Sonntag, 14. Juli 2019Der Sport-Tag

Heute mit Christoph Wolf & David Bedürftig
21:29 Uhr

Cricket-Drama: England erobert erstmals WM-Krone

ba8f0655fea511e701f19657af04a247.jpg

Kuss für den Cup!

(Foto: Action Images via Reuters)

Nicht nur in Wimbledon fand heute in London ein episches Finale statt, auch im Lord's Cricket Ground. Dort kämpfte WM-Mitausrichter England im Endspiel gegen Neuseeland um seinen ersten WM-Titel - und sicherte sich diesen letztlich auf ähnlich dramatische Art und Weise wie Novak Djokovic die Wimbledon-Krone.

Nach einem so genannten Super Over, wie der Tiebreak im Cricket heißt, triumphierten die Engländer und brachen damit nach zuvor drei verlorenen WM-Finals endlich ihren Cricket-Bann. 1979, 1987 und 1992 hatten die Engländer jeweils verloren, diesmal klappte es vor eigenem Publikum.

Für Neuseeland war es hingegen nach 2015 die zweite Endspielniederlage in Folge. Bei ihrer Finalpremiere vor vier Jahren hatten die Kiwis gegen Rekordsieger Australien verloren.

PS: Die Regeln haben wir leider immer noch nicht verstanden.

20:43 Uhr

Videobeweis: Abseits-Handtor entfacht bizarres Fußball-Chaos

Bei der J-League-Partie zwischen den Yokohama F-Marinos und den Urawa Reds wird ein klares Abseitstor erzielt, und das auch noch per Hand. Doch das Schiedsrichtergespann ist sich bei der Entscheidung nicht sicher und so kommt es zu minutenlangen, chaotischen Diskussionen - denn den Videobeweis gibt es in Japan ja nicht.

 

20:43 Uhr

Liverpools Mane zieht mit Senegal ins Afrika-Cup-Finale ein

Die Fußball-Nationalmannschaft des Senegal ist beim Afrika-Cup in Ägypten als erstes Team ins Finale eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Aliou Cisse setzte sich in einem verrückten ersten Halbfinale 1:0 (0:0) n.V. gegen Tunesien durch und zog damit zum zweiten Mal nach 2002 in das Endspiel dieses Turniers ein. Finalgegner am Freitag in Kairo ist Algerien oder Nigeria mit seinem deutschen Trainer Gernot Rohr.

Ein Eigentor von Dylan Bronn in der 101. Minute entschied die ausgeglichene Partie zugunsten der Mannschaft um Champions-League-Sieger Sadio Mane vom FC Liverpool. Im zweiten Durchgang waren beide Teams in Kairo zunächst vom Punkt gescheitert. Nachdem zunächst Senegals Torwart Alfred Gomis in der 75. Minute einen schwach geschossenen Foulelfmeter von Ferjani Sassi abwehren konnte, gelang fünf Minuten Tunesiens Keeper Mouez Hassen dasselbe Kunststück gegen Henri Saivet. In der 115. Minute nahm Schiedsrichter Bamlak Tessema aus Äthiopien nach Ansicht der Videobilder einen Handelfmeter für Tunesien zurück, was noch einmal für reichlich Unruhe sorgte.

20:14 Uhr

"War doof": Vettel entschuldigt sich für F1-Crash

*Datenschutz

Nach seinem komplett vercrashten Rennen in Silverstone redete Ferrari-Pilot Sebastian Vettel gar nicht lange rum: Der Unfall geht "auf meine Kappe", gestand er ein und zeigte sich anders als bei seinem aberkannten Sieg zuletzt in Kanada einsichtig. Und: Er sagte das auch Red-Bull-Rivale Max Verstappen, dem er übermotiviert ins Heck gerauscht war: "Ich war auch  schon bei Max und hab mich entschuldigt." Die Formel 1 twitterte die Szene sogar über ihren offiziellen Account und schrieb dazu: "Respect".

Den Unfallhergang beim Aufreger des Rennens beschrieb Vettel so: "Ich dachte, ich hätte eine Chance auf der Innenseite, aber in dem Moment ist die Lücke wieder zugegangen, da war ich dann zu dicht dahinter und zu spät. (...) Ich bin natürlich nicht zufrieden, das war schon doof, weil ich glaube, das Ergebnis wäre gut gewesen."

