Sonntag, 03. Mai 2020Der Sport-Tag

21:36 Uhr

Bericht: Negative Corona-Testergebnisse bei 14 Bundesligisten

Die ersten Untersuchungen auf das Coronavirus sind nach "Kicker"-Recherchen bei mindestens 14 Fußball-Bundesligisten negativ ausgefallen. Nach den bekannt gewordenen positiven Resultaten beim 1. FC Köln (wir berichteten) sei die Situation "nur noch an drei Standorten undurchsichtig", schrieb der "Kicker". Die Ergebnisse beim FC Augsburg seien noch nicht bekannt; Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig wollen demnach "keine Zwischenergebnisse zwischen den Testreihen bekanntgeben beziehungsweise sich nur im Wochenrhythmus äußern", hieß es in dem Beitrag.

Bei den Kölnern waren zwei Spieler und ein Physiotherapeut positiv auf das Coronavirus getestet worden. Gemäß den Richtlinien der Gesundheitsämter und auch des Konzepts der Deutschen Fußball Liga müssen die Vereine nur positive Fälle melden - damit umgehend Maßnahmen ergriffen werden können. Die Vereine der Bundesliga und 2. Liga hatten am Donnerstag mit den Tests begonnen, um auszuschließen, dass infizierte Spieler am Mannschaftstraining teilnehmen, das - die Genehmigung der Behörden vorausgesetzt - in der kommenden Woche starten soll.

20:54 Uhr

Herzprobleme: Bondscoach Koeman im Krankenhaus

Der niederländische Fußball-Nationaltrainer Ronald Koeman ist wegen Herzproblemen in ein Krankenhaus in Amsterdam eingeliefert worden. Laut eines Berichts der Tageszeitung "De Telegraaf", die sich auf Koemans Ehefrau Bartina und dessen Manager Rob Jansen beruft, habe sich der 57-Jährige am Nachmittag dort einer Herzkatheteruntersuchung unterzogen. Der Bondscoach soll mittlerweile stabil sein. Es bestehe die Hoffnung, dass Koeman am Montag das Krankenhaus wieder verlassen könne. "Es ist ein Schock. Zum Glück geht es schon ein bisschen besser. Viel Kraft und eine gute Erholung, Trainer", twitterte der niederländische Fußballverband KNVB.

20:13 Uhr

Blatter: "WM 2022 wird in Katar gespielt" - trotz Bestechungsvorwürfen

131921127.jpg

Hat in 41 Jahren Fifa viel gesehen: Sepp Blatter.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der frühere Fifa-Präsident Sepp Blatter geht trotz der erneuten Bestechungsvorwürfe gegen Katar von einer Fifa-WM 2022 in dem Wüstenstaat aus. "Die WM wird in Katar gespielt", sagte der 84-Jährige der ARD-"Sportschau". Auch die Justiz könnte daran wohl nichts ändern: "Nur die Fifa kann das aufheben, sonst niemand." US-Strafverfolgungsbehörden hatten Anfang April ihre Überzeugung unterstrichen, dass im Zusammenhang mit den WM-Vergaben 2018 und 2022 führende Fifa-Funktionäre bestochen wurden. "Nach 41 Jahren Fifa überrascht mich nichts mehr", sagte Blatter. Es sei indes nicht mehr seine Aufgabe zu beurteilen, "ob die Geld bekommen haben oder nicht".

Katar hatte Ende 2010 die Wahl des damaligen Fifa-Exekutivkomitees mit 14:8 Stimmen gegen die USA gewonnen. Ohne die drei mutmaßlich gekauften Stimmen aus Südamerika hätte beim Ergebnis von 11:11 die Stimme des damaligen Fifa-Präsidenten Blatter entschieden. "Ich musste einen Zettel abgeben, weil das eine Möglichkeit war. Und auf dem Zettel stand USA", sagte Blatter.

19:39 Uhr

Bayern-Präsident Hainer über Neuer: "Wir wollen ihn weiter an uns binden"

Präsident Herbert Hainer von Fußball-Rekordmeister Bayern München hofft nach den Querelen der vergangenen Wochen auf eine Vertragsverlängerung mit Nationaltorhüter Manuel Neuer. "Wir wollen ihn weiter an uns binden", sagte Hainer im Interview mit dem "kicker". Zuletzt waren die Gespräche über eine Verlängerung des 34-Jährigen ins Stocken geraten, da Inhalte aus vertraulichen Gesprächen an die Öffentlichkeit kamen. So hatte eine angebliche Gehaltsforderung Neuers, dessen Vertrag im Juni 2021 ausläuft, für Aufregung gesorgt.

