Samstag, 21. Januar 2023Der Sport-Tag

22:41 Uhr

Nach Triumph gönnt sich Herrmann-Wick eine Pause

Nach ihrem Triumph in der Verfolgung von Antholz verzichtet Biathletin Denise Herrmann-Wick auf einen Start in der abschließenden Staffel am Sonntag. Bei der WM-Generalprobe gehen um 11.45 Uhr (ZDF und Eurosport) nun Vanessa Voigt, Sophia Schneider, Janina Hettich-Walz und Hanna Kebinger an den Start. In dieser Formation ist das deutsche Damen-Quartett noch nie gelaufen.

  • Nicht dabei ist auch Ex-Staffel-Weltmeisterin Franziska Preuß. Bei ihrer Weltcup-Rückkehr nach mehrwöchiger Krankheitspause musste sich die 28-Jährige mit den Rängen 34 in der Verfolgung und 38 im Sprint zufriedengeben. Läuferisch kann die Bayerin nach ihren Ausfällen einfach noch nicht wieder mithalten.
  • In den bisherigen drei Staffelrennen der Saison waren die DSV-Damen zweimal Zweite geworden, zuletzt in der Vorwoche beim Heim-Weltcup in Ruhpolding - da auch ohne Herrmann-Wick.
  • Bei den Männern nominierte Bundestrainer Mark Kirchner für das Rennen (14.30 Uhr) David Zobel, Johannes Kühn, Benedikt Doll und Roman Rees. Sie waren in dieser Formation in Ruhpolding auf Platz zwei gelaufen. In allen Teamrennen des Winters standen die Deutschen bisher auf dem Podium.
21:16 Uhr

"Er allein kann nicht Deutschland retten": Was Netzer von Völler hält

Für Ex-Nationalspieler Günter Netzer ist Rudi Völler als neuer Nationalmannschaftsdirektor "eine sehr gute Wahl" des Deutschen Fußball-Bundes. "Alleine kann er das aber nicht herumreißen. Keiner wird so dumm sein, es von ihm zu verlangen. Er allein kann nicht Deutschland retten", sagte der 78 Jahre alte Europameister von 1972 und Weltmeister von 1974 beim "Ball des Sports" in Frankfurt.

  • "Die Mannschaft muss an sich arbeiten, der Trainer muss das zusammenbringen und das Umfeld muss stimmen: Dann kann eine gute Vorbereitung auf die EM 2024 in Deutschland zum Erfolg führen, dann kann es vielleicht auch funktionieren."
  • Das DFB-Team war bei der WM in Katar schon in der Vorrunde ausgeschieden. Dennoch traut Netzer der Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick zu, bei der Heim-Europameisterschaft um den Titel zu kämpfen. "Ja, wir haben eine hochtalentierte Mannschaft", meinte er. "Man hat aber bei der WM gesehen, dass das nicht ausreicht. Es muss die richtige Einstellung zu der ganzen Angelegenheit da sein. Da hat etwas gefehlt, talentiert sind sie alle."
20:34 Uhr

Kuriose Unterbrechung: Drohne stört Premier League

Kurioser Zwischenfall beim Premier-League-Match zwischen dem FC Southampton und Aston Villa: Weil im St.-Mary's-Stadion eine Drohne gesichtet wurde, musste die bis dato torlose Partie in der ersten Halbzeit vorübergehend gestoppt werden. Schiedsrichter Michael Salisbury schickte nach rund 40 Minuten beide Mannschaften in die Kabine. Die Zuschauer wurden gebeten, zu warten.

