Sonntag, 27. September 2020Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer
21:57 Uhr

"Schlimmere Verletzung" - Hoeneß bangt um Abwehrspieler Bičakčić

Die TSG 1899 Hoffenheim rechnet mit einer längeren Ausfallzeit von Abwehrspieler Ermin Bičakčić. Der 30 Jahre alte Bosnier musste beim 4:1-Sieg der Kraichgauer gegen den FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga kurz vor der Pause mit einer Knieverletzung vom Platz. "Das ist ein Riesen-Wermutstropfen", sagte Trainer Sebastian Hoeneß. "Wir müssen davon ausgehen, dass es eine schlimmere Verletzung ist." Den Hoffenheimern fehlt mit dem verletzten Kapitän Benjamin Hübner ein weiterer Innenverteidiger.

21:27 Uhr

Spuck-Affäre hat ein Nachspiel für Schalkes Kabak

Abwehrspieler Ozan Kabak von Schalke 04 droht nach seiner Spuck-Affäre ein Nachspiel. Der DFB-Kontrollausschuss wird den Vorfall aus dem Heimspiel gegen Werder Bremen am Samstagabend (1:3) untersuchen. Das bestätigte der DFB auf Anfrage des Sportinformationsdienstes.Kabak hatte sich noch am Abend bei seinem Gegenspieler Ludwig Augustinsson entschuldigt, nachdem er ihn im Spiel angespuckt hatte. "Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht", schrieb der türkische Nationalspieler bei Twitter: "Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. In jedem Fall, Entschuldigung an Ludwig." Die Szene hatte nach dem Spiel für große Aufregung gesorgt.

20:56 Uhr

Zwei Volland-Vorlagen und zwei Platzverweise bei Monacos Sieg

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Kevin Volland war einer von Monacos Matchwinnern.

(Foto: REUTERS)

Der französische Erstligist AS Monaco hat auch dank Kevin Volland seinen dritten Saisonsieg gefeiert. Das Team des früheren Bayern-Trainers Niko Kovac gewann gegen Racing Straßburg 3:2 (2:0), Neuzugang Volland war mit zwei Vorlagen für den Doppeltorschützen Wissam Ben Yedder (9./53.) am Sieg beteiligt. Monaco hatte das Spiel lange Zeit im Griff, doch dann flogen bei den Monegassen Aurelien Tchouameni mit Gelb-Rot (55.) und Axel Disasi mit Rot vom Platz (67.). In Überzahl kam Straßburg zwar noch einmal heran, der Ausgleich gelang den Gästen nicht mehr. Volland war Anfang September für kolportierte 20 Millionen Euro von Bayer Leverkusen nach Monaco gewchselt.

20:30 Uhr

Vettel kritisiert Ferrari-Plan: "Mir hat das natürlich nicht geholfen"

Sebastian Vettel bemühte sich nicht um diplomatische Worte. Offen macht er nach Platz 13 beim Russland-GP seinem Frust Luft, dass er einmal mehr Wasserträger für Teamkollege Charles Leclerc spielen musste. Vettel machte die taktische Ausrichtung des Teams auf Leclerc für sein schlechtes Abschneiden in Sotschi verantwortlich. "Wir hätten vielleicht noch einen Punkt mitnehmen können", sagte der 33-Jährige. Nach dem Start habe er im Verkehr festgesteckt und sich die Reifen dort kaputtgefahren. "Und im Endeffekt dann den Bremsklotz gespielt bis zum Boxenstopp", haderte Vettel. "Ich glaube, es war klar, dass ich zu diesem Zeitpunkt draußen gelassen wurde, um die Renaults einzubremsen." Tatsächlich konnte der von Position elf gestartete Leclerc zumindest einen Renault-Fahrer hinter sich halten und Platz sechs für die Scuderia einfahren. "Mir hat das natürlich nicht geholfen."

20:03 Uhr

Guardiola schimpft: "Niemand kümmert sich um die Spieler"

Pep Guardiola hat die hohe Belastung der Fußball-Profis durch den engen Spielplan stark kritisiert. "Niemand kümmert sich um die Spieler", monierte der Coach des englischen Premier-League-Klubs Manchester City vor dem Spiel gegen Leicester City am Sonntag (17.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de). "Die Spieler hatten eine zweiwöchige Vorbereitung und müssen jetzt elf Monate lang alle drei Tage spielen. Sie sind keine Maschinen." Dabei sprach der frühere Bayern-Trainer nicht nur für seine Mannschaft. "Es ist nicht nur Manchester City, es betrifft alle Klubs und Länder. Niemand kümmert sich um die Spieler", wiederholte Guardiola. "Die Premier League, die Uefa, jeder verteidigt seinen Bereich und seine Position".

