Sonntag, 14. Juni 2020Der Sport-Tag

21:50 Uhr

Kroos-Traumtor bringt Madrid auf die Siegerstraße

Real Madrid hat sich mit einem Sieg aus der Corona-Zwangspause zurückgemeldet. Die Königlichen setzten sich mit 3:1 (3:0) gegen Abstiegskandidat SD Eibar durch und rücken wieder auf zwei Punkte an Spitzenreiter FC Barcelona heran.

Toni Kroos besorgte mit einem gefühlvollen Schlenzer die frühe Führung für Real (4.), Kapitän Sergio Ramos (30.) und Linksverteidiger Marcelo (37.) erhöhten vor der Pause auf 3:0.

Der spanische Rekordmeister ließ in der zweiten Halbzeit die Zügel sichtlich schleifen und ermöglichte Eibar den Anschlusstreffer durch Pedro Bigas (60.). Für Sorgenfalten sorgte Starspieler Eden Hazard, der nach seiner Auswechslung mit einem Eisbeutel am rechten Knöchel auf der Tribüne Platz nahm.

 

20:47 Uhr

Statt Trikottausch: Real versteigert getragene Outfits - aber ohne Schweiß

Weil der Trikottausch in Zeiten von Corona untersagt ist, versteigert Real Madrid die getragenen Shirts seiner Stars künftig für den guten Zweck. Fans des spanischen Fußball-Rekordmeisters können bei den sechs verbliebenen Heimspielen mit Beginn der Partie im Internet auf die Trikots bieten. Der Erlös geht über die Real-Stiftung an Menschen, die besonders von der Pandemie betroffen sind. Der Schweiß von Toni Kroos und Co. wird allerdings nicht mehr in den Trikots stecken: Der Stoff werde von Bakterien und DNA-Resten gesäubert, teilte Real mit.

19:59 Uhr

Netzroller entscheidet: Zverev unterliegt Djokovic nur knapp

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(Foto: imago images/Pixsell)

Alexander Zverev hat bei der Adria Tour eine knappe Niederlage gegen den Tennis-Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic kassiert. Der 23 Jahre alte Hamburger unterlag dem Lokalmatador, der die Show-Veranstaltung organisiert, in Belgrad trotz einer zwischenzeitlichen Steigerung 0:4, 4:1, 2:4. Mit einem Netzroller sicherte sich Djokovic im entscheidenden Satz zur Freude seiner Fans das wegweisende Break zum 3:2. Die Sätze bei der Show-Veranstaltung sind verkürzt, bei Einstand entscheidet der nächste Punkt. Am Samstag hatte sich Zverev nach rund dreieinhalb Monaten Pause mit zwei Siegen auf dem Tennisplatz zurückgemeldet. Auch am Sonntag war das "Novak Tennis Center" in Belgrad bei strahlendem Sommerwetter bestens besucht. Anders als bei der derzeitigen Turnierserie des Deutschen Tennis Bundes gelten dort keine strengen Hygieneregeln wegen der Corona-Pandemie. Nach dem Matchball umarmten sich Zverev und Djokovic länger am Netz.

18:39 Uhr

"Ganz klar richtig": Schalke verteidigt Trennung von altgedienten Fahrern

Fußball-Bundesligist Schalke 04 hat die Trennung von langjährigen Mitarbeitern aus dem Fahrdienst verteidigt. Die Entscheidung sei eine "unternehmerische" und daher "ganz klar richtig", sagte Sportvorstand Jochen Schneider bei Sky. Für jeden der Mitarbeiter werde eine "sozial gute Lösung" gefunden.

Schalke hatte insgesamt 24 Fahrdienstkräften, die überwiegend auf 400- oder 450-Euro-Basis angestellt waren, gekündigt. Die Personen waren zuletzt dafür zuständig, Jugendspieler zu fahren. "Es gibt zwei Komponenten. Das eine ist die betriebswirtschaftliche. Da ist es mehr als vertretbar, das an einen externen Anbieter zu geben", sagte Schneider. Hinsichtlich der "sozialen Komponente" betonte Schneider, dass mit allen Mitarbeitern gesprochen worden sei. "Einige gehen in andere Gesellschaften des Vereins über. Für jeden, dessen Existenz am Job bei Schalke hängt, werden wir eine gute Lösung finden", sagte der 49-Jährige. Schalke war erst eine Woche zuvor wegen des "Härtefallantrags" in die Kritik gekommen, bei dem Fans Forderungen nach Ticketrückerstattungen ausführlich begründen sollten.

