Sonntag, 04. April 2021Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & David Bedürftig
20:52 Uhr

Cambridge gewinnt 166. Boat Race

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Pool via REUTERS

Der Ruder-Achter der Universität Cambridge hat das 166. Boat Race gegen den ewigen Rivalen Oxford gewonnen. Die "Light Blues" siegten unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Fluss Great Ouse mit einer Bootslänge Vorsprung zum dritten Mal in Folge. In der Gesamtwertung führt Cambridge nun mit 85 Siegen, Oxford steht bei 80 Erfolgen. 1877 hatte es keinen Sieger gegeben. Erstmals in der 192-jährigen Geschichte fand das traditionsreiche Rennen ohne Zuschauer statt. Zu diesem Zweck wurde das Duell von der Londonder Themse auf den schnurgeraden Great Ouse im Städtchen Ely verlegt. Normalerweise verfolgen bis zu einer Viertelmillion Menschen das Rennen am Ufer.

Es war das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass die Studenten London für ihren Wettstreit verlassen mussten. Für eine Premiere sorgte zudem Schiedsrichterin Sarah Winckless, die als erste Frau das Männer-Rennen leitete. Bei den Frauen, die seit 1927 am Start sind, gewannen ebenfalls die "Light Blues" aus Cambridge. Nach dem vierten Sieg in Folge liegt Cambridge insgesamt mit jetzt 45 Siegen klar vor Oxford mit 30 Erfolgen.

20:20 Uhr

Götze spielt bei Sieg nach Rückschlag durch

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Die Champions League im Blick.

(Foto: imago images/ANP)

Mario Götze hat mit der PSV Eindhoven nach dem wohl entscheidenden Rückschlag im Rennen um die niederländische Fußball-Meisterschaft den zweiten Tabellenplatz behauptet. Das Team von Trainer Roger Schmidt gewann 3:0 (2:0) gegen Heracles Almelo. Nach dem 0:2 gegen den direkten Verfolger AZ Alkmaar vor zwei Wochen war der Rückstand auf Spitzenreiter Ajax Amsterdam auf elf Punkte angewachsen.

Der zweite Platz berechtigt zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation. Donyell Malen (9.) und Denzel Dumfries (21.) sorgten früh für eine beruhigende Führung. Mohammed Ihattaren erhöhte in der Nachspielzeit (90.+2). Götze spielte ebenso wie Nationalspieler Philipp Max 90 Minuten durch.

19:52 Uhr

Rassistische Beleidigung: Valencia geht vom Feld, wechselt dann aber angegriffenen Spieler aus

Nach dem Vorwurf einer rassistischen Äußerung ist die Partie in der spanischen Primera División zwischen dem FC Cadiz und dem FC Valencia am Abend für längere Zeit unterbrochen worden. Die Spieler Valencias verließen nach einer knappen halben Stunde den Rasen. Zuvor hatte es auf dem Platz eine Auseinandersetzung zwischen Valencias Mouctar Diakhaby und Gegenspieler Juan Cala gegeben. Der Franzose Diakhaby war dem Augenschein nach sehr aufgebracht, er stürmte auf den Cadiz-Profi zu.

Valencia twitterte, dass die Teams entschieden hätten, das Spiel fortzusetzen, aber jede Form von Rassismus verurteilen würden. Man unterstütze Diakhaby: "Der Spieler, der rassistisch beleidigt wurde, hat seine Teamkollegen gebeten, wieder auf das Feld zu gehen."

Als die Partie nach einer Pause von mehr als 20 Minuten beim Stand von 1:1 offiziell in der 30. Minute fortgesetzt wurde, kehrte Diakhaby nicht ins Spiel zurück. Er wurde für Hugo Guillamon ausgewechselt. Cadiz nahm zu diesem Zeitpunkt keinen Wechsel vor.

19:22 Uhr

Ehemaliger Barça-Angestellter gibt Prognose zu Messis Abgang ab

Andre Cury ist davon überzeugt, dass Lionel Messi seinen auslaufenden Vertrag beim FC Barcelona verlängern wird. "Ich bin mir fast sicher, dass Leo bei Barcelona bleiben wird", sagte der frühere Scout der Blaugrana gegenüber "Radio Continental"."Er wird dort wieder glücklich sein und es wird ein neues Team geben, das gut spielen wird, und in ein oder zwei Jahren wird er wieder die Nummer eins der Welt sein", fügte Cury an.

