Samstag, 03. Dezember 2022Der Sport-Tag

22:09 Uhr

Nächster Ex-Nationalspieler poltert lautstark gegen DFB

Der frühere Nationalspieler Markus Babbel hat das Auswahlverfahren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die WM in Katar kritisiert. "Mir hat bei dieser Weltmeisterschaft gefehlt, nach dem Leistungsprinzip zu gehen", sagte der 50-Jährige dem TV-Sender Sky. Er hätte etwa den Dortmunder Innenverteidiger Mats Hummels nominiert. "Wenn er fit war, ist er immer auf dem Platz gestanden. Jetzt wird er zu Hause gelassen, weil er vielleicht etwas unbequem ist. Das ist immer dieser Kuschel-DFB, immer alles mit Harmonie."

Hummels habe eine bessere Hinrunde gespielt als seine für die WM nominierten BVB-Mitspieler Niklas Süle und Nico Schlotterbeck, meinte der frühere Verteidiger, der ausführte: "Antonio Rüdiger ist für mich kein Abwehrchef, das ist ein Soldat. Genauso ein Niklas Süle ist ein Soldat. Aber das sind keine Führungsspieler in dem Sinne. Da hätte ich mir einen Mats Hummels sehr gut vorstellen können."

21:37 Uhr

Kopfverletzung: DEL-Profi nach bösem Crash ins Krankenhaus eingeliefert

Landon Ferraro von den Kölner Haien ist nach einer Kollision im Winter Game der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Adler Mannheim in ein Krankenhaus gebracht worden. "Er wird beobachtet. Ich denke, dass es eine Gehirnerschütterung ist. Er hat sich in der Kabine übergeben", sagte Haie-Trainer Uwe Krupp nach dem 4:2-Sieg seiner Mannschaft im Kölner Fußball-Stadion. Ferraro war in der 36. Minute an der blauen Linie mit dem Mannheimer David Wolf zusammengeprallt. Der Außenstürmer ging zu Boden und wurde durch die Mannschaftsärzte und Kölner Spieler vom Eis geführt. "Ich habe ihn nicht gesehen. Das tut mir natürlich leid. Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist", sagte Wolf bei MagentaTV.

21:15 Uhr

Kalicki rast auch in Park City zum Sieg

Kim Kalicki hat auch das zweite Weltcuprennen im Zweierbob gewonnen. Die Wiesbadenerin glänzte mit Anschieberin Leonie Fiebig in Park City mit der schnellsten Zeit und durfte nach dem zweiten Durchgang wie schon beim Auftakt in Whistler ganz oben aufs Treppchen.

Laura Nolte, Zweier-Olympiasiegerin von Peking, machte mit Rang zwei den deutschen Doppelsieg perfekt, Kaillie Humphries aus den USA wurde Dritte. Für die zweimalige Olympiasiegerin war es nach dem Sieg im Monobob bereits der zweite Podestplatz des Wochenendes. Lisa Buckwitz, die gestern mit Rang zwei als erste deutsche Monobob-Pilotin einen Podiumsplatz im Weltcup geholt hatte, fuhr im zweiten Lauf Bestzeit und komplettierte als Vierte das starke deutsche Teamergebnis.

20:48 Uhr

Bericht: Formel 1 plant Revolution bei Strafen

Zwei Wochen nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi beschäftigt sich die Formel 1 offenbar immer konkreter mit Maßnahmen, um die Rennserie noch attraktiver zu machen. Ins Visier der FIA ist nun wohl auch der Strafenkatalog für Motorenwechsel geraten. Wie das Portal "RacingNews365" schreibt, arbeite der Automobil-Verband derzeit diesbezüglich an einer Regel-Revolution. Mehrere Änderungen seien jüngst in der entsprechenden Kommission diskutiert worden.

Die Novelle des Regelwerks würde wohl dazu führen, dass Motorenwechsel künftig mit Strafen während des Rennens und nicht mehr in der Startaufstellung geahndet werden. Im Gespräch ist eine Zeitstrafe beim ersten Boxenstopp.

