Samstag, 08. Februar 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau
22:13 Uhr

Hertha ernüchtert - Klinsmann gibt Spielern zwei Tage frei

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"Die Jungs sollen sich die Köpfe frei machen, mit ihren Frauen ein bisschen rausgehen und das verdauen", sagt Jürgen Klinsmann.

(Foto: imago images/Contrast)

Nach dem nächsten Rückschlag im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga verordnete Jürgen Klinsmann den Profis von Hertha BSC zwei freie Tage. "Die Jungs sollen sich die Köpfe frei machen, mit ihren Frauen ein bisschen rausgehen und das verdauen. Danach gehen wir am Dienstag wieder in die Vorbereitung Richtung Paderborn", sagte der Trainer nach dem 1:3 gegen den FSV Mainz 05. Während den Rheinhessen nach zuvor vier Niederlagen der erste Sieg des Jahres 2020 gelang, laufen die erschreckend mut- und ideenlosen Berliner weiter den eigenen Ansprüchen hinterher. "Für uns ist das enttäuschend, aber irgendwo auch nachvollziehbar", sagte Ex-Bundestrainer Klinsmann und ergänzte: "Das war eine sehr intensive Woche. Das war alles ein bisschen viel, soll aber keine Ausrede sein."

21:35 Uhr

Wegen Sturmtief: Fußball in Belgien und den Niederlanden abgesagt

Wegen des nahenden Sturmtiefs sind die für Sonntag vorgesehenen Meisterschaftsspiele im belgischen und niederländischen Fußball abgesagt worden. Betroffen sind in Belgien drei und in den Niederlanden vier Erstliga-Begegnungen. Das Tief soll am Sonntag mit orkanartigen Böen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern über das europäische Festland fegen. "Nach mehreren Beratungen mit den Klubs, den Gemeinden, der Polizei ist man zum Schluss gekommen, dass die Sicherheit der Fans und der Spieler nicht gewährleistet werden kann", teilte der niederländische Verband mit. Die ausgefallenen Begegnungen sollen so schnell wie möglich nachgeholt werden.

21:07 Uhr

"Bisschen bizarr": So spricht Tousart über seinen Hertha-Transfer

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Tousart spielt vorerst weiter in Frankreich.

(Foto: dpa)

"Ein bisschen bizarr" - das ist nicht unbedingt ein Satz, den man von einem Profifußballer erwartet, der gerade den Verein gewechselt hat. Aber genau das sagt der Franzose Lucas Tousart über seine Entscheidung zum weiterhin vom Abstieg bedrohten Bundesligisten Hertha BSC zu wechseln.

  • "Aber sie ist wohlüberlegt", sagte Tousart der Sporttageszeitung "L'Equipe" und nannte auch die Gründe für seinen Schritt nach Deutschland: "Es gibt immer ein kleines Risiko bei einem Transfer, aber ich habe das Vertrauen der Vereinsführung und von Jürgen Klinsmann gespürt."
  • Der 22-Jährige kommt von Champions-League-Achtelfinalist Olympique Lyon, steht Trainer Klinsmann aber noch nicht sofort zur Verfügung. Tousart wird in der Rückrunde an seinen bisherigen Klub aus der Ligue 1 ausgeliehen. Die Ablösesumme soll rund 24 Millionen Euro betragen, damit avanciert der Franzose zum Rekord-Transfer der Hertha.
  • "Berlin ist die Hauptstadt, ein großer Investor ist eingestiegen, und sie haben Lust, gute Sachen zu machen", sagte Tousart: "Die Bundesliga ist eine große Liga, und ich habe mir gesagt, es könnte interessant sein, am Anfang des Projektes dabei zu sein."
  • Nur im Falle eines Abstiegs von Hertha könnte der Wechsel wohl doch noch platzen. "Ich möchte nicht in die Details gehen, aber wenn sie wirklich absteigen, gehe ich nicht hin", sagte der Mittelfeldspieler, der mit diesem Fall aber überhaupt nicht rechnet und sich schon auf Berlin freut: "Ich denke, dass ich da hingehen werde."
20:34 Uhr

"Bekommst eine Umarmung": Liverpool-Teenie schwärmt von Klopp

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Sepp van den Berg ist glücklich über seinen Wechsel.

(Foto: imago images/Action Plus)

Jürgen Klopp ist eben nicht einfach nur ein Trainer: Jetzt schwärmt Nachwuchsspieler Sepp van den Berg von ihm. Der war im Sommer von PEC Zwolle zum FC Liverpool gewechselt.

  • "Wenn du zum Klub kommst, bekommst du nicht die Hand gereicht, du bekommst eine Umarmung von Trainer Jürgen Klopp", sagte der 18-Jährige gegenüber "De Telegraaf".
  • Der Niederländer hatte Berichten zufolge auch ein Angebot vom FC Bayern, entschied sich aber für die Reds. Aus gutem Grund: "Das Gefühl hier bei Liverpool ist … speziell. Es ist ein großer Klub, aber wirklich ein Familienklub. Die Wärme hier ist besonders."
  • Noch hat sich van den Berg nicht im Team von Klopp durchgesetzt, sondern spielt zumeist in der U23. Da allerdings konnte konnte er im Achtelfinale des FA Cups gegen Shrewsbury Town glänzen, das seine Mannschaft mit 1:0 gewann.
  • Von diesem Erlebnis schwärmt van den Berg noch immer: "Das ist etwas, an das ich mich nicht nach ein paar Spielen gewöhne. Ich hatte wieder Gänsehaut."
20:05 Uhr

"Sturmtief Sabine" - Sonntagsspringen in Willingen abgesagt

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Morgen ist Ruhe auf der Schanze.