19:35 Uhr

Joker Suarez feiert sensationelles Debüt für Atletico

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Kann man mal so machen.

(Foto: REUTERS)

Neuzugang Luis Suarez hat für Atletico Madrid eine spektakuläre Premiere gefeiert. Das Team von Trainer Diego Simeone gewann beim ersten Pflichtspiel nach dem Viertelfinal-Aus in der Champions League gegen den FC Granada überlegen mit 6:1 (1:0). Joker Suarez traf binnen 25 Minuten gleich zweimal (85./90.+4) und legte einen weiteren Treffer auf. Der 33-Jährige, der erst vor drei Tagen vom Meisterschaftrivalen FC Barcelona zu den Madrilenen gekommen war, bereitete nach seiner Einwechslung in der 70. Minute zunächst das zwischenzeitliche 4:0 von Marcos Llorente (73.) vor. Kurz vor Schluss sorgte der Uruguayer dann per Kopf und mit einem Linksschuss für den Endstand. Diego Costa hatte sein Team zunächst in Führung gebracht (9.), außerdem trugen sich Angel Correa (47.) und Joao Felix (65.) in die Torschützenliste ein.

19:12 Uhr

Kostic fehlt Frankfurt wochenlang

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt muss "mehrere Wochen" auf Filip Kostic verzichten. Der 27 Jahre alte Angreifer zog sich während des 3:1 am Freitagabend bei Hertha BSC einen Teilanriss des Innenbandes im rechten Knie zu, wie die SGE mitteilte. Das Punktspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen die TSG Hoffenheim und die folgenden Länderspiele mit Serbien werde Kostic auf jeden Fall verpassen. "Glück im Unglück ist, dass er sich keinen Kreuzbandriss oder Ähnliches zugezogen hat", sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner. Kostic hatte gegen Hertha einen Schlag auf das rechte Knie abbekommen und war nach einer Viertelstunde ausgewechselt worden.

18:34 Uhr

Dreifach-Toursieger über Armstrong: "Er ist kein guter Mensch"

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Über Jahre duellierten sich Armstrong und Jan Ullrich.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der dreimalige Tour-de-France-Sieger Greg Lemond hat seinen amerikanischen Landsmann Lance Armstrong und dessen Verhalten als Radprofi scharf kritisiert. "Er hat seine Tour-Siege nicht nur verloren, weil er Dopingmittel genommen hat, sondern auch aufgrund seiner Aktionen gegen andere Leute. Er bedrohte Menschen, verklagte Leute, verhöhnte sie", sagte der 59 Jahre alte Lemond der "Bild am Sonntag". Er selbst war im Jahr 1986 der erste nicht-europäische Fahrer, der die prestigeträchtige Frankreich-Rundfahrt für sich entschieden hat. Armstrong hingegen wurden nach einem umfassenden Geständnis alle sieben Tour-Siege wegen Dopings aberkannt. "Wenn er die Menschen anders behandelt hätte, dann hätte ihn Floyd Landis wahrscheinlich nie verraten, und er wäre mit allem davongekommen", urteilte Lemond. Die beiden Amerikaner pflegen seit einigen Jahren ein unterkühltes Verhältnis. Dass Armstrongs Praktiken doch noch aufflogen, findet Lemond nur folgerichtig - und gerecht. "Er ist kein guter Mensch, glauben Sie mir. Es ist vollkommen verdient, dass er alle seine Tour-Siege verloren hat."

17:52 Uhr

Am Halswirbel verletzt: Sandhausen sorgt sich um Linsmayer

Denis Linsmayer vom SV Sandhausen hat sich im Zweitligaspiel gegen den 1. FC Nürnberg eine Verletzung im Halswirbelbereich zugezogen. Das berichtete Trainer Uwe Koschinat nach der 0:1-Niederlage. Die genaue Schwere der Verletzung müsse aber noch geklärt werden. "Im Detail weiß ich es noch nicht", sagte Konschinat. Der 29-jährige Linsmayer sei aber beim ansprechbar gewesen, als er aus dem Stadion gebracht wurde, berichtete der Trainer. "Er war bei Bewusstsein. Er hatte starke Schmerzen." Der Mittelfeldspieler hatte sich in der ersten Hälfte bei einem Foul des Nürnbergers Nikola Dovedan verletzt und musste ausgewechselt werden. Dovedan sah die Gelbe Karte.