  • Nach Rücksprache mit der Polizei durften die Spieler kurze Zeit später schon wieder zurück auf den Platz. Trotz des Vorfalls wurden am Ende der ersten Halbzeit nur zwei Minuten nachgespielt.
  • Es war nicht das erste Mal, dass ein Premier-League-Match wegen eines Drohnenflugs pausiert werden musste. In der vergangenen Saison gab es einen ähnlichen Vorfall bei der Partie des FC Brentford gegen die Wolverhampton Wanderers. Damals dauerte die Unterbrechung allerdings deutlich länger.
  • Für Southampton war es ein gebrauchter Nachmittag. In der zweiten Hälfte erzielte Ollie Watkins (77. Minute) das Siegtor für Aston Villa. Besonders bitter für die Gastgeber: Ein vermeintlicher Treffer von James Ward-Prowse (62.) wurde wegen eines vorausgegangenen Fouls im Strafraum nach Videobeweis aberkannt. Die Saints bleiben damit Tabellenletzter.
19:41 Uhr

"Natürlich bist du Tabellenletzter": Warum Schalkes Coach an Klassenerhalt glaubt

Schalkes Trainer Thomas Reis denkt trotz des großen Rückstands zu den rettenden Plätzen in der Fußball-Bundesliga nicht ans Aufgeben. "Es geht immer weiter, jetzt sind es nur noch 18 Spiele. Wir wissen, dass wir punkten müssen. Natürlich bist du Tabellenletzter, also sind die meisten Mannschaften ein bisschen besser als du", sagte der Coach nach dem 0:3 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt beim Start bei Sky.

Am Dienstag bekommen es die Königsblauen, die sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz liegen, mit DFB-Pokalsieger RB Leipzig zu tun. "Wir haben unsere Fans im Rücken und ein Stadion, das eine riesige Wucht ausstrahlen kann. Wir müssen den Funken auf dem Platz zu den Zuschauern bringen. Das Spiel geht auch wieder bei 0:0 los, auch wenn heute die Niederlage gerade in der Höhe sehr weh tut", sagte Reis.

18:47 Uhr

"Schlechtes Image bleibt hängen": WM-Spieler entsetzt Sperre wegen Beiß-Attacke

Der Deutsch-Amerikaner Paul Skorupa ist nach seiner vermeintlichen Beißattacke bei der Handball-WM für zwei Spiele gesperrt worden. Das bestätigte der Weltverband IHF, das US-Team legte keinen Einspruch ein. Damit ist das Turnier für den US-Nationalspieler vorzeitig beendet.

  • "Die Entscheidung ist komplett falsch. Ich bin einfach nur traurig", sagte der gebürtige Düsseldorfer den "Lübecker Nachrichten". "Ich bin ziemlich am Ende, habe die letzten zwei Tage schlecht geschlafen. Ich bin jetzt in einer schwierigen Situation, muss lernen, mich damit abzufinden. Denn das schlechte Image bleibt hängen, da kann ich sagen, was ich will."
  • Beim WM-Hauptrundenspiel der USA gegen Bahrain (27:32) hatte Skorupa, der beim Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau spielt, seinen Gegenspieler Husain al-Sayyad offenbar in den Arm gebissen. Der 23 Jahre alte Kreisläufer sah die Blaue Karte, im Anschluss bestritt er die Vorwürfe.
18:07 Uhr

Hertha BSC auf Platz 17 und frustriert: "Das war heute scheiße"

Bei Hertha BSC herrscht nach der deutlichen Pleite beim direkten Abstiegskonkurrenten VfL Bochum Tristesse pur. "Wenn wir so auftreten wie heute, brauchen wir nicht von Punkten zu reden. Dafür müssen wir rennen, kämpfen, beißen", kommentierte Berlins Marco Richter nach dem 1:3 (0:2) bei Sky und konstatierte: "Schnell abhaken, das war heute scheiße." Maximilian Mittelstädt ergänzte: "Es ist ärgerlich, wenn du drei Bälle aufs Tor kriegst und alle sind drin."

17:14 Uhr

Abwahl scheitert deutlich: Jansen bleibt Präsident des HSV

Marcell Jansen bleibt Präsident des Hamburger SV. Auf der Mitgliederversammlung des Fußball-Zweitligisten am Samstag verfehlten zwei zusammengeführte Abwahlanträge die erforderliche Zweidrittelmehrheit deutlich. 73,43 Prozent lehnten den Antrag ab, 26,67 Prozent stimmten für eine Absetzung. Insgesamt waren 636 Stimmen abgegeben worden.

