenal bei Brighton Hove and Albion möglicherweise eine schwere Verletzung erlitten. Der 28-Jährige verdrehte sich in der ersten Halbzeit nach dem Abfangen einer Flanke extrem schmerzhaft das Knie und musste vom Platz getragen werden. Anscheinend besteht Verdacht auf Kreuzbandriss.

Leicester City hatte am frühen Nachmittag mit einem 1:1 (0:0) beim FC Watford den dritten Platz gefestigt und wird es wahrscheinlich in die Champions League schaffen. Am Sonntag kann der FC Liverpool im Derby beim FC Everton (20 Uhr/Sky sowie im ntv.de-Liveticker) den vorletzten Schritt zur ersten Meisterschaft seit 1990 gehen. Maximal zwei Siege aus neun Spielen fehlen der Mannschaft von Teammanager Jürgen Klopp zum Titelgewinn.

16:53 Uhr

Werder am Abgrund - Gladbach auf Königsklassen-Kurs

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Gebre Selassie offenbart Bremens Gemütszustand.

(Foto: gumzmedia/nordphoto)

Näher als der SV Werder Bremen kann man nicht am Abgrund stehen: Das Team von Florian Kohfeldt ist dem Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga extrem nah. Der Klub liegt gegen den 1. FSV Mainz 05 zurück - schöpft aber durch einen Anschlusstreffer noch Hoffnung. Die Situation spitzt zudem die Partie Fortuna Düsseldorf gegen FC Augsburg zu. Dort steht es 1:1 - damit fehlt nur ein Tor für die Fortuna und Werders Abstieg ist fix.

Im Kampf um die Champions League liegt derzeit Borussia Mönchengladbach glänzend in Position. Das Team von Marco Rose führt gegen den SC Paderborn - gleichzeitig bekommt es Schützenhilfe von Hertha BSC. Die Berliner liegen gegen Gladbach-Konkurrent Bayer 04 Leverkusen vorn.

Alle Spiele können Sie hier live verfolgen.

16:30 Uhr

Zverevs alte Fehler sorgen für überraschende Pleite

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(Foto: imago images/Pixsell)

Der beste deutsche Tennisprofi Alexander Zverev ist enttäuschend in die zweite Station der Adria-Tour gestartet. Bei der vom Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic organisierten Turnierserie verlor der Hamburger im kroatischen Zadar 3:4 (2:7), 3:4 (1:7) gegen den Serben Danilo Petrovic. Der 28-Jährige ist nur der 157. der Weltrangliste, Zverev die Nummer sieben. Der 23 Jahre alte Hamburger offenbarte einmal mehr enorme Probleme beim Aufschlag und leistete sich etliche Doppelfehler in den verkürzten Sätzen. Nachdem Zverev ein 1:3 im zweiten Durchgang noch aufholen konnte, verlor er auch den zweiten Tiebreak. Zweiter Gruppengegner ist am späten Samstagabend der einstige US-Open-Sieger Marin Cilic aus Kroatien, am Sonntag trifft Zverev auf den Russen Andrej Rubljow.

16:01 Uhr

Trotz Corona-Aussperrung: Union-Fans sind in Sinsheim dabei

Eine kleine Feiertour: Nach dem geschafften Klassenerhalt und einer Zusammenkunft am eigenen Stadion hat sich eine kleine Gruppe an Fans des 1. FC Union Berlin auch den Weg nach Sinsheim nicht nehmen lassen.

Vor dem Gastspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim sind vier Union-Fans in Schals und Trikots unmittelbar vor dem Stadion zu sehen, sie zeigen eine Union- und eine Berlin-Fahne und singen lautstark, als der Union-Bus etwa 90 Minuten vor Spielbeginn vor der Arena in Sinsheim vorfährt. Ins Stadion dürfen sie aber natürlich nicht.

Das Spiel können Sie hier im Liveticker verfolgen.

15:23 Uhr

Für Völler käme Werner-Lösung "selbstverständlich" nicht infrage

Rudi Völler. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild

Rudi Völler erwartet von seinen Spielern Einsatz bis zum Schluss.

(Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild)

Im Falle eines Abgangs von Nationalspieler Kai Havertz hat Leverkusens Sportchef Rudi Völler seine klare Haltung in Bezug auf den Abschluss der Europacup-Saison bekräftigt. Es sei für ihn "selbstverständlich", dass in dieser "schwierigen Zeit" ein Spieler nicht gehe, bevor die Saison nicht richtig zu Ende gespielt worden sei, sagte Völler bei Sky. Dies gelte für alle Profis des Fußball-Bundesligisten und nicht nur für den von mehreren Top-Klubs umworbenen Havertz. Für einige Vereine ende die Saison durch die August-Termine eben später, "und die hat man einfach fertig zu spielen", betonte Völler.