Das Tauschen mehrerer Bauteile könnte dann gleich mehrere Strafen zur Folge haben, um keinen Anreiz zum kompletten Austausch der Power-Unit zu geben. Gleichzeitig soll schon das Wechseln eines Bauteils zulasten des Motorenkontigents gehen, das den Teams in jeder Saison zur Verfügung steht. Als Ausgleich könnte dieses Kontingent ab der kommenden Saison anwachsen.

Warum die Strafen derzeit nicht zufriedenstellend wirken, lesen Sie hier bei sport.de

20:21 Uhr

Althaus fliegt in Lillehammer zum zehnten Weltcup-Sieg

Skispringerin Katharina Althaus ist auf ihrer Lieblingsanlage in Lillehammer erneut allen davon geflogen. Die zweimalige Olympiazweite feierte im Olympiaort von 1994 ihren insgesamt zehnten Weltcupsieg und den fünften auf dem Lygardsbakken in Norwegen.

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Katharina Althaus obenauf.

(Foto: IMAGO/GEPA pictures)

Beim ersten Springen auf Schnee nach dem Mattenauftakt im polnischen Wisla Anfang November setzte sich Althaus von der Normalschanze mit Sprüngen von 99,0 und 96,5 Meter (260,1 Punkte) souverän vor Weltcup-Spitzenreiterin Eva Pinkelnig (250,2) durch. Dritte wurde Weltcup-Titelverteidigerin Marita Kramer (242,3/beide Österreich).

Auch die weiteren deutschen Springerinnen überzeugten in Norwegen. Selina Freitag erzielte als Sechste ihr bestes Weltcup-Resultat (bislang Platz 13). Anna Rupprecht wurde Zehnte, Agnes Reisch kam auf Platz 15.

19:20 Uhr

Versehentliches Tor im hohen Bogen rettet US-Boys nicht

Im ersten Achtelfinale der FIFA WM 2022 treffen zwei der wenigen bis dahin ungeschlagenen Teams aufeinander. Die USA verpassen die frühe Führung, die Niederlande schlagen eiskalt zu. Ein eher versehentlich anmutender Treffer bringt die Amerikaner zwar nochmal ran, doch auch hier folgt die Antwort prompt.

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18:52 Uhr

Bericht: BVB-Boss soll rund um die DFB-Elf aufräumen

Nach dem blamablen Vorrunden-Aus bei der WM in Katar will der DFB kommende Woche über Konsequenzen beraten. Schon vor den offiziellen Beratungen sind nun brisante Überlegungen rund um BVB-Boss Hans-Joachim Watzke durchgedrungen. Wie die "Bild" berichtet, spielt der Verband derzeit mit dem Gedanken, den Geschäftsführer von Borussia Dortmund dauerhaft in die Arbeit mit der Nationalmannschaft einzubinden. Watzke soll in Fragen rund um die DFB-Auswahl künftig eine "starke Rolle" spielen, heißt es.

Schon während der WM habe es im Zuge des Eklats um die One-Love-Binde derartige Überlegungen geben. Die Spieler hatten sich nach dem FIFA-Verbot der Kapitänsbinde, die in Katar für Toleranz und Vielfalt werben sollte, ein Eingreifen Watzkes gewünscht, schreibt das Boulevard-Blatt.

Laut "Bild" gebe es im Verband mit Blick auf personelle Konsequenzen bereits eine erste Tendenz. Dem Bericht nach soll Flick nicht für das Scheitern beim Weltturnier verantwortlich gemacht werden. Für Bierhoff bahne sich derweil eine neue Rolle an.

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17:51 Uhr

Manuel Neuer äußert sich zu bitterem WM-Aus

Nach der Rückkehr aus Katar hat sich DFB-Kapitän Manuel Neuer tief enttäuscht über das WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft geäußert. Der Schmerz sitze tief, schrieb der 36-Jährige bei Instagram. "Es ist brutal frustrierend, dass wir unsere Leistung nicht konstant abrufen konnten. Es wird noch einige Zeit dauern, all das zu verarbeiten", meinte der Torwart des FC Bayern München und stellte seine Aussage neben ein WM-Foto auf dem er den 19 Jahre alten Turnier-Debütanten Jamal Musiala tröstet. Neuer bedankte sich zudem bei den Fans, die "uns immer unterstützt und Mut zugesprochen haben!"

