Sonntag, 13. Dezember 2020Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & Anja Rau
21:49 Uhr

Ex-Ferrari-Boss ist "begeistert" von Mick Schumacher

Der frühere Ferrari-Teamchef und heutige FIA-Präsident Jean Todt ist "begeistert" von der Entwicklung Mick Schumachers. "Er hat gezeigt, dass er die Qualitäten hat, das Beste aus einem Auto herauszuholen. Wenn er das Auto hat, das Romain Grosjean und Kevin Magnussen hatten, wird er vergleichbare Ergebnisse wie sie erzielen", sagte Todt im Interview mit der französischen Tageszeitung Ouest-France.

"Wenn er die Art von Autos hat, die Lewis Hamilton und Valtteri Bottas haben, werden seine Ergebnisse natürlich anders ausfallen", führte Todt aus: "Was wir für ihn und für die Formel 1 hoffen können, ist, dass es mehr Autos gibt, die in der Leistung an den Mercedes herankommen."

20:22 Uhr

Handball-Topspiel endet nach Aufholjagd überraschend

Die Rhein-Neckar Löwen haben einen möglichen Sieg im Topspiel der Handball-Bundesliga gegen die SG Flensburg-Handewitt verspielt, durch das 31:31 (19:13) aber dennoch die Tabellenführung übernommen. Im Verfolgerduell gegen den Vizemeister gaben die Mannheimer einen Sieben-Tore-Vorsprung zu Beginn der zweiten Halbzeit noch aus der Hand, zogen mit 19:3 Punkten aber am spielfreien THW Kiel (18:2) vorbei. Der Rekordmeister befindet sich wegen mehrerer positiver Corona-Fälle derzeit in Quarantäne. Flensburg bleibt mit 17:3 Zählern als Dritter ebenfalls im Titelrennen. Beste Werfer für die Löwen waren Uwe Gensheimer mit neun Toren und Andy Schmid (8). Für Flensburg traf Hampus Wanne siebenmal.

19:21 Uhr

Uth meldet sich nach Horror-Zusammenprall

Zum Glück scheint alles halb so schlimm: Mark Uth konnte und musste das Schalker Remis im Krankenhaus vor dem Bildschirm verfolgen: "Mark konnte die letzten Minuten des Spiels schon am Fernsehen sehen und hat sich auch tierisch geärgert", sagte S04-Trainer Manuel Baum nach dem 2:2 (0:1) beim FC Augsburg.

  • Der Schalker selbst meldete sich mittlerweile aus der Klinik und hofft, bereits morgen wieder entlassen zu werden.
  • Er war in einem Luftduell mit Gegenspieler Felix Uduokhai zusammengeprallt, schlug mit dem Kopf auf den Rasen und blieb regungslos liegen. Der 29-Jährige musste minutenlang behandelt werden, mehrere Ärzte und Sanitäter kümmerten sich auf dem Platz um Uth. Sein Hals wurde stabilisiert, eine Infusion gelegt, ehe er mit der Trage abtransportiert werden konnte.

18:56 Uhr

Sarah Fuller schreibt Football-Geschichte

Sarah Fuller hat weitere Football-Geschichte geschrieben: Als erste Frau punktete die Spielerin der Vanderbilt Commodores in einer Partie der fünf stärksten College-Ligen der USA. Fuller verwandelte bei einer 17:42-Niederlage gegen die Tennessee Volunteers zwei Extra-Punkte nach Touchdowns. "Die ganze Zeit ging es darum, ob ich es kann, ob ich gut genug bin", sagte Fuller nach dem Spiel. Die 21-Jährige, eigentlich Torhüterin bei der Fußball-Mannschaft der Vanderbilt-Universität, hatte Ende November bereits mit dem Anstoß zur zweiten Hälfte der Partie bei den Missouri Tigers für einen historischen Moment gesorgt - als erste Frau stand sie in einem Spiel im Top-College-Football auf dem Feld.

Ins Team kam sie, nachdem eine Reihe von Spielern wegen Corona-Infektionen in Quarantäne mussten. Doch auch nach deren Rückkehr blieb Fuller im Kader. Beim letzten Heimspiel der Saison war sie nun eine von drei Kickern. Am Ende durfte sie die beiden Extra-Punkte aus kurzer Distanz versuchen: Interims-Trainer Todd Fitch erklärte nach dem Spiel, Fuller sei dort am sichersten.