(Foto: dpa)

Das aufziehende Sturmtief "Sabine" hat die Veranstalter des Skisprung-Weltcups in Willingen zur Absage des zweiten Einzelwettkampfes am Sonntag gezwungen.

  • Nach einer Sitzung am Abend wurde die Entscheidung aus Sicherheitsgründen getroffen. Die unsichere Situation vor allem im Hinblick auf die Abreise der Zuschauer ließ den Verantwortlichen keine Wahl.
  • Durch "Sabine" werden ab Sonntagnachmittag deutschlandweit schwere Sturmböen erwartet, teilweise sogar mit Orkanstärken.
  • "Wir müssen uns bei unserer Entscheidung auf das stützen, was unsere Quellen, das ist momentan der Deutsche Wetterdienst, derzeit an Informationen liefert", erklärte Willingens Bürgermeister Thomas Trachte.
  • Gekaufte Tickets werden zurückerstattet.
  • Das Samstagsspringen hatte Stephan Leyhe gewonnen und damit den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere gefeiert.
19:52 Uhr

"... ich liebe ihn einfach" - Schreuder schmeichelt Streich

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Freunde? Freunde!

(Foto: dpa)

Die Liebeserklärung seines Trainerkollegen Alfred Schreuder brachte selbst den meistens sehr ernst schauenden Christian Streich für einen kurzen Moment zum Schmunzeln. Nach der 0:1 (0:1)-Niederlage beim SC Freiburg schaute Hoffenheims Coach kurz zum neben ihm sitzenden Streich herüber, dann beendete er sein Statement zum Spiel mit außergewöhnlichen Worten: "Ich muss meinen Kollegen beglückwünschen, weil ich liebe ihn einfach." Streich bedankte sich prompt beim Niederländer: "Dankeschön, Alfred", antwortete der 54-Jährige lächelnd. "Mir geht's auch so." Zuvor hatte Freiburg dank Nationalspieler Luca Waldschmidt per Elfmeter seine Mini-Krise in der Fußball-Bundesliga beendet.

19:15 Uhr

Perfekter Schlenzer aus 31 Metern - Can schockt Bayer mit Traumtor

Im DFB-Pokal leidet Borussia Dortmund gegen Werder Bremen (2:3), erfreut sich aber immerhin an einem späten Traumtor von Top-Talent Giovanni Reyna. Und nun, vier Tage später, gibt's den nächsten richtig schönen Treffer eines Borussen. Beim Liga-Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen schlenzt Neuzugang Emre Can den Ball aus 31 Metern perfekt in den Winkel - zum zwischenzeitlichen 2:1 für den BVB. Zuvor hatte Kevin Volland die Gastgeber in Führung gebracht (20.). Mats Hummels hatte nur zwei Minuten später wuchtig per Kopf gekontert, ehe erneut Volland kurz vor der Pause auf 2:2 stellte.

Wenn Sie wissen wollen, wie das Spiel ausgeht, klicken Sie hier!

18:59 Uhr

Niederlande will mit Technik gegen Rassismus vorgehen

Während die Bundesliga noch diskutiert, ist der holländische Fußball offenbar schon weiter: Die Regierung und der Fußballverband KNVB wollen mit moderner Technologie und strengeren Strafen Rassismus im Fußball bekämpfen.

  • In den kommenden drei Jahren sollen 14 Millionen Euro eingesetzt werden, um gegen Rassismus und Diskriminierung vorzugehen. Die Regierung und der KNVB präsentierten den Aktionsplan unter dem Motto "Unser Fußball gehört allen".
  • Der Plan sieht vor, dass mit technischen Mitteln Täter schneller aufgespürt und identifiziert werden. So sollen in Stadien aber auch auf Amateurfeldern Überwachungskameras installiert und besser genutzt werden. Zudem wird laut einer Mitteilung eine App eingeführt, über die Stadionbesucher rassistische Vorfälle sofort mit ihre Smartphones melden können.
  • Anlass für das gemeinsame Vorgehen von Regierung und KNVB sind rassistische Sprechchöre gegen einen Spieler von Excelsior Rotterdam im vergangenen November. Der niederländische Spieler Ahmad Mendes Moreira war von Anhängern des FC Den Bosch unter anderem als "Scheißaffe" beschimpft worden.
  • So drohen Klubs Geldbußen und Punkteabzug, wenn sie zu wenig gegen Rassismus und Diskriminierung tun. Fans, die sich rassistisch äußern, müssen mit Stadionverboten von bis zu zehn Jahren rechnen. Bisher war die Höchstgrenze fünf Jahre.
18:31 Uhr

Laut Barça: FC Bayern "sehr zufrieden" mit Coutinho

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Alles bestens? Alle zufrieden?

