Sonntag, 18. Dezember 2022Der Sport-Tag

23:22 Uhr

"Sicherlich lächelt Diego": Fußball-Legende huldigt Messi

Die brasilianische Fußball-Legende Pelé hat Argentiniens Superstar Lionel Messi zu dessen WM-Triumph gratuliert. "Messi hat seinen ersten WM-Titel gewonnen, wie es seine Laufbahn verdient. Sicherlich lächelt Diego (Maradona, Anm. d. Red.) jetzt. Glückwunsch an Argentinien", hieß es auf der Instagram-Seite des dreimaligen Weltmeisters nach dem 4:2 der Albiceleste im Elfmeterschießen gegen Frankreich.

Pelé zeigte sich zudem angesichts des Spielverlaufs im WM-Finale begeistert. "Was für ein Geschenk war es, dieses Spektakel für die Zukunft unseres Sports zu sehen", schrieb er und erwähnte auch seinen "lieben Freund" Kylian Mbappé, der vier Tore in einem Endspiel erzielt habe. "Heute erzählt der Fußball seine Geschichte weiter, wie immer, auf spannende Weise."

22:45 Uhr

Kahn tröstet nicht nur die Finalverlierer des FC Bayern

Vorstandschef Oliver Kahn von Bayern München hat die traurigen französischen Vize-Weltmeister im Kader des deutschen Fußball-Rekordmeisters getröstet. "Herzlichen Glückwunsch an Argentinien um einen herausragenden Lionel Messi zum WM-Sieg nach diesem mitreißenden Finale! Ein großes Kompliment aber auch an unsere französischen Spieler vom FC Bayern, die so nah an der Titelverteidigung mit ihrem Land gewesen sind", schrieb Kahn bei Twitter.

"Nach einem verlorenen Endspiel geht es darum, wieder aufzustehen und weiterzumachen", betonte Kahn: "Alle Spieler können insgesamt sehr stolz auf ihre Leistungen sein." Er schloss seinen Tweet mit dem Klub-Motto "Mia san mia" und seinem berühmten Spruch "Weiter, immer weiter".

Der FC Bayern trägt schwer an der Wüsten-WM. Die deutsche Nationalmannschaft um sieben Münchner Stars scheiterte erneut bereits in der Vorrunde, nach der WM brach sich Kapitän Manuel Neuer den Unterschenkel. Der Franzose Lucas Hernandez riss sich das Kreuzband, sein Kollege Kingsley Coman verschoss im Finale gegen Argentinien (2:4) einen Elfmeter. Benjamin Pavard wurde vom Stammspieler zum Reservisten.

21:58 Uhr

Lionel Messi spricht nach WM-Triumph über Karriereende

Nach dem WM-Triumph hat Argentiniens Superstar Lionel Messi die Fortsetzung seiner Karriere in der Nationalmannschaft angekündigt. "Ich möchte noch ein paar Spiele als Weltmeister bestreiten", sagte der 35-Jährige nach dem 4:2 im Elfmeterschießen gegen Frankreich. Er habe fast alles am Ende seiner Karriere bekommen, er genieße die Zeit in der Albiceleste aber.

"Es ist beeindruckend, dass ich so abschließen kann", ergänzte der sechsmalige Weltfußballer, der bereits vor dem Finale im Lusail-Stadion erklärt hatte, dass es sein letztes WM-Spiel sein werde. Dass es bei seiner fünften Endrunden-Teilnahme mit dem Titelgewinn enden würde, habe er "herbeigesehnt, und jetzt ist es das Schönste, was es gibt. Es ist wunderschön", sagte der 172-malige Nationalspieler.

Nach dem Triumph bei der Copa América 2021 ist der WM-Titel der zweite und noch größere Erfolg für den Starspieler von Paris St. Germain mit der Nationalmannschaft. Im Finale bestritt Messi, der 2005 im argentinischen Nationalteam debütiert hatte, seine 26. WM-Partie und stieg damit zum alleinigen Rekordspieler auf.

