Samstag, 05. Dezember 2020Der Sport-Tag

21:37 Uhr

FC Bayern hat nach Spitzenspiel zwei Verletzte zu beklagen

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Jerome Boateng (links) musste im Spitzenspiel verletzt raus.

(Foto: EIBNER/Sascha Walther/POOL)

Der FC Bayern München beklagt nach dem intensiven Spitzenspiel gegen RB Leipzig (3:3) zwei weitere Verletzte. Sowohl Jerome Boateng (84.) als auch Javi Martinez (25.) mussten gegen die Sachsen ausgewechselt werden.

Boateng habe muskuläre Probleme gehabt, sagte Trainer Hansi Flick, "darauf mussten wir reagieren". Martinez erlitt eine Muskelverletzung. "Wie schwer, weiß ich noch nicht 100-prozentig, aber das könnte so in Richtung Faserriss sein", meinte Flick. Damit könnte der Spanier länger ausfallen.

Die Bayern treffen am Mittwoch zum Abschluss der Vorrunde in der Champions League auf Lok Moskau, sind aber als Gruppensieger bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Danach stehen für den Bundesliga-Tabellenführer bis Jahresende noch die Partien bei Union Berlin, gegen den VfL Wolfsburg und bei Bayer Leverkusen an.

20:33 Uhr

Ronaldo wird geehrt, gewinnt, aber geht leer aus

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Dem 750. Treffer ließ Cristiano Ronaldo noch nicht den 751. folgen.

(Foto: imago images/Insidefoto)

Auch durch das erste Saisontor des Ex-Schalkers Weston McKennie hat der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin im "Derby della Mole" eine peinliche Pleite vermieden und einen späten Sieg gefeiert. Der Amerikaner erzielte beim 2:1 (0:1) in der Serie A gegen den kleinen Lokalrivalen FC Turin mit einem Kopfball den Ausgleich (77.). Leonardo Bonucci gelang kurz vor Schluss der entscheidende Treffer (89.). Nicolas N'Koulou hatte das Team um Superstar Cristiano Ronaldo früh in Rückstand gebracht (9.).

Vor dem Anpfiff war Ronaldo von seinem Arbeitgeber für das 750. Tor seiner Profikarriere geehrt worden. Klubchef Andrea Agnelli überreichte dem portugiesischen Europameister ein Trikot mit der Zahl Nummer 750. Er hatte seinen 750. Treffer im Champions-League-Duell gegen Dynamo Kiew erzielt, das Juve 3:0 gewann.

19:41 Uhr

Eigentor rettet böse kriselndes Real Madrid

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Nein, Karim Benzema half Real Madrid nicht beim ersten Schritt aus der Krise.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Der spanische Rekordmeister Real Madrid hat mit viel Mühe einen kleinen Schritt aus der Krise gemacht. Vier Tage vor dem entscheidenden Gruppenspiel in der Champions League gegen Borussia Mönchengladbach gewannen die Königlichen am Samstag in der Primera Divisíon beim FC Sevilla mit 1:0 (0:0).

Ein Eigentor von Sevillas Torwart Yassine Bounou (55.) half der Mannschaft von Trainer Zinédine Zidane, bei der Fußball-Nationalspieler Toni Kroos in der Startelf stand, gegen den Gewinner der Europa League. Durch den ersten Sieg nach drei Ligaspielen ohne drei Punkte kletterte der Titelverteidiger auf Platz drei.

In der Königsklasse muss Real gegen die Borussia gewinnen, um sicher in die K.o.-Runde einzuziehen. Mönchengladbach führt die Gruppe B mit acht Punkten an vor Schachtjor Donezk (7), das Real zweimal besiegt hatte, Madrid (7) und Inter Mailand (5).

19:17 Uhr

Balotellis "letzte Chance" beim Berlusconi-Klub

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Mario Balotelli wird künftig für Silvio Berlusconi spielen.

(Foto: imago images/AFLOSPORT)

Der italienische Fußball-Zweitligist Monza Calcio - im Besitz des ehemaligen Premierministers Silvio Berlusconi - will den alternden Starstürmer Mario Balotelli verpflichten. "Das ist seine letzte Chance", sagte Monzas Geschäftsführer Adriano Galliani. Am Montag soll sich der 30-jährige Balotelli, für den sich zuletzt auch die brasilianischen Traditionsklubs Flamengo Rio de Janeiro und Vasco de Gama interessiert hatten, den medizinischen Checks unterziehen.

