Sonntag, 21. April 2019Der Sport-Tag

Heute mit Tobias Nordmann & Anja Rau
20:38 Uhr

Paok feiert ersten Meistertitel seit 34 Jahren

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(Foto: REUTERS)

Der griechische Fußballklub Paok Saloniki hat sich in der Super League den ersten Meistertitel seit 34 Jahren gesichert. Am vorletzten Spieltag setzte sich das Team aus der Hafenstadt Thessaloniki 5:0 (2:0) gegen Levadiakos durch und liegt damit uneinholbare fünf Punkte vor Verfolger Olympiakos Piräus.

  • Nach etlichen Skandalen in der Vorsaison war Paok mit zwei Punkten Abzug in die Saison gestartet und blieb in 29 Saisonspielen ungeschlagen (25 Siege, vier Remis).
  • In seiner 93-jährigen Geschichte war es der insgesamt neunte nationale Titel (dreimal Meister, sechsmal Pokalsieger) für das Team von Trainer Razvan Lucescu und der erste für eine Mannschaft außerhalb Athens seit 31 Jahren (zuletzt AE Larisa 1987/88).
20:13 Uhr

Flensburg nach Bundesliga-Topspiel auf Titelkurs

Die SG Flensburg-Handewitt hat das Topspiel in der Handball-Bundesliga bei den Rhein-Neckar Löwen gewonnen und einen großen Schritt zur Titelverteidigung gemacht.

  • Der Tabellenführer setzte sich vor 13.200 Zuschauern mit 26:23 (8:12) durch und hat damit weiter vier Punkte Vorsprung vor Verfolger THW Kiel.
  • Bester Werfer bei Flensburg war Göran Johannessen mit fünf Toren, für die Mannheimer trafen Jannik Kohlbacher und Andy Schmid ebenfalls fünfmal.
  • Die Löwen sind mit 42:12 Zählern weiter Vierter hinter dem SC Magdeburg, der beim HC Erlangen mit 25:26 den Kürzeren zog.
19:52 Uhr

Nach Sieg über Nadal: Fognini gewinnt Masters in Monte Carlo

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(Foto: dpa)

Fabio Fognini hat dem Sieg über den Sandplatzkönig den bislang größten Titel seiner Tenniskarriere folgen lassen. Der Italiener, der im Halbfinale überraschend den Spanier Rafael Nadal ausgeschaltet hatte, setzte sich im Endspiel des ATP-Masters in Monte Carlo gegen Dusan Lajovic 6:3, 6:4 durch.

  • Auch der ungesetzte Serbe hatte unerwartet das Finale des ersten großen Sandplatzturniers des Jahres erreicht.
  • Der 31-jährige Fognini hatte nicht nur den elfmaligen Champion Nadal (6:4, 6:2), sondern auch im Achtelfinale Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev (7:6, 6:1) aus dem Turnier geworfen. Der Sandplatzspezialist aus Sanremo, im Fürstentum an Position 13 gesetzt, feierte seinen neunten Titel auf der ATP-Tour (acht auf Sand).
  • Anders als Fognini und Lajovic enttäuschten die Favoriten zum Auftakt der Sandplatzsaison. Neben Nadal und Zverev scheiterten auch der serbische Weltranglistenerste Novak Djokovic und der letztjährige French-Open-Finalist Dominic Thiem aus Österreich früh.
19:14 Uhr

Fan stirbt vor Bundesliga-Partie in Berlin

Traurige Nachricht aus Berlin: Ein 70 Jahre alter Fan ist vor der Partie der Fußball-Bundesliga zwischen Hertha BSC und Hannover 96 gestorben. Der Mann sei noch vor Stadionöffnung zusammengebrochen und trotz einer Behandlung durch den Notarzt gestorben, wie der Berliner Klub mitteilte.

"Unsere Gedanken sind bei der Familie und allen Angehörigen des Verstorbenen", hieß es in dem Tweet des Vereins weiter. Zur Todesursache machte Hertha keine Angaben.

Hier geht's zum Liveticker des Spiels.

18:48 Uhr

BVB-Profi Wolf droht Zwangspause wegen Knöchelblessur

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Wolfs Schmerzen sind offensichtlich.