(Foto: imago images / eu-images)

Spätestens im Sommer muss sich der FC Bayern entscheiden: Zieht der Klub die Kaufoption für Philippe Coutinho oder kehrt der Brasilianer nach einem Jahr zum FC Barcelona zurück? Nun äußerte sich Barças Sportdirektor Éric Abidal zum aktuellen Stand der Verhandlungen. "Soviel wir wissen, sind die Bayern sehr zufrieden mit Philippe und er ist auch sehr glücklich dort", erklärte der Franzose im Interview mit "Mundo Deportivo". Bei einem Angebot zwischen 80 und 90 Millionen Euro würde Barcelona Coutinho ziehen lassen, heißt es. Ob sich die Münchner wirklich zu einem Kauf entscheiden, bleibt dennoch fraglich. In der Bundesliga saß der 27-Jährige unter Hansi Flick zuletzt zwei Mal nur auf der Bank.

18:04 Uhr

Coronavirus-Angst: Baseball-Fans müssen mit Tradition brechen

Die Angst ist groß: Wegen des Coronavirus' müssen sich japanische Baseball-Fans von einer lieb gewonnenen Tradition verabschieden. Die Hanshin Tigers haben ihren Stadionbesuchern als "Vorsichtsmaßnahme" verboten, wie gewohnt vor dem siebten Inning massenhaft Luftballons fliegen zu lassen.

  • 2009 nach dem Ausbruch der Schweinegrippe hatte der Klub ebenfalls ein Ballonverbot erteilt.
  • Japan hat bislang noch keine Todesfälle infolge von Coronavirus-Infektionen zu beklagen.
  • Die Organisatoren der Olympischen Sommerspiele in der Hauptstadt Tokio (24. Juli bis 9. August) zeigten sich aufgrund der Epidemie vor allem in China besorgt. Die Vorbereitungen laufen nach Angaben des Organisationskomitees aber planmäßig.

 

17:35 Uhr

Nach Kritik: Haaland und Can dürfen beim BVB in Startelf ran

Mit Erling Braut Haaland startet Borussia Dortmund ins Bundesliga-Spiel bei Bayer 04 Leverkusen (18.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de). Der Stürmer war im Pokalspiel gegen Werder Bremen (2:3) nur eingewechselt worden - was Trainer Lucien Favre üble Kritik eingebracht hatte. Dieser hat er sich nun womöglich gebeugt.

Sein Debüt in der Startelf gibt Defensivmann Emre Can. Der Nationalspieler war kurz vor Ende des Transferfensters von Juventus Turin nach Dortmund gewechselt.

Warum die Stimmung beim BVB schon wieder schlecht ist, das lesen Sie übrigens hier!

17:24 Uhr

Keeper Trapp will mit dem DFB zur EM

Er hat ein Ziel: Torhüter Kevin Trapp vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt will alles dafür tun, um bei der Europameisterschaft im Sommer im Kader zu stehen.

  • "Es ist ein Ziel von mir. Ich war drei Monate verletzt und wollte zu Rückrunde wieder fit sein, um alles dafür zu tun, zur Europameisterschaft zu fahren", sagte der 29-Jährige.
  • Bei der WM 2018 in Russland war Trapp schon dabei und konnte bereits Turnierluft schnuppern. "Es ist etwas schönes, so ein Turnier mitzuerleben", sagte Trapp.
  • Gleichzeitig richtete er seinen Fokus aber erstmal auf die Bundesliga: "Jetzt ist erstmal wichtig, dass ich Leistung bringe und der Mannschaft helfe, Spiele zu gewinnen. Das würde dazu beitragen."
16:52 Uhr

"Zu riskant": Formel 1 in Dänemark bleibt nur ein Traum

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Kevin Magnussen muss auf seinen Heim-Grand-Prix verzichten.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Die Formel 1 in Dänemark? Daraus wird nichts. Der ambitionierte Königsklassen-Plan ist für die amtierende Regierung "zu riskant".

  • "Dies ist ein komplexes und riskantes Projekt, das eine breite Unterstützung von vielen Akteuren erfordert, einschließlich breiter politischer Unterstützung", schrieb Handelsminister Simon Kollerup laut übereinstimmenden Medienberichten in einem Brief an den früheren Wissenschaftsminister Helge Sander, der für die Formel-1-Pläne in Dänemark verantwortlich war.
  • "Das Projekt hat für die Regierung derzeit keine Priorität", betonte Kollerup: "Ich bin froh, dass wir engagierte Leute haben, die leidenschaftlich gerne große Events nach Dänemark bringen, aber die Zeit ist nicht reif für ein Formel-1-Rennen."
  • Sander reagierte "unglaublich enttäuscht", zitiert ihn das dänische Boulevard-Blatt BT. Am weitesten vorangetrieben waren ursprünglich die Pläne für ein Stadtrennen in Kopenhagen. Die Fia hatte den Kurs bereits genehmigt und einen Platz im Rennkalender 2020 reserviert, ehe Bürgermeister Frank Jensen seine Unterstützung zurückzog.
  • Die Formel 1 habe ihn daraufhin beauftragt, weitere Möglichkeiten zu erkunden, "und ich war mit einer Reihe von Städten in Kontakt. Zwei von ihnen - Aalborg und Roskilde - waren realistisch und es gab sowohl kommunale Unterstützung als auch Interesse von privaten Investoren", sagte Sander zu BT: "Ein so großes Projekt erfordert jedoch auch staatliche Unterstützung." Die wird es nicht geben.
16:28 Uhr

Blutende Wunde: Freiburgs Koch knallt gegen Werbebande

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Die Kollision war unausweichlich.

