Sonntag, 17. Mai 2020Der Sport-Tag

20:04 Uhr

Uefa-Plan: Champions League bis August, EM 2021 zur Not in acht Städten

Die Uefa plant, die Champions League und die Europa League 2019-20 bis August zu beenden. Das sagte der Präsident des europäischen Fußballverbandes, Aleksander Ceferin. "Wir müssen warten, bis das Exekutivkomitee der Uefa die Daten bestätigt. Wenn alles so ist, wie es jetzt ist, dann kann ich sagen, dass die europäische Saison bis zum August beendet sein wird", so Ceferin gegenüber beIN Sports. Sowohl die Champions League als auch die Europa League müssen die Achtelfinal-Spielrunden noch beenden.

Auch eine Reduzierung der Gastgeberländer für die ins Jahr 2021 verlegte Fußball-EM hat der Uefa-Präsident nicht ausgeschlossen. "Prinzipiell ist die Idee, dass wir bei den gleichen Städten bleiben. Mit neun Städten ist alles geregelt. Bei drei Städten haben wir einige Probleme, daher werden wir weiter diskutieren", sagte der 52-Jährige. "Prinzipiell werden wir es in zwölf Städten machen, aber wenn nicht, sind wir bereit, es in zehn, neun oder acht zu tun", sagte Ceferin. Einige Gastgeberstädte wie das spanische Bilbao hatten zuletzt Probleme geäußert, den neuen Termin gewährleisten zu können.

19:26 Uhr

Geißbock Hennes grüßte FC Köln aus dem Zoo per Videoschalte

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Nur eine Attrappe von Geißbock Hennes durfte vor Ort sein.

(Foto: imago images/Poolfoto)

Geißbock Hennes IX. hatte Stadionverbot, dennoch war er beim ersten Geisterspiel des 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga dabei. Der FC schaltete das Maskottchen beim Spiel gegen den FSV Mainz 05 über einen zum Spielfeld gerichteten Bildschirm via Videoschalte aus dem Kölner Zoo zu. Normalerweise läuft der Geißbock einige Minuten vor dem Anpfiff zur Musik des Boxer-Films "Rocky" ins RheinEnergie-Stadion ein. Weil das Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga auch ein Maskottchenverbot vorsieht, muss der FC erstmals seit 2008 ohne einen lebenden Geißbock im Stadion auskommen. Damals verpasste Hennes VII. wegen einer Arthrose Siege gegen Hoffenheim (3:1) und auch gegen Mainz (2:0).

18:50 Uhr

Rummenigge attackiert DFB-Präsident Keller scharf: "Populistische Wortwahl, soll seine Hausaufgaben machen"

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Der DFB "soll seine Hausaufgaben" machen und nicht die Bundesliga attackieren, findet Bayern-Boss Rummenigge.

(Foto: imago/Norbert Schmidt)

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge sucht offen die Konfrontation mit dem DFB-Präsidenten Fritz Keller. "Ich bin irritiert über seine populistische Wortwahl. Vielleicht sollte man sich beim DFB mal einen Besen kaufen, um vor der eigenen Türe zu fegen", sagte Rummenigge bei Sky vor dem Ligaspiel des Rekordmeisters bei Union Berlin am Sonntag. Keller hatte in einem "Spiegel"-Interview zuletzt die "Großkotzigkeit" neureicher Fußballmillionäre beklagt und mehr Demut eingefordert. Das Herumprotzen sei "eine Katastrophe für das Image des deutschen Fußballs".

Rummenigge konterte: "Wenn wir eine Krise im deutschen Fußball in den vergangenen Jahren hatten, war sie beim DFB zu suchen. Mir fällt da schon vieles ein, was mir in den letzten Jahren nicht gefallen hat." Der DFB solle lieber "seine Hausaufgaben" machen: "Bis heute steht noch nicht fest, wann die Frauen-Bundesliga und die 3. Liga den Spielbetrieb wieder aufnehmen können oder dürfen." Protzerei bezeichnete Rummenigge als "Ausnahme", nicht Normalität. Er erinnerte an positive Gegenbeispiele wie die Initiative "We kick Corona" der Bayern-Nationalspieler Joshua Kimmich und Leon Goretzka.