Italiens einstiger EM-Held ist zurzeit arbeitslos. Er hatte sich im Sommer im Streit von dem in die Serie B abgestiegenen Klub Brescia Calcio getrennt.

Galliani war bei AC Mailand Geschäftsführer, als Balotelli dort in der Saison 2015/16 unter Vertrag stand. "Ich habe Mario gern. Mit seinem Talent hätte er mehr leisten können. Ich begreife nicht, warum er nicht weitermachen sollte. Er ist erst 30 Jahre alt", sagte Galliani.

18:26 Uhr

Prominenter Corona-Fall bei Bayer Leverkusen

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Kerem Demirbay wird Bayer Leverkusen am Sonntag gegen Schalke fehlen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der frühere Fußball-Nationalspieler Kerem Demirbay von Bayer Leverkusen ist nach Angaben seines Vereins positiv auf Corona getestet worden. Wie die Leverkusener mitteilten, wurde die Infektion am Freitag nach der Rückkehr vom Europacup-Spiel bei OGC Nizza (3:2) diagnostiziert. Da alle weiteren Tests innerhalb der Mannschaft und des Betreuerstabs negativ ausgefallen sind, kann das Leverkusener Spiel am Sonntag beim FC Schalke 04 (18 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) laut Bayer stattfinden.

Der 27 Jahre alte Demirbay befindet sich seit Freitag in häuslicher Quarantäne. Gleiches gilt aus präventiven Gründen für einen Physiotherapeuten, der Demirbay in Frankreich behandelt hatte, obwohl sein Test negativ ausgefallen ist.

17:54 Uhr

Flick setzt auf neue Elf, Nagelsmann auf den ganz großen Namen

Trainer Hansi Flick baut die Startelf des FC Bayern München erwartungsgemäß im Topspiel der Fußball-Bundesliga gegen RB Leipzig großflächig um. Mit sieben Veränderungen gegenüber dem 1:1 in der Champions League gegen Atlético Madrid tritt der Spitzenreiter am Samstagabend in der Allianz Arena gegen den Tabellenzweiten an. Überraschend bleibt Leroy Sané in der Startformation, Serge Gnabry sitzt wie schon in Spanien am vergangenen Dienstag wieder auf der Bank. Bei den Münchnern fehlt kurzfristig Lucas Hernández wegen Oberschenkelproblemen. David Alaba dürfte wohl links verteidigen. Wie erwartet rücken Kapitän Manuel Neuer, Stürmerstar Robert Lewandowski und Nationalspieler Leon Goretzka nach ihrer Pause wieder in die Mannschaft.

Bei RB steht unerwartet und erst zum zweiten Mal Neuzugang Justin Kluivert, Sohn des ehemaligen niederländischen Weltklassespielers Patrick Kluivert, in der ersten Elf. Coach Julian Nagelsmann wechselt nach dem turbulenten Auswärtssieg in der Königsklasse bei Basaksehir (4:3) dreimal. Kevin Kampl, Dani Olmo und Yussuf Poulsen sitzen zunächst auf der Bank.

17:33 Uhr

Kruses Diagnose bringt böse Gewissheit

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Max Kruse verletzte sich im für Union Berlin so erschütternden Derby schwer.

imago images/Nordphoto

Was für ein bitterer Derbyabend für Union Berlin: Das Hauptstadt-Duell verlieren die Köpenicker gegen Hertha BSC deutlich. Bitterer aber ist der Verlust des Topspielers: Max Kruse wird Union bis auf Weiteres fehlen.

 

Max Kruse wird Fußball-Bundesligist Union Berlin bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen. Der Ex-Nationalspieler erlitt beim 1:3 seines Klubs im Derby bei Hertha BSC eine Muskelverletzung am hinteren rechten Oberschenkel, wie eine Untersuchung in der Berliner Charité ergab.