Für den ehemaligen Barça-Spielerbeobachter ist vor allem die Wiederwahl von Joan Laporta ein Schritt in die richtige Richtung. "Ich kenne die Messi-Geschichte in Barcelona. Er hatte eine sehr gute Beziehung zu Laporta und jetzt ist er zurück. Es werden eine Menge positiver Dinge passieren", so Cury.

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18:54 Uhr

Oldenburg fehlt ein einziger Punkt zum Rekordsieg

Die EWE Baskets Oldenburg haben nach einem Offensiv-Feuerwerk ihren höchsten BBL-Sieg nur um einen Punkt verpasst und sitzen nun dem Tabellendritten Bayern München dicht im Nacken. Der deutsche Meister von 2009 gewann bei s.Oliver Würzburg 116:66 (48:32) und hat mit 40:12 Punkten nur zwei Pluszähler weniger als die Bayern (42:12). Oldenburgs bester Werfer war Keith Hornsby mit 25 Punkten. Die Münchner hatten gestern nur zwei Tage nach ihrem historischen Playoff-Einzug in der Euroleague überraschend 94:95 bei Schlusslicht Giessen 46ers verloren.

Vor knapp achteinhalb Jahren hatte Oldenburg mit 113:62 gegen Phoenix Hagen gewonnen. Den Liga-Rekord hält der FC Bayern mit +58 respektive einem 111:53-Erfolg über Braunschweig im Oktober 2017.

18:33 Uhr

Deutsche Hockey-Klubs bleiben bei Final Four sieglos

Die Hockey-Männer des HTC Uhlenhorst Mülheim haben in der Euro Hockey League auch das Spiel um Platz drei verloren. Beim Final Four in Amsterdam unterlag der deutsche Meister von 2019 dem belgischen Klub Royal Leopold 2:4 (2:2). Gestern hatte Mülheim durch ein 2:3 gegen Atletic Terrassa HC aus Spanien das Finale knapp verpasst.

Auch die Hockey-Frauen vom Club an der Alster mussten sich mit Rang vier begnügen. Im Spiel um Platz drei unterlag der deutsche Meister von 2019 dem Gastgeber AH&BC Amsterdam 2:4 (1:1). "Im dritten Viertel hatten wir Amsterdam auf eigenem Feld am Rand einer Niederlage", sagte Trainer Jens George.

Die Euro Hockey League entspricht der Champions League im Fußball. Der höchste internationale Vereinswettkampf für Frauen wurde bisher als Europa-Cup ausgetragen, inzwischen sind der Name und das Preisgeld bei Frauen und Männern gleich.

18:15 Uhr

Rosberg gewinnt elektrisches Duell gegen Hamilton

Teamchef Nico Rosberg hat im Debütrennen der neuen Motorsportserie Extreme E einen Erfolg über seinen früheren Teamkollegen Lewis Hamilton gefeiert. Rosbergs Rennstall X Racing gewann in Saudi-Arabien mit den Fahrern Johan Kristoffersson und Molly Taylor auch gegen das Team des Formel-1-Rekordweltmeisters Lewis Hamilton (X44), das mit Rallye-Legende Sebastien Loeb und Cristina Gutierrez Dritter hinter American Andretti wurde.

Die Extreme E will mit den Rennen an Orten, an denen bereits heute die Folgen des Klimawandels in drastischer Weise sichtbar sind, für Aufmerksamkeit sorgen. Die Serie will wachrütteln, einem größeren Publikum die Vergänglichkeit der Natur aufzeigen - und natürlich auch die Werbetrommel für Elektromobilität rühren. Die erste von fünf geplanten Stationen war am Osterwochenende Al-Ula in der saudi-arabischen Wüste. Weiter geht es im Senegal.

17:42 Uhr

Topspiel in Liga drei bleibt ohne Sieger

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Der Einsatz stimmte.

(Foto: imago images/Dennis Hetzschold)

Im Gipfeltreffen der 3. Fußball-Liga haben sich Tabellenführer Dynamo Dresden und der schärfste Verfolger Hansa Rostock unentschieden getrennt. Die Sachsen mussten sich im Heimspiel mit einem torlosen Remis begnügen, führend die Tabelle allerdings weiterhin mit 59 Zählern vor den Mecklenburgern (58) an. Die Rostocker behaupteten ihre Erfolgsserie, blieben zum 14. Mal ungeschlagen und feierten dabei elf Siege. Dresden hatte zuletzt 0:1 bei 1860 München verloren. Davor war Dynamo acht Partien ohne Niederlage geblieben.