17:52 Uhr

Polizei löst Ansammlung am Stadion vor Union-Bayern auf

Die Berliner Polizei hat vor dem Heimspiel des 1. FC Union gegen den FC Bayern München eine kleinere Menschenansammlung aufgelöst. Etwa zwei Dutzend Schaulustige hatten sich vor der Partie in der Fußball-Bundesliga (18.00 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) vor dem Stadion an der Alten Försterei versammelt. Die Polizei, die mit mehreren Mannschaftswagen vor Ort war, forderte die Menschen zum Weitergehen auf. Vermutlich erwarteten die Menschen, die keine Fan-Utensilien bei sich hatten, auf die Ankunft des Mannschaftsbusses am Stadion. Darüber hinaus blieb es vor dem Duell des Rekordmeisters mit dem Aufsteiger rund um das Stadion in Berlin zunächst ruhig. Die Polizei war mit zahlreichen Kräften im Einsatz, daneben waren vor allem Kamerateams und Ausflügler auf den Straßen rund um die Arena unterwegs.

17:21 Uhr

"Ich kann nur Cerveza": Kurioser Dialog zwischen Schiri und Trainer

Ein lockerer und kurioser Dialog zwischen Schiedsrichter Guido Winkmann und Trainer Achim Beierlorzer vom FSV Mainz 05 war während des Bundesliga-Spiels in Köln im leeren Stadion für alle hörbar. Winkmann redete mit dem am Boden liegenden Kölner Jhon Cordoba, der zuvor nach einem Pressschlag so laut geschrien hatte, dass es kurz im Stadion wirklich komplett ruhig war. Beierlorzer monierte, Winkmann entgegnete: "Das habe ich ihm jetzt schon dreimal gesagt", und bezog sich offenbar auf seine Frage, ob Cordoba ärztliche Hilfe brauche.

Beierlorzer, der den schweigsamen Kolumbianer Cordoba aus gemeinsamen Zeiten in Köln kannte, entgegnete: "Aber er verstehts doch nicht." Winkmann kam dem Trainer entgegen, beide redeten kurz, dann lief Winkmann weg und rief lachend: "Spanisch kann ich nicht so viel. Nur Cerveza." Das heißt Bier. Beierlorzer lachte, Cordoba erhob sich und spielte weiter.

16:25 Uhr

Söder zu Kuss-Torjubel: "DFL wird bestimmt nachschärfen"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) geht davon aus, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) ihre Anweisungen zum Torjubel "bestimmt noch einmal nachschärfen" wird. "Der Fußball hat eine extreme Vorbildfunktion, deshalb sollte man die Anweisung einhalten und nächste Woche drauf achten", sagte Söder im Sport1-Doppelpass. Der Berliner Dedryck Boyata küsste am Samstag nach einem Eigentor des Hoffenheimers Kevin Akpoguma seinen Mitspieler Marko Grujic auf die Wange - sagte nun aber, er habe ihm nur Anweisungen ins Ohr flüstern wollen. Eine ähnliche Situation ereignete sich beim Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach nach dem Treffer des Gladbachers Marcus Thuram.

"Ich fand es nicht gut", sagte Söder mit Blick auf die Aktion der Berliner. Die DFL hatte mitgeteilt, dass der Torjubel von Spielern "nicht Bestandteil" des medizinisch-organisatorischen Konzepts sei: "Zum Thema Torjubel wurden in Ergänzung zum Konzept lediglich Hinweise zur Orientierung gegeben - Sanktionen erübrigen sich daher." Für alternativlos hält Söder zudem, dass die Ersatzspieler trotz Abstands zu ihren Kollegen einen Mundschutz tragen müssen. "Auch die Spieler müssen sich halt an die Regeln halten", sagte Söder.