(Foto: dpa)

Autsch, das dürfte richtig wehtun: Robin Koch vom SC Freiburg hat sich im Spiel gegen die TSG Hoffenheim am Kopf verletzt. Der 23-Jährige war beim Stand von 0:0 nach einem Zweikampf mit Hoffenheims Diadie Samassekou mit dem Kopf gegen eine Werbebande geprallt und musste in der 28. Minute mit einer blutenden Wunde ausgewechselt werden. Für den Nationalspieler brachte SC-Trainer Christian Streich Verteidiger Manuel Gulde ins Spiel.

Update 18.16 Uhr: Streich gab nach dem Spiel Entwarnung: "Es sieht so aus, als ob alles in Ordnung ist. Ich habe gerade mit ihm gesprochen. Da hat er gesagt: Mir geht's gut."

16:11 Uhr

Videobeweis: Kurioser Fehlschuss-Rekord in Japan

Im ersten Spiel nach dem Abgang von Lukas Podolski  holt der japanische Fußball-Pokalsieger Vissel Kobe den ersten Titel  der neuen Saison. Die Mannschaft setzt sich im Duell um den nationalen Supercup gegen Meister Yokohama nach einem kuriosen Elfmeterschießen durch.

16:09 Uhr

Althaus verpasst Podium, ist aber beste Deutsche

Katharina Althaus hat beim Skisprung-Weltcup im österreichischen Hinzenbach den fünften Platz belegt. Die 23 Jahre alte Oberstdorferin sprang am Samstag 85 und 84,5 Meter weit und war damit zwei Plätze besser als ihre siebtplatzierte Teamkollegin Juliane Seyfarth.

  • Den Sieg sicherte sich Lokalmatadorin Chiara Hölzl, die damit ihre Führung in der Gesamtwertung ausbaute. Zweite wurde die Norwegerin Maren Lundby vor der Österreicherin Eva Pinkelnig.
  • Selina Freitag auf Rang 18, Svenja Würth als 28. und Agnes Reisch auf Rang 30 holten ebenfalls noch Weltcup-Punkte. Das gelang Luisa Görlich nicht. Die 21-Jährige schied als 31. nach dem ersten Durchgang aus.
15:45 Uhr

Herthaner: Mit schwarzer Wange gemeinsam für Torunarigha

Die Spieler von Hertha BSC haben sich ein besonderes Zeichen des Zusammenhalts ausgedacht: Die Profis des Fußball-Bundesligisten spielen in der Partie gegen den 1. FSV Mainz 05 alle mit einem schwarzen Strich auf der Wange.

  • Auch die Fans in der Ostkurve demonstrierten enge Geschlossenheit mit dem rassistisch verunglimpften Jordan Torunarigha. Auf einem Plakat schrieben sie: "Gemeinsam gegen Rassisten! Notfalls mit Getränkekisten! #25".
  • Der am Dienstag im Pokalspiel gegen Schalke beschimpfte Abwehrspieler steht trotz allem in der Startelf von Trainer Jürgen Klinsmann.
14:56 Uhr

Im Torrausch: Moukoko fasziniert mit nächster BVB-Gala

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Yousouffa Moukoko trifft einfach immer.

(Foto: imago images/Herbert Bucco)

Ab November könnte er womöglich in der Fußball-Bundesliga spielen, vorerst aber schießt Yousouffa Moukoko seine Tore in der U19-Bundesliga West. Für Borussia Dortmund machte er gegen Borussia Mönchengladbach seine Saisontore 25 und 26.

  • Insgesamt siegte das Team von Michael Skibbe mit 3:0. Der 15-jährige Moukoko traf in der 51. und 84. Minute, für das zwischenzeitliche 2:0 war Kapitän Alaa Bakir zuständig.
  • Damit traf Moukoko bereits zum vierten Mal in Folge doppelt - eine Wahnsinnsquote.
  • Da auch der 1. FC Köln siegte - und zwar mit 1:0 bei Fortuna Düsseldorf - bleibt der BVB Tabellenzweiter.
  • Doch die Torjägerliste führt Moukoko mit weitem Vorsprung an. 13 Tore weniger hat sein ärgster Verfolger.
14:34 Uhr

Missbrauchsvorwürfe: Eiskunstlauf-Verbandschef tritt zurück

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Didier Gailhaguet knickt unter dem Druck ein.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Der Präsident des französischen Eissportverbands hat nach dem Bekanntwerden von Missbrauchsvorwürfen im Eiskunstlauf seinen Rücktritt angekündigt. Er habe die vernünftige Entscheidung getroffen, mit Würde von seinem Posten als Verbandspräsident zurückzutreten, sagte Didier Gailhaguet bei einer Pressekonferenz.

  • Er halte seinen Kopf hoch, auch angesichts der Ungerechtigkeit. Maryvonne del Torchio werde als Interimspräsidentin eingesetzt, so Gailhaguet.
  • Der 66-Jährige prangerte eine "ministerielle Diktatur" an. Es sei ihm damit gedroht worden, seine Zulassung zu entziehen, so Gailhaguet. Sportministerin Roxana Maracineanu hatte bereits zu Beginn der Woche den Rücktritt Gailhaguets gefordert. Dieser wehrte sich und erklärte, er habe sich nichts zuschulden kommen lassen.
  • Vorwürfe, er habe Fälle des Missbrauchs vertuscht, wies er zurück.
  • Die schweren Missbrauchsvorwürfe der ehemaligen französischen Eiskunstläuferin Sarah Abitbol gegen ihren Ex-Trainer hatten ein Beben in der französischen Sportwelt ausgelöst. Die heute 44-Jährige wirft ihrem ehemaligen Coach vor, sie Anfang der 1990er-Jahre als Jugendliche mehrfach vergewaltigt zu haben.
13:57 Uhr

"Steht auf, wenn ihr Menschen seid" - Schalker gegen Rassismus

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Ein Zeichen der Schalker.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Aus aktuellem Anlass: Fußball-Bundesligist Schalke 04 setzt vor dem Spiel gegen den SC Paderborn (15.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de) ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung.