Die Eisernen müssen demnach "in den kommenden Wochen" auf Kruse verzichten. Der 32 Jahre alte Angreifer hatte sich die Verletzung in der Nachspielzeit bei einer unglücklichen Aktion zugezogen. Die Bilder, wie Kruse mit schmerzverzerrtem Gesicht und von zwei Betreuern gestützt in die Kabine humpelte, hatten eine schwerere Blessur erwarten lassen. Kruse ist mit elf Scorerpunkten in zehn Spielen der gefährlichste Akteur der Unioner. Der ehemalige Bremer war vor der Saison ablösefrei nach Köpenick gewechselt.

Trainer Urs Fischer bereitet der Ausfall Kopfzerbrechen. "Wenn es so sein sollte, gilt es, ihn zu ersetzen. Etwas anderes bleibt uns nicht übrig", hatte Fischer gesagt, der jedoch Kruses Bedeutung für das Unioner Offensivspiel nochmals hervorhob: "Er ist der Verbindungsspieler, der uns gefehlt hat. Derjenige, der immer mal wieder für das Kreative und Außergewöhnliche da ist."

Fischer wehrte sich nach der Derby-Pleite gegen die Kritik, Kruse, der aufgrund des Spielverlaufs kaum zur Geltung gekommen war, nicht vorher ausgewechselt zu haben. "Er hat uns ein gutes Gefühl gegeben, er war viel unterwegs. Ich empfand ihn als frisch", argumentierte der Schweizer, "auch in der Kommunikation mit Max haben wir eine positive Rückmeldung bekommen." Mindestens am kommenden Samstag gegen den FC Bayern München wird Mittelfeld-Antreiber Robert Andrich fehlen, der sich gegen Hertha übermotiviert eine Rote Karte wegen groben Foulspiels eingehandelt hatte.

16:54 Uhr

3. Liga: Dresden patzt und darf sich dennoch freuen

Der 1. FC Saarbrücken hat im Fernduell mit der SG Dynamo Dresden die Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga verloren. Der Aufsteiger unterlag mit 1:4 (1:1) beim SV Waldhof Mannheim und fiel dadurch hinter Dresden zurück. Den Sachsen genügte ein torloses Remis gegen den KFC Uerdingen, um die Spitzenposition zu übernehmen. Saarbrücken ging im Südwest-Derby durch Markus Mendler in Führung (15. Minute), allerdings drehten Dominik Martinovic (24./59.), Joseph Boyamba (49.) und Marcel Costly (85.) die Partie zugunsten der Hausherren.

  • Dynamo Dresden, bei denen Marco Hartmann mit einer Gelb-Roten Karte vom Feld gestellt wurde (80.), kamen daheim gegen den Uerdingen nicht über ein 0:0 hinaus, klettern mit 26 Zählern aber dennoch am FCS vorbei. Verfolger FC Ingolstadt musste sich mit einem 1:1 (0:0) gegen den VfB Lübeck zufriedengeben.
  • Der TSV 1860 München kassierte nach drei Remis nacheinander eine 1:2 (1:1)-Pleite beim FC Viktoria Köln.
  • Der MSV Duisburg wartet unter Neu-Trainer Gino Lettieri derweil weiter auf den ersten Sieg. Die "Zebras" gaben im Kellerduell beim 1. FC Kaiserslautern in der Schlussphase eine 2:0-Führung aus der Hand und mussten sich mit einem 2:2 (0:1) begnügen. Während Kaiserslautern das neunte Remis einfuhr, bleibt der MSV auch im achten Spiel in Serie sieglos. Hikmet Ciftci unterlief nach 14 Minuten ein Fehler im Aufbauspiel, den Sinan Karweina nutzte. In der zweiten Halbzeit baute Ahmet Engin den Vorsprung aus (64.), doch die Pfälzer bewiesen Moral. Marvin Pourié rettete dem FCK mit einem Doppelpack (89./90.) einen Punkt.
15:54 Uhr

Bundestrainer kehrt wieder auf die Bank zurück

Die deutschen Handballerinnen können bei der EM in Dänemark das Spiel gegen Norwegen wieder mit Bundestrainer Henk Groener bestreiten. Wie der Deutsche Handballbund (DHB) vor der Partie (18.15 Uhr/sportdeutschland.tv) mitteilte, ist der Niederländer am Freitag nach seiner Ankunft in Kolding negativ getestet worden und darf somit nach seiner Corona-Infektion wieder in das direkte Umfeld des Teams.