15:19 Uhr

"Kein Küssen" - Herthas Boyata erklärt seinen "Kontakt"

Abwehrspieler Dedryck Boyata hat seinen umstrittenen Jubel beim Bundesliga-Spiel von Hertha BSC bei der TSG Hoffenheim (3:0) erklärt. Der Innenverteidiger betonte, dass er seinen Mitspieler Marko Grujic nicht auf die Wange geküsst habe. Er wollte stattdessen seinem Teamkollegen Anweisungen ins Ohr flüstern. "Ich habe Marko Grujic eine Standardsituation erklärt, eine Ecke", schrieb Boyata bei Instagram: "Es war kein Küssen oder Jubeln oder was auch immer behauptet wurde", schrieb der 29-Jährige. Hertha war beim 3:0-Sieg in die Kritik geraten, weil von den Spielern beim Jubel nach den Toren nicht die Abstandsregeln des Hygiene-Konzeptes der Deutschen Fußball Liga eingehalten worden waren. Die DFL will das Vorgehen aber nicht bestrafen.

14:32 Uhr

Große Ehre für Götzes historischen Treffer

Mario Götze (l) schießt das 1:0 gegen Argentiniens Torhüter Romero (r) während des Finalspiels 2014. Foto: Diego Azubel/epa/Archiv

Schon schön!

(Foto: Diego Azubel/epa/dpa)

Der Treffer von Mario Götze zum 1:0 im WM-Finale 2014 gegen Argentinien ist zum "Tor des Jahrzehnts" gewählt worden. 26,64 Prozent der Zuschauer der Sportschau stimmten für den Siegtreffer im Finale von Rio de Janeiro. Götze reihte sich mit seinem Tor in die namenhafte Liste der WM-Siegtorschützen ein: Helmut Rahn (1954/3:2), Gerd Müller (1974/2:1) und Andreas Brehme (1990/1:0) entschieden mit ihren Treffern jeweils das WM-Finale. Der damals 22-Jährige wurde mit seinem Tor zugleich der jüngste deutsche WM-Siegtorschütze. Götze löste Rahn ab, der beim "Wunder von Bern" 24 Jahre alt war.

13:15 Uhr

Wütende Freundin: Ferrari-Star Leclerc "verzockt" sich

Formel-1-Pilot Charles Leclerc hat die Leidenschaft für Renn-Simulationen Ärger mit seiner Freundin eingebracht. Wie der Ferrari-Fahrer bei Twitter schrieb, ließ er seine Partnerin Charlotte Siné am Samstag 25 Minuten vor der verschlossenen Tür warten, weil er zu Hause so konzentriert auf ein Rennen in seinem Simulator war, dass er nichts von seiner Umgebung mehr mitbekam. "Ich hatte Kopfhörer auf und war sehr fokussiert auf mein Rallye-Rennen", twitterte er. Sein Handy habe er einfach nicht gehört. Seine Fans konnten das alles auf der Streaming-Plattform "Twitch.com" verfolgen. Dort war zu sehen, wie Leclerc aufschreckte, als er plötzlich eine Nachricht seiner Partnerin im Chat sah. Sie hatte sich extra ein kostenpflichtiges Abo für seinen Kanal gekauft.

12:37 Uhr

Schalkes Wagner: "Eine ganz skurrile Atmosphäre"

 

12:04 Uhr

Idioten sabotieren virtuelle Derby-Party des BVB

Der Versuch von Borussia Dortmund, den höchsten Derbysieg über den FC Schalke 04 seit 54 Jahren gemeinsam mit den Fans in einer Videokonferenz zu feiern, ist kläglich gescheitert. Das virtuelle Gespräch mit den Profis Mats Hummels, Marcel Schmelzer, Raphael Guerreiro und Lukasz Piszczek nach dem 4:0-Erfolg, das der Fußball-Bundesligist zuvor mit der Aufforderung "Wer traut sich?" in den sozialen Medien angekündigt hatte, musste nach nur wenigen Minuten abgebrochen werden. Wie die "Ruhr Nachrichten" und "Funke Medien" berichteten, sabotierten einige Teilnehmer den Online-Versuch mit Beleidigungen. "Wegen Leuten wie euch wird es so etwas nicht mehr geben", klagte BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel.

11:31 Uhr

Corona-Vorgaben? Labbadia verteidigt Herthas Kontakt-Jubel

Mehr zum Thema Kontakt-Jubel und bizarre Bilder aus der Bundesliga lesen Sie hier und hier!