21:21 Uhr

Messi bekommt ganz besondere Glückwünsche

Brasiliens Fußball-Superstar Neymar hat dem Argentinier Lionel Messi zum Gewinn des WM-Titels gratuliert. "Herzlichen Glückwunsch, Bruder", schrieb der 30-Jährige bei Instagram an den neuen Weltmeister. Dazu postete Neymar, der mit Brasilien überraschend schon im Viertelfinale gegen Kroatien ausgeschieden war, ein Foto von Messi mit dem WM-Pokal. Das Bild bekam in kürzester Zeit mehr als acht Millionen Likes. Vor der WM galt Brasilien neben Argentinien als Titelanwärter, im Halbfinale hätte es zum direkten Duell der Teams von Neymar und Messi kommen können.

20:45 Uhr

Argentiniens Torwart irritiert mit obszöner Jubelgeste

Argentiniens Superstar Lionel Messi ist wenig überraschend zum besten Spieler der Fußball-WM in Katar gewählt worden. Der 35-Jährige nahm den Goldenen Ball als Auszeichnung dafür kurz vor der Übergabe des WM-Pokals in Lusail entgegen. Messi ist der einzige Spieler, dem diese Ehre seit der Einführung 1982 zweimal zuteilwurde. Schon nach der Finalniederlage 2014 in Brasilien gegen Deutschland war Messi zum besten Spieler des Turniers gewählt worden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten laut Einschätzung der Technical Study Group des Weltverbandes FIFA der Franzose Kylian Mbappé und der Kroate Luka Modrić.

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Nun.

(Foto: REUTERS)

Messis Teamkollege Emiliano Martinez, der beim Finalsieg im Elfmeterschießen gegen Frankreich (4:2) den Schuss des Bayern-Profis Kingsley Coman gehalten hatte, wurde zum besten Torhüter des Turniers gekürt. Die Trophäe benutzte der 30-Jährige nach der Übergabe für einen obszönen Jubel, als er den Goldenen Handschuh provokant vor seinem Unterleib hielt.

Auch der beste Jungspieler kommt aus der Weltmeister-Mannschaft: Der 21 Jahre alte Enzo Fernandez sicherte sich diese Wertung. Frankreichs Offensivstar Mbappé, der sein Team mit drei Treffern in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen gerettet hatte, musste sich mit der Auszeichnung zum besten Torschützen (8 Treffer) trösten. Die Fair-Play-Wertung gewann England.

20:15 Uhr

Ab Minute 80 wird es wild: Das furiose WM-Finale mit Messis Krönung im Video

Lionel Messi hat im großen Finale der FIFA WM 2022 eine Hand schon am ersehnten Pokal - bis zur 80. Minute. Dann wacht Gegner Frankreich urplötzlich auf und kippt das Spiel binnen Sekunden. Eine furiose Achterbahnfahrt nimmt ihren Lauf, die nach einem Mbappé-Hattrick dramatisch im Elfmeterschießen gipfelt.

19:35 Uhr

Matthäus gibt Moukoko einen ernstgemeinten Rat

Der deutsche Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus rät Stürmer Youssoufa Moukoko zu einem Verbleib beim Bundesligisten Borussia Dortmund. Der 18 Jahre alte Nationalspieler sei beim BVB gut aufgehoben, sagte Matthäus Bild-TV. "Ich glaube, dass Moukoko gut beraten wäre, wenn er bei Borussia Dortmund einen langfristigen Vertrag unterschreibt", betonte der 61-Jährige.

Moukokos Kontrakt bei den Schwarz-Gelben läuft im kommenden Sommer aus. Zuletzt gab es Gerüchte, dass unter anderem der englische Spitzenclub FC Chelsea am deutschen WM-Teilnehmer interessiert sein soll.

"Er soll sich jetzt erst mal in der Bundesliga durchsetzen, dann international mit Dortmund in der Champions League Erfolge feiern und sich auch in der Nationalmannschaft unter Hansi Flick weiterentwickeln", sagte der aus Katar zugeschaltete Matthäus über Moukoko. "Mit 22, 23 kann er immer noch in die Premier League gehen."