"Ich freue mich sehr, jetzt endlich bei der Mannschaft zu sein", sagte Groener: "Ein großes Kompliment und ein großer Dank gehen an das Trainerteam und die Mannschaft, die bisher gemeinsam einen exzellenten Job gemacht haben. Daran wollen wir heute anknüpfen und Norwegen einen großen Kampf liefern."

Groener war in der zweiten Novemberwoche an COVID-19 erkrankt, ein unverändert positives Testergebnis hatte die Einreise nach Dänemark verhindert. Dadurch hatte der Coach auch den Auftakt der DHB-Auswahl gegen Rumänien in der Vorrundengruppe D (22:19) verpasst.

15:06 Uhr

Deutsche Ski-Rennfahrer mit Pech und Ungeschick

Skirennfahrer Alexander Schmid hat eine Top-10-Platzierung beim Riesenslalom im italienischen Santa Caterina Valfurva knapp verpasst. Der 26-Jährige fuhr beim zweiten Weltcupsieg des Kroaten Filip Zubcic mit 1,59 Sekunden Rückstand auf Rang elf. Nach dem ersten Lauf hatte er noch auf Platz neun gelegen. Zweiter wurde der Slowene Zan Kranjec mit einem Rückstand von 0,12 Sekunden. Auf Rang drei kam der Schweizer Marco Odermatt (+0,30).

Stefan Luitz, der nach dem ersten Lauf auf Rang zwölf gelegen hatte, schied nach einem frühen Sturz im zweiten Durchgang aus. Der dritte Starter des Deutschen Skiverbands, Julian Rauchfuß, hatte als 52. das Finale der besten 30 verpasst. Morgen (10.30 und 13.30 Uhr/ARD und Eurosport) steht in Italien ein weiterer Riesenslalom an.

14:38 Uhr

Kein Reus, kein Hazard, kein Moukoko: Favre pokert mit BVB-Startelf

Erling Haaland ist verletzt und Borussia Dortmund auf der Suche nach einem Mann fürs Sturmzentrum. Gleich mehrere Optionen wurden diese Woche in den Medien durchgespielt, Trainer Lucien Favre setzt beim Auswärtsspiel in Frankfurt auf die ungewöhnlichste. Weder Marco Reus, noch Thorgan Hazard spielen von Beginn an, und auch nicht Supertalent Youssoufa Moukoko - stattdessen soll es erstmal Julian Brandt richten. Flankiert von Jadon Sancho und Gio Reyna. Denkbar ist auch, dass die drei Offensivspieler viel rotieren und somit die Abwehr der Eintracht beschäftigen sollen. Mitwirken kann dagegen Abwehrchef Mats Hummels, der sich unter der Woche in der Champions League gegen Lazio Rom (1:1) verletzt hatte.

14:12 Uhr

Schießstand-Debakel für Peiffer, Samuelsson feiert Coup

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Schlecht geschossen.

(Foto: imago images/Newspix24)

Biathlet Arnd Peiffer hat beim Weltcup in Kontiolahti nach Platz zwei im Sprint in der Verfolgung über 12,5 Kilometer das Podest klar verpasst. Der Olympiasieger musste sich nach fünf Schießfehlern mit Rang 18 begnügen. Als bester Athlet des Deutschen Skiverbandes kam Benedikt Doll auf einen starken fünften Platz. Der 31-Jährige unterstrich damit seine aufsteigende Form. Der Schwede Sebastian Samuelsson, nur 18. nach dem Sprint, feierte in 32:26,7 Minuten (ein Schießfehler) seinen ersten Weltcup-Erfolg vor dem Franzosen Fabien Claude (3/+15,8) und Johannes Thingnes Bö aus Norwegen (3/19,5). Doll, der im Sprint Achter geworden war, lag nach zwei Schießfehlern 27,9 Sekunden zurück, Peiffer wies 1:18,8 Minuten Rückstand auf.