18:38 Uhr

Klopps nächste schlechte Nachricht: Auch Jota fällt aus

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Jota fehlt bis zu acht Wochen.

(Foto: AP)

Das Verletzungspech beim FC Liverpool geht weiter. Der englische Fußballmeister muss voraussichtlich bis Februar 2021 auf Stürmer Diogo Jota verzichten. Das bestätigte Liverpool-Trainer Jürgen Klopp.

  • Der 24-jährige Jota, der im Sommer von den Wolverhampton Wanderers zu den Reds gewechselt war und in neun Liga-Spielen fünf Tore erzielte, hatte sich während des Champions-League-Spiels am Mittwoch beim FC Midtjylland (1:1) verletzt.
  • "Es ist schlimmer, als wir zuerst gedacht haben, und besser, als wir später gedacht haben", sagte Klopp in London vor dem Auswärtsspiel beim FC Fulham. "Alle möglichen Chirurgen haben sich das angeschaut, es ist keine Operation nötig. Aber er wird uns eine Weile fehlen. Wir wissen nicht genau wie lang, aber anderthalb bis zwei Monate."
  • Auch Kostas Tsimikas hatte sich in Dänemark verletzt und wird mehrere Wochen ausfallen. Zudem müssen die Reds möglicherweise bis zum Ende der Saison auf Abwehrchef Virgil van Dijk verzichten, der nach einer Operation seine Reha absolviert. James Milner und der frühere Bayern-Profi Thiago fehlen ebenfalls verletzt.
  • Immerhin meldeten sich in Torwart Alisson und Mittelfeldspieler Alex Oxlade-Chamberlain zwei Liverpool-Profis nach Verletzungspause in Fulham zurück.
18:17 Uhr

Im Zweifel per Klage? Dritter Bundesligist fordert Pokalspiel-Verlegung

RB Leipzig möchte sein DFB-Pokalspiel beim FC Augsburg nicht wegen der hohen Belastung verlegen. Der Grund ist vielmehr, dass die Spieler des Fußball-Bundesligisten mehr Urlaub bekommen sollen. "Es gibt einige Spieler, die ihre Familien zuletzt vor einem Jahr gesehen haben. Theoretisch müssten Spieler aus dem Ausland am Heiligen Abend wieder antanzen, damit wir am 29. Dezember mit dem Training beginnen können", sagte Trainer Julian Nagelsmann. Das Spiel in Augsburg ist für den 22. Dezember angesetzt. Bisher sperrt sich der FCA gegen eine Verlegung, RB erwägt deshalb eine Klage.

Zuvor hatten bereits Bayern München und Bayer Leverkusen ihre Spiele im DFB-Pokal aufgrund der hohen Belastung ins neue Jahr verlegen dürfen. Bei Leipzig ist die Belastung ähnlich hoch.

18:05 Uhr

Zum Ferrari-Abschied: Vettel sinniert über Farbeimer und Autonamen

Die Hoffnung auf eine Traum-Ehe in Rot hat sich nicht erfüllt: Nach sechs Jahren Ferrari verlässt Sebastian Vettel die Scuderia mit gemischten Gefühlen. Nach dem letzten Rennen geht der Blick jedoch direkt voraus aufs nächste Kapitel - und viele Fragen, die damit kommen.

17:07 Uhr

Vettel singt Ferrari aus dem Cockpit ein Abschiedslied

Das letzte Rennen für Ferrari endet mit einer erneuten Enttäuschung, als 14. hat Sebastian Vettel nichts mit der Punktevergabe und schon gar nichts mit dem Sieg. Trotzdem wirkt der deutsche Formel-1-Pilot nicht allzu enttäuscht - und hat sich offenbar vorbereitet, denn nach einer spontanen Gesangseinlage klingt folgendes Video nicht. Gerade, weil der Hesse auf Italienisch singt.

