Sonntag, 15. November 2020Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & David Bedürftig
22:20 Uhr

Upamecano zu Bayern? "Warum sollte er nicht so weit sein?

RB Leipzigs früherer Sportdirektor und Trainer Ralf Rangnick traut Abwehrspieler Dayot Upamecano den Sprung zum deutschen Rekordmeister Bayern München zu. "Warum sollte er nicht schon so weit sein?", fragte Rangnick im Fußball-Talk Doppelpass bei Sport1. "Rein physisch haben die Bayern in den direkten Duellen gesehen: Weglaufen tut ihm niemand", meinte Rangnick und ergänzte: "Vielleicht hat er im Spiel nach vorn noch den ein oder anderen Risikoball zu viel drin. Aber das wird er sicher in den nächsten Jahren auch noch lernen."

Rangnick kann sich vorstellen, dass RB unter Trainer Julian Nagelsmann Meister wird. "Sie sind aktuell Zweiter, ich halte es für möglich, dass sie einen Titel holen", meinte der 62-Jährige, betonte aber auch: "Aber es sind besondere Bedingungen, gerade auch in Coronazeiten - und in der Spitze hat Bayern dann doch noch eine andere Qualität."

21:33 Uhr

Der NBA-Champion will Dennis Schröder holen

Nach Informationen von ESPN ist der NBA-Champion Los Angeles Lakers an einer Verpflichtung des deutschen Basketball-Nationalspielers Dennis Schröder von Oklahoma City Thunder interessiert. Mit dem Verweis auf eine nicht genannte Quelle berichtete der US-Fernsehsender, dass der Trade auch Lakers-Akteur Danny Green sowie einen Pick beim am Mittwoch stattfindenen Draft beinhalten soll. Zuletzt hatte Schröder im MagentaSport-Podcast "Abteilung Basketball" erklärt, dass an den Gerüchten, er habe OKC vor der vergangenen Saison Richtung Los Angeles verlassen wollen, nichts dran sei. "Ja, ich habe Angebote bekommen. Aber ich wollte nie zu den Lakers, zu den Clippers, oder zu den ganzen Namen, die meinen Agenten angerufen haben", sagte Schröder.

21:02 Uhr

Rennfahrer schleudert per Salto vom Motorrad

19:58 Uhr

"Bin warnendes Beispiel für Corona-Gefahr für Sportler"

Der dreimalige Ringer-Weltmeister Frank Stäbler hat nach seiner eigenen Erkrankung eindringlich vor den Folgen einer Corona-Infektion gewarnt. "Ich kann den jungen Menschen, die sich so unangreifbar fühlen, wie ich es getan habe, vor allem aber auch den Verschwörungstheoretikern und allen anderen kritischen Menschen nur sagen: Ich habe es jetzt schwarz auf weiß, dass es auch für Nichtrisikogruppen schwere Verläufe geben kann. Ich will da als warnendes Beispiel dienen, deshalb habe ich meine Erkrankung öffentlich gemacht", sagte der 31-Jährige der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Stäbler leidet auch Wochen nach seiner Infektion noch an Spätfolgen. "Krafttraining geht problemlos. Ich breche aber zusammen, sobald es an die konditionelle Höchstbelastung geht", äußerte der Schwabe.

19:32 Uhr

Thiem besiegt bei ATP Finals den Vorjahressieger

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Kann Thiem in London auch Rafael Nadal ärgern?

(Foto: Action Images via Reuters)

US-Open-Sieger Dominic Thiem hat sich bei den ATP Finals in einer Neuauflage des Endspiels von 2019 durchgesetzt. Der 27 Jahre alte Österreicher schlug Vorjahreschampion Stefanos Tsitsipas (22) aus Griechenland im Auftaktmatch in London 7:6 (7:5), 4:6, 6:3 und übernahm in der Vorrundengruppe "London 2020" vorerst die Führung. Weitere Gruppengegner von Thiem und Tsitsipas sind French-Open-Sieger Rafael Nadal aus Spanien und der Russe Andrej Rublew. Die zwei besten Spieler der Gruppe schaffen den Sprung ins Halbfinale. Alexander Zverev, einziger deutscher Starter im Einzel, trifft am Montag (21.00 Uhr/Sky) in der Parallelgruppe "Tokio 1970" zum Auftakt auf den Russen Daniil Medwedew.