(Foto: imago images / Beautiful Sports)

Autsch! Marius Wolf von Borussia Dortmund hat sich beim 4:0 gegen den SC Freiburg allem Anschein nach am Knöchel verletzt. Ob und wie lange der Rechtsverteidiger in der Fußball-Bundesliga ausfällt, sei aber unklar, sagte Trainer Lucien Favre.

"Er musste raus, er konnte nicht weitermachen. Er hat sich den Knöchel verdreht. Hoffen wir, dss es nicht schlimm ist", sagte der Schweizer. Morgen oder am Dienstag solle es eine MRT-Untersuchung geben. Wolf war bei einem Angriff ohne Einwirkung eines Gegenspielers gestürzt und danach mit Schmerzen im Toraus liegen geblieben. Er wurde deswegen in der 71. Minute ausgewechselt.

18:14 Uhr

Benzema trumpft bei Real-Sieg auf

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Karim Benzema trifft gleich dreimal.

(Foto: dpa)

Auch wenn es für den Titel nicht mehr reicht: Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat am 33. Spieltag der Primera Division einen ungefährdeten 3:0 (0:0)-Erfolg gegen Athletic Bilbao errungen. Zum Matchwinner im Estadio Santiago Bernabeu avancierte Karim Benzema, der Real mit seinen Saisontoren Nummer 19, 20 und 21 (47./76./90.) den vierten Heimsieg in Folge bescherte.

  • Benzema nutzte die erste Großchance zur Führung, auf Flanke von Marcos Asensio köpfte der Franzose ein. Ebenfalls per Kopf gelang Benzema nach einer Ecke das 2:0, zum Endstand traf er gegen den aufgerückten Torwart Iago Herrerin aus gut 30 Metern mit dem Fuß.
  • In der Tabelle liegt Madrid weiter 13 Punkte hinter Spitzenreiter FC Barcelona sowie vier Zähler hinter Stadtrivale Atlético Madrid auf Platz drei.
  • Barca hatte am Samstag 2:1 gegen Real Sociedad San Sebastian gewonnen, Atlético setzte sich 1:0 bei SD Eibar durch.
17:43 Uhr

Radprofi Schachmann begeistert beim Amstel Gold Race

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Maximilian Schachmann hat allen Grund zum Feiern.

(Foto: dpa)

Was für ein Erfolg für den deutschen Radprofi Maximilian Schachmann: Beim Amstel Gold Race belegt der 25-Jährige vom Team Bora-hansgrohe den fünften Rang. Der Sieg im temporeichen und dramatischen Finale geht an den Niederländer Mathieu van der Poel.

  • Der Berliner Schachmann gehörte zu einer Verfolgergruppe, die nach 265,7 Kilometern von Maastricht nach Berg en Terblijt das lange führende Duo Julian Alaphilippe (Frankreich/Deceuninck-Quick-Step) und Jakob Fuglsang (Dänemark/Astana) auf der Zielgeraden stellte. Mailand-Sanremo-Sieger Alaphilippe und Fuglsang hatten ihren eigentlich komfortablen Vorsprung durch zu starkes Taktieren leichtfertig aus der Hand gegeben.
  • Die Entscheidung fiel deshalb auf den letzten Metern im Sprint. Das beste Ende hatte dabei van der Poel für sich, Simon Clarke (Australien/EF Education First-Drapac) und Fuglsang belegten die Plätze zwei und drei.
  • Auch Schachmann hatte van der Poel nichts mehr entgegenzusetzen und rollte entkräftet über die Ziellinie. Mit dem starken Resultat bestätigte Schachmann, der nach der letzten Überfahrt des berühmten Caubergs 15 Kilometer vor dem Ziel als Solist attackierte, die gute Form der vergangenen Wochen. Zuletzt hatte er unter anderem drei Etappen bei der Baskenland-Rundfahrt für sich entschieden.
  • Das Amstel Gold Race markierte den Start in die Ardennen-Woche, die mit dem Fleche Wallone am Mittwoch fortgeführt wird. Den Schlusspunkt bildet am kommenden Sonntag Lüttich-Bastogne-Lüttich.
17:18 Uhr

Füchse Berlin können auf Europacup-Halbfinale schielen

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Hans Lindberg ist ein zuverlässiger Werfer.

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Die Handballer der Füchse Berlin stehen vor dem Einzug ins Halbfinale des EHF-Pokals. Der Hauptstadtklub gewann das Viertelfinal-Hinspiel beim Bundesliga-Konkurrenten TSV Hannover-Burgdorf deutlich mit 34:26 (15:14) und hat damit eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 28. April (15.00 Uhr) in heimischer Halle.