13:57 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Mittag

13:32 Uhr

Magath hält flammendes Plädoyer für den Medizinball

Felix Magath. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

"Beim Magath ist er Schikane, Strafe. Man tut dem Medizinball unrecht,"

(Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild)

Felix Magath kann mit seinem Spitznamen "Quälix" gut leben. "Mein Weg ging über Arbeit. Bedauerlich ist, dass es nicht mehrere Schubladen sind. Es gibt bei mir, zumindest in Deutschland, nur den Medizinball", sagte der 67-Jährige dem "Standard". Dabei sei der Medizinball "ein wunderbares Trainingsgerät. Beim Magath ist er Schikane, Strafe. Man tut dem Medizinball unrecht", fügte Magath an. Der frühere Profi des Hamburger SV ist beim Unternehmen Flyeralarm Fußballchef und für den Klub Admira Wacker sowie die Kickers Würzburg zuständig. Dass er bei vielen als Relikt aus einer vergangenen Zeit gilt, sieht Magath sehr kritisch. "In dieser Gesellschaft werden Einzelne an den Pranger gestellt. Ohne Sinn und Verstand. Es wird nicht diskutiert, alles ist plakativ", sagte er. Er sei "kein Freund der sozialen Medien. Und dann heißt es, man passt nicht in die Zeit. Ich mache den oberflächlichen Wahnsinn halt nicht mit. Die Inszenierung ist wichtiger als der Fußball, das widerstrebt mir."

13:02 Uhr

IOC-Präsident Bach: Tokio-Spiele zu "großartigem Erfolg" machen

IOC-Präsident Thomas Bach hat den Willen zur Austragung der Olympischen Spiele 2021 in Tokio bekräftigt. "Überall gibt es große Entschlossenheit, diese Olympischen Spiele zu einem großartigen Erfolg zu machen und zum Licht am Ende des Corona-Tunnels, in dem wir uns leider noch befinden", sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees in einer Videobotschaft für die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes. "Deshalb können wir mit Zuversicht auf diese Olympischen Spiele und die Eröffnungsfeier am 23. Juli nächsten Jahres in Tokio schauen." Der DOSB-Ehrenpräsident forderte zudem dazu auf, die deutschen Athleten zu bestärken, "sich auch unter diesen schwierigen Bedingungen darauf vorzubereiten". Das IOC stehe an der Seite des NOK. "Der Deutsche Olympische Sportbund kann aus der Vermarktung des IOC für diese Olympiade über rund 30 Millionen Euro verfügen, um die olympischen Athleten gut vorzubereiten und zu unterstützen", sagte Bach.

12:32 Uhr

Bierhoffs Brandrede allein wird Löw nicht helfen

Oliver Bierhoff verteidigt während einer engagierten Präsentation Nationaltrainer Joachim Löw - mit einem echten Datenfeuerwerk. Doch trotz aller Bemühungen wird die Kritik am Nationaltrainer wohl vorerst nicht verstummen. Denn es bleiben Fragen offen.

12:09 Uhr

Arp erklärt freiwilligen Wechsel zur 2. Mannschaft des FC Bayern

Stürmer-Talent Fiete Arp hat sich beim FC Bayern freiwillig in die 2. Mannschaft versetzen lassen, um die Probleme und schwierigen Situationen nach seinem Wechsel vom Hamburger SV zu meistern. "Deswegen ist es ziemlich offensichtlich, dass dieser Weg mit der U23 mit Abstand der Beste für mich ist, weil ich mich A noch weiter an den Verein gewöhnen kann und B bleibe ich im Blickfeld, laufe immer noch hin und wieder den Spielern über den Weg, mit denen ich eines Tages zusammenarbeiten möchte", sagte der 20-Jährige im Podcast "Split it"" von Sport1. Junge Spieler würden oft denken, sie seien weiter als sie tatsächlich sind. Wenn einem jeder sage, wie toll man ist, komme man schnell in die Denkweise, sich für höhere Aufgaben berufen zu fühlen, als man in der Situation vielleicht bewältigen könne. Bei ihm sei es nicht so gewesen, er habe die Probleme und schwierigen Situationen nicht auf andere schieben wollen. In dieser Saison stand er in zwölf Spielen auf dem Platz und erzielte zwei Tore.