19:00 Uhr

Schottland verpasst zweiten Coup in vier Tagen

Die schottische Fußball-Nationalmannschaft hat den zweiten Coup innerhalb von vier Tagen verpasst. Nach der gefeierten Qualifikation für die EM im kommenden Jahr verloren die Bravehearts in der Nations League in der Slowakei mit 0:1 (0:1). Bei einem Sieg wäre den Schotten der Aufstieg in die A-Liga nicht mehr zu nehmen gewesen. Jan Gregus (31.) sorgte in Trnava für das Tor des Tages. Ein Sieg am Mittwoch in Israel würde den von Steve Clark trainierten Schotten dennoch zum Aufstieg reichen. Am Donnerstag hatte Schottland durch ein 5:4 im Elfmeterschießen im Play-off-Finale gegen Gastgeber Serbien die EM-Teilnahme perfekt gemacht. Seit der WM 1998 war das stolze Land nicht mehr im Konzert der Großen vertreten.

18:14 Uhr

Legende Ray Clemence ist tot

Ray Clemence, einer der bedeutendsten Torhüter in der Geschichte der englischen Fußball-Nationalmannschaft, ist tot. Dies teilten sein früherer Klub FC Liverpool und der englische Fußball-Verband FA mit. Clemence wurde 72 Jahre alt. "Wir sind zutiefst traurig über den Tod eines der größten Torhüter aller Zeiten, Ray Clemence", twitterte der FC Liverpool, mit dem Clemence 1977, 1978 und 1981 dreimal den Cup der Landesmeister gewann, beim ersten Mal durch einen 3:1-Sieg im Finale über Borussia Mönchengladbach.

Insgesamt dreimal holte er den Uefa-Cup und fünfmal die englische Meisterschaft mit seinen Vereinen Liverpool und Tottenham Hotspur. Im Tor der englischen Nationalmannschaft bestritt der Keeper zwischen 1972 und 1983 61 Länderspiele, bevor er 1996 die Rolle des Torhüter-Trainers übernahm und bis zu seiner Pensionierung 17 Jahre später für den Verband FA arbeitete.

17:21 Uhr

Daum war bei Kokain-Affäre "wie eine Flasche leer"

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Daum während der ersten Pressekonferenz nach seinem Drogentest.

Der ehemalige Stuttgarter Meistertrainer Christoph Daum (67) erinnert sich mit Unbehagen an seine Kokain-Affäre vor 20 Jahren, die ihn den Job bei Bayer Leverkusen und die Beförderung zum Bundestrainer beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) kostete. "Ich brauchte eine Pause. Ich war 'wie eine Flasche leer', wie es Giovanni Trapattoni einst so schön sagte", äußerte Daum im Interview mit dem Nachrichtenportal "t-online".

Er weiß allerdings, dass die Affäre von 2000 zu seiner Trainerkarriere dazu gehört. "Mein Leben ist nicht mit Bleistift geschrieben, ich kann nicht ausradieren, was mir nicht passt - es ist in Stein gemeißelt. Deshalb wird diese Affäre immer ein Teil meines Lebens bleiben", betonte Daum. Die Zeit damals sei nicht einfach gewesen, zumal sich viele Personen von ihm abgewendet hätten. Rückblickend gewinnt er allerdings dieser Erfahrung etwas Positives ab: "Das war eine wunderbare, heilvolle Erfahrung."

16:21 Uhr

Olympia ohne Fans? Für Kristina Vogel keine Top-Lösung

Die deutsche Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel wünscht sich, dass die auf das Jahr kommende Jahr verlegten Spiele in Tokio 2021 tatsächlich stattfinden können. Ihr Herz schlage dafür, sagte die 30-Jährige in einem Interview der "Bild am Sonntag", meinte aber auch: "Ohne Publikum sollte es möglich sein, aber das ist nicht das, was Olympia ausmacht, weder für Fans, Athleten noch die japanische Wirtschaft. Olympia ist Begegnung, nicht nur unter den Athleten", sagte Vogel. "Ich hoffe einfach, dass am besten morgen dieser Impfstoff tatsächlich kommt."