 

20:10 Uhr

Wimbledon: Djokovic knackt Federer in epischem Final-Drama

Seit 2012 hat Altmeister Roger Federer nicht mehr gegen Novak Djokovic bei einem Major-Turnier gewinnen können. Die komplette Statistik aus der Sicht des 20-fachen Grand-Slam-Siegers gegen die Nummer eins der Welt lautet: 22:25 Siege, 6:9 bei Grand-Slam-Turnieren, 1:4 in Finals. Federer und Djokovic hatten sich bereits 2014 und 2015 im Wimbledon-Finale duelliert - am Ende jubelte jeweils der Serbe. Nach dem furiosen Halbfinalsieg gegen Rafael Nadal darf der Schweizer trotzdem hoffen. Beide Spieler befinden sich in Top-Form, haben in Wimbledon erst zwei Sätze abgegeben.

*Datenschutz

 

Live-Update:

*Datenschutz

Satz 1: Beide Spieler bringen ihr erstes Aufschlagspiel dominant nach Hause - 1:1. Danach muss der "Djoker" bei seinem Aufschlag kämpfen und mehrmals über Einstand gehen und sogar einen Break-Point abwehren. Federer hat bisher keine großen Probleme und führt 3:2. Jeder Ball ist hart umkämpft. Der Schweizer schlägt stark auf und führt 5:4. Dann liegt Djokovic bei eigenem Aufschlag 0:30 hinten, serviert aber im Anschluss so gut, dass er zum 5:5 ausgleicht. 6:6 - es geht in den Tie-Break. Djokovic holt sich das erste Mini-Break zum 3-1, Altmeister Federer kann aber zum 3:3 ausgleichen und dann sogar bei Aufschlag "Djoker" mit 4:3 in Führung gehen. Der Serbe meldet sich aber mit einem weiteren Mini-Break zurück und führt 6:5. Dann landet eine Rückhand von Federer im Aus und Djokovic holt sich den ersten Satz mit 7:6 (7:5) - und darf den zweiten Durchgang eröffnen.

Satz 2: Federer legt gleich mal mit einem Break zum 1:0 los, bringt dann seinen eigenen Aufschlag durch und schnappt sich auch das nächste Aufschlagspiel des Serben - 3:0. Letztendlich spaziert der Schweizer durch den zweiten Satz und zeigt dem Serben mit 6:1 die Grenzen auf.

Satz 3: Djokovic hat sich wieder gefangen, Federer führt nach drei Spielen mit 2:1. Es geht hin und her, die beiden Giganten erlauben sich wenige Fehler - 3:3. Beim Stand von 5:4 erarbeitet sich Federer einen Satzball bei Aufschlag Djokovic, aber der Serbe bleibt cool und gleicht zum 5:5 aus. 6:6 - der nächste Tie-Break steht an. Djokovic stellt schnell auf 3:0. Federer macht gerade jetzt zu viele Fehler - 5:1 für den Serben. Die Nummer eins der Welt holt sich schließlich den dritten Satz mit 7:6 (7:4).

Satz 4: Verrücktes Spiel. Bisher hatte Federer die einzigen Breakmöglichkeiten und der Schweizer trat auch dominanter als der Serbe auf, verlor aber in den entscheidenden Momenten wichtige Ballwechsel und hatte damit in beiden Tie-Breaks das Nachsehen. Jetzt ist Djokovic am Drücker und führt mit 2:1. Aber Federer kontert und nimmt dem Serben zum ersten Mal seit dem zweiten Satz ein Aufschlagspiel ab: 3:2 für den Maestro. Doppelbreak! Der Schweizer führt mit 5:2. 35 Minuten sind im vierten Satz gespielt und Djokovic kommt noch mal zurück. Mit seinem ersten Break im kompletten Spiel verkürzt er auf 3:5. In seinem nächsten Aufschlagspiel gibt sich Federer aber keine Blöße und gewinnt den vierten Satz mit 6:4.

Satz 5:

Im entscheidenden Durchgang würde bei einem Stand von 12:12 übrigens ein Tie-Break stattfinden. Diese Regel führte das Turnier in Wimbledon erstmals dieses Jahr ein, um Endlos-Matches zu vermeiden. Nach Super-Tiebreak sieht es aber zunächst nicht aus, Titelverteidiger Djokovic schafft schnell das Break und stellt auf 4:2. Aber Federer wäre nicht Federer, wenn er nicht eine Antwort parat hätte. Re-Break: 4:3 und eigener Aufschlag. Der Centre-Court bebt. Und bebt noch viel mehr, als Federer tatsächlich das Break zum 8:7 schafft. Bitter für den Schweizer: Trotz zweier Matchbälle bei 40:15 kassiert er das prompte Rebreak von Djokovic. Der Wimbledon-Wahnsinn 2019 wird tatsächlich im Super-Tiebreak entschieden - und wie schon im ersten und dritten Satz geht der Tiebreak an Djokovic. Damit krönt sich der Serbe zum fünften Mal zum Wimbledon-Champion. Hier geht's zum Spielbericht!

