Samstag, 25. Juli 2020Der Sport-Tag

Heute mit Tobias Nordmann & Torben Siemer
22:10 Uhr

Bundesligist meldet ersten Corona-Fall der neuen Saison

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Kevin Mbabu (links) hat sich infiziert.

(Foto: Groothuis/Witters/Pool/Witters)

Der Wolfsburger Kevin Mbabu wurde positiv auf das Coronavirus getestet, wie der Fußball-Bundesligist kurz vor dem Trainingsauftakt mitteilte. Der am Mittwoch durchgeführte Test habe bei dem Schweizer einen positiven Befund aufgewiesen. Der 25-Jährige befindet sich bis auf Weiteres in häuslicher Quarantäne. "Kevin ist aktuell symptomfrei. Wir warten jetzt den weiteren Verlauf ab und sind hierzu wie auch schon in den vergangenen Monaten in einem engen und sehr guten Austausch mit dem Gesundheitsamt Wolfsburg", sagte VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer.

Da der positive Test bei Mbabu zu Beginn der Vorbereitung passiert ist, sind die Auswirkungen noch relativ gering. Sehr wahrscheinlich wird der Rechtsverteidiger das Achtelfinal-Rückspiel in der Europa League am 5. August in Kiew gegen Schachtjor Donezk verpassen. Danach dürfte er dem VfL aber wieder zur Verfügung stehen. Ein positiver Befund während der vergangenen Saison hätte dagegen gravierendere Folgen haben können. So musste das Team von Dynamo Dresden zwei Wochen in Quarantäne, weil es positive Fälle in der Mannschaft gab.

21:48 Uhr

Inter wahrt Restchance auf Meisterschaft

Inter Mailand hat in der italienischen Serie A eine Restchance auf die Meisterschaft gewahrt. Beim abstiegsbedrohten CFC Genua gewann das Team von Trainer Antonio Conte am 36. Spieltag mit 3:0 (1:0) und bleibt damit an Serienmeister Juventus Turin dran. Romelu Lukaku erzielte in der 34. Minute die Führung, kurz vor Ende der Partie sorgten Alexis Sanchez (82.) und Lukaku (90.+3) für die Entscheidung. Inters Chancen auf den Scudetto sind trotz der drei Punkte aber eher gering. Juve könnte mit einem Sieg gegen Sampdoria Genua am Sonntag die neunte Meisterschaft in Serie perfekt machen.

21:08 Uhr

Ein Zlatan Ibrahimovic hört nicht auf

Zlatan Ibrahimovic vom italienischen Fußball-Erstligisten AC Mailand hat auf typisch selbstbewusste Art sämtliche Rücktrittsgerüchte vom Tisch gewischt. "Sie glauben also, dass ich am Ende bin, dass meine Karriere bald zu Ende geht. Sie kennen mich nicht", sagte der Schwede in einem Instagram-Video an alle Medien gerichtet, die über ein baldiges Karriereende des 38-Jährigen spekuliert hatten.

"Ich habe ihnen nur eine Sache zu sagen", so Ibrahimovic in typischer Zlatan-Manier: "Ich bin nicht wie sie. Ich bin Zlatan Ibrahimovic und ich wärme mich gerade erst auf." Seine Botschaften unterlegte der Stürmer filmisch mit den schönsten Treffern seiner bereits 21 Jahre andauernden Profi-Karriere. Noch vor zwei Wochen hatte Ibrahimovic mit geheimnisvollen Aussagen die Gerüchte um ein mögliches Karriereende selbst angeheizt. "Es tut mir für die Tifosi leid, sie könnten mich bald nicht mehr live sehen. Ob ich in Mailand bleibe? Ich habe noch einen Monat, um Spaß zu haben, danach geschehen Dinge, die man nicht kontrollieren kann. Ich bin alt, das ist kein Geheimnis, doch das Alter ist nur eine Zahl", meinte der 116-malige Nationalspieler damals.