Die nach einem Trainingsunfall im Juni 2018 querschnittsgelähmte Erfurterin sprach von einem stetigen Fortschritt im Rollstuhl; sie macht derzeit den A-Schein für den Radsport. Vogel arbeitet als Co-Trainerin der Sportfördergruppe der Bundespolizei und soll nach eigenen Angaben im März die Nachfolge des jetzigen Coaches Jörg-Uwe Krünägel antreten.

15:47 Uhr

DFB-Elf atmet auf: keine dicken Brocken in WM-Quali

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft geht auf Weg zur WM 2022 in Katar den ganz dicken Brocken aus dem Weg. Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw sicherte sich durch den 3:1 (2:1)-Erfolg gegen die Ukraine in der Nations League für die Auslosung der Qualifikationsgruppen am 7. Dezember in Zürich einen Platz im ersten Topf. Duelle gegen Frankreich, England und Spanien sind damit nicht möglich. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich sicher für die WM in zwei Jahren. Die Setzliste wird durch die Fifa-Weltrangliste bestimmt. Die zehn besten europäischen Mannschaften kommen in Lostopf 1. Insgesamt gibt es sechs Töpfe, aus denen die zehn Gruppen gelost werden.

14:53 Uhr

"Sauerei": Völler macht chilenischem Verband schwere Vorwürfe

Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler ist wegen der Verletzung von Kapitän Charles Aránguiz erzürnt. Völler wirft dem chilenischen Fußball-Verband eine "Sauerei" vor. "Auch wenn Spieler angeschlagen sind, müssen sie kommen - und spielen", schimpfte Völler in der "Bild am Sonntag". Aránguiz war von den Chilenen zu den Spielen gegen Uruguay und Kolumbien vor einem Monat angefordert worden und kehrte anschließend mit Achillessehnenproblemen zurück. Trotzdem spielte der 31-Jährige anschließend auch für Bayer in der Bundesliga beim FSV Mainz 05. Seitdem fehlt der Mittelfeldspieler den Rheinländern.

14:14 Uhr

DFB-Spiel gegen Ukraine war "mindestens problematisch"

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Hätte die deutsche Nationalmannschaft lieber nicht gegen die Ukraine antreten sollen?

(Foto: imago images/Matthias Koch)

Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag hat mit Unverständnis auf die Austragung des Nation-League-Spiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Ukraine (3:1) reagiert. "Ich halte die Entscheidung, das Spiel gegen die Ukraine stattfinden zu lassen, für mindestens problematisch", sagte die SPD-Politikerin dem SID. Bei der Ukraine waren am Freitag vier Spieler und der Teammanager positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach weiteren Tests am Samstag, die alle negativ waren, fand die Begegnung wie geplant am Abend in Leipzig statt.

Für Freitag liege es auf der Hand, "dass es der Uefa vor allem um die Erfüllung der höchst lukrativen TV-Verträge geht". Die Gesundheit der Spieler dürften bei den Verantwortlichen der Uefa eher eine nachrangige Rolle spielen, so Freitag: "Während Dienst- und Urlaubsreisen praktisch auf null sinken, reisen die Nationalmannschaften weiter durch Europa. Ohne zu wissen, welche Folgen das Spiel gegen die Ukraine aufgrund der mehrtägigen Inkubationszeit möglicherweise hat."

12:58 Uhr

"... ansonsten fährt man womöglich gegen eine Wand"

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Für die Champions-League-Endrunde eröffnete die Uefa in Lissabon eine "Fußball-Blase".