17:43 Uhr

Ferrari-Pilot Leclerc will 24-Stunden-Klassiker Le Mans fahren

Formel-1-Pilot Charles Leclerc hat ein neues Ziel. Der 22-jährige Monegasse will irgendwann auch mal bei einem der Rennsport-Klassiker antreten, nachdem er sich bei der virtuellen Version versucht hat und dabei nicht nur mit der Konkurrenz zu kämpfen hatte, sondern auch mit Serverproblemen. "Jetzt will ich noch wirklich in Le Mans fahren", schrieb Leclerc bei Twitter nach den virtuellen 24 Stunden auf dem simulierten Kurs in Frankreich. Die ersten acht, neun Stunden seien ein großer Spaß im Kampf um die Positionen gewesen, meinte der Ferrari-Fahrer. Nach dem technischen Problem sei es nur noch darum gegangen, den virtuellen Wagen ins Ziel zu bringen. In seiner Klasse wurde er auf Rang 18 gewertet. Er wäre nicht der erste Pilot der Motorsport-Königsklasse bei dem 24-Stunden-Klassiker. Nico Hülkenberg aus Emmerich konnte das Rennen 2015 sogar gewinnen.

16:39 Uhr

Bayern verschiebt Wolfsburgs Meisterparty

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Giulia Gwinn traf zum 1:0 per Elfmeter.

(Foto: imago images/kolbert-press)

Die Fußballerinnen des FC Bayern München haben den vorzeitigen Titelgewinn des VfL Wolfsburg in der Frauen-Bundesliga verhindert. Die Münchnerinnen setzten sich gegen Schlusslicht FF USV Jena mit 2:0 (0:0) durch und verkürzten den Rückstand auf den VfL bei noch drei ausstehenden Partien auf acht Punkte. Giulia Gwinn brachte die Bayern in der 61. Minute per Elfmeter in Führung, Linda Dallmann machte den Erfolg perfekt (68.). Die Wölfinnen können den vierten Meistertitel in Serie mit einem Heimsieg gegen den SC Freiburg am kommenden Mittwoch (14.00) perfekt machen.

Die TSG Hoffenheim überzeugte gegen den SC Sand und gewann auswärts deutlich mit 6:0 (5:0). Auch Turbine Potsdam und der SC Freiburg feierten souveräne Siege. Potsdam setzte sich bei Bayer Leverkusen mit 5:1 (4:0) durch, Freiburg bezwang den 1. FC Köln mit 6:1 (1:1).

15:21 Uhr

Carl-Zeiss Jena ist trotz "Heimspiel" abgestiegen

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Blaugelbe Abschiedstour.

(Foto: imago images/Christoph Worsch)

Der dreimalige DDR-Meister Carl Zeiss Jena steht seit Sonntag als erster Absteiger aus der 3. Fußball-Liga fest. Dem Traditionsklub nützte auch ein 0:0 gegen den KFC Uerdingen im Heimspiel im Ernst-Abbe-Sportfeld nichts. Vor drei Jahren war Jena in die dritthöchste Spielklasse aufgestiegen. Der FC Carl Zeiss hat nach 32 Spielen nur 19 Punkte auf dem Konto und kann nur auf maximal 37 Zähler kommen; so viele hat jetzt der Chemnitzer FC auf Nichtabstiegsplatz 16 zu Buche stehen. Die Anhänger der Gastgeber hatten im leeren Stadion ein Banner aufgehängt, auf dem zu lesen stand: "Kein Jahr beim Club, kein Herzblut = Keine Zukunft beim FCC! Verträge auflösen." Eine deutliche Botschaft in Richtung Mannschaft. Für die Thüringer war es der erste Auftritt im eigenen Stadion nach dem Restart, wenn auch ohne Zuschauer. Aufgrund der Verfügungslage in Jena war die Ausübung von Profisport untersagt.

14:45 Uhr

Nübel-Berater kritisiert Schalke für Mitarbeiter-Kündigungen

Der Berater von Alexander Nübel hat den FC Schalke 04 wegen der Kündigung von Fahrern der Nachwuchsspieler kritisiert. "Das macht wenig Hoffnung, dass sich durch die Corona-Krise mittelfristig am Profifußball etwas ändert. Und es macht zudem deutlich, dass einige Vereine in Sachen Kommunikation auf Kreisliganiveau agieren. Wenn überhaupt", schrieb der Nübel-Berater Stefan Backs auf der Internetseite seiner Agentur. Backs schrieb vom "riesigen Druck, dem die Verantwortlichen der Vereine" ausgesetzt seien: "Maximales finanzielles Risiko zu gehen, um die sportlichen Ziele zu erreichen. Dafür müssen dann auch schon mal die Geringverdiener dran glauben." Der finanziell und sportlich schwer angeschlagene FC Schalke hatte bestätigt, 20 teilweise schon seit Jahren beschäftigten Fahrern von Nachwuchsspielern "aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen" gekündigt zu haben.