Neuer hatte nach dem abschließenden 4:2 gegen Costa Rica einen Rücktritt vorerst ausgeschlossen. Er wolle weiter für Deutschland spielen, wenn er "eingeladen wird und die Leistung stimmt", sagte der Rekordtorwart. Neuer hatte gegen Costa Rica sein 19. WM-Spiel absolviert. Häufiger spielte kein anderer Schlussmann bei einer Endrunde.

17:03 Uhr

"Immer Ziel verfehlt": Matthäus legt hart gegen den DFB nach

Der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht nach dem frühen Aus der DFB-Elf bei der Fußball-WM in Katar großen Reformbedarf. "Es gibt eigentlich keinen sportlichen Erfolg in den letzten fünf Jahren, obwohl wir fünf Wettbewerbe gespielt haben. Zweimal Nations League, einmal Europameisterschaft, zwei Weltmeisterschaften und immer Ziel verfehlt", klagte der Weltmeister von 1990 bei RTL/ntv - und forderte Konsequenzen: "Jetzt muss man an der Stelle, wo die Führung des DFB ist, Richtlinien machen. Wir brauchen nicht die beste Akademie, wenn wir nicht die Mentalität, die Leidenschaft und die Qualität mitbringen, die man braucht, um ganz oben mitzuhalten. Ich vermisse dieses Emotionale von einem Kapitän, von einem Vize-Kapitän."

Nach Meinung des 61-Jährigen ist das DFB-Team auf fast jeder Position mit Nebengeräuschen belastet: "Es gibt intern viele Fragen, die die Spieler für sich selbst nicht beantworten können. Deswegen hört diese Diskussion nicht auf, deswegen entsteht eine gewisse Unsicherheit. Und diese Unsicherheit sieht man dann auch irgendwo auf dem Platz."

16:26 Uhr

"Ihm reicht eine Chance": Weltmeister-Trainer warnt vor Lewandowski

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat vor dem WM-Duell der Stürmerstars vor Polens Robert Lewandowski gewarnt. "Man muss seinen Einfluss auf das Spiel einschränken. Er ist sehr clever, technisch beschlagen und setzt seinen Körper intelligent ein. Ihm reicht eine Chance", sagte Deschamps vor dem Achtelfinale zwischen Frankreich und Polen am Sonntag (16 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker): "Er kann für viel Gefahr sorgen."

  • Lewandowski, aber auch Frankreichs Torjäger Kylian Mbappé seien wichtige Spieler für ihre Mannschaften. "Sie sind zwei der besten Stürmer der Welt. Sie unterscheiden sich aber auch", sagte Deschamps.
  • Torhüter Hugo Lloris, der mit seinem 142. Einsatz mit Frankreichs Rekordnationalspieler Lilian Thuram gleichziehen kann, lobte den früheren Bayern-Star ebenfalls. "Lewa ist schon seit Jahren einer der besten Neuner der Welt. Er ist wichtig für Polen. Aber wir spielen gegen eine Mannschaft, die auch sehr gut verteidigt", sagte Lloris.
15:45 Uhr

Mit einem Liedchen weist Spanien-Trainer den WM-Weg

Mit einem Liedchen auf den Lippen hat Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique die Fans seiner WM-Mannschaft am spiel- und trainingsfreien Tag begrüßt. Der 52-Jährige veröffentlichte ein kleines Video auf Instagram vor allem für Anhänger des FC Barcelona, die einen Song des spanischen Reggaeton-Sängers Quevedo zu einem WM-Lied gemacht haben - es heißt nämlich: "Quedate" ("Bleib").

"Mal sehen, ob wir bis zum Finale bleiben", sagte Luis Enrique, ehe er ins Fitnessstudio verschwand. "Das ist unser Ziel." Die Spanier spielen im Achtelfinale am Dienstag (16 Uhr/ARD, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) gegen Marokko. Spanien war als Zweiter der Gruppe E vor Deutschland in Katar verblieben.