(Foto: imago images/ActionPictures)

Der Tübinger Sportmediziner Andreas Nieß hat sich angesichts steigender Corona-Infektionszahlen auch bei Sportlern für eine Anpassung der Hygienekonzepte ausgesprochen und auch ein Stopp von internationalen Wettbewerben ins Spiel gebracht. "Die Hygienekonzepte haben nicht generell versagt. Wenn man das DFL-Konzept nimmt, das war prinzipiell gut durchdacht und hat jetzt ja auch im Frühjahr und Sommer gut funktioniert", sagte Nieß im Deutschlandfunk.

Jetzt sei die Situation aber eine andere. Es gebe steigende Infektionszahlen, die die Konzepte auch irgendwann aushebeln würden. "Die internationalen Verpflichtungen, Wettkämpfe, Spiele abzusagen, wäre für mich als erster Versuch sehr naheliegend", sagte Nieß: "Der zweite Punkt wäre, ob man nicht doch wieder, wie in der Champions League, in Spielecluster zurückkehrt." Das Argument, es habe in der Vergangenheit funktioniert, zähle für Nieß nicht. Man müsse angesichts der Zahlen schauen, wo man Anpassungen vornehmen könne, um einen Weiterbetrieb zu gewährleisten: "Ansonsten fährt man dann womöglich gegen die Wand."

12:17 Uhr

Formel 1 wie auf Eis: Verstappen scheitert mit der Brechstange

Das Rennen gibts live bei RTL oder im ntv.de-Liveticker.

11:52 Uhr

Deutscher Ex-NFL-Profi denkt über außergewöhnliches Angebot nach

Ex-Football-Spieler Björn Werner könnte sich bald einem Wrestling-Kampf stellen. Dazu wurde der ehemaligen Defensive End der Indianapolis Colts von seinem einstigen Teamkollegen Pat McAfee herausgefordert, der mittlerweile in der Wrestling-Organisation WWE aktiv ist. Hintergrund war ein Aufruf, den Werner und Football-Experte Patrick Esume in ihrem Podcast "Football Bromance" gestartet hatten. Ihre Hörer sollten McAfee auf dessen Social-Media-Kanälen ärgern. Das ließ der ehemalige NFL-Punter nicht auf sich sitzen. "Haben mir eure Scharmützel auf Social Media gefallen? Nein, haben sie nicht", verkündete McAfee in einer Videobotschaft auf dem Twitter-Account der WWE Deutschland: "Vielleicht traust du dich ja in Zukunft bei einem WWE-Event in den Ring. Mal schauen, ob du das mit deinen alten Knien noch hinbekommst."

Die Antwort von Werner folgte während der Live-Übertragung eines College-Football-Spiels am Samstag auf ProSiebenMaxx, das der 30-Jährige als Experte begleitete. "Wenn Corona vorbei ist, klatsche ich Pat weg", sagte der Berliner: "Du weißt nicht, mit wem du dich anlegst."

11:18 Uhr

Wieder Regenchaos in Istanbul: Vettel fliegt beim Start nach vorn, Hamilton ist dem Titel ganz nah

In der Qualifikation sorgte der Regen für Chaos, auch der Start beim Großen Preis von Istanbul sind vom Niederschlag massiv beeinflusst: An der Spitze behält Lance Stroll im Racing Point die Führung, dahinter fährt Sebastian Vettel in der ersten Runde von Startplatz 11 auf Rang 3 nach vorne. Lewis Hamilton bleibt Sechster, während sein einziger verbliebener Verfolger in der WM, Valtteri Bottas, in Kurve eins einen Dreher produziert und ans Ende des Feldes zurückfällt. Der Finne müsste mindestens acht Punkte mehr holen als Hamilton, sonst ist der Brite heute Weltmeister.

Das Rennen gibts live bei RTL oder im ntv.de-Liveticker.