  • Der Tabellen-Sechste bringt vor dem Anpfiff mit verschiedenen Aktionen sein "Engagement für ein vielfältiges und buntes Blau-Weiß" symbolisch zum Ausdruck, teilte der Verein mit. Das Motto lautet: "Steht auf, wenn ihr Schalker seid. Steht auf, wenn ihr Menschen seid."
  • So wurden auf Anregung der Fan-Szene regenbogenfarbene Eckfahnen als Zeichen gegen Homophobie entworfen. Die Mannschaft wird vor dem Anpfiff mit "#stehtauf"-Auflaufshirts den Rasen betreten. Kapitän Omar Mascarell wird darüber hinaus das Team mit einer "#stehtauf"-Armbinde auf das Feld führen.
  • Und in der Halbzeitpause soll eine Gebärdensprachen-Dolmetscherin den Talk "Fanbelange aktuell" als Ausdruck für das Engagement des Clubs für Inklusion übersetzen.
  • Im Achtelfinale des DFB-Pokals am Dienstag zwischen Schalke Hertha BSC (3:2 n.V.) war der Berliner Profi Jordan Torunarigha rassistisch beleidigt worden. Torunarigha stellte "mit Unterstützung des Vereins Strafanzeige gegen Unbekannt", teilte Hertha BSC am Freitag mit.
Mehr dazu lesen Sie hier.
13:46 Uhr

Schiri-Schelte: Magic-Coach muss 25.000 Euro Strafe zahlen

Ob die Strafe einprägsam genug ist? Basketball-Trainer Steve Clifford vom NBA-Klub Orlando Magic muss wegen Schiedsrichterbeleidigung tief in die Tasche greifen. Die Liga belegte Clifford mit einer Geldstrafe in Höhe von 25.000 Dollar (22.800 Euro).

Der Coach war am Donnerstag ausgerastet, weil er in der Schlussphase der 103:105-Niederlage bei den New York Knicks erfolglos um eine Auszeit gebeten hatte. Die "Unaufmerksamkeit" der Unparteiischen im letzten Ballbesitz seines Teams kritisierte er im Nachgang ebenfalls öffentlich.

13:24 Uhr

So richtig begeistert die legale Pyro beim HSV nicht

Juhu, Pyrotechnik! Naja, so richtig begeistert hat die legale Aktion nicht. Unter zaghaftem Beifall der Zuschauer im Volksparkstadion ist erstmals im deutschen Fußball kontrolliert Pyrotechnik außerhalb des Zuschauerbereichs abgebrannt worden.

  • Drei Minuten vor dem Zweitliga-Spiel des Hamburger SV gegen den Tabellenvorletzten Karlsruher SC zündeten zehn Fans aus dem Ultra-Lager vor der Nordtribüne zehn Rauchtöpfe.
  • Eine Fachfirma beaufsichtigte den Vorgang. Ordnungskräfte standen mit Feuerlöschern für den Notfall bereit. Der DFB und die Behörden der Stadt hatten die Aktion genehmigt.
  • Akzeptieren die HSV-Ultras die überwachte Show und verzichten ihrerseits künftig auf unkontrolliertes und verbotenes Abbrennen von Feuerwerk im Zuschauerblock, könnte das Hamburger Pilotprojekt bundesweit Nachahmer finden.
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(Foto: imago images/Michael Schwarz)

12:50 Uhr

FC Bayern blitzt mit Angebot für Ajax-Talent ab - vorerst

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Der FC Bayern sucht noch einen Rechtsverteidiger - und hat dabei offenbar einen von Ajax Amsterdam auf dem Zettel: "De Telegraaf" berichtet, dass die Münchner bereits im Winter ein Angebot für Sergino Dest abgegeben haben.

  • Allerdings wurde das abgelehnt, die angeblich angebotenen 20 Millionen Euro reichten Ajax-Sportdirektor Marc Overmars nicht. Er fordert 30 Millionen Euro, heißt es.
  • Doch die beiden Klubs haben sich dem Bericht zufolge bereits auf eine Sockelablöse von 26 Millionen Euro verständigt - damit könnte der US-Nationalspieler im Sommer wechseln. Der "Bild"-Zeitung zufolge soll Dest vor einigen Tagen bereits am Münchner Flughafen gesehen worden sein.
  • Das würde wohl bedeuten, dass Leihspieler Alvaro Odriozola im Sommer zu Real Madrid zurückkehrt.
  • Der 19-Jährige hatte erst im September seinen Vertrag bei Ajax bis 2022 verlängert. Für die Niederländer spielte er in dieser Saison 16 Mal und glänzte mit fünf Assists.
12:35 Uhr

Gescholtene Rebensburg begeistert mit Höllenritt

"Sie ist in einer anderen Linie gefahren", sagte Felix Neureuther als Experte in der ARD. Über wen? Über Viktoria Rebensburg! Die 30-Jährige führt dank eines Wahnsinnslaufs die Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen an.

