Sonntag, 18. Oktober 2020Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & Tobias Nordmann
21:57 Uhr

Man City will Messi zum Super-Schnäppchen machen

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Wechselt er doch noch zu Pep?

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Ein Transfer von Lionel Messi vom FC Barcelona zu Manchester City kam nicht zustande. Doch die Sky Blues machen sich offenbar weiterhin Hoffnungen auf eine Verpflichtung des argentinischen Superstars.Wie die "Daily Mail" berichtet, will der Premier-League-Klub versuchen, Messi im Winter aus seinem bis 2021 laufenden Barca-Vertrag loszueisen. Demnach spekuliert ManCity darauf, dass schon 16,5 Millionen Euro reichen würden, um die finanziell angeschlagenen Katalanen schwach werden zu lassen. Das Wintertransferfenster ist die letzte Gelegenheit, Messi für eine Ablösesumme zu verscherbeln, sollte er sein Arbeitspapier nicht verlängern. Der "Mirror" berichtet dagegen, dass Messi den FC Barcelona im kommenden Sommer ablösefrei in Richtung Manchester verlassen wird.

Eine Übersicht über die wichtigsten nationalen und internationalen Gerüchte finden Sie übrigens hier!

21:30 Uhr

Kritik an Agüero: Stürmer greift Schiedsrichterin an die Schulter

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In der Kritik.

(Foto: AP)

Der argentinische Stürmer Sergio Agüero von Manchester City hat mit seinem Verhalten beim 1:0 (1:0)-Sieg gegen den FC Arsenal am Samstag eine Diskussion ausgelöst. Agüero protestierte kurz vor der Halbzeitpause gegen eine Einwurfentscheidung der Schiedsrichterassistentin Sian Massey-Ellis. Dabei griff er Massey-Ellis an die Schulter. Die Assistentin schob Agüeros Hand weg und schien dem Vorfall keine weitere Bedeutung beizumessen. Doch TV-Experten und Fans in den sozialen Medien kritisierten das Verhalten des Stürmers, der für seine Aktion auch nicht von Schiedsrichter Chris Kavanagh verwarnt wurde. "Das sah einfach nicht gut aus", sagte Ex-Nationalspieler Alan Shearer beim Sender BBC. "Das sollte er nicht machen." Der frühere Arsenal-Stürmer Ian Wright nannte es "merkwürdig" und "unnötig". City-Trainer Pep Guardiola nahm seinen Starstürmer, der das Siegtor von Raheem Sterling vorgelegt hatte, in Schutz. "Kommt schon, Leute", sagte Guardiola. "Sergio ist der netteste Typ, den ich in meinem Leben jemals getroffen habe. Sucht in anderen Szenen nach Problemen, aber nicht bei dieser." Die zuständige Schiedsrichterbehörde stufte den Schultergriff nicht als aggressive Handlung ein.

20:50 Uhr

Comeback-Alptraum für Gareth Bale bei Tottenham

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Oha!

(Foto: Pool via REUTERS)

Das Comeback von Gareth Bale bei seinem alten und neuen Verein Tottenham Hotspur ist gründlich missglückt. Der Waliser stand auf dem Platz, als die Spurs gegen West Ham United in zwölf Minuten eine 3:0-Führung und damit den sicher geglaubten Sieg verspielten. Das Premier-League-Derby endete mit einem 3:3 (3:0). Nach frühen Spurs-Toren von Heung-Min Son (1. Minute) und Harry Kane (8./16.) war Bale in der 72. Minute eingewechselt worden und hatte kurz darauf die Chance zu erhöhen. Doch nach einem etwas überraschenden Gegentor durch Fabián Balbuena (82.) drehten die Gäste plötzlich auf. Nach dem Anschlusstreffer für West Ham, einem Eigentor von Davinson Sánchez (85.), verpassten Bale und Kane jeweils nur knapp das 4:2. Und das rächte sich: In der Nachspielzeit gelang Manuel Lanzini (90.+4) der späte Ausgleich für die Hammers.