15:14 Uhr

Angegriffener Siebert bekommt Unterstützung von Kollegen

Patrick Ittrich hat seinen Schiedsrichterkollegen Daniel Siebert gegen die heftige Kritik an dessen Leistung beim 2:0-Sieg Uruguays im WM-Vorrundenspiel gegen Ghana in Schutz genommen. Siebert war nach dem Spiel von mehreren Spielern Uruguays arg bedrängt worden. Die Südamerikaner, die zum Weiterkommen noch ein Tor gebraucht hätten, fühlten sich in der Schlussphase des Spiels um einen Elfmeterpfiff gebracht.

"Daniel Siebert hat für seine Spielleitung und das, was er nach Schlusspfiff aushalten musste, größten Respekt verdient", twitterte Ittrich am Samstag und gab Siebert in der Bewertung der fraglichen Szene recht. Auch unsere Schiedsrichter-Experten von "Collinas Erben" verweisen bei Twitter darauf, dass es durchaus unterschiedliche Bewertungen der fraglichen Szene gibt. "Aber am Ende ist es eine Ermessenssache und nicht zu objektivieren. Trotzdem muss der Referee auf dem Feld sich auf eine Entscheidung festlegen. Das hat er getan, mit Nachdruck und aus guter Perspektive. Vielleicht kann man das einfach mal akzeptieren", schließt der Thread.

13:41 Uhr

"Solle den Mund halten": Ronaldo meldet sich nach Frust-Abgang

Superstar Cristiano Ronaldo hat sich bei seiner Frust-Auswechslung gegen Südkorea nach eigener Aussage nur über einen Spruch eines Gegenspielers aufgeregt. "Vor meiner Auswechslung hat mir ein Spieler gesagt, ich solle schneller gehen. Ich habe ihm gesagt, er solle den Mund halten", sagte Portugals Kapitän nach dem 1:2 gegen Südkorea. Der Gegenspieler habe "keine Autorität" für eine solche Ansage.

  • Ronaldo verpasste nach einer schwachen Leistung die Einstellung des portugiesischen WM-Torrekords von Eusebio.
  • Die "Polemik" rund um seine Auswechslung in der 65. Minute bezeichnete Ronaldo als unnötig, begründete sie aber mit der Hitze des Spiels. Der Offensivspieler hatte das Feld missmutig und schimpfend verlassen.
  • Zunächst war spekuliert worden, er beschwere sich über die Entscheidung von Nationaltrainer Fernando Santos, ihn auszuwechseln. Santos hatte bereits direkt nach der Partie erklärt, Ronaldo habe sich vom Gegner provoziert gefühlt. "Er war sauer auf einen südkoreanischen Spieler", sagte Santos.
12:41 Uhr

Brasiliens Drama manifestiert: WM-Aus für zwei Stars

Für die Brasilianer Gabriel Jesus und Alex Telles ist die Fußball-WM in Katar laut eines Medienberichts vorzeitig beendet. Der Angreifer vom FC Arsenal und der Außenverteidiger vom FC Sevilla haben sich beim 0:1 gegen Kamerun jeweils am rechten Knie verletzt. Für beide sei die WM in Katar nach Untersuchungen gelaufen, berichtete das Internetportal "Globo".

Der 25-jährige Gabriel Jesus sei nicht schwer verletzt und würde maximal einen Monat ausfallen. Bei Alex Telles sei die Sache ernster und könne noch eine Operation nach sich ziehen. Beide waren beim abschließenden Vorrundenspiel gegen Kamerun vorzeitig ausgewechselt worden.

12:21 Uhr

Für 185 Millionen: Spektakulärer Wechsel in der MLB

Spektakulärer Wechsel in der Major League Baseball: Jacob deGrom, einer der besten Pitcher in der nordamerikanischen Eliteklasse, läuft nach neun Jahren bei den New York Mets künftig für die Texas Rangers auf und kassiert für fünf Saisons garantierte 185 Millionen Dollar.