14:10 Uhr

Hertha-Neuzugang Tousart absolviert Fitnesstest in Berlin

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So sieht er aus, der Neue der Hertha.

(Foto: dpa)

Mittelfeldspieler Lucas Tousart hat sich am Samstag nach wochenlanger Zwangspause in Frankreich einem Fitnesstest bei Hertha BSC unterzogen. Der Franzose, der ab Juli sein Engagement bei den Berlinern beginnen wird, steht derzeit eigentlich noch in Diensten von Olympique Lyon, erhält wegen des Saisonabbruchs in der Ligue 1 aber keine Spielzeit. "Wir dürfen nicht vergessen, dass er weit über zweieinhalb Monate kein Spiel mehr gemacht hat", sagte Trainer Bruno Labbadia, der sich am Sonntag in Berlin persönlich mit Tousart traf. Es könne passieren, dass Tousart bis zu seinem Start in Berlin "bis zu vier Monate am Stück kein Spiel hatte. Das ist fast gleichzusetzen mit einer großen, schweren Verletzung. Das unterschätzen wir nicht". Tousart hatte im Januar bei der Hertha einen langfristigen Vertrag unterzeichnet, blieb aber "bis Saisonende" auf Leihbasis zunächst in Lyon.

13:36 Uhr

Neymars Privatjet landet wieder in Paris

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Neymar ist zurück bei PSG.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Und nochmal Paris St. Germain: Neymar ist gut eine Woche vor dem Trainingsstart nach Frankreich zurückgekehrt. Wie die "L'Equipe" und "Le Parisien" berichten, landete der 28-Jährige am Samstag mit einem Privatjet in Paris.  b dem 22. Juni soll der Brasilianer dann mit seinen Teamkollegen auf den Rasen zurückkehren, um sich für ein mögliches Finalturnier der Champions League im August vorzubereiten. Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie war der Offensivspieler Mitte März in seine brasilianische Heimat gereist und hatte sich seitdem in einer Luxusvilla mit riesigem Kraftraum in der Küstenstadt Mangaritiba fitgehalten. Die Saison in der französischen Ligue 1 wurde Ende April abgebrochen, PSG mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel war daraufhin zum Meister erklärt worden.

12:54 Uhr

Für Grundschüler: Neureuther entwickelt Sportvideos

Der ehemalige Ski-Rennläufer Felix Neureuther hat in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk eine Reihe von Sportvideos speziell für Grundschüler entwickelt. Unter dem Namen "Fit mit Felix - Olympia im Kinderzimmer" wurden 20 etwa zehn Minuten lange Videos produziert, in denen jeweils Übungen für eine spezielle olympische Sportart gezeigt werden - darunter natürlich auch eine für Ski alpin. "Mir ist wichtig, dass die Übungen Kids Spaß am Sport vermitteln. Und wer weiß: Vielleicht erreichen wir damit ja sogar einen Olympiasieger von morgen", sagte der WM-Dritte von 2017 über die Reihe. Nach den Pfingstferien sollen in Bayern die Grundschüler nach der Corona-Zwangspause wieder in die Schule zurückkehren, allerdings unter anderem mit Einschränkungen im Sportunterricht. Dem will Neureuther mit seinen Videos - die in den nächsten Wochen nach und nach in der br-Mediathek zur Verfügung gestellt werden - Abhilfe leisten.

12:18 Uhr

Paris St. Germain klärt die Zukunft von Thomas Tuchel

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Er bleibt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sportdirektor Leonardo hat Thomas Tuchel eine Jobgarantie für die kommende Spielzeit ausgestellt - unabhängig davon, wie Paris Saint-Germain in der Champions League abschneidet. "Er hat noch ein Jahr Vertrag und er wird in der nächsten Saison auf der Bank sitzen", sagte der 50 Jahre alte Brasilianer in einem Interview mit "Le Journal du Dimanche". "Er macht eine gute Arbeit, die Ergebnisse sind gut", lobte Leonardo und stellte sich selbst die Frage: "Eine Verlängerung?" Sie hätten Zeit, darüber nachzudenken, meinte er. Das Verhältnis zwischen Leonardo und Tuchel gilt allerdings als angespannt. Durch das Erreichen des Viertelfinals in der Champions League stärkte der 46 Jahre alte ehemaligen Bundesliga-Coach jedoch seine Position. Beendet ist hingegen nach dieser Saison, die in der französischen Meisterschaft wegen des Coronavirus bereits abgebrochen worden ist, die PSG-Zeit von Edinson Cavani (33) und Thiago Silva (35). Das bestätigte Leonardo.