20:02 Uhr

Das sagt Mario Götze zu seinem Traumeinstand bei PSV

Startelf-Debüt, Führungstor, drei Punkte: Mario Götze ist bei der PSV Eindhoven einen Traumeinstand geglückt. Der Schütze des WM-Finaltores von 2014 wurde beim 3:0 (3:0) in der Partie bei PEC Zwolle von Trainer Roger Schmidt von Beginn an aufs Feld geschickt und bedankte sich auf seine Art. In der neunten Minute fing Götze einen Rückpass von Clint Leemans zu PEC-Keeper Michael Zetterer clever ab und schob den Ball ins leere Tor zur Führung der Gäste, bei denen auch der aus Augsburg verpflichtete Philipp Max in der Startelf stand. "Ich bin einfach glücklich über meine Leistung und das Ergebnis, happy mit den drei Punkten", sagte Götze, der als "Man of the Match" ausgezeichnet wurde.

19:34 Uhr

Schock für Klopp: Van Dijk fällt auf unbestimmte Zeit aus

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Schmerzhafter Kontakt.

(Foto: imago images/PA Images)

Der FC Liverpool und Jürgen Klopp müssen auf unbestimmte Zeit auf ihren Abwehrstar Virgil van Dijk verzichten. Wie die Reds mitteilten, wird der 29-Jährige wegen einer nicht näher erläuterten Bänderverletzung am Knie operiert. Dass van Dijk im Derby beim FC Everton (2:2) durch die Attacke von Torwart Jordan Pickford einen Kreuzbandriss erlitten habe, wie Medien berichteten, bestätigte Liverpool nicht explizit. "Für seine Rückkehr ins Geschehen wurde kein spezifischer Zeitrahmen festgelegt. Nach der OP wird Virgil van Dijk ein Rehabilitationsprogramm mit der medizinischen Abteilung des Teams beginnen", hieß es in der Klubmitteilung.

19:23 Uhr

Murray und Bautista-Agut sagen für Köln (II) ab

Das zweite ATP-Turnier in Köln findet ohne Andy Murray und den Weltranglisten-13. Roberto Bautista-Agut statt. Der Brite Murray, der in der vergangenen Woche beim ersten Event in der Lanxess-Arena im Auftaktmatch am Mittwoch ausgeschieden war, sagte wegen einer Muskelverletzung im Hüftbeuger ab, der Spanier Bautista-Agut, am Samstag im Halbfinale gescheitert, leidet unter Ellbogen-Problemen.

18:50 Uhr

Hummels & Müller: Watzke glaubt, dass Löw einen Rückzieher macht

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke glaubt an ein Comeback von Borussia Dortmunds Abwehrchef Mats Hummels in der deutschen Nationalmannschaft. Der 31-Jährige, der von Bundestrainer Joachim Löw im März 2019 aussortiert worden war, habe "immer noch eine gute Chance" bei der Europameisterschaft im kommenden Sommer dabei zu sein, sagte Watzke im ZDF. "Er spielt seit langer Zeit auf Topniveau." Je näher es auf das Turnier zugehe, desto wahrscheinlicher werde es, dass Hummels doch wieder eingeladen werde. Bayern-Profi Thomas Müller, der wie Hummels von Löw nicht mehr berücksichtigt wird, äußerte sich vielsagend. Über das Thema eines Comebacks "wurde sich schon viel unterhalten", sagte der 31-Jährige nach dem 4:1-Sieg des Münchner Rekordmeisters bei Arminia Bielefeld, bei dem er überragend gespielt und zwei Tore erzielt hatte.

18:29 Uhr

Kiel gewinnt Derby gegen Flensburg, Landin in Weltklasse-Form

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Ein Hexer.

(Foto: imago images/Holsteinoffice)

Der THW Kiel hat sich mit einem klaren Derbysieg gegen die SG Flensburg-Handewitt für seinen mäßigen Saisonstart in der Handball-Bundesliga rehabilitiert. Auch dank des überragenden Rückkehrers Niklas Landin im Tor setzte sich der Rekordmeister mit 29:21 (12:10) durch. Gerade mal rund dreieinhalb Wochen nach seiner Knie-Operation zeigte Landin bei seinem überraschenden Comeback vor 2400 Zuschauern teils spektakuläre Paraden und brachte die verletzungsgeplagten Flensburger zur Verzweiflung. Beste Torschützen der Kieler waren Domagoj Duvnjak und Harald Reinkind mit jeweils fünf Treffern. Für die SG, die ihre erste Bundesliga-Niederlage in dieser Saison kassierte, war Jim Gottfridsson mit sieben Toren am erfolgreichsten.

17:51 Uhr

Union Berlin: Karius nur Ersatz, Kruse startet trotz Zocker-Aufregung

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Muss auf seinen Startelfeinsatz warten: Loris Karius.

