Samstag, 27. Februar 2021Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau und Torben Siemer
20:55 Uhr

Dresden entscheidet Spitzenspiel in zehn Minuten

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Schwarz-gelbe Freude.

(Foto: imago images/Dennis Hetzschold)

Dynamo Dresden strebt mit Riesenschritten der Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga entgegen: Am 26. Spieltag der 3. Liga gewannen die Sachsen das Spitzenspiel gegen den FC Ingolstadt mit 4:0 (2:0). Heinz Mörschel (39., Foulelfmeter), Ransford-Yeboah Königsdörffer (45.), Pascal Sohm (49.) und Luka Stor (90.+2) sorgten für klare Verhältnisse. Es war der vierte Siege in den vergangenen fünf Spielen ohne Niederlage für Dresden. In der Tabelle hat Dynamo jetzt mit 51 Punkten sieben Zähler Vorsprung auf die Schanzer aus Ingolstadt (44), die auf Rang vier abrutschten.

Mit 45 Punkten nimmt Hansa Rostock nach dem 2:1 (1:1) bei Viktoria Köln den zweiten Platz ein. Marcel Risse (6.) hatte die Rheinländer früh in Führung gebracht, doch Björn Rother (13.) glich für die Mecklenburger aus. Pascal Breier (72.) brachte den Dreier für die Norddeutschen unter Dach und Fach. Der SV Wehen Wiesbaden schob sich auf Platz drei (44) durch ein 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Magdeburg. Jakov Medic (80.) traf zum entscheidenden Tor.

20:23 Uhr

Ex-BVB-Star schießt Barça im Meisterrennen nach vorn

Der FC Barcelona hat sich in der spanischen Fußball-Meisterschaft zumindest vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz verbessert. Die Katalanen entschieden das Verfolgerduell bei Europa-League-Sieger FC Sevilla mit 2:0 (1:0) für sich und setzten ihre Aufholjagd in der Primera Division fort. Der Ex-Dortmunder Ousmane Dembele traf für Barça (29.) zum Führungstor, für den Schlusspunkt sorgte Lionel Messi (86.). Für Sevilla ging eine Serie von sechs La-Liga-Siegen in Folge zu Ende, Messi und Co. sind hingegen in der Meisterschaft schon 15 Partien ohne Niederlage.

Mit 53 Punkten schob sich das Team um Nationaltorwart Marc-André ter Stegen am ewigen Rivalen Real Madrid (52) vorbei. Die Königlichen spielen erst am Montag (21 Uhr) gegen Real Sociedad aus San Sebastian. Tabellenführer Atletico Madrid, der 55 Zähler aufweist, tritt am Sonntagabend beim FC Villarreal (21.00) an.

20:05 Uhr

Gojowczyk verpasst Finale von Montpellier

Tennisprofi Peter Gojowczyk muss weiter auf den zweiten Turniersieg seiner Karriere warten. Der Münchner Qualifikant verlor das Halbfinale beim ATP-Turnier in Montpellier gegen den an Nummer eins gesetzten Roberto Bautista Agut mit 5:7, 6:1. Gegen den Spanier hielt der 31-Jährige zunächst gut mit, kassierte aber beim Stand von 5:5 im ersten Satz das Break. Bautista Agut brachte das eigene Aufschlagspiel dann zum Satzgewinn durch. Im zweiten Durchgang konnte Gojowczyk kaum noch etwas entgegensetzen und verlor vier Spiele in Folge. Es war bereits das fünfte Aufeinandertreffen der beiden Profis, alle Begegnungen gingen an Bautista Agut.

Gojowczyk, Nummer 144 der Weltrangliste, hat in seiner Karriere bislang ein Turnier gewonnen, 2017 im französischen Metz. Zudem stand er 2018 zweimal in einem Finale, in Genf und Delray Beach.

19:41 Uhr

Von Schalke-Profis im Stich gelassen? Das sagt Trainer Gross

Trainer Christian Gross fühlt sich nach eigenen Worten nicht von den Spielern des FC Schalke 04 im Stich gelassen. "Nein, das fühle ich mich nicht", sagte der 66 Jahre alte Schweizer am Samstag nach dem 1:5 (1:3) beim VfB Stuttgart und angeblichen Forderungen von Spielern nach seiner Ablösung. "Ich denke, dass, wenn Konflikte da sind, dass man sie selbstverständlich ansprechen muss, aber auf die richtige Art", sagte Gross. Er könne das, was in den Medien steht, "nicht unbedingt nachvollziehen".