11:16 Uhr

So erklärt Thomas Müller seine viel beachteten Aussagen

Thomas Müller hat seine Aussagen zu Transfers und Gehaltsverzicht beim FC Bayern klargestellt. Es gebe keinen "internen Streit" über Gehaltsverzicht im Zusammenhang mit künftigen Transfers, sagte der 30-Jährige in einem Video, das er auf Twitter veröffentlichte. Müller hatte nach dem Einzug des Rekordchampions ins DFB-Pokalfinale am Mittwoch erklärt, dass es "ein bisschen paradox" sei, "wenn man immer über Neuzugänge spricht und gleichzeitig Gehälter eingespart werden". Sportdirektor Hasan Salihamidzic mahnte daraufhin öffentliche Zurückhaltung der Spieler bei Aussagen zur Transferpolitik an. Müller bemängelte, dass er in den Medien "provokativ und geschichtsfortführend" interpretiert worden wäre. "Meine Aussage war nämlich eigentlich auf die Tatsache bezogen, dass es mich genervt hat, dass ich dazu befragt wurde nach einem Pokal-Halbfinale", sagte der Münchner Vize-Kapitän. Am meisten störe ihn, dass so getan werde, als ob man in den wirtschaftlich schwierigen Corona-Zeiten "mit einem Fingerschnippen" Transfers in Höhe von 50 oder 100 Millionen Euro stemmen könne. Man habe für die Mitarbeiter auf Gehalt verzichtet, sagte Müller, der sich auch in der herausfordernden Lage weiter Top-Transfers wünscht.

10:41 Uhr

Isaac Bonga hofft, "dass auch Trump sich ändern kann"

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Isaac Bonga will mit den Washington Wizards ein klares Zeichen gegen Rassismus setzen.

(Foto: USA TODAY Sports)

Basketball-Nationalspieler Isaac Bonga will mit den Washington Wizards ein klares Zeichen gegen Rassismus setzen. "Es ist wichtig, dass wir alle die Stimme erheben. Es braucht eine Lösung", sagte der 20 Jahre alte NBA-Profi dem Sportbuzzer: "Wir planen als Team der Washington Wizards die geschlossene Teilnahme an einem Protestzug, um unsere Unterstützung für diesen Kampf zu zeigen. Die Stadt D.C., wir Basketballer und die ganze Welt stehen in dieser Sache zusammen." Das Verhalten von US-Präsident Donald Trump nach dem gewaltsamen Tod George Floyds kann Bonga überhaupt nicht nachvollziehen. "Es wird immer Menschen geben, die andere Meinungen haben. Das können wir nicht ändern. Aber wir müssen versuchen, sie davon zu überzeugen, dass sich etwas ändern muss", sagte der gebürtige Pfälzer: "Wir alle hoffen darauf, dass auch Trump sich ändern kann. Alle Leute wissen, wie er mit der Situation umgeht, wie er sich äußert. Es ist schwer, einen richtig guten Leader zu haben."

10:05 Uhr

"Zu gut, um zu warten" - Hamann geht von Sancho-Wechsel aus

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Wie lange bleibt Jadon Sancho noch beim BVB?

(Foto: imago images/Sven Simon)

Dietmar Hamann glaubt an einen Wechsel von Borussia Dortmunds Jungstar Jadon Sancho schon zur kommenden Saison in die Premier League. "Die wahrscheinlichste Option dort ist Manchester United", sagte der 46-Jährige der "Bild am Sonntag". Der 20 Jahre alte Engländer sei "einfach zu gut, um noch ein Jahr auf ihn zu warten", meinte der frühere Profi des FC Liverpool. Am Samstag hatte BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl bei Sky allerdings gesagt, "im Moment" gehe er davon aus, dass Sancho beim Revierklub bleibe. Der Vertrag des Offensivspielers läuft noch bis zum 30. Juni 2022.

