Sonntag, 10. November 2019Der Sport-Tag

Heute mit Stefan Giannakoulis & Torben Siemer
20:20 Uhr

Deutscher Coach verpasst LoL-WM-Titel

Wieder kein Triumph für Europa: Der deutsche Headcoach Fabian "GrabbZ" Lohmann hat mit seinem Team G2 den Titel bei der League-of-Legends-Weltmeisterschaft verpasst. Das europäische Team mit Sitz in Berlin verlor das Finale in Paris gegen den chinesischen Meister FunPlus Phoenix mit 0:3 und verfehlte die Krönung eines bis dahin nahezu perfekten Jahres.

Die achtjährige Durststrecke europäischer Teams dauert damit weiter an, mit Ausnahme der Premiere 2011 ging der WM-Pokal ausschließlich an asiatische Teams. G2 hatte in diesem Jahr zuvor alle wichtigen Turniere für sich entschieden. Gegen FunPlus Phoenix war G2 vor mehr als 20.000 Zuschauern allerdings chancenlos.

Mein Kollege David Bedürftig führte vor Turnierbeginn ein lesenswertes Interview mit Lohmann.

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19:23 Uhr

Die reiche Hertha hat nun auch ein Festgeldkonto

Fußball-Bundesligist Hertha BSC stößt dank Investor Lars Windhorst finanziell in neue Dimensionen vor. Der Hauptstadt-Klub hat sein Eigenkapital in der vergangenen Saison verfünffacht. Lag der Wert in der Spielzeit zuvor bei 25,8 Millionen Euro, stieg die Summe auf 123,7 Millionen Euro an. "Ein Sprung von fast 100 Millionen Euro", sagte Herthas Geschäftsführer Ingo Schiller.

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Nur sportlch läuft's gerade nicht so gut: Trainer Ante Covic.

(Foto: imago images/Contrast)

Der Klub hatte in der vergangenen Saison das Eigenkapital vom früheren Investor KKR zurückgekauft, zudem pumpte der neue Investor Windhorst mit seiner Tennor-Group in einer ersten Zahlung 125 Millionen Euro in den Verein und erhielt dafür 37,5 Prozent der Anteile der KGaA. Die Verbindlichkeiten beliefen sich auf 87,4 Millionen Euro. Den Etat für das operative Geschäft gab der Klub mit 140,8 Millionen Euro an und liegt damit knapp über dem des Vorjahres.

Angesprochen auf das berühmte Festgeldkonto des FC Bayern sagte Schiller: "Das haben wir jetzt auch" und gab diesen Wert mit 124,7 Millionen Euro an, dem Umlaufvermögen. Noch nicht eingeflossen in diese Zahlen ist die zweite Tranche von Windhorst, die am Freitag fällig geworden ist. Für 99 Millionen Euro erwarb der Unternehmer weitere 12,4 Prozent der KGaA-Anteile. Dafür wurden Windhorst vier Plätze im Aufsichtsrat zugesprochen. Für einen nominierte der Unternehmer Jürgen Klinsmann.

18:23 Uhr

Parasportlerin Schaffelhuber hört mit 26 Jahren auf

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Schaffelhuber konzentriert sich nun auf ihr Referendariat an einer Realschule.

(Foto: imago images/STAR-MEDIA)

Eine der erfolgreichsten Parasportlerinnen Deutschlands tritt zurück: Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber hat ihren Abschied vom Leistungssport verkündet. "Es war ein Gefühl, und dieses Gefühl hat sich für mich richtig angefühlt. Es kamen irgendwann Gedanken auf, und ich wollte diese Entscheidung nie überstürzen", sagte die 26-Jährige vom TSV Bayerbach bei BR Sport.