  • Die Europapokal-Endrunde findet am 17. und 18. Mai in Kiel statt.
  • Die Berliner schafften es sowohl in der ersten Halbzeit als auch im zweiten Abschnitt, die Nervosität der Niedersachsen auszunutzen. Zwar verspielten die Füchse bis zur Pause ein 10:5 (17. Minute), auf den zweiten Lauf nach dem Seitenwechsel fand Hannover keine Antwort mehr.
  • Angeführt von Hans Lindberg (sieben Tore) und vom starken Nationalspieler Paul Drux (5) erspielten sich die Berliner am Ende einen Acht-Tore-Vorsprung.
  • Bei den Gastgebern konnte nur der dänische Weltmeister Morten Olsen mit elf Treffern überzeugen.
16:39 Uhr

Liga-Klatsche: "Toffees" demütigen Manchester United

Nach dem Viertelfinal-Aus in der Champions League hat Englands Fußball-Rekordmeister Manchester United in der Meisterschaft einen herben Rückschlag im Kampf um die Königsklasse erlitten.

  • Die Red Devils kamen beim FC Everton mit 0:4 (0:1) unter die Räder. Richarlison (13.), Gylfi Sigurdsson (28.), Lucas Digne (56.) und Theo Walcott (64.) trafen für die Gastgeber.
  • Mit 64 Zählern hat United den sechsten Rang vor Everton (49) sicher, die direkten Königsklassen-Konkurrenten FC Arsenal (ab 17 Uhr gegen Crystal Palace) und FC Chelsea (am Montag gegen den FC Burnley) können aber enteilen.
15:54 Uhr

Kölns Coach warnt nach Dynamo-Abreibung vor "Panik"

Zweitliga-Tabellenführer Köln wird bei Dynamo Dresden kalt erwischt (den Spielbericht finden Sie hier) und verliert mit 0:3. Somit könnten die Rheinländer selbst bei einem Sieg am Freitag im Spiel gegen den SV Darmstadt 98 frühestens am Sonntag den sechsten Aufstieg nach 2000, 2003, 2005, 2008 und 2014 perfekt machen - wenn dann nämlich der SC Paderborn einen Heimsieg gegen den 1. FC Heidenheim verpasst."Die Mannschaft hatte sich viel vorgenommen, aber es war ein gebrauchter Tag. Keiner hatte Normalform", sagte FC-Trainer Markus Anfang nach der Abreibung gegen die starken Sachsen. Dennoch zweifelt der Coach auch nach dem dritten sieglosen Spiel in Folge nicht am Erreichen des Ziels. "Schwarzmalerei ist nicht so mein Ding. Das ist jetzt kein Grund, in Panik zu verfallen."

15:10 Uhr

BVB hat Champions League sicher, Favre lässt Alcácer auf der Bank

Und nochmal BVB. Und nochmal in Freiburg: Die Borussia geht mit nur einer Änderung in der Startelf in das Duell mit dem SCF. Anstelle von Jacob Bruun Larsen setzt Trainer Lucien Favre im Vergleich zum 2:1 gegen Mainz auf Raphael Guerreiro auf der Außenbahn. Im Sturmzentrum beginnt einmal mehr Mario Götze, Paco Alcácer sitzt nur auf der Bank. Dortmund muss in Freiburg gewinnen, um den Rückstand auf den FC Bayern an der Tabellenspitze wieder auf einen Punkt zu verkürzen. Wegen der Niederlage von Borussia Mönchengladbach gegen RB Leipzig hat Dortmund schon vor dem Anpfiff um 15.30 Uhr (hier geht's zum Ticker) die erneute Qualifikation für die Champions League sicher.

14:24 Uhr

Anreise-Missgeschick: BVB-Bus bleibt im Bächle stecken

*Datenschutz

Schlechtes Omen? Bei der Anreise von Borussia Dortmund zum Auswärtsspiel beim SC Freiburg kommt es am Samstagabend zu einem kuriosen Missgeschick. Der Fahrer des Mannschaftsbusses hatte auf dem Weg zum Hotel offenbar die Freiburger Bächle übersehen und das Teamgefährt kurzerhand in einen der schmalen, flachen Wasserläufe gesteuert, die sich kilometerlang durch die Altstadt ziehen. Dabei wurden die Räder linken Seite eingeklemmt. Einen größeren Schaden gab's indes nicht. Die Spieler mussten den Weg zum Hotel zu Fuß antreten. Ein Drama? Eher nicht, das Hotel war laut "Rheinischer Post" noch 19 Meter von der Unfallstelle entfernt.