16:32 Uhr

Kaymer fehlt ein Schlag zum Top-Ten-Ergebnis

Der ehemalige Weltranglistenerste Martin Kaymer hat beim Finale der Europa-Tour der Profigolfer einen Platz unter den Top 10 um einen Schlag verpasst. Der zweimalige Major-Gewinner kam zum Abschluss in Dubai mit einer Par-Runde (72) ins Klubhaus und belegte mit 282 Schlägen den 14. Rang. Den Sieg holte sich der Engländer Matthew Fitzpatrick (273) vor seinem Landsmann Lee Westwood (274).

Der 47-Jährige sicherte sich zum dritten Mal nach 2000 und 2009 die Auszeichnung als bester europäischer Golfer. Westwood fing im "Race to Dubai" den bis zum Finalturnier führenden US-Amerikaner Patrick Reed ab, der zum Abschluss Dritter wurde.

15:59 Uhr

Schock-Verletzung überschattet Schalker Spiel

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Ein schlimmes Bild.

(Foto: Pool via REUTERS)

Das Bundesliga-Spiel FC Augsburg gegen FC Schalke 04 stand offenbar kurz vor dem Abbruch: Grund ist eine schlimme Verletzung von Mark Uth. Der Schalker prallte in der 10. Minute mit Felix Uduokhai zusammen und blieb bewusstlos liegen.

  • Die anderen Spieler reagierten sichtlich geschockt, sämtliches medizinisches Personal versammelte sich um den Schalker Spieler, bis er schließlich abtransportiert werden konnte.
  • Uth bekommt noch auf dem Rasen eine Infusion, sein Hals muss auf der Trage stabilisiert werden.
  • Nach zehn Minuten Unterbrechung wurde das Spiel fortgesetzt.

Update 16.30 Uhr: Laut "WDR2" ist Uth inzwischen ansprechbar, mehr ist allerdings noch nicht bekannt.

15:34 Uhr

Werder-Trainer Kohfeldt sagt "Sorry"

Am Ende zeigte Florian Kohfeldt Reue und bewies Größe. "Der Ellenbogen ist nun mal im Gesicht, deshalb kann man den Elfmeter pfeifen. Sorry für meine Emotionen. Es tut mir leid, ich habe mich beim Schiedsrichter schon entschuldigt", sagte Werder Bremens Trainer nach Ansicht der TV-Bilder im Anschluss an das 0:2 (0:2) im Bundesliga-Duell bei RB Leipzig.

Während des Spiels hatte sich das noch ganz anders angehört. Schiedsrichter Sören Storks (Velen) hatte in der 25. Minute nach einer Attacke von Ludwig Augustinsson im Bremer Strafraum gegen Leipzigs Yussuf Poulsen auf Strafstoß entschieden. "Er geht doch nur hoch. Das gibt es doch gar nicht", schrie Kohfeldt so laut, dass die Worte noch in der letzten Ecke des Leipziger Stadions zu hören waren. Storks ließ sich nicht beirren, blieb bei Strafstoß, den RB-Kapitän Marcel Sabitzer zum 1:0 verwandelte.

15:08 Uhr

Doppelsieg für deutsche Rodlerinnen

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Unterwegs zum Sieg.

(Foto: imago images/foto2press)

Rodlerin Dajana Eitberger hat das "Rennen" der deutschen Rückkehrerinnen gewonnen und ihren ersten Sieg nach der Babypause gefeiert. Die 29-Jährige setzte sich bei ihrem Heim-Weltcup in Oberhof durch und verwies Olympiasiegerin Natalie Geisenberger um 72 Tausendstelsekunden auf Rang zwei. Die Lettin Kendija Aparjode holte den dritten Rang.

Eitberger und Geisenberger hatten die vergangene Saison jeweils wegen einer Schwangerschaft ausgesetzt, erst Ende November waren beide in den Weltcup zurückgekehrt - geben aber gleich wieder das Tempo an der internationalen Spitze vor.

14:34 Uhr

Nationalspieler nach Messerstecherei verhaftet

Der niederländische Fußball-Nationalspieler Quincy Promes von Meister Ajax Amsterdam ist Medienberichten zufolge verhaftet worden. Wie die Zeitung "De Telegraaf" berichtete, soll der 28-Jährige in Verbindung mit einer Messerstecherei bei einer Familienfeier im vergangenen Juli stehen. Promes werde demnach der Körperverletzung verdächtigt, schrieb das Blatt. Wie die Amsterdamer Polizei der französischen Nachrichtenagentur AFP mitteilte, sei ein 28-Jähriger Mann verhaftet worden. Promes' Name wurde jedoch nicht genannt. Laut Angaben der Polizei sei der Mann in Gewahrsam.