In Schaffelhuber, die seit ihrer Geburt querschnittsgelähmt ist, verlässt die Vorzeigeathletin des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) die Bühne. Siebenmal stand sie mit einer paralympischen Goldmedaille ganz oben. Bei den Paralympics 2014 in Sotschi siegte sie fünf Mal. Auch bei Weltmeisterschaften regnete es quer durch alle alpinen Disziplinen Medaillen für Schaffelhuber - elfmal Gold, zehnmal Silber und dreimal Bronze gehören zu ihrer beeindruckenden Bilanz.

Zum Abschied übte Schaffelhuber trotz aller Erfolge noch einmal Kritik an den Strukturen. "In der Förderung muss sich noch einiges ändern, sie ist nicht adäquat", sagte sie: "Es nervt, wenn man sieht, dass etwas umgesetzt werden kann, aber nichts passiert."

18:03 Uhr

München schlägt Berlin im BBL-Topspiel

Die Basketballer des FC Bayern haben das Spitzenspiel der Bundesliga gegen Alba Berlin gewonnen und die Tabellenführung in der Meisterschaft übernommen. Der Titelverteidiger setzte sich mit 84:80 (41:38) gegen den Dauerrivalen durch und bleibt damit als einziges Team in der Liga noch ohne Niederlage. In einem umkämpften und selten hochklassigen Duell war der frühere Berliner Alex King mit 19 Punkten der beste Werfer der Gastgeber. Den Berlinern reichten 17 Zähler von Rokas Giedraitis nicht zum Auswärtssieg.

Die BG Göttingen überraschte mit einem deutlichen 104:87 (56:47) gegen schwache EWE Baskets Oldenburg. Neuer Tabellenzweiter sind die Riesen Ludwigsburg, die dem bisherigen Überraschungsteam Merlins Crailsheim mit 92:83 (46:40) die zweite Niederlage in Folge beibrachten.

17:48 Uhr

Premier League live: Liverpool-Frühstart überrollt Man City

*Datenschutz

Keine 13 Minuten sind absolviert im Topspiel der Premier League, da liegt die Entscheidung schon in der Luft. 2:0 führt Liverpool gegen Manchester City - die Klopp-Elf würde damit ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf acht Punkte ausbauen.

Zwei Torschüsse hatten die Reds, zweimal jubelte die Anfield Road. Fabinho legte in der sechsten Minute vor, Mo Salah in der zwölften Minute nach.

Den kompletten Spielbericht finden Sie hier.

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17:19 Uhr

Sky überlegt, Kunden nach Stream-Fiasko zu entschädigen

Der Bezahlsender Sky prüft derzeit, ob die von Störungen beim Live-Stream des Bundesliga-Spitzenspiels zwischen Bayern München und Borussia Dortmund (4:0) betroffenen Fußball-Fans entschädigt werden. "Wir werden die betroffenen Kunden hierzu schnellstmöglich informieren", teilte der Bezahlsender auf SID-Anfrage mit. Leider sei es "beim Streamen über Sky Go und Sky Ticket zu Störungen" gekommen. "Diese wurden im Laufe der 2. Halbzeit wieder behoben. Die Live-Übertragung über Kabel und Satellit lief durchgängig ohne Probleme", betonte Sky.

Der Bezahlsender entschuldigte sich nochmals "bei allen betroffenen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten". Im Netz wurde Sky harsch von den Usern aufgrund der technischen Probleme kritisiert. Eine Wiederholung der Schwierigkeiten soll es laut Sky nicht geben: "Das gesamte Sky-Team arbeitet intensiv an der Analyse der Probleme, um zu gewährleisten, dass diese in Zukunft nicht mehr auftreten." Der Erstliga-Hit FC Bayern vs. BVB wurde exklusiv live von Sky ausgestrahlt.