14:56 Uhr

Haie-Boss über Saison mit Fans: "Wir sind kein Kirmes-Bierzelt"

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Walter will nicht alleine in der Arena sitzen.

(Foto: imago images/Herbert Bucco)

Träumen ist erlaubt: Philipp Walter, Geschäftsführer der Kölner Haie, hofft auf eine Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit Zuschauern. "Wir sind kein Kirmes-Bierzelt, in dem es drunter und drüber geht, sondern können die Bedingungen in hohem Maße erfüllen, eine Veranstaltung entsprechend durchzuführen", sagte Walter dem "Kölner Stadtanzeiger" zu den Verboten und Einschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie.

  • Die Bundesregierung hat das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende Oktober verlängert. Möglicherweise sollen Events aber früher zugelassen werden, bei denen unter anderem eine Kontaktverfolgung der Teilnehmer möglich ist.
  • "Wir sind sehr zuversichtlich und hoffnungsvoll. Die Entscheidung bedeutet, dass kein generelles Verbot besteht. Es wird dargelegt, welche Möglichkeiten es gibt, Veranstaltungen mit Zuschauern durchzuführen", sagte Walter.
  • Der Klub arbeite mit der Liga und der Lanxess Arena daran, "Konzepte zu entwerfen, die diese Aspekte umsetzen". "Wir haben die Möglichkeit, personalisierte Tickets zu erstellen. Deshalb sehe ich diese Entscheidung als Chance", sagte Walter und warnte: "Ich muss klar sagen: Auf Strecke sind Spiele ohne Zuschauer oder mit dauerhaften Einschränkungen der Besucherzahlen wirtschaftlich nicht zu stemmen."
14:13 Uhr

Zanardis Arzt: "Situation, in der man sterben könnte"

Der frühere Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi befindet sich nach seinem Verkehrsunfall und der Operation weiter in Lebensgefahr. Zwar sei die Operation "so verlaufen, wie sie verlaufen sollte", sagte der behandelnde Arzt Giuseppe Oliveri vor Journalisten in Siena, doch sei die Ausgangssituation sehr schlecht gewesen.

  • Der 53 Jahre alte Zanardi war am Freitag mit seinem Handbike mit einem Lkw kollidiert und hatte sich schwere Kopfverletzungen zugezogen. Mehrere Gesichtsknochen seien gebrochen, hieß es. Der Italiener befindet sich derzeit im künstlichen Koma.
  • Oliveri sagte, dass Zanardi aber "kein hoffnungsloser Fall" sei. Allerdings befände sich der mehrmalige Paralympics-Sieger in einer Situation, "in der man auch sterben" könne.
  • Auch den Hirnschaden, den Zanardi bei dem Unfall davontrug, kann Oliveri nach eigenen Angaben derzeit nicht beurteilen. Dieser werde dann bewertet, "wenn er aufwacht, falls er aufwacht", sagte Oliveri.
13:23 Uhr

Vater Djokovic lästert: Federer, "geh Ski fahren"

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Die Djokovic' haben sich auf Federer eingeschossen.

(Foto: imago/Camera 4/International)

Wie der Sohn, so der Vater: Nachdem Novak Djokovic zuletzt mit seinem Verhalten und seinen Äußerungen in der Corona-Krise für Stirnrunzeln im Tenniszirkus sorgte, ist nun auch der Vater des Weltranglistenersten auffällig geworden.

  • Srdjan Djokovic nahm sich "Familien-Feindbild" Roger Federer vor und griff den 38 Jahre alten Schweizer in der serbischen Talkshow "Spo(r)tlight" öffentlich an.
  • "Warum spielt er immer noch mit 40? Stellen Sie sich vor, ein 40-jähriger Mann spielt immer noch Tennis, wenn er zu Hause so viele andere interessante Dinge tun könnte. Aber er spürt in seinem Nacken den Atem von Nadal und Novak, kann es einfach nicht akzeptieren, dass sie ihn überholen werden", sagte Djokovic Senior.
  • Als Federers Motivation hat er Feindseligkeit gegenüber Djokovic Junior ausgemacht. Daddy Djokovic riet Federer deshalb, schnellstmöglich den Platz endgültig zu verlassen: "Komm schon, zieh deine Kinder auf, mach etwas anderes, geh Ski fahren. Tennis ist nicht das ganze Leben." Zuletzt hatte schon Djokovics Mutter Federer als "ein bisschen arrogant" bezeichnet.
12:46 Uhr

So führte Flick die Bayern verbal zum Titel

Die Bayern feiern ihren 30. Titel. Zu Beginn von Hansi Flicks Amtszeit sieht es noch nicht nach der dominanten Meisterschaft aus, die es am Ende wird. Hier sind die besten Sprüche, seit er Trainer bei den Rot-Weißen ist.