  • Im Vorfeld hatte Jansen angekündigt, schon bei einer einfachen Mehrheit für die Anträge sich freiwillig zurückzuziehen.
  • Die beiden Antragssteller hatten in ihren Begründungen Jansen vor allem Fehler in seiner Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender der Fußball AG vorgeworfen. Unter anderen war er für seinen zögerlichen Umgang mit dem umstrittenen und im September nach zehn Monaten zurückgetretenen Finanzvorstand Thomas Wüstefeld kritisiert worden.
  • In der fast zweistündigen Aussprache zu den Anträgen teilten etliche Redner einige in den Anträgen aufgeführten Kritikpunkte, doch die Mehrheit sprach sich zugleich auch für einen Verbleib des früheren Bundesliga-Profis aus.
  • Jansen ist seit 2019 an der Spitze des Traditionsvereins. Anfang 2021 war er nach einem Streit mit seinen damaligen Stellvertretern Thomas Schulz und Moritz Schaefer zurückgetreten. Im August desselben Jahres wurde er wiedergewählt. Seine Amtszeit läuft bis 2025.
16:50 Uhr

Bobic sehr "froh, dass Rudi Völler das macht"

Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic hat die Wahl von Rudi Völler für die Position des neuen Nationalmannschaftsdirektors sehr positiv aufgenommen. "Ich bin froh, dass Rudi Völler das macht", sagte Bobic bei Sky. Er sei davon überzeugt, "dass er mit seiner Art der Nationalmannschaft unheimlich viel Selbstvertrauen geben kann". Auch der Name von Bobic war in der Diskussion um die Besetzung des Postens genannt worden.

Völler war am Freitag vorgestellt worden. Vorgeschlagen worden war der frühere Teamchef von der Taskforce des DFB, in der dem Vernehmen nach auch über Bobic diskutiert worden war. "Es gab nie eine Bewerbung von meiner Seite, dass mein Name gespielt wird, ja ist so", sagte Bobic. Er stehe immer "mit Rat und Tat" zur Seite.

15:51 Uhr

Eintracht-Machtwort bei Frankreichs WM-Blickfang

Eintracht Frankfurts Sportchef Markus Krösche denkt nicht an einen baldigen Verkauf von Frankreichs WM-Star Randal Kolo Muani. "Er ist hier und soll noch ein bisschen bleiben. Er hat noch viele Entwicklungsfelder und sehr gute Voraussetzungen. Wir denken nicht an Abschied, sondern denken an diese Saison und an die nächsten Jahre mit ihm zusammen", sagte Krösche bei Sky.

  • Dass Kolo Muani im WM-Finale die riesige Chance kurz vor Ende der Verlängerung gegen Argentinien vergeben hatte, habe ihn bei seiner Rückkehr nach Frankfurt nicht belastet. "Er hat seine Stärke daraus gezogen und sich ab dem ersten Tag wieder auf Frankfurt konzentriert", so Krösche.
  • Der Stürmer kam im Sommer vom FC Nantes und besitzt in Frankfurt noch einen Vertrag bis 2027, er wird bereits bei europäischen Top-Klubs gehandelt. "Er hat ein sehr gutes halbes Jahr gemacht. Er wird vor neue Herausforderungen gestellt und die muss er lösen", betonte Krösche.
14:59 Uhr