17:30 Uhr

Werder wünscht sich Verteidiger und Mittelfeldspieler

imago41065990h.jpg

Werder-Coach Kohfeldt sucht Verstärkung für die neue Saison.

(Foto: imago images / eu-images)

Werder Bremen möchte für die neue Saison in der Fußball-Bundesliga noch mindestens einen Außenverteidiger und einen defensiven Mittelfeldspieler holen. Das bestätigte Trainer Florian Kohfeldt nach dem Ende des zehntägigen Trainingslagers im österreichischen Zell am Ziller. "Wo wir jemanden holen müssen, der sofort spielen kann, ist in der Abwehr", sagte der Werder-Coach gegenüber Bremer Journalisten. "Wir suchen jemanden, der weitestgehend beide Seiten spielen kann." Der Hintergrund: Werder benötigt hinten links und hinten rechts jeweils eine Alternative zu den beiden Stammspielern Ludwig Augustinsson und Theodor Gebre Selassie. Außerdem erklärte Kohfeldt: "Einen Mittelfeldspieler wollen wir auch noch dazu holen." Stammkraft Philipp Bargfrede fällt nach einer Knie-Operation noch länger aus. Bislang haben die Bremer in diesem Transfersommer rund zehn Millionen Euro für den Stürmer Niclas Füllkrug von Hannover 96 sowie den bislang nur von Bayern München ausgeliehenen Marco Friedl ausgegeben.

16:30 Uhr

Formel 1: Vettel zerstört sein Rennen mit Verstappen-Crash

c74b57376dc040720fe6531ca488e2ac.jpg

(Foto: imago images / HochZwei)

Von Platz sechs arbeitet sich Ferrari-Pilot Sebastian Vettel bis zur 38. Runde auf Rang drei vor - ehe er sein Rennen wegwirft. Nach einem Verbremser von Vettel crasht er heftig in den Red Bull von Max Verstappen, der ihn zuvor überholt hatte. Beim Versuch, seine Position zurückzuerobern, rutschte Vettel ins Heck des Red Bull. Beide fuhren zunächst weiter.

Vettel musste sich aber wenig später einen neuen Frontflügel holen und fiel zwischenzeitlich auf den letzten Platz zurück. Zudem erhielt er von den Rennstewards eine Zehn-Sekunden-Strafe für den Unfall mit Verstappen.

15:56 Uhr

Bahnradunfall "schrecklich": Vater litt mit durchbohrtem Sohn

"Er ist gleich neben mir gestürzt, es war schrecklich." Das sagte Gianni Gobbo der "Gazzetta dello Sport" über den bizarren Sturz seines 16-jährigen Sohnes Lorenzo bei den Bahnrad-Europameisterschaften der U23 und Junioren im belgischen Gent am Freitagabend. Dabei hatte sich ein Stück von der Holzbahn gelöst und Gobbos Körper durchbohrt, wobei Lunge und Oberschenkel durchbohrt wurden.

Lebensgefahr bestehe für den Nachwuchssportler aber nicht mehr. "Lorenzo geht es besser. Er liegt auf der Intensivstation", sagte Gianni Gobbo: "Die Ärzte haben uns gesagt, dass es mindestens zwei Wochen dauern wird." Dann soll er liegend mit dem Krankenwagen nach Hause gebracht werden.

Der Vater berichtete, dass sein Sohn vor Schmerzen geweint habe, als das Holzstück abgeschnitten wurde, das vorn 50 und hinten 30 Zentimeter aus seinem Körper herausgeragt habe.

14:29 Uhr

Englische Medien: Sané gibt FC Bayern einen Korb

Leroy Sané wird dem FC Bayern München einen Korb geben, sollte der deutsche Rekordmeister sein Interesse an dem Flügelspieler mit einem offiziellen Angebot untermauern, berichtet die englische Zeitung "Mirror". Sané kehrte letzte Woche ins Training bei Manchester City zurück und soll laut der Zeitung signalisiert haben, dass er keine Lust hat, zum FC Bayern zu wechseln.

