Samstag, 31. Dezember 2022Der Sport-Tag

10:16 Uhr

"Solange Fußball gespielt wird ...": FIFA wünscht sich Würdigung von Pelé

Der Weltverband FIFA hat die Organisatoren von Fußball-Wettbewerben weltweit zu einer Schweigeminute vor jedem Spiel zu Ehren der gestorbenen Ikone Pelé aufgerufen. Damit solle an diesem Wochenende und in der kommenden Woche des legendären Brasilianers gedacht werden, schrieb die FIFA in einem Brief an ihre Mitgliedsverbände.

"Solange Fußball gespielt wird, wird Pelé in Erinnerung bleiben und vermisst werden", schrieb FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura. "Pelé hat der Welt die Magie des südamerikanischen Fußballs gebracht und der Wendung "Das schöne Spiel" eine Bedeutung gegeben."

09:13 Uhr

Bei Bayer "lief alles schief", in Köln ist die Lage aber "viel gefährlicher": Calmund analysiert rheinische Rivalen

Reiner Calmund traut Bayer Leverkusen in der Rückrunde der Fußball-Bundesliga noch die Qualifikation für den Europacup zu. "Bei Leverkusen lief in der Hinrunde wirklich alles schief. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Bayer noch lange im Keller bleibt", sagte der frühere Leverkusener Manager über den Tabellenzwölften.

Das Erreichen eines internationalen Platzes sei noch möglich, "denn Florian Wirtz und Patrik Schick werden bald wieder in der Liga spielen können. Das sind zwei Spieler mit internationalem Top-Format, die sehr lange gefehlt haben", erklärte der 74-Jährige. Der Rückstand von Bayer auf den Sechsten Borussia Dortmund beträgt aktuell sieben Punkte.

Beim rheinischen Rivalen 1. FC Köln, der in der Tabelle nur einen Punkt und einen Platz hinter Leverkusen steht, sei die Lage dagegen "viel gefährlicher", meinte Calmund. "Wenn alles normal läuft, landet der FC am Ende zwischen Platz 10 und 15. Ein Spaziergang wird es allerdings nicht. Die ersten drei Spiele gegen Bremen, bei den Bayern und auf Schalke haben es direkt in sich."

08:00 Uhr

Torhagel in den ersten Minuten: Deutscher NHL-Goalie erlebt sportlichen Albtraum

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Philipp Grubauer kassierte Tor um Tor.

(Foto: picture alliance/dpa/FR171540 AP)

Ohne Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers in der NHL einen beeindruckenden Sieg bei den Seattle Kraken eingefahren. Die Oilers siegten in der nordamerikanischen Eishockey-Liga mit 7:2 (4:0, 2:2, 1:0). Seattles deutscher Torhüter Philipp Grubauer erlebte einen Tag zum Vergessen und musste bereits nach drei Gegentreffern in den ersten vier Minuten vom Eis. Er konnte nur zwei von fünf Schüssen auf sein Tor parieren.

Überragender Akteur war einmal mehr Connor McDavid, der im Schlussdrittel den Endstand markierte und zuvor bereits an vier Toren beteiligt war. Mit nun 72 Punkten führt der 25 Jahre alte Kanadier die Scorer-Liste der besten Eishockey-Liga der Welt deutlich an. McDavid hat sowohl die meisten Tore erzielt als auch aufgelegt. Draisaitl, dessen kurzfristigen Ausfall die Oilers zunächst nicht kommentierten, folgt mit 57 Punkten.

07:10 Uhr

"Was hat Luka Doncic letztens gesagt?": Deutscher Darts-Held gönnt sich was nach dem Coup

Diese Belohnung hatte sich Viertelfinalist Gabriel Clemens nach einem geschichtsträchtigen Darts-Tag redlich verdient. "Was hat Luka Doncic letztens gesagt? Ich brauche jetzt ein Erholungsbier? So muss ich das jetzt auch machen", sagte der "German Giant" nach seinem 4:1-Sieg über den Schotten Alan Soutar bei der WM in London.

Allzu viel dürften der gelernte Maschinenschlosser aus dem Saarland und der junge Basketball-Superstar aus Slowenien nicht gemeinsam haben. Das Bier für die historische Leistung - bei Clemens der erstmalige deutsche Viertelfinal-Einzug, bei Doncic 60 Punkte in der NBA - ist da eher eine Ausnahme.

06:02 Uhr

"Wie als John Lennon erschossen wurde": Réthys bewegende Erinnerungen an Pelé

Der frühere ZDF-Kommentator Béla Réthy hat nur gute Erinnerungen an seine Begegnungen mit der am Donnerstag verstorbenen Fußball-Legende Pelé. Der Brasilianer habe überhaupt keine Allüren gehabt, sagte Réthy. "Wir haben uns gleich geduzt, sehr viel gelacht miteinander, Margarita getrunken", erzählte der 66-Jährige in einem Interview der "Pforzheimer Zeitung" über die erste Begegnung in einer Bar. Bei späteren Treffen habe ihm Pelé stets das Gefühl gegeben, "dass er mich nicht vergessen hat".

Réthy, der zeitweise in Brasilien aufwuchs, begegnete dem dreimaligen Weltmeister erstmals bei der WM 1986 in Mexiko. "Da war er als Experte für TV Globo. Ich war schon zwei Wochen in dem Hotel in Guadalajara, als die Brasilianer mit ihrem Medienaufgebot einrückten, und hatte an der Bar meinen Stammplatz, um immer abends nach dem Schnitt, die Bands zu hören", erzählte Réthy. Pelé habe ihn damals auf Englisch angesprochen, "und ich habe auf Portugiesisch geantwortet, und wir haben uns dann den ganzen Abend lang unterhalten".

Mit Pelés Tod sei ein Stück Kindheit zerbrochen, sagte Réthy, "zum letzten Mal habe ich mich so gefühlt, als John Lennon erschossen wurde - das war 1980. Bei Maradona ging es mir aber ähnlich".

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