Er habe Spieler nicht zur Rede gestellt, sagte Gross. "Ich habe nur grundsätzlich gesagt, wie ich das sehe, wenn sie ein Problem hätten mit mir, dass sie auf mich zukommen müssen und wir das dann gemeinsam anschauen und offen und direkt ansprechen." Einen Rücktritt schloss Gross auch nach dem Debakel erneut aus. "Nein, nein. Ich bin diese Mission angetreten. Für mich gibt es kein Aufgeben, nie", betonte er bei Sky.

18:59 Uhr

Drei Norwegerinnen, zwei davon Schwestern, sorgen für Wintersport-Geschichte

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Die erste Weltmeisterin.

(Foto: REUTERS)

Die Norwegerin Gyda Westvold Hansen hat Wintersport-Geschichte geschrieben und als erste Nordische Kombiniererin WM-Gold geholt. Bei der Frauen-Premiere in Oberstdorf setzte sich die 18-Jährige nach einem Sprung von der Normalschanze sowie 5 Kilometern in der Loipe bei einem norwegischen Dreifachsieg vor den Schwestern Mari (+13,8 Sekunden) und Marte Leinand Lund (+28,8) durch.

Beste Deutsche war die erst 16 Jahre alte Cindy Haasch auf einem guten elften Platz (+2:09,2 Minuten). Die frühere Skisprung-Weltmeisterin Svenja Würth fiel von Platz drei nach dem Schanzendurchgang noch auf Rang 17 (+2:30,9) zurück, dahinter belegten die ehemalige Junioren-Weltmeisterin Jenny Nowak (+2:48,5) und Maria Gerboth (+3:11,9) die Plätze 18 und 19. Die amerikanische Mitfavoritin Tara Geraghty-Moats, im Dezember Gewinnerin des bislang einzigen Frauen-Weltcups der Geschichte, kam nach schwachem Springen nicht über Platz fünf hinaus.

18:33 Uhr

Ex-Nationalspieler fühlt sich wohl in Dritter Liga

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Frings ist mit Meppen derzeit 13. der Dritten Liga.

(Foto: imago images/Noah Wedel)

Der frühere Fußball-Nationalspieler Torsten Frings ist zufrieden mit seinem Trainerjob beim Drittligisten SV Meppen. "Ich fühle mich hier sehr wohl. In keiner Sekunde habe ich bereut, in Meppen angeheuert zu haben", sagte Frings dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

  • Das abrupte Ende als Co-Trainer von Werder Bremen im Jahr 2015, als Cheftrainer Viktor Skripnik beurlaubt wurde, sieht der 44 Jahre alte einstige Profi von Werder Bremen, Borussia Dortmund und Bayern München nicht als Niederlage an. "Ich habe nicht eine Sekunde gezögert damals. Für mich war es eine Frage des Charakters, dass ich mich mit Viktor solidarisiert habe. Ich bin Werder dankbar, dass ich dort die Trainerausbildung und alle Lizenzen machen, so meine Trainerkarriere starten konnte", sagte er.
  • Im Vergleich zum Fußballprofi sieht der Trainer Frings deutliche Unterschiede. "Eindeutig ist jetzt in dieser Rolle alles angespannter, weil ein Trainer für alles die Verantwortung trägt. Der einzige Vorteil als Spieler ist, dass du selber auf dem Platz etwas tun und ändern kannst. Ein Trainer kann die Mannschaft vorbereiten und einstellen, auf der Bank ist er dann machtlos", sagte Frings.
18:01 Uhr

Gündoğan darf zum 20. Mal in Folge feiern

İlkay Gündoğan hat mit dem englischen Titelfavoriten Manchester City die beeindruckende Siegesserie fortgesetzt und die Tabellenführung in der Premier League weiter gefestigt. Das Team von Startrainer Pep Guardiola setzte sich im Spitzenspiel gegen den Vierten West Ham United mit 2:1 (1:1) durch und baute mit dem 20. Pflichtspielerfolg nacheinander den Vorsprung vorerst auf 13 Punkte aus.