City soll für den Nationalspieler etwa 111 Millionen Euro fordern - 33 Millionen mehr, als Bayern-Präsident Uli Hoeneß bezahlen wolle. Josep Guardiola würde dem 23-Jährigen aber nicht im Weg stehen wollen, sollte er den Wunsch äußern, gehen zu wollen - und natürlich die Bayern den geforderten Preis zahlen. Der Klub glaube jedoch an einen Verbleib Sanés.

13:59 Uhr

FC Bayern wird wieder zum Weißen Ballett

*Datenschutz

Am Montag startet der FC Bayern in seine vereinsintern nicht unumstrittene Sponsoren-USA-Tour. Zuvor hat der deutsche Fußball-Rekordmeister bei der letzten Trainingseinheit noch fix ein mittelgroßes Geheimnis gelüftet - und sein neues Auswärtsoutfit präsentiert.

Nach genauer Ansicht des neuen Leibchens darf Ihnen der Sport-Tag deshalb verkünden: Die Bayern werden ihre Auswärtsspiele in der kommenden Saison in einem überwiegend weiß gehaltenen Trikot bestreiten. Bei Fans dürfte das angenehme Erinnerungen wecken: Schon in der Vergangenheit trugen die Bayern weiße Trikots und waren darin sehr erfolgreich, zum Beispiel bei den Europacupsiegen 1967, 1976 und 1996.

13:42 Uhr

Vorschau auf Nationalfeiertag-Tour-Etappe: Tagessieg für Lokalmatadoren?

Der 14. Juli ist bei der Tour de France ein ganz besonderer Tag. Am französischen Nationalfeiertag attackieren die Radprofis aus dem Gastgeberland besonders gerne - so dürfte es auch heute (13.25 Uhr/One und Eurosport) laufen. Auf den 170,5 Kilometern von Saint-Étienne nach Brioude bewegt sich das Peloton weiter südwestlich in Richtung Pyrenäen.

ETAPPE: Die Radprofis starten am Sonntag vom Stade Geoffroy-Guichard, dem Stadion des französischen Fußball-Rekordchampions AS Saint-Étienne. Danach geht es schon nach 36,5 Kilometern auf die Mur d'Aurec-sur-Loire, eine elf Prozent steile Rampe, die in der ersten Bergkategorie einsortiert ist. Im weiteren Verlauf folgen zudem zwei Anstiege der dritten Kategorie. Die reinen Sprinter haben bei diesem Profil gewiss keine Chance.

FAVORITEN: Kommt die nächste Attacke von Julian Alaphilippe, der erst am Samstag mit einem Angriff zurück ins Gelbe Trikot schlüpfte? Der antrittsschnelle Allrounder hat seine tolle Form bei der Tour schon bewiesen - und dürfte am Nationalfeiertag besonders motiviert sein. Auch der dreifache Weltmeister Peter Sagan darf nicht vergessen werden: Kommt er mit dem Feld über die drei Bergprüfungen, dürfte er bei der Ankunft in Brioude garantiert einer der endschnellsten Profis sein. Auch Ausreißergruppen dürften ihre Chance auf einen Tagessieg wahren wollen.

DEUTSCHE: Sprinter André Greipel, den die erste Tour-Woche schon tief frustrierte, ist hier chancenlos. Schon eher könnte die Etappe dem deutschen Meister Maximilian Schachmann entgegenkommen, der das hügelige Profil mag. Doch der Bora-hansgrohe-Profi könnte auch einmal mehr für Teamkollege und Superstar Sagan arbeiten müssen. Für den Kölner Nils Politt (Katusha-Alpecin) dürfte das Profil einen Tick zu schwer sein.

13:12 Uhr

Neymar mobbt PSG: Paris-Debakel schönster Karrieremoment

e830095fe6a3c7b2a3a9135316bb4077.jpg

Neymar sendet immer dreistere Abschiedssignale Richtung Paris. Sein Problem: Er hat einen laufenden Megavertrag mit PSG.

(Foto: REUTERS)

Inzwischen dürfte überall bekannt sein: Neymar, begnadeter brasilianischer Fußballer und noch begnadetere Fußball-Diva, gefällt es nicht mehr bei Paris St. Germain. Er möchte zurück zum FC Barcelona, den er 2017 begleitet von einer Schlammschlacht verlassen hatte. Nachdem PSG bereits erklärt hatte, Neymar könne den Verein bei passendem Multimillionenangebot verlassen, lieferte der Brasilianer seinem Noch-Klub nun weitere Argumente für eine baldige Scheidung.