10:53 Uhr

Schalkes Keeper patzt doppelt, aber bitte keine Debatte über Nübel

Neustart mit alten Sorgen: Kaum hat Schalke die Saison nach der Corona-Pause fortgesetzt, traten beim desaströsen 0:4 im Geisterderby in Dortmund die bekannten Schwächen zu Tage. Im Fokus erneut Torhüter Markus Schubert, dessen Position als Nummer eins von Trainer David Wagner zementiert worden war. Eine Niederlage ist selten an nur einem Spieler festzumachen, aber Wagner lastete dem U21-Nationalkeeper, der zweimal patzte, zumindest ein Gegentor an: "Schubi ist mitverantwortlich für das zweite Tor, das hat jeder gesehen." Doch weil dessen Vorgänger Alexander Nübel sich bekanntlich für einen Wechsel zum Rivalen aus München im Sommer entschied, mögen sie auf Schalke keine Torwart-Diskussion. "Die wollen wir nicht anfangen. Wir werden uns die Nase putzen. Jetzt sind der Trainer und die Truppe gefragt. Fertig", kommentierte Clubboss Clemens Tönnies.

10:23 Uhr

Favre: "Du machst ein Goal, nichts passiert"

Unseren Nachbericht zum mit A-B-S-T-A-N-D skurrilsten Derby finden Sie übrigens hier!

09:57 Uhr

Der Flirt geht weiter: Vettel ist bei Mercedes eine "Variante"

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat eine Verpflichtung von Sebastian Vettel zur Saison 2021 nicht ausgeschlossen. "Für uns stellt sich die Frage, was wir mit George Russell machen. Das ist eine Option. Dann kommt auch eine Sebastian-Vettel-Variante dazu", sagte der Österreicher im ORF: "Aber das ist nicht die allererste Agenda, weil wir uns auf unseren eigenen Fahrerkader konzentrieren müssen." Bis zum Jahresende wird Vettel noch für Ferrari am Steuer sitzen, dann wird der 32-Jährige die Scuderia verlassen. "Sebastian hat alle Fäden in der Hand", sagte Wolff. "Er kann selbst entscheiden, ob er aufhören will oder bei einem anderen Team unterkommt. Es gibt noch einige interessante Plätze." Das britische Top-Talent Russell gehört zum Mercedes-Programm und war Testfahrer der Silberpfeile, derzeit ist er Stammpilot bei Williams.

08:44 Uhr

Szenarien für Saisonabbruch beunruhigen Bobic

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hofft nach dem gelungenen Neustart der Fußball-Bundesliga auf ein sportlich faires Ende der Saison. "Ich bin ein positiv denkender Mensch: Wir werden alles dafür tun, dass Liga durchgespielt wird - und wenn es erst im Juli ist", sagte Bobic im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF.

Sollte die Spielzeit aus medizinischen Gründen dennoch vorzeitig beendet werden müssen "gibt es keine Gerechtigkeit", fürchtet er. "Es gibt dann so viele Szenarien. Bei jedem Szenario wird es Gewinner und Verlierer geben", fügte er vor allem mit Blick auf die Abstiegsregelung hinzu. Befragt nach dem von ihm dann bevorzugten Szenario sagte Bobic: "Auf den ersten Blick: Auf- und Abstieg laut Tabelle" im Moment des Abbruchs. Weitere Möglichkeiten wären auch eine Annullierung der gesamten Saison oder eine Quotienten-Regelung.

08:13 Uhr

Olympiasiegerin dominiert im Garten-Stabhochsprung

Stabhochsprung-Olympiasiegerin Katerina Stefanidi war auch im "Garten" nicht zu schlagen, den Quervergleich mit den männlichen Topstars hat die Griechin aber knapp verloren. Beim vom Leichtathletik-Weltverband World Athletics initiierten "Garden Clash" übersprang Stefanidi im Fernduell mit der zweimaligen US-Hallenmeisterin Katie Nageotte und der Kanadierin Alysha Newman 34-mal binnen 30 Minuten vier Meter, Nageotte und Newman mussten sich geschlagen geben. "Ich hatte einen Riesenspaß. Als ich zur Halbzeit bei 19 gültigen Sprüngen war, habe ich gedacht, dass ich die Bestmarke der Jungs knacken kann - aber dann hatte ich zwei Fehlversuche", sagte die 30-Jährige, die insgesamt viermal riss."