(Foto: dpa)

Die Torwart-Frage bei Union Berlin ist vorerst beantwortet. In der abschließenden Partie des 4. Spieltags der Fußball-Bundesliga steht weiterhin Andreas Luthe zwischen den Pfosten. Neuzugang Loris Karius sitzt gegen den FC Schalke 04 nur auf der Bank. In der Startelf der Köpenicker steht derweil auch Max Kruse. Der Stürmer hatte für Aufregung gesorgt, weil er am Donnerstag in einer Berliner Bar mit mehreren Männern um Geld gezockt und damit den DFL-Vorgaben zur häuslichen privaten Hygiene zuwidergehandelt hatte, wie es die "B.Z." schrieb.

17:21 Uhr

Almeida nach Giro-Drama nur noch 15 Sekunden vorne

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Leiden like Almeida.

(Foto: AP)

Portugals Senkrechtstarter Joao Almeida hat bei der Bergankunft in Piancavallo die Gesamtführung beim 103. Giro d'Italia hauchdünn behauptet, die Italien-Rundfahrt steht nun vor einem Herzschlagfinale in den Alpen. Nach seinem vierten Platz liegt der 22 Jahre alte Quick-Step-Profi nur noch 15 Sekunden vor dem Niederländer Wilco Kelderman, der Zweiter hinter dem Briten Tao Geoghegan Hart wurde. Hart setzte sich auf 1288 Meter Höhe in den Julischen Alpen im Sprint einer Dreiergruppe vor den Sunweb-Profis Kelderman und Jai Hindley aus Australien durch und bescherte dem Team Ineos Grenadiers den nächsten Giro-Tagessieg. Almeida, beim Zeitfahren starker Sechster, musste auf der Schlusssteigung abreißen lassen, rettete sich nach großem Kampf aber mit 37 Sekunden Rückstand ins Ziel.

16:40 Uhr

Götze nach Wechsel zur PSV Eindhoven direkt in der Startelf

Mario Götze steht nach seinem Wechsel zur PSV Eindhoven direkt in der Startelf. Trainer Roger Schmidt nominierte den 28-Jährigen für die Partie bei PEC Zwolle für seine Anfangsformation. Laut offizieller Aufstellung sollte der frühere Bundesliga-Profi gemeinsam mit Stürmer Donyell Malen das Offensiv-Duo bei der PSV bilden. Auch Philipp Max und Timo Baumgartl stehen in der Anfangsformation von PSV. Mit einem Sieg könnte Eindhoven die Tabellenführung der Eredivisie übernehmen. Götze war Anfang Oktober zu dem niederländischen Spitzenklub gewechselt und hatte einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

16:00 Uhr

Vier Klubs fordern: Weniger Geld für FC Bayern, mehr für die 2. Liga

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Der Champions-League-Sieg ist für den FC Bayern nicht nur sportlich ein Erfolg.

(Foto: Peter Schatz)

Ein Klub-Quartett aus dem FSV Mainz 05, VfB Stuttgart, Arminia Bielefeld und Jahn Regensburg wirbt einem Bericht der "Bild am Sonntag" zufolge für eine Umverteilung der Fernsehgelder im Profifußball. Zentrale Forderung der Vereine sei, dass alle nationalen und internationalen TV-Einnahmen von der Saison 2021/22 an in einen Topf für die 36 Profiklubs der 1. und 2. Liga wandern. Aus der internationalen Vermarktung erwartet die Deutsche Fußball-Liga (DFL) künftig 250 Millionen Euro pro Saison. Diese Gelder sollen nach dem Willen der vier Klubs zu 20 Prozent an die 2. Liga gehen, was statt bislang acht Millionen Euro jährlich fürs Unterhaus 50 Millionen bedeuten würde - auf Kosten der Europacup-Teilnehmer.

Die Debatte um die Verteilung der Medienerlöse hatte in der Corona-Krise wieder Fahrt aufgenommen. Das DFL-Präsidium will in diesem Jahr noch über den neuen Verteilerschlüssel entscheiden. Vor allem die Einnahmen aus der Champions League lässt die Schere zwischen den Topklubs und den restlichen Bundesligisten weit auseinandergehen. So kassiert der FC Bayern München nach seinem Triumph in der Königsklasse voraussichtlich eine Rekordsumme in Höhe von 115,69 Millionen Euro an Prämienzahlungen der Uefa.