Hainer sieht das Image des Bayern-Kapitäns in der Öffentlichkeit aber nicht beschädigt. "Sollte Manuel dieses Gefühl gehabt haben", sagte Hainer, dann könne er nur betonen, "dass aus der Klubführung keiner beabsichtigt hat, ihn zu beschädigen." Außerdem sehe Hainer bei Neuer keine Gier, er habe ihn "nie so erlebt", sagte der ehemalige adidas-Chef. "Und ich glaube nicht, dass es vermessen ist, wenn jemand seine Vorstellung vorträgt."

19:16 Uhr

Zeitung: Köln plant Quarantäne-Trainingslager in Sportschule

Der 1. FC Köln legt beim medial für Wirbel sorgenden Thema Corona nach: Der Klub plant im Fall der Fortsetzung der Saison in der Fußball-Bundesliga ein Quarantäne-Trainingslager in der Sportschule Hennef. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Gemäß dem Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) hätten die Rheinländer neben diversen Hotels auch die Räumlichkeiten der Sportschule in der Eifel geblockt, um sich dort vor dem ersten Spiel für acht Tage "wegschließen zu können", wie das Blatt schreibt.

Die FC-Spieler seien schon am vergangenen Donnerstag von Sportchef Horst Heldt und Geschäftsführer Alexander Wehrle über die kommenden Wochen und die Pläne über ein Trainingslager informiert worden. Am Freitag hatte der FC mitgeteilt, dass von insgesamt 60 Mitarbeitern zwei Profis und ein Betreuer positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Die drei Personen müssen in 14-tägige Quarantäne. Das Training der übrigen Spieler soll unter Berücksichtigung des Hygienekonzepts ab Montag wie zuvor in Kleingruppen aber weitergehen. Voraussetzung sei jedoch, dass bei der heute durchgeführten zweiten Testung keine weiteren positiven Infektionen entdeckt würden.

18:42 Uhr

Virtuelles Debüt: Vettel tut sich im eSport schwer

imago0047076103h.jpg

So fühlt sich Vettel eher wohl.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Aller Anfang ist schwer: Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat ein durchwachsenes Debüt im eSport gegeben. Der 32-Jährige belegte am Wochenende in zwei Rennen der Legends Trophy die Plätze 15 und 12. Vettel, der virtuellen Aktivitäten stets skeptisch gegenübersteht, blieb sich zumindest mit der Wahl der Veranstaltung in gewisser Weise treu.

In der Rennsimulation rFactor2 traten die Piloten im Brabham BT44 gegeneinander an, einem Formel-1-Boliden aus dem Jahr 1974. Zu Vettels Gegnern zählten unter anderem die früheren Weltmeister Emerson Fittipaldi und Jenson Button. Der Heppenheimer hatte sich noch vor wenigen Wochen wenig begeistert über die eSport-Aktivitäten einiger Kollegen während der coronabedingten Formel-1-Pause gezeigt.

18:03 Uhr

Ex-Ethikrat-Chef befürchtet "Mini-Ischgls" bei Bundesliga-Neustart

131528527.jpg

Hat eine klare Meinung zum Bundesliga-Neustart: Peter Dabrock.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der langjährige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, lehnt eine mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Fußball-Bundesliga aktuell vehement ab. "Ich halte diese Idee medizinisch und epidemiologisch für unverantwortlich - sowohl mit Blick auf die Teams, aber auch mit Blick auf die abertausenden zu erwartenden Fantreffen, lauter Mini-Ischgls", sagte der Theologie-Professor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den "Nürnberger Nachrichten". "Praktisch halte ich sie für undurchführbar und juristisch für problematisch. Vor allen Dingen hielte ich es für gesellschaftlich fatal, sogar verheerend, sollte jetzt wieder gespielt werden."

Und weiter: "Wenn es hier eine Vorzugsbehandlung für eine proportional kleine und sowieso schon privilegierte Gruppe geben sollte, wäre das gegenwärtig das völlig verkehrte Signal - auch im Blick auf die Corona-Testkapazitäten, die in anderen Bereichen dringend notwendig sind." Dabrock war von April 2012 bis April 2020 Mitglied des Ethikrats und zuletzt vier Jahr der Vorsitzende.