17:23 Uhr

130 Dopingproben sollen "versteckt" worden sein

Das Gewichtheben ist erneut mit dem Thema Doping konfrontiert. Wie der Branchendienst "insidethegames" berichtet, wurden in der Ära des höchst umstrittenen Ex-Präsidenten Tamas Ajan mehr als 130 Proben "versteckt", die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada habe deshalb vom Weltverband IWF eine Aufklärung verlangt. Die Proben sollen entnommen, aber nicht bearbeitet worden sein. Manche seien schon viele Jahre alt, andere sollen aber auch aus dem Jahr 2019 stammen, als dem Gewichtheben wegen seiner enormen Doping-Probleme der Rauswurf aus dem olympischen Programm drohte.

Die Wada wollte diesbezüglich keine näheren Angaben machen, ein Sprecher bestätigte aber "insidethegames": "Wir überwachen das genau und wollen sicherstellen, dass kein Fall unbearbeitet bleibt." Zuvor hatte bereits eine Untersuchung von Sonderermittler Richard McLaren 40 positive Fälle aufgedeckt, denen in der IWF unter Ajan nie nachgegangen wurde, darunter auch Gold- und Silbermedaillengewinner bei Weltmeisterschaften. Ajan war im April aufgrund der schweren Vorwürfe zurückgetreten.

16:42 Uhr

Frankfurt und Schalke beraten über Torwart-Tausch

Eintracht Frankfurt und der FC Schalke 04 ziehen angeblich den Tausch ihrer Torhüter in Betracht. Der dänische Nationalkeeper Frederik Rönnöw soll vor einem Engagement bei S04 stehen, Knappen-Keeper Markus Schubert im Gegenzug bei den Hessen anheuern. Über das Szenario berichtete die "Sport Bild". Demnach ist der Deal allerdings noch nicht sicher. Wohl auch, da noch unklar ist, ob Schalke-Trainer David Wagner nach der 1:3-Pleite gegen Werder Bremen noch eine Chance bekommt oder seine Nachfolge in den kommenden Tagen geregelt wird.

Am Main ist diese Position derzeit fest in den Händen von Nationalkeeper Kevin Trapp, Rönnow bleibt nur das Reservistendasein. Wirklich glücklich dürfte auch Schubert in Gelsenkirchen aktuell nicht sein. Der 22-Jährige, der im Sommer 2019 von Dynamo Dresden zum FC Schalke 04 wechselte und in seiner Debütsaison sogar zeitweise den unlängst zum FC Bayern abgewanderten Alexander Nübel aus dem Kasten verdrängte, muss sich 2020/21 hinter Ralf Fährmann anstellen.

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16:04 Uhr

MotoGP: Quartararo holt WM-Führung, Bradl wird Letzter

Der Franzose Fabio Quartararo hat den Großen Preis von Katalonien in Barcelona gewonnen und sich die WM-Führung in der Motorrad-Königsklasse MotoGP zurückgeholt. Der 21 Jahre alte Yamaha-Pilot setzte sich im achten Saisonrennen vor dem spanischen Suzuki-Duo Joan Mir und Alex Rins durch. Stefan Bradl (Honda) wurde in seinem 100. MotoGP-Rennen 17. und Letzter. Italiens Superstar Valentino Rossi, der am Samstag einen Vertrag für 2021 unterschrieben hatte und vom Yamaha-Werks- zum Yamaha-Kundenteam Petronas wechselt, war auf dem besten Weg zu seinem 200. Podiumsplatz in der MotoGP. Auf Platz zwei liegend schied der neunmalige Weltmeister Rossi (41) aber nach einem Sturz in der 16. Runde aus.