  • Und wie: Mit 0,61 Sekunden Vorsprung führt sie vor Federica Brignone aus Italien, weitere 0,22 Sekunden dahinter folgt Snowboard-Spezialistin Ester Ledecka aus Tschechien.
  • Wir zitieren den Liveticker der Kollegen von sport.de: "Rebensburg trifft jede Kurve, rast auf absoluter Ideallinie und fährt voll auf Zug!"
  • In dieser Saison konnte Rebensburg noch nicht glänzen - und musste sich vom Alpindirektor Wolfgang Maier sogar heftige Kritik anhören.
Mehr dazu lesen Sie hier.
12:17 Uhr

"Wir waren kein Team": Leno tritt gegen Ex-Coach Emery nach

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Leno fühlt sich jetzt wieder wohl.

(Foto: imago images/PA Images)

Der FC Arsenal hat unter Trainer Mikel Arteta den Aufschwung geschafft. Nur eines von neun Spielen ging seit dem Amtsantritt des Spaniers verloren. Und offenbar ist auch die Stimmung im Team wieder viel besser. Das sagt zumindest Nationaltorhüter Bernd Leno.

  • Vor allem aber redet er im Gespräch mit Journalisten über Vorgänger Unai Emery - und das nicht gerade wohlwollend. "Davor war es - ich will jetzt nicht von Chaos sprechen - aber ein bisschen verwirrend."
  • Und weiter: "Alle haben unterschiedliche Dinge getan und wir waren kein Team - nicht in der Umkleide, nicht auf dem Platz, und das hat man gesehen."
  • Unter Arteta sei nun alles besser, zitiert ihn Sport1: "Als er an seinem ersten Tag ankam hat er nicht viel über Taktik gesprochen. Er sprach über unser Verhalten in der Umkleide. Wenn wir zu den Spielen gehen müssen wir professioneller sein."
11:35 Uhr

Skirennfahrer Straßer "extrem zufrieden" mit Lauf eins

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(Foto: dpa)

Skirennläufer Linus Straßer hat beim Weltcup-Slalom im französischen Chamonix erneut Kurs auf eine Top-Platzierung genommen. Der Münchner liegt vor dem Finale (13 Uhr) auf dem guten zehnten Rang. Sein Rückstand auf die Podestplätze beträgt 0,59 Sekunden.

  • "Ich bin extrem zufrieden. Du hast immer das Gefühl, du bist nicht schnell genug. Ich war überrascht, dass die Platzierung recht gut ist", sagte Straßer in der ARD.
  • In Führung liegt der dreimalige Schweizer Saisonsieger Daniel Yule vor Clement Noel (Frankreich/0,24 Sekunden zurück). Dritter ist Stefano Gross (Italien/0,47), Straßer liegt 1,06 Sekunden hinter Yule.
  • In David Ketterer (2,09) und Anton Tremmel (2,17) auf den Rängen 26 und 29 erreichten zwei weitere Deutsche das Finale der Top 30. Der frühere WM-Zweite Fritz Dopfer (3,32) verpasste den Cut klar.

Update, 14:01 Uhr: Das war nichts für Straßer. Im zweiten Durchgang ist er nach einem Fahrfehler ausgeschieden.  ist beim Weltcup-Slalom im französischen Chamonix nach einem Fahrfehler zum zweiten Mal in diesem Winter ohne Punkte geblieben. Er fädelte im Finale nach wenigen Sekunden ein. Tremmel erzielte hingegen mit Rang 16 sein bestes Weltcupresultat.

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:54 Uhr

Rummennige schwärmt von RB - und wertet den Klub doch ab

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Bleibt jetzt das Gute hängen, Herr Rummenigge?

(Foto: picture alliance/dpa)

So kann man seinen Konkurrenten auch subtil dissen: Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München hat Gegner RB Leipzig vor dem Spitzenspiel am Sonntag (18 Uhr bei Sky sowie im ntv.de-Liveticker) zunächst ausgiebig gelobt. Aber dann - zwei kleine Wörter …

  • "Dieser Klub steht der Republik gut zu Gesicht", sagte Rummenigge dem "Sportbuzzer" und betonte mit Blick auf das Financial Fairplay: "Ich denke, dass der Klub das seriös macht."
  • Damit meine er, "dass sie die Vorgaben der Uefa in Sachen Financial Fairplay ohne Beanstandung umsetzen. Das gilt nicht für jeden Klub in Europa." Zudem lobte Rummenigge "die Strukturen, die Transfers, die Trainer, das hat alles eine klare und gute Handschrift und Philosophie".
  • Gleichzeitig sieht der 64-Jährige Borussia Dortmund allerdings in der Bundesliga-Hierarchie noch vor dem Herbstmeister aus Sachsen: "Ich schätze den BVB von der Substanz und der Qualität her höher ein." RB sei eine "dritte Kraft".
10:28 Uhr

Paderborns Mamba über Cottbus-Zeit: "Gehen Sie dahin, wo Sie herkommen"

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Streli Mamba spielt seit dem vergangenen Jahr in Paderborn.

(Foto: imago images/pmk)

Der Hass gegen Jordan Torunarigha ist (natürlich - und leider) kein Einzelfall: Auch Fußballprofi Streli Mamba vom Bundesligisten SC Paderborn hatte als Spieler von Energie Cottbus im Alltag immer wieder mit Rassismus zu kämpfen.