Der Lokalrivale Manchester United und Leicester City könnten mit Siegen am Sonntag wieder auf zehn Zähler herankommen. Ruben Dias (30.) und John Stones (68.) erzielten die Tore für die Skyblues, den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte Michail Antonio (43.).

17:26 Uhr

Bauhaus überzeugt bei Pogačars Erfolg

Phil Bauhaus hat bei der UAE Tour in den Vereinigten Arabischen Emiraten den deutschen Radprofis zum Abschluss eine weitere Top-Platzierung beschert. Einen Tag nach dem dritten Rang von Pascal Ackermann (Kandel/Bora-hansgrohe) belegte der Bahrain-Victorious-Fahrer im Massenspurt der siebten und letzten Etappe von Yas Mall nach Abu Dhabi Breakwater nach 147 Kilometer ebenfalls Platz drei hinter dem australischen Tagessieger Caleb Ewan (Lotto-Soudal) und dem irischen Sprintstar Sam Bennett (Deceuninck-Quick-Step).

Den Gesamtsieg holte sich Tour-de-France-Gewinner Tadej Pogacar. Der 22-jährige Slowene behauptete seine Führung im Abschlussklassement vor dem Briten Adam Yates (Ineos), der im Vorjahr zum Gewinner der wegen Corona abgebrochenen Rundfahrt durch die VAE ausgerufen worden war, mit 35 Sekunden Vorsprung. Als bester Deutscher kam Ackermanns Ravensburger Teamkollege Emanuel Buchmann mit 10:31 Minuten Rückstand auf Pogacar auf Rang zwölf.

16:51 Uhr

Köpke warnt: Deutsches Torwart-Problem droht

Andreas Köpke, Torwarttrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, hat angesichts mangelnder Einsatzchancen junger Schlussmänner vor möglichen Langzeitfolgen gewarnt. "Die Jungs, die da im Blickpunkt stehen, wie zum Beispiel Alexander Nübel, Markus Schubert und Lennart Grill, bekommen zu wenig Spiele, um sich weiterzuentwickeln. Als junger Torwart ist Spielpraxis durch nichts zu ersetzen", sagte der 58-Jährige der "Bild".

  • Köpke: "Wir müssen schon aufpassen, dass wir nach der "Generation Neuer/ter Stegen" keine Probleme bekommen."
  • Nübel (24/FC Bayern), Schubert (22/Eintracht Frankfurt) und Grill (22/Bayer Leverkusen) sind aktuell keine Stammkräfte bei ihren Teams.
  • Zuletzt hatte der frühere Nationaltorhüter Roman Weidenfeller falsches Torwart-Training in der Bundesliga kritisiert. "Die Torhüter werden heutzutage offenbar mehr darauf trainiert, als elfter Feldspieler zu agieren", erläuterte der Weltmeister von 2014 der "Bild". "Dabei - so finde ich - werden die Grundlagen vernachlässigt. Das Wichtigste ist in meinen Augen aber immer noch, dass sie Bälle abwehren und halten."
15:52 Uhr

Schalke-Coach Gross äußert sich zu Spieler-Revolte und Rücktritt

Trainer Christian Gross hat einen Rücktritt beim FC Schalke 04 ausgeschlossen. "Nein, das habe ich mir noch nie überlegt. Nein, nein", antwortete der Chefcoach des Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga vor dem Spiel beim VfB Stuttgart im TV-Sender Sky auf eine entsprechende Frage. Auf die Berichte über eine angeblich von mehreren Führungsspielern geforderte Ablösung ging der 66 Jahre alte Schweizer nicht inhaltlich ein. Er wünsche sich mehr Klarheit, "wenn es so war", sagte Gross. Er erwarte "grundsätzlich von den Spielern, dass sie, wenn sie etwas stört, direkt zu mir kommen". Dies sei bislang "nicht passiert", so Gross.