18:44 Uhr

Streit um tödlich verunglückten Fußballprofi: Verein erhält Transfersperre

Der walisische Fußballklub Cardiff City ist im Streit um die Ablösesumme für den bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommenen argentinischen Fußballer Emiliano Sala mit einer Transfersperre belegt worden. Das bestätigte der Vorsitzende Mehmet Dalman im Gespräch mit der BBC. Der Klub, der in der zweitklassigen englischen Championship gegen den Abstieg kämpft, hofft auf die Aufhebung der Sanktion bis Januar.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte im August eine Berufung von Cardiff City gegen die Zahlung der ersten Rate abgewiesen. Bei dem Verfahren ging es um sechs Millionen Euro, die Cardiff dem FC Nantes schuldet. Insgesamt hatten sich die Vereine auf eine Ablösesumme in Höhe von 17 Millionen Euro geeinigt.

Zwei Tage nach Vertragsschluss war Salas Maschine in den Ärmelkanal gestürzt, seitdem herrscht Uneinigkeit zwischen den Vereinen über die finanziellen Folgen. Cardiff hat vor einem Schweizer Bundesgericht Berufung gegen das CAS-Urteil eingelegt. Ein Urteil wird Ende Januar oder Anfang Februar erwartet.

18:04 Uhr

Messi trifft als erster Fußballer in allen WM-Runden

Argentiniens Superstar Lionel Messi hat in Katar laut des Datendienstleisters Opta als erster Spieler überhaupt bei einer Fußball-WM sowohl in der Gruppenphase als auch in allen K.o.-Runden jeweils mindestens ein Tor erzielt. Vor seinem verwandelten Elfmeter im Finale gegen Titelverteidiger Frankreich in der 23. Minute war er auch schon in der Vorrunde sowie dem Achtel-, Viertel- und Halbfinale erfolgreich.

17:51 Uhr

Klinsmann feiert WM in Katar kräftig ab

Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar in den höchsten Tönen gelobt. Von der "besten WM aller Zeiten" wollte er im Gegensatz zu FIFA-Präsident Gianni Infantino jedoch nicht reden. "Das ist eine wunderbare WM. Ein großartiger Erfolg auf dem Spielfeld und außerhalb des Spielfelds", sagte Klinsmann, der in Katar die sogenannte "Technical Study Group" der FIFA leitet, die alle WM-Spiele für den Weltverband analysiert.

Auf die Frage, ob Katar auch die beste WM aller Zeiten organisiert habe, antwortete der 58-Jährige: "Ich glaube, dass man das jedes Mal sagt und so empfindet, wenn man gerade bei einer WM ist. Ich habe jedenfalls jede Weltmeisterschaft genossen, an der ich teilgenommen habe."

17:16 Uhr

Schweinsteiger widerspricht FIFA-Boss Infantino

"Die beste WM aller Zeiten"? Das Fazit von FIFA-Präsident Gianni Infantino über die umstrittene Fußball-WM in Katar hält der frühere Weltmeister Bastian Schweinsteiger für überzogen. "Organisationstechnisch war alles super, aber die beste WM aller Zeiten war es nicht", sagte der ARD-Experte kurz vor dem Finale zwischen Argentinien und Frankreich. Für Schweinsteiger ist vor allem die WM 2006 in Deutschland deutlich höher zu bewerten.

"Als ich im Ausland gespielt habe, haben mir das viele gesagt, dass sie die WM 2006 am meisten genossen haben", erläuterte Schweinsteiger: "Das war am besten." Und das sage er nicht nur wegen des tollen Sommer-Wetters bei der WM in Deutschland. "Unsere Werte sind rübergekommen", erklärte der frühere Nationalspieler.

16:38 Uhr

"So konnte es nicht weitergehen": Markus Eisenbichler dachte ans Karriereende

Markus Eisenbichler ist seit Jahren einer der Top-Athleten im Wintersport. Dann setzten mentale Probleme ein. Hätte er sich keine Hilfe geholt, würde er jetzt vielleicht nicht mehr als Skispringer antreten, sagt Eisenbichler am Rande der Vierschanzentournee-Generalprobe in Engelberg.