15:34 Uhr

Zorc: Champions League ist aktuell unmöglich

Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hält die neue Saison in der Champions League mit den derzeit geltenden Corona-Regeln für nicht umsetzbar. "Tatsächlich fehlen noch die rechtlichen Voraussetzungen, um diese Spiele überhaupt austragen zu können", sagte Zorc der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wenn wir am Mittwoch in der Champions League in einem Risikogebiet antreten, was wahrscheinlich bei mehr als der Hälfte der beteiligten Großstädte der Fall sein wird, dann sollten die Grundlagen dafür geschaffen sein, dass wir anschließend samstags in der Bundesliga wieder spielen dürfen."

14:57 Uhr

Flick verzichtet auf Lewandowski, Nübel nicht im Bayern-Kader

Bayern-Coach Hansi Flick verzichtet im Liga-Spiel bei der TSG Hoffenheim (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de) zunächst auf Robert Lewandowski. Anstelle des Polen, der auf der Reservebank sitzt, läuft Joshua Zirkzee von Beginn an für den "Quadruple"-Gewinner auf. Im Vergleich zum Sieg nach Verlängerung im Supercup gegen den FC Sevilla (2:1) hat Flick seine Aufstellung auf vier Positionen verändert. Der Franzose Kingsley Coman nimmt nach abgelaufener Corona-Quarantäne auf der Reservebank Platz. Gar nicht erst im Kader ist Torwart-Talent Alexander Nübel. Der Grund dafür ist noch nicht bekannt.

14:43 Uhr

Rangnick erklärt, warum Haaland nicht nach Leipzig wollte

RB Leipzig wollte Erling Haaland vom Schwesterklub RB Salzburg, doch der hochbegehrte Norweger wollte im vergangenen Winter lieber zu Borussia Dortmund. Leipzigs früherer Sportdirektor Ralf Rangnick hat nun im MDR versucht zu erläutern, warum es mit der Verpflichtung des Wunschstürmers nicht klappte. "Nach allem, was ich von ihm und seinem Vater weiß, war der Hauptgrund, dass Dortmund ihm einen Stammplatz garantieren konnte. Was nicht so schwer war, weil sie außer Alcácer keinen zentralen Stürmer hatten. Alcácer war halb so groß wie Haaland und nur halb so schnell und doppelt so oft verletzt", sagte Rangnick bei "Sport im Osten".

Dass der bekannte "Durchfluss" von Toptalenten aus Salzburg an die Leipziger Filiale ausgerechnet in Haalands Fall nicht klappte, bedauert Rangnick: "Es ist extrem schade gewesen, dass mit ihm zum ersten Mal, seit RB Leipzig in der Bundesliga spielt, man einen Spieler von Salzburg woanders hingehen lassen hat", sagte der 62-Jährige.

14:26 Uhr

Ganz schön viel los heute: ein Überblick

14:10 Uhr

Union-Manager bestätigt Interesse an Karius

Nach Max Kruse steht beim 1. FC Union der nächste Promi-Neuzugang vor der Tür. Der Berliner Fußball-Bundesligist will Torwart Loris Karius vom FC Liverpool an die Alte Försterei holen. "Loris Karius ist ein möglicher Neuzugang", bestätigte Manager Oliver Ruhnert das Buhlen um den Ex-Mainzer. Die Gespräche seien fortgeschritten, aber fix sei der Wechsel noch nicht. Ruhnert will die angestrebte Verpflichtung von Karius nicht als Vertrauensentzug für die jetzige Nummer eins, Andreas Luthe, werten. Der 33 Jahre alte Torwart war in diesem Sommer vom FC Augsburg zu Union gekommen. Doch mit Karius würde das Rennen um den Stammplatz im Tor neu gestartet.

13:35 Uhr

Hamilton kassiert kurz nach Rennstart zwei Zeitstrafen

Gestern das Fast-Verpassen der Top Ten im Qualifying, heute bekommt Lewis Hamilton Ärger für zwei Übungsstarts. Vor dem Großen Preis in Russland testete der Mercedes-Pilot das Losfahren mit Probestarts - und das offenbar in einer Art und Weise, die den Regeln widersprach. Dafür kassierte der Führende (Stand: Runde zehn) gleich zwei Zeitstrafen von jeweils fünf Sekunden und hat nun ein gewaltiges Stück Arbeit vor sich, wenn er am Rennende mit seinem 91. Sieg den vermeintlich ewigen Rekord von Michael Schumacher einstellen möchte.