11:49 Uhr

Knappe Niederlage in Altenberg: Rodel-Doppel weiter ohne Sieg

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Knapp am Sieg vorbei gerodelt.

(Foto: imago images/foto2press)

Die deutschen Doppelsitzer warten auch nach dem ersten Heim-Weltcup des Winters auf einen Sieg. Die Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken mussten sich in Altenberg um acht Tausendstelsekunden den starken Österreichern Thomas Steu und Lorenz Koller geschlagen geben. Die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt holten als Dritte ihren ersten Podestplatz des Winters, nur 19 Tausendstel fehlten den Bayern auf Rang eins. Hannes Orlamünder und Paul Gubitz, die ihre erste Weltcup-Saison bestreiten, belegten den neunten Rang. Steu und Koller bleiben das stärkste Doppel der jungen Saison. Am vergangenen Wochenende hatten sie bereits den Auftakt auf ihrer Heimbahn in Innsbruck-Igls gewonnen, dort holten sie auch den Sieg im Sprint-Wettbewerb.

11:22 Uhr

Formel 1 droht Stress-Qualifikation in Bahrain

Die vorletzte Startplatz-Jagd des Jahres droht für die Formel 1 zur hektischen Lotterie zu werden. Auf dem ovalartigen Mini-Kurs in Bahrain dürften die 20 Piloten in einem dichten Getümmel um die Pole Position fahren, bei einer Runde von nur 55 Sekunden wird jeder Fehler hart bestraft. "Es gibt nicht viel Raum für die Autos auf der kurzen Strecke", sagte Ferrari-Pilot Sebastian Vettel. Die ungewohnten Bedingungen auf der bislang nicht von der Formel 1 befahrenen Außenstrecke des Bahrain International Circuit werden auch für die Strategen eine große Herausforderung. Den besten Zeitpunkt und die größte Lücke im Gedränge für eine schnelle Runde zu finden, ist in Sakhir schwierig.

10:53 Uhr

Verstoß gegen Corona-Regeln: Strafe für bulgarische Biathleten

Das bulgarische Biathlon-Team muss nach einem Verstoß gegen die Corona-Richtlinien des Weltverbandes IBU eine Geldstrafe zahlen.

  • Wie die IBU mitteilte, hatte ein Teammitglied Kontakt zu zwei bulgarischen Athleten, die sich zu diesem Zeitpunkt in Quarantäne befanden.
  • Die entsprechende Person werde zudem bis Ende Januar 2021 von allen IBU-Wettkämpfen ausgeschlossen.
  • Derzeit findet der Weltcup in Kontiolahti statt. Die Gesundheitsbehörden empfahlen eine freiwillige Quarantäne für das Teammitglied.
  • Laut IBU seien die Befunde der restlichen Mannschaft nach dem Vorfall negativ ausgefallen, weitere Testungen sind geplant.
10:25 Uhr

Tuchel liebäugelt wohl mit Wechsel zu Englands Rekordmeister

Thomas Tuchel liebäugelt angeblich mit einem Engagement bei Manchester United. Die "Sport Bild" behauptet, dass sich der ehemalige Trainer des BVB einen Wechsel zum englischen Rekordmeister gut vorstellen kann. Das Thema könne schnell heiß werden, sollte der Deutsche seinen Posten bei Paris St. Germain verlieren, heißt es. Dort steht Tuchel trotz der starken, vergangenen Saison wieder einmal in der Kritik. Sollte PSG in der kommenden Woche tatsächlich in der Vorrunde der Champions League ausscheiden, dürfte das für den Coach nicht ohne Folgen bleiben.

10:05 Uhr

Lesetipp: Zidane kämpft gegen sein königliches Inferno

Real Madrid steht in der Champions League am Abgrund. Den Königlichen droht erstmals in der Vereinsgeschichte das Aus in der Gruppenphase. Das dürfte auch für Zinedine Zidane nicht ohne Folgen bleiben. Der richtet nun einen dringenden Appell an seine Mannschaft.

09:28 Uhr

Vettel kritisiert Ferrari: "Nicht der richtige Schritt"

Das Qualifying der Formel 1 auf der Kurzstrecke von Bahrain könnte chaotisch werden. Im zweiten Training ist das Ferrari-Duo einmal mehr abgeschlagen. Vettel leistet sich einige Dreher. "Mehr Risiko" sei einfach nicht der richtige Schritt gewesen, meint Vettel im Interview.