16:24 Uhr

DSV-Frauen laufen zum Jahresabschluss hinterher: Preuß erfüllt immerhin WM-Norm

Die deutschen Biathletinnen haben es im letzten Weltcup-Rennen des Jahres nicht in die Top 12 geschafft. Im Massenstart belegte Vanessa Voigt als beste DSV-Athletin mit zwei Strafrunden und 57,7 Sekunden Rückstand auf die Siegerin Lisa Theresa Hauser den 13. Platz. Die Österreicherin setzte sich im französischen Le Grand-Bornand mit nur einem Fehler und einer soliden Leistung vor den beiden Lokalmatadorinnen Julia Simon (2 Schießfehler) und Anais Chevalier-Bouchet (1) durch.

Franziska Preuß, die lange Zeit aussichtsreich im Rennen lag, fiel noch auf den 15. Platz zurück. Sie erfüllte aber die WM-Norm. "Ich merke, dass es läuferisch bergauf geht, das stimmt mich positiv", sagte Preuß, die den Jahresauftakt aufgrund einer Viruserkrankung noch verpasst hatte, im Interview der ARD. Anna Weidel (18.) und Sophia Schneider (28.) hatten ebenfalls das Nachsehen. Denise Herrmann-Wick kam nach fünf Fehlern 1:41,2 Minuten hinter der Siegerin als 21. über die Ziellinie.

15:59 Uhr

Chaos und Verwirrung bei Anreise und Einlass zum WM-Finale

Kurz vor dem Anpfiff des WM-Endspiels zwischen Frankreich und Argentinien ist es rund um das Lusail Stadion Augenzeugenberichten zufolge teilweise zu Chaos bei der Anreise und beim Einlass gekommen. Nutzer berichteten in den sozialen Netzwerken von chaotischen Szenen in der Metro und bei der Ankunft am Stadion. Die U-Bahn-Station direkt am Lusail Stadion soll wegen des großen Menschenandrangs komplett überfüllt gewesen sein. Betroffen waren demnach auch der zentrale Umsteigepunkt Muschairib und die Züge.

Zudem sollen die Sicherheitskräfte beim Einlass teils Probleme gehabt haben, weil auch Fans ohne Ticket versuchten, in die Arena zu gelangen. Das Stadion im Norden Dohas fasst offiziell 88.966 Zuschauer. Gut eine Stunde vor dem Anpfiff des Endspiels zwischen Frankreich und Argentinien (ARD, MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) begann auf dem Rasen des Stadions die Abschlusszeremonie der Fußball-WM. Die Arena war kurz vor dem Anpfiff gut gefüllt.

15:46 Uhr

U21-Europameister mit DFB-Elf: Ex-Bundesliga-Profi erhält Ausreiseverbot

Dem ehemaligen iranischen Fußball-Nationalspieler Ashkan Dejagah ist offenbar ein Ausreiseverbot erteilt worden. Das berichtete die Sportzeitung "Khabar Varzeshi". Der 36-Jährige, der auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, dürfe demnach den Iran nicht verlassen, nachdem er bei Protesten in Deutschland gesehen worden sei. Dejagah, der in der Bundesliga für Hertha BSC und den VfL Wolfsburg aufgelaufen war, wechselte im Sommer in die iranische Liga. Dort spielt der frühere deutsche U21-Nationalspieler, 2009 gemeinsam mit Manuel Neuer & Co. Europameister in dieser Altersklasse, für den FC Foolad.

15:22 Uhr

Raducanu versucht es mit fünftem Trainer in 18 Monaten

Die Britin Emma Raducanu versucht es erneut mit einem deutschen Tennistrainer. Vorläufig bis zum Jahresende bereitet sich die US-Open-Siegerin von 2021 mit Sebastian Sachs auf die kommende Saison vor. Bislang laufe es gut. "Ich habe eine Woche mit ihm hinter mir und glaube, dass er einen beruhigenden Einfluss hat", sagte Raducanu: "Ich freue mich darauf zu sehen, wie es weitergeht."