Knapp zwei Wochen zuvor hatten sich Weltrekordler Armand Duplantis und London-Olympiasieger Renaud Lavillenie bei den Männern den Sieg geteilt. Sowohl der Schwede Duplantis als auch der Franzose Lavillenie überflogen innerhalb von 2x15 Minuten mit kurzer Pause 36-mal die 5-Meter-Marke. Der dritte Teilnehmer des Fern-Wettstreits, Ex-Weltmeister Sam Kendricks (USA), kam auf 26 Lattenüberquerungen in der Zeit

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07:26 Uhr

Sechs Gläser Rotwein machen Skandal-Tennisprofi ehrlich

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Kyrgios ist für seine offene Art bekannt.

(Foto: REUTERS)

Nach sechs Gläsern Rotwein hat Tennisprofi Nick Kyrgios seinen Konkurrenten und guten Freund Andy Murray überschwänglich gelobt. "Ich glaube, du bist besser als Djokovic", sagte Kyrgios in einem Instagram-Livechat zum Schotten und erzählte von seiner neuen Leidenschaft: "Mein Wissen und Interesse an Rotwein sind während der Quarantäne unglaublich gestiegen." Der 25 Jahre alte Kyrgios, für seine provozierenden Aussagen berüchtigt, schoss weitere Spitzen gegen den Novak Djokovic. Der Serbe habe "Völkerball" bei seinen Aufschlägen gespielt und "versucht, ihnen auszuweichen", sagte der angetrunkene Australier. Murray habe hingegen versucht, direkt Winner zu schlagen. Murray antwortete diplomatisch: "Die Resultate lassen das Gegenteil vermuten", sagte der ehemalige Weltranglistenerste einen Tag nach seinem 33. Geburtstag. Im direkten Duell der beiden führt Djokovic mit 25:11 Siegen.

06:44 Uhr

Ibrahimovic malt Schwarz-Rot-Gold, Lineker dichtet Song um

Fußball-Star Zlatan Ibrahimovic hat der Bundesliga für ihre Rückkehr nach der Corona-Pause Respekt gezollt. "Sie kündigen es an, sie machen es. Danke", schrieb der 38 Jahre alte Schwede bei Instagram an die Bundesliga gerichtet und unterlegte seine Botschaft in Schwarz-Rot-Gold. Der Torjäger des AC Mailand hatte sich einige Wochen in Schweden fit gehalten, war aber zuletzt nach Italien zurückgekehrt.

Der frühere englische Nationalspieler Gary Lineker kommentierte den Re-Start des deutschen Profifußballs mit Geisterspielen mit einer Anspielung auf einen Hit von "Simon & Garfunkel" bei Instagram und schrieb vom "Sound of Silence". "Hallo Fußball, alter Freund, bin gekommen, um dich wieder zu sehen. Mit dem Klang der Stille."

06:03 Uhr

Ex-Schalke-Profi ist erster Corona-Fall in russischer Liga

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Farfán geht es nach eigenen Angaben gut.

(Foto: dpa)

Der peruanische Fußballspieler und langjährige Schalker Jefferson Farfán ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte sein Verein Lokomotive Moskau mit. "Alle Peruaner schicken dir Kraft, Torjäger!", schrieb die Nationalmannschaft des südamerikanischen Landes, an den Flügelstürmer gerichtet, bei Twitter. "Gott sei Dank fühle ich mich super-gut, stark und ruhig", schrieb der 35-jährige Farfán bei Instagram. "Ich bin aus Vorsicht zu Hause isoliert und mache Quarantäne, bin aber glücklich, gucke Fußball und weiß, dass es mir sehr gut geht."

Die Saison der ersten russischen Liga ist derzeit wegen der Corona-Pandemie unterbrochen. Sie soll ab dem 21. Juni fortgesetzt werden. Lokomotive Moskau liegt acht Spieltage vor Schluss auf dem zweiten Platz, mit neun Punkten Rückstand auf Zenit Sankt Petersburg.