Schach-Eklat: Offizieller verhöhnt ukrainische Kriegsopfer

FIDE-Vorstandsmitglied Aleksandr Martynov, im Weltverband hauptverantwortlich für rechtliche Angelegenheiten, hat in einem Interview für einen Eklat gesorgt und ukrainische Kriegsopfer verhöhnt. Während der Live-Übertragung eines Interviews wurde der Russe, der in einem Zimmer vor einer kahlen blauen Wand saß, gefragt, was denn das bei ihm für ein "hässlicher Hintergrund" sei. Mit einem Lächeln im Gesicht antwortete er: "Es ist nicht Mariupol." Martynovs bizarrer Scherz löste in der Schach-Szene eine Welle der Empörung aus. Die ukrainische Stadt Mariupol erlangte im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine traurige Bekanntheit und war Ziel schwerer russischer Angriffe. Große Teile der Stadt wurden zerstört, Tausende Menschen verloren bei den Gefechten ihr Leben.

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14:17 Uhr

Haft wegen Vorwurf der sexuellen Aggression: Klub schmeißt Brasilien-Legende raus

Der mexikanische Fußballclub UNAM Pumas hat sich von dem in Spanien in Untersuchungshaft sitzenden brasilianischen Nationalspieler Dani Alves getrennt. "Mit dieser Entscheidung bekräftigt der Klub seine Verpflichtung, keine Handlungen von Mitgliedern unserer Institution zu tolerieren, die gegen den Geist der Universität und ihre Werte verstoßen", teilte der Klub auf seiner Internetseite mit. Der Erstligist gehört zur Nationaluniversität von Mexiko. Der 39-jährige Alves war erst im vergangenen Jahr vom FC Barcelona nach Mexiko gewechselt. Am Freitag war der Brasilianer in Barcelona wegen des Vorwurfs der sexuellen Aggression in Untersuchungshaft ohne Kautionsmöglichkeit genommen worden. Der Profi hatte den Vorwurf vor einigen Tagen in einem TV-Interview zurückgewiesen.

13:40 Uhr

Ausrufezeichen vor WM: Furiose Herrmann-Wick siegt in Antholz

Biathlon-Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick hat weniger als drei Wochen vor der Heim-WM eindrucksvoll ihre Titelambitionen untermauert. Die 34-Jährige feierte in der Weltcup-Verfolgung von Antholz ihren zweiten Saisonsieg. Nach zehn Kilometern lag Hermann-Wick im Ziel 11,0 Sekunden vor der Italienerin Lisa Vittozzi (2 Strafrunden), Dritte wurde Elvira Öberg aus Schweden (2/+17,2). Zuletzt hatte Herrmann-Wick Anfang Dezember den Sprint von Hochfilzen gewonnen. In Antholz verbesserte sie sich trotz zweier Strafrunden von Rang sechs an die Spitze, es war der insgesamt zehnte Weltcupsieg ihrer Karriere. Hannah Kebinger (1/+1:19,6) gelang in ihrem erst zweiten Saisonrennen mit Rang zehn ihr bestes Karriereergebnis, Janina Hettich-Walz (4/+1:26,7) bestätigte als Zwölfte ihren starken Sprint. Sophia Schneider (4/+1:59,8) landete erneut auf Rang 21, Vanessa Voigt (2/+2:18,4) erreichte den 25. Platz.

13:25 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen zum Mittag

12:45 Uhr

Platz für Wunschspieler: Mittelfeldmann soll FC Bayern verlassen

Sport.de

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Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht der FC Bayern unmittelbar vor der Verpflichtung von Konrad Laimer. Der sich anbahnende Sommer-Wechsel des Wunschspielers bedeutet für einen anderen Münchner derweil offenbar endgültig das Aus. Wie "Sky"-Reporter Florian Plettenberg berichtet, zeichne sich ab, dass Marcel Sabitzer den Verein im Zuge einer Personal-Rochade verlassen soll. Anscheinend muss er Platz machen, damit Laimer seinen Kaderplatz übernehmen kann.