  • Der 34-Jährige, zweimaliger Gewinner des Cy Young Awards als bester Pitcher der National League, hatte seine Option genutzt und auf zwei weitere Vertragsjahre mit den Mets verzichtet. Allerdings litt deGrom zuletzt unter größeren Verletzungsproblemen, bestritt in den vergangenen drei Jahren nur 38 Spiele.
  • Die Rangers hatten bereits im vergangenen Jahr mächtig investiert, als sie Corey Seager (zehn Jahre/325 Millionen Dollar) und Marcus Semien (sieben Jahre/175 Millionen) verpflichteten - aber dennoch zum sechsten Mal in Folge die Play-offs verpassten.
  • Das Team aus Arlington, 1961 als Washington Senators gegründet und 1972 nach Texas umgezogen, wartet immer noch auf seinen ersten World-Series-Titel.
11:27 Uhr

Wieder ein Chef mehr beim DFB? Was Sammer für einen "Fehler" hält

Matthias Sammer wünscht sich wieder einen Sportdirektor beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). "Ein Sportsystem ohne einen übergeordneten sportlichen Leiter - das ist das Bild des Deutschen Fußball-Bundes. Ich habe genug Fehler gemacht in meinem Leben. Aber den Fehler, diese Position abzuschaffen, auf die Idee musst du erstmal kommen", sagte Sammer bei MagentaTV.

  • Der Europameister von 1996 hatte in dieser Funktion selber zwischen 2006 und 2012 beim DFB gearbeitet. Der 55-Jährige erhofft sich nun eine Wiedereinführung des Postens.
  • "Fakt ist, dass diese Person auch ein Stück weit verantwortlich ist für die großen Leitlinien", sagte Sammer: "Ein Sportdirektor gibt die großen Linien vor - und sie brauchen für meine Begriffe alle zwei Jahre ein Korrektiv, um an den kleinen Stellschrauben in die richtige Richtung zu drehen." Als einen möglichen Kandidaten brachte Sammer Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ins Spiel.
10:57 Uhr

Er kommt aus 2. Liga: VfB Stuttgart hat einen neuen Sportdirektor

Fabian Wohlgemuth übernimmt beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart den Posten des Sportdirektors. Der 43-Jährige tritt die Nachfolge von Sven Mislintat an und erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025, wie der schwäbische Klub bekannt gab. Bisher arbeitete Wohlgemuth als Sportgeschäftsführer beim SC Paderborn in der 2. Bundesliga.

  • "Mit der Neubesetzung auf der Position des Sportdirektors wollen wir sowohl einen neuen Impuls als auch ein Zeichen für Kontinuität auf unserem Weg setzen", sagte Stuttgarts Vorstandschef Alexander Wehrle.
  • Von Mislintat hatten sich die Schwaben nach mehrtägigen Gesprächen und nach rund dreieinhalb Jahren getrennt. Der VfB hatte dem 50-Jährigen nach eigenen Angaben ein "marktgerechtes Angebot zur Vertragsverlängerung" vorgelegt, das Mislintat aber ablehnte.
10:04 Uhr

"Leichtes personelles Erdbeben": Prince Boateng gibt DFB einen Rat

Kevin-Prince Boateng hat sich in der Debatte um die Folgen des deutschen WM-Vorrundenaus für personelle Konsequenzen beim Deutschen Fußball-Bund ausgesprochen. "Ein 'Weiter so' darf es beim DFB nach diesem Debakel nicht geben. Ich glaube sogar, dass ein leichtes personelles Erdbeben dem DFB guttun würde. Es würde den Verband wachrütteln", schrieb der 35 Jahre alte Bundesligaprofi von Hertha BSC bei Sport1.