15:32 Uhr

Luitz und Schmid verpassen die Top Ten

Die deutschen Ski-Rennläufer Stefan Luitz und Alexander Schmid haben die angestrebte Top-Platzierung beim Weltcup-Auftakt in Sölden verpasst. Beim Überraschungssieg des jungen Norwegers Lucas Braathen belegte Luitz mit einem Rückstand von 1,80 Sekunden den ordentlichen 14. Platz knapp vor Schmid (15./+1,82).

"Das war ein großer Schritt in die richtige Richtung", sagte Luitz über seine Steigerung im Finale, in dem er sich um zehn Plätze verbesserte. Schmid war "im Großen und Ganzen echt sehr zufrieden mit meinem Skifahren". Eine bessere Platzierung verspielte er mit einem Patzer bei der Ausfahrt aus dem Steilhang ins Flache. Das 20 Jahre alte Ausnahmetalent Braathen setzte sich knapp vor Marco Odermatt (Schweiz/+0,05) durch. Dritter wurde dessen Teamkollege Gino Caviezel (+0,46).

14:58 Uhr

Möglicher Alaba-Wechsel lockt nächsten Topklub an

Sollten sich der FC Bayern und David Alaba nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen, droht dem deutschen Rekordmeister ein ablösefreier Abgang des Eigengewächses. Neben Juventus Turin bringt sich mit Real Madrid offenbar ein weiterer Topklub in Stellung.

Wie das Portal "Don Balon" berichtet, ist Alaba bei den Königlichen "Favorit" auf die Nachfolge von Marcelo. Dem Bericht zufolge hat der 32-jährige Linksverteidiger keine Zukunft bei den Madrilenen. Neben Alaba sei auch Sergio Reguilón von Tottenham Hotspur eine Option. Der Spanier wechselte erst im September für 30 Millionen Euro von Real in die Premier League. Angeblich haben sich die Blancos aber eine Rückkaufoption zugesichert, die angesichts seines bis 2025 datierten Vertrages bei den Spurs jedoch entsprechend hoch sein soll.

14:06 Uhr

15-jähriges Wunderkind pflügt durch U19-Bundesliga

Zweites Spiel, zweiter Dreierpack: Sturmtalent Youssoufa Moukoko hat die U19 von Borussia Dortmund in der A-Jugend-Bundesliga mit drei Toren zum Derbysieg bei Schalke 04 geführt. Der erst 15 Jahre alte Offensivspieler erzielte beim 3:2 (2:1)-Auswärtserfolg alle Treffer (10./40./62.) für die Gäste. Schon bei seinem ersten und zuvor einzigen Saisonspiel bei Preußen Münster (5:0) hatte der Youngster dreifach getroffen. Moukoko steht seit dieser Saison im Bundesliga-Kader von Trainer Lucien Favre, für das Oberhaus ist er aber erst nach seinem 16. Geburtstag am 20. November spielberechtigt. Auch in der Champions League könnte der Junioren-Nationalspieler dann zum Einsatz kommen.

13:54 Uhr

Corona-Fall bei Alba: Pokalspiel fällt aus

Das erste Gruppenspiel im deutschen Basketball-Pokal von Titelverteidiger Alba Berlin ist wegen eines positiven Corona-Tests bei einem Spieler des Hauptstadtklubs abgesetzt worden. Über das weitere Vorgehen für die eigentlich heute für 18.00 Uhr geplante Partie gegen die Basketball Löwen Braunschweig in Bonn werde zu gegebener Zeit informiert, teilte die Liga weiter mit. Mit der Entscheidung wolle man der "übergeordneten gesundheitlichen Verantwortung" gerecht werden. Damit wird der nationale Spielbetrieb bereits am zweiten Tag des Pokals von der Coronavirus-Pandemie beeinflusst.

Ein Profi sei gestern im Rahmen der regelmäßigen Testungen positiv getestet und isoliert worden, hieß es von der Liga. Eine Entscheidung der zuständigen Gesundheitsbehörde, wie es weitergehe, stehe noch aus. Alba hatte am Freitag noch in der Euroleague bei ZSKA Moskau gespielt und in Russland überraschend mit 93:88 gewonnen.