16:15 Uhr

Schiedsrichter wehrt sich gegen Paderborn-Vorwürfe

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In der vergangenen Woche sprang Thomsen beim Spiel Dortmund - Wolfsburg als Hauptschiedsrichter ein, nachdem sich Tobias Welz verletzt hatte.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Schiedsrichter Martin Thomsen hat in einer Stellungnahme die Vorwürfe vonseiten des Fußball-Bundesligisten SC Paderborn bestritten, wonach er SCP-Manager Martin Przondziono verunglimpfende Aussagen ("Dann spielt ihr Blinden doch besser Fußball") zugeraunt haben soll.

 "Die von Herrn Przondziono getätigte Aussage ist absolut haltlos und entbehrt jeglicher Grundlage", teilte Thomsen mit. Er versichere, "dass ich diese und auch sonst keine Äußerung, die annähernd in diese Richtung zu verstehen sein könnte, zur Paderborner Spielweise getätigt habe". Thomsen betonte, "dass die Aussage von mir nicht getätigt wurde. Den Vorwurf einer wie auch immer gearteten Beleidigung weise ich auf das Schärfste zurück". Thomsen war beim 0:1 der Paderborner gegen den FC Augsburg als Vierter Offizieller im Einsatz.

15:20 Uhr

Ex-Biathletin Neuner plant nicht mehr so viel

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Weniger Plan, dafür öfter mal spontan.

(Foto: imago images/Apress)

Die frühere Biathlon-Königin Magdalena Neuner hat durch ihre zwei kleinen Kinder zu mehr Gelassenheit im Leben gefunden. "Als Sportler ist man ja doch sehr strukturiert und organisiert. Die Kinder schmeißen das ganz gehörig durcheinander. Durch sie habe ich gelernt, dass man Dinge nicht immer planen kann", berichtete die 32-Jährige bei ihrer Ehrung als "Legende des Sports" auf dem Sportpresseball in Frankfurt.

"So schwer es manchmal ist, so gut tut es mir auch, manchmal spontaner zu werden und darauf einzugehen, was gerade passiert." Die zweimalige Olympiasiegerin und zwölfmalige Weltmeisterin nahm die Auszeichnung gemeinsam mit Laura Dahlmeier entgegen, die im Biathlon eine ähnliche Erfolgskarriere hingelegt und in diesem Jahr beendet hatte. Beide stehen nun in einer Reihe mit Stars wie Michael Schumacher, Franz Beckenbauer, Boris Becker oder Heiner Brand, die den seit 2007 verliehenen Preis zuvor erhalten hatten.

13:31 Uhr

Australischer Boxer Ritchie stirbt beim Sparring

Der australische Boxer Dwight Ritchie ist nach einem Körpertreffer im Training verstorben. Dies bestätigte sein Promoter Jake Ellis, Ritchie wurde nur 27 Jahre alt. Beim Sparring in Melbourne mit Michael Zerefa sackte Ritchie im Ring zusammen, er konnte nicht mehr reanimiert werden. Erst im Oktober war der amerikanische Profiboxer Patrick Day nach einer schweren K.o.-Niederlage seinen Kopfverletzungen erlegen. Im Juli verstarben zudem der Argentinier Hugo Santillan und der Russe Maxim Dadaschew, nachdem sie im Boxring verletzt worden waren.

12:33 Uhr

Herthas Niklas Stark verpasst schon wieder DFB-Debüt

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Pechvogel: Niklas Stark.

(Foto: imago images/Contrast)

Es ist wie verhext. Für Niklas Stark will es mit einem Einsatz in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft partout nicht klappen. Herthas Abwehrspieler erlitt beim 2:4 im Bundesligaspiel gegen RB Leipzig nach einem Schlag im Zweikampf mit Konrad Laimer einen Nasenbeinbruch und wird die EM-Qualifikationsspiele gegen Weißrussland am 16. November in Mönchengladbach und drei Tage später gegen Nordirland in Frankfurt am Main (beide Spiele ab 20.45 Uhr bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) nicht mitmachen.