Ajax äußerte sich zum Fall bislang nicht. Die niederländische Rundfunkanstalt NOS berichtete jedoch, der Klub habe bestätigt, dass Promes heute nicht am Training teilgenommen hat. Vortag hatte Promes noch beim 4:0-Sieg von Ajax gegen PEC Zwolle in der Startelf gestanden und einen Treffer erzielt.

14:04 Uhr

RTL verabschiedet sich emotional von der Formel 1

RTL nimmt sich nach 30 Jahren Formel-1-Berichterstattung emotional vom deutschen TV-Publikum Abschied. In einer Sondersendung erinnerte das Team um Moderator Kai Ebel vor dem Großen Preis von Abu Dhabi (jetzt live bei RTL, TVNOW und im ntv.de-Ticker) an besondere Momente und stellte dabei vor allem Michael Schumacher in den Mittelpunkt. "Er hat es geschafft, ganz Deutschland zu mobilisieren", erinnerte sich Ebel an den Rekordweltmeister. Schumachers ehemaliger Konkurrent Heinz-Harald Frentzen ergänzte: "Er hat einen Boom ausgelöst, der bis heute noch so stark ist."

Das Saisonfinale in den Vereinigten Arabischen Emiraten war zumindest vorerst der letzte Grand Prix. Mehr als 500 Rennen gab es bei RTL zu sehen, die Statistiker kamen auf insgesamt 3,14 Milliarden Zuschauer. In Abu Dhabi vor Ort ist RTL mit seinem kompletten Team wegen der Corona-Krise nicht mehr und sendete mit den Experten Rosberg, Nico Hülkenberg und Timo Glock stattdessen ein letztes Mal aus dem Kölner Studio.

13:36 Uhr

"Zu 90 Prozent kommt er zu uns": Top-Klub interessiert sich für Özil

Ex-Nationalspieler Mesut Özil bietet sich womöglich in der Türkei ein Ausweg aus seiner fußballerischen Sackgasse beim FC Arsenal. Dort soll Informationen der "Bild am Sonntag" zufolge Ex-Meister Fenerbahce Istanbul großes Interesse an einer zeitnahen Verpflichtung des 32-Jährigen haben und sich aufgrund bereits erstellter Finanzierungsmodelle auch gute Chancen auf den Transfer ausrechnen. "Zu 90 Prozent wird Özil sich uns in der Winterpause anschließen", zitierte die BamS Istanbuls Beiratsmitglied Murat Zorlu. Sollte dieser Plan scheitern, will Fener-Boss Ali Koc Özil angeblich auch noch im kommenden Sommer nach Ablauf seines Vertrags in London an den Bosporus locken.

13:13 Uhr

Die NBA ist zurück: Zwei Deutsche überzeugen

Maximilian Kleber hat mit den Dallas Mavericks einen starken Auftakt in die Vorbereitung zur neuen NBA-Saison hingelegt. Der deutsche Basketball-Nationalspieler kam beim 112:102 gegen die Milwaukee Bucks auf 13 Punkte und sieben Rebounds. Damit war Kleber mit Superstar Luka Doncic bester Werfer der Mavericks.

Stephen Curry stand erstmals seit der Saison-Unterbrechung im März wieder auf dem Feld. Mit den Golden State Warriors gewann der zweimalige wertvollste Spieler 107:105 gegen die Denver Nuggets. Für Denver steuerte der deutsche Neuzugang Isaiah Hartenstein neun Punkte und vier Rebounds bei. Die nordamerikanische Profiliga NBA startet am 22. Dezember in die neue Saison.

12:39 Uhr

"Nicht erklärbar, warum man uns nicht beim Skifliegen ran lässt"

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Althaus gewann bei der WM 2019 Gold im Team, im Mixed-Team sowie Silber im Einzel.