17:27 Uhr

Widerstand gegen Premier-League-Pläne formiert sich

Sechs abstiegsbedrohte Klubs sprechen sich gegen die Pläne der englischen Premier League für eine Saison-Fortsetzung in wenigen ausgewählten Fußballstadien aus. Wie der "Telegraph" berichtet, warnte etwa der Klubchef von Brighton & Hove Albion vor einer Wettbewerbsverzerrung. "Die Nachteile für uns, wenn wir nicht in unserem Stadion und unserer gewohnten Umgebung spielen, auch wenn Fans nicht dabei sein können, sind sehr offensichtlich", wurde Paul Barber auf der Internetseite des Tabellen-15. zitiert.

Zuvor hatten die 20 Premier-League-Klubs in einer Schalte ihre Absicht bekräftigt, die wegen der Corona-Pandemie seit 13. März unterbrochene Saison zu Ende zu spielen. Einen Dissens gibt es aber offenbar darüber, ob dafür neutrale Spielstätten genutzt werden sollten. Mehrere Medien spekulieren über eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ab Mitte Juni, sofern Regierung und Gesundheitsexperten ihre Zustimmung erteilen.

16:51 Uhr

Trotz Bedenken: Fußballprofis müssen zum Training erscheinen

Sportjurist Jörg von Appen sieht für Fußballprofis keine rechtliche Möglichkeit, auf die Teilnahme am Trainingsbetrieb zu verzichten, auch wenn sie in der derzeitigen Corona-Krise Bedenken haben. "Wenn der Verein alle geforderten Hygiene-Vorschriften einhält und die zuständigen Behörden den Trainings- und Spielbetrieb in der Bundesliga zulassen, kann einem Fußballprofi das Erscheinen am Arbeitsplatz angeordnet werden", sagte von Appen bei Sport1. Nach den drei positiven Corona-Tests beim Bundesligisten 1. FC Köln hatte sich Mittelfeldspieler Birger Verstraete kritisch darüber geäußert, dass das Training fortgesetzt werden soll - inzwischen relativierte er seine Aussagen wieder.

Laut von Appen müsste ein Spieler "erhebliche Bedenken anmelden", um vom Training fernbleiben zu können. Umstände wie im Fall Verstraete könnten eine Ausnahmesituation darstellen. Verstraete hatte auf seine Freundin verwiesen, die an Herzproblemen leide und deshalb zur Risikogruppe gehöre. "Gehört der Spieler selbst einer Risikogruppe an oder gibt es in der häuslichen Familie Risikogruppen, muss man sich den Einzelfall ansehen. Danach ist zu entscheiden, ob der Spieler an seinem Arbeitsplatz erscheinen müsste", sagte von Appen.

16:10 Uhr

Box-Ikone Tyson verblüfft seine Instagram-Follower

*Datenschutz

Trotz seiner 53 Jahre hat Mike Tyson scheinbar nichts verlernt. Auf Instagram lässt der frühere Boxweltmeister in einem Trainingsvideo die Fäuste fliegen. Bis jetzt schauten sich über acht Millionen Menschen den Clip von "Iron Mike" an. Darunter zeigen sich auch Hollywood-Größen wie Dwayne "The Rock" Johnson und Martin Lawrence begeistert. Zuletzt dachte die Box-Ikone über ein Comeback nach. 15 Jahre nach seinem Karriereende plane Tyson, für wohltätige Zwecke wieder in den Ring zu steigen. Mit den Kämpfen sollen Obdachlose und Drogenabhängige unterstützt werden. Dafür bringt sich der Schwergewichtler wohl schon eindrucksvoll in Form.

