Sonntag, 17. Januar 2021Der Sport-Tag

22:23 Uhr

ManCity überholt den FC Liverpool

Manchester City ist endgültig im Rennen um die englische Fußballmeisterschaft angekommen. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola zog am Sonntagabend mit einem 4:0 (1:0)-Sieg gegen Crystal Palace an Meister FC Liverpool vorbei und eroberte Platz zwei der Premier-League-Tabelle.

  • Man City liegt nur noch zwei Punkte hinter Tabellenführer Manchester United, hat allerdings ein Spiel weniger absolviert als der Rekordmeister und Lokalrivale.
  • England-Profi John Stones (26./68. Minute) mit einem Doppelpack und der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan (56.) mit einem Treffer aus mehr als 16 Metern machten im Etihad-Stadion alles klar für die überlegenen Citizens. Raheem Sterling (88.) sorgte mit einem perfekten Freistoß kurz vor Schluss für den Endstand.
  • Hinter Spitzenreiter Man United und Verfolger Man City belegt Leicester City punktgleich mit den Citizens den dritten Platz. Der FC Liverpool, der am Sonntag 0:0 gegen United gespielt hatte, rutscht auf Platz vier ab. Fünfter ist Tottenham Hotspur nach einem 3:1-Erfolg gegen Sheffield United.
20:55 Uhr

Ajax siegt im Spitzenspiel - aber schon ohne Huntelaar

Ajax Amsterdam hat mit einem Sieg im Spitzenspiel der Eredivisie seine Führung in der Tabelle der niederländischen Fußball-Liga gefestigt. Ohne den vom Bundesligisten FC Schalke 04 umworbenen Stürmer Klaas-Jan Huntelaar gewann der Tabellenerste gegen den Vierten Feyenoord Rotterdam mit 1:0 (1:0). Ryan Gravenberch (22.) erzielte früh das entscheidende Tor. Huntelaar fehlte offiziell wegen einer Wadenverletzung. Amsterdam hat drei Punkte Vorsprung auf Vitesse Arnheim. Das Team des deutschen Trainers Thomas Letsch hatte bereits am Samstag mit 4:1 (2:0) beim FC Emmen gewonnen. PSV Eindhoven kam ohne den verletzten Ex-Weltmeister Mario Götze zu einem 5:3 (1:1) bei Sparta Rotterdam und rückte auf den dritten Platz vor. Der deutsche Nationalspieler Philipp Max (71.) traf zum zwischenzeitlichen 4:1.

19:40 Uhr

"Das ist schlampig": DSV-Adler springen wieder hinterher

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Markus Eisenbichler wurde immerhin Achter.

(Foto: imago images/Newspix)

Nach dem Debakel beim Teamspringen in Zakopane verfehlten die DSV-Adler auch im Einzel die absoluten Spitzenplätze. Markus Eisenbichler schaffte es als Achter noch in die Top 10. Er müsse sich "einfach langsam nach vorne arbeiten, mit Ruhe und Geduld", sagte Eisenbichler fokussiert. Die Enttäuschung vom Samstag, als die DSV-Adler mit einem enormen Rückstand nicht über Rang sechs hinausgekommen waren, steckte aber noch sichtbar in den Knochen. "Das Fazit ist eher bescheiden", sagte Eisenbichler.

Der 29-Jährige rettete sich mit Sprüngen auf 129,5 und 134,5 m (279,1 Punkte) in die Top 10. Zum norwegischen Sieger Marius Lindvik (296,5), der knapp vor Anze Lanisek (Slowenien/294,2) und Robert Johansson (Norwegen/292,9) gewann, fehlten aber Welten. Auch der Tournee-Zweite Karl Geiger sucht weiter nach seiner Form und musste sich mit dem enttäuschenden 25. Platz (260,3) begnügen. "So ganz schlau werde ich aus dem Wochenende noch nicht. Es ist nicht leicht gegangen, das muss ich ein paar Tage sacken lassen", sagte der Skiflug-Weltmeister: "Im Flug habe ich Reserven, das ist schlampig."