12:10 Uhr

Inter Mailand trauert um Klub-Idol Corso

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Mario Corso wurde 78 Jahre alt.

(Foto: imago sportfotodienst)

Inter Mailand trauert um seinen früheren Meisterspieler und Trainer Mario Corso. Wie der Klub mitteilte, starb der 23-malige Nationalspieler am Samstag im Alter von 78 Jahren. Der Mittelfeldspieler erzielte während seiner Karriere zwischen 1958 und 1973 75 Ligatreffer für Inter. Corso gehörte zur Mannschaft, die unter dem großen Trainer Helenio Herrera Mitte der Sechziger Europas Fußball dominierte.

Corso gewann mit Inter je zweimal den Europapokal der Landesmeister und den Weltpokal, viermal wurde er Meister. Direkt nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn wurde er Trainer und in der Saison 1985/86 schließlich zum Chefcoach befördert. Zuletzt arbeitete er als Scout für die Nerazzurri.

11:37 Uhr

Größter Champion ohne Titel erklimmt Podium

Um die Wartezeit auf die neue Saison zu verkürzen, präsentiert ntv.de Highlights aus der Historie der Formel 1 - passend zum Datum. Am 20. Juni 1954 steigt der Gentlemen des Rennzirkus zum ersten Mal aufs Podium: Sir Stirling Moss.

11:11 Uhr

Trump mischt sich ein: "NFL plant sicheren Saisonstart"

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(Foto: imago images/ZUMA Press)

Fraglich, wer das entscheidet: Donald Trump hat dem medizinischen Berater der US-Regierung und führenden Immunologen Anthony Fauci im Hinblick auf den Saisonstart der US-Football-Liga NFL widersprochen.

  • "Tony Fauci hat nichts mit der NFL zu tun", schrieb der US-Präsident: "Sie planen einen sehr sicheren und kontrollierten Saisonstart." Fauci hatte am Donnerstag gesagt, dass die Möglichkeit einer Saisonabsage der NFL aufgrund des Coronavirus bestehe. "Wenn die Spieler nicht in einer Blase sind - isoliert von der Gesellschaft und beinahe jeden Tag getestet - dann ist es schwer vorstellbar, wie Football in diesem Herbst gespielt werden soll", sagte Fauci bei CNN.
  • Auch NFL-Chefarzt Allen Sills ist gegen Faucis Vorschlag, in einer "Blase" zu spielen. "Wir halten es weder für praktisch noch für angebracht, eine Blase zu konstruieren", sagte Sills. "Jeder, der positiv getestet wird, wird isoliert, bis er medizinisch geeignet ist, zurückzukehren."
  • Bislang hält die NFL am geplanten Saisonbeginn am 10. September fest, schon Ende Juli sollen die Trainingslager beginnen.
10:14 Uhr

Calmund erwartet "absoluten Knüller"

Der erste und der letzte Tabellenplatz der Bundesliga-Saison stehen schon fest. Jeweils davor und dahinter geht es zwei Spieltage vor Schluss aber noch knackig zu. Rainer Calmund blickt voraus, ob Werder Bremen die Klasse noch hält und seine Leverkusener tatsächlich Vizemeister werden.

09:25 Uhr

Kruse soll seit Monaten kein Gehalt bekommen haben

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Max Kruse hat seine vorzeitige Vertragskündigung bei Fenerbahce Istanbul mit ausstehenden Gehaltszahlungen begründet. Er habe den Kontrakt am 18. Juni mit sofortiger Wirkung gekündigt, denn "ich sah mich bedauerlicherweise zu diesem Schritt gezwungen, weil der Club mir seit Februar 2020 nahezu mein vollständiges Gehalt nicht bezahlt hatte", schrieb der frühere Bundesliga-Profi auf Instagram.

Die seit Februar 2020 bestehenden Rückstände seien zu einem erheblichen Teil bis heute nicht ausgeglichen. "Ich habe in meiner Karriere niemals Verträge gebrochen und würde keine Kündigung aussprechen, wenn Fenerbahce sich an die vertraglich geregelten Abmachungen gehalten hätte. Ich bitte um Verständnis, dass ich mich zu weiteren Einzelheiten in der Öffentlichkeit nicht äußern werde", teilte der 32-Jährige mit. Am Donnerstag hatte der türkische Erstligist mitgeteilt, dass Kruse seinen Kontrakt einseitig gekündigt habe.