15:28 Uhr

Star aus "Game of Thrones" bricht Rekord im Kreuzheben

Er wird nicht umsonst "Der Berg" genannt: Der isländische Schauspieler und Kraftsportler Hafthor Björnsson hat einen Weltrekord im Kreuzheben aufgestellt. Der 31-Jährige wurde durch die Serie "Game of Thrones" bekannt, er spielte die Rolle des Gregor Clegane, bekannt als "The Mountain". Am Samstag hob er in seiner Heimat nun 501 kg und damit ein Kilogramm mehr als der bisherige Rekordhalter Eddie Hall aus England. "Mir fehlen die Worte, an diesen Tag werde ich mich für den Rest meines Lebens erinnern", schrieb Björnsson bei Instagram. Hall hatte 2016 in Leeds die halbe Tonne gehoben, anschließend war er bewusstlos zusammengebrochen. "So etwas zu tun, ist nicht gesund", sagte er damals: "Aber ich bin sicher, dieser Eintrag wird sehr lange in den Geschichtsbüchern stehen." Rund vier Jahre später war nun aber Björnsson an der Reihe.

*Datenschutz

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:44 Uhr

Köln-Profi Verstraete relativiert Corona-Kritik

imago0046527286h.jpg

Alles doch nicht so "bizarr"? Birger Verstraete rudert zurück.

(Foto: imago images/Herbert Bucco)

Das ging schnell: Köln-Profi Birger Verstraete hat seine Kritik am Umgang seines Klubs nach drei positiven Corona-Tests relativiert und sich für sein Vorgehen entschuldigt. Konsequenzen hat sein Verhalten offenbar nicht. Der FC teilte mit, Verstraete werde "weiter beim 1. FC Köln trainieren und spielen". Nach den Tests habe er in einem Interview über seine persönlichen Sorgen vor einer Ansteckung seiner zur Risikogruppe gehörenden Freundin berichtet.

"Dabei habe ich mich an einigen Stellen falsch ausgedrückt, sodass in der Übersetzung ein missverständlicher Eindruck entstanden ist, der mir leid tut. Statt aus der Emotion heraus ein Interview zu geben, hätte ich den Kontakt zu unserem Arzt suchen und mir meine Fragen erklären lassen müssen", sagte der 26-jährige Belgier in einer Mitteilung des Fußball-Bundesligisten. Es habe nicht in seiner Absicht gelegen, den zuständigen Behörden oder dem 1. FC Köln Vorwürfe zu machen. Nachdem zwei Spieler und ein Betreuer positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, hatte der Mittelfeldspieler dem TV-Sender "VTM" gesagt, es sei "ein bisschen bizarr", dass nicht die ganze Mannschaft vorerst unter Quarantäne gestellt werde.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:01 Uhr

"Unklarer Befund" nach Corona-Tests beim VfB Stuttgart

Bei den Corona-Tests des VfB Stuttgart hat es ein nicht eindeutiges Ergebnis gegeben. "Bei einer getesteten Person liegt ein unklarer Befund vor. Es gibt aber keinen spezifischen COV-2-Virus-Nachweis", teilte der Fußball-Zweitligist mit. Nach "Kicker"-Informationen hat sich das Ergebnis bei einem der Spieler ergeben."Der Betroffene, der keine Symptome aufweist, ist prophylaktisch in häuslicher Quarantäne und weitere Tests werden folgen." Der Klub erklärte, man habe mit dem medizinischen Personal alle notwendigen Vorkehrungen getroffen.

Warum es beim 1. FC Köln wegen Corona-Fällen Ärger gibt, das lesen Sie hier!

11:42 Uhr

Liverpool legt Werner offenbar Mega-Angebot vor

Ein Transfer von Nationalspieler Timo Werner zum FC Liverpool wird angeblich immer konkreter. Laut des italienischen Transfermarkt-Spezialisten (!) Nicolo Schira (!) sei Liverpool bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem Stürmer und biete ihm einen Vertrag über fünf Jahre mit einem Gehalt von zehn Millionen Euro pro Saison. Liverpool versuche nun, eine Einigung mit Leipzig unterhalb der Ausstiegsklausel in Höhe von etwa 60 Millionen Euro zu erzielen. RB-Sportdirektor Markus Krösche hatte zuletzt allerdings betont, dass es keine Anfragen für Werner gebe.

09:48 Uhr

Kühnhackl plädiert für weniger Ausländer-Lizenzen in der DEL

Ex-Nationalspieler Erich Kühnhackl sieht in der Finanzkrise durch Corona eine Chance für die Deutsche Eishockey Liga. "Wir haben genug exzellente Nachwuchsspieler im Land. Sie müssen nur zu Einsätzen kommen", sagte er der "Bild" und plädierte für eine Reduzierung der Ausländerlizenzen "von der Oberliga bis hin zur DEL". Zurzeit dürfen die DEL-Klubs elf Stellen mit ausländischen Profis besetzen, von denen neun im Spiel eingesetzt werden. Kühnhackl spricht sich für maximal fünf Kontingentspieler aus.