  • "Ich habe mit der Zeit tolle Menschen kennengelernt. Aber Fakt ist auch: Wenn die Leute mich als dunkelhäutigen Menschen in einem schicken Auto gesehen haben, haben sie komisch geguckt", sagte der gebürtige Kongolese 11freunde.de.
  • Mamba floh mit seiner Familie aus Afrika und lebte in einer Container-Unterkunft, bis er sieben Jahre alt war. Nach Engagements in Freiberg am Neckar und Sandhausen wechselte der Stürmer 2016 nach Cottbus. "Ich bin am Hauptbahnhof ausgestiegen und dachte nur: 'Wo bin ich hier denn gelandet?'", so Mamba: "Die Leute guckten mich komisch an, es war grau, im Vergleich zum Südwesten wirkte alles etwas verkrampft."
  • Es sei auch zu rassistischen Beleidigungen gekommen. "Einmal wartete ich am Bürgersteig auf einen Freund, der mich mit dem Auto abholen wollte. Dann kam gleich ein Typ an: 'Gehen Sie sofort von meinem Grundstück'. Ich meinte nur: 'Hä? Ich stehe doch auf dem Bürgersteig und warte nur kurz.' Dann wurde es gleich ernst: 'Gehen Sie hier weg. Hauen Sie ab. Gehen Sie dahin, wo Sie herkommen.'"
09:48 Uhr

Nadal und Federer duellieren sich zum Weltrekord

Was für eine Kulisse: Im Fußballstadion von Kapstadt gab es beim "Match in Africa" Tennis zu sehen - und zwar von den Superstars Roger Federer und Rafael Nadal. Das wollten sich 51.954 begeisterte Fans nicht entgehen lassen und stellten somit einen neuen Zuschauer-Weltrekord auf.

  • Der alte Bestwert waren 42.500 Zuschauer, den Federer und Alexander Zverev erst im November 2019 erreicht hatten.
  • Der Schweizer Federer gewann das Spiel mit 6:4, 3:6, 6:3 gegen seinen ewigen Freund und Rivalen aus Spanien.
  • Einen sympathischen Kurzauftritt hatte Federers Mutter Lynette, die mal eben auf dem Spielfeld "Hallo" sagte. Sie wurde übrigens in Südafrika geboren.
  • Auch ein spaßiges Doppel gab es zu sehen. Federer spielte mit Microsoft-Milliardär Bill Gates gegen Nadal, der den südafrikanischen Comedian Trevor Noah an seiner Seite hatte. Auch hier gewann Team Federer, allerdings in nur einem Satz mit 6:3.
  • Löblich: Bei der Show kamen insgesamt rund 3,5 Millionen US-Dollar zusammen, die in die Stiftung von Federer fließen. Der 37-Jährige unterstützt unter anderem Bildungsprojekte in Afrika.

 

09:24 Uhr

Nagelsmann vor Bayern-Duell: "Ganz blind sind wir nicht"

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(Foto: dpa)

Morgen geht's womöglich schon um den Meistertitel: Trainer Julian Nagelsmann von Verfolger RB Leipzig sieht das vor dem morgigen Bundesliga-Spitzenspiel (18 Uhr bei Sky sowie im Liveticker bei ntv.de) bei Tabellenführer Bayern München aber anders.

  • "Es ist weiterhin alles offen, egal wie es ausgeht", sagte Nagelsmann: "Aber natürlich erzähle ich auch kein Geheimnis, dass es schwieriger wird, wenn Bayern gewinnt und vier Punkte Vorsprung hat."
  • Nach drei Pflichtspielen in Serie ohne Sieg "strotzen wir nicht gerade vor Selbstvertrauen", gab der RB-Trainer zu, "es ist auch keine Schande, das zuzugeben".
  • Trotzdem werde man sich in München "nicht verstecken", denn: "Wir haben immer noch die zweitmeisten Punkte aller Bundesliga-Mannschaften. So ganz blind sind wir nicht."
  • Bei den Bayern machte Nagelsmann einen "unglaublichen Fortschritt im Vergleich zur Hinrunde" aus. Man habe zuletzt wieder gesehen, so Nagelsmann: "Wenn sie wirklich müssen, dann sind sie nicht die schlechteste Truppe."
09:13 Uhr

Pyro-Premiere und mieses Dortmund-Déjà-vu? Das wird wichtig

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!

Fünf Tore zum Auftakt des 21. Bundesliga-Spieltags - kann man mal machen. Große Freude bei Eintracht Frankfurt, Ernüchterung beim FC Augsburg. Wir lehnen uns nicht allzu weit aus dem Fenster, wenn wir sagen, dass heute weitere Tore folgen werden. Und zwar in diesen Partien: FC Schalke 04 - SC Paderborn, Werder Bremen - 1. FC Union Berlin, Hertha BSC - FSV Mainz 05, VfL Wolfsburg - Fortuna Düsseldorf, SC Freiburg - TSG 1899 Hoffenheim (alle 15.30 Uhr) sowie Bayer 04 Leverkusen - Borussia Dortmund (18.30 Uhr, alle im ntv.de-Liveticker). Dem BVB droht übrigens schon wieder ein Krisen-Déjà-vu, wie Kollege Tobias Nordmann analysiert.

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Alle Augen sind auf den HSV gerichtet - aber nicht primär wegen des Fußballs.