20:27 Uhr

Fußball-Zweitligist entwickelt sich zum Corona-Hotspot

Beim spanischen Fußball-Zweitligisten CF Fuenlabrada breitet sich das Coronavirus immer weiter aus. Wie der Verein mitteilte, wurden bei einer neuerlichen Testrunde zwölf weitere Teammitglieder positiv getestet. Insgesamt haben sich damit innerhalb der Mannschaft bereits 28 Personen infiziert. Der komplette Tross sitzt seit über einer Woche in einem Hotel in La Coruna fest, niemand soll sein Hotelzimmer verlassen. Der Aufstiegsaspirant befand sich bereits für das letzte Saisonspiel in der Region Galizien, ehe die ersten Corona-Fälle entdeckt wurden und die Partie abgesagt werden musste. Damit blockiert Fuenlabrada derzeit das Rennen um den letzten Aufstiegsplatz. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Deportivo La Coruna würde sich der Vorort von Madrid noch für die Playoff-Runde qualifizieren, die anderen Teams auf den Plätzen drei bis sechs sind somit zum Warten verdammt.

19:47 Uhr

Corona-Verwirrung bei Frankfurts Gegner endet glimpflich

Eintracht Frankfurts Europa-League-Gegner FC Basel hat doch keinen Corona-Fall. Wie der frühere Schweizer Serienmeister mitteilte, habe sich durch einen negativen Nachtest beim namentlich nicht genannten Profi der "von allen involvierten Experten geäußerte Verdacht erhärtet, dass es sich am Dienstag um ein 'falsch positives' Testergebnis gehandelt haben muss." Der Spieler könne nach Rücksprache mit dem kantonsärztlichen Dienst die Isolation sofort verlassen und wieder zur Mannschaft stoßen.

Am 6. August empfängt Basel zum Achtelfinal-Rückspiel in der Europa League die Frankfurter Eintracht, die SGE hatte das Hinspiel kurz vor der Corona-Zwangspause 0:3 verloren. Im Schweizer Fußball waren zuletzt zahlreiche Covid-19-Fälle aufgetreten. Allein zehn Spieler des FC Zürich waren positiv getestet worden, sodass der Klub mit Nachwuchsspielern seine Partie beim FC Basel absolvieren musste - Endstand: 0:4. Bei noch drei ausstehenden Partien liegt der 20-malige Schweizer Meister auf dem dritten Tabellenplatz mit acht Punkten Rückstand auf Tabellenführer Young Boys Bern.

18:50 Uhr

Vettel sorgt sich um das Wetter am Nürburgring

Sebastian Vettel sieht dem Formel-1-Heimspiel auf dem Nürburgring mit Vorfreude und Spannung entgegen. "Es wird auf jeden Fall eine Herausforderung, für die Teams und für uns Fahrer", sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister. Er sei "schon gespannt, wie im Oktober das Wetter in der Eifel sein wird", sagte der 33-Jährige. Seit Freitag ist klar, dass die Formel 1 im Herbst auf den Nürburgring zurückkehrt. Die Rennserie hatte sich mit den Betreibern der Traditionsstrecke auf ein Gastspiel am 11. Oktober geeinigt. Im Notkalender für diese Saison ist der Große Preis der Eifel das elfte Rennen. "Nürburgring! Das ist ja eine tolle Überraschung! Doch noch ein Grand Prix in Deutschland", so Vettel.

Wegen der finanziellen Turbulenzen am Nürburgring hatten sich die Streckenbetreiber zuletzt keine Auftritte der Formel 1 mehr leisten können. Der deutsche Grand Prix wurde nur noch auf dem Hockenheimring ausgetragen. Auch Hockenheim stand aber für dieses Jahr nicht mehr im Rennkalender. Wegen der Folgen der Coronavirus-Pandemie kamen beide deutschen Strecken allerdings wieder ins Gespräch, weil die Rennserie für ihren Notbetrieb auf der Suche nach weiteren tauglichen Kursen in Europa war.