Die 20-Jährige hatte die hohen Erwartungen nach ihrem Triumph in New York im vergangenen Jahr nicht erfüllen können. Auch unter Torben Beltz, langjähriger Erfolgstrainer der früheren Weltranglistenersten Angelique Kerber, stellte sich kein Erfolg ein. Sachs, der zuvor im Team der Olympiasiegerin Belinda Bencic gearbeitet hatte, ist bereits der fünfte Raducanu-Coach in 18 Monaten.

14:49 Uhr

Altstar überraschend in Startelf: So laufen die Teams im WM-Finale auf

Mbappe gegen Messi - die Megastars Kylian Mbappé und Lionel Messi führen Frankreich bzw. Argentinien im Finale der Fußball-WM in Katar an. Die Teamkollegen von Paris St. Germain stehen im Lusail-Stadion gleich (16 Uhr MEZ/ARD, MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) erwartungsgemäß in der Startelf, bei den Franzosen rückt Bayern-Profi Dayot Upamecano zurück in die Innenverteidigung.

Ibrahima Konate vom FC Liverpool sitzt dafür auf der Bank - wie die beiden Münchner Kingsley Coman und Benjamin Pavard, die bisher im Turnier nur Nebenrollen spielen. Adrien Rabiot ersetzt im Vergleich zum Halbfinale gegen Marokko (2:0) zudem Youssouf Fofana. Für Argentinien beginnt der zuvor angeschlagene Angel Di Maria für Leandro Paredes.

Argentinien: 23 E. Martinez - 26 Molina, 13 Romero, 19 Otamendi, 3 Tagliafico - 7 de Paul, 24 E. Fernandez, 20 Mac Allister - 11 Di Maria, 10 Messi, 9 J. Alvarez. - Trainer: Scaloni

Frankreich: 1 Lloris - 5 Kounde, 4 Varane, 18 Upamecano, 22 T. Hernandez - 8 Tchouameni, 14 Rabiot - 11 Dembele, 7 Griezmann, 10 Mbappe - 9 Giroud. - Trainer: Deschamps

Frankreich kann als erste Mannschaft seit Brasilien 1962 zum zweiten Mal in Folge Weltmeister werden. Argentinien hofft auf seinen dritten WM-Titel nach 1978 und 1986. Schiedsrichter ist der Pole Szymon Marciniak.

14:15 Uhr

Podolski baut absurden Rekord noch weiter aus

Lukas Podolski kann es auch mit 37 Jahren noch: Der langjährige Fußball-Nationalspieler hat die Wahl zum Tor des Monats November gewonnen und seinen Rekord damit ausgebaut. Zum bereits 13. Mal erhält er die Auszeichnung der ARD-Sportschau, sein zuvor letztes Tor des Monats lag fünf Jahre zurück.

Gewählt wurde nun sein Treffer aus mehr als 50 Metern Entfernung: Anfang November trug er so zum 4:1-Erfolg seines Klubs Gornik Zabrze in der polnischen Meisterschaft bei Pogon Stettin bei. 41,97 Prozent der Sportschau-Zuschauer stimmten für den Weltmeister von 2014.

Podolski ist in der Liste der Torschützen des Monats schon seit einer Weile unerreicht. Mit nun 13 prämierten Treffern hat er fast doppelt so viele erzielt wie Jürgen Klinsmann, der mit sieben Toren auf Rang zwei folgt. Sein erstes Tor des Monats erzielte Podolski im Januar 2004, allein im Jahr 2005 gelang ihm das Kunststück viermal. Tor Nummer 12 gelang Podolski im März 2017 in seinem Abschiedsspiel in der deutschen Nationalmannschaft. Sieben seiner 13 gewählten Tore feierte er für seinen Heimatklub 1. FC Köln.

13:32 Uhr

Super Flug auf 140 Meter - aber Karl Geiger stürzt

Skispringer Karl Geiger ist bei einem Sturz beim abschließenden Wettkampf der Generalprobe für die Vierschanzentournee im Schweizer Engelberg zwar offenbar unverletzt geblieben, hat damit aber alle Chancen auf eine Top-Platzierung verspielt. Der 29 Jahre alte Oberstdorfer kam im ersten Durchgang nach einem tollen Flug auf 140,0 Meter nach der Landung zu Fall, rappelte sich aber schnell wieder auf und winkte ins Publikum.