In der 49. Minute machte Dynamo-Keeper Kevin Broll innerhalb weniger Sekunden mehrere Hansa-Chancen zunichte. Dresdens Sebastian Mai (63.) rettete bei einer weiteren Großchance der Gäste durch John Verhoek mit einer spektakulären Grätsche.

17:15 Uhr

Winter-Neuzugang offenbar vor Rauswurf auf Schalke

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Läuft eher nicht so.

(Foto: imago images/Avanti)

Beim Auswärtsspiel des FC Schalke 04 bei Bayer Leverkusen (1:2) fehlte der Name von Shkodran Mustafi auf dem Spielberichtsbogen. Trainer Dimitrios Grammozis hatte den 28-Jährigen für die Partie aus dem Kader gestrichen. Womöglich läuft der Winter-Neuzugang nie wieder für den abgeschlagenen Tabellen-18. auf.

Grammozis sei demnach persönlich enttäuscht vom eigentlich als Führungsspieler verpflichteten Innenverteidiger. Hintergrund für die Nichtberufung in den Kader seien schlechte Trainingsleistungen gewesen. Zudem zeige Mustafi intern nach den katastrophalen Leistungen der vergangenen Wochen keinerlei Selbstkritik, was für zusätzlichen Ärger gesorgt haben soll. Offiziell fehlte Mustafi laut Schalke-Statement allerdings "aus sportlichen Gründen".

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16:47 Uhr

8000 Fans im Stadion in England

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Das Duell zwischen den Star-Trainern Mourinho (links) und Guardiola darf von einigen Fans besucht werden.

(Foto: REUTERS)

Die britische Regierung forciert die Rückkehr von Zuschauern bei Großveranstaltungen. So wird das Endspiel um den englischen Fußball-Ligapokal am 25. April in Wembley vor 8000 Fans stattfinden. Das Finale zwischen Tottenham Hotspur und Manchester City ist Teil eines Pilotprojekts der Regierung für den Weg aus den pandemiebedingten Einschränkungen. Schon eine Woche vorher sind 4000 Zuschauer zum FA-Cup-Halbfinale zwischen Leicester City und dem FC Southampton zugelassen. Beim großen Endspiel im Wembley-Stadion am 15. Mai sollen dann sogar 21.000 Fans auf den Tribünen sitzen, die bis zu 90.000 Fans Platz bieten.

Getestet werden soll in diesem Rahmen auch ein System für einen COVID-Status-Pass, der angibt, ob eine Person geimpft ist, Antikörper aufweist oder kürzlich negativ getestet wurde. "Dies ist ein wichtiger erster Schritt, um die Fans zurückzubringen, mit dem Endziel voller Stadien - hoffentlich bis zum Ende der Männer-EM", sagte Mark Bullingham, Chef des englischen Fußballverbandes FA.

16:11 Uhr

30 Millionen Euro Ablöse? BVB-Abwehrspieler bei Premier-League-Klub gehandelt

Abwehrspieler Dan-Axel Zagadou wird nicht nur bei Borussia Dortmund hochgeschätzt. Aus England soll großes Interesse am 21-Jährigen bestehen. Im Falle eines Verkaufs winkt dem BVB offenbar eine satte Ablösesumme. Der derzeit verletzte Profi steht beim Premier-League-Klub FC Arsenal hoch im Kurs, behauptet der englische Journalist Duncan Castles im Podcast "The Transfer Window". Die Gunners kennen die Hintergründe der Vertragssituation beim Innenverteidiger. Bis Sommer 2022 ist das Arbeitspapier noch gültig, die kommende Transferphase im Sommer wäre daher die letzte Möglichkeit für den BVB, um eine adäquate Ablösesumme zu erzielen. Castles zufolge wären 30 Millionen Euro für Zagadou fällig.

Der BVB hatte den jungen Verteidiger 2017 von Paris Saint-Germain losgeeist, eine Ablöse war damals nicht fällig. Sollte der Revierklub tatsächlich über einen Verkauf von Zagadou nachdenken, würde er also ein großes Transferplus erzielen.

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15:41 Uhr

Termin der French Open wackelt schon wieder

Den French Open der Tennisprofis droht wegen der Corona-Pandemie möglicherweise auch in diesem Jahr eine Verschiebung. Entsprechende Überlegungen bestätigte die französische Sportministerin Roxana Maracineanu im Sender France Info. Das Grand-Slam-Turnier soll vom 23. Mai bis zum 6. Juni in Paris stattfinden, im vergangenen Jahr wurde es im September und Oktober ausgetragen. In ganz Frankreich sind seit diesem Wochenende für mindestens vier Wochen strengere Corona-Maßnahmen in Kraft, in Paris galten sie zum Großteil bereits zuvor.