13:18 Uhr

Bayern-Wunschspieler geht offenbar nach Barcelona

US-Fußball-Nationalspieler Sergino Dest wechselt laut übereinstimmenden Medienberichten in den Niederlanden und Spanien nicht zu Champions-League-Sieger Bayern München, sondern hat wohl dem FC Barcelona eine Zusage gegeben. Die Ablöse für den 19-Jährigen von Ajax Amsterdam soll 20 Millionen Euro betragen, die Summe könnte sich durch Bonuszahlungen auf 25 Millionen Euro erhöhen. Angeblich habe sich der Teenager schon von seinen Ajax-Mitspielern verabschiedet, der Rechtsverteidiger wird noch heute in Barcelona erwartet. Bei Barca ist Dest als Nachfolger für den Portugiesen Nelson Semedo vorgesehen, der für 30 Millionen Euro zu den Wolverhampton Wanderers gewechselt war.

13:11 Uhr

Räikkönen stellt Barrichellos Rekord ein

Kimi Räikkönen hat den Formel-1-Rekord für die meisten Grand-Prix-Starts eingestellt. Der 40 Jahre alte Finne absolviert beim Großen Preis von Russland nach Angaben des Weltverbands Fia sein 322. Rennen in der Motorsport-Königsklasse. Damit zog er mit dem Brasilianer Rubens Barrichello gleich, der bislang in dieser Wertung führte.

"Ich muss bekennen, dass ich dachte, niemand würde dieser Zahl nahe kommen", übermittelte Barrichello in einer an Räikkönen gerichteten Video-Botschaft. "Es war eine lange Reise, du verdienst es. Vielleicht trinken wir bald mal ein Glas Wein auf die Zeiten, in denen wir gemeinsam auf dem Podium standen", fügte der frühere Teamkollege von Michael Schumacher hinzu. Räikkönen hatte vor mehr als 19 Jahren sein Formel-1-Debüt in Australien gegeben. Er fuhr in seiner Karriere für Sauber, McLaren, Ferrari und Lotus, inzwischen steuert er einen Alfa Romeo. Sein größter Erfolg war der Titelgewinn 2007, damit ist der "Iceman" noch immer der bislang letzte Ferrari-Weltmeister.

Die Piloten mit den meisten Grand-Prix-Starts in der Formel 1:
Rubens Barrichello (Brasilien) 322
Kimi Räikkönen (Finnland) 322
Fernando Alonso (Spanien) 311
Michael Schumacher (Kerpen) 306
Jenson Button (Großbritannien) 306
Felipe Massa (Brasilien) 269
Lewis Hamilton (Großbritannien) 260
Riccardo Patrese (Italien) 256
Jarno Trulli (Italien) 252
Sebastian Vettel (Heppenheim) 250

12:45 Uhr

Hamilton-Shirt als Auslöser? Formel 1 verbietet Protest bei der Siegerehrung

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Dieses Shirt zog Hamilton nach seinem Sieg in Mugello über.

(Foto: imago images/HochZwei)

Wenn die ersten Drei des Formel-1-Rennens heute (13.10 Uhr/RTL, Sky und im Liveticker bei ntv.de) aufs Podium steigen, müssen sie "in ihren Rennanzügen, geschlossen bis zum Hals und nicht bis zur Taille geöffnet" die Ehrung entgegennehmen. So steht es in einer Anordnung des Motorsport-Weltverbandes FIA. Dem Bericht von "racefans.net" zufolge scheint die neue Maßgabe eine Reaktion auf den Protest von Lewis Hamilton beim vorherigen Grand Prix in Mugello zu sein. Der britische Seriensieger hatte dort ein T-Shirt mit der Aufschrift "Arrest the cops that killed Breonna Taylor" [dt.: "Verhaftet die Polizisten, die Breonna Taylor getötet haben" getragen. Diese Art von Protest ist diesmal verboten.

Hamilton hatte offenbar mit einer solchen Reaktion gerechnet, als er schon vor dem Rennwochenende im russischen Sotschi sagte: "Über die Jahre haben sie eine Menge Regeln meinetwegen erfunden, aber das hält mich nicht auf."