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18:02 Uhr

Ter Stegen droht OP und monatelanger Ausfall

Dem deutschen Fußball-Nationaltorwart Marc-André ter Stegen steht nach Medienberichten ein bewegter Sommer bevor. Der 28-Jährige stehe mit dem FC Barcelona nicht nur vor einer schwierigen Herausforderung in der Champions League, sondern auch vor einer wichtigen Vertragsverlängerung - und möglicherweise auch vor einer Operation. Ter Stegen habe trotz mehrerer Behandlungen noch Beschwerden an der Patellasehne im rechten Knie und erwäge deshalb, sich operieren zu lassen, berichteten die Fachzeitung "AS" und andere spanische Medien.

Die endgültige Entscheidung über den Eingriff sei allerdings noch nicht gefallen, schrieb "AS", weil nach der OP nach Schätzung der Ärzte eine Zwangspause von drei bis vier Monaten nötig sein würde, die dem Keeper zu lang erscheine. Vor dem eventuellen Eingriff wolle der Keeper mit Barça aber auf jeden Fall erstmals seit 2015 die Königsklasse gewinnen.

17:05 Uhr

Moto-GP-Dominator muss sich den Schmerzen beugen

Das Blitz-Comeback von Marc Marquez vier Tage nach seiner Operation am gebrochenen Oberarm ist nicht gelungen. Der spanische MotoGP-Serienweltmeister, der erst am Dienstag operiert worden war, nahm in Jerez/Spanien zwar zunächst am Training und kurz am Qualifying teil, wenig später entschied er sich aber gegen einen Start am Sonntag (14.00 Uhr/DAZN und ServusTV). Die Schmerzen waren schlicht zu stark und ließen keinen Einsatz zu.

"Wir werden kein weiteres Risiko eingehen", sagte Honda-Teammanager Alberto Puig. Marquez verpasst somit erstmals seit seinem Aufstieg in die MotoGP 2013 ein Rennen. Beim Auftakt am vergangenen Wochenende in Jerez war der 27-Jährige nach seinem Sturz ebenfalls leer ausgegangen. Die nächste Chance für ein Comeback bietet sich am 9. August im tschechischen Brünn. Am Samstag sicherte sich Fabio Quartararo die Pole Position. Der französische Yamaha-Pilot hatte bereits das erste Saisonrennen für sich entschieden.

16:13 Uhr

So sieht das neue Auswärtstrikot des FC Bayern aus

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(Foto: imago images/FC Bayern München)

Ein bisschen grau, ein bisschen orange - etwas ungewohnt sind die Farben des neuen Auswärts-Dress des FC Bayern. Aber David Alaba scheint sich ganz wohl darin zu fühlen.

15:52 Uhr

Union Berlin verstärkt sich mit Nationalspieler

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin hat den japanischen Nationalspieler Keita Endo verpflichtet. Das teilte der Verein mit. Der 22 Jahre alte Linksaußen von Japans Meister Yokohama Marinos wird laut Verein bis zum kommenden Sommer ausgeliehen, zudem wurde eine Kaufoption vereinbart. Der 1, 75 Meter große Endo feierte im Dezember 2019 sein Debüt in der A-Nationalmannschaft Japans.

15:01 Uhr

Wolfsburger Flop steht vor 70-Millionen-Euro-Wechsel

Im Januar 2017 setzte sich der VfL Wolfsburg gegen namhafte Interessenten durch und sicherte sich die Dienste des nigerianischen Youngsters Victor Osimhen für 3,5 Millionen Euro. Die gleiche Summe kassierten die Wölfe zwei Jahre später, als Osimhen nach wenig überzeugenden Auftritten beim VfL und einer vorausgehenden Leihe zum belgischen Erstligisten RSC Charleroi wechselte. Bei seiner Leihe nach Charleroi überzeugte Osimhen im belgischen Oberhaus bereits mit 20 Treffern in 36 Partien. Die Belgier zogen folglich die Kaufoption, verkauften Osimhen allerdings postwendend für 14 Millionen Euro an den OSC Lille, wo der inzwischen 21-Jährige 2019/20 18 Tore und sechs Vorlagen in 38 Partien auf den Rasen zauberte und seinen Marktwert nochmals enorm in die Höhe trieb.