In den letzten Tagen hatten sich die Zeichen verdichtet, dass Laimer im Juli nach München wechselt, wenn sein Vertrag bei RB Leipzig ausläuft. Laut "Kicker" ist der ablösefreie Wechsel gar schon "beschlossene Sache". "Sky" berichtet nun, dass Medizincheck und Vertragsunterschrift inzwischen unmittelbar bevorstünden. Der Rekordmeister hatte sich schon im vergangenen Jahr um den Mittelfeldmotor bemüht, damals war aber keine Einigung über eine Ablösesumme zustande gekommen.

12:13 Uhr

Siegemund verpasst Achtelfinale trotz starken Auftritts

Laura Siegemund hat ihren erstmaligen Achtelfinaleinzug bei den Australian Open trotz großen Kampfes verpasst. Die 34-Jährige aus Metzingen unterlag am Samstag im Drittrundenduell der favorisierten Französin Caroline Garcia 6:1, 3:6, 3:6. Damit findet die Runde der letzten 16 von Melbourne erstmals seit 2010 ohne deutschen Profi in beiden Einzelkonkurrenzen statt. Siegemund spielte gegen die Siegerin der WTA-Finals des vergangenen Jahres von Beginn an forsch auf. In der zweiten Runde hatte sie schon die Rumänin Irina-Camelia Begu überrascht, nun wollte sie gegen Garcia nachlegen, musste am Ende aber doch die Klasse ihrer Gegnerin anerkennen. Siegemunds größter Erfolg auf Grand-Slam-Level bleibt der Viertelfinaleinzug 2020. In Melbourne hatte sie auch bei ihrem Debüt vor sieben Jahren die dritte Runde erreicht.

11:44 Uhr

Bedingungen zu "brutal": Herrmanns Crew konnte nicht miteinander reden

Segler Boris Herrmann hat mit seinem Team bei der ersten Etappe des Ocean Races Platz drei belegt. Die 1900 Seemeilen von Alicante nach Mindelo auf den Kapverden absolvierte die Malizia – Seaexplorer in 5 Tagen, 16 Stunden, 35 Minuten, 21 Sekunden. Den Etappensieg hatte sich in den frühen Morgenstunden des Samstags Kevin Escoffiers Schweizer Team Holcim – PRB nach 5 Tagen, 11 Stunden, 1 Minute, 59 Sekunden gesichert. Knapp drei Stunden später war Charlie Enrights mit dem US-Team 11th Hour Racing ins Ziel gekommen.

"Ich bin super glücklich mit der Leistung unseres Bootes und meines Teams", sagte Herrmann im Zielhafen von Mindelo. Weiter berichtete der 41-jährige Hamburger: "Es hat fast drei Tage gedauert, bis wir miteinander sprechen konnten, weil es an Bord nach dem Start in den harten Bedingungen so laut und brutal zuging. Danach haben wir beinahe Champagner-Bedingungen genossen, ziemlich schnelles und schönes Segeln."

11:12 Uhr

Konkurrenz für FC Bayern: England-Riese wirbt um Starstürmer Kane

Der FC Bayern soll den Starstürmer Harry Kane als möglichen Sommer-Neuzugang im Blick haben. Doch die Münchner erhalten wohl große Konkurrenz durch Manchester United. Laut der "Daily Mail" hat Trainer Erik ten Hag den Tottenham-Angreifer zur "Top-Priorität" erklärt. Kane soll einen Wechsel zu den Red Devils nicht ausschließen, heißt es.

10:47 Uhr

Deutsche Ski-Adler springen in Sapporo erneut hinterher

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Nicht ganz zufrieden: Andreas Wellinger.

(Foto: dpa)

Die deutschen Ski-Adler haben beim zweiten Springen im japanischen Sapporo den zweiten Rückschlag hinnehmen müssen. Von sechs gestarteten DSV-Athleten gelang wie schon am Vortag nur Andreas Wellinger ein Sprung unter die besten zehn Springer. Der Traunsteiner flog beim Sieg des Österreichers Stefan Kraft mit zweimal 130 Metern auf Rang sieben. Zweiter wurde der norwegische Vierschanzentournee-Gewinner Halvor Egner Granerud vor dem japanischen Vortagessieger Ryoyu Kobayashi. Weltcup-Spitzenreiter Dawid Kubacki aus Polen wurde Vierter.