Schon vorher stand Stark auf dem Weg zum Nationalspieler das Pech im Weg. Bundestrainer Joachim Löw ließ ihn sechs Spiele auf der Bank schmoren - so lange wie keinen anderen Feldspieler. Zuletzt wurde es richtig bitter. Seinen zugesicherten Startelfeinsatz gegen Argentinien stoppte eine Magen-Darm-Grippe und seine Reise nach Estland verhindert eine im Hotel erlittene Wunde am linken Unterschenkel. Nun also ein Nasenbeinbruch - und das Warten für Stark geht weiter. Zudem hat auch der Dortmunder Marco Reus wegen seiner Probleme am Sprunggelenk abgesagt.

11:58 Uhr

Messi verzaubert Barça mit einem Dreierpack

Der spanische Fußballmeister FC Barcelona hat dank einer Gala-Vorstellung von Lionel Messi die Tabellenführung in der Primera Division zurückerobert. Der Argentinier erzielte beim 4:1 (2:1) gegen Celta Vigo drei Treffer für die Katalanen und erwies sich einmal mehr als Standard-Künstler.

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    Der Beste: Lionel Messi.

    (Foto: REUTERS)

    Zunächst brachte Messi sein Team per Handelfmeter in der 23. Minute in Führung, dann verwandelte er zwei Freistöße (45.+1/48.) direkt. Mit seinem 34. Dreierpack in der spanischen Liga zog Messi mit Cristiano Ronaldo gleich.
  • "Es ist unmöglich, nicht von Messi abhängig zu sein, er überstrahlt alles", resümierte Barças Trainer Coach Ernesto Valverde, "er war heute der Dosenöffner im Spiel."
  • Aber auch beim Ausgleich der Gäste hatte Messi seine Füße im Spiel: Er verursachte einen Freistoß vor dem eigenen Strafraum, den Lucas Olaza (42.) zum 1:1 nutzte. Der spanische Nationalspieler Sergio Busquets (85.) traf zum Endstand.
  • Damit verdrängte Barcelona Rekordmeister Real Madrid auf Platz zwei. Ohne den deutschen Nationalspieler Toni Kroos hatten sich die Madrilenen zuvor dank eines ungefährdeten 4:0 (3:0) bei SD Eibar kurzzeitig an die Tabellenspitze geschoben.
  • Drei Tage nach der 6:0-Gala in der Champions League gegen Galatasaray Istanbul markierte Angreifer Karim Benzema erneut einen Doppelpack.
  • Zunächst nutzte der Franzose die Unordnung in Eibars Defensive zur Führung (17.), per Foulelfmeter sorgte er für Reals dritten Treffer (29.). Zuvor hatte Kapitän Sergio Ramos ebenfalls vom Punkt getroffen (20.). Im zweiten Durchgang erhöhte Federico Valverde (62.).
11:23 Uhr

Frankreich gewinnt Fed-Cup-Finale mit 3:2 gegen Australien

Die französischen Tennisspielerinnen haben erstmals seit 16 Jahren wieder den Fed Cup gewonnen. Im Finale in Perth fiel die Entscheidung gegen Gastgeber Australien beim Stand von 2:2 erst im abschließenden Doppel. Kristina Mladenovic und Caroline Garcia setzten sich gegen Ashleigh Barty und Samantha Stosur mit 6:4, 6:3 durch und sorgten mit dem Punkt zum 3:2 für den dritten Titel der Französinnen in dem Teamwettbewerb nach 1997 und 2003.

10:03 Uhr

Hoeneß verrät: Gab "Strömungen" im Bayern-Team gegen Kovac

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Hoeneß hatte Strömungen gegen Ex-Coach Niko Kovac erkannt.