16:30 Uhr

Atemberaubendes Stunt-Spektakel: Parkour-Champion trickst sich durch raue Wildnis

Die Natur ist sein Spielplatz: In der rauen Wildnis Niederschlesiens stellt der dreifache Parkour-Weltmeister Krystian Kowalewski sein Können eindrucksvoll unter Beweis. Schier mühelos überwindet der 22-Jährige massive Felsformationen mit spektakulären Sprüngen.

18:00 Uhr

Özil bestätigt Wechsel: "Gott hat mir erlaubt, das Fenerbahce-Trikot zu tragen"

Der frühere Fußball-Nationalspieler Mesut Özil bricht seine Zelte beim FC Arsenal ab und wechselt in die Türkei zu Fenerbahce Istanbul. Das bestätigte der 32 Jahre alte Weltmeister von 2014, der bei den Gunners auf das Abstellgleis geraten war, im türkischen Fernsehen. Außerdem twitterte Özil zwei Herzen in den Klubfarben Gelb und Blau.

"Ich bin sehr glücklich, sehr aufgeregt. Gott hat mir erlaubt, das Fenerbahce-Trikot zu tragen", sagte der 32-Jährige in einer Live-Schalte beim Sender NTV: "Ich werde es mit Stolz tragen und alles für das Team geben." Noch am Sonntag will er nach Istanbul reisen. Für wie lange sich Özil an den 19-maligen türkischen Meister bindet, ist noch nicht bekannt. Türkischen Medienberichten zufolge liegt Özils Jahresgehalt bei fünf Millionen Euro. Spielmacher Özil war 2013 für 47 Millionen Euro von Real Madrid zu Arsenal gewechselt. Dort hatte er trotz eines Vertrages bis Saisonende keine Perspektive mehr.

16:09 Uhr

Kahn: Pokal-Aus als "Endpunkt einer Entwicklung"

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Oliver Kahn erhöht den Druck auf die Profis des FC Bayern.

(Foto: imago images/ActionPictures)

Oliver Kahn hat das DFB-Pokal-Aus des FC Bayern München als "Endpunkt einer Entwicklung" bezeichnet und von den Spielern verlangt, die Erfolge der vorigen Saison auszublenden. "Das war für alle, ich will nicht sagen Tiefpunkt, aber es war im Grunde ein Endpunkt einer Entwicklung, die wir schon über mehrere Spiele gesehen haben", sagte das Vorstandsmitglied am Sonntag vor der Partie des Rekordmeisters in der Fußball-Bundesliga gegen den SC Freiburg im TV-Sender Sky. Die Bayern waren am Mittwoch beim Zweitligisten Holstein Kiel in der 2. Pokalrunde nach Elfmeterschießen ausgeschieden.

"Natürlich neigt man dann als Spieler auch schon mal dazu, es sich ein wenig bequem zu machen", räumte der 51-Jährige ein. Fußball aber sei Tagesgeschäft. "Wir befinden uns im Hier und Jetzt, wir sind Bayern München und deswegen auch verpflichtet, in jeder Saison so erfolgreich wie möglich zu sein", betonte Kahn. Die Bayern hatten in der vergangenen Spielzeit das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League sowie den nationalen und den europäischen Supercup gewonnen.

15:37 Uhr

Friedrich macht sich zum Weltcup-Rekordsieger

Mit dem Erfolg im Viererbob in St. Moritz hat Francesco Friedrich seine Sammlung auf insgesamt 48 Weltcupsiege geschraubt. Das schaffte vor ihm noch kein Bobfahrer. Einen Tag nach seinem Zweierbob-Erfolg zusammen mit Alexander Schüller gewann der Doppel-Olympiasieger am Sonntag im Schweizer Engadin auch die Königsklasse. Mit seiner Crew Thorsten Margis, Martin Grothkopp und Schüller legte der Sachse vom BSC Oberbärenburg jeweils Start- und Laufbestzeiten hin und verwies mit Saisonbestzeit den Österreicher Benjamin Maier mit 0,28 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Dritter wurde der Kanadier Justin Kripps vor dem für Stuttgart fahrenden Berchtesgadener Johannes Lochner. Christoph Hafer vom BC Bad Feilnbach kam auf Rang neun.