  • "Bundestrainer Hansi Flick, Manager Oliver Bierhoff, Präsident Bernd Neuendorf und die Spieler - alle müssen sich hinterfragen, alle haben Fehler gemacht."
  • Flicks Vertrag als Bundestrainer läuft noch bis zur Heim-Europameisterschaft 2024. Einen Rücktritt hatte er nach dem WM-Debakel ausgeschlossen. Auch der zuständige DFB-Direktor Bierhoff versicherte, weiter mit Flick zu planen.
  • "Der DFB muss den Menschen da draußen jetzt die Wahrheit erzählen und sie mit ins Boot holen. Die ehrliche Botschaft an die Basis muss sein: 'Sorry, aber wir sind keine Top-Nation mehr, wir können nicht Weltmeister werden, wir sind von der Weltspitze meilenweit entfernt. Wir werden aber alles daransetzen, mit tiefgründigen Veränderungen wieder zurückzukommen'", schrieb Boateng.
  • Der frühere deutsche Junioren-Auswahlspieler und Ex-Nationalspieler Ghanas hat auch mit Blick auf das nächste Turnier wenig Hoffnungen: "Einen Erfolg bei der Heim-EM 2024 sehe ich absolut nicht."
09:11 Uhr

"Spieler, die Charakter zeigen": Was Ex-Nationalspieler beim DFB-Team vermisst

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Kevin Kuranyi vermisst nach dem Vorrunden-Aus der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Katar Persönlichkeiten im DFB-Team. "Spieler, die Charakter zeigen, haben gefehlt", sagte der 40-Jährige. "Oliver Kahn oder Michael Ballack wären laut geworden. Unter Druck hätte es mit solchen Spielern gescheppert."

  • Nachdem Deutschland bereits bei der Weltmeisterschaft in Russland vor vier Jahren in der Gruppenphase gescheitert war, brauche es nun einen Umbruch, findet Kuranyi. "Es darf nicht einfach weitergemacht werden. Es braucht frische Impulse." Bundestrainer Hansi Flick stellt Kuranyi aber nicht infrage. "Es gibt andere Positionen, über die diskutiert werden sollte", sagte er.
  • Gegen Costa Rica gewann Deutschland zwar am Donnerstag mit 4:2. Durch die Niederlage Spaniens gegen Japan (1:2) war das Ausscheiden aber besiegelt. "Es war ein spannendes Spiel. Deutschland hat viel Druck gemacht, aber bis zur Halbzeit nur ein Tor erzielt", sagte Kuranyi, der in seiner Laufbahn 52 Länderspiele absolvierte. "Nach der Führung von Costa Rica habe ich gedacht: Das kann doch nicht wahr sein. Am Ende hat es nicht gereicht."
08:29 Uhr

Blamiertes DFB-Team: Philipp Lahm ist höchst besorgt

Philipp Lahm ist nach dem WM-Debakel höchst besorgt über den Zustand der Nationalmannschaft. "Nun gilt es, die Richtigen zu finden, auch mit Blick auf die Heim-EM, die schon in 18 Monaten beginnt und für die das Abschneiden natürlich eine Katastrophe ist, da brauchen wir nicht drum herumzureden", schrieb der EURO-Turnierdirektor in seiner Kolumne für das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Die Auswahl des DFB habe zwar "viele gute Spieler, tolle Talente wie Musiala, Sane, Gnabry, Havertz", meinte Lahm, "aber sie müssen auf diesem Niveau Verantwortung übernehmen. Die Mannschaft wirkt führungslos".

Lahm kritisierte auch Bundestrainer Hansi Flick. "Unsere Innenverteidiger sind körperlich stark, aber sie haben Defizite, wenn es um taktische Disziplin geht. Umso wichtiger wäre es gewesen, dass man sich in den Monaten vor dem Turnier einspielt, für eine Achse entscheidet. Das war leider nicht der Fall", schrieb der 39-Jährige. Es habe an "defensiver Struktur und Stabilität, an der richtigen Balance" gefehlt.

08:07 Uhr

Jung-Papa Schröder fehlt bei Lakers-Sieg

Ohne Jung-Papa Dennis Schröder sind die Los Angeles Lakers in der NBA zu einem 133:129-Sieg bei den Milwaukee Bucks gekommen.