15:21 Uhr

Mortara verunglückt schwer im Formel-E-Training

Ein schwerer Unfall von Edoardo Mortara hat das dritte freie Training zum zweiten Rennen der Formel-E-Weltmeisterschaft im saudi-arabischen Diriyah überschattet. Der 34 Jahre alte frühere DTM-Vizemeister war mit seinem Venturi heftig in die Streckenbegrenzung eingeschlagen.

  • Via Twitter gab das Mercedes-Kundenteam Entwarnung bezüglich des Gesundheitszustandes des im Nachtrennen am Freitagabend zweitplatzierten Italieners. "Edoardo Mortara ist bei Bewusstsein, er spricht und befindet sich auf dem Weg ins Krankenhaus, um Vorsichtsmaßnahmen zu treffen", hieß es. Mortara sei schnell und sicher aus dem Auto geholt worden und klagte dabei über Rückenschmerzen.
  • Bei Startübungen hatte der Venturi-Rennwagen von Mortara auf dem Weg zur ersten Kurve auf dem Stadtkurs nicht wie gewohnt verzögert, sondern war geradeaus in die Auslaufzone gerast und frontal mit rund 140 Kilometern pro Stunde in den Barrieren gelandet.
  • "Es hat so ausgeschaut, dass das Bremspedal die Verzögerung nicht angenommen hat", erklärte Venturi-Teamchefin Susie Wolff.
14:56 Uhr

Skilanglauf-Rüpel räumt Gold bei WM ab

Der russische Skilangläufer Alexander Bolschunow hat bei der Nordischen-Ski-WM in Oberstdorf Gold im Skiathlon gewonnen und nach sieben Silbermedaillen bei Großereignissen seinen ersten Titel geholt.

  • Der Topfavorit setzte sich nach jeweils 15 Kilometer im klassischen und freien Stil vor den Norwegern Simen Hegstad Krüger (+1,1 Sekunden) und Hans Christer Holund (+1,7) durch.
  • Der 24 Jahre alte Bolschunow war erst am Freitag von der Disziplinarkammer des Weltverbandes FIS wegen unsportlichen Verhaltens zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, nachdem er Ende Januar bei der Staffel in Lahti den Finnen Jona Mäki mit einem Bodycheck niedergestreckt hatte. Bolschunow hatte Absicht bestritten.
  • Bester der chancenlosen deutschen Läufer war Lucas Bögl auf Platz 29 mit 4:10 Minuten Rückstand.
14:07 Uhr

BVB entscheidet offenbar die Torwart-Frage

Die Torwartfrage wurde bei Borussia Dortmund in den letzten Wochen heiß diskutiert. Weder Roman Bürki noch Marwin Hitz wussten bei ihren Einsätzen restlos zu überzeugen. Nun soll eine Entscheidung gefallen sein - zugunsten von Hitz.

Denn Bürki wäre nach seiner Schulterverletzung wieder einsatzbereit, doch Trainer Edin Terzic entscheidet sich für das Spiel gegen Arminia Bielefeld (15.30 Uhr im ntv.de-Liveticker) für Hitz, berichten mehrere Medien übereinstimmend. Bürki bleibt damit nach fünfeinhalb Jahren als Nummer eins nur die Rolle als Herausforderer.

13:32 Uhr

Ferrari-Teamchef blickt auf herausforderndes 2021

Nach der katastrophalen vergangenen Saison soll es für Ferrari nun endlich wieder bergauf gehen. Dabei ist sich der Teamchef der Scuderia der schwierigen Aufgabe bewusst. Von seinen neuen Fahrern erwartet er "weniger Fehler, ganz wenige oder gar keine."

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:08 Uhr

Offener Zwist mit Ultras: In Braunschweig eskaliert die Lage

Beim Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig ist es zu einer offenen Auseinandersetzung zwischen der Klubführung auf der einen sowie organisierten Fans auf der anderen Seite gekommen. In einer gemeinsamen Erklärung reagierten Präsidium, Aufsichtsrat und Geschäftsführung auf einen Flyer, auf dem die Braunschweiger Ultras in der Stadt und in sozialen Medien unter anderem die "desolaten Leistungen der Spieler", die Vertragsverlängerung mit Sport-Geschäftsführer Peter Vollmann sowie das "schwache Auftreten von Übergangspräsident Bratmann" anprangerte.