Derzeit deutet alles daraufhin, dass sich Osimhen auch aus Lille nach nur einer Saison wieder verabschiedet. "Sky" zufolge hat der Angreifer schon einen Vertrag bei der SSC Neapel unterschrieben. Der Serie-A-Klub zahlt demnach eine Ablöse in Höhe von 60 bis 70 Millionen Euro für den Stürmer.

14:34 Uhr

Erster NFL-Profi sagt Saison ab

Als erster NFL-Profi wird der Kanadier Laurent Duvernay-Tardif wegen der Coronavirus-Pandemie nicht zur neuen Saison im American Football antreten. Der 29-Jährige von Super-Bowl-Sieger Kansas City Chiefs kündigte an, dass er von einer entsprechenden Option Gebrauch machen werde. Auf diese Möglichkeit hatten sich zuvor Liga und Spielergewerkschaft verständigt. Duvernay-Tardif verzichtet dadurch auf mehrere Millionen Dollar, weil er anstelle seines Gehaltes lediglich eine Entschädigung von 150.000 Dollar erhalten soll.

Duvernay-Tardif verfügt über ein abgeschlossenes Medizinstudium und will Arzt werden. In seiner Heimat hatte er in den vergangenen Monaten in einem Krankenhaus gearbeitet und sich um Corona-Patienten gekümmert. Bei Twitter schrieb er, die Entscheidung sei eine der schwersten seines Lebens gewesen, er müsse aber seinen Überzeugungen folgen. Er könne sich nicht erlauben, das Virus möglicherweise zu übertragen, indem er einfach den Sport ausübe, den er liebe, fügte der Offensive Lineman hinzu.

13:24 Uhr

Das brutale Foul an Kylian Mbappe im Video

Unseren Nachbericht über Tuchels Ärger und den Pariser Pokalsieg lesen Sie hier!

12:54 Uhr

Barca-Legende Xavi ist mit dem Coronavirus infiziert

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(Foto: imago images/Xinhua)

Barca-Legende Xavi hat sich mit dem Coronavirus infiziert und wird seinem Team Al-Sadd SC beim Restart in Katars Fußball-Liga fehlen. "Vor einigen Tagen wurde ich beim letzten Covid-19-Test positiv getestet", zitierte der Verein den Trainer bei Twitter: "Glücklicherweise geht es mir gut, aber ich werde isoliert bleiben, bis ich Entwarnung bekomme." Beim Spiel gegen Al Khor am Samstag wird der 40-Jährige von seinem Co-Trainer David Prats vertreten. Xavi kündigte an, in Absprache mit den nationalen Gesundheitsbehörden seine Arbeit "schnellstmöglich" wieder aufzunehmen. Der einstige spanische Weltklassespieler hatte vor gut drei Wochen überraschend seinen Vertrag bei Al-Sadd bis 2021 verlängert, obwohl er seit langer Zeit als Wunschkandidat seines Ex-Klubs FC Barcelona gehandelt wird.

12:02 Uhr

Kevin-Prince träumt von "Boateng-Reunion" bei Hertha BSC

Kevin-Prince Boateng hofft auf ein gemeinsames Comeback mit seinem jüngeren Halbbruder Jerome bei Hertha BSC. Der 33-Jährige, derzeit beim AC Florenz unter Vertrag, sagte im Interview mit der Sportmagazin Socrates: "Wenn dein Heimatverein anruft, ist es nicht einfach, 'Nein' zu sagen. Gerade in unserem Alter, in dem es bald vorbei ist." Für den gebürtigen Berliner gäbe es nichts Besseres, als "meine Karriere bei Hertha zu beenden". Der ehemalige ghanaische Nationalspieler gestand: "Es war ein Fehler, Hertha zu verlassen. Es ist mein Zuhause. Ich hätte noch dableiben müssen, um das zurückzuzahlen, was Hertha für mich getan hat." Sein Wunschszenario für seinen Karriere-Herbst hat Boateng klar vor Augen: "Rübergehen (zu Hertha BSC, Anm. d. Red.), ein Jahr spielen, dann meinen Bruder dazuholen und mit ihm noch ein, zwei Jahre zusammenspielen. Das wäre ein Traum."