09:29 Uhr

Wilde Materialschlacht spielt in Schumachers Karten

 

08:59 Uhr

In der Premier League gibt's zwei weitere Coronafälle

Der deutsche Teammanager Daniel Farke hat bei Norwich City kurz vor dem Restart einen Coronafall zu beklagen. Ein Spieler des Tabellenletzten der Premier League gehört zu den beiden positiv getesteten Personen der achten Testrunde. Dies bestätigte der Verein ohne dabei nähere Angaben zu dessen Identität zu machen. Gemäß dem Hygieneprotokoll der Premier League muss sich der Profi ebenso wie der nicht näher benannte zweite Coronafall nun in eine siebentägige Quarantäne begeben, ehe er erneut auf Covid-19 getestet wird. Damit wird der Spieler den Kanarienvögeln beim Restart am Freitag gegen den FC Southampton fehlen. Seit Anfang Mai wurden in der Premier League verteilt auf acht Runden 8687 Tests durchgeführt, davon ergaben 16 ein positives Ergebnis. Ab dem 17. Juni wird der Spielbetrieb mit Nachholspielen wieder aufgenommen.

08:23 Uhr

Gekipptes Protestverbot: Trump droht mit Fußball-Boykott

US-Präsident Donald Trump will nach dem Ende des Protestverbots für die Fußball-Nationalteams des Landes die Spiele größtenteils ignorieren. "Ich werde nicht mehr viel anschauen", schrieb er auf Twitter in Bezug auf einen Artikel des TV-Senders ABC. Der Fußballverband der USA hatte vor wenigen Tagen ein entsprechendes Protestverbot für seine Spielerinnen und Spieler gekippt. Die Sportler dürfen damit während der Hymne wieder friedlich protestieren und sich beispielsweise hinknien. Trump hatte das Knien während der Nationalhymne zuvor als respektlos kritisiert. Das Verbot des Fußballverbandes galt seit 2017, nachdem Megan Rapinoe sich bei der Hymne aus Solidarität mit Footballspieler Colin Kaepernick hingekniet hatte. Damit wollten beide gegen die Polizeigewalt gegen Schwarze demonstrieren.

07:44 Uhr

Das sagt Flick über den "Transferärger" beim FC Bayern

Trainer Hansi Flick von München gestikuliert. Foto: Matthias Hangst/Getty Images Europe/Pool/dpa

Hansi Flick erwartet Sommertransfers.

(Foto: Matthias Hangst/Getty Images Europe/Pool/dpa)

In die kuriose Meinungsverschiedenheit zur Transferpolitik des FC Bayern zwischen Thomas Müller und Sportdirektor Hasan Salihamidzic (die Geschichte dazu lesen Sie hier), mischt sich nun auch Hansi Flick ein. Der Trainer erklärte nach dem 2:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach, er gehe davon aus, dass es auch im Sommer zu Transfers kommen werde. "Das, was wir hier machen, Solidarität den Mitarbeitern anzubieten, das ist unsere Aufgabe, das können wir, keine Frage", betonte der Coach. "Es wird Transfers geben, auch wenn wir auf Gehalt verzichten. Das ist ganz normal." Müller hatte nach dem Einzug ins Pokalfinale zu Spekulationen über eine mögliche Verpflichtung von Kai Havertz erklärt, dass dieser ein "extrem guter Spieler" sei, er aber keinen Einblick in den Finanzbereich der Münchner habe. "Es ist ein bisschen paradox, wenn man immer über Neuzugänge spricht und gleichzeitig Gehälter eingespart werden." Müller war daraufhin von Salihamidzic gerügt worden

07:11 Uhr

Inter Mailand vergibt seine letzte Titelchance

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Gegen Neapel verspielt Inter seine letzte Chance auf einen Titel.

(Foto: imago images/HochZwei/Syndication)

Inter Mailand hat seine letzte Titelchance in dieser Saison wohl endgültig verspielt. Die Mannschaft von Trainer Antonio Conte kam im Halbfinal-Rückspiel beim SSC Neapel über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus und schied vier Monate nach der 0:1-Heimniederlage im Hinspiel aus. Neapel folgte Rekordmeister Juventus Turin ins Pokalfinale, das am kommenden Mittwoch (17. Juni) in Rom stattfindet. Der Däne Christian Eriksen hatte das Hinspielresultat für die Mailänder zwar schon in der 2. Minute mit einem direkt verwandelten Eckball egalisiert. Doch die Gastgeber, mit den beiden deutschen Ex-Nationalspielern Diego Demme und Amin Younes (eingewechselt in der 85. Minute), glichen vor leeren Rängen im Stadion San Paolo durch den Belgier Dries Mertens noch vor der Pause aus (41.) aus. In der Serie A liegt Inter auf dem dritten Platz - schon deutlich hinter Tabellenführer Juve und Lazio Rom. Im ersten Spiel nach der langen Corona-Pause hatte Juventus Turin am Vorabend mit großer Mühe und viel Ärger das Endspiel erreicht.