(Foto: www.imago-images.de)

Skispringerin Katharina Althaus versteht die Argumente gegen das Skifliegen für Frauen nicht. Der oft genannte Hauptgrund sei, "dass die Schanzen zu groß" seien, sagte Althaus im Interview mit der Tageszeitung "Neues Deutschland": "Genau das hat man am Anfang auch von den Großschanzen behauptet. Mittlerweile konnten aber alle sehen, dass wir auch gut von denen springen können, und dass es keine Hürden mehr gibt. Von daher ist es nicht erklärbar, warum man uns nicht beim Skifliegen ran lässt." Die besten 10 oder 15 Athletinnen könnten problemlos springen, betonte die Olympia-Zweite.

Unverständnis äußerte die 24-Jährige auch darüber, dass die Männer-Weltcups stattfinden und die der Frauen reihenweise abgesagt wurden. Der erste Weltcup der Frauen findet erst am kommenden Wochenende in Ramsau am Dachstein statt.

12:07 Uhr

Columbus krönt zum US-Champion

Columbus Crew hat sich zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Titel in der Major League Soccer (MLS) gesichert. Das Team aus dem US-Bundesstaat Ohio setzte sich im Finale der nordamerikanischen Fußball-Profiliga mit 3:0 (2:0) gegen Vorjahressieger Seattle Sounders durch. Columbus hatte 2008 erstmals den MLS Cup gewonnen. Der Argentinier Lucas Zelarayan (25./82.) trug mit zwei Toren maßgeblich zum Erfolg bei. Den Treffer von Derrick Etienne (31.) bereitete er zudem vor. Seattle verpasste dadurch den dritten Titel in den vergangenen fünf Jahren.

11:33 Uhr

McLaren verkauft 15 Prozent seines Formel-1-Teams

Der Traditionsrennstall McLaren will mithilfe eines neuen Investors zurück an die Spitze der Formel 1. Wie die Engländer mitteilten, übernimmt die US-Gruppe MSP Sports Capital für 185 Millionen Pfund (gut 200 Millionen Euro) zunächst 15 Prozent der Anteile von McLaren Racing. Bis Ende 2022 können die Amerikaner ihre Teilhaberschaft auf 33 Prozent ausweiten. Rennstall-Geschäftsführer Zak Brown, der weiterhin in der Verantwortung bleibt, bezeichnet das Investment als "Schlüsselmoment für den Fortschritt bei McLaren. Es stärkt uns bei dem Plan, wieder um Rennsiege und die WM zu kämpfen."

MSP Sports Capital sind als Besitzer und Investoren auch in der US-Baseball-Liga MLB und in der Basketball-Liga NBA präsent, in Europa halten sie zudem Anteile an kleineren Fußballklubs in Portugal und Spanien.

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11:02 Uhr

Schnee verhindert Riesenslalom-Austragung

Das Wetter macht den alpinen Skirennläuferinnen erneut einen Strich durch die Rechnung. Der für heute geplante zweite Riesenslalom der Frauen im französischen Courchevel musste wegen starker Schneefälle abgesagt werden. Das Rennen soll morgen nachgeholt werden. Bereits am vergangenen Wochenende waren die beiden Super-G in St. Moritz ausgefallen.

Den gestrigen Riesenslalom hatte Marta Bassino gewonnen. Die Italienerin stoppte bei ihrem dritten Weltcup-Erfolg die Siegesserie von Weltmeisterin Petra Vlhova. Die Slowakin, die die letzten drei Rennen gewonnen hatte, musste sich bei dichtem Nebel und Schneefall nach Rang eins im ersten Lauf am Ende mit Platz drei (+0,59 Sekunden) begnügen. Zweite wurde nach einem starken zweiten Lauf die Schwedin Sara Hector (+0,46). Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin (+1,70) landete auf Platz vier. Die Rennläuferinnen des Deutschen Skiverbandes (DSV) hatten sich in Courchevel nicht für den zweiten Lauf qualifizieren können.

10:24 Uhr

Schalke-Vorstand wehrt sich gegen harsche Fan-Kritik - zumindest teilweise

Sportvorstand Jochen Schneider vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 hat die Kritik der Ultras Gelsenkirchen an der Vereinsspitze erneut teilweise zurückgewiesen. "Kein Verständnis" habe er, "wenn ein Einzelner herausgepickt wird und dann verantwortlich gemacht wird", sagte Schneider der "Bild". Teile der Fans des Tabellenletzten hatten die Klubführung zu personellen Konsequenzen aufgefordert und besonders Marketing-Vorstand Alexander Jobst angegriffen. Die Fangruppierung verwies zudem auf die rassistischen Äußerungen des mittlerweile zurückgetretenen Aufsichtsratschefs Clemens Tönnies und die "Härtefallregelung" für die Erstattung bereits gezahlter Eintrittsgelder für die Geisterspiele.