11:19 Uhr

Brutales Foul an Mbappe beunruhigt PSG-Coach Tuchel

Nach der Verletzung von Kylian Mbappé im Finale um den französischen Pokal hat sein Klub Paris Saint-Germain bislang noch keine Diagnose mitgeteilt. Der Stürmer war beim 1:0-Sieg über AS Saint-Etienne nach einer halben Stunde rüde gefoult worden und musste ausgewechselt werden. Bei der Siegerehrung im Stade de France, zu der Mbappé an Krücken erschien, sagte der 21-Jährige zu Staatspräsident Emmanuel Macron: "Es hat ein bisschen geknackt." PSG-Trainer Thomas Tuchel äußerte sich nach der Partie in Saint-Denis sehr besorgt. "Alle, die dieses Foul gesehen haben, sind beunruhigt. Natürlich bin ich beunruhigt", sagte Tuchel auch mit Blick auf das Finalturnier der Champions League im August in Lissabon, für das PSG qualifiziert ist.

10:16 Uhr

Statt Sancho? Man United nimmt Bayern-Star ins Transfervisier

Manchester United ist nach Angaben des Magazins "The Athletic" an einer Verpflichtung von Kingsley Coman vom FC Bayern interessiert. Laut dem Bericht hat der Klub der Premier League bereits Gespräche mit dem französischen Flügelstürmer geführt. Der 24 Jahre alte Coman hat bei den Bayern noch einen laufenden Vertrag bis 2023. Bisher galt der englische Angreifer Jadon Sancho von Borussia Dortmund als Ziel der United-Transferbemühungen.

09:32 Uhr

Coach Klopp weicht der Thiago-Frage elegant aus

Liverpools Teammanager Jürgen Klopp hat gelassen auf die Gerüchte um Thiago Alcantara vom FC Bayern reagiert. "Ich habe keine Ahnung, wer nächstes Jahr für mich spielt. Wir werden sehen, es gibt dazu im Moment nichts zu sagen. Thiago ist ein toller Spieler, aber ein Spieler von Bayern München", sagte der 53-Jährige gegenüber Sky. Auch über ein mögliches Engagement als Bundestrainer äußerte sich der ehemalige BVB-Coach nur vage. "Ich weiß nicht, ob das dann auch noch in der Agenda stehen muss", so Klopp: "Dementsprechend hat sich nicht viel verändert. Ich sage dazu immer das Gleiche, weil es die Wahrheit ist: Ich stehe hier noch vier Jahre unter Vertrag. Aus heutiger Sicht habe ich absolut vor, das auch mindestens zu erfüllen." Sollte dann bei Liverpool irgendwann Schluss sein, "glaube ich, macht es richtig Sinn, tatsächlich ein Jahr Pause zu machen. Dann wird es Gründe geben, warum Schluss ist."

08:49 Uhr

Wellinger über neue Saison: "Befürchte, dass es besch... wird"

Die Vorfreude von Skisprung-Star Andreas Wellinger auf die Heim-WM in Oberstdorf vom 23. Februar bis 7. März 2021 ist getrübt. "Theoretisch wartet eine richtig geile Saison. Aber ich befürchte, dass es eine besch... wird", sagte der 24-Jährige dem "Münchener Merkur". Grund ist die Coronapandemie und die dadurch wahrscheinlich fehlenden Zuschauer. "Es ist sehr, sehr schade."Wellinger erholt sich momentan von einem Schlüsselbeinbruch, den er sich Anfang des Jahres beim Surfen in Australien zugezogen hatte. "Klar war die Verletzung in Australien blöd", gibt der Team-Olympiasieger von 2014 zu: "Aber wegen Corona hätte ich eh nicht viel machen können." Mit dem Heilungsverlauf ist der Team-Olympiasieger von 2014 aber zufrieden. "Ich hätte nicht gedacht, dass es schon wieder so gut läuft", sagte er.