Man sei in Gesprächen mit den Organisatoren des Sandplatz-Turniers im Stade Roland Garros, sagte Maracineanu. Es werde geprüft, ob der Termin so geändert werden solle, dass dann eine Wiederaufnahme des gesamten Sportbetriebs und der großen Veranstaltungen möglich sei. Zuletzt war der Rad-Klassiker Paris-Roubaix vom kommenden Sonntag in den Oktober verlegt worden. Obwohl der Spitzensport fortgesetzt werden solle, versuche man, die Risiken der Ausbreitung des Coronavirus zu begrenzen, erklärte Maracineanu. Dennoch könnte es bereits vor dem Mai Versuche geben, Zuschauer wieder zuzulassen.

15:12 Uhr

"Aufgabe, bis ich tot bin": Hartwigs Kampf gegen Rassismus

Jimmy Hartwig

Jimmy Hartwig zeigt klare Kante gegen Rassismus.

(Foto: Andreas Gebert/dpa)

Der Kampf gegen den Rassismus ist für den ehemaligen Fußball-Nationalspieler Jimmy Hartwig nach eigener Aussage seine Lebensaufgabe. "Das ist meine Aufgabe, bis ich tot bin", sagte der 66-Jährige im Interview mit der "Welt am Sonntag". "Ich wurde in diesem Land schon angespuckt und oft rassistisch beleidigt." Trotzdem denke er, es sei schön, in Deutschland zu leben. "Ich halte es schon seit 66 Jahren aus. Nur: Solange es kein Umdenken gibt, gibt es Rassismus."

Der frühere Profi des Hamburger SV war 1979 der zweite Spieler of Color nach Erwin Kostedde (74), der in die Nationalmannschaft berufen wurde. "Erwin und ich waren damals die Türöffner, auch wenn es viele Vorbehalte gab", sagte Hartwig. "Erwin und ich mussten früher so viel einstecken, und wir kämpfen bis heute gegen Alltags-Rassismus an." Hartwig engagiert sich in der Kommission "Gesellschaftliche Verantwortung" des Deutschen Fußball-Bundes. "Ich gehe in die Landesverbände und spreche Missstände an. Klare Kante, das ist meine Welt", meinte er. "Solche Typen wie ich werden doch gebraucht."

14:28 Uhr

Schalke plant die 2. Liga - mit Grammozis

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Auch mit Grammozis läuft es nicht auf Schalke, bleiben soll er trotzdem.

(Foto: Tim Rehbein/RHR-FOTO)

Der neue Sportvorstand Peter Knäbel hat die Verpflichtung von Trainer Dimitrios Grammozis beim designierten Fußball-Bundesliga-Absteiger Schalke 04 mit der längerfristigen Perspektive begründet. "Wir haben Dimitrios Grammozis auch deswegen angestellt, weil er die 2. Liga auch kennt. Von daher ist es klar, dass wir mit ihm auch das Szenario 2. Liga planen", sagte der 54-Jährige vor der 1:2-Niederlage bei Bayer Leverkusen bei Sky.

In der Phase nach Ex-Trainer Christian Gross "haben wir uns dafür entschieden, dass wir beide Szenarien abdecken. Wir sehen bei Mainz 05, wie gut das funktioniert, wenn man das langfristig nach vorne plant", betonte Knäbel.

14:00 Uhr
12:46 Uhr

17 Infizierte in einem einzigen Verein an einem Tag

Corona hat den Spielbetrieb der Vancouver Canucks in der Eishockey-Profiliga NHL vorerst gestoppt. Der Arbeitgeber des früheren Mannheimers Marc Michaelis meldete am Sonntag 17 infizierte Personen, davon 14 Spieler und drei Betreuer. Bereits am Donnerstag waren die ersten Fälle bekannt geworden. Michaelis gehört nicht zu den Betroffenen. Die NHL setzte die Spiele der Canucks vorerst bis zum 8. April aus, sämtliche Trainingsstätten bleiben zunächst bis zum 6. April geschlossen. Insgesamt sind bereits 45 Begegnungen der laufenden NHL-Saison coronabedingt abgesagt oder verschoben worden.