Die Eintracht-Führung kritisierte in ihrer ausführlichen Replik vor allem das Selbstverständnis der Ultras ("Es gibt keine Fans, die wichtiger sind als andere") und verwies unter anderem auf den Vorfall vor dem Niedersachsen-Derby gegen Hannover 96, als zahlreiche Anhänger mitten in der Coronazeit in das Stadion eingedrungen waren.

12:41 Uhr

Hennig erlebt bei WM ein herbes Wachs-Desaster

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Voll verwachst.

(Foto: dpa)

Norwegens Star-Langläuferin Therese Johaug hat bei der Nordischen WM in Oberstdorf trotz eines Sturzes überlegen im Skiathlon gesiegt und mit einer Machtdemonstration ihren insgesamt elften Weltmeistertitel gewonnen. Die deutsche Hoffnungsträgerin Katharina Hennig erlebte im ersten Distanzrennen der Titelkämpfe ganz bittere 15 Kilometer und kam nur auf Platz 29.

  • Die 32 Jahre alte Johaug lag nach jeweils 7,5 km im klassischen und freien Stil sowie 38:35,5 Minuten vor den Schwedinnen Frida Karlsson (+30,0 Sekunden) und Ebba Andersson (+30,2). Nach einer Kollision mit Karlsson war Johaug früh im Rennen zu Fall gekommen, steckte dies aber schnell weg.
  • Beste Deutsche war Pia Fink auf Platz 19 (+2:56,2), die schon nach dem Klassikpart schon hoffnungslos abgeschlagene Hennig hatte fast vier Minuten Rückstand. U23-Sprintweltmeisterin Lisa Lohmann wurde 34., Antonia Fräbel kam auf Rang 36.
  • Teamchef Peter Schlickenrieder erklärte schon während des Rennens in der ARD, man habe sich beim Wachs "vergriffen". Beim Skiathlon laufen die Athleten die Hälfte der Strecke in der klassischen Technik, wechseln dann Skier und bestreiten die zweite Hälfte in der Skating-Technik.
12:29 Uhr

Sturm und Minnesota mit fünftem Sieg in Serie

Eishockeyprofi Nico Sturm befindet sich mit den Minnesota Wild in der nordamerikanischen Profiliga NHL weiter auf Erfolgskurs. Das Team der 1997 gegründeten Franchise aus St. Paul feierte mit dem 3:1 gegen die zuletzt sechsmal siegreichen Los Angeles Kings ihren fünften Sieg in Serie.

  • Sturm, der zuletzt mit einem Doppelpack geglänzt hatte, blieb dieses Mal ohne Scorerpunkt.
  • Minnesota verbesserte sich in der Honda-West-Division mit 22 Punkten auf Platz zwei hinter den Vegas Golden Knights (23).
  • Vierter mit 21 Zählern ist die Colorado Avalanche, die ohne ihren deutschen Torhüter Philipp Grubauer 3:2 bei den Arizona Coyotes gewann.
11:40 Uhr

Trauer um "fliegenden Finnen": Rallye-Star Mikkola ist tot

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Lange nimmt Mikkola noch an Events teil.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Die Rallye-Welt trauert um einen ihrer Größten: Der "fliegende Finne" Hannu Mikkola, einer der besten Fahrer der Geschichte, ist im Alter von 78 Jahren an Krebs gestorben. Dies gaben seine beiden Söhne und auch die Dachorganisation der Rallye-WM bekannt.

  • "Die meisten kennen ihn als eine Rallye-Größe in den goldenen Jahren des Sports. Für mich war er der Vater - und zwar ein unglaublicher", twitterte sein Sohn Vesa.
  • Hannu Mikkola war eine der prägenden Figuren des Rallye-Sports bis hinein in die 80er-Jahre. Da war er einer der großen Rivalen von Walter Röhrl. Bei den beiden WM-Triumphen des Regensburgers 1980 und 1982 belegte der Skandinavier den zweiten und dritten Platz.
  • 1983 wurde Mikkola im Audi selbst Weltmeister. Bis 1993 bestritt er 123 WM-Rallyes und feierte 18 Siege. 2011 wurde er in die Rallye Hall of Fame aufgenommen.
10:55 Uhr

Mit Schröders Rückkehr endet der Negativlauf der Lakers

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(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Bei der Rückkehr von Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder haben die Los Angeles Lakers ihren Negativlauf in der nordamerikanischen Profiliga NBA beendet. Der Braunschweiger führte den Meister gemeinsam mit Superstar LeBron James zu einem 102:93-Heimsieg gegen die Portland Trail Blazers.