Gleich zweimal binnen kurzer Zeit nannte Neymar einen 6:1-Sieg mit dem FC Barcelona als einen der schönsten Momente seiner Fußballkarriere - einen 6:1-Sieg gegen Paris St. Germain. Der sei neben dem Olympiasieg mit Brasilien 2016 der schönste Moment seiner Karriere gewesen, sagte er in einem Interview mit dem Fußball-Portal "Oh my Goal". Zum besten Moment in der Umkleide, den er erlebt habe, sagte er: "Ich glaube, dass war, als wir gegen PSG 6:1 gewonnen hatten. Als wir in die Kabine kamen, waren alle total verrückt, überglücklich."

12:21 Uhr

Ein Homerun fehlt: Berliner jagt Baseball-Rekord

*Datenschutz

Eine echte statistische Rarität ist Deutschlands erfolgreichstem Baseball-Export Max Kepler in der besten Liga der Welt geglückt. Dem 26-jährigen Berliner gelangen in der nordamerikanischen Eliteliga MLB beim 6:2-Erfolg seiner Minnesota Twins bei den Cleveland Indians zwei weitere Homeruns bei At Bats gegen Pitcher Trevor Bauer. Insgesamt kommt Kepler nun auf fünf Homeruns in Folge bei At Bats (= Duelle zwischen Werfer und Schlagmann) gegen Bauer.

Wie das US-Datenportal Elias Sports Bureau und die offizielle Seite der MLB melden, gelang diese Leistung zuvor nur Carlos Delgado (2003/2004) und Frank Howard (1963/1964).

Kommentar Kepler: "Es ist eine Ehre dadurch in den Geschichtsbüchern aufzutauchen." Dort könnte er bald sogar als alleiniger Rekordhalter stehen - wenn ihm am Abend ab 19.10 Uhr ein weiterer Homerun gegen Bauer gelingt.

12:00 Uhr

Episches Tennis, Tour-Feiertag, Cricket-Hype - Vettel-Wunder?

Wunderschönen guten Mittag, liebe Leserinnen und Leser,

das bringt uns der Sport-Sonntag:

  • Nach dem überraschend einseitigen Damenfinale am Samstag hoffentlich einmal großes Tennis in Wimbledon. Im Endspiel des Rasen-Grand-Slams trifft Titelverteidiger Novak Djokovic auf Rekordsieger Roger Federer. Es könnte episch werden. Stellen Sie "Pimm's" kalt, schlagen Sie Sahne auf, stellen Sie Erdbeeren bereit: Um 15 Uhr geht's los - wir halten Sie im Sport-Tag mit unserem Ergebnis-Ticker auf dem Laufenden.
  • In der Formel 1 steht das zehnte Saisonrennen an, in Silverstone wollte Ferrari-Star Sebastian Vettel endlich seinen ersten Saisonsieg einfahren. Aber: Nach den Trainings und vor allem dem vergurkten Qualifying sieht es nicht danach aus. Ob es wie 2018 doch ein rotes Formel-1-Wunder in Großbritannien gibt, können Sie ab 15.10 Uhr live bei RTL und im n-tv.de Liveticker verfolgen.
  • Am Nationalfeiertag sind die französischen Radprofis besonders motiviert für einen "Heimsieg" bei der Tour de France, der gelang zuletzt Warren Barguil vor zwei Jahren. Erfreulich für die Grande Nation: Mit Julian Alaphilippe trägt ein Landsmann das Gelbe Trikot auf der neunten Etappe. Die führt über 170,5 Kilometer von Saint-Etienne nach Brioude durch das Zentralmassiv - und ist wie gemacht für Ausreißergruppen.
  • Neben Wimbledon und Formel 1 elektrisiert England an diesem Sonntag noch ein weiteres Sport-Großereignis: Das Finale der Cricket-WM, in dem der Gastgeber auf Neuseeland trifft - und sich nach drei verlorenen Endspielen endlich, endlich, endlich, endlich erstmals zum Weltmeister krönen möchte. Der Hype ist so riesig, dass die Partie kurzfristig sogar im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen ist. Wir empfehlen allen Interessierten den Liveticker nebenan beim "Guardian" - und versuchen derweil, die Regeln zu verstehen.
  • Ab 13 Uhr steht die Mitgliederversammlung bei Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart an, wo die mögliche Abwahl des Präsidenten droht. Das hochkomplexe Fußball-Reizklima haben wir hier aufgedröselt.
  • Beim Afrika-Cup stehen die Halbfinals an. Ab 18 Uhr trifft zunächst Senegal auf Tunesien, ab 21 Uhr dann Algerien auf Nigeria.