13:07 Uhr

Maria Höfl-Riesch ist "enttäuscht"

Die dreimalige Ski-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch übt nach dem schwachen Start der deutschen Frauen in den Weltcup-Winter Kritik. "Das ist schon eine Enttäuschung", sagte die 35-Jährige der "Bild" über das Abschneiden des DSV-Quartetts beim Riesenslalom in Sölden. Im ersten Rennen nach dem Rücktritt von Viktoria Rebensburg erreichte keine der vier Starterinnen um Lena Dürr das Finale der Top 30. "Ich denke schon, dass es das Ziel war, in den zweiten Durchgang zu kommen. Das wäre auch mit höheren Startnummern möglich gewesen", sagte Höfl-Riesch. Die Erfolge von Rebensburg hätten in den vergangenen Jahren "alles überstrahlt" - also auch die Probleme in der zweiten Reihe.

11:53 Uhr

Schmid hat Chance auf Top-Ten-Platz

Ski-Rennläufer Alexander Schmid greift beim Weltcup-Auftakt in Sölden die Top Ten an. Der Allgäuer liegt im Riesenslalom auf dem Rettenbachgletscher vor dem Finale (13.15 Uhr) auf Platz 13, von den besten Zehn trennen ihn nur 0,16 Sekunden. Stefan Luitz fuhr auf Zwischenrang 23. Der Schweizer Gino Caviezel war etwas überraschend der Schnellste. Zan Kranjec (Slowenien) hat als Zweiter aber nur 0,06 Sekunden Rückstand. Dritter ist der Norweger Henrik Kristoffersen (+0,10). Schmid war 0,93 Sekunden langsamer als Caviezel, Luitz fehlten 1,75 Sekunden auf die Spitze. Fabian Gratz verpasste in seinem zweiten Weltcup-Rennen als 40. (+2,90) das Finale.

"Die Bedingungen sind traumhaft, die Piste ist perfekt", sagte Luitz, "aber ich habe nicht zeigen können, was ich drauf habe. Das ärgert mich ziemlich, weil ich einfach nicht die Lockerheit gefunden habe." Stattdessen sei er "zu viel in der Gegend rumgefahren. So gewinnt man gar nichts da runter."

11:21 Uhr

Finnbogason ist doch schwerer verletzt als angenommen

Der FC Augsburg wird wieder für einige Zeit ohne Mittelstürmer Alfred Finnbogason auskommen müssen. Der isländische Fußball-Nationalspieler hat sich bei einem Länderspieleinsatz vor einer Woche doch etwas schwerer am Oberschenkel verletzt als zuerst angenommen. "Vielleicht braucht er länger, bis er wieder bei uns ist", sagte Trainer Heiko Herrlich nach dem 0:2 gegen RB Leipzig im Spitzenspiel der Bundesliga. In der Diagnostik habe sich herausgestellt, dass die Verletzung längerfristig ein Problem sein könnte, berichtete Herrlich. Manager Stefan Reuter konkretisierte, dass es sich wohl nicht um einen einfachen Muskelfaserriss handeln würde. Der 31-jährige Finnbogason könne darum durchaus vier oder sechs Wochen ausfallen.

10:41 Uhr

"Wie Jürgen Klopp": Ex-Trainer adelt Julian Nagelsmann

Der frühere Bundesliga-Trainer Christoph Daum hat RB Leipzigs Coach Julian Nagelsmann in höchsten Tönen gelobt und ihm eine große Zukunft vorausgesagt. "Es gibt sehr viele Kriterien, die ihn dazu befähigen, in eine große Karriere, ähnlich wie sie ein Jürgen Klopp gemacht hat, hineinzuwachsen", sagte Daum. Nagelsmann habe mit Leipzig Außergewöhnliches erreicht und tolle Spiele abgeliefert, so Daum. "Er macht Spieler besser und überträgt eine wirklich sichtbare Handschrift auf seine Mannschaft", lobte der 66-Jährige, dessen Autobiografie "Immer am Limit" am Montag veröffentlicht wurde. "Er hat auf der einen Seite diesen Ausbildungshintergrund und versteht es darüber hinaus, das Herz seiner Spieler zu erreichen und auch die richtige Ansprache zu finden. Er verbindet für mich die beiden Dinge Kopf und Herz ideal", sagte Daum.

10:02 Uhr

Hülkenberg: Ersatzfahrer nur zweitbeste Lösung, Topteam würde reizen

Nico Hülkenberg will in der Formel 1 kein "Feuerwehrmann auf Dauer" sein. Das sagte der 33-Jährige im Gespräch mit der "Bild". Die "klassische Ersatzfahrer-Rolle" sei "nicht das, wonach ich strebe", versicherte der Emmericher: "Es gab Teams, die mich nach meinem ersten Einsatz als Ersatzfahrer dauerhaft engagieren wollten. Aber ein Stamm-Cockpit hat für mich Priorität." Unter der Haube sei er aber noch nicht, hatte Hülkenberg bereits nach seiner herausragenden Leistung beim Eifel-Grand-Prix am Nürburgring verraten.