13:57 Uhr

Barty führt Australien ins erste Fed-Cup-Finale seit 26 Jahren

Die Tennis-Damen aus Australien haben als erstes Team das Endspiel im Fed Cup erreicht. Sie setzten sich in Brisbane mit 3:2 gegen Weißrussland durch.

  • Die Entscheidung fiel erst im Doppel, das Ashleigh Barty und Samantha Stosur mit 7:5, 3:6, 6:2 gegen Victoria Asarenka und Aryna Sabalenka gewannen.
  • Die Australierinnen haben den Fed Cup schon siebenmal geholt, der letzte Erfolg liegt allerdings bereits 45 Jahre zurück, die bislang letzte Finalteilnahme 26 Jahre.
  • Barty sorgte mit dem 6:2, 6:2 gegen Sabalenka am zweiten Tag zunächst für die 2:1-Führung und gewann damit auch ihr zweites Einzel.
  • Die einstige Weltranglisten-Erste Asarenka glich mit dem ebenso klaren 6:1, 6:1 gegen die frühere US-Open-Siegerin Stosur aus, so dass erst das Doppel entschied.
13:20 Uhr

"Fünf Minuten sind nicht genug" - Sanches hadert beim FC Bayern

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(Foto: imago images / MIS)

Was für eine bittere Entwicklung: Das einst hoffnungsvolle Talent Renato Sanches hat genug von seinem Reservistendasein beim FC Bayern und plant offenbar den Absprung. "Ich möchte mehr spielen. Fünf Minuten Spielzeit sind nicht genug", sagte der 35-Millionen-Euro-Mann nach dem 1:0 gegen Werder Bremen. Sanches war in der 87. Minute eingewechselt worden. "Ob eine Ausleihe oder ein Verkauf besser ist? Ich weiß es nicht, wir werden sehen", sagte der 21-Jährige, dessen Vertrag bis 2021 läuft: "Es ist egal, ob es in Portugal, England oder Spanien ist. Ich will einfach nur spielen." Bereits vor einem Monat hatte der Portugiese im "Kicker" betont, er müsse sich "Gedanken machen. Ich arbeite viel, darf aber nicht spielen." Sanches stand zuletzt im vergangenen November beim 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf in der Startelf von Trainer Niko Kovac. Er bestritt nur vier Pflichtspiele über 90 Minuten.

12:35 Uhr

Stollenabdrücke am Oberschenkel - Werder bangt um Max Kruse

Werder Bremen bangt vor dem Halbfinalspiel im DFB-Pokal am Mittwoch (20.45 Uhr im Liveticker bei ntv.de) gegen den FC Bayern München um den Einsatz von Kapitän Max Kruse.

  • "Ich kann nicht garantieren, dass es bei Max bis Mittwoch reicht", erklärte Trainer Florian Kohfeldt nach dem 0:1 in der Fußball-Bundesliga beim FC Bayern. "Die Stollenabdrücke an seinem Oberschenkel habe ich gerade gesehen. Das war alles ganz schön blau."
  • Kruse zog sich die Blessur in einem Zweikampf mit Münchens Joshua Kimmich nach 37 Minuten zu. Der 31-Jährige musste einige Minuten auf dem Feld behandelt werden, konnte aber durchspielen.
12:04 Uhr

Hitzlsperger stellt Stuttgarts Fußballer zur Rede

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Thomas Hitzlsperger wollte von "den Jungs" mal hören, wie es zu dem Debakel in Augsburg kommen konnte.