11:28 Uhr

Rennabbruch nach Monster-Crash: Schumacher baut Führung aus

Mick Schumacher hat als Dritter im vorzeitig abgebrochenen Sprintrennen der Formel 2 in Sotschi seine Führung in der Gesamtwertung weiter ausgebaut. Bei einem schweren Unfall in der siebten Runde war die Streckenbegrenzung so schwer beschädigt worden, dass der 20. Saisonlauf nicht mehr fortgesetzt werden konnte. Als Sieger wurde der Chinese Guanyu Zhou gewertet, Platz zwei belegte der Russe Nikita Mazepin. Weil das Rennen nicht beendet werden konnte, wurde nur die halbe Punktzahl vergeben. Schumacher stockte sein Konto um fünf Zähler auf 191 Punkte auf. Sein britischer Verfolger Callum Ilott bekam als Siebter nur einen Punkt und hat nun 22 Zähler Rückstand.

Für einen Schockmoment sorgten der Italiener Luca Ghiotto und der Brite Jack Aitken mit ihrer Kollision. Beide krachten danach heftig in die Barrieren, Ghiottos Auto fing kurz danach Feuer. Beide Piloten blieben unverletzt. "Niemand wollte, dass das Rennen so endet. Dass es allen gut geht, ist das Wichtigste", sagte Schumacher.

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11:02 Uhr

Ministerium knallhart: Ein Corona-Fall reicht in Uruguay für zwei Spielabsagen

In Uruguays Fußball hat ein einziger Corona-Fall gleich zur Absage einer Ligapartie geführt. Weil der Brasilianer Felipe Gedoz von Nacional Montevideo positiv auf Covid-19 getestet wurde, untersagte das Gesundheitsministerium des südamerikanischen Landes das Hauptstadt-Duell gegen Liverpool FC, ordnete die Abschottung Gedoz' in einem Einzelzimmer sowie den Verbleib des gesamten Teams im Spielerhotel an.

Das Protokoll der Behörde sieht nun sieben Tage Quarantäne für das Team vor, weshalb auch die Libertadores-Cup-Partie Nacionals am Mittwoch gegen Argentiniens Vertreter Racing Club de Avellaneda vor der Absage steht. Die Partie gegen Liverpool soll am kommenden Wochenende nachgeholt werden, weshalb laut Regelwerk der dann eigentlich geplante Spieltag komplett auf den darauffolgenden Mittwoch verschoben werden müsste.

10:20 Uhr

Ehefrau setzt offenbar Auftragskiller auf Ex-Nationalspieler an

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Asik spielte unter anderem für die Istanbuler Vereine Besiktas, Galatasaray und Fenerbahce. 53 Mal lief der Innenverteidiger für die Türkei auf.

(Foto: imago images/Mary Evans)

Der ehemalige türkische Nationalspieler Emre Asik ist offenbar einem Auftragsmord entgangen. Seine Ehefrau Yagmur Asik soll einem Killer 1,1 Millionen Euro geboten haben, um ihren Mann zu beseitigen. Das berichten türkische Medien. Emre und Yagmur Asik haben drei gemeinsame Kinder, sind seit 2012 verheiratet, leben aber getrennt. Ein Scheidungskrieg tobt. Der Plan schlug fehl, weil der Auftragskiller sich an den 46 Jahre alten Ex-Kicker gewandt und ihm von den Plänen berichtet haben soll. Yagmur Asik und ihr Partner Erdi Sungur sitzen in Untersuchungshaft. Sie erwartet ein Prozess wegen versuchten Mordes. Zunächst habe Yagmur Asik von ihrem Lebensgefährten verlangt, den Mord durchzuführen, um ans Vermögen des Noch-Ehemanns zu kommen. Als der sich dazu nicht imstande sah, soll er ihr den Auftragskiller vorgestellt haben, der zuvor bereits wegen Mordes im Gefängnis saß.

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09:57 Uhr

Doppelte Verlängerung: Dallas verkürzt in Finalserie

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Dallas darf weiter auf den ersten NHL-Titel seit 21 Jahren hoffen.

(Foto: dpa)

Die Dallas Stars haben die Meisterschaftsentscheidung in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL vertagt. Der Stanley-Cup-Sieger von 1999 gewann das fünfte Spiel gegen die Tampa Bay Lightning in der zweiten Verlängerung mit 3:2 und verkürzte in der Best-of-Seven-Finalserie auf 2:3.