"Wofür ich allergrößtes Verständnis habe, ist für den von den Ultras oder anderen Fans geäußerten Unmut über die sportlichen Leistungen und Ergebnisse der letzten Monate", sagte Schneider. Gleiches gelte "für einige Fehler, die wir außerhalb des Rasens zu verantworten haben". Persönliche Konsequenzen aufgrund der Kritik und der sportlichen Misere schloss Schneider aus. "Aufgeben ist für mich keine Option."

09:27 Uhr

Khedira wünscht sich die Rückkehr des viel diskutierten Trios

Sami Khedira hat Bundestrainer Joachim Löw nahegelegt, seine einstigen Weltmeister-Kollegen Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels in die Fußball-Nationalmannschaft zurückzuholen. Das wäre aus Sicht des 33-Jährigen der vernünftige Weg, um bei der EM 2021 und vor allem der WM 2022 um den Titel mitreden zu können. In der "Bild am Sonntag" begründete dies der bei Juventus Turin nicht mehr berücksichtigte Khedira damit, dass sich gute, junge Spieler zunächst gegen solche wie Müller, Boateng und Hummels durchsetzen müssten, die eine große Persönlichkeit hätten: "An solchen Spielern können die sensationell guten jungen Spieler wachsen."

Eine derartige Entscheidung würde Löw viel Kraft kosten. "Wäre er dann der Schwache? Nein! Er wäre der Starke! Weil er viel Energie bräuchte", sagte Khedira. Löw erklärte zuletzt, er sehe im Moment keinen Anlass für eine Rückholaktion. Der 60-Jährige will vor der EM-Endrunde aber alles noch einmal auf den Prüfstand stellen. Insgesamt bescheinigte Khedira der DFB-Auswahl, in den vergangenen Jahren ein wenig die Identität verloren zu haben.

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08:28 Uhr

Neue Sorgen beim FC Bayern: Goretzka angeschlagen, Tanguy verletzt

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Verletzt, aber schwer?

(Foto: imago images/Plusphoto)

Leon Goretzka ist beim 1:1 (0:1) des FC Bayern beim 1. FC Union Berlin angeschlagen ausgewechselt worden. "Er hat ein bisschen was gespürt beim Sprint", sagte Trainer Hansi Flick über den 25 Jahre alten Mittelfeldspieler, der in der 76. Minute durch Corentin Tolisso ersetzt worden war. Flick kündigte an, dass Goretzka nach der Rückkehr nach München genauer untersucht werden soll. "Dann werden wir hoffentlich keine schwere Verletzung diagnostizieren", ergänzte der 55-Jährige. Bei Abwehrspieler Niklas Süle, der in Berlin wegen einer Oberschenkelprellung ausgefallen war, hält Flick ein Comeback in der Bundesliga-Partie gegen den VfL Wolfsburg am Mittwoch für möglich. "Wir hoffen, dass er dann wieder dabei ist", sagte der Trainer. Das 18 Jahre alte Abwehrtalent Tanguy Nianzou muss nach Aussage von Flick nach einem Muskelbündelriss mindestens zwei Monate pausieren. "Das ist ein neuer Rückschlag für ihn", meinte Flick.

08:14 Uhr

Am Tag der Trauerzeremonie: Einbruch in Rossis Villa

Pietätlose Kriminelle sind am Samstag in die Villa des am Mittwoch verstorbenen italienischen Fußball-Helden Paolo Rossi eingedrungen und haben sie ausgeräumt. Gestohlen wurde unter anderem Rossis Uhr sowie Bargeld, teilte Rossis Witwe mit. Der Einbruch in der Villa in der toskanischen Provinz Arezzo wurde nach der Rückkehr von Rossis Frau aus der norditalienischen Stadt Vicenza gemeldet, wo die Trauerzeremonie zu Ehren des ehemaligen Nationalspielers stattgefunden hatte, berichteten italienische Medien am Samstag. Die Polizei ermittelt.