12:07 Uhr

Xabi Alonso-Klub gewinnt jetzt erst den Pokal der Saison 2019/20

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Real Sociedads Fans verabschieden das Team nach Sevilla.

(Foto: imago images/Lagencia)

Athletic Bilbao ist beim ersten Anlauf auf den Gewinn des spanischen Pokalfinals gescheitert. Real Sociedad San Sebastian, der Klub bei dem der ehemalige Bayern-Profi Xabi Alonso das Reserveteam leitet, entschied das um ein Jahr verschobene Endspiel der Saison 2019/20 gegen den baskischen Rivalen in Sevilla mit 1:0 (0:0) für sich und gewann damit zum ersten Mal seit 1988 die Copa del Rey.

Den entscheidenden Treffer erzielte Mikel Oyarzabal vom Elfmeterpunkt (63.). Bilbao hat am 17. April gegen den FC Barcelona die Chance, sich den Pokalsieg der laufenden Saison zu holen. Das Endspiel war aufgrund der Coronapandemie verschoben worden, um möglicherweise vor Fans spielen zu können. Das war aber auch diesmal nicht möglich. Im Vorfeld des Pokalfinals hatte es in Bilbao Ausschreitungen gegeben. Hunderte Anhänger des Klubs versammelten sich in der Innenstadt, ohne sich an die geltenden Corona-Vorschriften zu halten. Mehrere Feuerwerkskörper wurden gezündet und Container in Brand gesteckt. Zudem musste laut spanischen Medien eine junge Frau ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem sie eine Flasche an den Kopf bekommen hatte.

11:36 Uhr

Schwimmerin qualifiziert sich nach Leukämie-Erkrankung für Olympia

Rund zwei Jahre nach ihrer Leukämie-Diagnose hat sich die japanische Schwimm-Hoffnung Rikako Ikee den Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in ihrer Heimat erfüllt. Die 20-Jährige löste im Rahmen der nationalen Qualifikation als Siegerin über 100 Meter Schmetterling (57,77 Sekunden) das Ticket für die japanische Lagenstaffel für Tokio (23. Juli bis 8. August).

Im Februar 2019 hatte Ikee die Schockdiagnose Blutkrebs erhalten, nachdem bei einem Trainingslager in Australien gesundheitliche Probleme aufgetreten waren. Fast zehn Monate verbrachte sie anschließend im Krankenhaus, im März 2020 stieg sie wieder ins Training ein. Fünf Monate später schwamm Ikee ihren ersten Wettkampf.

11:00 Uhr

Nationalspieler Gosens: "Hielt Nachricht von Löw für einen Scherz"

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Robin Gosens konnte Joachim Löws erste Kontaktaufnahme gar nicht glauben.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Robin Gosens hat ungläubig auf die erste Kontaktaufnahme von Bundestrainer Joachim Löw für eine Nominierung in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft reagiert. "Keiner konnte glauben, was da stand. Für einen sehr kurzen, gefühlt aber ewig langen Zeitraum war es komplett still in unserer Wohnung", erinnert sich der 26-Jährige in dem Buch "Träumen lohnt sich - Mein etwas anderer Weg zum Fußballprofi", aus dem die "Bild am Sonntag" vorab zitierte. "Ich war offenbar der Einzige im Raum, der die Nachricht für einen Scherz hielt."

Löw habe ihm eine Nachricht aufs Handy geschickt und darin um einen Terminvorschlag für ein Telefonat gebeten. "Meine Mama stand nur wortlos da, mein Papa fasste sich an den Kopf. Vor nicht mal 48 Stunden hatten wir noch gemütlich im Restaurant bei Aperol und Pasta zusammengesessen, und jetzt durfte ich mir offenbar plötzlich aussuchen, ob ich deutscher oder niederländischer Nationalspieler werden wollte", schrieb Gosens. "Unmöglich hier annähernd wiederzugeben, was für eine merkwürdige Stimmung in unserem Wohnzimmer herrschte." Der Verteidiger des italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo hat inzwischen fünf Länderspiele absolviert. Sein Debüt im deutschen Nationaltrikot gab er Anfang September 2020 beim 1:1 im Nations-League-Spiel gegen Spanien.