08:03 Uhr

Vertrag vor Auflösung: Wagner hat Angst vor Rückkehr nach China

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Sandro Wagner mag unter den aktuellen Umständen nicht mehr in China spielen.

(Foto: imago images/Imaginechina)

Sandro Wagner beendet nach eineinhalb Jahren sein Kapitel beim chinesischen Erstligisten Tianjin Teda. "Ich hatte tolle 18 Monate in China", sagte der 32 Jährige der "Bild"-Zeitung: "Aber ich habe daheim eine Familie mit mittlerweile vier Kindern. Unter den aktuellen Umständen habe ich Angst, nach China zu reisen und sie hier allein zu lassen." Wagner war im Januar 2019 vom FC Bayern zu Tianjin gewechselt. In 26 Partien in der Super League traf der 1,94 m große Mittelstürmer zwölfmal. Nach dem Corona-Ausbruch hatte die chinesische Liga den für März geplanten Saisonstart verschoben, ab Samstag soll die Spielzeit mit einem speziellen Turniermodus und strengen Hygieneregeln starten. Die Teams haben beispielsweise für mehr als zwei Monate keinen direkten Kontakt zu Freunden und Familie. Die Gespräche mit Tianjin zur Vertragsauflösung sollen bereits laufen.

07:42 Uhr

De Boer räumt Trainerstuhl bei Atlanta United

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Nun wieder zu haben: Frank de Boer.

(Foto: dpa)

Der Niederländer Frank de Boer ist nicht mehr Trainer des US-Klubs Atlanta United. Nach Vereinsangaben erfolgte die Trennung in beiderseitigem Einvernehmen. Der 50-Jährige hatte mit seinem Team beim Turnier der MLS in Orlando alle drei Gruppenspiele verloren, dabei gelang seiner Elf als einziger Mannschaft kein einziger Treffer. "Ich bin dankbar für die Gelegenheit, die ich mit Atlanta United hatte", sagte de Boer: "In der Major League Soccer zu trainieren und in Atlanta zu leben, war eine wunderbare Erfahrung und eine willkommene neue Herausforderung." Neben ihm müssen auch seine beiden Assistenztrainer und sämtliche Videoanalysten ihren Posten räumen. Nach Stationen bei Ajax Amsterdam, Inter Mailand und Crystal Palace hatte der einstige Weltklasse-Innenverteidiger im Januar 2019 den Trainerjob bei United übernommen und das Team in seinem Premierenjahr ins Finale der Eastern Conference geführt.

07:02 Uhr

Formel 1 will Weltmeister-Regel mit Notlösung aushebeln

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Sportlich deutet schon jetzt alles auf einen Weltmeister Hamilton hin. Dafür muss aber erst noch eine Regel umgangen werden.

(Foto: imago images/HochZwei)

Mit einer Notregel will der Weltverband auch dann einen Formel-1-Weltmeister küren, wenn nicht wie vom Reglement gefordert auf mindestens drei Kontinenten gefahren werden kann. Einem Bericht der "Auto, Motor und Sport" zufolge will sich die Fia in diesem Fall auf höhere Gewalt wegen der Coronavirus-Pandemie berufen. Eigentlich verlangt Artikel 2.4.3.b.ii des Internationalen Sportkodex der Fia die Austragung von Läufen auf drei Kontinenten, damit die Serie als Weltmeisterschaft gilt. Die bislang im Notkalender bestätigten 13 Grand Prix finden ausschließlich in Europa statt. In Australien, den USA, Kanada, Mexiko und Brasilien kann wegen der Pandemie nicht gefahren werden. Abschließen will die Formel 1 ihre Saison in Asien. Vor den bereits offiziell angepeilten Rennen in Bahrain und Abu Dhabi im Dezember könnten Medienberichten zufolge noch Auftritte in Vietnam und Malaysia Ende November stattfinden.