(Foto: imago images / DeFodi)

Sportvorstand Thomas Hitzlsperger hat die Fußballer des VfB Stuttgart am Tag nach dem 0:6 gegen den FC Augsburg und der Freistellung von Trainer Markus Weinzierl zur Rede gestellt. "Ich habe heute Morgen mit der Mannschaft gesprochen. Es war mir ein Bedürfnis ihnen zu sagen, dass das ganz, ganz schwach war gestern", sagte Hitzlsperger. "Die Jungs sollten mir schon mal erklären, wie es dazu kommen konnte." In Augsburg kassierte der VfB am Samstag die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte in einem Duell mit einem direkten Konkurrenten im Tabellenkeller der Bundesliga. Auf die Frage, ob man nach der Niederlage des FC Schalke 04 und weiter sechs Punkten Rückstand noch auf den 15. Platz hoffe, sagte Hitzlsperger: "Wir sind so weit weg von der Normalform, so weit weg eine Bundesligamannschaft zu schlagen, dass wir gut beraten sind, nur auf uns zu schauen und am Samstag Gladbach zu schlagen."

11:22 Uhr

Gladbach-Fans sorgen mit Geschmacklos-Plakat für Eklat

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Mit einem Plakat empörten die Gladbach-Fans nicht nur RB-Coach Ralf Rangnick.

(Foto: imago images / Picture Point LE)

Ralf Rangnick hatte allen Grund zur Freude, doch der Trainer von RB Leipzig war angefressen. Thema Nummer eins nach dem starken 2:1 (1:0)-Sieg bei Borussia Mönchengladbach war ein Geschmacklos-Plakat. Von "unsäglich" bis "peinlich" reichten die Reaktionen, und nicht nur Rangnick schüttelte den Kopf: "Das ist einfach schade". Borussias Anhänger hatten das Konstrukt RB kritisiert, mit einem nicht zu übersehenden Plakat ("Trotz Burnout und null Akzeptanz - ein Leben voller Ignoranz") gingen sie aber zu weit. Rangnick war im September 2011 wegen Erschöpfung als Schalke-Trainer zurückgetreten. Er reagierte mit Unverständnis. "Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, alle Banner zu lesen. Aber beim einen oder anderen frage ich mich schon, wie die überhaupt ins Stadion reinkommen", sagte der Trainer. Auch bei der Borussia waren sie empört. "Das ist unsere Gesellschaft, der Respekt wird weniger. Bei denen, die so etwas schreiben, muss man fragen, ob die einen IQ von Null oder minus Null haben", sagte Trainer Dieter Hecking. Sportdirektor Max Eberl meinte: "Wenn Menschen krank sind, darf das nicht Grund einer Verunglimpfung sein." Laut Klubsprecher Markus Aretz habe es in der Folge "diverse Festnahmen durch unseren Ordnungsdienst" gegeben.

 

10:13 Uhr

"Augsburg-Fluch" trifft nun ausgerechnet Markus Weinzierl

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Markus Weinzierl war maßgeblich verantwortlich für den "Augsburg-Fluch".

(Foto: imago images / DeFodi)

Bundesliga kurios: Markus Weinzierl ist bereits der vierte Trainer des VfB Stuttgart, der nach einer Niederlage gegen den FC Augsburg gehen musste. Seine drei Vorgänger hatte Weinzierl, damals noch selbst beim FCA auf der Bank, immer höchstpersönlich aus dem Amt geschossen. Den Anfang machte er am 3. Spieltag der Saison 2013/14, als sein Stuttgarter Kollege Bruno Labbadia nach einem 1:2 in Augsburg gehen musste. Nach dem 12. Spieltag der Saison 2014/15 und einem 0:1 gegen Weinzierls FCA trat Armin Veh beim VfB zurück. Und nach dem 0:4 gegen Augsburg mit Trainer Weinzierl am 13. Spieltag der Saison 2015/16 war schließlich die Zeit von Alexander Zorniger in Stuttgart abgelaufen.

Am Samstag drehte sich der Spieß um: Weinzierl verlor nach einem 0:6 gegen seinen früheren Klub Augsburg seinen Job beim VfB.

09:38 Uhr

Borussia Dortmund und Klopp haben Druck, Schalke hat Stress

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Das Debakel in Augsburg war zu viel: Markus Weinzierl ist nicht mehr Trainer des VfB Stuttgart.