Corey Perry traf in Edmonton nach fast 90 Minuten Spielzeit zum Sieg, der Angreifer hatte auch das erste Tor für die Stars erzielt. Sein Mitspieler Tyler Seguin bereitete sämtliche Treffer der Texaner vor. Erst am Tag zuvor hatte sich Tampa, das auf seinen zweiten Titel nach 2004 hofft, durch ein 5:4 nach Verlängerung drei Matchbälle gesichert. Die Statistik spricht damit eindeutig für die Franchise aus Florida: Seit Einführung des Best-of-Seven-Formats 1939 haben alle 27 Teams, die in Spiel vier des Finales für ein 3:1 sorgten, den Meistertitel geholt.

09:01 Uhr

Gosens und Bergamo gelingt Saisonstart

Nationalspieler Robin Gosens hat mit dem italienischen Fußball-Erstligisten Atalanta Bergamo einen erfolgreichen Saisoneinstand gefeiert. Das Überraschungsteam der vergangenen Spielzeit siegte beim FC Turin trotz eines 0:1-Rückstands 4:2 (3:2). Gosens, der zu Monatsbeginn in der Nations League seine ersten Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft bestritten hatte, ließ dabei nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit eine Torgelegenheit ungenutzt und wurde fünf Minuten vor Spielschluss ausgewechselt.

Nach Bergamo stieg auch Vizemeister Inter Mailand in die Meisterschaft ein. Beim 4:3 (1:1)-Erfolg gegen den AC Florenz mit Ex-Bayern-Star Franck Ribery lieferte sich der Europa-League-Finalist in einer turbulenten Schlussphase einen wilden Schlagabtausch.

08:45 Uhr

Nach fast zehn Stunden Unterbrechung: Rennen auf Nürburgring geht weiter

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist am Morgen wieder aufgenommen worden. Nach 9:45 Stunden Unterbrechung ging es um 8.18 Uhr auf der Traditionsstrecke in der Eifel weiter. Gestern Abend war das Rennen nach gut sieben Stunden aus Sicherheitsgründen unterbrochen worden. Grund waren starke Regenfälle, die in einigen Abschnitten der Rennstrecke zu Aquaplaninggefahr geführt haben. Vor der Unterbrechung durch die Rennleitung hatte es bereits mehrere Unfälle gegeben, die jedoch ohne Verletzte und nur mit Sachschäden verliefen. Das Rennen für Tourenwagen und GT-Autos endet um 15.30 Uhr.

08:33 Uhr

Nach Zehn-Meter-Sturz von Brücke: Evenepoel kann wieder laufen

Sechs Wochen nach seinem schweren Sturz bei der Lombardei-Rundfahrt macht das belgische Radsporttalent Remco Evenepoel gesundheitlich Fortschritte. "Mir geht es gut", sagte der 20-Jährige nach einer Nachuntersuchung im Krankenhaus: "Ich bin fast völlig schmerzfrei und viel beweglicher. Ich kann jetzt die Krücken weglegen. Mein Genesungsprozess verlief in den vergangenen Wochen gut."

Evenepoel war bei seinem ersten Auftritt bei einem Radsport-Monument bei einer tückischen Abfahrt gegen einen ungesicherten Vorsprung einer Brückenmauer gefahren und fast zehn Meter tief in eine Schlucht gestürzt. Er erlitt unter anderem einen Beckenbruch.

08:10 Uhr

Die Schlagzeilen am Morgen

07:49 Uhr

Kroos verletzt sich bei Real-Sieg

Titelverteidiger Real Madrid hat mit Mittelfeld-Stratege Toni Kroos in der Startelf den ersten Saisonsieg in der spanischen Primera Division eingefahren. Nach dem torlosen Unentschieden zum Auftakt bei Real Sociedad San Sebastian gewannen die Königlichen bei Real Betis Sevilla mühevoll mit 3:2 (1:2). Kroos musste kurz vor der Pause wegen muskulärer Probleme ausgewechselt werden, Kapitän Sergio Ramos erzielte den Siegtreffer per Handelfmeter in der 82. Minute. Der Rekordmeister aus Madrid war durch Fede Valverde in der 14. Minute in Führung gegangen. Mit einem Doppelschlag durch Aissa Mandi (35.) und William Carvalho (37.) drehte Betis die Partie, ehe Emerson zum Pechvogel avancierte. Dem Verteidiger unterlief ein Eigentor (48.), dann sah er die Rote Karte (67.) wegen einer Notbremse am Ex-Frankfurter Luka Jovic.