Die einzige Natureisbahn der Welt wird jedes Jahr Ende November von einem Spezialistenteam aus 10 000 Kubikmetern Schnee und 5000 Kubikmetern Wasser auf 1722 Meter Länge in nur drei Wochen neu erbaut. Daher gibt es keine Bahnrekorde, nur Saisonbestzeiten.

14:47 Uhr

Flick rotiert nach der Pokal-Blamage kräftig zurück

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Leon Goretzka will den FC Bayern wieder zurück in die Spur bringen.

(Foto: Ulmer/Pool)

Trainer Hansi Flick setzt im Bundesliga-Heimspiel von Bayern München gegen den formstarken SC Freiburg (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) wieder auf Kingsley Coman und Leon Goretzka. Die beiden Profis, bei der Pokal-Blamage in Kiel verletzungsbedingt nicht im Kader, stehen wieder in der Startelf des deutschen Fußball-Rekordmeisters.

Flick nimmt insgesamt sechs Änderungen in seiner Startelf vor: Auch Abwehrchef David Alaba, Weltfußballer Robert Lewandowski, Jerome Boateng und Benjamin Pavard sind neu in der Mannschaft. Sie verdrängten Niklas Süle, Leroy Sane, Lucas Hernandez, Corentin Tolisso und Jamal Musiala, die allesamt auf der Bank sitzen, sowie Bouna Sarr, der nicht im Kader steht.

Nach den Patzern der Konkurrenz würde sich der Tabellenführer mit einem Sieg vorzeitig die Hinrunden-Meisterschaft sichern. Freiburg ist allerdings seit sieben Spielen ungeschlagen und hat die jüngsten fünf Partien gewonnen. Ein Sieg in München gelang bei 20 Versuchen bislang aber nicht (drei Remis).

13:47 Uhr

Ein Fehler war zu viel: Starker Lesser verpasst Podest knapp

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Erik Lesser überzeugte zum Abschluss in Oberhof.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Biathlet Erik Lesser hat mit einem Fehler im letzten Schießen beim Massenstart in Oberhof einen möglichen Podestplatz noch aus der Hand gegeben. Der 32-Jährige belegte im letzten Männer-Rennen beim Weltcup-Heimspiel in Oberhof mit 31,4 Sekunden Rückstand Platz acht. Zuvor war der Ex-Weltmeister am Sonntag ohne Strafrunde geblieben und hatte nach dem dritten Schießen das Feld angeführt.

Den Sieg nach 15 Kilometern am Rennsteig sicherte sich der Norweger Tarjei Bö (1 Fehler) vor dem Österreicher Felix Leitner und dem Schweizer Benjamin Weger (beide 0). Zweitbester Deutscher zum Abschluss der beiden Wochen im Thüringer Wald wurde Arnd Peiffer (3) als Elfter, Benedikt Doll (4) musste sich mit Rang 17 begnügen.

Lesser hatte sich nach seinem dritten fehlerlosen Schießen an die Spitze gesetzt, musste aber kurz darauf Bö vorbeiziehen lassen. In seiner Wahl-Heimat verfehlte der Verfolgungs-Weltmeister von 2015 dann seinen 16. Schuss. Zwar blieb das der einzige Patzer bei 20 Versuchen. Nach einer Strafrunde konnte der Routinier aber nicht mehr in den Kampf um die Podestplätze eingreifen und hatte keine Chance auf den dritten Einzelsieg seiner Laufbahn.

13:05 Uhr

"Die müssen da durch": Podolski wird dem 1. FC Köln nicht helfen

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(Foto: dpa)

Vereinsidol Lukas Podolski hat eine Rückkehr als Profi zu seinem heftig kriselnden Herzensklub 1. FC Köln ausgeschlossen. "Das Thema ist durch", sagte der 35 Jahre alte ehemalige Fußball-Weltmeister im TV-Sender Sky. Es bestehe "aktuell kein Kontakt zum FC, dass ich auf den Platz zurückkehre", sagte der frühere Kölner, der bei Antalyaspor in der Türkei unter Vertrag steht. Der derzeit nur auf Platz 16 der Tabelle stehende FC werde ihm "nie egal sein, es ist mein Verein", sagte Podolski. Aber eine Rückkehr "ist aktuell kein Thema für mich, die müssen da durch."