11:02 Uhr

F1-Piloten crashen auf dem Weg in die Startaufstellung

10:31 Uhr

Erste deutsche Profi-Schiedsrichterin lehnt Frauenquote ab

Bibiana Steinhaus hat sich gegen eine Frauenquote bei Unparteiischen im Profifußball ausgesprochen. Die Leistung müsse "Grundpfeiler" sein, nur das zähle, sagte die erste Schiedsrichterin, die ein Bundesliga-Spiel pfiff, im ZDF-Sportstudio: "Dann ist eine Quotendiskussion völlig unerheblich." Sie selbst habe "einen von 26 Bundesliga-Schiedsrichterplätzen wahrnehmen dürfen", erklärte Steinhaus, die ihre aktive Karriere als Schiedsrichterin Ende September beendet hatte, betonte dazu aber: "Das wurde über die Leistung generiert und nicht über das Geschlecht. Das war kein Frauenplatz, der war hart erarbeitet. Steinhaus hatte 2017 in der Bundesliga debütiert. Im Supercup zwischen Bayern München und Borussia Dortmund (3:2) leitete sie ihr letztes Profispiel. Dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bleibt Steinhaus als Video-Assistentin erhalten.

09:45 Uhr

Langers Kunstschlag verhindert das Abrutschen nicht

Deutschlands Golf-Altmeister Bernhard Langer ist am dritten Tag des 84. Masters leicht zurückgefallen. Der 63-jährige Anhausener spielte im Augusta National Golf Club eine durchschnittliche 73er-Runde und rutschte mit insgesamt 214 Schlägen auf den geteilten 36. Rang ab. Auf dem Grün des 16. Lochs gelang dem ältesten Teilnehmer im Feld allerdings ein Kunststück, als er den Ball mit einem Putt aus über 19 Metern zum Schlaggewinn einlochte.

Die alleinige Führung beim traditionsreichen Majorturnier übernahm vor dem Schlussdurchgang der US-Amerikaner Dustin Johnson. Der 36-Jährige beeindruckte auf dem Par-72-Kurs an der Magnolia Lane mit einer starken 65er-Runde und liegt mit insgesamt 200 Schlägen klar vor einem Trio: Der Mexikaner Abraham Ancer, Cameron Smith aus Australien sowie der Südkoreaner Im Sungjae (alle 204) müssen vier Schläge Rückstand aufholen. Titelverteidiger Tiger Woods wird mit insgesamt 211 Schlägen und dem 20. Rang nichts mehr mit dem Sieg beim mit 11,5 Millionen US-Dollar dotierten Event zu tun haben.

09:03 Uhr

"Große Ehre" macht Manuel Neuer ziemlich stolz

Rekordmann Manuel Neuer war stolz. "Es ist eine große Ehre, mit so einer Legende gleichgezogen zu sein", sagte der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach seinem 95. Länderspiel beim 3:1 (2:1) gegen die Ukraine. Neuer stellte damit den deutschen Torhüter-Rekord seines "guten Freundes" Sepp Maier ein. Am Dienstag (20.45 Uhr/ARD und im Liveticker bei ntv.de) wird Neuer die Legende Maier beim Nations-League-Spiel in Spanien überholen. "Das bedeutet mir was", sagte der 34-Jährige. Der Traum vom Rekordspiel ohne Gegentor war in Leipzig schnell dahin. Beim strammen Schuss von Roman Jaremtschuk (12.) war Neuer machtlos. Dem Münchner stand aber danach das Glück zur Seite. Dreimal landeten Schüsse der Ukrainer am Pfosten.

08:01 Uhr

Reiseverbot für Haaland: Uefa sagt Länderspiel ab

Die europäische Fußball-Union Uefa hat die für heute (20.45 Uhr) geplante Nations-League-Begegnung zwischen Rumänien und Norwegen abgesagt, nachdem die norwegische Regierung aufgrund eines positiven Corona-Tests bei einem Spieler eine Reise nach Bukarest untersagt hatte. "Das Match kann nicht stattfinden", schrieb die Uefa auf ihrer Website.

Der norwegische Gesundheitsminister Bent Hoie hatte zuvor gefordert, dass die Uefa die Quarantäne-Regelungen des Landes respektieren solle. "Wenn der Verband sich dafür entscheidet, in einer rechtlichen Grauzone zu agieren und eines der wichtigsten uns zur Verfügung stehenden Instrumente zur Bekämpfung der Pandemie zu untergraben, nämlich die Quarantäne, wenn man mit einer infizierten Person in Kontakt gekommen ist, dann werde ich heftig reagieren", sagte Hoie.