Und nicht zu vergessen: die Fußball-Zeitreise. Unser Fußball-Lexikon Ben Redelings erinnert an einen Tag, der das Leben des Nationaltorwarts Sepp Maier veränderte - und seine Karriere beendete.

11:44 Uhr

Schweinsteiger gesperrt - Chicago Fire brennt nicht

Eine weitere Niederlage hat Chicago Fire in der nordamerikanischen Profiliga MLS kassiert, an Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger lag es aber nicht. Der war beim 1:2 (1:1) gegen den FC Cincinnati gar nicht dabei, weil er eine Gelbsperre absitzen musste.

Der sieht aber auch, dass die Playoff-Chancen für sein Team derzeit mittelrosig sind: Chicago liegt nach der neunten Saisonniederlage in der Eastern Conference mit 22 Punkten auf dem zehnten Platz und hat damit vier Zähler Rückstand auf den Toronto FC, der den siebten und letzten Playoff-Rang belegt.

10:54 Uhr

FC Bayern? Bleiben? RB Leipzig will Antwort von Werner

e29507a1a1c0c48db30dda4e530d58c0.jpg

Noch stürmt Timo Werner für RB Leipzig. Die spannende Frage ist: Wie lange noch?

(Foto: imago images / Picture Point LE)

Den Absurditätsgrad des Kaugummi-Transfers von Ex-Atlético-Star und Jetzt-Barcelona-Star Antoine Griezmann hat die Geschichte um den Vielleicht-Abschied von Fußball-Nationalspieler Timo Werner von RB Leipzig noch längst nicht angenommen. Und geht es nach den Leipzigern, wird sie das auch nicht mehr. Der Dritte der abgelaufenen Bundesliga-Saison will die Causa bald klären, kündigte der neue Sportvorstand Markus Krösche in der "Bild am Sonntag" an: "Wir werden uns zeitnah noch mal austauschen, dann wird er eine Entscheidung treffen und wir werden jede Entscheidung akzeptieren" , Und stellte klar: "Es soll sich aber nicht bis ins Unendliche ziehen." Das wisse Werner auch.

Die Ausgangslage ist ja auch ganz übersichtlich: Der 23 Jahre alte Mittelstürmer hat noch einen Vertrag bis Ende Juni 2020. RB will am liebsten mit Werner verlängern ("Hätten gerne, dass er die nächsten Jahre für Leipzig spielt") - oder ihn in diesem Sommer noch möglichst teuer verkaufen, wohl an den FC Bayern. Mit dem jedenfalls wird Werner seit Monaten in Verbindung gebracht und soll sich angeblich sogar längst einig sein. Allerdings sollen die Bayern noch nicht entschieden haben, ob sie Werner schon jetzt auslösen - oder erst im nächsten Jahr ohne Ablöse verpflichten. Und das hängt wohl auch davon ab, wie sich der Münchner Transferstau entwickelt.

10:35 Uhr

Hausding springt wieder knapp an WM-Medaille vorbei

4e4fd9cce625e9959e321a0a7c825d48.jpg

Patrick Hausding

(Foto: REUTERS)

Erst Vierter, jetzt Fünfter: Für Wasserspringer Patrick Hausding bleibt die Schwimm-WM im südkoreanischen Gwangju vorerst eine WM der knapp verpassten Medaillen. Der Olympiadritte sprang im Finale vom Ein-Meter-Brett mit 405,05 Punkten auf den fünften Platz, lediglich zehn Zähler fehlten ihm auf den Bronzerang.

Besonders bitter: Zur Hälfte des Wettkampfs hatte der 30 Jahre alte Berliner sogar in Führung gelegen. Doch ein verpatzter Zweieinhalb-Rückwärtssalto im vierten Durchgang brachte Hausding um den durchaus möglichen Podestplatz.

Am Samstag hatte er bereits im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett gemeinsam mit Lars Rüdiger den undankbaren vierten Platz belegt. Trotzdem sagte Hausding nun: "Natürlich ist noch Luft nach oben, ich bin aber trotzdem sehr zufrieden."