09:05 Uhr

Starker Schneefall führt zu Absage von Super-G

Der geplante Saisonauftakt im Super-G der Damen in St. Moritz ist wegen starken Schneefalls und Windes abgesagt worden. Für Sonntag ist ein zweiter Super-G angesetzt. Kurz vor dem ersten Speed-Rennen der Damen in dieser Weltcup-Saison hatte starker Schneefall eingesetzt und eine Austragung verhindert.

08:35 Uhr

Ferrari schickt seinen Top-Ingenieur zu Mick Schumacher

Mick Schumacher bekommt bei Haas weitere Unterstützung von Ferrari. Die Scuderia schickt zum nächsten Jahr auch Simone Resta, den bisherigen Leiter der Chassis-Entwicklung, zum amerikanischen Partner-Rennstall. Der Italiener werde eine hochrangige Position bekommen, sagte Teamchef Günther Steiner in Bahrain. "Wir müssen unser technisches Team verstärken, weil wir da eine Rückwärtsbewegung in der Pandemie-Zeit gemacht haben." Zuvor hatte Haas bereits die Verpflichtung von Schumacher verkündet. "Das hat die bereits sehr enge Verbindung mit der Scuderia weiter vertieft", sagte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto. Mit der engen technischen und personellen Partnerschaft wollen Ferrari und Haas "alle möglichen Synergien im Rahmen des Regelwerks" ausschöpfen, wie Binotto sagte. Bei Haas wird Mick Schumacher zudem auf zwei Mechaniker treffen, die einst bei Ferrari schon mit seinem Vater gearbeitet hatten. Maurizio Barbieri and Leonardo Di Biase seien daher emotional besonders von der Ankunft des 21-Jährigen berührt, ließ der Rennstall wissen.

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08:11 Uhr

Lakers-Coach über Schröder: Wird einer der wichtigsten Spieler

Nationalspieler Dennis Schröder hat in Trainer Frank Vogel einen großen Fan bei den Los Angeles Lakers. "Ich bin begeistert, dass er in unserem Kader steht. Es gibt wohl nur wenige Trainer in der Liga, die ein größerer Fan seines Spiels sind, als ich es bin. Ich liebe die Schärfe, mit der er spielt. Diese gemeine Seite an ihm. Du hasst das als Gegner und du liebst es, wenn er in deiner Mannschaft ist. Ich bin begeistert." Schröder war vom NBA-Meister in einem Tauschgeschäft mit den Oklahoma City Thunder verpflichtet worden und soll den Lakers dabei helfen, den Titel erneut zu gewinnen. Ob er den erhofften Platz als Startspieler bekommt, ist aber offen. "Er steht auf jeden Fall zur Debatte dafür und ich weiß, dass er einer unserer wichtigsten Spieler und einer mit vielen Minuten sein wird", sagte Vogel. "Er ist einer der schnellsten Jungs in der Liga und wir sind ein gutes Team bei Gegenstößen, dazu wird er beitragen. Ich habe ihn immer die rasende Kugel genannt."

07:40 Uhr

Donald Trump unterzeichnet "Rodtschenkow-Gesetz"

Nach dem Repräsentantenhaus und dem Senat hat auch der noch amtierende US-Präsident Donald Trump seine Zustimmung gegeben, damit ist das sogenannte "Grigori-Rodtschenkow-Gesetz" im Anti-Doping-Kampf offiziell. Dieses gibt den Behörden in den Vereinigten Staaten die Möglichkeit, Doping bei Sportgroßereignissen als Straftatbestand einzuordnen und zu bestrafen. Neben strafrechtlichen Sanktionen schützt das Gesetz Whistleblower vor Vergeltungsmaßnahmen und sieht eine Entschädigung für durch Doping geschädigte Sportler vor. Demokraten und Republikaner hatten das "Rodtschenkow-Gesetz" Anfang 2019 in beide Kammern eingebracht. Im Oktober 2019 wurde es vom Repräsentantenhaus genehmigt. Es folgte der Senat.

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07:07 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am frühen Morgen