12:45 Uhr

Zweifel in der Regierung: Olympia bleibt auf der Kippe

Japans Regierung hat Berichte über eine mögliche Absage der Olympischen Spiele in Tokio dementiert. "Wir haben die Veranstaltungsorte und den Zeitplan (für die Spiele) festgelegt, und die beteiligten Personen arbeiten an Vorbereitungen einschließlich der Infektionskontrolle", erklärte Regierungssprecher Katsunobu Katolaut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Damit reagierte er auf Medienberichte über zitierte Äußerungen des Ministers für Verwaltungsreform, Taro Kono, wonach das Schicksal der Spiele "in beide Richtungen gehen könnte". Es war das erste Mal, dass ein ranghohes Mitglied der Regierung Zweifel andeutete, ob die Sommerspiele in der Corona-Pandemie tatsächlich stattfinden können.

  • Selbst im innersten Kreis der Organisatoren wuchsen zuletzt Zweifel an einer Austragung. "Ich kann mir nicht sicher sein, weil die Wellen des Virus immer noch wie ein Elefant im Raum stehen", wurde kürzlich das dienstälteste IOC-Mitglied, der Kanadier Richard Pound, von der BBC zitiert.
  • Wegen der Corona-Pandemie waren die ursprünglich für das vergangene Jahr geplanten Spiele in Tokio auf diesen Sommer (23. Juli bis 8. August) verschoben worden. Inzwischen verhängte die japanische Regierung jedoch für den Großraum Tokio sowie weitere Präfekturen erneut den Notstand, weil die Zahlen der Corona-Neuinfektionen auf immer neue Höchstwerte gestiegen waren.
  • Gastgeber Japan und das Internationale Olympische Komitee haben jedoch bislang immer bekräftigt, an den Plänen für "sichere und geschützte Spiele" im Juli und August festhalten zu wollen.
12:04 Uhr

"Plan C": Triathlet setzt größtes Abenteuer seines Lebens fort

Jonas Deichmann wagt mit einem Triathlon um die Welt das bislang größte Abenteuer seines Lebens. Als er den asiatischen Teil der Türkei erreicht, werden pandemiebedingt die Grenzen geschlossen. Doch er lässt sich nicht unterkriegen und ändert einfach die Richtung.

11:12 Uhr

Schock für deutsches Top-Radteam: Tour-Kapitän erleidet Rückenwirbelfraktur

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Wilco Kelderman fährt erst seit dieser Saison für das deutsche Vorzeigeteam Bora-hansgrohe.

(Foto: imago images/LaPresse)

Mehrere Fahrer des deutschen Rad-Rennstalls Bora-hansgrohe haben sich bei einem Trainingsunfall mit einem Auto Verletzungen zugezogen. Dabei erwischte es nach Teamangaben neben den beiden deutschen Profis Rüdiger Selig und Andreas Schillinger auch den für die Tour de France als Kapitän vorgesehenen Neuzugang Wilco Kelderman, wie das Team aus Oberbayern mitteilte. Alle drei seien bei Bewusstsein geblieben. Der 29 Jahre alte Kelderman habe sich eine Gehirnerschütterung und eine Rückenwirbelfraktur zugezogen. Schillinger erlitt Frakturen "der Querfortsätze an der Hals- und Brustwirbelsäule".

Bei beiden Profis wird eine konservative Behandlung angestrebt. Zur Dauer des Ausfalls machte Bora-hansgrohe keine Angaben. Selig erlitt keine Frakturen. Das Team hielt sich zuletzt zu einem Trainingslager am italienischen Gardasee auf. Dort wurde auch bekannt, dass der Niederländer Kelderman und nicht wie erwartet Emanuel Buchmann bei der Tour de France als Gesamtklassement-Fahrer an den Start gehen soll. Kelderman belegte beim Giro d'Italia im Vorjahr Rang drei und gilt als versierter Allrounder bei den langen Landesrundfahrten.