Auf der Olympia-Schanze von 1972 enttäuschten abermals Karl Geiger und Markus Eisenbichler. Nach Eisenbichlers positivem Ausreißer vergangene Woche in Zakopane setzte sich nun der Abwärtstrend des Oberbayers wieder fort: Nach Platz 23 am Vortag erreichte der 31-Jährige am Samstag nicht mal mehr den zweiten Durchgang. Der Oberstdorfer Geiger landete auf Platz 22.

10:15 Uhr

Höllenritt bei Nacht: Lindsey Vonn rast die Streif herunter

Lindsey Vonn hat in ihrer Karriere alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt: Olympiagold, WM-Titel, den Gesamtweltcup. Bei 82 Weltcup-Rennen stand sie ganz oben – Rekord. Ein großes Ziel blieb für die Amerikanerin aber: Einmal die Streif herunterrasen, die Mutter aller Abfahrten.

Done! Noch bevor am Freitag die Männer am Freitag das 83. Hahnenkamm-Rennen eröffneten, stürzte Vonn ins Tal. Als erste Frau. Als erste Athletin überhaupt bei Nacht. "Ich wusste, dass das Risiko nochmals größer wird, wenn ich die Streif in der Nacht bezwingen will. Wir haben die Schlüsselstellen gut ausgeleuchtet", berichtete Vonn. "Erst wenn man die Streif bezwingt, ist man ein echter Downhiller. Ich hatte schon immer Respekt für alle Athleten, die die Streif bezwungen haben. Jetzt sogar noch mehr", sagte die 38-Jährige. Und weiter: "Es ist so steil, man baut so extrem schnell Speed auf. Es war rundherum dunkel und ich konnte nur bis zur Mausefalle sehen und ich hatte das Gefühl, als ob ich über den Rand der Welt hinweg springen würde. Ich glaube, ich war noch nie in meinem Leben so nervös vor einem Start, es war mental eine meiner größten Challenges."

09:43 Uhr

Biathlon-Dominator: "Leute warten nur auf mein Scheitern"

Für Norwegens Ausnahme-Biathleten Johannes Thingnes Bö sind seine Dauersiege alles, aber nicht langweilig. "Ist es langweilig, Messi und Ronaldo zu schauen? Ist es nicht. Für den Sport ist es wichtig, große Athleten zu haben. Das zieht das Interesse", sagte der 29-Jährige nach seinem Erfolg im Sprint von Antholz. Es war sein zehnter Saisonsieg und der 62. im Weltcup insgesamt. Damit ist er drittbester Skijäger der Geschichte hinter Ole Einar Björndalen (94) und Martin Fourcade (79).

In zwölf von 13 Rennen stand er auf dem Podium, auch am Samstag (15 Uhr/ZDF und Eurosport) geht er als Gejagter in die Verfolgung. Während die Konkurrenz angesichts der Dominanz des fünfmaligen Olympiasiegers genervt ist, hat es für Bö auch was Gutes: "Wenn die Großen fallen, ist es das Beste, was man im TV sehen kann", sagte er. "Die Leute warten nur auf mein Scheitern und sie werden sagen, es ist das Größte, wenn es passiert." Doch drei Wochen vor der Weltmeisterschaft in Oberhof (8. bis 19. Februar) kann Bö sich nur selber schlagen, die Konkurrenz hat nur eine Chance, wenn er patzt.