Aufgrund der Punktabzüge liegt der Engelberg-Sieger des Vorjahres mit 127,9 Zählern nur auf Platz 16. In der Qualifikation am Morgen hatte Geiger mit 139,0 Metern und Rang zwei geglänzt. Vor seinem vierten Saisonsieg steht Polens Weltcup-Spitzenreiter Dawid Kubacki, der mit 141,5 Metern (157,4 Punkte) die Führung vor dem Österreicher Manuel Fettner (150,7) und Piotr Zyla (Polen/150,1) übernahm.

Bester Deutscher ist Routinier Pius Paschke auf Rang zwölf (136,6). Stephan Leyhe geht von Platz 15, Constantin Schmid von Rang 17 ins Finale der besten 30. Olympiasieger Andreas Wellinger konnte nicht an seinen starken sechsten Platz vom Vortag anknüpfen und ist 19., Markus Eisenbichler kam nicht über Platz 27 hinaus.

13:03 Uhr

Shiffrin baut Führung im Gesamtweltcup aus

Skirennläuferin Mikaela Shiffrin hat ihren 77. Sieg im Weltcup gefeiert. Beim Super-G zum Abschluss der Rennen in St. Moritz gewann die Amerikanerin knapp vor Elena Curtoni aus Italien (+0,12 Sekunden) und Romane Miradoli aus Frankreich (+0,40). Erfolgreicher waren bislang nur ihre ehemalige Teamkollegin Lindsey Vonn (82) und der Schwede Ingemar Stenmark (86). Kira Weidle patzte nach Rang drei in der Abfahrt am Vortag. Wenige Meter vor dem Ziel verschätzte sich die 26-Jährige und verpasste das letzte Richtungstor.

Shiffrin belegte erst zum fünften Mal in ihrer glanzvollen Karriere den ersten Platz in einem Super-G. Mit dem dritten Sieg in diesem Winter baute die zweifache Olympiasiegerin zudem ihre Führung im Gesamtweltcup aus. Ihr Vorsprung auf ihre Verfolgerin Sofia Goggia (Italien), die am Vortag trotz gebrochener Finger Siegerin in der Abfahrt war, beträgt 105 Punkte.

12:36 Uhr

Bleibt Southgate am Ruder? England schafft nach Spekulationen Fakten

Gareth Southgate soll die englische Fußball-Nationalmannschaft zur Europameisterschaft 2024 in Deutschland führen. Der Verband FA bestätigte, dass der frühere Nationalspieler die Three Lions weiter trainieren werde. Nach dem Viertelfinal-Aus bei der WM in Katar gegen Frankreich (1:2) hatte Southgate noch eine klare Aussage zu seiner Zukunft verweigert. Vor dem Turnier war er nach schwachen Leistungen in der Nations League schwer in die Kritik geraten, auch der deutsche Coach Thomas Tuchel war bereits als Nachfolger gehandelt worden.

Bei der WM lieferten die Engländer aber starke Leistungen ab. Gegen Frankreich war am Ende auch ein verschossener Elfmeter von Harry Kane ausschlaggebend, dass der Einzug ins Halbfinale verpasst wurde. Southgate ist seit 2016 Nationalcoach. 2018 führte er das Team zum vierten Platz bei der WM in Russland, bei der EM im vergangenen Jahr verlor England unglücklich im Elfmeterschießen das Finale gegen Italien.

11:51 Uhr

"Sensationell": Frauen übernehmen die Mehrheit beim FC St. Pauli

Novum in der Deutschen Fußball-Liga: In den neuen Aufsichtsrat des Zweitligisten FC St. Pauli wurden bei der Mitgliederversammlung der Hamburger mehrheitlich Frauen gewählt. Vier der sieben Mitglieder des Kontrollgremiums sind weiblich. Ob auch eine Frau erneut den Vorsitz übernehmen wird, steht noch nicht fest, die bisherige Chefin Sandra Schwedler gehört dem Aufsichtsrat weiterhin an. Präsident Oke Göttlich bewertete den Ausgang der Wahl positiv: "Das ist ein sensationelles Ergebnis. Nicht weil es Frauen sind, sondern weil es eine inhaltlich starke Aufstellung ist."