  • Schröder erhielt von seinem Klub eine Freistellung für die Begegnung, Schröder war zum dritten Mal Vater geworden.
  • Schröders Ehefrau Ellen brachte in den USA das Kind zur Welt. "Wir sind jetzt Fünf", schrieb der 29-Jährige bei Instagram und veröffentlichte Fotos vom Nachwuchs. Schröder war zuvor bereits Vater eines Sohnes (Dennis Malick jr.) und einer Tochter (Imalia Aaliya).
  • Überragender Mann aufseiten der Lakers in Milwaukee war Forward Anthony Davies mit 44 Punkte, zehn Rebounds und vier Assists. LA-Ass LeBron James kam auf 28 Zähler, acht Rebounds und elf Assists.
  • Der griechische Starspieler bei den Bucks, Giannis Antetokounmpo, erzielte 40 Zähler, sieben Rebounds und fünf Assists.
07:24 Uhr

Absurdes Verletzungspech setzt Brasilien massiv zu

Vor dem Achtelfinale der Fußball-WM werden die Verletzungssorgen bei Rekord-Weltmeister Brasilien immer größer. Dass Superstar Neymar für das Spiel am Montag gegen Südkorea schon wieder fit ist, erscheint immer unwahrscheinlicher. Auch die beiden Außenverteidiger Alex Sandro und Danilo sind noch nicht wieder bei 100 Prozent. Und nach der 0:1-Niederlage im abschließenden Vorrundenspiel gegen Kamerun kamen weitere schlechte Nachrichten hinzu: dem neben Alex Sandro zweiten Linksverteidiger im Kader, Alex Telles, droht aufgrund von Knieproblemen sogar das vorzeitige WM-Aus. Auch Stürmer Gabriel Jesus hat sich in der Partie am Knie verletzt. Eine Erklärung für das Verletzungspech fiel Nationaltrainer Tite im Anschluss nicht leicht. "Schwere Frage. Die körperlichen Voraussetzungen werden höher und höher. Es gibt kürzere Intervalle zwischen den Spielen", sagte der 61-Jährige. "Außerdem ist die WM mental sehr fordernd. Es saugt dich aus."

Die unnötige Niederlage gegen die Westafrikaner durch den späten Treffer von Vincent Aboubakar in der Nachspielzeit war ein Warnschuss für die bis dahin so souverän verteidigende Seleção. Viel mehr beschäftigen die Brasilianer jedoch ihre Personalprobleme.

06:43 Uhr

Verwirrung um Ronaldos Ärger bei der Auswechslung

Portugals Nationaltrainer Fernando Santos hat den Ärger von Cristiano Ronaldo bei dessen Auswechslung mit einer Provokation des Gegners erklärt. "Er war sauer auf einen südkoreanischen Spieler", sagte Santos nach dem 1:2 von Portugal im abschließenden WM-Gruppenspiel gegen Südkorea. Der Gegenspieler habe Ronaldo aufgefordert, den Platz schneller zu verlassen. "Ich glaube, das hat jeder gesehen", sagte Santos. Ronaldo war in der 65. Minute sichtlich genervt ausgewechselt worden. Portugiesische Medien spekulierten, der 37 Jahre alte Superstar habe sich über seine Auswechslung beschwert. "Es war eine Antwort auf die Aussage des Koreaners. Daran habe ich überhaupt keinen Zweifel", sagte Santos, der den Kommentar auf keinen Fall als Beschwerde gegen seine Entscheidung verstanden wissen wollte. Ronaldo zeigte eine schwache Leistung und traf nicht. Mit einem weiteren Treffer hätte er Portugals WM-Torrekord von Eusebio eingestellt, der neunmal bei Weltmeisterschaften getroffen hat.

06:03 Uhr

Stützle mit nächster Top-Leistung für die Senators

Eishockey-Profi Tim Stützle von den Ottawa Senators spielt weiterhin eine außergewöhnlich gute Saison in der nordamerikanischen National Hockey League (NHL).

  • Der 20-Jährige erzielte beim 3:2 nach Verlängerung der Kanadier bei den New York Rangers im Madison Square Garden in der 33. Minute im Powerplay seinen neunten Saisontreffer. In 23 Spielen hat Stützle damit schon 23 Scorerpunkte verbucht.
  • Lange Zeit befand sich Ottawa auf der Verliererstraße, doch 49 Sekunden vor der Schlusssirene im letzten Drittel erzielte Brady Tkachuk den Ausgleich. Der gleiche Spieler markierte auch das Siegtor für die Senators in der Verlängerung (65.).
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