  • Mit nun 23 Erfolgen aus 34 Partien liegt das Team aus Kalifornien auf dem dritten Platz in der Western Conference.
  • Ohne Schröder hatte Los Angeles vier Mal nacheinander verloren. Der Spielmacher hatte zeitweise auf der Corona-Liste gestanden und deswegen pausieren müssen. Die Quarantäne endete vor dem Duell mit Portland, in dem der 27-Jährige in der Startformation stand und mit 22 Punkten zum zweitbesten Werfer der Lakers avancierte.
  • Im Osten gewannen Daniel Theis und die Boston Celtics 118:112 gegen den Tabellennachbarn Indiana Pacers. Auch Theis war mit 17 Punkten der zweitbeste Werfer seines Clubs. Der Mann des Spiels war Kemba Walker, dem mit 32 Punkten ein neuer Saisonbestwert gelang.
10:48 Uhr

Verlegung in anderes Krankenhaus: So geht es Tiger Woods

Golf-Superstar Tiger Woods ist nach seinem folgenschweren Autounfall und der Verlegung in ein anderes Krankenhaus offenbar wieder besser gelaunt. "Tiger wurde ins Cedars Sinai Medical Center verlegt und hat dort am Morgen Nachbehandlungen erhalten. Diese waren erfolgreich, er erholt sich nun und ist in guter Stimmung", heißt es in einem Statement auf dem Twitter-Account des 15-maligen Major-Gewinners.

  • Woods bedankte sich zudem für die "wundervolle Unterstützung und Botschaften in den letzten Tagen". Weiter gebe es derzeit nichts mitzuteilen.
  • Woods hatte bei einem selbstverschuldeten Autounfall nahe Los Angeles schwere Beinverletzungen erlitten. Der 45-Jährige war am Dienstag allein auf einer für Unfälle berüchtigten Straße unterwegs, als sein Geländewagen in den Mittelstreifen geriet, auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde, gegen einen Baum prallte und sich anschließend mehrfach überschlug.
  • Ob Woods seine professionelle Golfkarriere fortsetzen kann, erscheint offen.
10:22 Uhr

Ibrahimovic rüffelt politischen NBA-Superstar

Fußball-Exzentriker Zlatan Ibrahimovic hat sich mit einem Rüffel für Basketball-Superstar LeBron James ins Abseits begeben. Der Schwede vom AC Mailand echauffierte sich in einem UEFA-Interview für Discovery+ in Schweden gegen Sportler, die sich auf die politische Bühne begeben. Und pickte sich als Beispiel James heraus. "Mach, worin du gut bist. Bleib dabei", sagte "Ibra".

  • Er bewundere LeBron James für das, was er auf dem Parkett mache. "Er ist phänomenal, aber ich mag es nicht, wenn Leute einen bestimmten Status haben und dann losgehen und Politik machen", sagte Ibrahimovic, "ich spiele Fußball, weil ich der Beste dort bin. Ich mache keine Politik. Wenn ich das wollte, würde ich in die Politik gehen."
  • Schweigen ist für LeBron James allerdings undenkbar. "Auf keinen Fall würde ich mich nur auf Sport beschränken. Ich weiß, welche Kraft meine Stimme hat", sagte der viermalige NBA-Champion.
  • Am Ende des Tages würde er "niemals die Klappe halten über Dinge, die falsch sind. Ich predige über mein Volk, und ich predige über Gleichheit, soziale Ungerechtigkeit, Rassismus, Unterdrückung von Wählern. Dinge, die in unserer Gemeinde vor sich gehen", sagte James.
09:49 Uhr

Löw hat "zu Hause auch ein Fernsehgerät": Arnold hofft auf DFB-Rückkehr

Maximilian Arnold vom Bundesligisten VfL Wolfsburg sieht für eine erhoffte Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft keinen Standortnachteil durch seinen Klub. Er glaube nicht, dass es in Wolfsburg schwieriger als in München, Dortmund oder Leipzig sei, Nationalspieler zu werden, sagte der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Bundestrainer Joachim Löw habe Scouts.