11:22 Uhr

Frankreichs Party-Atmosphäre und ein Schlüssel: "Es geht nicht nur um Messi"

Die Fußballfrage des Abends wird lauten: Kann Messi seine Karriere mit einem WM-Triumph krönen? Es solle sich nicht alles um die argentinische Fußballlegende drehen, findet Frankreichs Kapitän Hugo Lloris, dafür sei das Finale "zu groß". Einen Pluspunkt kann derweil Trainer Didier Deschamps den argentinischen Fans abgewinnen.

10:50 Uhr

Olympia-Zweiter Dauser wechselt den Verein

Lukas Dauser, Olympia-Zweiter am Barren, wechselt in der Kunstturn-Bundesliga vom deutschen Mannschafts-Meister TuS Vinnhorst aus Hannover zum Ligarivalen KTV Straubenhardt. Dies gab der 29-Jährige via Instagram bekannt. Bereits von 2014 bis 2016 war der Sportsoldat für den siebenmaligen nationalen Titelträger an die Geräte gegangen. Ob Dauser, der nach seinem Gewinn der Silbermedaille am Barren bei den Weltmeisterschaften in Liverpool zum Sportler des Monats November gewählt wurde, beim Saisonstart am 4. März starten kann, ist wegen einer Schulterverletzung allerdings sehr fraglich. Derzeit erscheint ein Comeback bei den Europameisterschaften Mitte April in Antalya realistischer.

10:26 Uhr

"Es ist nichts passiert": Marokko-Star geht erst auf Infantino los - und bereut dann schnell

Marokkos Starspieler Achraf Hakimi von Paris Saint-Germain hat sich bei FIFA-Präsident Gianni Infantino für sein Verhalten nach dem verlorenen Spiel um Platz drei bei der Fußball-WM entschuldigt. Nach dem 1:2 gegen Kroatien hatten Hakimi und seine Mitspieler den katarischen Schiedsrichter Abdulrahman Al Jassim bedrängt, weil der in der Schlussphase bei zwei strittigen Entscheidungen jeweils keinen Elfmeter für Marokko gegeben hatte. Berichten zufolge beschimpfte vor allem Hakimi auf dem Weg in die Kabine hinterher auch Infantino.

"Es ist nichts passiert. Ich war wütend nach der Auseinandersetzung. Also bin ich zu ihm gegangen und habe mich für die Worte entschuldigt, die ich zu ihm gesagt hatte", sagte der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund am Samstagabend nach Angaben des marokkanischen Senders Arryadia TV. "Infantino ist mein Freund und ich respektiere ihn sehr. Nichts ist passiert."

09:15 Uhr

"Eine bodenlose Frechheit": Deutscher Wintersport-Star tobt wegen des IOC

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Karl Geiger ist sauer.

(Foto: IMAGO/Geisser)

Skispringer Karl Geiger hat sich mit deutlichen Worten für die vom Olympia-Aus bedrohten Nordischen Kombinierer eingesetzt. "Ich finde, das ist eine bodenlose Frechheit, dass sie überlegen, die Kombinierer rauszunehmen", sagte der 29-Jährige beim Skisprung-Weltcup in Engelberg in der Schweiz.

Das Internationale Olympische Komitee hatte sich im Juni gegen eine Aufnahme eines Frauen-Wettbewerbs bei den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina entschieden. Das IOC stellte zudem die olympische Zukunft der Kombination grundsätzlich infrage. Um 2030 dabei zu sein, müsse das Teilnehmerfeld vielfältiger werden und das Zuschauerinteresse zunehmen. Die Kombination wird von Norwegen, Deutschland, Österreich und Japan dominiert. Andere Nationen spielen kaum eine Rolle.

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