(Foto: dpa)

In der 2. Liga wird nicht nur gespielt, da gibt es sogar eine Deutschland-Premiere: Bei dem Duell zwischen dem Hamburger SV und dem Karlsruher SC darf erstmals legal Pyrotechnik abgebrannt werden. Natürlich nur in kleinem Maße - zehn Personen dürfen zündeln, da ist die Anweisung strikt. Was Fanforscher Jonas Gabler davon hält, können Sie hier im Interview nachlesen. Ab 13 Uhr geht's los, genauso wie bei den Partien VfB Stuttgart - Erzgebirge Aue, VfL Osnabrück - 1. FC Nürnberg.

Und im Wintersport?

Die Skispringer sind zu Gast in Willingen. Doch der Sturm könnte die Athleten verwehen, deswegen ist sicherlich besondere Sorgsamkeit der Wettkampfleiter angesagt. Die Qualifikation gestern musste bereits abgesagt werden, nachdem schon das Training abgebrochen worden war. Deswegen heute ein straffer Zeitplan: 14 Uhr: Trainingssprung, 15 Uhr: Qualifikation, 16 Uhr: Wettkampf.  

Die Frauen der Zunft sind jenseits der Grenze - im österreichischen Hinzenbach - beschäftigt. Dort startet das Springen um 14.30 Uhr.  

Ebenfalls in deutschen Gefilden unterwegs sind die Damen des Alpinen Skizirkus. Um 11.30 Uhr steht die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm. Die Männer dagegen machen Station im französischen Chamonix, wo der Slalom um 10 Uhr startet.

Die Langläufer tragen ihren Weltcup an diesem Wochenende im schwedischen Falun aus, wo heute der Klassik-Sprint ansteht. Los geht's ab 14.15 Uhr.

Und sonst so?

  • Tennis: Die deutschen Frauen sind auf dem besten Weg, sich für die Fed-Cup-Endrunde zu qualifizieren. Gegen Brasilien geht es um 14.30 Uhr weiter.
  • Handball: In der Champions League muss die SG Flensburg-Handewitt bei RK Zagreb ran (18 Uhr).
  • Boxen: Mit 49 Jahren hat Firat Arslan die Chance, der älteste Box-Weltmeister der Geschichte zu werden. Der Kampf steigt in Göppingen, er tritt an gegen Kevin Lerena aus Südafrika. Der ist schlappe 22 Jahre jünger als der Deutsche …
  • Freuen Sie sich auf die Kolumne von Ben Redelings. Der schreibt heute über einen Trainer, der nur eine kurze Zeit beim 1. FC Köln verbrachte - und trotzdem unvergessen ist: Erich Rutemöller.
  • Fußball: Was in den Auslandsligen so los ist? Bitte hier entlang!

Lassen Sie uns gemeinsam in den Sport-Tag starten. Auf die Plätze, fertig, los!

08:55 Uhr

Dallas Mavericks verlieren - 0,2 Sekunden vor Schluss

Beim deutschen Duell in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA hat Maximilian Kleber mit den Dallas Mavericks knapp den Kürzeren gezogen. Bei den Washington Wizards mit Isaac Bonga und Moritz Wagner mussten sich die Mavs in letzter Sekunde 118:119 geschlagen geben.

  • Topscorer Bradley Beal (29 Punkte) erzielte 0,2 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Korbleger.
  • Für Dallas war es im fünften Spiel ohne den am Knöchel verletzten Jungstar Luka Doncic die dritte Niederlage. Kleber kam auf sieben Punkte, Wagner (6) und Bonga (3) blieben in ihrer Ausbeute ebenfalls einstellig.
  • Dallas liegt als Siebter im Westen noch auf Play-off-Kurs, Washington muss als Neunter im Osten noch zulegen.
  • Den vierten Erfolg in Serie verbuchte Dennis Schröder, der mit Oklahoma City Thunder einen 108:101-Heimsieg gegen die Detroit Pistons feierte.
  • Der deutsche Nationalspieler kam in 28 Minuten auf dem Parkett auf 18 Punkte. Zuvor hatte er in den vergangenen sieben Spielen, in denen er von der Bank kam, immer die 20-Zähler-Marke geknackt. OKC liegt auf Rang sechs der Western Conference.
08:31 Uhr

Rekord-Rückstand macht Guardiola ratlos

Da ist selbst der Erfolgstrainer ratlos: Pep Guardiola vom englischen Fußballmeister Manchester City ist erstaunt über den Rückstand, den sein Team auf Tabellenführer FC Liverpool hat.

  • "Wir können nicht abstreiten, dass der Abstand groß ist", sagte Guardiola. Dass City 22 Punkte hinter dem Team von Coach Jürgen Klopp liege, sei Realität. "Wir müssen das akzeptieren und daraus lernen."
  • Der Coach räumte ein, dass ihn die Tabellensituation ratlos macht. "Ich würde gern eine Erklärung finden", sagte Guardiola.
  • Ein zusätzlicher Dämpfer für den Titelverteidiger ist der Ausfall von Stürmerstar Raheem Sterling. Der englische Nationalspieler zog sich bei der Niederlage am vergangenen Wochenende in Tottenham eine Knieverletzung zu und wird laut Guardiola länger fehlen. "Das ist ein Problem", sagte Guardiola.
  • Morgen spielt City trotz vermeintlicher Mini-Winterpause gegen West Ham United (17.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de).
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