08:52 Uhr

"Bizarr": Köln-Profi kritisiert Maßnahmen nach positiven Corona-Tests

Köln-Profi Birger Verstraete hält die Maßnahmen nach den drei positiven Corona-Tests beim Bundesligisten für leichtsinnig. "Wir sollten vorerst nicht unter Quarantäne gestellt werden, und das ist ein bisschen bizarr", sagte der belgische Mittelfeldspieler dem TV-Sender VTM. Beim 1. FC Köln waren zwei Spieler und ein Betreuer positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Der Physiotherapeut ist der Mann, der mich und andere Spieler wochenlang behandelt hat. Und mit einem der beiden fraglichen Spieler habe ich am Donnerstag im Fitnessstudio ein Duo gebildet", sagte Verstraete. Es sei daher "nicht ganz richtig", dass kein anderer aus dem Teammit den Betroffenen in Kontakt gekommen sei. Der 26-Jährige rechnet mit weiteren Infektionen. Ihm stehe der Sinn derzeit nicht nach Fußball. Eine schnelle Wiederaufnahme der Saison hält er für "naiv".

07:58 Uhr

"Falsches Signal" - Rettig kritisiert Bayerns Transferansagen

Der ehemalige DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig hat den FC Bayern wegen der Ankündigung großer Neuverpflichtungen kritisiert. "Bei allen Verdiensten des FC Bayern, aber in einer jetzigen Phase von einer Transferoffensive zu sprechen, finde ich, ist ein falsches Signal", sagte er bei Sky Sport News HD. Münchens Sportchef Hasan Salihamidzic hatte zuletzt versprochen, dass der Tabellenführer der Bundesliga einen "internationalen Star" und ein "Toptalent" holen werde. "Ich finde, der FC Bayern sollte lieber über eine Charmeoffensive in Richtung Fans und Mitglieder und Gesellschaft sprechen", so Rettig: "Ich glaube, das wäre in diesen Tagen besser." Aber der Klub müsse "für sich selber bewerten, welche Strategie er an den Tag legt in diesen Tagen".

07:04 Uhr

"Bin ein Taktiker" - TV-Star Legat plant große Trainerkarriere

52b61ed600be84cb623d2db3d68f0709.jpg

Thorsten Legat weiß genau, wo es für ihn hingehen soll.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Erst will er noch ein bisschen TV-Star sein, dann soll die große Trainer-Karriere starten: Diesen Plan hegt der frühere Fußball-Profi Thorsten Legat. Er habe aktuell Angebote als Trainer, "und ich scheue mich nicht, Oberliga oder höherklassig zu trainieren", sagte der 51-Jährige im Podcast "Legat & Pick - Die Spieltags-Stammtischer": "Aber im Moment fällt mir das schwer, weil ich nicht mehr auf zwei Hochzeiten tanzen möchte. Ich bin im Moment im TV. Das mache ich noch zwei, drei Jahre, dann höre ich auf. Und dann bin ich im richtigen Alter, um richtig durchstarten zu können." Als Trainer sei er "ein kreativer Typ", sagte Legat: "Ich bin ein Taktiker. Ich kenne vier, fünf verschiedene Systeme, die ich blind spielen kann, ohne dass ich in ein Buch schauen muss."

06:07 Uhr

Citys Sperre zwingt Superstar de Bruyne zu Wechselgedanken

Der belgische Fußball-Star Kevin De Bruyne schließt einen Weggang vom englischen Meister Manchester City nicht aus, sollte sein Klub tatsächlich für die nächsten zwei Spielzeiten in der Champions League gesperrt bleiben. "Sobald die Entscheidung getroffen ist, werde ich alles überprüfen. Zwei Jahre wären lang, aber bei einem Jahr könnte ich sehen", sagte der Mittelfeldstar der belgischen Zeitung "Het laatste Nieuws". De Bruyne besitzt in Manchester noch einen Vertrag bis 2023, zuletzt sollen Real Madrid und der FC Barcelona Interesse an ihm signalisiert haben.