09:56 Uhr

Huntelaar hat sich wohl für den FC Schalke entschieden

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Klaas-Jan Huntelaar traf einst in besseren Zeiten für den FC Schalke.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Torjäger Klaas-Jan Huntelaar hat sich offenbar für eine Rückkehr zum Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 entschieden und will diese Entscheidung am Sonntagabend verkünden. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach will der 37-Jährige sich nach dem Spiel seines Vereins Ajax Amsterdam gegen Feyenoord Rotterdam erklären. Huntelaar, der von 2010 bis 2017 insgesamt 126 Pflichtspiel-Tore für Schalke erzielte, soll die Königsblauen vor dem drohenden Abstieg bewahren. Er wäre der zweite Winter-Rückkehrer nach Sead Kolasinac vom FC Arsenal.

"Er würde uns wahnsinnig gut tun", hatte Schalkes Trainer Christian Gross zuletzt erklärt: "Wenn ein Spieler mit der Erfahrung, mit dieser Aura, dieser Persönlichkeit und mit diesen Qualitäten sich noch mal bei uns reinhängen würde, wäre das fantastisch." Huntelaar hatte zuvor bestätigt, dass Schalke sich gemeldet habe. "Ich muss das jetzt überlegen", sagte er. "Bei Ajax habe ich sechseinhalb Jahre gespielt, bei Schalke sieben Jahre. Es sind zwei schöne Klubs." Es sei so, "als ob man sich zwischen zwei Kindern entscheiden muss".

09:05 Uhr

Zweifel wachsen: "Ich glaube, dass die EM komplett abgesagt wird"

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet wegen der Coronavirus-Pandemie mit einem Ausfall der Fußball-Europameisterschaft in diesem Jahr. "Ich glaube, dass die EM komplett abgesagt wird, weil wir im März eine Situation haben werden, die in vielen Ländern Europas schlechter sein wird als heute", sagte der 57-Jährige bei "t-online". "Es wird sich alles - leider - von allein ergeben. Wir könnten im März eine Situation erleben, in der kaum jemand überhaupt auf die Idee kommen wird, eine Fußball-EM auszutragen."

Die Europäische Fußball-Union Uefa plant für die EM, die vom 11. Juni bis 11. Juli stattfinden soll, mit vier verschiedenen Corona-Szenarien für ihre zwölf Spielorte. Diese reichen von Spielen in vollen Stadien bis hin zu einem kompletten Zuschauer-Ausschluss. Am 5. März soll eine verbindliche Regelung getroffen werden, wie viele Zuschauer an den Spielstätten in die einzelnen EM-Stadien dürfen.

"Wir können in Europa nicht davon ausgehen, dass wir bis Mitte des Jahres ausreichend Impfstoff haben werden", sagte Lauterbach. Es sei "am wahrscheinlichsten", dass es keine Zuschauer in den Stadien geben werde, sollte das Turnier stattfinden können.

07:54 Uhr

Im zweiten NHL-Spiel: Deutschem Senkrechtstarter gelingt Traumtor

Eishockey-Talent Tim Stützle hat auf spektakuläre Art und Weise seinen ersten Treffer in der NHL erzielt. Einen Tag nach seinem Debüt an seinem 19. Geburtstag feuerte der Stürmer den aus der Luft kommenden Puck ins kurze Eck. Der Anschlusstreffer war am Samstag (Ortszeit) zugleich auch der Endstand beim 2:3 der Ottawa Senators gegen die Toronto Maple Leafs. Stützle spielte etwas mehr als 14 Minuten.

Nach seinem Treffer strahlte er über das ganze Gesicht und wurde von vielen Mitspielern abgeklatscht und gefeiert. "Es war ein großartiges Gefühl, aber ich wäre gerne mit einem Sieg raus", sagte Stützle. Tags zuvor hatten die Senators gegen Toronto bei seinem Debüt in der besten Eishockey-Liga der Welt noch 5:3 gewonnen. Ohne eigene Torbeteiligung musste auch NHL-Star Leon Draisaitl eine Niederlage hinnehmen. Die Edmonton Oilers verloren gegen die Montréal Canadiens 1:5 und haben nach drei Spielen nur einen Sieg.