  • "Ich glaube, dass er zu Hause auch ein Fernsehgerät hat. Da kann man doch alles sehen. Ich versuche, meine Leistung zu bringen. Momentan klappt es ganz gut. Ich brauche mich nicht zu verstecken", sagte Arnold.
  • Arnold bestritt 2014 bei einem 0:0 gegen Polen sein bislang einziges Länderspiel für Deutschland. Beim VfL spielt er schon seit Monaten auf hohem Niveau und verlängerte seinen Vertrag zuletzt vorzeitig bis 2026.
  • "Ich würde mich nicht beschweren, wenn ich nach 2014 noch einmal in der Nationalmannschaft dabei wäre", sagte er. "Aber wenn das nicht kommt, geht die Welt nicht unter. Deswegen mache ich mich nicht verrückt. Ich schlafe ruhig. Das sagt zumindest meine Frau."
09:01 Uhr

Schalke schweigt zu Gross-Gerüchten

Der FC Schalke 04 will sich zu den Berichten, wonach mehrere Führungsspieler die Ablösung von Trainer Christian Gross gefordert haben sollen, nicht äußern. "Wir sagen zu solchen Spekulationen nichts", teilte ein Sprecher des Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga mit.

  • Übereinstimmenden Medienberichten von Freitag zufolge sollen mehrere Profis in dieser Woche vor der Partie beim VfB Stuttgart (15.30 Uhr/Sky) die Ablösung von Gross gefordert haben. Schalkes sportliche Führung um Sportvorstand Jochen Schneider habe dies abgelehnt.
  • Der 66 Jahre alte Schweizer Gross hatte kurz vor dem Jahreswechsel als bereits vierter Schalke-Trainer dieser Saison übernommen. Mit nur fünf Punkten aus neun Partien gelang aber auch ihm bislang nicht die Wende.
08:01 Uhr

Bayern-Bezwinger rutschen anschließend in die Misere

Die jüngsten Bezwinger des FC Bayern tun sich nach ihrem Sieg über die Münchner in der Fußball-Bundesliga weiter schwer. Auch Eintracht Frankfurt konnte die Leistung des 2:1 gegen den deutschen Rekordmeister aus der Vorwoche nicht bestätigen und verlor mit 1:2 bei Werder Bremen.

  • Damit blieb bereits das vierte Team, das gegen Bayern gewinnen konnte, in der anschließenden Ligapartie sieglos.
  • Als bislang letztes Team konnte Bayer Leverkusen seinen 2:1-Sieg bei den Bayern am 30. November 2019 anschließend durch ein 2:1 gegen den FC Schalke 04 bestätigen.
07:40 Uhr

Für Mourinho ist Druck "wie Sauerstoff, er ist unser Leben"

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(Foto: imago images/PA Images)

Star-Trainer Jose Mourinho macht die angespannte Lage bei seinem Premier-League-Klub Tottenham Hotspur nicht zu schaffen - im Gegenteil. "Das Problem ist, wenn man keinen Druck hat", erklärte der portugiesische Teammanager: "Er ist wie Sauerstoff, er ist unser Leben."

  • Die Londoner kassierten in ihren vergangenen sechs Ligaspielen fünf Niederlagen.
  • In der Europa League gelang indes der Einzug ins Achtelfinale nach zwei klaren Siegen über den Wolfsberger AC aus Österreich. Dort trifft Tottenham auf Dinamo Zagreb.
  • Druck gehöre einfach zum Geschäft, betonte Mourinho. "Man gewöhnt sich einfach daran und auch daran, wie die Presse zu dieser Zeit ist, man muss sich einfach daran anpassen." In der Meisterschaft bekommt es der Tabellenneunte als nächstes am Sonntag (15 Uhr im ntv.de-Liveticker) mit dem FC Burnley zu tun.
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