(Foto: dpa)

nachdem wir ja bereits kurz aufbereitet haben, was in der NBA so los ist, blicken wir nun direkt auf die Themen des Ostersonntags - dazu erstmal frohe Ostern! Natürlich schauen wir nochmal zurück auf die ersten Duelle des 30. Spieltags. Besonders bitter war's ja für den VfB Stuttgart, der sich mit 0:6 vom FC Augsburg vorführen ließ. Das VfB-Coach Markus Weinzierl dieses Debakel nicht überstehen würde, war jetzt keine besonders große Überraschung. Unsere Berichterstattung zu seiner Entlassung finden Sie hier und hier. Ein richtig, richtig schlimmer Abend war's auch für den weiter stark abstiegsbedrohten FC Schalke 04, der von Julian Nagelsmanns furiosen Hoffenheimern in der heimischen Arena zerlegt wurde. Beste Laune dürften sie dagegen beim FC Bayern haben. Die unangenehme Aufgabe Werder Bremen wurde mit 1:0 gelöst und so der Druck auf den BVB erhöht - der heute ab 15.30 Uhr beim SC Freiburg im Meisterduell nachlegen muss. Außerdem empfängt Hertha BSC heute noch Hannover 96 (Anpfiff 18 Uhr). Für Coach Pal Dardai ist es das erste Spiel seiner einvernehmlichen Abschiedstournee.

  • Nach den Stolperern des Hamburger SV und von Union Berlin können sich der 1. FC Heidenheim oder der FC St. Pauli wieder ganz dick ins Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga einmischen. Ab 13 Uhr kommt's zum direkten Duell der Verfolger. Außerdem spielen: Arminia Bielefeld - FC Ingolstadt 04; SV Darmstadt 98 - VfL Bochum; Dynamo Dresden - 1. FC Köln und SSV Jahn Regensburg - 1. FC Magdeburg. Alle Spiele gibt's wie gewohnt in unserem Liveticker!
  • In der Champions League ist der FC Bayern gefordert. Genauer: Die Frauenmannschaft der Münchener empfängt den FC Barcelona um 18 Uhr zum Halbfinal-Hinspiel.
  • In der Premier League müssen Jürgen Klopp und seine Reds die Vorlage von Manchester City kontern, ab 17 Uhr geht's gegen Cardiff. Außerdem spielt Manchester United beim FC Everton (14.30 Uhr) und der FC Arsenal empfängt Crystal Palace (auch 17 Uhr).
  • In der spanischen Primera Division ist Real Madrid gefordert. Um 16.15 geht's gegen Athletic Bilbao. Der Kollege Constantin Eckner hat vorab mal aufgeschrieben, warum es bei den Königlichen aktuell so zäh läuft. Den Text lesen Sie gleich!
  • Darf Thomas Tuchel endlich den Meistertitel feiern? Diese Frage beantwortet zunächst Verfolger OSC Lille. Gewinnt die Mannschaft um 15 Uhr nicht beim FC Toulouse ist Paris Meister. Legt Lille vor, muss auch PSG gewinnen, um fünf Spieltage vor Schluss alles klarzumachen.
  • Klassikerzeit im Radsport: Das Amstel Gold Race steht auf dem Frühjahrsplan.
  • Und im Handball-EHF-Pokal duellieren sich ab 15 Uhr Hannover und Berlin im Viertelfinal-Hinspiel.

Reicht erstmal? Finden wir auch. Glück auf.

08:56 Uhr

Hardens Rockets erarbeiten sich drei Playoff-Matchbälle

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Natürlich wieder bester Werfer der Rockets: Superstar James Harden.

(Foto: imago images / Agencia EFE)

Die Houston Rockets haben gegen Utah Jazz den dritten Sieg im dritten Playoff-Spiel eingefahren. Die Texaner gewannen mit 104:101. Dadurch fehlt den Rockets nur noch ein Sieg zum Weiterkommen.

  • Bester Rockets-Schütze war einmal mehr Superstar James Harden, der 22 Punkte erzielte. Der deutsche Nationalspieler Isaiah Hartenstein stand zwar im Kader, wurde aber nicht eingesetzt.
  • Auch den Milwaukee Bucks fehlt nur noch ein Sieg, um das Zweitrunden-Ticket zu lösen. Das beste Team der Hauptrunde gewann mit 119:103 bei den Detroit Pistons und führt in der K.-o.-Runde mit 3:0.
  • Spannend bleibt es zwischen den San Antonio Spurs und den Denver Nuggets. Nach dem 117:103-Auswärtserfolg der Nuggets steht es in der Best-of-Seven-Serie 2:2.
  • Außerdem haben sich die Philadelphia 76ers einen Matchball erarbeitet. Sie entschieden ein umkämpftes Duell mit 112:108 für sich und führen in der Serie mit 3:1 gegen die Brooklyn Nets.