09:21 Uhr

Tennis-Teenie Rune macht in Melbourne Eindruck

Teenager Holger Rune macht in Melbourne weiter Eindruck. Der 19 Jahre alte Däne ist ohne Satzverlust ins Achtelfinale der Australian Open eingezogen. Rune setzte sich am Samstag 6:4, 6:2, 7:6 (7:5) gegen den Franzosen Ugo Humbert durch und geht nun ein schweres Duell mit Andrej Rublew an. Der Russe schaltete den Engländer Daniel Evans 6:4, 6:2, 6:3 aus. Rune sorgte auf Grand-Slam-Niveau erstmals im vergangenen Jahr bei den French Open so richtig für Aufsehen, als er das Viertelfinale erreichte. Der Weltranglistenzehnte gewann im vergangenen Jahr drei Titel, darunter war auch das ATP-Turnier in München.

08:43 Uhr

So lief das Bayern-Debüt von Yann Sommer

Bayern-Coach Julian Nagelsmann hat seinen neuen Torwart Yann Sommer nach dessen Debüt gelobt. "Yann hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Es ist keine ganz leichte Situation mit dem ganzen Drumherum", sagte er nach dem 1:1 (1:0) zum Bundesliga-Restart beim DFB-Pokalsieger und Meisterschaftskonkurrenten RB Leipzig am Freitag. Sommer, dessen Wechsel von Borussia Mönchengladbach zu den Bayern am Donnerstag offiziell verkündet worden war, hatte als Ersatz des langzeitverletzten Kapitäns Manuel Neuer (Unterschenkelbruch) in der Startelf gestanden. "Er hat das sehr gut gemacht von der Präsenz und Ausstrahlung her. Er hat nicht viel halten müssen, aber hat ein paar Ecken und Flanken abgefangen und war fußballerisch sehr gut."

Sommer, der einen Vertrag bis 2025 besitzt, sieht indessen in der Abstimmung mit seinen Teamkollegen noch Luft nach oben. "Ich fand es schon ziemlich gut, aber mit dem Ball weiß man manchmal nicht, wie die Spieler laufen. Daran werden wir im Training arbeiten. Ich freue mich auf einen ruhigeren Tag und dann geht es ins erste Heimspiel", sagte er bei DAZN. Am Dienstag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) treffen die Bayern auf den 1. FC Köln.

08:11 Uhr

"Netflix-Fluch" mischt die Australian Open auf

Ein "Netflix-Fluch" sorgt bei den Australian Open für Gesprächsstoff. Neun der zehn Profis, die in der Tennis-Dokumentation "Break Point" begleitet worden waren, mussten in Melbourne bereits ihre Sachen packen oder konnten zum ersten Jahreshighlight gar nicht erst antreten. Zuletzt erwischte es in der dritten Runde die griechische Weltranglistensechste Maria Sakkari, die überraschend an der Chinesin Zhu Lin scheiterte. Auch hoch eingeschätzte Profis wie Casper Ruud (Norwegen), Matteo Berrettini (Italien) oder Ons Jabeur (Tunesien), die allesamt schon in Grand-Slam-Finals standen, waren zuvor Down Under früh gescheitert.

Der einzig verbliebene Protagonist aus dem Format des Streamingdienstes ist Felix Auger-Aliassime. "Meine Freundin hat mir davon erzählt", sagte der Kanadier nach seinem Achtelfinaleinzug: "Mir war das nicht bewusst: "Vielleicht haben die Spieler, die verloren haben, das Gefühl, dass es irgendeinen Zusammenhang gibt. Ich glaube das aber nicht." Mit "Break Point" soll nach dem Vorbild der Formel-1-Doku "Drive to Survive" das Tennis einem breiteren Publikum nähergebracht werden.