10:37 Uhr

Petros verpasst deutschen Rekord im Halbmarathon

Deutschlands Marathon-Ass Amanal Petros hat beim Halbmarathon in Istanbul den angestrebten deutschen Uraltrekord von Carsten Eich deutlich verpasst. Der 25 Jahre alte Wattenscheider lief bei schwierigen Bedingungen und nasser Strecke nach 63:58 Minuten auf Platz 13, Eich war 1993 in Berlin 60:34 Minuten gerannt. "Es ist mein Ziel, diese Zeit zu unterbieten und möglichst dicht an die 60 Minuten heranzulaufen", hatte Petros vor dem Rennen gesagt. Den Sieg sicherte sich Weltrekordler Kibiwott Kandie aus Kenia (59:35 Minuten).

Nachdem Melat Kejeta (Kassel) bei der Halbmarathon-WM im Oktober sensationell die Silbermedaille gewonnen hatte, reichte es für die 28-Jährige in Istanbul nur zu Platz neun (67:33 Minuten). Marathon-Weltmeisterin Ruth Chepngetich aus Kenia verbesserte bei ihrem Triumph den Weltrekord um fast eine halbe Minute auf 64:02 Minuten.

09:59 Uhr

Spektakulärer Dreier in letzter Sekunde entscheidet Halbfinale

Die Basketball-Talente der Gonzaga Bulldogs und der Baylor Bears bestreiten das Finale der US-Collegemeisterschaft. Jalen Suggs von den Bulldogs brachte die 8000 Zuschauer in Indianapolis am Samstag (Ortszeit) im Halbfinale dabei mit einem sogenannten Buzzerbeater zum Toben. Suggs zog bei ablaufender Spielzeit noch weit vor der Dreierlinie ab und verwandelte mit Hilfe des Bretts zum 93:90-Endstand nach Verlängerung gegen die UCLA Bruins. Der Berliner Franz Wagner war mit den Michigan Wolverines im Viertelfinale gegen die Bruins ausgeschieden. Seit 1976 konnte sich keine Mannschaft mehr ungeschlagen zum Meister krönen. Zuletzt gelang dies den Indiana Hoosiers. Die Bulldogs haben nach dem Halbfinal-Erfolg nun an diesem Montag die Möglichkeit, dieses Kunststück zu schaffen.

09:04 Uhr

Der HSV-Trainer träumt schon von der Champions League

Hamburgs Trainer Daniel Thioune. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

Große Träume: Hamburgs Trainer Daniel Thioune.

(Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild)

Derzeit steht Daniel Thioune in der 2. Fußball-Bundesliga an der Seitenlinie, irgendwann will der Trainer des Hamburger SV es aber bis in die Champions League schaffen. "Mein Traum ist es, eines Tages, wenn um 21 Uhr an einem Dienstag oder Mittwoch diese Hymne läuft, nicht vor dem TV zu sitzen, sondern am Spielfeldrand zu stehen", sagte der 46-Jährige dem Nachrichtenportal "t-online".

Thioune ergänzte jedoch: "Du musst dort gut sein, wo du gerade bist. Und das ist der Hamburger SV." Mit dem einstigen Bundesliga-Dino kämpft Thioune darum, nach drei Jahren in der 2. Liga wieder ins Oberhaus zurückzukehren. "Die Enttäuschungen der vergangenen Jahre nehme ich als Antrieb. Etliche Menschen halten zum HSV und wünschen sich bessere Zeiten. Mein Anspruch ist es, die Situation jeden Tag besser zu machen", sagte der gebürtige Niedersachse, der seit dieser Saison die Verantwortung beim Traditionsklub trägt - und an diesem Wochenende Revanche nehmen will. Heute (13.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) geht es im Nordduell bei Hannover 96 um weitere wichtige Punkte im Aufstiegsrennen. Das Hinspiel in Hamburg hatten die 96er mit 1:0 gewonnen.

08:38 Uhr

Dallas setzt beeindruckende Serie fort

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26 Punkte erzielte Luka Doncic.

(Foto: USA TODAY Sports)

Auch ohne Maxi Kleber und Kristaps Porzingis und mit einer auf drei Positionen veränderten Startformation hat die Siegesserie der Dallas Mavericks in der NBA gehalten. Das Team von Trainer Rick Carlisle gewann mit dem 109:87 bei den Washington Wizards bereits sein viertes Auswärtsspiel in Serie. Nationalspieler Kleber fehlte wegen einer Prellung am linken Bein, Porzingis legte eine Pause ein, um sein im Oktober 2020 operiertes rechtes Knie zu schonen. Bester Werfer der Mavericks war Luka Doncic mit 26 Punkten, ebenso viele erzielte Russell Westbrook für die gastgebenden Wizards.

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