Dass er angesichts der eher mäßigen Leistungen des thailändischen Stammpiloten Alexander Albon vielleicht bei Red Bull unterkommen könnte, hält Hülkenberg für "ganz schwierig. Mir werden da nicht viele Hoffnungen gemacht." Die Aufgabe würde ihn allerdings reizen, zumal er eine Negativserie dort beenden könnte.

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09:35 Uhr

Brutales Foul gegen Thiago: Everton-Stürmer sagt "Sorry" und löscht Rechtfertigung

Gestern trennte sich der FC Liverpool nach 90 wilden Derby-Minuten 2:2 vom FC Everton. Ein Nachspiel hatte vor allem ein brutales Foul vom brasilianischen Nationalspieler Richarlison, der Ex-Bayern-Star Thiago rüde von den Beinen holte. Die Partie war bereits unterbrochen, als der Brasilianer mit gestrecktem Bein auf den Spanier zu rutschte. Erst in letzter Sekunde zog der Übeltäter noch zurück und traf Thiago "nur" am Schienbein.

Nach der Partie entschuldigte sich Richarlison für sein rücksichtsloses Foul, für das er glatt Rot sah. "Ich habe mich bereits persönlich bei ihm entschuldigt und tue das hiermit auch in aller Öffentlichkeit. Ich hoffe, er ist nicht verletzt und dass alles in Ordnung ist", sagte der Brasilianer. Eine Art Rechtfertigung für das Foul verschwand nach dem Erscheinen hingegen schnell wieder von seinem Twitteraccount. Dort hieß es: "Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich kein brutaler Spieler bin. Ich bin nicht mit der Absicht in den Zweikampf gegangen, Thiago wehzutun."

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08:34 Uhr

BVB-Boss kritisiert Bundesregierung: "Nicht zielführend"

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kritisiert das seiner Ansicht nach "populistische Fußball-Bashing", das zuletzt "teilweise aus der Bundesregierung" gekommen sei. "Ich fand es nicht zielführend", sagte der 61-Jährige am Samstag im ZDF-"Sportstudio" bezogen auf eine vermeintliche Äußerung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Wichtigkeit des Fußballs, die er aber nicht mehr konkret in Erinnerung hatte. Merkel hatte in der Vorwoche angesichts der steigenden Corona-Zahlen und der nötigen Maßnahmen gesagt: "Man kann überlegen, ob man bei Fußballspielen weniger Leute oder gar keine hereinlässt." Watzke sagte, es gehe "nicht darum, was wichtig ist. Es gibt immer 1000 Sachen, die wichtiger sind als die Fußball-Bundesliga. Aber wir müssen nicht die Frage nach Wichtigkeit stellen, sondern die nach Gefährdungspotenzial." Dieses sehe er "momentan" in der Bundesliga nicht, "weil sich die Leute super diszipliniert verhalten". Wegen der steigenden Corona-Zahlen sind in den meisten Bundesliga-Stadien derzeit nur wenige Hundert Zuschauer erlaubt.

08:01 Uhr

Tampa Bay zieht als erstes Team in die World Series ein

Die Tampa Bay Rays haben in der nordamerikanischen Baseball-Profiliga MLB als erstes Team die World Series erreicht. In der Halbfinalserie gegen die Houston Astros gewann das Team aus Florida das entscheidende siebte Spiel mit 4:2 und zog erst zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte ins Endspiel der MLB ein. Der Vorjahresfinalist Houston hatte in der Serie bereits mit 0:3 zurückgelegen und dann mit drei Siegen noch ausgeglichen. Allerdings verpasste der Meister von 2017 nun einen Erfolg mit Seltenheitswert. Die Boston Red Sox schafften 2004 als bislang einziges Team das Weiterkommen nach einem 0:3-Rückstand.

Gegner der Tampa Bay Rays, die 2008 in der World Series den Philadelphia Phillies unterlagen, ist entweder der Titelfavorit Los Angeles Dodgers oder die Atlanta Braves. Die Dodgers erzwangen in der Nacht zu Sonntag mit einem 3:1 ebenfalls ein entscheidendes siebte Spiel.