07:36 Uhr

Superstar Kilde wendet "Streif"-Katastrophe knapp ab

Der norwegische Ski-Star Aleksander Aamodt Kilde erlebt bislang turbulente Tage auf der legendären Streif. "Das war nahe an einer Katastrophe. Ich habe schon Gas gegeben, aber so ist Kitzbühel", sagte der 30-Jährige dem ORF nach der Abfahrt am Freitag, bei der er um Haaresbreite in den Fangzaun gerast wäre. Kilde hatte einen Sturz gerade noch verhindern können und war letztlich 16. geworden. Bei der zweiten Abfahrt an diesem Samstag (11.30 Uhr/ZDF und Eurosport) zählt er wieder zu den Favoriten. Dabei ist Kilde sogar mit einem Handicap unterwegs. Beim Training am Donnerstag hatte er einmal in den Schnee greifen müssen und dabei einen kleinen Bruch nahe des rechten Handgelenks erlitten. Die Blessur bereite ihm aber keine Probleme, erklärte Kilde. Vier der bisherigen sieben Abfahrten der Saison hat er gewonnen. Die übrigen drei gingen an den Österreicher Vincent Kriechmayr - auch die erste des Wochenendes in Kitzbühel am Freitag.

06:54 Uhr

Kein Platz für Bayern-Ikone: So reagiert Müller auf seine JokerrolleSiemer

Thomas Müller nahm seinen Kurzeinsatz für den FC Bayern im Spitzenspiel zum Bundesliga-Wiederbeginn recht locker. Der 33 Jahre alte Offensivmann zeigte sich auch nach seiner späten Einwechslung am Freitagabend erst in der 83. Minute für Fußball-Nationalmannschaftskollege Serge Gnabry verständnisvoll. "Jeder einzelne muss sich da dem Team unterordnen, das gilt genauso auch für mich", sagte Müller nach dem 1:1 bei Verfolger RB Leipzig. Auf die Frage, ob er lieber früher eingewechselt worden wäre, entgegnete er zudem: "Grundsätzlich ist man immer bereit, man ist bereit für alles." Er stehe insgesamt mit Trainer Julian Nagelsmann "da in einem guten Kontakt und Austausch". Dieser hatte in der Pressekonferenz vor der Partie betont: "Thomas ist ein extrem wichtiger und bedeutender Spieler für mich, wir sind sehr viel im Austausch." Sie seien beide sehr kommunikative Menschen, ergänzte Müller am Freitag. "Wir reden ganz offen miteinander."

06:37 Uhr

Überragender Franz Wagner führt Orlando zum Sieg

Der stark aufgelegte Basketball-Nationalspieler Franz Wagner hat Orlando Magic in der NBA zum Sieg geführt. Beim 123:110-Erfolg gegen die New Orleans Pelicans erzielte der 21-Jährige 30 Punkte und kam zudem auf neun Assists. Sein Bruder Moritz Wagner steuerte von der Bank kommend fünf Punkte bei. Center Isaiah Hartenstein kassierte dagegen mit den New York Knicks die dritte Pleite in Folge. Bei der 124:139-Niederlage bei den Atlanta Hawks schaffte der 24-Jährige zwei Punkte und sechs Rebounds. Die Knicks müssen im Play-off-Rennen zulegen, Orlando will sich weiter aus dem Tabellenkeller der Eastern Conference absetzen.

05:55 Uhr

Chelsea im wilden Rausch: 20-Jähriger kommt für 40 Millionen Euro

Der FC Chelsea rüstet seinen Kader für die englische Premier League weiter auf. Die Blues gaben am Freitag die Verpflichtung des englischen Junioren-Nationalspielers Noni Madueke vom niederländischen Fußball-Club PSV Eindhoven bekannt. Der 20-Jährige, der Berichten zufolge knapp 40 Millionen Euro gekostet haben soll, unterschrieb in London einen Vertrag bis zum Sommer 2030 mit der Kluboption auf ein weiteres Jahr. "Ich bin sehr glücklich, bei einem der besten Klubs der Welt unterschrieben zu haben", sagte Madueke. Zuvor hatte der FC Chelsea, der an diesem Samstag bei Jürgen Klopps FC Liverpool spielt, auch das ukrainische Top-Talent Mychajlo Mudryk (22), Angreifer David Fofana (20), Innenverteidiger Benoit Badiashile (21), Mittelfeldspieler Andrey Santos (18) und auch Portugals Nationalstürmer Joao Felix (23) nach London geholt.

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