Für Präsident Uli Hoeneß ist ein vorläufiges Festhalten an Hansi Flick nach dem starken Start mit dem Interimstrainer alternativlos. Das sagte der 67-Jährige im ZDF-Sportstudio nach dem wuchtigen 4:0 des FC Bayern gegen Borussia Dortmund. Der in der kommenden Woche aus dem Amt scheidende Präsident verriet auch, dass der Klub bei Chefcoach Niko Kovac nach dem 1:5 bei Eintracht Frankfurt vor einer Woche zum Handeln gezwungen war. Kovac hatte den Rückhalt im Team verloren. "Es hat sicherlich Strömungen innerhalb der Mannschaft gegeben, die den Trainer weg haben wollten. Deswegen hat die Führung entsprechend reagiert", sagte Hoeneß. Namen nannte er natürlich nicht. Aber immer wieder hatte es Gerüchte um Spannungen gegeben.

Einen ausführliches Text zu Hoeneß und seinen Meinungen nach dem Sieg des FC Bayern lesen Sie hier.

09:08 Uhr

NHL: Nationalspieler Kahun triumphiert gegen sein Ex-Team

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Dominik Kahun hat beim Wiedersehen mit seinem Ex-Team Chicago Blackhawks einen Sieg  gefeiert. Mit den Pittsburgh Penguins setzte sich Kahun in der NHL mit 3:2 nach Penalty-Schießen durch, der 24-Jährige blieb ohne Scorerpunkt. Den entscheidenden Penalty verwandelte Jared McCann. Kahun war im Sommer von Chicago nach Pittsburgh gewechselt. Allerdings bangt Pittsburgh um Sidney Crosby. Der Superstar der Penguins musste zu Beginn des dritten Drittels angeschlagen vom Eis, er war zuvor mit Chicagos Verteidiger Erik Gustafsson  zusammengeprallt. "Er wird untersucht, wir werden vermutlich mehr Informationen am Montag haben", sagte Coach Mike Sullivan, der bei Crosby eine Unterkörperverletzung befürchtet.

Eine wirklich sehr lesenswerte Geschichte über den Aufstieg von Dominik Kahun lesen Sie hier.

08:19 Uhr

Bayern-Chef Rummenigge will Missverständnis mit Wenger ausräumen

Karl-Heinz Rummenigge will die Irritationen um die Absage an Trainer Arsène Wenger fix in einem Gespräch mit dem Franzosen ausräumen. "Vielleicht haben wir uns irgendwie missverstanden", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München nach dem 4:0 des deutschen Meisters in der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund.

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    Alles nur ein Missverständnis? Arsène Wenger.

    (Foto: imago images/Future Image)

    "Ich habe vor Arsène wahnsinnig großen Respekt. Ich kenne ihn über 30 Jahre. Ich habe überhaupt kein Problem mit ihm. Wir werden sicherlich in nicht allzu ferner Zukunft miteinander telefonieren und die Dinge ausräumen. Ich habe kein Interesse, mit ihm Stress zu haben."
  • Der 70 Jahre alte Wenger hatte am Freitag der Darstellung des FC Bayern zu einem möglichen Engagement in München widersprochen. Nicht er habe sich angeboten, sondern er sei von Rummenigge angerufen worden, sagte der Franzose dem TV-Sender Bein-Sports.
  • "Er hat mich gefragt, ob ich Interesse hätte, weil sie nach einem Trainer suchen", sagte Wenger, der beim FC Arsenal in London eine Ära geprägt hatte.
  • Die Bayern hatten am Donnerstag mitgeteilt, Wenger habe bei Rummenigge angerufen und sich nach dem Trainer-Job erkundigt. Der Elsässer sei aber "keine Option" bei der Suche nach einem Nachfolger für Niko Kovac.
  • "Das ist eine überraschende Geschichte", hatte Wenger gekontert. "Aus Höflichkeit" habe er Rummenigge zurückgerufen und "maximal vier bis fünf Minuten" mit dem Münchner Vorstandschef gesprochen.
  • "Ich habe ihm gesagt, dass ich darüber nicht nachgedacht habe und dass das ein wenig Zeit braucht. Wir haben zusammen entschieden, in der kommenden Woche wieder zu telefonieren." Das sei "die wahre Geschichte".